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Diskussionen, Fragen und Antworten zum Thema Eisenbahnen in Deutschland, soweit diese nicht Bestandteil der übrigen Foren sind wie Neuigkeiten, Betriebsstörungen, Fahrzeiten, Sichtungen, Museumsbahnen, Straßenbahnen, Wagen und historische Themen.
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Laut den eigenen Berechnungen des Tagesspiegels.

Quelle, mit Bezahlschranke

[www.tagesspiegel.de]


Artikel ntv ohne Bezahlschranke:

[www.n-tv.de]

ntv D-Ticket.png



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.08.26 16:14.
Im Zusammenhang mit der Erstmeldung des Rausschmisses Schnieders wurde bemängelt, dass hier einfach die Verlautbarung einer unseriösen Quelle geteilt wurde.
Das kann ich hier wiederholen: Was qualifiziert den Tagesspitzel, die Kostenerhöhung des D-Tickets qualifiziert vorauszusagen?

Gruß
Wolfram

PS: In der Vergangenheit wurde öfters angemerkt, dass es ein Wunder zu geben scheint - dass nämlich auf der Welt genau immer soviel passiert, dass es in die Zeitung passt.
die Zeiten scheinen auch vorbei zu sein.
Hi Wolfram,

Zitat
Das kann ich hier wiederholen: Was qualifiziert den Tagesspitzel, die Kostenerhöhung des D-Tickets qualifiziert vorauszusagen?
ich habe meine Spezialkraft angewandt und in den Geheimbericht des Nachrichtendienstes "Tagesspitzel" geschaut, der von Informanten bei "DSO" zugespielt wurde. Nach sekundenlangem Lesen kann ich dir berichten, dass der sogenannte Tagesspitzel folgendes behauptet:

- Die Preisentwicklung des D-Tickets ab 2027 folge einem Index. Das und den Index habe die Verkehrsministerkonferenz im März beschlossen. Weitere klandestin über "Google" erlangte Quellen (sog. "tageszeitung", [taz.de], sog. "deutschlandfunk", [www.deutschlandfunk.de] stützen diese Behauptung. Durch minutenlange (2 Minuten) Suche konnte zudem folgendes angebliche Originaldokument der Verkehrsministerkonferenz dazu erlangt werden: [www.verkehrsministerkonferenz.de]

- Der Tagesspitzel habe sich die aktuellen Werte des Indexbestandteile beschafft und sodann mithilfe eines Supertaschenrechners den aktuellen Indexwert errechnet.

Ich vermute, dass dieser Nachrichtendienst den geheimen Preis des D-Tickets für 2027 mit dieser Formel zu berechnen versuchte:

Preis2027 = Preis2026 * Indexentwicklung

Zitat
In der Vergangenheit wurde öfters angemerkt, dass es ein Wunder zu geben scheint - dass nämlich auf der Welt genau immer soviel passiert, dass es in die Zeitung passt.
die Zeiten scheinen auch vorbei zu sein
Ich teile diese Beobachtung von dir. Mittlerweile passiert auf der Welt immer genau soviel, dass es ins Internet passt.
Auch hier nochmal die Frage, ob die Formel überhaupt jemals Anwendung findet. Der Mix aus explodierenden SPNV-Trassenpreisen, steigenden Energie- und Personalkosten, sowie einer ausbleibenden Erhöhung der Regmittel verleitet doch dazu, beim Deutschlandticket zumindest nochmal über den Preis zu reden.

Ich hätte zwar erwartet, dass man den Nahverkehr lieber bis auf null herunterkürzt, ehe man am ach so heiligen Deutschlandticket sägt. Allerdings können Angebotskürzungen so plötzlich, wie die Trassenpreise gerade ansteigen, vertraglich wohl nicht umgesetzt werden, sondern maximal ein kleiner Prozentsatz je Fahrplanperiode.

