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 02 - Allgemeines Forum 

Diskussionen, Fragen und Antworten zum Thema Eisenbahnen in Deutschland, soweit diese nicht Bestandteil der übrigen Foren sind wie Neuigkeiten, Betriebsstörungen, Fahrzeiten, Sichtungen, Museumsbahnen, Straßenbahnen, Wagen und historische Themen.
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Max__Mustermann schrieb:
miltenberg schrieb:
Wie ist das denn bei Flix, wenn die Personen "drohen", zukünftig dort mitzufahren - geht dort eine Umpersonalisierung bzw. werden bei Buchung von mehr als 1 Person alle Namen erfasst, damit es gar keinen Hauptreisenden gibt?
Keine Ahnung, gemeint war aber der Bus. Sowohl bei Bus als auch Zug fehlt mir hier die eigene Erfahrung. Gerade beim Bus kann ich mir aber kaum vorstellen dass Fahrer sowas kontrollieren bzw. beanstanden
Bei internationalen Reisen findet eine Ausweiskontrolle durch den Busfahrer statt.
miltenberg schrieb:
Max__Mustermann schrieb:
miltenberg schrieb:
Den meisten dürfte es wie mir v.a. um den Aspekt unpersonalisiert gehen. Wenn ich einen Sparpreis für 5 Personen kaufe, spielt es bei einem unpersonalisierten Ticket keine Rolle, ob der Hauptreisende kurzfristig nicht mitfahren kann.
Mal ein Beispiel aus dem (nicht bahnaffinen) Bekanntenkreis: kleines Grüppchen 4 Leute fährt zu irgend einem Konzert von München nach Berlin. 1 Person hatte SSP für alle 4 gebucht.

Aus irgendeinem Grund fahren zwei Personen aber einen Tag früher mit irgendwem im Auto mit

Person 3 und 4 fahren wie geplant und gebucht mit dem auf Person 1 lautenden Ticket im Zug. Dazu schrieb Person 1 eine "Vollmacht". Tatsächlich wurde kontrolliert und die Abweichung ist aufgefallen, vermutlich gerade deshalb weil die Buchungsperson einen eindeutig weiblichen Vornamen trägt und beide Reisende männlich waren. Die "Vollmacht" wurde nicht akzeptiert.

Folge: beide Reisende durften gnädigerweise im Zug am Handy einen Flexpreis lösen, über 300 Euro in den Wind geschossen, dazu drei Leute die zukünftig nur noch Flix fahren wollen. Mit einem Papierticket (oder einer vernünftigen Option zur Umpersonalisierung) wäre das nicht passiert...
Richtig, genau um diesen Anwendungsfall geht es mir. Alternativ wäre es auch eine Option, es wie die Ceske Drahy zu machen - dort kann bei einem Fahrscheinkauf für mehr als 1 Person ausgewählt werden, dass alle Reisenden separate Tickets erhalten sollen. Wie ist das denn bei Flix, wenn die Personen "drohen", zukünftig dort mitzufahren - geht dort eine Umpersonalisierung bzw. werden bei Buchung von mehr als 1 Person alle Namen erfasst, damit es gar keinen Hauptreisenden gibt?
Grundsätzlich zählt eine Namensänderung als Stornierung und Neubuchung, siehe die Flix-Webseite. Wie das bei einer Fahrkarten für mehrere Personen (mit Namen aller Reisenden) abläuft, ist mir nicht bekannt.
MP schrieb:
miltenberg schrieb:
Max__Mustermann schrieb:
miltenberg schrieb:
Den meisten dürfte es wie mir v.a. um den Aspekt unpersonalisiert gehen. Wenn ich einen Sparpreis für 5 Personen kaufe, spielt es bei einem unpersonalisierten Ticket keine Rolle, ob der Hauptreisende kurzfristig nicht mitfahren kann.
Mal ein Beispiel aus dem (nicht bahnaffinen) Bekanntenkreis: kleines Grüppchen 4 Leute fährt zu irgend einem Konzert von München nach Berlin. 1 Person hatte SSP für alle 4 gebucht.

Aus irgendeinem Grund fahren zwei Personen aber einen Tag früher mit irgendwem im Auto mit

Person 3 und 4 fahren wie geplant und gebucht mit dem auf Person 1 lautenden Ticket im Zug. Dazu schrieb Person 1 eine "Vollmacht". Tatsächlich wurde kontrolliert und die Abweichung ist aufgefallen, vermutlich gerade deshalb weil die Buchungsperson einen eindeutig weiblichen Vornamen trägt und beide Reisende männlich waren. Die "Vollmacht" wurde nicht akzeptiert.

Folge: beide Reisende durften gnädigerweise im Zug am Handy einen Flexpreis lösen, über 300 Euro in den Wind geschossen, dazu drei Leute die zukünftig nur noch Flix fahren wollen. Mit einem Papierticket (oder einer vernünftigen Option zur Umpersonalisierung) wäre das nicht passiert...
Richtig, genau um diesen Anwendungsfall geht es mir. Alternativ wäre es auch eine Option, es wie die Ceske Drahy zu machen - dort kann bei einem Fahrscheinkauf für mehr als 1 Person ausgewählt werden, dass alle Reisenden separate Tickets erhalten sollen. Wie ist das denn bei Flix, wenn die Personen "drohen", zukünftig dort mitzufahren - geht dort eine Umpersonalisierung bzw. werden bei Buchung von mehr als 1 Person alle Namen erfasst, damit es gar keinen Hauptreisenden gibt?
Grundsätzlich zählt eine Namensänderung als Stornierung und Neubuchung, siehe die Flix-Webseite. Wie das bei einer Fahrkarten für mehrere Personen (mit Namen aller Reisenden) abläuft, ist mir nicht bekannt.
Habe es eben getestet - Flix erfragt im Buchungsvorgang die Namen aller Reisenden. Hat eben alles Vor- und Nachteile - so verfällt zwar beim Ausfall eines Reisenden nicht die ganze Fahrkarte, aber wenn ein Mitfahrer ausfällt, ist dieser nicht beliebig austauschbar. Wobei zugegebenermaßen dieser Fall eher selten vorkommen dürfte, dass ausfallende Mitreisende spontan ersetzt werden.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.08.26 20:33.
fdl12 schrieb:
Ich frage mich, weshalb legt man soviel Wert auf ein
a) unpersonalisiertes und
b) auf Fahrkartenpapier?

