geschrieben von: l0wside
Datum: 08.10.18 12:07
geschrieben von: kts
Datum: 08.10.18 12:33
geschrieben von: Sören Heise
Datum: 08.10.18 13:11
geschrieben von: MrEnglish
Datum: 08.10.18 13:45
geschrieben von: ehemaliger Nutzer
Datum: 08.10.18 14:12
geschrieben von: NBStrecke
Datum: 08.10.18 20:40
Vom Mireo wird nicht nur ein BEmu sondern auch ein X-Emu entwickelt. Keine Ahnung, wieso man das "X" nennt, aber auf alle Fälle ist das die Wasserstoffversion.Siemens hat für seinen Batterieversuch bei der Erzgebirgsbahn auch einen dieselmechanischen Triebwagen genommen, da sehe ich ähnliche Probleme. Aber bei den BEMUs setzen die Hersteller ja jetzt auf die EMUs als Grundlage.
geschrieben von: JoergAtDSO
Datum: 09.10.18 08:58
Trotzdem hat Niedersachsen bereits Festbestellungen aufgegeben, etwas Mut zum Risiko oder Mut zur Zukunft, je nach Sichtweise.
geschrieben von: l0wside
Datum: 09.10.18 09:55
Die 3x390 kW dürften ein Tippfehler im AKN-Marketing sein, je Wagenkasten ein Motor mit 390 kW wäre plausibel und würde auch zum Wikipedia-Eintrag passen. Wenn ich die 40% Reserve auf die aktuellen 240kW draufschlage, sind das 340 kW, dann dürften die Fahrleistungen ähnlich sein (das würde auch zu deiner Aussage von "kurzzeitig 800 kW" passen). Im Drehmomentwandler und im Getriebe (das der E-Antrieb beides nicht hat) verdampft auch noch eine ganze Menge Leistung. Und die Bimmelbahnstrecke der evb könnte zwar etwas mehr Beschleunigung vertragen, aber das Passagieraufkommen der AKN dürfte deutlich höher liegen. Für einen Prototypenbetrieb bzw. eine erste Generation sind sowohl Strecke als auch Fahrzeug m.E. gut geeignet.Auf schnelleren Strecken dürfte die Beschleunigung so noch nicht ausreichen, um die Modelle mit Dieselantrieb zu ersetzen. Der Diesel Lint 54 hat beispielsweise bei der AKN 3 x 390 kW Motoren.
Exakt. Schön auch der Golem-Artikel zum Thema, der im Grunde das Gleiche sagt.Wieso man jetzt beim Probebetrieb noch mit reduzierter Leistung fährt, erschließt sich mir nicht ganz. Zweifellos ist das Fahrzeug noch ein Prototyp, um sich an die neue Technik heranzutasten. Ich vergleiche das mal mit einem Golf, den man auf den E-Antrieb umgebaut hat.
Im Vergleich zu den seligen 515, oder im Vergleich zum Wasserstoff? Auf 100 km braucht der iLint lt. Golem irgendwas um die 25 kg H2, das entspricht etwa 800 kWh. Li-Ion hat eine Energiedichte von ca. 200Wh/kg. Um 100 km zu fahren, müsste man also rund 4t Akkus mitschleppen. Buxtehude-CUxhaven sind 120km einfach, bei zwei Umläufen am Tag also rund 500 km oder 20t Akkus. Für einen Zug mit 70t ist das ein bisschen viel. Bei 1000 EUR/kWh kosten die Akkus dann irgendwas zwischen 3 und 4 Mio EUR. Je Triebwagen. Das ist mal eben eine Preisverdopplung. Teurer ist der Wasserstoffzug sicher auch nicht, dafür leichter.Mit modernen Akkus hätte man bei gleichem Gewicht etwa die vierfache Kapazität, deutlich höheren Wirkungsgrad beim Laden und die Selbstentladung wäre vernachlässigbar gering.
