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Hallo,

mal abgesehen davon was heute mit Abgasreinigungstechologie so möglich ist, ist der Dieselmotor Leistungs- und Haltbarkeitserprobt.

Der Wasserstoff für Brennstoffzellenantriebe wird heute zu weit über 90% aus Erdgas gewonnen, nicht per Elektrolyse. Bei der Gewinnung aus Erdgas entsteht neben CO² vor allem Stickoxid ein sehr viel schädlicheres Umweltgift. Brennstoffzellen Antrieb ist nur dann wirklich Ökologisch sinnvoll, wenn der Wasserstoff als Abfallprodukt in der chemischen Industrie entstehet, bzw bei der Rohölverarbeitung.

Beim Akkuantrieb sieht es leider nicht viel besser aus, was die Ökobilanz angeht, wenn man die gesamte Wirkungskette betrachtet, für moderne haltbare Akkus werden die sogenannten "seltenen Erden" benötigt. Diese werden in Südamerika gewonnen, wo dafür unwiederbringlich Regenwald zerstört wird und die idigene Bevölkerung und die Tierwelt XXXXXXXXX (das Wort vertrieben ist eine unverhaltnismäßige Untertreibung für das was dort passiert) um an das Land zu kommen. Die giftigen Reststoffe werden in die Flüsse und das Meer gespült. In Afrika werden die dortigen seltenen Erden mit moderner Sklaverei gewonnen, die hoch giftigen Reststoffe werden auch hier in Flüsse bzw ins Meer entsorgt. Mal abgesehen davon, dass die Akkus wohl kaum einige Millionen Ladezyklen die so im Laufe eines Fahrzeuglebens entstehen überleben werden. Man wird die Akkus regelmäßig austauschen müssen, die billigste Art Akkus zu entsorgen ist die nach Afrika zu verschiffen, dort werden die von Jugendlichen unter Lebensgefahr mit Bezin übergossen und angezündet, das was nach dem verbrennen übrig bleibt ist Metall, was sich verkaufen lässt, dass die Jugendlichen dabei hoch giftige Säure- und Bleidämpfe einatmen zerstört ja deren Lungen, nicht unsere und das freigesetzte CO² zerstört nicht unserer Ökobilanz.

Nur weil dann bei uns kein Diesel mehr verbrannt wird, ist die Ökobilanz und die sozialen Folgen nicht zwingend harmloser, so traurig das ist. Transport bedingt immer eine Umweltbelastung und eine gewisse Umweltzerstörung, das ist auch so lange es einen Sinn hat und in begrenzten Mengen geschieht auch nicht verwerflich, nur wil etwas Ökologisch erscheint, ist es das nicht zwingend.

Übrigens ist auch Strom aus "erneuerbaren" Energien nicht zwingend besser für die Umwelt, wenn man für die Windräder nämlich die Wälder rodet um die Windräder auf zu stellen und um die Technik zu erstellen, ist das nicht zwingend besser wie Kohle zu verbrennen, weil die Bäume die dort mal standen können nie mehr CO² aus der Atmosphäre filtern. Zu glauben dass wir dauerhaft unseren immer größeren Strombedarf aus immer mehr erneuerbaren Energiequellen decken können ist eine reine Illusion, bzw sehr naiv.
"Die Sorge muss dieser Tage, sei es bei Fahrzeug- und Betriebskonzepten wie auch bei möglichen Reaktivierungen von Strecken, lauten: Es wurde alles studiert, es gibt Gigabytes von Daten was alles machbar wäre, und auf welche Art und Weise. Nur, Haken an der Sache: das ist alles wertlos, wenn es keiner macht!"

Also,

wenn ich mir alleine in diesem Thread anschaue, wie hingebungsvoll über die richtige Antriebstechnologie auf dieser oder jener Strecke diskutiert wird, scheint ein überstürztes Handeln oder die Festlegung auf eine Technologie tatsächlich nicht geboten.

Oder anderes: lieber ein, zwei Jahre eine fundierte Entscheidungsgrundlage erarbeiten als sich nachher für 25 Jahre vorwerfen lassen zu müssen, vorschnell auf´s falsche Pferd gesetzt zu haben. Denn das würde dem Land als allererstes von den Experten hier im Forum um die Ohren gehauen werden.

