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Nach 20 Jahren Planung und Projektierung wird jetzt bekannt:der Regionalbahnhof Buckower Chaussee ist nur eine Option für irgendwann einmal, Kamenzer Damm würde Fahrplantrassen der S-Bahn-Linie 2 stören.

Der Berliner Tagesspiegel hatte darüber berichtet:

[www.tagesspiegel.de]

Der Länderverband Nordostdeutschland vom Bahnkunden-Verband kritisiert den Nicht-Bau:

[www.bahnkunden.de]
Das haben sich die Anwohner doch selbst mit ihrer Blockadehaltung zuzuschreiben.
Ich kann nicht einerseits nur "dagegen" sein, um dann aber Krokodilstränen zu weinen, dass Bahnhöfe an einer Trasse nicht kommen, gegen die man sich mit Händen und Füßen gewehrt hat.

Und klar sollte auch sein - wenn man jetzt für diese Bahnhöfe die bestehenden Unterlagen nochmal anfassen würde, müsste man nochmal durch das ganze Genehmigungsverfahren durch - und damit wären nochmal wieder Klägern Tür und Tor geöffnet und das Projekt würde sich noch weiter verzögern.
ReneRomann schrieb:
Das haben sich die Anwohner doch selbst mit ihrer Blockadehaltung zuzuschreiben.
Ich kann nicht einerseits nur "dagegen" sein, um dann aber Krokodilstränen zu weinen, dass Bahnhöfe an einer Trasse nicht kommen, gegen die man sich mit Händen und Füßen gewehrt hat.

Und klar sollte auch sein - wenn man jetzt für diese Bahnhöfe die bestehenden Unterlagen nochmal anfassen würde, müsste man nochmal durch das ganze Genehmigungsverfahren durch - und damit wären nochmal wieder Klägern Tür und Tor geöffnet und das Projekt würde sich noch weiter verzögern.
100% Zustimmung!!!!

Gruß, Rainer

Re: keine News

geschrieben von: kabelschmidt

Datum: 09.04.21 12:56

Zitat
Nach 20 Jahren Planung und Projektierung wird jetzt bekannt:
Falsch. Das war schon lange bekannt. Deine Formulierung geht aus dem Zeitungsartikel nicht hervor. Es gab nie irgend eine Absichtserklärung, den Bahnhof* zu bauen. Seit mindestens 10 Jahren kommt jedes Jahr irgendeine Pressemitteilung, weil ein Politiker, eine BI/NGO oder jemand bei DSO aus dem Mustopf gekrochen kommt.

Zitat aus dem Jahr 2015: Zudem soll auf dem früheren Gasag-Gelände ein neuer S-Bahnhof gebaut werden. Seit 1984 gibt es diesen Gedanken. Er wurde bereits mehrmals von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt geprüft. Jedes Mal kam sie zum Ergebnis, dass das Fahrgastaufkommen zu gering sei und daher eine solche Investition nicht rechtfertige. 2014 gab es den jüngsten Vorstoß der BVV** in dieser Frage. ... Nach Berechnungen des Senats werden Nahverkehrsbahnhöfe von rund 40 Prozent der Anwohner aus dem unmittelbaren Umfeld genutzt. Deswegen müssten nahe des neuen Bahnhofs Wohnungen für 7500 Menschen geschaffen werden. Grundsätzlich hat die Senatsbehörde Interessen an dem Projekt. "Der Flächennutzungsplan sieht den Bahnhof Kamenzer Damm bereits vor", sagt Derk Ehlert, Sprecher der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt. Der Bezirk müsse aber erst einmal liefern. Er habe bislang keine konkreten Pläne vorgelegt, wie Wohnraum geschaffen werden könnte.

