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? Frage zu Kabelkanälen an der Strecke

geschrieben von: Pufferhecht

Datum: 01.08.26 00:48

Guten Morgen,

auf meiner Rückfahrt heute von Duisburg nach Bochum habe ich mir mal die weißen Metall Kabelkanäle angesehen, die seit einigen Jahren links und rechts der Strecke verbaut werden.
Es ist mir aufgefallen, dass vermutlich durch Vegetationsschnitt, viele Abdeckungen fehlen und einige Kanäle auch verbogen sind. Die Kabel sind offen sichtbar und zum Teil auch schon wieder zugewachsen.

Meine Frage an die Experten: wäre es nicht besser gewesen, die neuen Leitungen wie früher üblich in Betonschalen und Deckel zu verlegen?

Ich kann mir vorstellen, dass die freiliegenden Kabel ggf. auch zusätzliche Probeme und Störungen verursachen können.

Welchen Vorteil haben die aufgeständerten Metall Kanäle gegenüber der alten Verlegeart?

Viele Grüße

Michael

Re: ? Frage zu Kabelkanälen an der Strecke

geschrieben von: Fahrplanbureau

Datum: 01.08.26 05:40

Pufferhecht schrieb:
Welchen Vorteil haben die aufgeständerten Metall Kanäle gegenüber der alten Verlegeart
Einen einzigen. Sie sind billiger zu installieren. Und nur das zählt(e) zum Zeitpunkt ihrer Installation.

Fahrt Frei! wünscht das Fahrplanbureau
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/ae/Deutsche_Reichsbahn_DDR.svg/40px-Deutsche_Reichsbahn_DDR.svg.png ++ Deutsche Reichsbahn DDR ++ https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/ae/Deutsche_Reichsbahn_DDR.svg/40px-Deutsche_Reichsbahn_DDR.svg.png
Wo ist der Wagen WLABme 59 in meinem Urlaubszug an den Balaton gereiht?
Hier gibt es Antworten für halb Europa: [www.vagonweb.cz]

Re: ? Frage zu Kabelkanälen an der Strecke

geschrieben von: TomyN

Datum: 01.08.26 09:03

Es gibt auch genug offene Betonkanäle im Boden, und wo läuft Oberflächenwasser hin...
.... Und früher gab's sogar in der Luft gespannte Drähte, das hat auch funktioniert.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.08.26 09:04.

Re: ? Frage zu Kabelkanälen an der Strecke

geschrieben von: Dampffrosch

Datum: 01.08.26 09:57

TomyN schrieb:
.... Und früher gab's sogar in der Luft gespannte Drähte, das hat auch funktioniert.
Das hat auch schöner ausgesehen 😊.

MfG

Horst

Re: ? Frage zu Kabelkanälen an der Strecke

geschrieben von: frankentux

Datum: 01.08.26 10:08

Hallo,
TomyN schrieb:
.... früher ...
warum früher? Oder sind die Überreste nur da, damit Fotographen bei Sonderfahrten ein schönes Motiv haben?
Z.B. südlich Forchheim Richtung Ebermannstadt.

LG frankentux

Re: ? Frage zu Kabelkanälen an der Strecke

geschrieben von: Wolfram D.

Datum: 01.08.26 11:09

Pufferhecht schrieb:
Guten Morgen,

auf meiner Rückfahrt heute von Duisburg nach Bochum habe ich mir mal die weißen Metall Kabelkanäle angesehen, die seit einigen Jahren links und rechts der Strecke verbaut werden.
Es ist mir aufgefallen, dass vermutlich durch Vegetationsschnitt, viele Abdeckungen fehlen und einige Kanäle auch verbogen sind. Die Kabel sind offen sichtbar und zum Teil auch schon wieder zugewachsen.

Meine Frage an die Experten: wäre es nicht besser gewesen, die neuen Leitungen wie früher üblich in Betonschalen und Deckel zu verlegen?

Ich kann mir vorstellen, dass die freiliegenden Kabel ggf. auch zusätzliche Probeme und Störungen verursachen können.

