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 02 - Allgemeines Forum 

Diskussionen, Fragen und Antworten zum Thema Eisenbahnen in Deutschland, soweit diese nicht Bestandteil der übrigen Foren sind wie Neuigkeiten, Betriebsstörungen, Fahrzeiten, Sichtungen, Museumsbahnen, Straßenbahnen, Wagen und historische Themen.
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Moin!

Wir erinnern uns, dass im Zusammenhang mit dem angekündigten Markteintritt von italo in Deutschland seitens der DB, der Politik und der Hausgewerkschaft vor großem Stellenabbau bei DB Fernverkehr gewarnt wurde.

Wie sieht die Realität derzeit aus?
Italo ist in Deutschland noch keinen einzigen Kilometer gefahren und dennoch ist die Mitarbeiterzahl der DB FV gem. Seite 21 des Zwischenberichtes 2026 im Vergleich zum 1. Halbjahr 2025 um über 1.200 (VZP) gesunken.

Schönes Wochenende!
Was hat das jetzt mit Italo zu tun.? 2025 war von deren Absichten noch keine Rede.
Interessanter wären die Gründe des Rückgangs, aktiver Abbau, Abgänge ohne Nachbesetzung usw.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 31.07.26 10:38.
Niederlausitzer schrieb:
Was hat das jetzt mit Italo zu tun.?
Man muss sich hier irgendetwas aus halb aufgeschnappten Erzählungen zusammenzimmern. Am besten mit einem Seitenhieb gegen die DB und die Gewerkschaften, dann wirkt es stimmig.

Tatsächlich wurden die meisten Stellen im Overhead abgebaut, weil es schlicht notwendig war. Wenn damit nun auch noch InfraGO anfangen würde, gebe es sicherlich weitere positive Effekte.

Viele Grüße

Hochgeschwindigkeitsstrecke
gastronomie1916 schrieb:
Moin!

Wir erinnern uns, dass im Zusammenhang mit dem angekündigten Markteintritt von italo in Deutschland seitens der DB, der Politik und der Hausgewerkschaft vor großem Stellenabbau bei DB Fernverkehr gewarnt wurde.

Wie sieht die Realität derzeit aus?
Italo ist in Deutschland noch keinen einzigen Kilometer gefahren und dennoch ist die Mitarbeiterzahl der DB FV gem. Seite 21 des Zwischenberichtes 2026 im Vergleich zum 1. Halbjahr 2025 um über 1.200 (VZP) gesunken.

Schönes Wochenende!
Und was wird vermutlich dabei rauskommen? Da sitzt ja hoffentlich keiner rum und dreht Däumchen. Die Gesamtmenge an fahrbaren Trassen wird insgesamt nicht mehr. Also fahren je Linie weniger Züge. Die Tarife werden sich untereinander ähnlich verhalten wie jetzt schon mit Flixtrain. Also entstehen den Kunden keine Vorteile, weil die unzutreffende Grundannahme, Konkurrenz belebe das >Geschäft, nur dann gilt wenn viele Angebote parallel existieren, wie es auf dem Wochenmarkt der Fall ist. Auf der Schiene fahren sich nicht stündlich oder noch öfter mehrere Fernverkehrs-Anbieter hintereinander her!
Vielleicht fahren wieder mehr Menschen preiswerten FV statt ausgelegte 160RE. Natürlich kann auf jeder Trasse nur einer fahre, n und der Neubau einer Trasse dauert 40 Jahre.
Ich weis gar nicht, wie man den NQF berechnet, wenn man gar nicht weis, wer noch alles fahren will. Rufen die Bundeshaushaltswächter dann bei Italo und Flix an??? Berechnen von unternehmerischen Entscheidungen? Wenn kein Platz gebaut wurde, müßte immer die Staatsbahn zurückstecken, um Kapitalisten nicht am Wettbewerb zu hindern.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 31.07.26 13:20.
Riedgras schrieb:

Zitat
Also entstehen den Kunden keine Vorteile, weil die unzutreffende Grundannahme, Konkurrenz belebe das Geschäft, nur dann gilt wenn viele Angebote parallel existieren, wie es auf dem Wochenmarkt der Fall ist. Auf der Schiene fahren sich nicht stündlich oder noch öfter mehrere Fernverkehrs-Anbieter hintereinander her!
Sprechen nicht gerade die Erfahrungen mit dem Markteintritt von Italo in Italien seit 2012 eine andere Sprache?