Könnt Ihr Euch an das Thema Abriss Bahnhof Torgau hier bei DSO erinnern? Warum werden viele erst wach, wenn der Bagger seinen Motor startet?


kabelschmidt
Tagesspiegel-Leser


* ich meine Kamenzer Damm, mit Buckower Chaussee kenn ich mich nicht so aus.
** BVV Steglitz-Zehlendorf
Frank Böhnke schrieb:Zitat:
Nach 20 Jahren Planung und Projektierung wird jetzt bekannt:der Regionalbahnhof Buckower Chaussee ist nur eine Option für irgendwann einmal, Kamenzer Damm würde Fahrplantrassen der S-Bahn-Linie 2 stören.

Der Berliner Tagesspiegel hatte darüber berichtet:

[www.tagesspiegel.de]

Der Länderverband Nordostdeutschland vom Bahnkunden-Verband kritisiert den Nicht-Bau:

[www.bahnkunden.de]
Ich verlinke einmal den Planfeststellungsbeschluss: [www.dresdnerbahn.de]
Dort wird zur Frage des künftigen S-Bahnhalts Kamenzer Damm auf den Seiten 150f folgendes ausgeführt (Fettdruck durch mich):

"- Vorsorgemaßnahmen S-Bahnstation

In zahlreichen Stellungnahmen wird gefordert, die Planungsabsichten des Landes Berlin für eine zu einem späteren Zeitpunkt zu errichtende S-Bahnstation im Bereich der Straßenüberführung Kamenzer Damm zu berücksichtigen.

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben mit Schreiben vom 17.10.2006 beklagt, der Streckenausbau der Dresdner Bahn lasse die im Verkehrskonzept für Berlin und im Flächennutzungsplan mittelfristig geplante Errichtung eines S-Bahnhofs Kamenzer Damm nur noch mit hohen Kosten zu. Im Übrigen sei die geplante Höhenlage der S-Bahn-Trasse zu hinterfragen, da die S-Bahn nicht die gleiche lichte Höhe wie eine elektrifizierte Fernbahn benötige. Im Falle eines späteren Bahnhofsbaus entstehe dadurch ein zu großer Höhenunterschied beim Umsteigen und Mehrkosten der Bauwerke.

Das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf hat zuletzt mit Schreiben vom 25.01.2016 die aus seiner Sicht weiterhin bestehende Notwendigkeit eines S-Bahnhofs am Kamenzer Damm betont. Dieser Bahnhof sei im Flächennutzungsplan von Berlin in der Neubekanntmachung vom Januar 2015 als Planungsziel dargestellt. Dies werde in der vorliegenden Planung nicht berücksichtigt. Ein Neubau zu einem späteren Zeit-punkt unter Bahnbetrieb erzeuge unnötig höhere Kosten.

Die Interessengemeinschaft Eisenbahn, Nahverkehr und Fahrgastbelange Berlin e.V. (IGEB) hat mit Schreiben vom 27.01.2016 erklärt, sofern der Bau des S-Bahn-Haltepunkts Kamenzer Damm nicht zeitgleich mit der Umgestaltung der Dresdner Bahn erfolgen könne, sollten jedoch alle Baumaßnahmen in diesem Bereich die Anlage eines solchen Haltepunkts berücksichtigen (Berücksichtigung eines künftigen Mittelbahnsteigs bei Festlegung der Gleisachsen für die S-Bahn), um die Auswirkungen einer entsprechenden Baumaßnahme zu einem späteren Zeitpunkt, dann ver-bunden mit langwierigen Sperrpausen, zu reduzieren.

Der Vorhabensträger hat dargelegt, die geplante Trassierung berücksichtige die Option eines späteren Bahnsteigneubaus, eine künftige Realisierung des Haltepunktes werde also nicht verbaut. Es müsse dazu das westliche S-Bahngleis auf einer Länge von über 200 m verlegt werden. Eine entsprechende Bestellung des S-Bahnhaltepunktes Kamenzer Damm durch das Land Berlin liege aber nicht vor.