Hat das "historische" Gründe oder woran liegt es?

Vielen Dank
Frank
Ich kann den Sparpreis unkompliziert weitergeben, wenn mir was dazwischen kommt. Gerade Fahrradreservierungen gebe ich dabei gerne weiter, so dass sie noch jemand nutzen kann.
KVV323 schrieb:
miltenberg schrieb:
Mein bereits mehrfach geäußerter Vorschlag ist eine ähnliche Vorgehensweise wie bei den ÖBB: Vor dem Bezug des digitalen Tickets (entweder als PDF oder per Import in den Navigator bzw. Anklicken einer "Aktivieren" Schaltfläche) kann der Name beliebig oft geändert werden. Ist das Ticket bezogen, geht nichts mehr.
Damit erschlägst du aber leider nicht alle Themen, du verschiebst sie nur von "Person kann nicht dabei sein" zu "Das muss auch danach noch gehen". Ideal wäre doch eine Erfordernis, wirklich alle Namen zu erfassen – denn dann kann einer der Reisenden abspringen und die anderen vier haben nichts verloren. Andersrum bin ich unsicher, inwieweit eine mögliche Namensänderung (ggf. auch kostenpflichtig) nicht Risiken für einen Zweitmarkt schafft.

Andersherum gedacht: Ein Zweitmarkt funktioniert nur, wenn die DB ihre Tickets verteuert, je näher der Termin rückt.

In einem System wo Preise von der erwarteten Auslastung abhängen, sich aber nicht um Größenordnungen ändern je nachdem ob man früh oder spät bucht, wäre der Hebel entfallen.

D.h. man sichert effektiv ein Vorgehen (wer spontan entscheidet zahlt am meisten) das Fahrgästen die Flexibilität raubt durch eine Regel (nicht übertragbare Tickets) ab, die ebenso die Flexibilität reduziert.
MP schrieb:
Bei internationalen Reisen findet eine Ausweiskontrolle durch den Busfahrer statt.
Interessanter. Dann hatte ich wohl bei mehreren Dutzend davon einfach Busfahrer, die das ignoriert haben...
So sehe ich das nämlich auch. Fürs standardisierte schnelle elektronische Auslesen im Regelfall gerne ein QR-Code. Aber es kann doch offenbar nach wie vor nicht jede europäische Bahn die Onlinetickets jeder europäischen Bahn auslesen (vorausgesetzt es gelten überhaupt Tickets der einen Bahn bei der konkreten anderen). Also warum dafür nicht weiterhin ein wohl hoffentlich überall bekanntes Design verwenden?
Daniel_Aachen schrieb:
So sehe ich das nämlich auch. Fürs standardisierte schnelle elektronische Auslesen im Regelfall gerne ein QR-Code. Aber es kann doch offenbar nach wie vor nicht jede europäische Bahn die Onlinetickets jeder europäischen Bahn auslesen (vorausgesetzt es gelten überhaupt Tickets der einen Bahn bei der konkreten anderen). Also warum dafür nicht weiterhin ein wohl hoffentlich überall bekanntes Design verwenden?
Gute Frage, aber aktuell entwickeln sich ja viele Bahnen eher in andere Richtungen. Spontan würde ich sagen, weil das den Leidensdruck mindert, zu einer endgültigen technischen Lösung zu kommen. Dafür ist es vermutlich wichtig, regelmäßig in der Zeitung zu stehen ;-)

Am Ende ist meine Tendenz aber auch, dass alle Bahntickets am Ende auf dem A4-Ausdruck oder auch digital durch alle auslöndischen Zugbegleiter faktisch "lesbar" sind (d.h. MA versteht, was drauf steht), gleichzeitig aber eben nicht maschinenlesbar sind. Damit ist am Ende vom Tag ja leider keine wirkliche Gültigkeitsprüfung möglich – unabhängig vom Layout.

Re: (Super-)Sparpreis Europa Ukraine ist auslesbar

geschrieben von: MrIdK

Datum: 04.08.26 02:21

Hallo zusammen,
In einem Beitrag im Auslandsforum habe ich eine solche DB Online Fahrkarte vom Schalter für eine Fahrt aus der Ukraine gepostet. Die ukrainischen Schaffer behaupteten zwar erst, die Fahrkarte sei nicht gültig weil sie den Code nicht lesen könnten. Nach einiger Diskussion stellt sich aber heraus, dass der Zugchef den Code dann doch scannen kann und die Fahrkarte anerkannt wird. Scheit aber insgesamt eine sehr seltene Sache zu sein.

Grüße,
MrIdK
Daniel_Aachen schrieb:
Aber es kann doch offenbar nach wie vor nicht jede europäische Bahn die Onlinetickets jeder europäischen Bahn auslesen (vorausgesetzt es gelten überhaupt Tickets der einen Bahn bei der konkreten anderen).
Hatte ich erst kürzlich bei Polregio (Ticket Szczecin - Frankfurt (Oder) im Navigator). Scannen nicht möglich, dem Konduktor reichte aber sich das im Navigator anzusehen.
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