Welchen Vorteil haben die aufgeständerten Metall Kanäle gegenüber der alten Verlegeart?

Viele Grüße

Michael
Die Metallkanäle, die ich kenne, sind verzinkt (Fabrikat Früps).
Bei weißen (meines Erachtens wahrscheinlich lichtgrauen bis dunkleren) Kanälen dürfte es sich um GfK-Produkte handeln. Deren Haltbarkeit ist begrenzt, auch wegen der UV-Instabilität. Grundsätzlich sollen die deswegen auch nicht verbaut werden. Ausnahmen sind dort zulässig, wo Betonkabelkanäle nicht oder nur mit erhöhtem Aufwand zu errichten wären (z.B. Randweg zu schmal, daher Einbau in der Böschung notwendig). Da unsere Bahndämme meist 100 jahre alt und älter sind, bei deren Querschnittsgestätung die heutigen Anforderungen (Gleisabstände, Kabelwege, Schotterung) nicht berücksichtigt wurden, sind die Ausnahmen eher zur Regel geworden.

Gruß
Wolfram

Re: ? Frage zu Kabelkanälen an der Strecke

geschrieben von: EDK 1000

Datum: 01.08.26 13:47

Pufferhecht schrieb:
... Meine Frage an die Experten: wäre es nicht besser gewesen, die neuen Leitungen wie früher üblich in Betonschalen und Deckel zu verlegen?
Diese aufgeständerten Kabelkanäle sind absoluter Murks und taugen vielleicht nur was für die aktuelle Situation kurz nach dem Neubau (und für tolle Hochglanzfotos der Hersteller auf der Innotrans). Wie die Dinger nach einigen Jahren aussehen kann man ja häufig sehen, auch die verzinkten.
Am besten sind immer noch die altbewährten Betonkabelkanäle mit innenliegendem Falz, die auf einem entsprechend gut vorbereitetem Planum verlegt werden. Leider hat der Planer (z.B. bei LST) bei vielen Projekten nur bedingt Einfluss auf die Gestaltung der Kabelgefäßsysteme, da die die Planungen hierzu oft in gesonderten Händen liegen (Kabeltiefbau). Der Planer des konkreten Gewerkes gibt dann bei großen Projekten nur die Anzahl und Dicke und ggf. noch die Biegeradien der zu verlegenden Kabel vor.

_____
Gruß aus der nördlichsten Hauptstadt Europas

Re: ? Frage zu Kabelkanälen an der Strecke

geschrieben von: Pufferhecht

Datum: 01.08.26 15:16

Danke für eure fachlichen Antworten.
Genau das habe ich mir auch gedacht.
Ich verstehe nicht, dass die Bahn überhaupt solche Kabelkanäle zugelassen hat, wenn eigentlich klar ist, das diese mit Sicherheit keine lange Lebensdauer haben.

Viele Grüße

Michael

Habe zu dem Thema noch etwas Interessantes gefunden:

[www.castioni-kabelkanal.de]

[www.linkedin.com]

EDK 1000 schrieb:
Diese aufgeständerten Kabelkanäle sind absoluter Murks und taugen vielleicht nur was für die aktuelle Situation kurz nach dem Neubau (und für tolle Hochglanzfotos der Hersteller auf der Innotrans). Wie die Dinger nach einigen Jahren .



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.08.26 15:26.

Re: Lebensdauer

geschrieben von: HPNuller

Datum: 01.08.26 20:38

Pufferhecht schrieb:
Danke für eure fachlichen Antworten.
Genau das habe ich mir auch gedacht.
Ich verstehe nicht, dass die Bahn überhaupt solche Kabelkanäle zugelassen hat, wenn eigentlich klar ist, das diese mit Sicherheit keine lange Lebensdauer haben.
Das gute an diesen Kanälen ist ihr Preis und ihre Flexibilität in der Verlegung, das spart viel Zeit - bis dann der nächste heiße Sommer kommt und der nächste GZ mit Heißläufer oder fester Bremse das trockene Gras entzündet. Alternativ kann auch eine S-Bahn die OL abräumen. Kommt mir alles irgendwie bekannt vor, hatten wir erst vor kurzem...
Andere Baustellen wurden nicht rechtzeitig fertig, da die Bautrupps die Strecke wieder befahrbar machen mussten. Da war der schöne Preisvorteil dahin...