Die Planfeststellungsbehörde folgt den Ausführungen des Vorhabensträgers. Sie sieht keine Rechtsgrundlage, diesem die Realisierung von Vorsorgemaßnahmen für einen zukünftigen S-Bahnhof Kamenzer Damm aufzugeben, schon weil ein solcher Neubau keine Folgemaßnahme des Fernbahnvorhabens "Dresdner Bahn" ist. Die Planfeststellungsbehörde weist außerdem darauf hin, dass das Land Berlin den Neubau des S-Bahnhofs Kamenzer Damm in den Stadtentwicklungsplan Verkehr 2025 als ein Infrastruktur-Langfristvorhaben mit ungeklärter zeitlicher Einordnung und noch nicht festgelegter Finanzierung aufführt (vgl. S. 140 des StEV 2025). Auch deshalb ist es ausreichend, dass durch das gegenständliche Vorhaben die Planungsüberlegungen für den zusätzlichen S-Bahnhaltepunkt nicht verbaut werden."

Im Ergebnis ist das alles äußerst unbefriedigend,
Marienfelde.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.04.21 15:57.
ReneRomann schrieb:
Das haben sich die Anwohner doch selbst mit ihrer Blockadehaltung zuzuschreiben.
Ich kann nicht einerseits nur "dagegen" sein, um dann aber Krokodilstränen zu weinen, dass Bahnhöfe an einer Trasse nicht kommen, gegen die man sich mit Händen und Füßen gewehrt hat.

Und klar sollte auch sein - wenn man jetzt für diese Bahnhöfe die bestehenden Unterlagen nochmal anfassen würde, müsste man nochmal durch das ganze Genehmigungsverfahren durch - und damit wären nochmal wieder Klägern Tür und Tor geöffnet und das Projekt würde sich noch weiter verzögern.
Die Proteste kamen vor allem aus Lichtenrade, und weder der Regionalbahnhof Buckower Chaussee noch der S(!)-Bahnhof Kamenzer Damm lägen in Lichtenrade.

Es ist schon erstaunlich, dass sich die "Klartext"-Fraktion immer am meisten aufregt, wenn man Rassisten "Rassisten" nennt. Das wird man ja wohl noch sagen dürfen! Mut zur Wahrheit!




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.04.21 13:15.
ReneRomann schrieb:
Das haben sich die Anwohner doch selbst mit ihrer Blockadehaltung zuzuschreiben.
"Die Anwohner"? Stammtischniveau. Es gibt bestimmt genug Menschen dort, die sich eine bessere Anbindung herbeiwünschen. Ich bin auch extra verkehrsgünstig umgezogen und freue mich über eine hervorragende Anbindung.

ReneRomann schrieb:
Das haben sich die Anwohner doch selbst mit ihrer Blockadehaltung zuzuschreiben.
Ich kann nicht einerseits nur "dagegen" sein, um dann aber Krokodilstränen zu weinen, dass Bahnhöfe an einer Trasse nicht kommen, gegen die man sich mit Händen und Füßen gewehrt hat.

Und klar sollte auch sein - wenn man jetzt für diese Bahnhöfe die bestehenden Unterlagen nochmal anfassen würde, müsste man nochmal durch das ganze Genehmigungsverfahren durch - und damit wären nochmal wieder Klägern Tür und Tor geöffnet und das Projekt würde sich noch weiter verzögern.

Hallo,

Buckower Chaussee ist mit der S-Bahn gut genug angebunden, da braucht´s nicht noch einen extra Regionalbahnsteig, der dort nur wieder den restlichen Fernverkehr ausbremst.
Und zusätzliche S-Bahnhöfe wie am Kamenzer Damm braucht es ebenso wenig, die bestehenden S-Bahnhöfe sind dicht genug, die S-Bahn muss ja nicht zur Straßenbahn mutieren.
Dann soll´n se halt auf den Buslinien in der Gegend den Takt verdichten, das reicht dann auch völlig aus.


