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Streit bei Facebook über Rad- und Wanderweg zwischen Süderbrarup und Schleswig

geschrieben von: Oberdeichgraf

Datum: 11.01.21 09:18


Kreisbahn-Trasse : Streit bei Facebook über Rad- und Wanderweg zwischen Süderbrarup und Schleswig
Bald „Rennstrecke für E-Biker?“, wie es in den sozialen Medien warnend heißt? Umfragen zeigen gesamte Stimmungslage.
Süderbrarup | Radfahren oder Wandern auf der Trasse der ehemaligen Kreisbahn zwischen Süderbrarup und Schleswig – zu diesem im Vorjahr von allen betroffenen Gemeinden beschlossenen Plan klaffen die Meinungen in der Bevölkerung teils weit auseinander. Für das Vorhaben ist ein Förderantrag gestellt worden.

Laut Steinfelds Bürgermeister Wolfgang Hinz gehe es aktuell um eine Förderung zum Klimaschutz und zur Aufwertung des Tourismus. „Aus unterschiedlichen Gründen wird bis jetzt eine Tränkdecke favorisiert, wobei es sich dabei nicht um eine übliche Straßenasphaltierung handelt.“ Als Tränkdecke werden Wege aus unterschiedlich großen Gesteinskörnungen bezeichnet, die mit Bitumen „getränkt“ werden. Angedacht sei eine Breite von drei Metern, weil, so Hinz, damit der Trend zu Rädern mit Kinderanhängern berücksichtigt werde.

Doch nicht alle Bürger sind mit dem Ausbau und schon gar nicht mit einer solchen Tränkdecke einverstanden. In mehreren öffentlichen Facebook-Gruppen sind teils hitzige Diskussionen zu beobachten, in denen sich manche beunruhigt zeigen oder gar zu unsachlichen Äußerungen hinreißen lassen. Gegner wollen die Natur schützen und daher eine höhere Frequentierung verhindern.
In sechs Gruppen (Angeln, Schleswig, Süderbrarup) gab es sogar Umfragen zum Thema. Ergebnisse zeigen auf den ersten Blick deutlich mehr Stimmen gegen den Ausbau. Viele hielten dabei allerdings auch Fragestellungen für suggestiv. Außerdem vergaben die Initiatoren selbst und einige Bürger ihre Stimme in allen sechs Umfragen, was eine statistisch korrekte Auswertung zunichte mache.

Silke Boysen (54) aus Süderbrarup ist Rollstuhlfahrerin. „Ich freue mich wie Bolle darauf, nach dem Ausbau in der Natur selbstständig und alleine unterwegs sein zu können.“ Sie ergänzt, dass es in Süderbrarup eh schwierig sei, mit dem Rolli voranzukommen, von größeren Ausflügen ganz zu schweigen. „Viele können sich kaum vorstellen, was der geplante Rad- und Wanderweg für mich an Freiheit bedeutet.“ Die Frage nach Gefahren durch zu schnell fahrende Radfahrer oder E-Bike-Touristen verneint sie lachend. „Da habe ich gar keine Bedenken, da es ja vernünftig und breit genug gebaut werden soll.“ Dagegen wäre ein fester Sandweg für sie keine Option, denn ihrer Erfahrung nach wäre der nach einem Jahr wieder ausgespült, verwachsen und die Schlaglöcher kämen zurück. – Quelle: [www.shz.de] ©2021

(Auszüge aus dem Artikel)
Manchmal freut man sich, bei Facebook nicht existent zu sein....
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