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Hallo,

die Koalitionsverhandlungen der grün-schwarzen Landesregierung schwenken auf die Zielgerade ein. Die dabei für unsere Szene relevante Aussage ist, dass es weiterhin zwei Winfriede in der Landesregierung gibt, denn neben Winfried Kretschmann als Ministerpräsident bleibt auch Winfried Hermann auf seinem Posten als Landesverkehrsminister. Nach einem gewissen Schwergang in den ersten Jahren nach 2011 beginnen nun nach und nach die damals gesetzten Keime auch im Bahnverkehr erkennbar auszutreiben. Stichwort massive Angebotsausweitungen, Stichwort neue Züge (oder neue alte, wo sie gebraucht werden), das ergänzende Regiobuslinien-Konzept zur Schienenergänzung, das sukzessive Ausrollen der landeseinheitlichen Bedienungsstandards mit mindestens einem stündlichen Angebot von früh bis ganz spät oder aktuell die Reaktivierungs-Offensive, kostenfreie Fahrradmitnahme im ganzen Land (außer Mo-Fr vor 9 Uhr), ein Fahrzeugpool für Sonderverkehre, mehr Zugbegleiter auf den Zügen u.v.m.. Das geerbte Projekt Stuttgart 21 musste Winfried Hermann fortführen, versuchte aber Verbesserungen im Sinne der Fahrgäste zu erreichen. Dazu passt auch die folgende Meldung:

Einen ersten Erfolg gab es bereits im Vorfeld des Verhandlungs-Abschlusses: die seit Jahren von Verkehrsminister und echten Verkehrsexperten propagierte Idee, zusätzlich zum nur achtgleisigen neuen Stuttgarter Tunnelbahnhof eine Ergänzungsstation zu errichten, ist auf einmal wieder salonfähig. Diese Idee wurde vor allem von Seiten der CDU und dem grünen Stuttgarter Baubürgermeister vehement bekämpft, weil es Einflüsse auf ihre ambitionierten Immobilien-Planungen gehabt hätte. Allerdings können so drohende Kapazitätsengpässe aufgefangen, die Gäubahn im besten Falle unterbrechungsfrei nach Stuttgart geführt und damit gleichzeitig ein S-Bahn-Bypass bei Störungen in der Tunnelstrecke (so wie gerade heute früh!) beibehalten werden. Nicht zuletzt vor dem jüngsten Klimaschutz-Urteil spricht sich neben den Grünen auch die CDU für konkrete Fortplanungen dieses Ergänzungsbahnhofes aus.

Viele Grüße und

bleibt bei der Diskussion im Lichtraumprofil der Eisenbahn! Oder engagiert euch selbst in einer Partei/Bürgerinitiative, auch wenn das aufwändiger ist als Polit-Bashing. Jeder darf das!

Heiko

Edit: zuvielen Buchstaben aus dem Betreff gelöscht

Urlaub nur im eigenen Bundesland?
Viele Grüße nach Bremen! Und die Hamburger fahren alle auf ihre Insel Neuwerk.




3-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.05.21 21:45.
Der Zeuge Desiros schrieb:
... zusätzlich zum nur achtgleisigen neuen Stuttgarter Tunnelbahnhof eine Ergänzungsstation zu errichten,
Ergänzungsbahnhof ? - Heißt das, daß ein Teil des bestehenden Hauptbahnhofs weiterhin bestehen wird?
Guten Mittag,

Es besteht anscheinend Einigkeit zwischen den ehemaligen und wohl auch künftigen Koalitionspartnern (Bündnis90/die Grünen und CDU) in Baden-Württemberg, dass mit den anderen Projektpartnern auf eine Lösung hingearbeitet werden soll, die zum Ziel hat, einen Teil des heute bestehenden Kopfbahnhofs sowie die Zulaufstrecken zu erhalten.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.05.21 14:34.

S21-Ergänzungsbahnhof: Plan postitiv, aber ...

geschrieben von: 1208

Datum: 03.05.21 14:48

Hallo,

es ist beachtenswert dass der Ergänzungsbahnhof jetzt zumindest die Chance einer ernsthaften Prüfung bekommt. Beide Koalitionsparter sprechen sich "für konkrete Fortplanungen dieses Ergänzungsbahnhofes aus".

