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 02 - Allgemeines Forum 

Diskussionen, Fragen und Antworten zum Thema Eisenbahnen in Deutschland, soweit diese nicht Bestandteil der übrigen Foren sind wie Neuigkeiten, Betriebsstörungen, Fahrzeiten, Sichtungen, Museumsbahnen, Straßenbahnen, Wagen und historische Themen.
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Und keinen einheitlichen landesweiten Verkehrsverbund. Interessant die Aussage zum D-Ticket, der quasi die Verkehrsverbünde bei der Ticketauswahl unwichtig werden lässt.

Zitat
Nach Angaben des Ministeriums soll das System künftig auch Fahrten über die Grenzen einzelner Verkehrsverbünde hinweg ermöglichen. In einigen Regionen Bayerns wird die Technik bereits eingesetzt, darunter im Münchner Verkehrsverbund. Dort ist das Verfahren unter dem Begriff "Swiping" bekannt: Zum Ein- und Auschecken genügt ein Wisch über das Smartphone-Display.
Kein einheitlicher Landestarif geplant
Von einem bayernweit einheitlichen Ticket- und Tarifsystem hat sich die Staatsregierung dagegen verabschiedet. Mit der Einführung des Deutschlandtickets sei die Strategie angepasst worden. Das Deutschlandticket sei nun die zentrale Aufgabe, heißt es aus dem Verkehrsministerium.

Kritik kommt von den Grünen im Landtag. Mobilitätssprecher Markus Büchler bedauert, dass das Bayern-Ticket nicht weiterentwickelt werden soll. "Sich auf dem Deutschlandticket auszuruhen, reicht nicht. Gerade für Menschen, die nur gelegentlich mit Bus und Bahn fahren, müssen endlich attraktive Angebote geschaffen werden", sagte Büchler.

Ein Bayernticket kostet 34 Euro. Gut, bis zu 3 Kinder im Alter 6 - 15 Jahren fahren kostenfrei mit.

BR24
Hallo,
das wird also kein reiner Tarif nach Entfernung (plus Grundpreis), wie egon vom VGN? Im bayerischen Tarifdschungel bei verbundübergreifenden Fahrten den besten Preis zu finden - ich beneide die Entwickler nicht.

Stammstrecke 4 schrieb:
Ein Bayernticket kostet 34 Euro.
plus 10€ für jeden weiteren Erwachsenen,insgesamt maximal 5 Personen.

Gut, daß du das erwähnst - bei mehreren Personen ohne Deutschlandticket ist das schnell die preiswerteste Variante so lang man nicht werktags vor 9 los will.

LG frankentux
frankentux schrieb:
Hallo,
das wird also kein reiner Tarif nach Entfernung (plus Grundpreis), wie egon vom VGN?
Das wäre zu verschmerzen. Wichtiger fände ich die Rabattstufen wie bei egon. Damit könnte dann auch ein Gelegenheitsfahrer bedenkenlos einsteigen und fahren mit der Gewissheit das es nicht teurer als x € im Monat wird.
Das mit den Verkehrsverbünden unterschreibe ich.
Es braucht nur noch ein Bayernticket vor 9h gehen Aufpreis und vollständige Durchtarifierung des Deutschlandtarifes im Regionalbusverkehr.
Hallo,
MVVSwipe [www.mvvswipe.de] ist ja "nur" eine digitale Streifenkarte mit (bezahlter) Mitnahmemöglichkeit und Deckel beim Preis vom Tagesticket. Viele wirkliche Gelegenheitsnutzer machen das jetzt imo auch nciht anders nur müssen sie vorher überlegen ob sich das Tagesticket "lohnt" und können dann nicht so einfach spontan doch weiter fahren. Die Nutzer irgendwo mittendrin sollten immer noch vorher wissen,ob sie oft genug für ein Deutschlandticket fahren werden, wenn man mal nur aufs Geld schaut.

Als egon seinerzeit angekündigt wurde, hatte ich ja auf einen echten Tarif nach Luftlinie gehofft. Wenn man an den Landkreisgrenzen schon oft gezwungen ist x km Umweg zu fahren um in die Nachbarorte zu kommen, trotzdem nur den direkten Weg zahlen zu müssen. So ist es ja nicht umgesetzt, da jeder Umstieg zählt.

LG frankentux
Stammstrecke 4 schrieb:
Und keinen einheitlichen landesweiten Verkehrsverbund. Interessant die Aussage zum D-Ticket, der quasi die Verkehrsverbünde bei der Ticketauswahl unwichtig werden lässt.

