Wie erwähnt gibt es noch meinen Bericht zur Verfolgung des EFZ Sonderzuges am 4. Januar 2026. Und ja, der Wetterbericht lag mal wieder falsch, am Abend zuvor hieß es ab 9 Uhr Sonne ab Haigerloch, als ich dann am nächsten Morgen Aufstand sah ich eine schöne Wolkenfront die keine Sonne durchließ. Ein Blick in die Wetterapp sagte mir nun, ab 11 Uhr Vollsonne, also ging es doch los, vorallem da der Schnee immernoch lag. Der erste Stopp wurde mit knapp 20 weiteren Fotografen zwischen Eyach und Mühringen gemacht, wo die 97 501 vor der 58 311 war, beide Maschinen standen hier unter Volldampf. Anschließend ging es wie für alle Fotografen weiter Richtung Haigerloch, da der Dampfzug in Mühringen den BÜ sichern musste, gewann ich etwas Zeit hinzu. So machte ich nicht wie alle anderen Fotografen den Römerturmblick, den Tunnel oder die Bahnhofsdurchfahrt, sondern ging an eine Stelle die ich schon im Sommer mit dem Salzzugumleiter machen wollte. Allerdings funktionierte dies nicht, da damals alles zugewachsen war, sowohl am Gleis, als auch der Weg zur Eyach. Und tatsächlich hatte es geklappt, ich konnte mich bis zur Eyach runterkämpfen und mich auf eine kleine Eisscholle stellen, die festgenung war. So bekam ich dann ein Exklusiv Bild, eins von zwei die ich an diesem Tag ohne weitere Fotografen machen konnte. Auch am nächsten Fotopunkt war ich der einzigste Fotograf, am "Betriebsbahnhof" Hardt tümmelten sich unzählige Fotografen und es gab keine Parkmöglichkeit mehr, so ging es für mich dann eben weiter in Richtung Rangendingen wo ich dann kurz vor der Brücke an einem BÜ mein Stativ aufschlug, leider hatte die 58 311 hier keinen Dampf mehr. Die 97 501 hatte in Stetten an Ende gesetzt und fungierte nun über die bis zum Endpunkt ansteigende Strecke als Schublok. Nachdem der Zug vorbei war ging es weiter Richtung Hechingen, eigentlich hoffte ich den Zug kurz nach Rangendingen noch einmal zu erwischen, allerdings klappte dies nicht, da die Fotografenkolonne aus Hardt vorbeifuhr. Nachdem sich eine Lücke bot, schloß ich mich auch der Kolonne an, die aus sämtlichen Kennzeichen bestand, was den Anwohnern vermutlich komisch vorgekommen sein dürfte. Erst in Hechingen löste sich die Kolonne aus und es ging für mich gleich weiter nach Schlatt, wo wir erstmal nur zu dritt waren, kurz vor der Zugdurchfahrt rückten dann noch weitere Fotografen an. Dank einer Kreuzung mit der RB in Jungingen reichte es mir dann den Zug trotz eines langsamen Autofahrers zu überholen und so schaffte ich es nach Killer wo es ein nettes Bahnhofsgebäude hat. Das Problem war dann nur dass der Himmel mit weiteren 2 Stunden Verspätung aufbrach und es ein wenig Sparsonne gab, so kommt der Vordergrund vielleicht doch ein bisschen heller rüber. Als auch hier der Zug vorbei war ging es entlang der Burladinger Steige weiter auf die Alb und um so höher es ging, desto weniger Schnee gab es komischer Weise. Da direkt an der Steige gefühlt hunderte Menschen standen, machte ich mein Foto am Ende der Steigung. Mein letztes Bild auf freier Strecke machte ich dann kurz vor Neufra (Hohenzollern), als ich ankam waren nur ein paar Schaulustige Nichteisenbahner an dem BÜ, mit dem Zug kamen dann auch auf einen Schlag die Fotokollegen und auch die Sonne. Tatsächlich war dieses Bild das erste Bild vom Dampfzug das mir mit Sonne gelang. Als Abschluss der Verfolgungsjagd machte ich noch ein Foto bei der Einfahrt in Gammertingen, leider waren die Wolken hier ungnädig und das zweite erhoffte Sonnenbild blieb aus. Neben dem Sonderzug stand noch der VT 129 der SAB im Bahnhof, zudem sich nachher noch der 622 314 aus Hechingen hinzugesellte. Dank dem Bahnübergang war eine gefahrlose Frontalaufnahme der drei Generationen möglich.
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