Im übrigen habe ich auch schon beobachtet, dass solche Kanäle auch dort installiert werden/wurden, wo bereits die Kabelkanäle aus Beton neben dem Gleis liegen. Entweder sind die Kanäle bereits voll, oder man will die Kabel bewusst von den anderen Kabeln trennen. Dritte Möglichkeit ist, dass der Kabeltiefbau sich eine goldene Nase verdienen möchte…

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller

"Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen.
Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

PS: Setzt bitte einen passende Themabeschreibung über euren Text!
Ein guter Titel über dem Beitrag ist das Tüpfelchen auf dem i für einen wirklich guten Beitrag oder eine wirklich gute Antwort!

Re: Kabelkanäle an der Strecke

geschrieben von: bahamas

Datum: 01.08.26 22:31

EDK 1000 schrieb:
Diese aufgeständerten Kabelkanäle sind absoluter Murks und taugen vielleicht nur was für die aktuelle Situation kurz nach dem Neubau

Und als Leiterersatz ;-)

alles hat Vor- und Nachteile

geschrieben von: Thorfinn

Datum: 02.08.26 13:59

Da steht also ein Stelzentrog.
Hier mal eine Werbeschrift eines Herstellers. Die sind kurz davor zu versperechen „it even brings peace to middleeast“

Alles hat Vor und Nachteile.

Luftleitungen sind so ziemlich das stōrungsanfālligste was man sich vorstellen kann.

Ein Betontrog im Erdreich ist da wo Wasser hinkommt. Frosttauwechsel dazu sind nicht lebenszeitverlängernd. Irgendwo war dann doch ein kleines Loch und Kammerat Langschwanz zieht mit seiner Familie ein. Kabelsegregation in einem Betontrog braucht Platz, aufgeständert, kann man das in Etagen machen.

Rohre und Schächte sind andere Arten Leitungen und Kabel im Erdreich zu verlegen. Da man heute Maschinen hat um Kabel durch Rohre zu ziehen, ist es nicht zwingend notwendig einen Trog zu haben. Legt man mehrere Rohre ist Segregation ein Kinderspiel. PE (Kabelrohre) ist verglichen mit Beton, der nachhaltigere Baustoff.

Re: alles hat Vor- und Nachteile

geschrieben von: HPNuller

Datum: 02.08.26 14:05

Thorfinn schrieb:
Alles hat Vor und Nachteile.

Rohre und Schächte sind andere Arten Leitungen und Kabel im Erdreich zu verlegen. Da man heute Maschinen hat um Kabel durch Rohre zu ziehen, ist es nicht zwingend notwendig einen Trog zu haben. Legt man mehrere Rohre ist Segregation ein Kinderspiel. PE (Kabelrohre) ist verglichen mit Beton, der nachhaltigere Baustoff.
Ob PE wirklich nachhaltiger ist? Egal, darum geht es mir gerade nicht. Das Rohr hat den Nachteil, dass ich nicht einfach den Deckel öffnen kann um einen Kabelfehler zu finden und zu beseitigen. Und auch in Rohren fühlen sich Vier- und Sechsfüßler (Ameisen!) wohl, wenn sie reinkommen. Ratten und Ameisen fressen sich durch fast alles.

Wie Du schon sagtest: Alles hat Vor- und Nachteile…

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller

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Re: alles hat Vor- und Nachteile

geschrieben von: Thorfinn

Datum: 02.08.26 18:40

HPNuller schrieb:
Thorfinn schrieb:
Alles hat Vor und Nachteile.

