geschrieben von: Eifel-Querbahner
Datum: 12.08.25 11:26
geschrieben von: DAVIDG
Datum: 12.08.25 11:29
geschrieben von: Signal
Datum: 12.08.25 11:43
Sicher? Ich würde sagen: Mehr oder weniger........
Der Wiederaufbau der Eifelstrecke (Eifelhauptbahn) ist abgeschlossen
geschrieben von: Node
Datum: 12.08.25 13:57
geschrieben von: Pio
Datum: 12.08.25 14:49
geschrieben von: BLACK_Rail
Datum: 13.08.25 15:52
geschrieben von: Rolf_BN
Datum: 13.08.25 19:23
geschrieben von: Uwe Kossebau
Datum: 13.08.25 22:43
Es ist gut, dass die Eifelstrecke endlich elektrifiziert wird. Mir stellt sich aber nur eine Frage:das Geld kommt aus verschiedenen Töpfen, da musste getrennt werden.
Wieso konnte man das nicht alles gemeinsam mit den Wiederherstellungsarbeiten nach den Flutschäden erledigen?
geschrieben von: Uwe Kossebau
Datum: 13.08.25 22:51
Mainz Hbf am 13.09.1995.
geschrieben von: Rolf_BN
Datum: 14.08.25 05:52
DAVIDG schrieb:Das hat aber zur Folge, dass man die Trasse für das ehemalige 2. Gleis zwischen Kall und Nettersheim, wo der Planungsstand für die Wiedererrichtung des 2. Gleises am weitesten fortgeschritten ist, beim Wiederaufbau mit Kabelschächten, Signalen und jüngst mit den Fundamenten für die Oberleitungsmasten zugebaut hat (wie es damit weiter südlich aussieht, konnte ich noch nicht in Augenschein nehmen). Für das geplante 2. Gleis müsste das alles wieder abgerissen und ein paar Meter daneben neu angelegt werden. Entweder hat man den Wiederaufbau des 2. Gleises längst zu den Akten gelegt oder es ist ein Schildbürgerstreich der Extraklasse und die Linke interessiert sich nicht dafür, was die Rechte tut. Mit Folgekosten in Millionenhöhe. Letzteres würde mich allerdings wenig wundern. Kurz vor der Flut hat man in Gerolstein eine schöne, neue Bahnhofsüberführung gebaut, die man mit geringem Mehraufwand für eine spätere Elektrifizierung etwas höher hätte ausführen können. Wegen der nun aber etwas zu geringen Durchfahrtshöhe für die notwendige Nachrüstung der Oberleitung muss man diese nagelneue Konstruktion wieder abreißen und neu bauen. Etwas weiter nördlich war man schlauer. In Nettersheim wurde vor ein paar Jahren eine Überführung gebaut, die hoch genug ist für eine Elektrifizierung bzw. durch die modulare Bauweise leicht angepasst werden kann. Bei der Modernisierung dieser besonders schönen Bahnstation hatte allerdings die Kommune den Löwenanteil der Kosten gestemmt und entsprechenden Einfluss genommen, wie mir der damalige Bürgermeister Wilfried Pracht selbst berichtet hat. Einige Beteiligte schauen offensichtlich weit über den Tellerrand hinaus, selbst wenn sie keine Eisenbahner sind.Es ist gut, dass die Eifelstrecke endlich elektrifiziert wird. Mir stellt sich aber nur eine Frage:das Geld kommt aus verschiedenen Töpfen, da musste getrennt werden.
Wieso konnte man das nicht alles gemeinsam mit den Wiederherstellungsarbeiten nach den Flutschäden erledigen?
GrußUwe Kossebau
geschrieben von: Node
Datum: 14.08.25 09:52
Ja in guten alten Zeiten, da hatte fast jeder gute Bahnhof eine Kopframpe. Klappe auf LKW rauf/runter, Klappe zu.Wenn ein Betonmischer für 3 Masten reicht vergeht auch mit Laderampen einfach sehr viel Zeit für Ladevorgänge.
Und bei einer Eisenbahn hatte man hier in Deutschland sogar recht leistungsfähige Betonmischzüge.
Aber dieses D-Land hat ja Handwerkstradition und für Eisenbahninfrastrukturprojekte so etwas von Zeit.
Und da kann man immer mal wieder & wieder sperren & sperren, damit die Kunden nicht allzudoll von ihrem PKW bzw Straßenspediteur entwöhnt werden.
Effektive Elektrifizierung sieht anders aus.
geschrieben von: Rheingold_72
Datum: 14.08.25 17:18
"Der leere Fahrmischer der Eifelbeton GmbH steht wieder auf der Straße, bereit, die nächste Fuhre Beton aus dem Mischwerk abzuholen. Nach Auskunft der Baufachleute reicht die Ladung eines Fahrmischers für ca. 3 Fundamente eines „normalen“ Oberleitungsmastes."Vielen Danke für die interessanten Bilder: Das mit den 3 Fundamenten pro Ladung scheint mir nicht logisch. Der 4-achsige Betonmischer faßt 7m³, das wären dann 2,3m³ pro Fundament. So ein Mastfundament ist nicht 1m * 1m * 2m.
geschrieben von: r66
Datum: 14.08.25 17:25
Wieso konnte man das nicht alles gemeinsam mit den Wiederherstellungsarbeiten nach den Flutschäden erledigen?Meine Vermutung: das liebe Geld. Wenn kein Geld dafür da ist, geht es halt nicht. Wie in den 90er die S-Bahn von Nürnberg nach Altdorf gebaut wurde, war klar, dass für SFS Nürnberg-Ingolstadt (vor allem bis Fischbach) einiges absehbar ein paar Jahre später wieder auseinandergerissen werden muss. Nur das Geld war halt nicht da, schon "gross" bauen zu können.
geschrieben von: TBOAR (bt)
Datum: 14.08.25 17:41
geschrieben von: TBOAR (bt)
Datum: 14.08.25 17:52
geschrieben von: Pio
Datum: 14.08.25 17:54
geschrieben von: sbes
Datum: 14.08.25 20:03
geschrieben von: Rolf_BN
Datum: 17.08.25 02:48
... Die DR beschafte dafür aus dem NSW (Nicht Sozialistisches Wirtschaftsgebiet) auch Bagger, welche in 90⁰Stellung zur Gleisachse nicht das Lichtraumprofil des Nachbargleises beeinträchtigen.Vielen Dank für die hochinteressanten Details aus der Zeit der Deutschen Reichsbahn der DDR. "Fahren & Bauen" sollte auch heute noch die Devise sein. Leider ist uns dieser Pragmatismus mittlerweile abhanden gekommen.
Fahren & Bauen war die Devise.
geschrieben von: Selvreila
Datum: 17.08.25 08:46

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