Jetzt das Aber:

Der Koaltitionsvertrag soll nach den bisher bekannten Pressemeldungen unter einem Finanzierungsvorbehalt stehen. Vergleiche hierzu u.a.
Zitat
Deshalb steht der Koalitionsvertrag für die kommende Legislaturperiode auch unter Finanzierungsvorbehalt. Grüne und CDU haben sich darauf verständigt, in ihrem Koalitionsvertrag den Finanzbedarf für ihre neuen Projekte offen zu lassen. Es soll aber dabei bleiben, dass die schon in der Sondierung vereinbarten Projekte wie etwa im Klimaschutz und bei der Inneren Sicherheit Vorrang haben.
Quelle: [www.swr.de]

Zitat
Doch im Koalitionsvertrag soll so gut wie jedes Projekt, das Kosten nach sich zieht, mit einem Haushaltsvorbehalt belegt werden. Diese Vorhaben sollen dann realisiert werden, wenn die Steuereinnahmen nach Ende der Pandemie wieder steigen. Nach den jüngsten Prognosen fehlen in den nächsten drei Jahren jeweils etwa vier Milliarden Euro
Quelle: [www.zeit.de]

Noch muss man also darauf hoffen, dass am Ende der Ergänzugsbahnhof nicht nur das Prädikat "verkehrlich sinnvoll" bekommt, wovon ich ausgehe. Darüber hinaus müssen auch die erforderlichen Millionen oder Milliarden für eine tatsächliche Umsetzung erst noch gefunden werden. Sonst könnte ein verkehrlich sinnvolles Projekt am Ende an fehlenden Finanzmitteln scheitern.

VG Uli
Bisher war vieles ja sehr stark auf die Region Stuttgart und lokale Verkehrsbedürfnisse gemünzt. Das ist ja nicht schlecht, Stuttgart wächst schnell und wenn ich an das Geld der Gemeinden will, müssen die auch was davon haben.

Was mir etwas fehlt sind weitere überregionale Verbindungen zwischen den Ballungsräumen wie zum Beispiel von Würzburg in den Rhein-Neckar-Raum, von Freiburg über den Schwarzwald nach Ulm, Ravensburg, den Bodensee oder nach Tübingen. Oder wenigstens etwas, dass weniger lahm und komfortabler ist als die S-Bahn. Bei den von der Bahn gebotenen Fahrzeiten und den teilweise mehrmaligen Umstiegen holt man da kaum jemanden ab. Ulm-Würzburg sieht es ähnlich aus. Entlang von Bodensee und Hochrhein muss man mal schauen wie es wird. Andere Regionen wachsen aber auch. Heidelberg und Umland, vom Bodensee wird ja oft und laut gejammert.

Das man am Komfort der bwegt-Züge oberhalb der RB, besonders in der ersten Klasse, noch schrauben sollte dürfte auch unbestritten sein. Persönlich würde ich mir eine Reservierungsmöglichkeit im langlaufende RE für Menschen und Fahrräder wünschen.

Beim Tarif fehlt mir eigentlich nur eine Jahresnetzkarte und wegen mir auch eine BahnCard-BW. Die kann dann gerne auch exklusiv in die Monatsstreckenkarte der Verbünde inkludiert sein.

Ich persönlich befürchte aber, dass es erstmal darum geht den Status zu erhalten und laufenden Projekte zu beenden. Aktuell ist das ja auch schon eine Leistung die gewürdigt werden kann. Ich Stütze much da etwas darsuf wenn ich denke, wie schnell das Thema "Ausbau des ÖPNV" bei den Koalitionsgesprächen in der Priorität nach hinten gerückt ist.

Bis zum Ende der Amtszeit war er dann 15 Jahre im Amt. Er rückt damit in die Liga von Seebohm, Kramer und Arndt. Oder gibt's noch einen Landesverkehrsminister der es länger ausgehalten hat? In Bayern oder im ehemals roten NRW könnte ich mir das vorstellen.
Aber warum dann in diesem Forum? So trägt man die Kleinkriege aus dem 'Giftschrank' S21-Forum hier wieder hin. Ein Verweis auf die Diskussion hätte es doch auch getan.
Der Zeuge Desiros schrieb:

bleibt bei der Diskussion im Lichtraumprofil der Eisenbahn! Oder engagiert euch selbst in einer Partei/Bürgerinitiative, auch wenn das aufwändiger ist als Polit-Bashing. Jeder darf das!