geschrieben von: Jan Borchers
Datum: 09.10.18 12:58
Im Drehmomentwandler und im Getriebe (das der E-Antrieb beides nicht hat) verdampft auch noch eine ganze Menge Leistung. Und die Bimmelbahnstrecke der evb könnte zwar etwas mehr Beschleunigung vertragen, aber das Passagieraufkommen der AKN dürfte deutlich höher liegen. Für einen Prototypenbetrieb bzw. eine erste Generation sind sowohl Strecke als auch Fahrzeug m.E. gut geeignet.
geschrieben von: ehemaliger Nutzer
Datum: 09.10.18 14:53
ZitatDie 3x390 kW dürften ein Tippfehler im AKN-Marketing sein, je Wagenkasten ein Motor mit 390 kW wäre plausibel und würde auch zum Wikipedia-Eintrag passen. Wenn ich die 40% Reserve auf die aktuellen 240kW draufschlage, sind das 340 kW, dann dürften die Fahrleistungen ähnlich sein (das würde auch zu deiner Aussage von "kurzzeitig 800 kW" passen). Im Drehmomentwandler und im Getriebe (das der E-Antrieb beides nicht hat) verdampft auch noch eine ganze Menge Leistung. Und die Bimmelbahnstrecke der evb könnte zwar etwas mehr Beschleunigung vertragen, aber das Passagieraufkommen der AKN dürfte deutlich höher liegen. Für einen Prototypenbetrieb bzw. eine erste Generation sind sowohl Strecke als auch Fahrzeug m.E. gut geeignet.Auf schnelleren Strecken dürfte die Beschleunigung so noch nicht ausreichen, um die Modelle mit Dieselantrieb zu ersetzen. Der Diesel Lint 54 hat beispielsweise bei der AKN 3 x 390 kW Motoren.
Hallo,
das mit den drei Motoren ist kein Tippfehler bei der AKN (Ich bin mit diesen LINT 54 schon häufiger gefahren).
Hier mal das Datenblatt für die beiden LINT Versionen bei Vias: [www.google.com]
Entsprechend ist meine These, die Wasserstoff LINT sind als vollwertiger Ersatz für den dreimotorigen LINT 54 zu schwach motorisiert richtig.
Bei den Dieselmotoren steht die volle Leistung auf dem gesamten Fahrzyklus zur Verfügung.
Die AKN sucht neue Fahrzeuge als Ersatz für die 25 Jahre alten VTA, wobei die Streckengeschwindigkeiten zwischen 80 und 100 km/h liegen, allerdings teilweise mit kurzen Haltestellenabständen. Hier kommt es auf eine gute Beschleunigung an.
geschrieben von: De David
Datum: 09.10.18 15:33

geschrieben von: Jan Borchers
Datum: 09.10.18 17:21
Ein wesentlicher Baustein des iLINT-Konzeptes ist, dass man bereits ein zugelassenes Fahrzeug hat, welches "nur" im Bereich der Energieerzeugung umkonstruiert wird.Wieso? Hatte man doch einst mit den Regio Shuttle schon vor, das Powerpack raus schmeißen und ein neu konstruiertes mit Elektromoto statt des Getriebes und Batterien statt des Dieselmotors, um ein Hybrid Fahrzeug hin zu bekommen. Und das ist ja auch naheliegend, geht das bei VT mit Powerpack doch am einfachsten da irgendwas anderes ein zu bauen und halt an die vorhandenen Antriebswelle zu den Drehgestllen an zu schließen, statt groß das halbe Fahrzeug umkonstruieren zu müssen. Das kann man dann immernoch bei einer richtigen Serie machen, aber nicht beim Prototyp.
geschrieben von: Carsten Hölscher
Datum: 09.10.18 19:55
geschrieben von: Tobias M
Datum: 09.10.18 20:19
geschrieben von: ehemaliger Nutzer
Datum: 09.10.18 20:43
Naja die Coradia Continental sind eher nicht die Fahrzeuge für eine bummelige Nebenbahnstrecke. Die laufen wohl eher unter RE bis S-Bahn ähnlichem Verkehr.Meine spontane Idee wäre gewesen, den ET aus dem Hause Alstom als Basis zu nehmen. Aber wird man sich schon was dabei gedacht haben.
geschrieben von: InterRailer26+
Datum: 10.10.18 20:45
geschrieben von: Tobias M
Datum: 10.10.18 22:20
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