....und die ganzen wegen der Klimaerwärmung geforderten Klimaanlagen geben wiederum noch mehr Wärme nach außen ab....Witzig, dass das nur für die paar Stadtbahnen gilt, aber nicht für die über 300.000 Pkw, die in Dortmund gemeldet sind...
mov schrieb:Oh ja, Bremen hatte ich ganz vergessen. Waren ja auch einer der früheren Betriebe mit WLAN. Ulm ist für mich zu klein (2 Linien, die bis einschl. nächsten Monat zudem noch komplett eingestellt sind), und Woltersdorf mit seinen Moderuswagen ebenso. Schwerin knackt immerhin die 20-km-Marke -- aber ist halt auch klein. Und für Touren mit maximal 21 (Schwerin, 35 min) bzw. 22 (Ulm, <30 min) gefahrene Stationen umfassen, ist eine Klimaanlage zwar nett, aber für die im Schnitt vielleicht 10 Minuten halt nicht so erheblich. Da sind Bremen mit seiner Linie 4 (59 min pro Tour) oder vor allem aber die RNV-Linien 4A (98 min pro Tour, eine Richtung) oder 5 (140 min pro Kurs) schon wesentlich weiter.Was sind denn eigentlich die Stadtbahn- und Straßenbahnunternehmen mit durchgehend fahrgastklimatisiertem Wagenpark? Mir fällt derzeit vor allem die Rhein-Neckar-Verkehr ein, gibt es sonst noch welche in Deutschland?Bremer Straßenbahn AG, SWU Ulm, wenn der Umbau durch ist auch Schwerin.
Und streng genommen Woltersdorf.
ICE11 schrieb:Naja, ein Auto öffnet halt nicht alle zweihundert Meter alle Türen sperrangelweit. Daher ist da schon damit zu rechnen, dass in Bussen und Bahnen deutlich mehr Klimatisierung nötig ist -- und halt die Klimatisierungsdynamik eine grundlegend andere ist. Ein anderer Faktor ist die ganz unterschiedliche Personenbe- / -auslastung. Es ist also nicht ganz so einfach zu vergleichen.....und die ganzen wegen der Klimaerwärmung geforderten Klimaanlagen geben wiederum noch mehr Wärme nach außen ab....Witzig, dass das nur für die paar Stadtbahnen gilt, aber nicht für die über 300.000 Pkw, die in Dortmund gemeldet sind...
Hallo,Die neuen J/Jk für Berlin sind ebenfalls ohne Klimaanlage. Funktioniert wohl irgendwie, sogar hier in NRW mit hoffnungslos überfüllten 423/424. Und selbst die alten Schönbuch RS1 kommen noch auf ihre Kosten.
die Dortmunder Stadtwerke haben (wie in einem älteren Thread bereits kurz erwähnt) bewusst neue Stadtbahnen ohne Klimaanlagen gekauft:
"Das hat wirtschaftliche Gründe:
Die 70 Millionen Euro, die die Aufrüstung gekostet hätte, hat das Unternehmen lieber in zusätzliche Fahrzeuge investiert.
Zum anderen sparen die Stadtwerke so erhebliche Mengen an Energie."
[www1.wdr.de]
Die neuen J/Jk für Berlin sind ebenfalls ohne Klimaanlage. Funktioniert wohl irgendwie, sogar hier in NRW mit hoffnungslos überfüllten 423/424. Und selbst die alten Schönbuch RS1 kommen noch auf ihre Kosten.423/424 sind klimatisiert.
Viele Grüße.
Hallo,Auch reine Tunnelbahnen sind heute oft klimatisiert. Diese Diskussion scheint mir mal wieder typisch deutsch zu sein.
das sind doch nur Ausreden des Betriebsleiters Ralf Habbes um Kosten zu sparen.
Wenn es so sein soll, dann sollte man wenigstens wieder Fahrzeuge mit Dachluken und großen Fenstern zum Öffnen kaufen.
