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Re: Infrastruktur-Lücken im Osten Ostdeutschlands und an anderen Stellen...

geschrieben von: InterRailer26+

Datum: 13.01.20 22:40


Liebe Mitforisten!

Vielen Dank für die vielen interessanten Antworten und Meinungen, die sehr helfen, ein besseres Bild von der ganzen Situation zu bekommen!
Auch möchte ich nochmal auf die verschiedenen Himmelsrichtungen eingehen und zu den Gedanken des Eingangsartikels antworten:

- dieser sollte und soll keine Auseinandersetzung Ost gegen West provozieren und/oder initiieren - deshalb auch die Spezifizierung "im Osten Ostdeutschlands"...
- es gehört zu einer gesamtheitlichen Betrachtung, über den Tellerrand zu schauen. Deshalb muss über das "Eigene Wunden lecken" hinaus auf alle Regionen geschaut werden.
- wenn man das alles schon vorher wüsste, brächte man hier nicht fragen. Also die eigenen Überlegungen beschrieben und mit der gegebenen Offenheit und Umsicht in alle Richtungen schauen&fragen.

#

Auch gibt es wohl mehrere sich überlagernde Tendenzen die ich mit dem hier gelesenen so zusammenfassen würde:

-neben einem relativ gut gepflegten deutschen Kernnetz in West wie Ost, Nord und Süd gibt es darüber hinaus ein deutlich schwächer entwickeltes Randnetz bis zu den Grenzen Deutschlands
-abgesehen von wenigen Transeuropäischen Routen sind grenzüberschreitende Strecken oft Stiefkinder. Auf vielen Strecken sind die Nachbarn Deutschlands da weiter: die Schweiz, Dänemark und Polen sind 3 Beispiele.
-wenn man sieht das polnische Strecken bis zur Grenze elektrifiziert sind - z.B. bei Stettin und Görlitz - erkennt man eine Lücke im Osten Ostdeutschland. Bei Stettin sind es 35km Fahrdraht in D., die seit 1987 fehlen.
-Gleichfalls gibt es auf der Westseite Deutschlands ICEs nach Brüssel, Paris, Amsterdam. Hier spielt die Musik. Die westwärts orientierten Fahrgastströme werden in beiden Ländern (D, PL) durch die Infrastruktur abgebildet, wodurch sich an der Grenze D-PL der hinterfragte Niveausprung ergibt. Nur dort? NB: Wenn von "westwärts" geschrieben wird soll es einmal mehr dieses Abstempeln "da im Westen ist alles besser" vermeiden.
-Zürich-München, Freiburg-Colmar passen nicht so recht in dieses westwärts-Schema. Besonderes Desinteresse oder hohe Einzelkosten (Rheinbrücke) können die Ursache sein. Und an der Grenze zu den Niederlanden liegt auch vieles im Argen...s.o.

Auf jeden Fall bleibt jede Menge zu tun

Herzliche Grüße
Der InterRailer26+



4-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.01.20 00:00.
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