geschrieben von: Signalschruber
Datum: 31.03.26 19:49
Hallo, heute fuhr der RE6 nach Leipzig in Dreifachtraktion aus dem Chemnitzer Hauptbahnhof aus! Allerdings konnten nur die ersten beiden Zugteile genutzt werden - der letzte wurde leer überführt. Unterwegs sind die Bahnsteige zu kurz - es passen nicht alle Wagen ran. Für die Statistik: es waren die Wagen 1440 404, 1440 402 und leer 1440 408.Wo sollen die Bahnsteige zu kurz sein?
Beantworten ließen sich zwei Fragen:
- Passt der Zug in DC an den Bahnsteig? Nein - die erste Tür ragte über diesen hinaus
- Passt der Zug in DC hinter das Asig? Ja - wenn mit halbwegs geringen Abstand an den Bock rangefahren wird passt es auch vorn noch gut.
Hier ein Link zu meinem Sichtungsvideo:
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sollten beide ohne Anmeldung zu sehen sein.
[attachment]
Zielanzeige in 1440 408: "Einstieg weiter vorn"
Wo sollen die Bahnsteige zu kurz sein?Bei 170,7 m Zuglänge solltest du dich aber um keinen Zentimeter verbremsen - zumal z. B. in Burgstädt das Asig Ri DC direkt am Bahnsteigende steht. Und - wie gesagt - in DC ragte die erste Tür über das Bahnsteigende hinaus.
Burgstädt 170 m:
[www.dbinfrago.com]
Narsdorf 170 m:
[www.dbinfrago.com]
Geithain 170 m:
[www.dbinfrago.com]
Bad Lausick 170 m:
[www.dbinfrago.com]
Leipzig Hbf 233 m:
[www.dbinfrago.com]
Dreiteiliger Coradia Continental in Dreifachtraktion 170 m
Und wenn man den in Chemnitz an einen anderen Bahnsteig stellt und den Zaun weg macht, passt das auch.
geschrieben von: LoneStarr27
Datum: 31.03.26 20:50
Bei 170,7 m Zuglänge solltest du dich aber um keinen Zentimeter verbremsen - zumal z. B. in Burgstädt das Asig Ri DC direkt am Bahnsteigende steht. Und - wie gesagt - in DC ragte die erste Tür über das Bahnsteigende hinaus.Nun ja, wieviel Meter sind es denn von der ersten bis zur letzten Tür? Da wäre noch etwas Luft. Andererseits sind sich hier zwei (mittlerweile) DB- InfraGO- Instanzen uneins. Bei 'bahnhof.de', ehemals DB Personenbahnhöfe gibt man 170 m an, das ist aber wirklich vom ersten bis zum letzten Pflasterstein gemessen. Im Infrastrukturregister stehen 165 m zu Buche, was sich mit der weißen Bahnsteigmarkierung deckt. Und im täglichen Regelbetrieb so metergenau halten zu müssen will sicher auch keiner haben. Das geht vielleicht mal zu besonderen Anlässen, aber nicht 24/7/365.
Signalschruber schrieb:Das dürfte die Nutzlänge sein, und die tatsächliche Länge liegt meist 5 - 10 Meter darüber. Ich gehe davon aus, dass man bei den Fahrzeugen zumindest die erste und letzte Tür im Zugverband sperren kann. Und der Abstand zwischen Spitze und erster Tür kann auch noch abgezogen werden. Müsste halt nur im Sicherheitsmangementsystem des EVU entsprechend geregelt werden.Wo sollen die Bahnsteige zu kurz sein?Bei 170,7 m Zuglänge solltest du dich aber um keinen Zentimeter verbremsen - zumal z. B. in Burgstädt das Asig Ri DC direkt am Bahnsteigende steht. Und - wie gesagt - in DC ragte die erste Tür über das Bahnsteigende hinaus.
Burgstädt 170 m:
[www.dbinfrago.com]
Narsdorf 170 m:
[www.dbinfrago.com]
Geithain 170 m:
[www.dbinfrago.com]
Bad Lausick 170 m:
[www.dbinfrago.com]
Leipzig Hbf 233 m:
[www.dbinfrago.com]
Dreiteiliger Coradia Continental in Dreifachtraktion 170 m
Und wenn man den in Chemnitz an einen anderen Bahnsteig stellt und den Zaun weg macht, passt das auch.
im täglichen Regelbetrieb so metergenau halten zu müssen will sicher auch keiner haben. Das geht vielleicht mal zu besonderen Anlässen, aber nicht 24/7/365.Mal abgesehen davon, dass wir im Falle RE6 ohnehin nur von Ausnahmen zu besonderen Anlässen reden, weil die Flotte nicht für einen dauerhaften Betrieb mit Dreifachtraktionen reicht, wo ist das Problem mit heutigen ET passgenau auf den Meter zu halten?? Ich sehe aus eigener Erfahrung keins, weil die sich nämlich alle feinfühlig bremsen lassen. Und um mal um den RE6 rundherum zu blicken: Auf der S3 MDSB fahren derzeit planmäßig vier Zugpaare täglich als Doppelpack aus vierteiligen Hamstern, Zuglänge 144,6 Meter bei Bahnsteiglängen von fast ausnahmslos 140 Metern. Und in die Zukunft geblickt, die Länderbahn fährt ab Jahresende fast alle Züge der S3, S5 und S5X mit einer Zuglänge von 139,8 Metern bei ebenfalls weitgehend 140 Metern Bahnsteiglänge. Geht also...
