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PM der DB vom 4.5.2021


Dresden-Prag in einer Stunde: Längster Eisenbahntunnel Deutschlands entstehtErste Ausschreibungen gestartet • 170-jähriges Jubiläum der Verbindung Dresden-Prag im „Europäischen Jahr der Schiene 2021“ • Mehr Verkehr auf die umweltfreundliche Schiene

Dresden und Prag liegen künftig nur noch eine Stunde auseinander. Die Deutsche Bahn und das tschechische Infrastrukturunternehmen Správa železnic wollen die genau 170 Jahre alte Verbindung mit einem Neubau quer durch das Erzgebirge stärken. Ziel ist es, die Strecke noch attraktiver zu gestalten und mehr Verkehr auf die umweltfreundliche Schiene zu verlagern. Das Projekt ist somit ein wichtiger Schritt in Richtung Mobilitätswende.
„Wir kommen voran – auch dank der guten Zusammenarbeit mit unseren tschechischen Kolleg:innen. Uns alle treibt, mit unserem Neubauprojekt den Verkehrsträger Schiene noch weiter zu stärken. Wir realisieren eine deutliche Verkürzung der Reise- und Transportzeiten – das ist gut für die Menschen, die Wirtschaft und die Umwelt. Das Projekt ist ein wichtiger Schritt für die internationale Verknüpfung der Verkehrsnetze“, so Projektleiter Kay Müller von der DB Netz AG.
„Durch das Neubauprojekt wird u.a. die Einbindung der Tschechischen Republik in das Hochgeschwindigkeitsverkehrs-Netz in Mitteleuropa ermöglicht. Das Gemeinschaftsprojekt ist damit wichtig für den gesamten europäischen Schienenverkehr. Wir sind stolz, ein Teil des internationalen Projektes zu sein“, betont Petr Provaznik, Správa železnic.
Der Tunnel, der Dresden und Prag künftig verbinden soll, wird der längste Eisenbahntunnel Deutschlands. Er führt unter dem Osterzgebirge hindurch und soll die bestehende Verbindung durch das Obere Elbtal deutlich entlasten. Um den genauen Streckenverlauf festzulegen, muss die DB zunächst den Boden untersuchen. Hierzu entnimmt sie sogenannte Bohrkerne von bis zu 400 Metern Tiefe aus dem Gebirge. Die ersten 130 Bohrungen sind fast abgeschlossen. Dabei hat die DB so viel Erde entnommen, dass, wenn man alle Bohrkerne aneinanderreiht, sich eine Länge von insgesamt 2,5 Kilometer ergäbe. Bis Ende 2021 untersuchen Expert:innen die Proben und werten sie aus. Um den möglichen Verlauf der künftigen Trasse zu bestimmen und damit die beste Variante zu benennen, sind noch weitere Bohrungen und Analysen nötig.
Die Deutsche Bahn untersucht gemeinsam mit der Správa železnic bis 2025 Varianten für den Tunnel durch das Erzgebirge. Hierbei prüfen die Partner, ob der Tunnel künftig idealerweise ganz geschlossen („Volltunnelvariante“), oder teilweise offen („Teiltunnelvariante) durch das Gebirge gebaut werden soll. Aktuell erarbeiten die Projektpartner einen Staatsvertrag für das Neubauvorhaben.
Zum Projekt:
Die EU hat 2021 zum „European Year of Rail“ ausgerufen – um mehr Menschen zum Umstieg auf die Bahn zu bewegen und mehr Güter von der Straße auf die Schiene zu bringen.
Die Eisenbahnverbindung zwischen Dresden und Prag liegt auf dem europäischen TEN-V-Korridor (transeuropäische Verkehrsnetze) Orient/Östliches Mittelmeer. Er verbindet die deutschen Nord- und Ostseehäfen mit den wirtschaftlichen Zentren in Südosteuropa, durchquert dabei neun Mitgliedsstaaten der Europäischen Union – Deutschland, Tschechische Republik, Slowakische Republik, Österreich, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Griechenland und Zypern und bietet eine Verbindung in Richtung Türkei. Die Strecke ist zudem ein wesentlicher Abschnitt der Transeuropäischen Netze (TEN) und damit für den Güterverkehr von strategischer Bedeutung.
Beide Partner planen, entscheiden und finanzieren gemeinsam. Das ist in dem 2019 abgeschlossene Vertrag zur Planung des Vorhabens für den internationalen Planungsraum festgelegt. Expert:innen haben bislang bereits sieben Ausschreibungen erarbeitet und erste Leistungen vergeben, darunter zur Planung und Projektsteuerung sowie zu geologischen Gutachterleistungen.
Weitere Informationen finden Sie unter: [neubaustrecke-dresden-prag.de]