Heiko

Tja Heiko,

je nach Coleur der jeweiligen Partei ist das leider schwerer als du vermittelst.
Denn ohne "Verbindungen" bist du in einer Partei erstmal nur Zahler, egal welcher Richtung.

Und BI haben oftmals sehr eigenartige Vorstellungen von ihrer "Macht".


Was den Ergänzungsbahnhof betrifft, man gibt also zu daß S21 zu klein geplant ist?
Nicht schlecht, mal sehen was draus wird.

Gruß

-OR

Vertrag?

geschrieben von: ChristophHH

Datum: 03.05.21 15:39

Moin moin,

ist der Vertrag noch unter Verschluss? Keine der beiden Parteien hat ihn bislang veröffentlicht. Ohne den kann ja auch nicht diskutiert werden :-)

Re: Vertrag?

geschrieben von: Gumminase

Datum: 03.05.21 15:43

ChristophHH schrieb:
ist der Vertrag noch unter Verschluss? Keine der beiden Parteien hat ihn bislang veröffentlicht. Ohne den kann ja auch nicht diskutiert werden :-)
Umgekehrt ist richtig: Ohne Diskussion kein Vertrag ;-)

Re: Vertrag?

geschrieben von: 1208

Datum: 03.05.21 15:54

ChristophHH schrieb:
Moin moin,

ist der Vertrag noch unter Verschluss? Keine der beiden Parteien hat ihn bislang veröffentlicht. Ohne den kann ja auch nicht diskutiert werden :-)
Schau in den Lead des verlinkten SWR Artikels, da steht auch wann der Vertrag öffentlich wird ...



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.05.21 16:00.

Ne, oder?

geschrieben von: Exil-Stuttgarter

Datum: 03.05.21 16:02

Hallo Heiko,

das sind ja tatsächlich mal positive Nachrichten, hätte ich so nicht vermutet.
Allein mir fehlt der Glaube, daß sich bei einer der beiden Parteien doch noch die betreffende Einsicht durchsetzt. Schaun mer mal...
Deinen Hinweis mit der BI nehme ich gerne wieder auf.

Viele Grüße von einem Parkschützer im Exil
Heiko hat schon recht, mit seinem Aufruf zur Mitarbeit im öffentlichen Geschehen. Aber es ist zeitintensiv. Parteien sind etablierte Organisationen, wer neu ist, muss sich hocharbeiten, genauso wie in einer Firma. Bei einer Umweltorganisation habe ich vor vielen Jahren mal tiefer reingeschaut, das war mir aber ein zu geschlossener Insiderkreis. Bei einem - ich nenne es mal Wohnumfeld-Verbesserungsprojekt - in meinem Stadtteil habe ich mich vom Start weg engagiert, nach jetzt 12 Jahren Planungs- und Umsetzungsarbeiten wird mein persönlicheses Lieblingsprojekt in der zweiten Jahreshälfte angegangen: Eine Fußgänger- und Radfahrerbrücke über eine größere Straße zum Nachbarstadtteil. Sowas ist schön, aber das ist nichts für schnell mal eine Meinung raushauen.
Es ist politische Zuarbeit (gewesen) aber keine Parteimitgliedschaft und immer enge Kooperation mit der Stadtverwaltung.

Ein paar Gehwegnasen wurden auch vor einiger Zeit gebaut und was hat es da auch in Präsenzveranstaltungen für einen "Shitstorm" gegeben. Unfllgefahren, "alle bekloppt", Geld rausschmeißen... Ich möchte aber auch erwähnen, dass einer der Haupt-Redeführer später genauso öffentlich gesagt hat, er hätte das falsch eingeschätzt und wäre jetzt doch versöhnt damit.
Solche Dinge muss man alle einkalkulieren und es es ist gut, wenn man sie nicht alleine abbekommt bzw. nur alleine bewältigen muss.