Gruß

Heiko

Urlaub nur im eigenen Bundesland?
Viele Grüße nach Bremen! Und die Hamburger fahren alle auf ihre Insel Neuwerk.
Wessex Trains schrieb:
Hallo,

mal abgesehen davon was heute mit Abgasreinigungstechologie so möglich ist, ist der Dieselmotor Leistungs- und Haltbarkeitserprobt.

Der Wasserstoff für Brennstoffzellenantriebe wird heute zu weit über 90% aus Erdgas gewonnen, nicht per Elektrolyse. Bei der Gewinnung aus Erdgas entsteht neben CO² vor allem Stickoxid ein sehr viel schädlicheres Umweltgift. Brennstoffzellen Antrieb ist nur dann wirklich Ökologisch sinnvoll, wenn der Wasserstoff als Abfallprodukt in der chemischen Industrie entstehet, bzw bei der Rohölverarbeitung.

Beim Akkuantrieb sieht es leider nicht viel besser aus, was die Ökobilanz angeht, wenn man die gesamte Wirkungskette betrachtet, für moderne haltbare Akkus werden die sogenannten "seltenen Erden" benötigt. Diese werden in Südamerika gewonnen, wo dafür unwiederbringlich Regenwald zerstört wird und die idigene Bevölkerung und die Tierwelt XXXXXXXXX (das Wort vertrieben ist eine unverhaltnismäßige Untertreibung für das was dort passiert) um an das Land zu kommen. Die giftigen Reststoffe werden in die Flüsse und das Meer gespült. In Afrika werden die dortigen seltenen Erden mit moderner Sklaverei gewonnen, die hoch giftigen Reststoffe werden auch hier in Flüsse bzw ins Meer entsorgt. Mal abgesehen davon, dass die Akkus wohl kaum einige Millionen Ladezyklen die so im Laufe eines Fahrzeuglebens entstehen überleben werden. Man wird die Akkus regelmäßig austauschen müssen, die billigste Art Akkus zu entsorgen ist die nach Afrika zu verschiffen, dort werden die von Jugendlichen unter Lebensgefahr mit Bezin übergossen und angezündet, das was nach dem verbrennen übrig bleibt ist Metall, was sich verkaufen lässt, dass die Jugendlichen dabei hoch giftige Säure- und Bleidämpfe einatmen zerstört ja deren Lungen, nicht unsere und das freigesetzte CO² zerstört nicht unserer Ökobilanz.
Wenn ich mir Nigeria oder die Zustände in der Golfregion oder Dubai so anschaue ist's da mit dem Erdöl auch nicht besser. Von dem her...

Derzeit entwickeln sich sich die Siedlungsstrukturen, zumindest in den Gegenden in denen sich die Menschen Mobilität leisten können, immer mehr zu dicht besiedelten Megacitys. Fahrzeuge mit lokalen Emissionen sind in diesen Agglomerationen immer weniger Marktfähig. Hier geht es tatsächlich um die lokale Luftreinhaltung und die Volksgesundheit. Da ist der Verbrenner irgendwann einfach raus. Bei VW gehen vier von neun Autos nach China. Die deutsche Sichtweise und erst Recht die deutsche Politik spielt da keine Rolle. Sich vom deutschen Markt leiten zu lassen ist der sichere Weg in die Bedeutungslosigkeit. Dazu ist der viel zu klein.
Berlin ist übrigens keine Großstadt sondern schon im Vergleich mit Istanbul ein besseres Dorf. Den Vergleich mit asiatischen Großstädten können wir uns gleich ganz schenken.
Der Zeuge Desiros schrieb:
wenn ich mir alleine in diesem Thread anschaue, wie hingebungsvoll über die richtige Antriebstechnologie auf dieser oder jener Strecke diskutiert wird, scheint ein überstürztes Handeln oder die Festlegung auf eine Technologie tatsächlich nicht geboten.