Viele Grüße,
gezi
Die DB hat wohl richtig Angst vor Italo, dass das dem Kunden durchaus Vorteile bieten könnte.

gezi schrieb:
Riedgras schrieb:

Zitat
Also entstehen den Kunden keine Vorteile, weil die unzutreffende Grundannahme, Konkurrenz belebe das Geschäft, nur dann gilt wenn viele Angebote parallel existieren, wie es auf dem Wochenmarkt der Fall ist. Auf der Schiene fahren sich nicht stündlich oder noch öfter mehrere Fernverkehrs-Anbieter hintereinander her!
Sprechen nicht gerade die Erfahrungen mit dem Markteintritt von Italo in Italien seit 2012 eine andere Sprache?

Viele Grüße,
gezi
Niederlausitzer schrieb:
Interessanter wären die Gründe des Rückgangs, aktiver Abbau, Abgänge ohne Nachbesetzung usw.
+1

Würde mich auch interessieren, jedenfalls die bisher einzig sinnvolle Nachfrage im Beitragsbaum. Weiß die "Gastronomie" da mehr?

An "aktiven Abbau" glaube ich nicht, das ist bei fast allen EVU/Verkehrsbetrieben aus der Mode gekommen, auch aus Angst davor sich mit Gewerkschaften und Betriebsrat anlegen zu müssen. Inhaltlich dazu passend der Link zur DNN, ein Artikel bezogen auf die Dresdner Verkehrsbetriebe heute (inzwischen leider hinter der Paywall verschwunden): "'Wir stellen fast niemanden mehr ein': Wie drohende Einschnitte die DVB schon jetzt belasten".

Offen bleibt, ob man aus dieser Schrumpfungsspirale, wenn man wöllte, irgendwann wieder heraus kommt.

Viele Grüße + einen ruhigen Dienst,

Auch eine Nicht-"Vollbahn" kann voll sein, und eine "Kleinbahn" nicht klein ;-)
trambahngondoliere
gezi schrieb:
Riedgras schrieb:

Zitat
Also entstehen den Kunden keine Vorteile, weil die unzutreffende Grundannahme, Konkurrenz belebe das Geschäft, nur dann gilt wenn viele Angebote parallel existieren, wie es auf dem Wochenmarkt der Fall ist. Auf der Schiene fahren sich nicht stündlich oder noch öfter mehrere Fernverkehrs-Anbieter hintereinander her!
Sprechen nicht gerade die Erfahrungen mit dem Markteintritt von Italo in Italien seit 2012 eine andere Sprache?

Viele Grüße,
gezi
Nein, weil Italien in Gegensatz zu Deutschland ein weitestgehend separates HGV Netz hat und dazu viel weniger Nahverkehr.

ein Hoch auf die Mitropa 

geschrieben von: 612.4

Datum: 31.07.26 20:14

Guten Abend,

HGS schrieb: Tatsächlich wurden die meisten Stellen im Overhead abgebaut, weil es schlicht notwendig war. Wenn damit nun auch noch InfraGO anfangen würde, gebe es sicherlich weitere positive Effekte.

glaubst du eigentlich, was du selbst schreibst? In der Zentrale des FV gab es gerade aktuell in einigen Abteilungen schon die x-te Reorganisation, in anderen steht selbige noch bevor. Alles, damit man "noch schlagkräftiger" wird und andere Phrasen in dieser Richtung, welche seit Jahren durch die Flure bei jeder angesetzten Veränderung geistern und erfahrene Hasen (innen) nur noch mit dem Kopf schütteln lassen.
Was gestern noch gut war, taugt heute nicht mehr und ist morgen schob wieder für die nächste Überarbeitung fällig. So bleibt immer alles in Bewegung und man ist mit sich selbst beschäftigt, kann dadurch Aktivitäten vermelden und Charts füllen. Ob die Anzahl der Führungskräfte und Mitarbeiter in der Zentrale wirklich auch nur ansatzweise geschrumpft ist, darf aus meiner Sicht sehr wohl stark bezweifelt werden.

Wie bei der Karte im Mitropa-Speisewagen aktuell: Vor ca. zwei Monaten flog das beliebte Fleischkäse-Brötchen für 5,90 € raus bzw. runter von der Karte .
Nun plötzlich ist das Produkt wieder drauf auf der Karte. Und wenn ich noch schreiben würde warum dem so ist, dann ... na denk selber mal nach und sei froh, dass es User wie "Gastronomie 1916" gibt. Ich bin ihm sehr dankbar für seine "Arbeit" hier im Forum.

Geneigte Grüße



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 31.07.26 20:31.
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