Rohre und Schächte sind andere Arten Leitungen und Kabel im Erdreich zu verlegen. Da man heute Maschinen hat um Kabel durch Rohre zu ziehen, ist es nicht zwingend notwendig einen Trog zu haben. Legt man mehrere Rohre ist Segregation ein Kinderspiel. PE (Kabelrohre) ist verglichen mit Beton, der nachhaltigere Baustoff.
Ob PE wirklich nachhaltiger ist? Egal, darum geht es mir gerade nicht. Das Rohr hat den Nachteil, dass ich nicht einfach den Deckel öffnen kann um einen Kabelfehler zu finden und zu beseitigen. Und auch in Rohren fühlen sich Vier- und Sechsfüßler (Ameisen!) wohl, wenn sie reinkommen. Ratten und Ameisen fressen sich durch fast alles.

Wie Du schon sagtest: Alles hat Vor- und Nachteile…

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller
Auch Bauprodukte des Anlagenbaus haben heutzutage eine Umweltproduktdeklaration - Environmental Product Declaration (EPD). Die politischen Weichen sind so gestellt, dass zur Genehmigung eines Anlagenprojektes diese quatitativ herangezogen werden. Die Daten kannst du bei den Herstellern ziehen.
Die Kalk und Zementwirtschaft hat es da richtig schwer.
Plastikdeckel passend für den alten Betontrog sind schon im Handel. Punktlast ist geringer, aber für einen Mann mit Werkzeugkasten (150 kg) reicht das.

alles hat Vor- und Nachteile.

Re: alles hat Vor- und Nachteile

geschrieben von: HPNuller

Datum: 02.08.26 20:05

Thorfinn schrieb:
HPNuller schrieb:
Ob PE wirklich nachhaltiger ist? Egal, darum geht es mir gerade nicht. Das Rohr hat den Nachteil, dass ich nicht einfach den Deckel öffnen kann um einen Kabelfehler zu finden und zu beseitigen. Und auch in Rohren fühlen sich Vier- und Sechsfüßler (Ameisen!) wohl, wenn sie reinkommen. Ratten und Ameisen fressen sich durch fast alles.

Wie Du schon sagtest: Alles hat Vor- und Nachteile…

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller
Auch Bauprodukte des Anlagenbaus haben heutzutage eine Umweltproduktdeklaration - Environmental Product Declaration (EPD). Die politischen Weichen sind so gestellt, dass zur Genehmigung eines Anlagenprojektes diese quatitativ herangezogen werden. Die Daten kannst du bei den Herstellern ziehen.
Die Kalk und Zementwirtschaft hat es da richtig schwer.
Plastikdeckel passend für den alten Betontrog sind schon im Handel. Punktlast ist geringer, aber für einen Mann mit Werkzeugkasten (150 kg) reicht das.

alles hat Vor- und Nachteile.
Mal ganz sarkastisch gesagt: Ich nehme den Inhalt der gelben Tonne und mache damit den grauen Beton grün, in dem ich den Plastikmüll, den keiner wiederverwenden will, im Drehohrofen wiederverwerte.

Ersatzdeckel mit 150kg Punktlast sollten auch einen Zweiwegebagger aushalten, der hat eine größere Aufstandsfläche, kann man also machen. Aber auch hier die Frage nach der Nachhaltigkeit: Wie schnell brennt das Zeug und wie UV-beständig ist es? Da hält der Betondeckel sicherlich etwas länger - bei pfleglicher Behandlung. Es soll auf dem Bau (und nicht nur dort) Menschen geben, die alles was sie heben können und gerade nicht brauchen, durch die Gegend werfen und das mag der Betondeckel noch weniger als der Plastikdeckel.

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller

"Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen.
Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

PS: Setzt bitte einen passende Themabeschreibung über euren Text!
Ein guter Titel über dem Beitrag ist das Tüpfelchen auf dem i für einen wirklich guten Beitrag oder eine wirklich gute Antwort!

