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Die SWR-Landesschau RLP meldet, dass heute der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr "Rheinland-Pfalz Süd" tagt.
Hierbei soll auch eine denkbare Reaktivierung der im Moment stillgelegten Bahnstrecke von Ramsen über Alsenborn nach Enkenbach angesprochen werden.
(Strecke Grünstadt - Ramsen - Eiswoog - Enkenbach)

[www.swr.de]

Re: Nein

geschrieben von: M 262

Datum: 29.04.21 16:30

Gründe braucht man glaube ich nicht näher zu erläutern.

Bleiben Sie gesund und unterstützen Sie die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung !

Re: Nein

geschrieben von: Uwe Busch

Datum: 29.04.21 16:38

Hallo,

M 262 schrieb:
Gründe braucht man glaube ich nicht näher zu erläutern.
ist nicht gerade eine brauchbare Diskussionsgrundlage. Vor allem nicht für DSO-User, die in der Pfalz so gar nicht ortskundig sind...

Es geht ja auch erstmal nur um eine Machbarkeitsstudie, wie im SWR-Bericht erwähnt wird: "Allerdings müsse zuerst geprüft werden, ob sich eine Reaktivierung wirtschaftlich lohne und umweltverträglich sei. Die Mitglieder des Zweckverbands sollen heute abstimmen, ob sie eine Machbarkeitsstudie in Auftrag geben." Ideen und Studien müssen ja nicht per se schlecht sein.Allerdings spätestens dann, wenn es um die Kosten für die Sanierung des großen Eiswoogviadukts und des Stempelkopftunnels geht, kann man sich wahrscheinlich das nicht unbedingt positive Ergebnis einer Machbarkeitsstudie vorstellen.

Grüße aus dem Volmetal
Uwe
http://abload.de/img/bahnhofschildmeinerzhy3qro.jpg

Re: Nein

geschrieben von: cloubim

Datum: 29.04.21 16:39

Wieso? Durch die Netzwirkung, insbesondere mit Durchbindung nach Kaiserslautern (evtl. mit BEMU und Ladeinsel in Grünstadt?) könnte das durchaus was sein.

Re: Schwer vorstellbar...

geschrieben von: Tz 4683

Datum: 29.04.21 17:19

Hej,

so wirklich glaube ich nicht daran.

Da müsste doch einiges investiert werden, allein wenn ich an das Eistalviadukt über den Eiswoog denke.

Schön wäre es allemal, aber es ist halt ein großes und schwieriges Vorhaben.

Gruß
Tz 4683
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Hallo,

vielleicht soll mit den Potentialuntersuchungen (war hier neulich Thema zum Zweckverband) auch eine finale Erkenntnis gefunden werden, aus der auch die Infrastruktureigentümerin dann weitere Konsequenzen zeitnah ableiten darf, wie z.B. Abriss der Bauwerke. Die altern ja auch, wenn kein Zug drüber fährt und verlangen irgendwann größere Aufwendungen.

Und bei den erforderlichen Investitionen in die Bauwerke gegenüber dem einzig relevanten, lokalen Fahrgastaufkommen Kaiserslautern - Grünstadt wäre ich von einem positiven Ergebnis wirklich überrascht.
Parallel und überregional wichtig für die Anbindung der Westpfalz nach Rheinhessen liegt die Donnersbergbahn, und eine verkehrliche Nachfrage zwischen Kaiserslautern und Dürkheim ist nur an gewissen Tagen im September gegeben, und da immer noch zeitähnlich über Neustadt machbar. Für die weitere Vorderpfalz fährt man besser die Wege mit Oberleitung.

Gruß,

218 369

P.S.: Aber es ist nunmal auch die Bahnstrecke mit den beiden größten noch vorhandenen Brückenbauwerken im pfälzischen Bahnnetz, Rheinbrücken nicht mitgezählt.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 29.04.21 19:28.

Netzwirkung

geschrieben von: papa

Datum: 29.04.21 20:34

Die interessiert den Bund als Normgeber für NKU´s bislang schlicht gar nicht.

Gruß in die Runde, der papa

Re: Nein

geschrieben von: schienenbär42

Datum: 29.04.21 20:35

Gut, daß diese Frage nicht nur im Eisenbahnforum besprochen wird. Vielleicht kommen die anderen ja doch zu einer nicht nur aus vier Buchstaben bestehenden <, hingeworfenen Antwort (wobei eigentlich ja zwei Buchstaben für eine gute Nachricht reichen würden...)
Wenn es zumindest mal auf der Tagesordnung steht, gibt es einen Funken Hoffnung. Und das sollte einen Eisenbahnfreund freuen!
Und wie auch immer die Antwort aussehen wird, dazu gehört eine Begründung. Damit sieht man dann, ob eine weitere Prüfung lohnt.
Zweifeln darf man, aber dann bitte auch mit Argumenten.