In dieser Hinsicht war früher wirklich alles besser, heute ist es eben ein Kompfortmerkmal eine Klimaanlage zu nutzen.
Das sieht man, was den Verantwortlichen der Kunde wert ist, Hauptsache das Büro ist kimatisiert.
Mit reinen U-Bahnen, welche nur im Tunnel fahren ist die Aussage nicht vergleichbar.
MfG Ringbahner
def schrieb:Hier geht es doch aber darum, dass die Wärme, die dem Fahrzeuginneren entnommen wird, an die Umgebung abgegeben wird. Dafür ist doch erstmal nebensächlich, wie oft sich da die Türen öffnen? Das wiederum hat natürlich Auswirkungen auf den Energieverbrauch. Nur: gerade an heißen Tagen haben wir doch inzwischen dank Solarenergie eher zu viel Strom. Und eine Stadtbahn hat ja darauf auch noch direkteren Zugriff als Busse und Autos. (Theoretisch zumindest, praktisch müssen wahrscheinlich noch die Netze angepasst werden.)ICE11 schrieb:Naja, ein Auto öffnet halt nicht alle zweihundert Meter alle Türen sperrangelweit. Daher ist da schon damit zu rechnen, dass in Bussen und Bahnen deutlich mehr Klimatisierung nötig ist -- und halt die Klimatisierungsdynamik eine grundlegend andere ist. Ein anderer Faktor ist die ganz unterschiedliche Personenbe- / -auslastung. Es ist also nicht ganz so einfach zu vergleichen.....und die ganzen wegen der Klimaerwärmung geforderten Klimaanlagen geben wiederum noch mehr Wärme nach außen ab....Witzig, dass das nur für die paar Stadtbahnen gilt, aber nicht für die über 300.000 Pkw, die in Dortmund gemeldet sind...
Kölnbahner schrieb:Wie so oft macht der Ton die Musick.Dieselpower-WW schrieb:Ich habe allerdings neulich, als ich beim Fahrerwechsel feststellte daß wieder einige Klappfenster offenstehen, mal mit der überschaubaren Mentalkapazität des "selbstverladenden Stückgutes" gespielt und eine Durchsage gemacht: "Äh, verehrte Fahrgäste, äh, ich habe gerade eine Fehlermeldung vom Bordcomputer bekommen, äh, daß die Klimaanlage gestört ist, mit der Störung"fehlender Gegendruck". Würden sie bitte mal nachsehen ob irgendwo ein Klappfenster offensteht, äh, und dieses dann schließen, dann wird's auch kühler, Danke."Genau so sieht es aus. Kürzlich habe ich da - nachdem ich die Fenster beim Richtungswechsel zum dritten male wieder abgeschlossen hatte - sogar eine Durchsage gemacht, daß man das bitte bleiben lassen solle, damit die Klima, die schon an ihre Grenzen stößt, nicht noch mehr belastet wird, und/oder die Flügel ganz streckt. Aber irgendwie will das niemand begreifen...Über sowas habe ich mich auch schon oft geärgert. Entweder sind das Klimaanlagen-Hasser, oder es gibt halt zu viele Leute, die einfach daran gewöhnt sind, dass die Öffis hier keine funktionerenden Klimaanlagen haben.
Der Einbügler schrieb:...die selbst in Fahrzeugen mit funktionierender Klima die Klappfenster aufreißen, ist eh Hopfen und Malz verloren. Der Vierkant ist doch heutzutage in jeder Tasche, und zur Not ein Messer für den Schraubenschlitz ebenso.