MfG Bw Nysa
Der Halt wäre auf der zweigleisigen Strecke wäre ein veritables Verkehrshindernis, da dort mit dem FlughafenExpress sowie dem normalen Regional- und Fernverkehr eine sehr hohe Auslastung bestehen wird. Jeder zusätzliche Halt zwischen Südkreuz und dem Abzweig in Mahlow wirkt da wie ein Pfropfen und ist tunlichst zu vermeiden.
Bw Nysa schrieb:
Zitat:
Buckower Chaussee ist mit der S-Bahn gut genug angebunden, da braucht´s nicht noch einen extra Regionalbahnsteig, der dort nur wieder den restlichen Fernverkehr ausbremst.
Und zusätzliche S-Bahnhöfe wie am Kamenzer Damm braucht es ebenso wenig, die bestehenden S-Bahnhöfe sind dicht genug, die S-Bahn muss ja nicht zur Straßenbahn mutieren.
Dann soll´n se halt auf den Buslinien in der Gegend den Takt verdichten, das reicht dann auch völlig aus.
Beim Fernbahnhalt Buckower Chaussee gebe ich dir Recht! Der schadet dem ÖV System mehr als er nützt.

Einen zusätzlichen S-Bahnhalt Kamenzer Damm kann ich mir hingegen gut vorstellen.
Wenn die U9 irgendwann mal wie geplant von Steglitz nach Lankwitz Kirche verlängert werden sollte, könnte auch eine weitere Verlängerung um 1,5km zum Kamenzer Damm Sinn ergeben. Von der S2 bestünden dann gute Umsteigemöglichkeiten in das herz von Steglitz und zum Kudamm.
Ist doch klar, daß der Kollege "die Anwohner" meint, die gegen die Bahn auf die Barrikaden gegangen sind. Ist schwierig jedes zweite Wort für jeden umständlich 'durchgendern' zu müssen, der das in knappen Worten Geschriebene nicht verstehen mag.

Gruß, Olaf

(,“)
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_/\_
Zufallsbegegnung auf dem Bahnsteig: Kleiner Sohnemann fragt den Vater, was das da oben für Kabel über dem Gleis seien. "Das ist die Energieschnur. Die zieht den Zug..."
103612 schrieb:

Wenn die U9 irgendwann mal wie geplant von Steglitz nach Lankwitz Kirche verlängert werden sollte, könnte auch eine weitere Verlängerung um 1,5km zum Kamenzer Damm Sinn ergeben. Von der S2 bestünden dann gute Umsteigemöglichkeiten in das herz von Steglitz und zum Kudamm.
Die U9 nach Lankwitz hätte man längst haben können...die Mittel standen in grauer Vorzeit schon mal zur Verfügung, wurden aber nicht abgerufen. Anschließend kam der Grabenkrieg mit der S-Bahn, die aber völlig anderer Verkehrsströme hat.

MfG die Nordsüd S-Bahn
103612 schrieb:
Der Halt wäre auf der zweigleisigen Strecke wäre ein veritables Verkehrshindernis, da dort mit dem FlughafenExpress sowie dem normalen Regional- und Fernverkehr eine sehr hohe Auslastung bestehen wird. Jeder zusätzliche Halt zwischen Südkreuz und dem Abzweig in Mahlow wirkt da wie ein Pfropfen und ist tunlichst zu vermeiden.
Absolut, für den Schienenverkehr ist der Zustieg von Fahrgästen grundsätzlich ein Hindernis. Ähnliche Hindernisse gibt es aktuell am Ostkreuz, Alexanderplatz und in Lichterfelde Ost.
Warum eigentlich eine sehr hohe Auslastung? Stand jetzt wäre dort ein Fernzug pro Stunde unterwegs - der einzige zwingend durchfahrende Zug. Dazu kommen mehrere RE/RB-Linien. Und heute geht alles zusammen auch ganz gut - in Lichterfelde Ost.

