geschrieben von: bengt
Datum: 02.08.26 18:09
geschrieben von: Tunnel36
Datum: 02.08.26 19:20
In Finnland ist die Einführung Normalspur in Teilen Nordfinnlands geplant. Ich frage mich, ob es möglich ist, Schienenbefestigungen wie Pandrol e-Clip, Pandrol Fastclip und Vossloh kostengünstig und sicher umzubauen oder austauchen, um die Schienen auf Normalspur umverlegen zu können. Entweder nur einseitig, - 89 mm, oder beidseitig, - 44 mm.Aus meinem mechanischen Wissen heraus würde ich das ehr ausschließen. 89mm sind nicht ganz wenig - ich behaupte deutlich ausserhalb der Toleranz für die die Schwellen gebaut und zugelassen wurden. Rein theoretisch wäre es denkbar Adapter-Aufsätze zu konstruieren, allein wirtschaftlich aber sicher nicht sinnvoll. Ob man das zulassungsfähig hin bekommt ist noch ein weiteres Thema.
Schwelle im Gleis oder in Werkstatt.
[attachment]
Vossloh Befestigung in Aavasaksa.
geschrieben von: Carsten Frank
Datum: 02.08.26 23:15
In Finnland ist die Einführung Normalspur in Teilen Nordfinnlands geplant. Ich frage mich, ob es möglich ist, Schienenbefestigungen wie Pandrol e-Clip, Pandrol Fastclip und Vossloh kostengünstig und sicher umzubauen oder austauchen, um die Schienen auf Normalspur umverlegen zu können. Entweder nur einseitig, - 89 mm, oder beidseitig, - 44 mm.Bei den gezeigten Schwellen schließe ich das aus. Bei speziell konstruierten Schwellen wie in Spanien/Portugal ist es ggf möglich. Bei Holzschwellen war das bekanntermaßen einfacher, die könnte man "umnageln".
Schwelle im Gleis oder in Werkstatt.
bengt schrieb:Was hat Finnlands Gesamtwirtschaft mit der Wirtschaftlichkeit einiger weniger Strecken zu tun?In Finnland ist die Einführung Normalspur in Teilen Nordfinnlands geplant.Hier wird auch die Wirtschaftlichkeit angesprochen. Finnlands Wirtschaft ist im freien Fall ohne geöffnete russische Grenze. [...] Dann hätte Finnland aber immer noch erhebliche Kosten ohne wirtschaftlichen Nutzen.
geschrieben von: Der Ungläubige Thomas
Datum: 04.08.26 10:02
(EDIT: Steg "verstärkt" und versetzt für symmetrischen Lasteintrag)
NIX KI/AD ... !)
geschrieben von: T3R.PV
Datum: 04.08.26 11:59
Nur als Idee:Wie soll der Lasteintrag in den Schienensteg/Fuß in der 1435 mm Variante funktionieren? Ich denke, der ganze 1435 mm Kopf bricht nach innen weg
Man käme vllt. auch mit nur einem Typ Rippenplatte für UIC60 bzw. S64 mit 150 mm Fussbreite aus; nein, kein alternierender seitlicher Schwellenversatz mit engem Längsabstand, denn auch das würde Spezialprofile erfordern; wenn schon, denn schon:
Wenn man sich eine Rillenschiene mit Spurkantenabstand für 1520 mm und einer um 42,5 mm nach innen verbreiterten Rillenkante vorstellt, die ggfs. normalspurige Last- und Geschwindigkeitseinschränkungen akzeptieren müsste - wäre das eine Alternative?
Besser wäre nur einseitig ein "Rillenprofil" mit "Rillenkante innen" 85 mm versetzt. Gleis bestünde dann asymmetrisch aus solche einer "Doppelkopfschiene 2.0" und einer Normalschiene UIC60 oder S64. Die erste, belastungseingeschränkte Alternative wäre für ein symmetrisches (koaxiales) Zweispurgleis vorzuhalten.
Könnte man beides aus dem Walzstrang für z.B. Kranbahnschienen walzen, oder aus diesen Breitkopfschienen fräsen (m.E. zu aufwändig).
Der gut ausgerundete Stegansatz wäre dann etwa unter der "Rille", deren Tiefe für die Verschleissreserve des Breitspurkopfes etwa 45 - 50 mm und deren Breite max. 35 mm betrüge. Breite Schienenfuss wäre dann 125 mm wie bei S41/49/54 oder besser gleich 150 mm wie für UIC60 und S64. Profilhöhe bei 172 mm (wie UIC60 und S64 bei besagtem verstärktem Kopf, aber auch verstärktem Steg:
[attachment]
("Montagebasis" waren 1x S54 und 2x Ri64 Strab: [attachment] NIX KI/AD ... !)
Graphisch unbefriedigend, ich weiss. Nur zur Verdeutlichung, unmasstäblich, nicht "durchgerechnet".
Das Profil "Zweispur-Doppelkopf 2.0" käme dann vermutlich auf etwa 80 - 90 kg/m. Mit der obigen "Rillenkanten-Lösung" wäre es etwas leichter wegen der eingeschränkten Kopfbreite für Normalspur. Rillenbreite wäre in beiden Fällen knapp zu bemessen und "Rückenführung" bei Breitspur (oder bei Ausfädelungen einer Spur bzw. Seitenwechsel der asymmetrischen Doppelspur) gelegentlich in Kauf zu nehmen (vgl. "Eisenbahn-Ing." 1/2025 für RhB, vs. Stuttgarter-Lösungen ab 1982 jeweils für Dreischienengleise).
Nix für schnieke Hochglanz-Prestige-Barockgerundete Hochgeschwindigkeitszüge oder Schwerlast-Güterzüge a la USA oder Rheinbraun. Aber für leichte 22,5 t -Radsatzlasten und bahnverträgliche 120 km/h sollte es mit der asymmetrischen Eintragung der Vertikal-Last in die Schiene funktionieren.
Zugegeben: Die vorgeschlagenen Spezialschienen beider Bauformen für asymmetrisches und koaxiales Zweispurgleis wären jedoch ziemlich Material-intensiv ... was wiederum die Wirtschaftlichkeitsfrage bei vermehrtem Erneuerungsbedarf wg. einseitiger Abnutzung stellen würde.
Nachtrag: Vor langer Zeit hatte jemand hier auf DSO das zweispurige Gleis mit Weiche in Bahnsteignähe in Halle für die VES-M mit den zu prüfenden "Ammendorfer" SZD-Weitstrecken-Personenwagen als Photo eingestellt. Vielleicht lag/liegt hier bereits eine Lösung für die Frage im Ausgangsposting? Ich find's leider grad' nicht. Vermutlich Holzschwellen oder alternierende Schwellenlagen mit Spurhaltern Breitspur ("Klötzchen" zwischen Normal- und benachbarter Breitspurschiene andere Seite bei Breitspur "leer"?) ?? War iirc ein asymmetrisches Zweispurgleis mit 3 Schienenköpfen. An der Weiche wurde es "eng", vtl. gerade deshalb die Installation: Test unter Betriebsbedingungen ?
Cheerz
geschrieben von: joal
Datum: 04.08.26 20:55
geschrieben von: Der Ungläubige Thomas
Datum: 04.08.26 22:18
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