>>> Pressemitteilung


Gruß, Marko
Zitat
Hierbei prüfen die Partner, ob der Tunnel künftig idealerweise ganz geschlossen („Volltunnelvariante“), oder teilweise offen („Teiltunnelvariante) durch das Gebirge gebaut werden soll.

Man ist wohl erst bei der Variantenuntersuchung für die Trasse.

Unklar ist noch, ob es ein Tunnel oder mehrere wird.

Wie lang ist der längste Tunnel?

Woher weiß man heute schon, daß es der längste in Deutschland sein wird?

Welches ist denn zur Zeit der längste Eisenbahntunnel in Deutschland?
Landrückentunnel auf der NBS zw. Würzburg und Fulda mit 10,8 km. (Eigentlich der Tunnel der durchgehend unterirdischen U7 in Berlin mit 31,8 km).

Geplant ist auf der NBS für den Nord-Zulauf zum Brenner-Basistunnel ein über 12km langer Tunnel bei der Umfahrung von Rosenheim, der alleine in DE ist und ein weiterer über 13km langer Tunnel, der aber teilweise in Österreich gelegen ist. Der Erzgebirgstunnel wird vermutlich aber nicht alleine in DE liegen, auch wenn es so aussieht, dass alleine der in DE gelegene Teil möglicherweise länger wird als der erwähnte geplante 12km lange Tunnel. Nicht zu vergessen, dass mit dem Fehmarnbelttunnel noch ein weiterer sehr langer Grenztunnel bereits in Bau ist.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 04.05.21 18:10.
Mesosphere schrieb:
Landrückentunnel auf der NBS zw. Würzburg und Fulda mit 10,8 km. (Eigentlich der Tunnel der durchgehend unterirdischen U7 in Berlin mit 31,8 km).

Geplant ist auf der NBS für den Nord-Zulauf zum Brenner-Basistunnel ein über 12km langer Tunnel bei der Umfahrung von Rosenheim, der alleine in DE ist und ein weiterer über 13km langer Tunnel, der aber teilweise in Österreich gelegen ist. Der Erzgebirgstunnel wird vermutlich aber nicht alleine in DE liegen, auch wenn es so aussieht, dass alleine der in DE gelegene Teil möglicherweise länger wird als der erwähnte geplante 12km lange Tunnel. Nicht zu vergessen, dass mit dem Fehmarnbelttunnel noch ein weiterer sehr langer Grenztunnel bereits in Bau ist.
An sich müsste auch noch die Tunnelstrecke vom Portal Feuerbach bis zum Portal Fildern bei Stuttgart 21 gezählt werden, durchgehend gemessen wären das auch irgendwas bei rund 13 km. Allerdings mit (unterirdischem/abgedecktem) Hauptbahnhof zwischendrin. ;-)

Der eine (rein innerdeutsche) Tunnel der Umfahrung Rosenheim könnte bei Variante Violett 2 auch noch auf knapp 24 km wachsen. Vorher kurzzeitig Rekordhalter würde vielleicht auch die Oströhre Tunnel Offenburg mit 11,2 km. Dazu wie schon erwähnt der halb in Dänemark liegende fast 18 km lange Fehmarnbelttunnel. Und wer weiß, was bei den Trassenplanungen Grafing-Ostermünchen, Fulda-Gerstungen, Hannover-Bielefeld, Ulm-Augsburg und Würzburg-Nürnberg noch so herauskommt, ebenso wie die Unterfahrung Mannheim im Projekt Mannheim-Karlsruhe? Dort überall könnte ebenfalls noch mit erheblich langen Tunnelbauten > 10 km zu rechnen sein.