Warum kann zwischen Gesundbrunnen und Südkreuz zwei Mal gehalten werden, auf dem ähnlich langen Stück zwischen Südkreuz und Stadtgrenze kein einziges Mal? Ja, da ists nur zweigleisig, dafür fährt da auch nur die Hälfte der Züge - der Rest fährt über und hält weiterhin in Lichterfelde Ost - was übrigens bestens angenommen wird.
Bw Nysa schrieb:
Hallo,

(...)

Und zusätzliche S-Bahnhöfe wie am Kamenzer Damm braucht es ebenso wenig, die bestehenden S-Bahnhöfe sind dicht genug, die S-Bahn muss ja nicht zur Straßenbahn mutieren.
Dann soll´n se halt auf den Buslinien in der Gegend den Takt verdichten, das reicht dann auch völlig aus.

MfG Bw Nysa
Der Bahnhof Kamenzer Damm wird nach meiner Auffassung sehr wohl gebraucht. Er erschließt den Ostteil von Lankwitz, das Gewerbegebiet Marienpark und schafft Verknüpfungen zum
örtlichen Busnetz (derzeit Busse 181 und 187). Das Gebiet rund um den frei gehaltenen Bahnhof Kamenzer Damm dürfte sich außerdem in den nächsten Jahren noch stark entwickeln.
Ich halte es durchaus für wahrscheinlich, dass dann auch mehr Busse über den Kamenzer Damm fahren werden - was wiederum einen Bahnhof dort fördern würde.
Damit Fahrgäste zustellen können muss ein Zug anhalten, das verlängert zwangsläufig für alle im Zug sitzenden die Fahrzeit und sollte immer mit bedacht werden.

Die Dresdner Bahn hat gemäß D-Takt pro Stunde mindestens 4 FEX und 2 Fernzugtrassen (1,5x Dresden und 0,5x Cottbus). Die sollen sicher nicht an der Buckower Chaussee halten.
Der stündliche schnelle RE hat von Cottbus hat dort auch nichts zu suchen.

Die verbleibenden 2 Regionalzugtrassen pro Stunde die dort halten könnten erfahren durch den Halt ca. 2,5min Fahrzeitverlängerung. Die zwei Trassen zwischen die 7 schnellen Trassen zu packen kann gehen, macht den Fahrplan aber unnötig anfällig und sorgt für zusätzliches Verspätungspotential.

In Lichterfekde Ost soll die Fernbahn übrigens 4gleisig werden, damit auch in Zukunft noch alle Züge durchpassen.
103612 schrieb:
Damit Fahrgäste zustellen können muss ein Zug anhalten, das verlängert zwangsläufig für alle im Zug sitzenden die Fahrzeit und sollte immer mit bedacht werden.
Ja und? Die Fahrzeit zwischen Blankenfelde und Südkreuz bzw. dem Berliner Zentrum ist nach Fertigstellung der Dresdner Bahn konkurrenzlos schnell, selbst mit Halt an der Buckower Chaussee. Kurz: wegen dieser Fahrzeitverlängerung würde exakt niemand auf die Benutzung der Bahn verzichten.

Wer jedoch aus dem Einzugsgebiet der Dresdner Bahn in den Süden Berlins möchte, für den bedeutet ein Wegfall der Station an der Buckower Chaussee einen zusätzlichen Umstieg und je nach Anschlusssituation zur S2 und konkretem Fahrziel im Süden Berlins eine Fahrzeitverlängerung von 20-30 min. Das wird massiv Leute von der Nutzung der Bahn abhalten.

Und wenn nicht die Trassenbelegung nicht einen zusätzlichen Halt aller Regios zulässt, halten halt nur ausgewählte.

Es ist schon erstaunlich, dass sich die "Klartext"-Fraktion immer am meisten aufregt, wenn man Rassisten "Rassisten" nennt. Das wird man ja wohl noch sagen dürfen! Mut zur Wahrheit!




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.04.21 23:57.
Bovist66 schrieb:
Bw Nysa schrieb:
Hallo,

(...)

