Im Telekommunikationsbereich plant man dafür heute Leerrohre ein. Bei Glasfasern ist es sogar möglich Signale passiv zu teilen (PON), um so mehrere Teilnehmer auf eine Faser zu bekommen. Die teilen sich dann die Bandbreite und die ist pro Faser je nach Übertragungsstandard durchaus beachtlich. Wenn man unterirdisch verlegt baut man in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen Wartungsschächte, die Reparaturen und das nachträgliche einfädeln von Leitungen/Fasern in Hohlrohren ermöglichen.Abgesehen davon, dass in bestimmten Bereichen des Bahnkörpers weder Rohr- noch Erdverlegung möglich sind - nach derzeitigem Regelwerk müssten die Wartungsschächte alle 50m und an allen Richtungsänderungen eingebaut werden.
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Schienenknecht schrieb:Im LST-Bereich waren erdverlegte Signalkabel z.B. bei frühen Relaisstellwerken durchaus üblich, und zwar sowohl bei DB als auch DR. Auch bei mechanischen- und elektromechanischen Stw war bereits vor dem Krieg Erdverlegung üblich. Verwendet wurden dabei meistens (aber nicht immer) Kabel mit Nagetierschutz.Eine weitere historische Variante war bei der DR, zumindest auf Strecken durch Wälder, die Erdverlegung. Dazu wurde ein Graben mittels Maschine geschaffen, die Kabel eingelegt ...Erdverlegte Kabeltrassen gab bzw gibt es im Bereich der ehemaligen DB noch zuhauf. Oft genug auch weitab vom Streckengleis, z.B. am Rand der Grundstücksgrenzen eines Bahnhofsareals.
Es gibt auch genug offene Betonkanäle im Boden, und wo läuft Oberflächenwasser hin...Die liegen im Schotter:
.... Und früher gab's sogar in der Luft gespannte Drähte, das hat auch funktioniert.


Ich verstehe nicht, dass die Bahn überhaupt solche Kabelkanäle zugelassen hat, wenn eigentlich klar ist, das diese mit Sicherheit keine lange Lebensdauer haben.1. Bauaufsichtliche Zulassungen werden seit fast dreieinhalb Jahrzehnten nicht mehr von der Bahn (Bundesbahnzentralamt), sondern von der Eisenbahnaufsicht (Eisenbahnbundesamt) ausgesprochen.
Die EBA-Personale der ersten Stunde waren Leute aus den BZAs. Gefühlt Praktiker, die den Betrieb Bahn kannten.Die EBA-Personale der ersten Stunde waren gemischt. Zum einen die von dir genannten Praktiker, aber leider auch gewisse Anteile an Theoretikern aus den höheren Amtsstuben und Leuten, die einfach beim BEV auf der Personalbestandsliste waren und die man irgendwo unterbringen musste...
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