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 03/02 - Bild-Sichtungen 

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Hier zeigen wir aktuelle Sichtungsbilder, die nicht älter als eine Woche sind. Ältere und umfangreichere Bildbeiträge sowie Zusammenfassungen und Jahresrückblicke bitte in die Bildberichte einstellen. ACHTUNG: Dies ist NICHT das Fotoforum, Diskussionen über Bilder sind hier fehl am Platz!
Moin zusammen,

der perfekten Vormeldung sei Dank, konnte in Grimmen heute ein von der SRS angemietetes Schmuckstück bestaunt werden.
Die Lok war zuvor über lange Zeit in Rostock beheimatet und befuhr heute sozusagen alte Pfade :-)

Bild 1: Bf Grimmen, die Lok kommt von Stralsund, rechter Hand befindet sich das Fahrdienstleiterstellwerk Gnt.
FXC_2282B.jpg

Bild 2: Am Wärterstellwerk wurde dann erstmal abgeparkt, um der Reiserei den Vortritt zu lassen.
FXC_2303B.jpg

Bild 3: Kreuzung und Überholung, RE 5 nach Oranienburg geschoben von 112 114 und RE 5 nach Stralsund Hbf in Form eines Hamsters.
FXC_2377B.jpg

Bild 4: Nachdem der vorausfahrende RE in Demmin ist, kann die wilde Fahrt auf der Nordbahn weiter gehen ;-)
FXC_2491B.jpg

Bonus: Im Anschluss Grimmen Schützenplatz stand zur Mittagszeit FPL 66006 mit einem Ea-Wagenzug, welcher dort entladen wurde.
FXC_2514B.jpg

Besten Dank an die Vormelder und die Tippgber!

Grüße gehen an alle Leute vor Ort und vor allem an das SRS-Team!

Andreas



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.05.20 15:50.

Die Lok ist/war für Tf Schulung des WFL Personals dort. SRS hat sie für kommende ersatzverkehre eingewiesen.
PS: Bild Nr 3 ist der Hammer 👌

Schönes Wochenende ,
Eric



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.05.20 18:38.
Hallo,

so ändern sich die Zeiten...damals 7 Wochen Lokfahrschule, dann 40 Gz-und 30 Rz-Fahrten und dann Probefahrt...heute fährt eben mal zur Einweisung nach Rügen.
Wir müssen früher ganz schön d@&f gewesen sein, dass wir so lange ausgebildet worden sind.

Gruß

Kenntnisse

geschrieben von: KBS100

Datum: 22.05.20 19:32

Hallo Frank G.,

woher willst du denn wissen, welche Kenntnisse die mitfahrenden Tf haben? Ich finde solche aus der Luft gegriffenen Behauptungen zu äußern schon ziemlich provokant.

VG
Andreas



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.05.20 19:33.

Re: Kenntnisse

geschrieben von: Frank G.

Datum: 22.05.20 19:56

Hallo,

na wenn Du das so interpretierst....mir ist herzlichst Wurst was die Leute für Vorkenntnisse haben, das liegt in der Verantwortung des Trassen bestellenden Unternehmens. Ich beschrieb wie’s bei uns war und es war eine Antwort auf den Beitrag vor mir.

Gruß
Frank G. schrieb:
Hallo,

so ändern sich die Zeiten...damals 7 Wochen Lokfahrschule, dann 40 Gz-und 30 Rz-Fahrten und dann Probefahrt...heute fährt eben mal zur Einweisung nach Rügen.
Wir müssen früher ganz schön d@&f gewesen sein, dass wir so lange ausgebildet worden sind.

Gruß
Du behauptest hier die Tf haben keine Ausbildung? Woher kommt denn diese Erkenntnis? Schonmal dran gedacht, dass es sich um Tf handelt bei denen es nur um Streckenkunde oder eventuell Schulung auf einer 143 geht? Also wenn du 7 Wochen pro Baureihe gebraucht hast tust du mir leid...

Re: Kenntnisse

geschrieben von: Corailintercité

Datum: 22.05.20 21:13

Frank G. schrieb:
Hallo,

na wenn Du das so interpretierst....mir ist herzlichst Wurst was die Leute für Vorkenntnisse haben, das liegt in der Verantwortung des Trassen bestellenden Unternehmens. Ich beschrieb wie’s bei uns war und es war eine Antwort auf den Beitrag vor mir.

Gruß
Moin ,

Ich kann dir versichern die das die Typen auf der Lok alles „fertige“ Tf‘s waren. Sie wurden lediglich auf der Baureihe 143/114 geschult um sie später bei einem anstehenden Ersatzverkehr (ich glaube in BW) ohne Probleme fahren zu können.

Schönes Wochenende
Eric

Aber aber, wer wird denn in die Luft gehen...? 😉

geschrieben von: Patrick Rehn

Datum: 22.05.20 21:17

Hallo zusammen.

Was und wie man früher ausgebildet hat und was heute Standard ist kann man nur schlecht miteinander vergleichen.

Anhand eines Fotos von einer Lz-Fahrt im Jahr 2020 darüber zu mutmaßen, dass hier Defizite entstünden würde ich aber im ersten Moment verneinen. Denn daraus lässt sich nicht ableiten, wie viele Tage oder Wochen im Unterrichtsraum oder bereits an der stehenden Lok - und mit wieviel Personen bzw. welcher Gruppenstärke - ausgebildet und geübt wurde.