Brandenburg hat bereits zwei Pressemitteilungen herausgegeben: „Wer den Ländern Milliardenmehrkosten aufbürdet, riskiert weniger Angebot und höhere Preise – was letztlich das schleichende Aus eines Erfolgsprojekts wie des Deutschlandtickets bedeutet.“

[mil.brandenburg.de]#
[mil.brandenburg.de]

https://s20.directupload.net/images/user/240419/iwstugpl.jpg
ntv zum D-Ticket und ggf. neuer Preis
ntv

Der Preis für das Deutschlandticket könnte laut Berechnungen des „Tagesspiegel“ ab 2027 um 3,40 Euro steigen und dann 66,40 monatlich kosten. Grundlage für die Berechnung ist demnach der von der Verkehrsministerkonferenz beschlossene Preisindex - er besteht aus dem Kostenindex, in den Personal- und Energiekosten einfließen, sowie dem Wertfaktor. Damit wird ausgeglichen, dass die Zuschüsse von Bund und Ländern bei je 1,5 Milliarden Euro pro Jahr gedeckelt sind.
Preis für Deutschlandticket könnte ab 2027 weiter steigen
Das Deutschlandticket kostet aktuell 63 Euro pro Monat. Es berechtigt zur Nutzung des Nah- und Regionalverkehrs in ganz Deutschland. Aktuell nutzen mehr als 14 Millionen Menschen das Ticket.
Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) forderte am Montag mit Blick auf die Sonder-Verkehrsministerkonferenz am Donnerstag, das Deutschlandticket dauerhaft bezahlbar zu halten. 63 Euro seien schon heute für viele Menschen zu viel Geld. Außerdem müsse ein bundesweites Sozialticket für maximal 29 Euro eingeführt werden.


Den Forderungen vom VCD kann ich nur zustimmen.
Wolfram D. schrieb:
Im Zusammenhang mit der Erstmeldung des Rausschmisses Schnieders wurde bemängelt, dass hier einfach die Verlautbarung einer unseriösen Quelle geteilt wurde.
Das kann ich hier wiederholen: Was qualifiziert den Tagesspitzel, die Kostenerhöhung des D-Tickets qualifiziert vorauszusagen?
Der (m. E. durchaus seriöse) Tagesspiegel hatte demnach die Meldung zuerst. Und warum soll er sie nicht raushauen? Er wird in den Folgemeldungen auch zitiert. Und wenn es die Bild gewesen, wäre es eben die Bild gewesen. Und warum du auf "unseriöse" Quelle kommst, bleibt dir überlassen.
Noch nie den (eher westberliner) Tagesspiegel gelesen? Und noch nie was von Pressefreiheit gehört?

Damit hat sich das D-Ticket für mich

geschrieben von: SNCF 141R1244

Datum: 03.08.26 16:15

erledigt, da wesentlich zu teuer.
Fahren wir halt wieder ÖV mit Einzeltickets und Graufahrten.

Gruss von der Dampflok
SNCF 141R1244
Stammstrecke 4 schrieb:
Noch nie den (eher westberliner) Tagesspiegel gelesen? Und noch nie was von Pressefreiheit gehört?
Der sog. Wolfram D. zeigt ja schon an seinen Formulierungen, dass für ihn wohl nur seriös ist, was aus seiber Bubble kommt.
Turner schrieb:
Artikel ntv ohne Bezahlschranke:

[www.n-tv.de]

Und schon im ersten Satz die erste Falschbehauptung.
tomx3 schrieb:
Turner schrieb:
Artikel ntv ohne Bezahlschranke:

[www.n-tv.de]
Und schon im ersten Satz die erste Falschbehauptung.
Wenn du
Zitat
Das Deutschlandticket hieß einst 49-Euro-Ticket.
im 1. Satz des Artikels meinst, was ist daran so falsch?
Umgangssprachlich hieß das so bei gefühlt der Mehrheit der Nutzenden so. Auch,weil es mal davor ein 9-Euro-Ticket, dass tatsächlich offiziell so hieß, gab.
Stammstrecke 4 schrieb:
Der (m. E. durchaus seriöse) Tagesspiegel hatte demnach die Meldung zuerst. Und warum soll er sie nicht raushauen? Er wird in den Folgemeldungen auch zitiert. Und wenn es die Bild gewesen, wäre es eben die Bild gewesen. Und warum du auf "unseriöse" Quelle kommst, bleibt dir überlassen.
Noch nie den (eher westberliner) Tagesspiegel gelesen? Und noch nie was von Pressefreiheit gehört?
Den entscheidenden Hinweis hat FritzM gegeben, danke dafür.