Zitat
Nach Angaben des Ministeriums soll das System künftig auch Fahrten über die Grenzen einzelner Verkehrsverbünde hinweg ermöglichen. In einigen Regionen Bayerns wird die Technik bereits eingesetzt, darunter im Münchner Verkehrsverbund. Dort ist das Verfahren unter dem Begriff "Swiping" bekannt: Zum Ein- und Auschecken genügt ein Wisch über das Smartphone-Display.
Kein einheitlicher Landestarif geplant
Von einem bayernweit einheitlichen Ticket- und Tarifsystem hat sich die Staatsregierung dagegen verabschiedet. Mit der Einführung des Deutschlandtickets sei die Strategie angepasst worden. Das Deutschlandticket sei nun die zentrale Aufgabe, heißt es aus dem Verkehrsministerium.

Kritik kommt von den Grünen im Landtag. Mobilitätssprecher Markus Büchler bedauert, dass das Bayern-Ticket nicht weiterentwickelt werden soll. "Sich auf dem Deutschlandticket auszuruhen, reicht nicht. Gerade für Menschen, die nur gelegentlich mit Bus und Bahn fahren, müssen endlich attraktive Angebote geschaffen werden", sagte Büchler.

Ein Bayernticket kostet 34 Euro. Gut, bis zu 3 Kinder im Alter 6 - 15 Jahren fahren kostenfrei mit.

BR24
Kinder schauen bei einem Smartphone-basierten System erstmal wieder voll in die Röhre.

In Bayern sind Kindertarife dazu absolut wild:

- MVV: Pauschalpreis von 2€ für ein Kind egal welche Distanz
- VGN: Apothekenpreise von schnell erreichten 7,44 im Online-Tarif.

Dazu kommt noch die grottig umgesetzte Digitalisierung zwischen DB Navigator und VGN, die ein Kaufen von 2 Tickets in einem Vorgang nicht gestattet.

Zu der konsequent einfachen Lösung, nämlich einer Kostenfreiheit im ÖPNV für alle unter 14/16 wird sich Bayern jedoch auch nicht durchringen, weil man ja den "ländlichen Raum nicht benachteiligen will", in dem diw Kinder jeden Meter mit dem SUV-Elterntaxi dahren.
frankentux schrieb:
...
Die Nutzer irgendwo mittendrin sollten immer noch vorher wissen,ob sie oft genug für ein Deutschlandticket fahren werden, wenn man mal nur aufs Geld schaut.

Richtig, das schon. Aber für Gelegenheitsnutzer fällt die Entscheidung zugunsten einer zusätzlichen Bahnfahrt wohl ehr wenn es einen Preisdeckel und die Rabattstufen wie bei egon gibt.

frankentux schrieb:
Als egon seinerzeit angekündigt wurde, hatte ich ja auf einen echten Tarif nach Luftlinie gehofft. Wenn man an den Landkreisgrenzen schon oft gezwungen ist x km Umweg zu fahren um in die Nachbarorte zu kommen, trotzdem nur den direkten Weg zahlen zu müssen. So ist es ja nicht umgesetzt, da jeder Umstieg zählt.

Ich nutze mit egon oft die 5er Straßenbahn in Nürnberg. Und ich habe nicht den Eindruck das da zwischen Celtisplatz und Trafowerk der Umweg den die Straßenbahn da nimmt einen höheren km Wert und somit Preis ergibt.
Hallo,
Bw-Ansbach schrieb:
Ich nutze mit egon oft die 5er Straßenbahn in Nürnberg. Und ich habe nicht den Eindruck das da zwischen Celtisplatz und Trafowerk der Umweg den die Straßenbahn da nimmt einen höheren km Wert und somit Preis ergibt.
so lang man nicht umsteigt, zählt ja auch die reine Luftlinie. Gerade bei Bussen, bei denen mal ein Halt in eienr anderen Zone liegt, ist das von Vorteil, da das nicht extra zählt.
Zwischen den Landkreisen gibt es halt oft keine direkte Verbindung weil da jeder sein eigenes Süppchen kocht. Bei einem Umstieg wird bei egon der Kilometerzähler neu gestartet. In der Stadt soll das billige Rundfahrten verhindern, wo es keien direkte Verbindung gibt, bringt das kaum Vorteile oder gar Nachteile zur Streifenkarte.

LG frankentux
Node schrieb:
Zitat:
Kinder schauen bei einem Smartphone-basierten System erstmal wieder voll in die Röhre.

Es geht halt darum, Rentnern die sich modern fühlen wollen wenn sie herumwischen, sowie Menschen in der Mittellebens-Krise, die glauben immer noch Jugendliche zu sein wenn sie das Ding dauernd in der Hand halten, ein Angebot zu machen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.08.26 12:02.
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