Mit einer bestellten Lz-Fahrt ist man, für meine Begriffe, zudem schon etwas weiter als manch anderes Unternehmen, wo der praktische Fahranteil der Ausbildung mit Regel- oder Sonderzügen stattfindet. Zudem ist eine hier eintretende Zwangsbremsung weit weniger folgenreich, als beispielsweise mit einem besetzten Reisezug wo jemand stürzen und/oder sich verletzen könnte.

Ich hatte vor über zehn Jahren das große Glück einen Ausbilder zu haben, welcher nicht davor zurückschreckte während einer planmäßigen Fahrt bewusst "Störungen" einzubauen mit denen wir umzugehen lernten und uns zu helfen wussten. Dieses Glück hat/hatte nicht unbedingt Jede/r...

Sieben Wochen Ausbildung und mehrere Dutzend Bewährungs-/Ausbildungsfahrten erscheinen heute stark übertrieben, waren damals aber gängige Praxis. Und mit Sicherheit nicht zum Nachteil für Betrieb und Personal. Denn manche/r Kollege/in heute tut mir schon leid, wenn er mit Störungen umgehen muss, wozu es in der Ausbildung nicht kam oder die nicht behandelt worden sind...

Zum Ursprungsbeitrag: Interessante Aufnahmen, guter Text mit relevanten Informationen. So lob ich mit das. 😊

MfG, Patrick

Einen Teil meiner Fotos rund um Eisenbahn & Co findet man
HIER

Also 6 Werktage

geschrieben von: BR146106

Datum: 22.05.20 21:22

Moin,

und eine Runde auf der Strecke.

gruß carsten

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]

Oh je

geschrieben von: BR146106

Datum: 22.05.20 21:30

Moin,

wenn einige gestandene Tf den Unterschied zwischen Grundausbildung und Verwendungsfortbildung nicht kennen, sollten man überlegen ob man am richtigen Arbeitsplatz ist. Und wenn man keine Planmäßigen Züge mehr hat zum fahren, dann muss man eben so etwas machen. All die anderen EVU, wie DB Regio, Abellio oder ODEG machen die Fahrpraxistage auf den Regelzügen ihren Linien, so einfach ist das. Letztes Jahr in Oktober und November waren etliche Tf aus dem Schwabenland an der Nordsee unterwegs, damit man die Flirt 3 beherrschen lernt, weil man "zu Hause" noch keine passenden Fahrzeuge und Strecken hatte, war ganz amüsant.

gruß carsten

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]
Frank G. schrieb:
Hallo,

so ändern sich die Zeiten...damals 7 Wochen Lokfahrschule, dann 40 Gz-und 30 Rz-Fahrten und dann Probefahrt...heute fährt eben mal zur Einweisung nach Rügen.
Wir müssen früher ganz schön d@&f gewesen sein, dass wir so lange ausgebildet worden sind.

Gruß
Also zumindest die Kollegen die ich so kenne haben damals nicht mehrere Monate für eine Baureihenschulung bekommen. Es ist schlicht weg falsch. Ich erinnere beispielgebend an den s.g. „Mammut-Lehrgang“.

Vermutlich ist die Vermutung bezüglich des „doof seins“ (oder stellens) in der falschen Zeitform geschrieben. ;)

Noch einmal

geschrieben von: BR146106

Datum: 22.05.20 22:09

Moin,

es kommt darauf an, auf welcher Seite man gewohnt hat. Die Westdeutsche Tf Ausbildung war deutlich anderes, auch in der Grundausbildung. Dort konnte man sagen: 8 Tage Ausbildung am Fahrzeug, inklusive Fahrtage, danach Prüfung und im Anschluss 4-8 Wochen fahren unter Überwachung. Wenn man jetzt noch den Grundlehrgang E-Fahrzeuge dazu genommen hat waren es noch einmal 2 Wochen mehr und nun rechne mal ganz schnell nach, wie lange das ganze wirklich gedauert hat, bis man bei der Bundesbahn dann alleine die Loks der BR 110/140 bewegen durfte.

gruß carsten

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]
Genau das war das Ziel der Fahrt nach Mukran und der drei Tage dann auf Rügen. Störungssuche während des laufenden Betriebes, das macht sich nunmal am besten bei einer Lz Fahrt, wo man nicht 200 Fahrgäste im Reisezug verprellt oder ggf. vielleicht noch evakuieren muss, falls sich die Lok beim einbauen der Störung aufhängt.

Alles weitere ist schon gesagt wurden, die 30/40 Fahrten auf Güter- und Reisezügen dienten damals der Abnahme zum C-Lokführer, nicht aber zum Erwerb der Baureihenlizens. Und bei Lokführern mit Erfahrung auf Altbauloks, teilweise sogar auf der sehr verwandten Baureihe 155, bekommt man selbst im DB Konzern weniger Tage für den Erwerb, als das im Verbund von WFL und SRS nun für die Baureihe 143/114 geplant war .





Patrick Rehn schrieb:
Mit einer bestellten Lz-Fahrt ist man, für meine Begriffe, zudem schon etwas weiter als manch anderes Unternehmen, wo der praktische Fahranteil der Ausbildung mit Regel- oder Sonderzügen stattfindet. Zudem ist eine hier eintretende Zwangsbremsung weit weniger folgenreich, als beispielsweise mit einem besetzten Reisezug wo jemand stürzen und/oder sich verletzen könnte.