Da er für die Diskussion nicht unwesentlich ist, sei er hier zitiert (aus dem Beschluss der Verkehrsministerkonferenz):

"4. Solange kein einheitlicher Tarifgeber für das Deutschlandticket vorhanden ist,
beauftragt die Verkehrsministerkonferenz die D-Tix GmbH & Co. KG mit der
Berechnung des Preisindexes nach den hier dargestellten Maßgaben und mit der
Mitteilung des Ticketpreises.
"

Solange sich die GmbH nicht geäußert hat, bleibt somit alles Spekulation. Leider ist heute in großer Teil der medial verbreiteten Information faktenfremd, angefangen von der großen Spekulation ("Putin greift 2029 Europa an!") über "Kommt Prinz Harry zurück?" bis zu eher trivialen, ob Thomas Müller wieder liiert ist.

Und zur Seriosität des Tagesspitzels (das ist eigentlich ein unter Westberlinern bekannter, umgangssprachlicher Ausdruck) will ich mich nicht tiefer äußern - na gut, vielleicht diese zwei:

Ist das seriös?: Tagesspiegel täuscht Leser

Vorsicht, Blog der Konkurrenz: Ein berliner Intelligenzblatt?

Gruß
Wolfram

PS: Ich hänge hier mal an, was ntv zur Herkunft der Spekulation schreibt: "Das haben exklusive Vorab-Berechnungen des Fachinformationsdienstes Tagesspiegel Background ergeben."
Kein Wort davon, dass das nicht auf eigenem Mist wuchs, sondern auf der im diesbezüglichen Beschluss der Verkerhsministerkonferenz angegebenen Anpassungsrechnung. Seriös?



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.08.26 17:59.
Weil es nie offiziell so hieß. Der erste Satz suggeriert, dass es von 49-Euro-Ticket in Deutschlandticket umbenannt wurde, was eben nicht stattgefunden hat.
(Dieser Beitrag enthält keinen Text)

Fahr lieber mit der BUNDESBAHN

Gespielte Empörung

geschrieben von: Lz 86711

Datum: 03.08.26 18:22

Ich versteh' nicht wo die Empörung her kommt. Das die Preise jedes Jahr angehoben werden, ist seit Monaten bekannt. Wer sich auf Fakten - statt Empörung - versteht, kann alles transparent nachlesen:

Beschluss der Verkehrsministerkonferenz am 25./26. März 2026 in Lindau

Filme und Serien werden immer dümmer:
Zitat:
[…] Und dann sei da noch diese Bitte der Netflix-Leute gewesen: "Es wäre nicht übel, wenn ihr drei- bis viermal im Dialog wiederholen könntet, worum es im Plot geht, weil die Leute an ihren Handys hängen, während sie gucken.
Denken auslagern macht dumm - Was gegen Kompetenzabbau durch KI-Nutzung hilft

Re: Gespielte Empörung

geschrieben von: Sven939

Datum: 03.08.26 19:40

Unglaublich für 2,21 € statt 2,10 € den ÖPNV pro Tag zu nutzen!
Weiterhin ein Ramschpreis!

Drei Jahre Deutschlandticket - kein Grund zum Feiern!

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen kommentierte: «Das angebliche Potenzial an zusätzlichen Kundinnen und Kunden beim Deutschlandticket stellen wir in den Verkaufszahlen nicht fest. Vielmehr ist es so, dass aufgrund des immensen wirtschaftlichen Drucks auf die Verkehrsunternehmen das ÖPNV-Angebot bundesweit schlechter wird.» Deshalb gebe es seit Monaten kaum Zuwachs beim Deutschlandticket.

Zeit.de vom 01.05.2026

Re: Gespielte Empörung

geschrieben von: tomx3

Datum: 03.08.26 19:56

Sven939 schrieb:
Unglaublich für 2,21 € statt 2,10 € den ÖPNV pro Tag zu nutzen!
Weiterhin ein Ramschpreis!
Dich zwingt niemand ihn zu nutzen.

das bedingt aber, das man den ÖV

geschrieben von: SNCF 141R1244

Datum: 03.08.26 19:57

auch täglich nutzt.
Sonst sind es nämlich 63.-- € für eine Fahrt und das ist dann ein Wucherpreis.