Ich schließe mich dem Rat von Heiko an: Engagiert euch, irgendwo, je nach dem, was im eigenen Ort oder Nachbarort läuft, konzentriert euch auf die für euch wichtigen und bewältigbaren Dinge, verzettelt euch nicht (ich konnte hier im Stadtteil auch nicht überall mitmischen) und bringt jahrelange Ausdauer mit.

Nebenbei: Brief an den eigenen Wahlkreisabgeordneten mit ein paar zustimmenden Worten, sinngemäß "neue Richtung stimmt, unterstütze ich" tut den Leuten gut und ist zumindest eine konkrete Äußerung, ganz niederschwellig ohne weitere Verpflichtungen.

Gruß
Uwe

Re: Ne, oder?

geschrieben von: ThomasR

Datum: 03.05.21 16:11

Exil-Stuttgarter schrieb:
Hallo Heiko,

das sind ja tatsächlich mal positive Nachrichten, hätte ich so nicht vermutet.
Allein mir fehlt der Glaube, daß sich bei einer der beiden Parteien doch noch die betreffende Einsicht durchsetzt. Schaun mer mal...
Deinen Hinweis mit der BI nehme ich gerne wieder auf.

Viele Grüße von einem Parkschützer im Exil
Das Problem ist, dass die Koalitionspartner der Grünen nie davon ablassen wollten. Erst jetzt die schwer gestutzte CDU lässt unter dem Druck der Tatsachen auf eine Änderung ein. Vor allem wohl, weil die Inbetriebnahme 2025 noch in die Legislaturperiode fällt und so der CDU im Wahlkampf 2026 auf die Füße fallen könnte. Heute regt sich übrigens der ehemalige Projektleiter Leger in der Zeitung darüber auf.
Zp9b an Gleis 9 3/4 schrieb:
Der Zeuge Desiros schrieb:
... zusätzlich zum nur achtgleisigen neuen Stuttgarter Tunnelbahnhof eine Ergänzungsstation zu errichten,
Ergänzungsbahnhof ? - Heißt das, daß ein Teil des bestehenden Hauptbahnhofs weiterhin bestehen wird?
So preiswert wie durch seine komplette Erhaltung kriegt man nirgendwo anders Bahnhofskapazität. Vielleicht gibts ja bei der CDU wirklich irgendeinen Wirtschaftsexperten, der das aus- bzw. nachrechnen kann.

Edit: wirklich nur Rechtschreibung



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.05.21 17:46.

Re: S21-Ergänzungsbahnhof: Plan postitiv, aber ...

geschrieben von: kmueller

Datum: 03.05.21 16:32

1208 schrieb:
es ist beachtenswert dass der Ergänzungsbahnhof jetzt zumindest die Chance einer ernsthaften Prüfung bekommt. Beide Koalitionsparter sprechen sich "für konkrete Fortplanungen dieses Ergänzungsbahnhofes aus".

Jetzt das Aber:

Der Koaltitionsvertrag soll nach den bisher bekannten Pressemeldungen unter einem Finanzierungsvorbehalt stehen. Vergleiche hierzu u.a....
Ein Finanzierungsvorbehalt müßte eigentlich das Tiefbahnhofprojekt killen.
kmueller schrieb:
Zp9b an Gleis 9 3/4 schrieb:
Ergänzungsbahnhof ? - Heißt das, daß ein Teil des bestehenden Hauptbahnhofs weiterhin bestehen wird?

So preiswert wie durch seine komplette Erhaltung kriegt mann nirgendwo anders Bahnhofskapazität. Vielleicht gibts ja bei der CDU wirklich irgendeinen Wirtschaftsexperten, der das aus- bzw. nachrechnen kann.
Die minimalen Kosten sind wohl der Rückkauf eines Teils der Grundstücke von der Stadt und mindestens ein paar Überwerfungen in Feuerbach um den Restkopfbahnhof sinnvoll nutzen zu können.
Also ein paar Tage werden wir noch Geduld haben müssen. Lasst die doch erstmal zu Atem kommen. Geht es nicht erst noch um einige Personen? Die beiden Winfrieds sind doch nicht alles.