Bei Meldungen, daß irgendwo ein seit Jahren nicht genutztes Ausweichgleis abgebaut wird, kommen ziemlich schnell die Posts, die darin das Ende der Verkehrswende sehen.
Hier geht die Nachricht mal in die andere Richtung - auch nicht gut, geht gleich dagegen... hilft der Bahn erst recht nicht!

Viele Grüße
schienenbär42
Die Strecke steht in direkter Konkurrenz zur benachbarten Strecke Worms-Monsheim-Langmeil-Kaiserslautern und ich glaube dass diese dabei die besseren Karten hat.

Ulrich

Es wäre zu schön, um...

geschrieben von: rf

Datum: 29.04.21 21:34

...wahr zu sein.

Allerdings gibt es seit einiger Zeit in Ramsen eine Intiative, die eine Reaktvierung zum Ziel hat.

Ob sich ein Betrieb nach dem Totalausfall des Güterverkehrs - da waren mal nicht nur die Marotten der DB dran schuld - in der letzten Dekade des vorigen Jahrtausends allein nur durch SPNV wirtschaftlich darstellen lässt, glaube ich nicht.

rf

Re: Nein

geschrieben von: bollisee

Datum: 30.04.21 18:11

M 262 schrieb:
Gründe braucht man glaube ich nicht näher zu erläutern.
Wenn Du schon Zeit hast einen Kommentar zu schreiben, dann kannst Du auch die anderen nicht dumm sterben lassen. Mindestens ein Link wäre dann angemessen... Oder einfach die Tastatur in Ruhe lassen...

Details zur Strecke

geschrieben von: 218 369

Datum: 30.04.21 22:24

Hallo,

vielleicht ein paar Details für ferne Interessierte. In eine NKU würde ins "K" für Kosten eingehen:
- Die Sanierung des gigantischen Eistalviadukts (Daten siehe im Web), mit allen Fragen ob und wie das 90jährige Fachwerk aufgearbeitet werden kann oder billiger neu gebaut werden müsste (fängt mit eventueller Giftigkeit des Korrosionsschutzes an),
- Sanierung des relativ unbekannten Dreibrunnertalviadukts (176m), der vermutlich zweitlängsten Eisenbahnbrücke in der Pfalz (Betonbogenbrücke) nach dem Eistalviadukt,
- Sanierung des Stempelkopf-Tunnels (483m),
- Wiederherstellung des Kreuzungsbauwerks über die Alsenzbahn,
- heutiges technisches Beiwerk wie Zugfunkausleuchtung, Streckenblock zwischen den Stellwerken Enkenbach und Rheinhessen-ESTW usw.

Da kommt Einiges an Besonderheiten in die Rechnung, dem aber lediglich örtliche Bedeutung gegenüberstünde.
Wie oben genannt ist keine Verlagerung von großen Verkehrsströmen zu erzeugen, (umständliche Fortführung ab Grünstadt) bzw. dafür gibt es bessere Alternativen (parallele Donnersbergbahn in Linie Kaiserslautern - Mainz).

Gruß,

218 369

Re: Details zur Strecke

geschrieben von: ecki76

Datum: 01.05.21 16:02

Sehe ich genauso. Im Vergleich zu dem Aufwand den man betreiben muss, ist das Fahrgastpotenzial zu gering. Die Aussichten auf Reaktivierung sind bei der Zellertalbahn deutlich höher.
So eine Weltstadt ist Lautern jetzt auch wieder nicht, dass es gleich 3 Bahnstrecken im Abstand von weniger als 50 Km braucht, um die Menschen von und nach Kaiserslautern oder weiter, zu befördern.

Re: Details zur Strecke

geschrieben von: Jesters_Tear

Datum: 03.05.21 10:45

Das Eistaviadukt hat auch einige Schadstellen im Beton der Brückenköpfe an denen man korrodiertes Eisen großflächig sehen kann, da sieht der Beton am Dreibrunnertalviadukt noch besser aus.

Richtig schlimm sieht es am Stempelkopftunnel aus, hier sind an beiden Portalen die Stützmauer zum Teil eingestürzt. Auch die Feuchtigkeit die man mehr als deutlich an den Tunnelwänden sehen kann deuten auf massive Arbeiten hin.

Persönlich würde ich die Reaktivierung gern sehen (wohne in der Nähe -500m- der Eistalbahn), allerdings denke ich auch an das Kosten-Nutzen-Verhältnis welches meiner Meinung nach nur ideologisch übertrumpft werden kann.