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geschrieben von: Barmer Bergbahn
Datum: 28.07.26 20:55
Der Ungläubige Thomas schrieb:Bonjour,
"Interessant auch die Trassenführungen vermutlich ehemaliger Überlandbahnen"
Nein. Die Trasse folgt im Wesentlichen einer stark frequentierten Buslinie. Alles neu - mit jahrelangen Behinderungen in der St(Auto)-freundlichen Agglomeration Brest Metropole.
geschrieben von: Wolf le Breton
Datum: 28.07.26 23:49
geschrieben von: Barmer Bergbahn
Datum: 30.07.26 21:51
geschrieben von: metr0p0litain
Datum: 30.07.26 23:22
geschrieben von: Hauptmann Mumm
Datum: 31.07.26 11:14
Interessant auch die Trassenführungen vermutlich ehemaliger Überlandbahnen ... die im Westen die Ligne A durchaus hätte abkürzen können.Das im Westen ist die Trasse der ehemaligen Überlandbahn Brest - Le Conquet. Diese Trasse ist nicht mehr vorhanden und heute auch nur noch in Ansätzen durch Flurstücksgrenzen etc. erkennbar. Die Linie A folgt im Westen auch nicht der alten Ausfallstraße, sondern hat stattdessen eine Trasse weiter nördlich besser gelegen zu Aufkommensschwerpunkten und Stadtentwicklungsgebieten erhalten, wo außerdem genug Platz für einen besonderen Bahnkörper war. Ähnliche Ansätze finden sich bei vielen neuen frz. Straßenbahnstrecken.
Frage: Wird diese "Hafenbahn-Schleife" noch von Gz befahren (wenn ja, Finger weg); böte sich glatt zur Nutzung durch eine Ringlinie einer "Metro-Tram" (Stadtbahn) an. Nur so - war das mal lokal erwogen worden?Meinst Du mit der Schleife die um die Penfeld herum? Die verläuft/verlief durch militärisches Sperrgebiet und außerdem tief unter der Innenstadt, ist also für Personenverkehr nicht nutzbar. Diskutiert wurden m.W. immer nur Überlegungen zur Verlängerung der Linie B entlang der Hauptstrecke (es gibt in Brest nur eine), ggf. als Tram-Train. Die Lage der Endhaltestelle am Bahnhof lässt das auch offen.
geschrieben von: Hauptmann Mumm
Datum: 31.07.26 12:00
Nun haben wir an der Gare zwei anfangs parallele Linien mit distinkten Haltestellen. Will heißen:Das ist in der Tat bekloppt. Genauso bekloppt ist m.E., dass die Linie D die Straßenbahntrasse zwischen Gares und Liberté mitbenutzen darf, die anderen Busse aber parallel dazu im Straßenraum fahren müssen.
Umstieg am zentralen Halt Liberté von A/B nach D und umgekehrt (aber wer will das schon?) ist mit 300m Fußmarsch verbunden. (Dank des fast immer vorherrschenden Sonnenscheins in Brest - kein Problem).
geschrieben von: Wolf le Breton
Datum: 31.07.26 12:22
geschrieben von: Der Ungläubige Thomas
Datum: 31.07.26 13:06
geschrieben von: Barmer Bergbahn
Datum: 31.07.26 14:17
Die Citadis 302 sind die älteren Fahrzeuge mit den Nummern 1001 bis 1020. Die neuen Citadis 305 wurden mit den Nummern 2001 bis 2008 angeliefert (siehe hier) und ab ca. April 2026 Stück für Stück in 1051 bis 1058 umnummeriert. Dabei haben die Fahrzeuge auch eine Wagennummer an der Stirn erhalten.Aha, danke für die Erklärung. Darauf wäre ich in der Tat nicht gekommen. Seit April bis Mitte Juni hat man es offensichtlich nicht geschafft, alle acht Wagen umzubenennen.
geschrieben von: Wolf le Breton
Datum: 31.07.26 14:35
Das FragmentDa ist die Zufahrt zu einem Parkplatz (haus) im Weg.
[www.openrailwaymap.org]
sollte in Bildmitte liegen.
schaut m.E. aus wie ein Ansatz zur Dreigleisigkeit der Haltestelle an Ligne A. Gleiswechsel waere evtl. sinnvoller gewesen. Wenn man unterhalb des Monument des Morts die Verzweigung zu einem Gleisdreieck ausgebaut haette ... ok, kleine 330-m-Umwegfahrt im 270-Grad-Bogen. So bleibt auch das ein unvollendeter Kompromiss.
