Bei Bussen wird das Thema gar nicht diskutiert - die Anlagen sind ab Werk integriert. Weder der Energieverbrauch noch das Mehrgewicht scheinen ein Problem darzustellen. Vermutlich hätte es einen Aufpreis zur Folge, wenn ein Betrieb eine Rückrüstung auf konventionelle Belüftung wünschen würde.Guten Tag derasselner,
geschrieben von: def
Datum: 05.08.26 22:08
Von den großen Betrieben fehlt Stuttgart. Die SSB-Stadtbahnen sind schon seit den 80ern klimatisiert und das nach meinem Erleben durchgehend funktionierend und angenehm, ohne verschiedene Klimazonen von Arktis bis Wüste im selben Fahrzeug. Meine unangefochtene Nummer 1 im Klima-Benchmark.Oje, haben die denn von Dortmund und Berlin gar nicht gelernt, dass das unmöglich ist?
geschrieben von: bsbw
Datum: 06.08.26 00:06
Tramubus schrieb:Von den großen Betrieben fehlt Stuttgart. Die SSB-Stadtbahnen sind schon seit den 80ern klimatisiert und das nach meinem Erleben durchgehend funktionierend und angenehm, ohne verschiedene Klimazonen von Arktis bis Wüste im selben Fahrzeug. Meine unangefochtene Nummer 1 im Klima-Benchmark.Oje, haben die denn von Dortmund und Berlin gar nicht gelernt, dass das unmöglich ist?
Ganz ehrlich: wer heute noch unklimatisierte Fahrzeuge anschafft, hat nichts verstanden. 2050 wird es in Wien so heiß sein wie in den 2010er Jahren in Skopje, in London wie 2019 in Barcelona. Da kann man sich vorstellen, wie es in Dortmund aussieht. 2050! Da haben jetzt beschaffte Schienenfahrzeuge vielleicht 60 % ihrer Lebenszeit hinter sich!
Konsequenterweise bitte für die Herrschaften bei den zuständigen Stadtwerken und der Stadtpolitik auch nur noch Dienstautos ohne Klimaanlage beschaffen. Oder noch besser: Dienstwagen ganz abschaffen und das eigene "Angebot" nutzen lassen. Sollte es noch nicht mal eine Führerstandsklimatisierung geben, ist natürlich auch die Klimatisierung in Büros von Abgeordneten und der Geschäftsführung außer Betrieb zu nehmen.
Fun Fact: der langjährige Premierminister Singapurs hat Klimaanlagen als wichtigste Erfindung des Jahrtausends und wesentlich für den Aufstieg seines Landes bezeichnet. Erst dadurch sei ganztägiges konzentriertes Arbeiten möglich gewesen. Währenddessen ein halbes Jahrhundert später in Deutschland: "Klimaanlagen in Schulen? Die sollen sich nicht so haben! Und der ÖV-nutzende Pöbel sowieso!"
geschrieben von: sepruecom
Datum: 06.08.26 04:35
....und die ganzen wegen der Klimaerwärmung geforderten Klimaanlagen geben wiederum noch mehr Wärme nach außen ab.... Finde den Fehler. Die BVG baut doch gar keine Anlagen in die U-Bahnen ein, ganz bewusst damit es in den Tunneln nicht zu warm wird.100% d'accord!
Und sowieso: Laut einem Artikel der hiesigen Lokalpresse gab es 2025 rund zehn so genannte Hitzetage. Und selbst wenn sich diese Zahl über die Jahre vervierfachen würde blieben immer noch 325 Tage im Jahr wo man die Anlagen nicht braucht.
Und noch etwas: Angesichts der Häufigkeit an Türöffnungen in Trams und Bussen bringt eine Klimaanlage m.E. relativ wenig.
RadUndSchiene schrieb:Überhaupt scheint das mit dem Türenöffnen eines dieser Probleme zu sein, die es ausschließlich in Deutschland gibt. Und noch nicht mal dort flächendeckend.Und noch etwas: Angesichts der Häufigkeit an Türöffnungen in Trams und Bussen bringt eine Klimaanlage m.E. relativ wenig.Es ist mir unbegreiflich, wie jemand nach zweieinhalb Seiten Diskussion zu dem Thema, mitsamt selbst älteren Beispielen (BR 423 / 424), noch so einen Satz raushauen kann. Offenbar war hier jemand noch nie mit einer klimatisierten Straßenbahn unterwegs.
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