Oder anderes: lieber ein, zwei Jahre eine fundierte Entscheidungsgrundlage erarbeiten als sich nachher für 25 Jahre vorwerfen lassen zu müssen, vorschnell auf´s falsche Pferd gesetzt zu haben. Denn das würde dem Land als allererstes von den Experten hier im Forum um die Ohren gehauen werden.

Guten Abend Heiko,

mal von der (physikalischen) Binsenweisheit abgesehen, dass der E-Antrieb dem Diesel vom Wirkungsgrad her nicht nur ein bisschen überlegen ist, hast du ja Recht: es ist nicht von Nachteil, fundiertes Wissen und ausgearbeitete Konzepte zu haben. Das stelle ich gar nicht in Frage.

Meine Sorge ist tatsächlich alleine jene, dass man "hinterher" (= nach den Studien) zwar alles und noch was weiß, und somit die Beurteilung der erfolgversprechendsten Bindung überhaupt kein Problem mehr ist - und dann bleibt alles liegen. Weil gerade kein Geld, kein Interesse, beides, was auch immer sonst noch. Wir alle erleben doch wieder und wieder, wie lange selbst die sinnvollsten Ideen in Deutschland bis zur Umsetzung brauchen. Ich glaube nur nicht daran, dass wir (noch) Ewigkeiten an Zeit für alles haben.

Viele Grüße
Tobias

"Ein Nichts zu sein, tragt es nicht länger - alles zu werden, strömt zuhauf!"
(aus "Die Internationale" | Deutscher Text durch Emil Luckhardt, 1910)

Wessex Trains schrieb:
Zitat
Der Wasserstoff für Brennstoffzellenantriebe wird heute zu weit über 90% aus Erdgas gewonnen, nicht per Elektrolyse. Bei der Gewinnung aus Erdgas entsteht neben CO² vor allem Stickoxid ein sehr viel schädlicheres Umweltgift. Brennstoffzellen Antrieb ist nur dann wirklich Ökologisch sinnvoll, wenn der Wasserstoff als Abfallprodukt in der chemischen Industrie entstehet, bzw bei der Rohölverarbeitung.
Bis 2030 ist vorgesehen 5GW Erzeugungsleistung für Offshore Wasserstoffkapazitäten aufzubauen. Die ersten Ausschreibungen sollen nächstes Jahr abgeschlossen werden. Darüber hinaus ist Wasserstoff als Nebenprodukt der chemischen Industrie bereits heute verfügbar.

Zitat
Beim Akkuantrieb sieht es leider nicht viel besser aus, was die Ökobilanz angeht, wenn man die gesamte Wirkungskette betrachtet, für moderne haltbare Akkus werden die sogenannten "seltenen Erden" benötigt. Diese werden in Südamerika gewonnen, wo dafür unwiederbringlich Regenwald zerstört wird und die idigene Bevölkerung und die Tierwelt XXXXXXXXX (das Wort vertrieben ist eine unverhaltnismäßige Untertreibung für das was dort passiert) um an das Land zu kommen. Die giftigen Reststoffe werden in die Flüsse und das Meer gespült.
Die seltenen Erden werden weit überwiegend nicht in Südamerika abgebaut. Führend ist hier mit großem Abstand China. Aber auch Australien hat größere Vorkommen. Ggf. meinen Sie Lithium. Das aber wird neben Australien vor allem in der Atacama-Wüste in Chile und Argentinien gewonnen. Regenwald geht hierbei jedenfalls nicht verloren.