Mit Stand heute müsste die Aussage "längster geplanter Bahntunnel" in Deutschland für den Erzgebirgstunnel aber schon stimmen, auch nur für den deutschen Anteil. Aber wie gesagt, "sicher" ist das noch nicht, insbesondere ein Tunnel Steinkirchen-Ringelfeld am Nordzulauf BBT wäre auf jeden Fall länger.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 04.05.21 20:22.
Wer wird von den heutigen Usern jemals durch diesen "Tunnel" reisen? Frei nach Jules Verne: 20000 Meilen unter dem Meer-
bis Heute nicht!
Hallo

Mal eine Frage dazu. Wenn die Strecke gebaut wird: Wie wird sie elektrifiziert? Komplett mit dem deutschen Stromsystem oder weiterhin geteilt ab der Grenze?.

Danke.


Grüße aus der Klingenstadt Solingen

Christian
Mesosphere schrieb:
Landrückentunnel auf der NBS zw. Würzburg und Fulda mit 10,8 km. (Eigentlich der Tunnel der durchgehend unterirdischen U7 in Berlin mit 31,8 km).

Geplant ist auf der NBS für den Nord-Zulauf zum Brenner-Basistunnel ein über 12km langer Tunnel bei der Umfahrung von Rosenheim, der alleine in DE ist und ein weiterer über 13km langer Tunnel, der aber teilweise in Österreich gelegen ist. Der Erzgebirgstunnel wird vermutlich aber nicht alleine in DE liegen, auch wenn es so aussieht, dass alleine der in DE gelegene Teil möglicherweise länger wird als der erwähnte geplante 12km lange Tunnel. Nicht zu vergessen, dass mit dem Fehmarnbelttunnel noch ein weiterer sehr langer Grenztunnel bereits in Bau ist.

Der U7-Tunnel ist aber genaugenommen ein Straßenbahntunnel (U-Bahn Berlin=BO Strab). Also, wenn jetzt allgemein nach dem längsten deutschen "Bahn"tunnel gefragt wäre, dann würde der wohl hinkommen.
*scnr*

[www.fingers-welt.de]<--- BITTE BEACHTEN! Bilder vom Treffen 2019 sind jetzt anschnur!
http://up.picr.de/34056767tg.gif
An Röhren kann man sehen, wenn sie gehen. Und auch riechen, wenn sie siechen.

Längster Bahntunnel

geschrieben von: Engländerkurve

Datum: 05.05.21 08:37

Hallo zusammen.

Geht es bei dieser Diskussion um eine verkehrlich durchaus nötigen Neubaustrecke,
Oder ist das so eine Männer-Ding?

Nach dem Motto: ich hab den längsten....

Fragt sich schmunzeld die Engländerkurve.
Hallo,

da die Neubaustrecke sehr wahrscheinlich im Raum Pirna/Heidenau und bei Usti nad Labem auf die Bestandstrecken treffen wird, ist definitiv ein Systemtrennstelle notwendig. Wo diese dann allerdings einmal sein wird, steht noch nicht fest.

Liebe Grüße von Katrin

Sinn der Angelegenheit

geschrieben von: Tvärbanan

Datum: 05.05.21 09:16

Hallo.

Es gibt durchaus einen verkehrlichen Nutzen: Die Elbtalstrecke ist überlastet (und wird überlasteter werden), kurvig und nicht wirklich ausbaufähig. Der Tunnel ist da so gut wie die einzige Möglichkeit, auch für eine schnellere Reisezeit nach Prag zusammen mit der ebenso geplanten tschechischen Hochgeschwindigkeitsstrecke.
Eine andere Geschichte ist es, ob der Tunnel wirklich alle Güterzüge aus dem Elbtal halten kann und somit die Bürger dort befriedigt. Wahrscheinlich nicht. Lokwechsel spielen dann zwar wohl kaum noch eine Rolle - maximal aus Zulassungsproblemen. Aber einige Züge möchten auch Děčín erreichen, andere stauben vielleicht für den Tunnel zu viel. Glaskugellei ...

Insgesamt bringt das aber schon etwas!


VG Fabian

Viele Grüße aus Dresden
Fabian




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.05.21 09:18.