Gruss von der Dampflok
SNCF 141R1244
Wolfram D. schrieb:
Da er für die Diskussion nicht unwesentlich ist, sei er hier zitiert (aus dem Beschluss der Verkehrsministerkonferenz):

"4. Solange kein einheitlicher Tarifgeber für das Deutschlandticket vorhanden ist,
beauftragt die Verkehrsministerkonferenz die D-Tix GmbH & Co. KG mit der
Berechnung des Preisindexes nach den hier dargestellten Maßgaben
und mit der
Mitteilung des Ticketpreises."

Solange sich die GmbH nicht geäußert hat, bleibt somit alles Spekulation.
Hi Wolfram,

auch hier liegst du völlig richtig.

Wenn du deinem Nachbarn einen Kalender in die Hand drückst und ihn beauftragst, dir immer am Abend zu ermitteln, welches Datum morgen ist, dann wird auch erst mit der Mitteilung durch deinen Nachbarn klar, dass, pardon: ob morgen Dienstag wird. Es wäre zudem schlicht Kaffeesatzleserei, wenn jemand Drittes sich den gleichen Kalender besorgt und damit die Prognose wagt, dass morgen der 4. August wird.

Solange sich der Nachbar nicht geäußert hat, bleibt somit alles Spekulation.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.08.26 22:09.

Re: Damit hat sich das D-Ticket für mich

geschrieben von: FritzM

Datum: 03.08.26 22:11

Zitat
erledigt, da wesentlich zu teuer.
Fahren wir halt wieder ÖV mit Einzeltickets
Ich habe eine schlechte Nachricht.

Einzeltickets werden auch teurer.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.08.26 22:11.

Re: Gespielte Empörung

geschrieben von: Stammstrecke 4

Datum: 03.08.26 22:12

Sven939 schrieb:
Unglaublich für 2,21 € statt 2,10 € den ÖPNV pro Tag zu nutzen!
Weiterhin ein Ramschpreis!
Ich habe es tatsächlich nicht erwartet, dass du deinen D-Ticket-Hass-Textbaustein bei einer ggf. möglichen Erhöhung hier rein haust. Aber ich habe mich getäuscht.
Bitte kopiere deinen Satz für sämtliche andere Threads.

Re: Warum nicht 68 oder 69€?

geschrieben von: HPNuller

Datum: 03.08.26 22:21

Papierfahrkarte schrieb:
Auch hier nochmal die Frage, ob die Formel überhaupt jemals Anwendung findet. Der Mix aus explodierenden SPNV-Trassenpreisen, steigenden Energie- und Personalkosten, sowie einer ausbleibenden Erhöhung der Regmittel verleitet doch dazu, beim Deutschlandticket zumindest nochmal über den Preis zu reden.

Ich hätte zwar erwartet, dass man den Nahverkehr lieber bis auf null herunterkürzt, ehe man am ach so heiligen Deutschlandticket sägt. Allerdings können Angebotskürzungen so plötzlich, wie die Trassenpreise gerade ansteigen, vertraglich wohl nicht umgesetzt werden, sondern maximal ein kleiner Prozentsatz je Fahrplanperiode.

Brandenburg hat bereits zwei Pressemitteilungen herausgegeben: „Wer den Ländern Milliardenmehrkosten aufbürdet, riskiert weniger Angebot und höhere Preise – was letztlich das schleichende Aus eines Erfolgsprojekts wie des Deutschlandtickets bedeutet.“

[mil.brandenburg.de]#
[mil.brandenburg.de]
Mal schauen, was die Finanzminister ihren Kollegen der Verkehrsresorts noch an Sparmaßnahmen oder Mehrbelastungen aufbürden. Vorstellbar ist vieles.

Und einen Preis von 66,40 € o.ä. wird es sicherlich nicht geben, es wird auf den vollen Euro aufgerundet, nicht kaufmännisch gerundet (das wären dann "nur" 66,-€). Ich vermute man wird einen Taschenspielertrick anwenden: Ticketpreis 66,40€ zzgl. Energiezuschlag von 0,60 oder 1,60€, je nach Bedarf der Länder. Und glaubt nicht, dass deswegen keine Leistungen abbestellt werden, das muss kommen, wenn die Last der Pflichtaufgaben für Kommunen und Länder immer drückender wird und der Bund sich aus der Verantwortung stiehlt und das Geld für andere Projekte mit vollen Händen ausgibt. Der Krieg in der Ukraine kommt uns teuer zu stehen - und ist trotzdem fast noch zu billig. Die Ukraine ist Westeuropas Bollwerk gegen Putin, sie darf nicht fallen, wenn wir unsere Freiheit behalten wollen.