Also ein paar Wochen werden wir noch Geduld haben müssen, bis es ein schriftliches Ergebnis der Koalitionsverhandlungen gibt.

Also ein paar Monate werden wir noch Geduld haben müssen, bis neben dem Finanzierungsvorbehalt auch weitere Vorbehalte durchsickern. Ich hoffe auf so geschickte Zeitpunkte, dass man es mit enttäuschenden Meldungen nach der Bundestagswahl verquicken kann.

Also ein Jahr werden wir wohl noch Geduld haben müssen, bis langsam klar wird, welche Auswirkungen die ersten Gesetzesanpassungen zur Reduzierung der klimaschädlichen Auswirkungen auf die verschiedenen Verkehrsarten haben werden. Ob sich Bahn- freundliche Ideen überhaupt durchsetzen können, oder ob die Angst vor dem autofahrenden Volk, das sich teure Elektroautos nicht leisten kann und zu Populisten strömt (Wir produzieren für China und USA, können uns aber nur billige Benziner aus der dritten Welt leisten), Grüne und CDU einknicken lässt:

Also, tut mir leid, hier verlässt mich meine Phantasie. Denn Verkehr und Klimaschutz, das passt einfach nicht zusammen. Schon gar nicht auf die sanfte Art. Denn totale Freiheit führt zu totalem Chaos. Nicht einmal, wenn wir alle aufs Fahrrad umsteigen würden, könnte das Chaos verhindert werden. Home-office könnte schon eher die Lösung sein. Das mag aber gerade die Automobilindustrie auch nicht gerne hören.

Also, Lösungen für Deutschland mag es geben. Aber Lösungen für Stuttgart???
Womit wir wieder beim Ergänzungsbahnhof sind.

Re: S21-Ergänzungsbahnhof: Plan postitiv, aber ...

geschrieben von: NBStrecke

Datum: 03.05.21 16:59

1208 schrieb:
Noch muss man also darauf hoffen, dass am Ende der Ergänzugsbahnhof nicht nur das Prädikat "verkehrlich sinnvoll" bekommt, wovon ich ausgehe. Darüber hinaus müssen auch die erforderlichen Millionen oder Milliarden für eine tatsächliche Umsetzung erst noch gefunden werden. Sonst könnte ein verkehrlich sinnvolles Projekt am Ende an fehlenden Finanzmitteln scheitern.
Moin Ulli,

also als Optimist ist das doch nicht schlecht. Denn wenn kein Geld da ist, ist auch keines für die Demontage der obenliegenden Gleise da, ergo es bleibt so wie es ist.
Problematisch wird es erst, wenn nach einer Überprüfung plötzlich das Tunnelgebirge als baufällig / unsicher eingestuft werden würde.


Grüße

NBS

Re: S21-Ergänzungsbahnhof: Plan postitiv, aber ...

geschrieben von: Stupor Mundi

Datum: 03.05.21 17:07

Könnte vielleicht auch mal einer auf die Idee kommen solch dringend notwendigen Erweiterungen von S 21 nicht nur unter "Finanzierungsvorbehalt" zu stellen, sondern auch den bislang geplanten Tiefbahnhof unter einen "Funktions- und Kapazitätsvorbehalt" zu stellen?

Re: S21-Ergänzungsbahnhof: Plan postitiv, aber ...

geschrieben von: graetz

Datum: 03.05.21 17:53

1208 schrieb:
Noch muss man also darauf hoffen, dass am Ende der Ergänzugsbahnhof nicht nur das Prädikat "verkehrlich sinnvoll" bekommt, wovon ich ausgehe. Darüber hinaus müssen auch die erforderlichen Millionen oder Milliarden für eine tatsächliche Umsetzung erst noch gefunden werden. Sonst könnte ein verkehrlich sinnvolles Projekt am Ende an fehlenden Finanzmitteln scheitern.

VG Uli
Laut Gutachten kommen 75% der 770 Millionen Euro (Kostenstand heute plus 25%) aus den GVFG-Mitteln des Bunds. Das Land erzielt also mit einem relativ geringen Betrag eine große Hebelwirkung.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.05.21 17:54.
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