Historische Variante

geschrieben von: Schienenknecht

Datum: 03.08.26 12:53

Vallo
Eine weitere historische Variante war bei der DR, zumindest auf Strecken durch Wälder, die Erdverlegung.
Dazu wurde ein Graben mittels Maschine geschaffen, die Kabel eingelegt und zugebuddelt. Fertig!
Kein Kabeldiebstahl, aber auch keine einfache Störungsbeseitigung.
Was auch nicht ging, alle paar Jahre irgendwelche zusätzlichen Spielereien zu installieren. Dafür wurden in den Kabeln aber Reserveadern eingeplant.



Grüße aus Berlin
Schienenknecht


Re: Historische Variante

geschrieben von: Felix Kaiser

Datum: 03.08.26 14:37

Schienenknecht schrieb:
Vallo
Eine weitere historische Variante war bei der DR, zumindest auf Strecken durch Wälder, die Erdverlegung.
Dazu wurde ein Graben mittels Maschine geschaffen, die Kabel eingelegt und zugebuddelt. Fertig!
Kein Kabeldiebstahl, aber auch keine einfache Störungsbeseitigung.
Was auch nicht ging, alle paar Jahre irgendwelche zusätzlichen Spielereien zu installieren. Dafür wurden in den Kabeln aber Reserveadern eingeplant.
Im Telekommunikationsbereich plant man dafür heute Leerrohre ein. Bei Glasfasern ist es sogar möglich Signale passiv zu teilen (PON), um so mehrere Teilnehmer auf eine Faser zu bekommen. Die teilen sich dann die Bandbreite und die ist pro Faser je nach Übertragungsstandard durchaus beachtlich. Wenn man unterirdisch verlegt baut man in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen Wartungsschächte, die Reparaturen und das nachträgliche einfädeln von Leitungen/Fasern in Hohlrohren ermöglichen.

Wenn man will kann man das denke ich schon einmal ordentlich bauen und braucht keine alten Betonkanäle mehr (die man durchaus umbauen könnte?!) oder aufgeständerte kostengünstige jedoch anfällige Kunststofflösungen.

Re: Historische Variante

geschrieben von: mumpel

Datum: 03.08.26 15:27

Telekommunikation ist etwas anderes. Aber bei der Bahn ist ein schneller Zugriff auf die Schadstelle besser (Per Echomessung die ungefähre Schadstelle finden=>Kabelschacht öffnen=>Schaden beheben=>Kabelschacht schließen=>fertig), da sind Rohre m.E. nicht optimal.

Meine Kommentare spiegeln meine eigene Meinung wieder, nicht die des Arbeitgebers.

Re: Historische Variante

geschrieben von: frankentux

Datum: 03.08.26 15:37

Hallo,
wo wird denn heute noch repariert? Auf Ersatzader umklemmen und fertig, da braucht man keine Fehlerstelle suchen. Ersatz muß man natürlich haben und ich befürchte schon fast, daß man bei der Bahn danach erst einen Abnahmeprüfer braucht...

LG frankentux

Re: Historische Variante

geschrieben von: mumpel

Datum: 03.08.26 16:29

Stoßverbinder (Muffe) setzen, fertig. Das könnte reichen, wenn nicht zwingend getauscht werden muss. Da muss auch kein "Abnahmeprüfer" kommen.

Meine Kommentare spiegeln meine eigene Meinung wieder, nicht die des Arbeitgebers.

Re: Historische Variante

geschrieben von: Mw

Datum: 03.08.26 16:34

Schienenknecht schrieb:
Vallo
Eine weitere historische Variante war bei der DR, zumindest auf Strecken durch Wälder, die Erdverlegung.
Dazu wurde ein Graben mittels Maschine geschaffen, die Kabel eingelegt und zugebuddelt. Fertig!
Kein Kabeldiebstahl, aber auch keine einfache Störungsbeseitigung.
Was auch nicht ging, alle paar Jahre irgendwelche zusätzlichen Spielereien zu installieren. Dafür wurden in den Kabeln aber Reserveadern eingeplant.
Erdverlegte Kabeltrassen gab bzw gibt es im Bereich der ehemaligen DB noch zuhauf. Oft genug auch weitab vom Streckengleis, z.B. am Rand der Grundstücksgrenzen eines Bahnhofsareals.

Gruß
Mw

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