T3R.PV schrieb:Wie passgenau man halten kann überlasse ich den Tf's. Wenn MD612 sagt dass das geht glaub ich das. Aber über das Bahnsteigende hier fährt man nicht freiwillig hinaus.Bei 170,7 m Zuglänge solltest du dich aber um keinen Zentimeter verbremsen - zumal z. B. in Burgstädt das Asig Ri DC direkt am Bahnsteigende steht. Und - wie gesagt - in DC ragte die erste Tür über das Bahnsteigende hinaus.Nun ja, wieviel Meter sind es denn von der ersten bis zur letzten Tür? Da wäre noch etwas Luft. Andererseits sind sich hier zwei (mittlerweile) DB- InfraGO- Instanzen uneins. Bei 'bahnhof.de', ehemals DB Personenbahnhöfe gibt man 170 m an, das ist aber wirklich vom ersten bis zum letzten Pflasterstein gemessen. Im Infrastrukturregister stehen 165 m zu Buche, was sich mit der weißen Bahnsteigmarkierung deckt. Und im täglichen Regelbetrieb so metergenau halten zu müssen will sicher auch keiner haben. Das geht vielleicht mal zu besonderen Anlässen, aber nicht 24/7/365.

geschrieben von: Severinsbrücke
Datum: 01.04.26 05:59
LoneStarr27 schrieb:Dem kann ich nur zustimmen. Hat bspw. heute früh in Halle Zoo hervorragend funktioniert. Auch so, dass die Zugspitze etwas vor dem Bahnsteigende war.im täglichen Regelbetrieb so metergenau halten zu müssen will sicher auch keiner haben. Das geht vielleicht mal zu besonderen Anlässen, aber nicht 24/7/365.Mal abgesehen davon, dass wir im Falle RE6 ohnehin nur von Ausnahmen zu besonderen Anlässen reden, weil die Flotte nicht für einen dauerhaften Betrieb mit Dreifachtraktionen reicht, wo ist das Problem mit heutigen ET passgenau auf den Meter zu halten?? Ich sehe aus eigener Erfahrung keins, weil die sich nämlich alle feinfühlig bremsen lassen. Und um mal um den RE6 rundherum zu blicken: Auf der S3 MDSB fahren derzeit planmäßig vier Zugpaare täglich als Doppelpack aus vierteiligen Hamstern, Zuglänge 144,6 Meter bei Bahnsteiglängen von fast ausnahmslos 140 Metern. Und in die Zukunft geblickt, die Länderbahn fährt ab Jahresende fast alle Züge der S3, S5 und S5X mit einer Zuglänge von 139,8 Metern bei ebenfalls weitgehend 140 Metern Bahnsteiglänge. Geht also...
geschrieben von: Felix Kaiser
Datum: 01.04.26 12:48
geschrieben von: TrainsAndOtherStuff
Datum: 01.04.26 13:26
Das war betrieblich kein Problem den Triebwagen leer mitzuschleppen, d.h. auch diesen von der Türfreigabe auszuschließen?Das kommt auf‘s Fahrzeug drauf an.
LoneStarr27 schrieb:Ich bin mir aber nicht sicher, wieviel näher man in diesem Fall noch an das auf dem Foto erkennbare physische Bahnsteigende heranfahren kann, wenn man erkennen muss, wann das Signalbild wechselt :-)T3R.PV schrieb:Wie passgenau man halten kann überlasse ich den Tf's. Wenn MD612 sagt dass das geht glaub ich das. Aber über das Bahnsteigende hier fährt man nicht freiwillig hinaus.Bei 170,7 m Zuglänge solltest du dich aber um keinen Zentimeter verbremsen - zumal z. B. in Burgstädt das Asig Ri DC direkt am Bahnsteigende steht. Und - wie gesagt - in DC ragte die erste Tür über das Bahnsteigende hinaus.Nun ja, wieviel Meter sind es denn von der ersten bis zur letzten Tür? Da wäre noch etwas Luft. Andererseits sind sich hier zwei (mittlerweile) DB- InfraGO- Instanzen uneins. Bei 'bahnhof.de', ehemals DB Personenbahnhöfe gibt man 170 m an, das ist aber wirklich vom ersten bis zum letzten Pflasterstein gemessen. Im Infrastrukturregister stehen 165 m zu Buche, was sich mit der weißen Bahnsteigmarkierung deckt. Und im täglichen Regelbetrieb so metergenau halten zu müssen will sicher auch keiner haben. Das geht vielleicht mal zu besonderen Anlässen, aber nicht 24/7/365.
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Felix Kaiser schrieb:Und dann gibt es noch die manuelle Möglichkeit: Personal vor die Tür stellen, oder die Tür abschließen und bezetteln. Beides unter bestimmten Voraussetzungen, aber beides möglich und auch praktiziert.
Zitat:Das war betrieblich kein Problem den Triebwagen leer mitzuschleppen, d.h. auch diesen von der Türfreigabe auszuschließen?Das kommt auf‘s Fahrzeug drauf an.
Es gibt Fahrzeuge, bei denen man jede Tür einzeln ab- und anwählen kann (z.B. Flirt 3).
Es gibt auch Fahrzeuge, wo nur bestimmte „Modi“ (nur erste/letzte Tür abgewählt; nur führendes Fahrzeug freigegeben) zur Verfügung stehen (z.B. Talent).
Und dann eben (vor allem bei älteren Fahrzeugen wie dem 612) nur rechts/links/beide Seiten.
Ich bin mir aber nicht sicher, wieviel näher man in diesem Fall noch an das auf dem Foto erkennbare physische Bahnsteigende heranfahren kann, wenn man erkennen muss, wann das Signalbild wechselt :-)Hallo,
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