geschrieben von: cargofuzzy
Datum: 16.10.23 20:19
Ein letzter Blick in das aufgelassene Fahrdienstleiterstellwerk Goslar. Alle Stellwerke - Goslar, Oker, Bad Harzburg und die Signalbrücke in Bad Harzburg sind jetzt unter den Fittichen der Denkmalbehörde. Sie sind so übernommen worden, wie sie verlassen wurden und somit darf nichts mehr entnommen bzw. geändert werden. Na ja, erspart der DB Entsorgungskosten.Hallo!
geschrieben von: ßänkjuhforträvvelingwißdeutschebahn
Datum: 16.10.23 21:35
geschrieben von: Bundesbahnbetriebsinspektor
Datum: 16.10.23 23:00
Hättest deine Fotos doch an den schon vorhandenen vom „Held der Arbeit“ anhängen können.Hätte man machen können, es sind aber letztlich auch andere Motive und Fotostellen bei rumgekommen.
[www.drehscheibe-online.de]
geschrieben von: Michaela Bohne
Datum: 17.10.23 15:46
geschrieben von: Teufelsmauer
Datum: 17.10.23 21:36
Der Landkreis Goslar, Fachbereich Bauen und Umwelt, Denkmalschutz teilt in seiner Stellungnahme vom 10.12.2015 mit, dass dem Rückbau der Signale P1 und P2 aus denkmalschutzrechtlichen Gründen nicht zugestimmt werde. Um die für den Eisenbahnbetrieb notwendige Eindeutigkeit der Signalgebung zu gewährleisten, werden denkmalschutzrechtliche Bedenken gegen die Veränderung des Baudenkmals durch das Auskreuzen der nicht mehr benötigten Signale P1 und P2 zurückgestellt.(Link: [www.eba.bund.de]
Die Vorhabenträgerin hat das Auskreuzen der Signale P1 und P2 am Baudenkmal mit der Unteren Denkmalschutzbehörde intern abgestimmt.
Diese Plangenehmigung enthält in Kapitel A.3.1 eine denkmalschutzrechtliche Genehmigung für das sog. Auskreuzen der Signale, bei dem durch Anbringung weißer Kreuze das Signal (-bild) des ausgekreuzten Signals ungültig gemacht wird. Die damit verbundene Beeinträchtigung des Denkmals ist im Hinblick auf einen sicheren Eisenbahnbetrieb erforderlich.
geschrieben von: Bernd Thielbeer
Datum: 19.10.23 18:48
In Bad Harzburg sollen die Formsignale auf der Signalbrücke in ausgekreuzter Form wohl auch bleiben, sofern sich die Meinung des Denkmalschutzes im Landkreis Goslar nicht grundlegend geändert hat.Gibt es dazu auch ein Dokument zur Plangenehmigung vom ESTW Bau?
Vor sieben Jahren hieß es bei einem EBA-Antrag:
ZitatDer Landkreis Goslar, Fachbereich Bauen und Umwelt, Denkmalschutz teilt in seiner Stellungnahme vom 10.12.2015 mit, dass dem Rückbau der Signale P1 und P2 aus denkmalschutzrechtlichen Gründen nicht zugestimmt werde. Um die für den Eisenbahnbetrieb notwendige Eindeutigkeit der Signalgebung zu gewährleisten, werden denkmalschutzrechtliche Bedenken gegen die Veränderung des Baudenkmals durch das Auskreuzen der nicht mehr benötigten Signale P1 und P2 zurückgestellt.(Link: [www.eba.bund.de]
Die Vorhabenträgerin hat das Auskreuzen der Signale P1 und P2 am Baudenkmal mit der Unteren Denkmalschutzbehörde intern abgestimmt.
Diese Plangenehmigung enthält in Kapitel A.3.1 eine denkmalschutzrechtliche Genehmigung für das sog. Auskreuzen der Signale, bei dem durch Anbringung weißer Kreuze das Signal (-bild) des ausgekreuzten Signals ungültig gemacht wird. Die damit verbundene Beeinträchtigung des Denkmals ist im Hinblick auf einen sicheren Eisenbahnbetrieb erforderlich.
Interessanterweise wurde das hier erwähnte Auskreuzen nie durchgeführt, sondern die Signale blieben (soweit ich weiß) bis 2023 weiter in Betrieb. Mit dem ESTW-Anschluss werden sie aber wohl ersatzlos gestrichen.
Als persönliche Meinung will ich zudem hinzufügen, dass ich die Umstellung auf Ks-Signale trotz der Nostalgie positiv sehe. Alleine die Aussicht, dass damit die Gefahr von Stellwerksleerständen wie derzeit in Nordwestthüringen gelindert wird überwiegt meiner Ansicht nach die emotionalen Nachteile. Dazu noch die betrieblichen Verbesserungen, die man in anderen Thread verfolgen kann. Ich bin mir im Übrigen sicher, dass es den meisten Touristen – auch den Bahnreisenden – relativ egal sein wird, ob es jetzt Hp- oder Ks-Signale sind. Die Signale haben ihren Charme, aber dafür kommt bis auf eingefleischte Bahnnostalgiker fast niemand in den Harz.
Viel, viel bedenklicher ist der Zustand der Empfangsgebäude Goslar und Bad Harzburg, denn diese sind für viele Touristen das eigentliche Tor. Besonders Bad Harzburg kann man mit dem eingezäunten Innenbereich und dem immensen Sanierungsstau (Dachbereich, Innenpassage u.A.) mittlerweile als katastrophal bezeichnen, das ist eigentlich einen eigenen Thread hier wert.
Es ist einfach nur traurig und erbärmlich mit anzusehen .sicherlich schade um das Zwergsignal und ich hoffe, dass man dafür noch gute Verwendung findet. Aber der Sinn der Eisenbahn kann natürlich nicht darin liegen, die alte Technik auf Biegen und Brechen zu erhalten. Viele Länder haben diesen Schritt zurecht schon vor Jahrzehnten getan. Schade, dass es in Deutschland gefühlt im Gegensatz zu Großbritannien weniger Vereine gibt, die den Schwerpunkt auf die gesamte Strecke und nicht primär die Fahrzeuge legen. "drüben" gibt es Museumsstrecken, die an den Fahrtagen wirklich die gesamte Streckentechnik auffahren und z.B. auch Freileitungen aktiv erhalten. Dort finde ich sowas auch wunderschön, aber hier geht's dann doch um den täglichen Fahrbetrieb...
geschrieben von: matzehbs
Datum: 20.10.23 08:00

geschrieben von: Cargo-Atze
Datum: 22.10.23 21:12
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