Der Klimawandel kommt mit Sicherheit, gerade jetzt, wo alle Klimaschutzmaßnahmen in Europa und den USA unisono zurückgefahren werden. Auch er kommt uns teuer zustehen, aber noch nicht jetzt, auch wenn Rhein, Elbe und Donau nur noch ein Schatten ihrer selbst sind. Die Folgen des Klimawandels bezahlen die nächsten Generationen erst richtig.

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller

"Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen.
Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

PS: Setzt bitte einen passende Themabeschreibung über euren Text!
Ein guter Titel über dem Beitrag ist das Tüpfelchen auf dem i für einen wirklich guten Beitrag oder eine wirklich gute Antwort!

Re: das bedingt aber, das man den ÖV

geschrieben von: tomx3

Datum: 03.08.26 22:44

SNCF 141R1244 schrieb:
Sonst sind es nämlich 63.-- € für eine Fahrt und das ist dann ein Wucherpreis.
Nö. Hab letztes Wochenende Bekannte in Seifhennersdorf besucht.


Screenshot_20260803-224238.png



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.08.26 22:45.

Re: Gespielte Empörung

geschrieben von: ICE11

Datum: 04.08.26 09:13

Stammstrecke 4 schrieb:
Sven939 schrieb:
Unglaublich für 2,21 € statt 2,10 € den ÖPNV pro Tag zu nutzen!
Weiterhin ein Ramschpreis!
Ich habe es tatsächlich nicht erwartet, dass du deinen D-Ticket-Hass-Textbaustein bei einer ggf. möglichen Erhöhung hier rein haust. Aber ich habe mich getäuscht.
Bitte kopiere deinen Satz für sämtliche andere Threads.
...apropos Hass-Textbaustein...: Wundert mich ja, dass die ganzen Robin Hoods 2.0 bis jetzt in diesem Thema noch nicht um die Ecke gekommen sind vonwegen "nehmt das Geld den reichen Autofahrern und gebt es den armen ÖV-Kunden".

Re: das bedingt aber, das man den ÖV

geschrieben von: notze

Datum: 04.08.26 16:40

SNCF 141R1244 schrieb:
auch täglich nutzt.
Sonst sind es nämlich 63.-- € für eine Fahrt und das ist dann ein Wucherpreis.

Wer würde denn auf die Idee kommen für eine Fahrt ein Monatsticket für 63€ zu lösen?

Bisschen rechnen und abschätzen können wie viel man dann fährt sollte man schon jedem Nutzer zutrauen können.

Schöne Grüße

Ich glaube

geschrieben von: Pesa Link

Datum: 04.08.26 17:55

eine Abschaffung des Deutschlandtickets wäre Dir (sven939) deutlich lieber, oder?

Viele Grüße aus EMRS
Moritz

Re: das bedingt aber, das man den ÖV

geschrieben von: Pesa Link

Datum: 04.08.26 17:59

Antwort auf [www.drehscheibe-online.de]

SNCF 141R1244 schrieb:
auch täglich nutzt.
Sonst sind es nämlich 63.-- € für eine Fahrt und das ist dann ein Wucherpreis.
Naja, auch, wenn man jedes Wochenende unterwegs ist, sind 63 € immer noch völlig in Ordnung.

Viele Grüße aus EMRS
Moritz

Re: das bedingt aber, das man den ÖV

geschrieben von: Herre Elk

Datum: 04.08.26 21:09

SNCF 141R1244 schrieb:
auch täglich nutzt.
Sonst sind es nämlich 63.-- € für eine Fahrt und das ist dann ein Wucherpreis.

Gruss von der Dampflok
SNCF 141R1244
Ich finde eher die Einzelfahrpreise aktuell Wucher.

Re: das bedingt aber, das man den ÖV

geschrieben von: Stammstrecke 4

Datum: 04.08.26 22:26

notze schrieb:
SNCF 141R1244 schrieb:
auch täglich nutzt.
Sonst sind es nämlich 63.-- € für eine Fahrt und das ist dann ein Wucherpreis.