Plamm, plamm, plamm gingen die Fenster dann zu. :-)))
Ich habe allerdings neulich, als ich beim Fahrerwechsel feststellte daß wieder einige Klappfenster offenstehen, mal mit der überschaubaren Mentalkapazität des "selbstverladenden Stückgutes" gespielt und eine Durchsage gemacht: "Äh, verehrte Fahrgäste, äh, ich habe gerade eine Fehlermeldung vom Bordcomputer bekommen, äh, daß die Klimaanlage gestört ist, mit der Störung"fehlender Gegendruck". Würden sie bitte mal nachsehen ob irgendwo ein Klappfenster offensteht, äh, und dieses dann schließen, dann wird's auch kühler, Danke."👍
Plamm, plamm, plamm gingen die Fenster dann zu. :-)))
das sind doch nur Ausreden des Betriebsleiters Ralf Habbes um Kosten zu sparen.Was der privat meint, wird er nicht öffentlich sagen. Sein Job ist es, die Unternehmensmeinung zu vertreten.
Hier geht es doch aber darum, dass die Wärme, die dem Fahrzeuginneren entnommen wird, an die Umgebung abgegeben wird. Dafür ist doch erstmal nebensächlich, wie oft sich da die Türen öffnen? Das wiederum hat natürlich Auswirkungen auf den Energieverbrauch.Jede Türöffnung bringt neue Wärme in das Fahrzeug, die unter zusätzlichem Energieverbrauch (und damit eben auch zusätzlicher Abwärme!) in die Umgebung geschafft werden muss. Im gleichen Zusammenhang bringt aber eine PV-Anlage tatsächlich eine gewisse Kühlung der Umgebung: das Sonnenlicht, das auf die Solarzellen fällt, wird eben nicht zu 100%, sondern nur zu 80% in Wärme umgewandelt.
War es nicht so dass die Tunnel in London sich immer stärker aufheizen was insgesamt ein Problem darstellt?Welches Problem stellt das genau dar?
Habe selber erlebt, wie ein älterer Herr während einer längeren Standzeit auf einer Strecke der KVB im Straßenplanum kaum noch Luft bekam. Da wurde dann die Tür notentriegelt und ein RTW gerufen. Scheint den Verantwortlichen in vielen Verkehrsbetrieben egal zu sein, wie es den oft auch betagteren Fahrgästen ergeht (man soll ja nach Möglichkeit gerne den Führerschein abgeben). Seit mind. 20 Jahren ist die Problematik bekannt und es müsste verboten sein, Neufahrzeuge oder Rekofahrzeuge ohne ausreichende Belüftung (ob nun Dachluken, Fenster oder Klima).Was ich wirklich nicht verstehe:
geschrieben von: Tramubus
Datum: 05.08.26 06:18
cedric30003 schrieb:Von den großen Betrieben fehlt Stuttgart. Die SSB-Stadtbahnen sind schon seit den 80ern klimatisiert und das nach meinem Erleben durchgehend funktionierend und angenehm, ohne verschiedene Klimazonen von Arktis bis Wüste im selben Fahrzeug. Meine unangefochtene Nummer 1 im Klima-Benchmark.mov schrieb:Wie sieht das aus mit den Karlsruher Betrieben AVG und VBK?Was sind denn eigentlich die Stadtbahn- und Straßenbahnunternehmen mit durchgehend fahrgastklimatisiertem Wagenpark? Mir fällt derzeit vor allem die Rhein-Neckar-Verkehr ein, gibt es sonst noch welche in Deutschland?Bremer Straßenbahn AG, SWU Ulm, wenn der Umbau durch ist auch Schwerin.
Und streng genommen Woltersdorf.
...wenn sie denn funktionieren würden oder entsprechend eingestellt wären...
Was sind denn eigentlich die Stadtbahn- und Straßenbahnunternehmen mit durchgehend fahrgastklimatisiertem Wagenpark? Mir fällt derzeit vor allem die Rhein-Neckar-Verkehr ein, gibt es sonst noch welche in Deutschland?
derasselner schrieb:War es nicht so dass die Tunnel in London sich immer stärker aufheizen was insgesamt ein Problem darstellt?Welches Problem stellt das genau dar?
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