Macht nix, denn vllt. haette an der A-HSt Liberte nach der Karte (wie genau ist die?) der Platz nicht gereicht fuer ein 3.Gleis UND die Kfz/Spur, selbst bei linksseitigem Fahrgastwechsel der rechts abgebogenen Strassenbahn B -> A ?
geschrieben von: Hauptmann Mumm
Datum: 31.07.26 15:44
Danke - Ja, meinte ich.So sieht das auf der Westseite aus - Gleise sind da offenbar schon lange keine mehr. Hinten die Pont de Recouvrance, über die die Straßenbahn fährt. Das Tunnelsystem ist in der Tat speziell, während der deutschen Besatzung waren das Luftschutzbunker.
Hat sich nach Deinen Ausführungen wohl erledigt - militärisches Sperrgebiet dürfte nicht nur die militärhistorischen Zitadellen ("Fort dingenskirchen") betreffen, sondern auch "aktuelleres". Die vielen Tunnels im Fels böten sicher auch Raum für Dinge, die man besser gar nicht wissen will ... ;-). Neben Grottenbahnhöfen ala Moskauer Metro.

geschrieben von: Hauptmann Mumm
Datum: 01.08.26 17:03
Brest ist leider kein allzu gutes Beispiel für die Renaissance des Tram in Frankreich.Ich finde das System schon bemerkenswert. In weniger als 20 Jahren hat Brest ein komplett neues ÖPNV-Netz mit 2 Straßenbahnlinien (+1 Abzweig), Seilbahn und BHNS (Buslinie auf Eigentrasse) aufgebaut. Die Netzgestaltung ist stimmig und - Prognose hin oder her - ca 35.000 Fahrgäste pro Tag (Mo-Fr) auf der Linie A sind schon ein Wort, so manche Stadtbahnlinie im Ruhrgebiet könnte da neidisch werden...
BTW, Im Gegensatz zur alten Überlandbahntrasse führt die "ligne A" ja schon ein wenig "mit der Kirche ums Dorf":Schrub ich doch - bessere Erschließung und bessere Trassierung auf besonderem Bahnkörper. Ziel ist ja nicht, schnellstmöglich zum Stadtrand zu kommen, sondern die Stadt zu erschließen. Direkt an der Strecke sind u.a. ein großes EKZ, die Brest Arena und Wohnviertel mit hohen Wohnblocks.
[www.openrailwaymap.org] -
und warum man das neue Tramtrassee "A" nicht direkt gerade durch die Rue Anatole France verlegt hat ??? - Ok, müssen die halt wissen.
Der Ungläubige Thomas schrieb:Außerdem ist auch hier wieder die Topographie wichtig. Die Rue de Saint Exupéry ist eine steile Straße, laut Wikipedia aktuell die steilste Straßenbahnstrecke in Frankreich. Der komplette Berg dort oben ist dicht bebaut. Les Capucins ist ein ehemaliger Schiffsbaukomplex auf früherem Klostergelände, worin sich heute eine große Bibliothek, Theater für Kinder, Werkstätten bzw. Ateliers, kleine Geschäfte und Restaurants befinden - eine Hauptattraktion in Brest. Mit mir stiegen dort oben am Donnerstag Nachmittag ein bis zwei Schulklassen aus, um dort Veranstaltungen zu besuchen. Es gibt dorthin auch die Seilbahn, aber die war in Wartungsstillstand und außerdem hat sie ja nur eine Talstation nahe der Brücke unten in der Stadt.BTW, Im Gegensatz zur alten Überlandbahntrasse führt die "ligne A" ja schon ein wenig "mit der Kirche ums Dorf":Schrub ich doch - bessere Erschließung und bessere Trassierung auf besonderem Bahnkörper. Ziel ist ja nicht, schnellstmöglich zum Stadtrand zu kommen, sondern die Stadt zu erschließen. Direkt an der Strecke sind u.a. ein großes EKZ, die Brest Arena und Wohnviertel mit hohen Wohnblocks.
[www.openrailwaymap.org] -
und warum man das neue Tramtrassee "A" nicht direkt gerade durch die Rue Anatole France verlegt hat ??? - Ok, müssen die halt wissen.
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