Wer würde denn auf die Idee kommen für eine Fahrt ein Monatsticket für 63€ zu lösen?

Bisschen rechnen und abschätzen können wie viel man dann fährt sollte man schon jedem Nutzer zutrauen können.
Bei z. B. B-SHL würde ich es machen...
Präsentation1.png



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 04.08.26 22:27.

Re: das bedingt aber, das man den ÖV

geschrieben von: mumpel

Datum: 05.08.26 06:38

SNCF 141R1244 schrieb:
ein Wucherpreis.
Hör bitte auf, von Wucher zu sprechen. Denn damit unterstellst Du eine Straftat. Wer vor dem Kauf nicht nachrechnet, ist selber schuld.

Meine Kommentare spiegeln meine eigene Meinung wieder, nicht die des Arbeitgebers.
1.Bauserie schrieb:
n/t
Wer ist "man"? Und wie kann eine Redaktion gegen einen Vertrag verstoßen, den sie nicht geschlossen hat?

Grüße

-chriz

--
Rückfragen ersparst du dir oft viel, nennst du sofort dein Reiseziel.

Re: Wie finanziert sich diese Daseinsvorsorge?

geschrieben von: bogrács

Datum: 05.08.26 12:58

Höhere Ticketpreise für die Nutzer?
Höhere Steuern für alle?



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.08.26 12:59.

Re: Wie finanziert sich diese Daseinsvorsorge?

geschrieben von: Papierfahrkarte

Datum: 05.08.26 14:58

Auch bei Daseinsvorsorge kann man einen gewissen Anteil Nutzerfinanzierung erwarten. Behördendienstleistungen (Ausstellung neuer Perso nach Ablauf etc.) sind auch nicht gratis.

https://s20.directupload.net/images/user/240419/iwstugpl.jpg
Auszug:

Das Deutschlandticket wird über 2025 hinaus fortgesetzt.
Dabei wird der Anteil der Nutzerfinanzierung ab 2029 schrittweise und sozialverträglich erhöht.
Um Planungssicherheit für die Kunden beim Ticket, aber auch für Bund und Länder bei der Finanzierung zu gewährleisten, werden die Kosten für das Ticket nach einem festen Schlüssel aufgeteilt.


https://www.koalitionsvertrag2025.de/sites/../koav_2025.pdf

Re: Warum nicht 83 oder 89€?

geschrieben von: Henrik

Datum: 08.08.26 02:53

HPNuller schrieb:
Und einen Preis von 66,40 € o.ä. wird es sicherlich nicht geben, es wird auf den vollen Euro aufgerundet, nicht kaufmännisch gerundet (das wären dann "nur" 66,-€). Ich vermute man wird einen Taschenspielertrick anwenden: Ticketpreis 66,40€ zzgl. Energiezuschlag von 0,60 oder 1,60€, je nach Bedarf der Länder. Und glaubt nicht, dass deswegen keine Leistungen abbestellt werden, das muss kommen, wenn die Last der Pflichtaufgaben für Kommunen und Länder immer drückender wird und der Bund sich aus der Verantwortung stiehlt und das Geld für andere Projekte mit vollen Händen ausgibt. Der Krieg in der Ukraine kommt uns teuer zu stehen - und ist trotzdem fast noch zu billig. Die Ukraine ist Westeuropas Bollwerk gegen Putin, sie darf nicht fallen, wenn wir unsere Freiheit behalten wollen.
Der Klimawandel kommt mit Sicherheit, gerade jetzt, wo alle Klimaschutzmaßnahmen in Europa und den USA unisono zurückgefahren werden. Auch er kommt uns teuer zustehen, aber noch nicht jetzt, auch wenn Rhein, Elbe und Donau nur noch ein Schatten ihrer selbst sind. Die Folgen des Klimawandels bezahlen die nächsten Generationen erst richtig.
ja, klar.. nen Energiezuschlag noch mal doppelt drauf und der wird dann gewürfelt..
..da wäre dann ein Meteoritenzuschlag erheblich naheliegender. Dass ein Meteorit auf NV-Züge/NV-Infrastruktur nächstes Jahr einschlägt ist ja schließlich deutlich realistischer als obige Ausführungen.
Der beträgt dann etwa 20 Euro - auf den Wert kam ja letztens schon jemand hier.
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