Und zusätzliche S-Bahnhöfe wie am Kamenzer Damm braucht es ebenso wenig, die bestehenden S-Bahnhöfe sind dicht genug, die S-Bahn muss ja nicht zur Straßenbahn mutieren.
Dann soll´n se halt auf den Buslinien in der Gegend den Takt verdichten, das reicht dann auch völlig aus.

MfG Bw Nysa
Der Bahnhof Kamenzer Damm wird nach meiner Auffassung sehr wohl gebraucht. Er erschließt den Ostteil von Lankwitz, das Gewerbegebiet Marienpark und schafft Verknüpfungen zum örtlichen Busnetz (derzeit Busse 181 und 187). Das Gebiet rund um den frei gehaltenen Bahnhof Kamenzer Damm dürfte sich außerdem in den nächsten Jahren noch stark entwickeln.
Ich halte es durchaus für wahrscheinlich, dass dann auch mehr Busse über den Kamenzer Damm fahren werden - was wiederum einen Bahnhof dort fördern würde.
Volle Zustimmung.

Und die Aussage "die S-Bahn muss ja nicht zur Straßenbahn mutieren" Deines Vorredners ignoriert, dass der heutige Stationsabstand zwischen Attilastraße und Marienfelde mit 2,7 km ziemlich lang ist und der S-Bahnhof Kamenzer Damm ebenfalls jeweils >1 km von den Nachbarbahnhöfen entfernt wäre - zur Erinnerung: mittlerer Haltestellenabstand der Berliner Straßenbahn sind 500 m. Der Hinweis ist einfach reiner inhaltsloser Zynismus.

Es ist schon erstaunlich, dass sich die "Klartext"-Fraktion immer am meisten aufregt, wenn man Rassisten "Rassisten" nennt. Das wird man ja wohl noch sagen dürfen! Mut zur Wahrheit!
Mit der Brechstange irgendwo neue Halte reinzuquetschen wo es betrieblich nicht richtig geht, führt nie zu guten Ergebnissen.
Viele Fahrgäste haben Fahrzeitverlängerungen, die Züge werden unpünktlicher. In der Summe hat man dann mit Halt weniger und unzufriedenen Fahrgäste als vorher.
103612 schrieb:
Mit der Brechstange irgendwo neue Halte reinzuquetschen wo es betrieblich nicht richtig geht, führt nie zu guten Ergebnissen.
Viele Fahrgäste haben Fahrzeitverlängerungen, die Züge werden unpünktlicher. In der Summe hat man dann mit Halt weniger und unzufriedenen Fahrgäste als vorher.
Wir drehen uns im Kreis:

- Wenn auf unmittelbar einzelne Regionalzüge ein Fernzug folgt, halten die halt nicht an der Buckower Chaussee.

- Es will Dir offensichtlich einfach nicht in den Kopf, dass eine attraktive Bahn nicht so schnell wie möglich sein muss, sondern konkurrenzfähige Fahrzeiten für möglichst viele Fahrgäste bieten muss (hast Du ja bei der schon jetzt legendären Usedom-Diskussion auch gezeigt). Und die Fahrzeit zwischen den Orten entlang der Dresdner Bahn und dem Berliner Zentrum wird selbst mit Halt an der Buckower Chaussee unschlagbar sein. Die Fahrzeit zwischen jenen Orten und dem Süden Berlins ist zugleich ohne Halt an der Buckower Chaussee auch nicht ansatzweise konkurrenzfähig.

Du wirst übrigens sicher nachweisen können, dass der zusätzliche Halt in Charlottenburg den entsprechenden Regionallinien Fahrgastverluste gebracht hat. Das steht bestimmt in der gleichen Quelle wie die Aussage, dass der Ausbau für 160 km/h genauso teuer ist wie einer für 120 km/h...

Es ist schon erstaunlich, dass sich die "Klartext"-Fraktion immer am meisten aufregt, wenn man Rassisten "Rassisten" nennt. Das wird man ja wohl noch sagen dürfen! Mut zur Wahrheit!




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.04.21 00:19.
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