Keine Überlastung

geschrieben von: pm

Datum: 05.05.21 10:56

Die Elbtalstrecke gehört nicht zu den überlasteten Schienenwegen und es werden auch für den Güterverkehr Alternativen via Cheb hoffentlich mal irgendwann auch ausgebaut-dafür steht der Güterverkehr Richtung CZ unter enormen Kostendruck und durch den Tunnel zu fahren wird wegen der höheren Anforderungen auch nicht günstiger für die EVUs werden.
Was aber garantiert überlastet dann werden wird ist der Knoten Prag-auch hier wieder nichts gelernt,es werden Neubaustrecken geplant und die Knoten dadurch überlastet.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.05.21 11:07.

Keine Überlastung - ja offiziell vielleicht

geschrieben von: Tvärbanan

Datum: 05.05.21 11:42

Dass es nicht an die Rheintalstrecke kommt ist schon klar, aber man kann praktisch schon von Überlastung je nach Tag/Zeit sprechen, wenn du dir anguckst, wie viele Züge da manchmal in einer Stunde an dir vorbeischeppern. Ich habe schon so oft beobachtet, wie Güterzüge in Königstein (usw ...) auf Halt zeigende Signale zufahren und kurz danach, wenn der Block frei ist, losziehen. Das ist so eben nicht wirklich gut! Die S-Bahn ist zu langsam und bremst den Güterverkehr aus und der Eurocity wird von den Güterzügen ausgebremst. Klar - das "Problem" gibt es überall, aber die generelle Fülle im Elbtal verstärkt es.
Zum Thema Güterverkehr im Tunnel hast du wahrscheinlich einen ziemlichen Knackpunkt getroffen.

Und Cheb? Das wird auf das Elbtal wenig Auswirkungen (wenngleich nicht 0) haben. Die Züge kommen doch hier vor allem aus dem Norden und Westen Deutschlands.


Meint der Beobachter
Fabian

Viele Grüße aus Dresden
Fabian
Hallo

Danke für deine Antwort. Macht dann auch Sinn.


Grüße aus der Klingenstadt Solingen

Christian

Re: Keine Überlastung

geschrieben von: ebahner

Datum: 05.05.21 15:04

pm schrieb:
Die Elbtalstrecke gehört nicht zu den überlasteten Schienenwegen und es werden auch für den Güterverkehr Alternativen via Cheb hoffentlich mal irgendwann auch ausgebaut-dafür steht der Güterverkehr Richtung CZ unter enormen Kostendruck und durch den Tunnel zu fahren wird wegen der höheren Anforderungen auch nicht günstiger für die EVUs werden.
Was aber garantiert überlastet dann werden wird ist der Knoten Prag-auch hier wieder nichts gelernt,es werden Neubaustrecken geplant und die Knoten dadurch überlastet.
Ja, formell ist das Elbtal nicht überlastet. Aber Schöna Grenze ist auf Platz 3 der Bahngrenzübergänge in Deutschland. Erst Aachen, dann Basel und dann Schöna. Da ist man in Rosenheim und Salzburg noch weit weg.
Bedenke aber auch, dass der Güterverkehr durch die neue Streckenführung auch spart:
- weniger Reisezeit -> bessere Fahrzeugauslastung
- weniger Energiebedarf -> Strecke ist kürzer als Bestand, hat zwar mehr Steigung, trotzdem spart man noch Energie

Ja und die Alternative via Cheb ist nur für den Gv aus Richtung westliches Tschechien interessant. Als von Pilsen gen Norden. Dort mag es funktionieren, weil der Weg deutlich kürzer ist, aber die Steigungen sind dort nicht zu unterschätzen, was es für den Güterverkehr dann auch wieder recht teuer macht.
Und den Gv wird man schon irgendwie um Prag drumrum fädeln können.

Gruß ebahner

Re: Keine Überlastung

geschrieben von: ReneRomann

Datum: 05.05.21 15:41

pm schrieb:
[...] und es werden auch für den Güterverkehr Alternativen via Cheb hoffentlich mal irgendwann auch ausgebaut [...]
Was hilft dir die zum Teil eingleisige, nicht elektrifizierte Strecke von Plauen (ob. Bf.) über Bad Brambach nach Cheb, wenn du dort aufgrund der Steigungen gerade zwischen Adorf und Bad Brambach in Anhängelastprobleme läufst, die du über die Elbtalbahn oder auch im zu bauenden Tunnel nicht hast?
Von den Problemen aufgrund der kurvenreichen Führung insbesondere zwischen Bad Elster und Franzensbad mal ganz abgesehen - hohe Geschwindigkeiten erlaubt die Strecke dort definitiv nicht.

Bevor man dort knapp 60 km Strecke Plauen-Bad Brambach-Vojtanov(-Cheb) elektrifiziert, dürfte eher die Führung von Plauen via Hof-Marktredwitz (ggfs. mit zusätzlicher Kurve)-Schirnding und dann einer Elektrifizierung Marktredwitz - Cheb (immerhin nur knapp 20km) interessanter sein.

Re: Keine Überlastung

geschrieben von: 103612

Datum: 05.05.21 15:47

Die Idee mit der Kurve Marktredwitz find eich sehr interessant.

Gibt es dazu offizielle Diskussionen?

Baulich steht da leider die CeramRec GmbH im Weg.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.05.21 15:48.

Re: Keine Überlastung

geschrieben von: Roma

Datum: 05.05.21 16:33

Servus,

dazu passt auch dieser Artikel:

[www.lok-report.de]

Re: Keine Überlastung

geschrieben von: ReneRomann

Datum: 05.05.21 21:33

103612 schrieb:
Die Idee mit der Kurve Marktredwitz find eich sehr interessant.

Gibt es dazu offizielle Diskussionen?
Nicht das ich wüsste...

Es wäre nur die (logische) Variante, wenn man eh über Marktredwitz in Ri. Nürnberg elektrifiziert...
Und eine Kurve muss ja nicht zwingend im innerstädtischen Bereich erfolgen - ich könnte mir eine Trassenbündelung einer (wahrscheinlich eingleisigen) Kurve mit der B303 vorstellen.

Zitat:
Baulich steht da leider die CeramRec GmbH im Weg.
Innerstädtisch ja... wenn man wirklich die kürzeste Variante bauen wollen würde...
Mesosphere schrieb:Zitat:
Landrückentunnel auf der NBS zw. Würzburg und Fulda mit 10,8 km. (Eigentlich der Tunnel der durchgehend unterirdischen U7 in Berlin mit 31,8 km).

Geplant ist auf der NBS für den Nord-Zulauf zum Brenner-Basistunnel ein über 12km langer Tunnel bei der Umfahrung von Rosenheim, der alleine in DE ist und ein weiterer über 13km langer Tunnel, der aber teilweise in Österreich gelegen ist. Der Erzgebirgstunnel wird vermutlich aber nicht alleine in DE liegen, auch wenn es so aussieht, dass alleine der in DE gelegene Teil möglicherweise länger wird als der erwähnte geplante 12km lange Tunnel. Nicht zu vergessen, dass mit dem Fehmarnbelttunnel noch ein weiterer sehr langer Grenztunnel bereits in Bau ist.
Und zwischen Bensheim-Einhausen, Lorsch und Mannheim-Waldhof wird ein über 20 Kilometer langer durchgehender Tunnel (primär aus Lärmschutzgründen) von Bürgerinitiativen gefordert. Dabei wäre dieser rund 12 Kilometer entlang einer bestehenden und auszubauenden Autobahn (A67)...

So gibt es lediglich zwischen Mannheim-Waldhof und Lorsch sowie zwischen Schlüchtern und Kalbach jeweils rund 10 km lange Tunnel geplant.

Das Klima kennt Gewinner und Verlierer
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Der Freistaat Sachsen kann sich glücklich schätzen
Gemütlichkeit unter Moskitonetzen
Rainald Grebe - Sachsen

Wer das ganze Lied hören möchte und nicht aus irgendeiner humorbefreiten Zone kommt, kann dem Link folgen: [www.youtube.com]
Aktuell wird eine Trennstelle am Südportal bei Usti bevorzugt. Parallel dazu wird eine Trennstelle in der Nähe des Haltepunktes Heidenau Grossedltz untersucht. Es hängt letztendlich davon ab, wer den Tunnelbetrieb verantwortet. Das soll nach heutigem Kenntnisstand die DB übernehmen.