Zitat
Übrigens ist auch Strom aus "erneuerbaren" Energien nicht zwingend besser für die Umwelt, wenn man für die Windräder nämlich die Wälder rodet um die Windräder auf zu stellen und um die Technik zu erstellen, ist das nicht zwingend besser wie Kohle zu verbrennen, weil die Bäume die dort mal standen können nie mehr CO² aus der Atmosphäre filtern. Zu glauben dass wir dauerhaft unseren immer größeren Strombedarf aus immer mehr erneuerbaren Energiequellen decken können ist eine reine Illusion, bzw sehr naiv.
Vieles davon ist reiner Unsinn.
Jetzt wird es völlig abstrus. Die Abholzung von Waldflächen für Windkraftanlagen in Deutschland ist für das Klima völlig unbedeutend. Falls das Holz weiterverwendet wird und Ausgleichsflächen für die Wiederaufforstung geschaffen werden, kann es sogar CO²-neutral sein. Außerdem werden auch für Braunkohle Bäume gefällt (Stichwort Hambacher Forst).
Darüber hinaus stimmt es zwar, dass derzeit eine vollständige Deckung des Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen ohne nennenswerten Anteil von Wasserkraft, Atomkraft oder Geothermie praktisch nicht möglich ist. Entsprechende Lösungen z.B. Batteriespeicher, grüner Wasserstoff und der Ausbau der Versorgungsnetze sind aber ins Auge gefasst und werden z.T. bereits umgesetzt. Ich denke aber darauf wollen Sie gar nicht hinaus. Ihr Beitrag ist leider nur reine Polemik.
Den Kohlenstoff (Erdöl, -gas, Kohle) aus dem Boden einfach weiter in die Atmosphäre zu blasen kann langfristig jedenfalls keine Lösung sein.

Grüße Mooswälder

Re: Bin mal gespannt, wer den Auftrag kriegt

geschrieben von: Murrtalbahner

Datum: 07.04.21 22:43

ThomasR schrieb:
Da kommt ja gerne der Berater zum Zuge, der das politisch wohlgelittenste Gutachten liefert.
Das wohlgelittenste Ergebnis ist das Optimum im Kosten-Nutzen für den ÖPNV rauszufinden.

Zitat Facebook Deutsche Bahn Konzern vom 18.3.15: "Der geplante Ausbau des Fernverkehrs, der heute vorgestellt wurde, wird in jedem Fall auch ohne Unterstützung der Länder umgesetzt und ist eigenwirtschaftlich geplant. Es wird also keinen bestellten Fernverkehr geben."
Der nachdenkliche Stromrichter schrieb:
mal von der (physikalischen) Binsenweisheit abgesehen, dass der E-Antrieb dem Diesel vom Wirkungsgrad her nicht nur ein bisschen überlegen ist, hast du ja Recht: es ist nicht von Nachteil, fundiertes Wissen und ausgearbeitete Konzepte zu haben. Das stelle ich gar nicht in Frage.

Und warum trittst du die Sache trotzdem zum dritten Mal in diesem Thema breit, wenn du gar nichts gegen die Studie hast? Wenn davon tatsächlich in einigen Jahren nichts umgesetzt sein sollte, kannst du dich in Zukunft ja nochmal beschweren, aber welchen Nutzen hat nun das vorgezogene Lamentieren?

LG

http://www.bilder-hochladen.net/files/ii7i-e9-3cf1.jpg
Supercity schrieb:
Und warum trittst du die Sache trotzdem zum dritten Mal in diesem Thema breit, wenn du gar nichts gegen die Studie hast? Wenn davon tatsächlich in einigen Jahren nichts umgesetzt sein sollte, kannst du dich in Zukunft ja nochmal beschweren, aber welchen Nutzen hat nun das vorgezogene Lamentieren?

Guten Tag Supercity,

das klingt auf DSO jetzt komisch, ist aber so: ich gehöre weder zu der Fraktion, die mit dem Auto an der Strecke zum Fuzzen entlang rödelt noch zu den Epoche-III-Fans für die jegliche Neuerungen nur Unheil bringen. Nein, ich bin tatsächlich auf meinen beruflichen wie privaten Wegen auch 2021 immer per Bahn unterwegs. Und deswegen auch höchst interessiert daran, dass das Angebot auf Schienen so gut wie nur irgend möglich ist, heute und in Zu(g)kunft.

Natürlich steht es allen frei, den politischen Verlautbarungen zu vertrauen und fröhlich auf die Realisierung all der Studien und Gutachten zu warten. Ich persönlich habe leider da ein nur sehr geringes Vertrauen und hacke deshalb auch weiter darauf herum, dass von Studien allein noch kein einziger Zug real auf die Schiene kommt. Entscheidend ist aber auf der Schiene, und nur das Bessere kann letztlich darüber befinden, was wirklich gut ist. Es gab mal eine Zeit in Baden-Württemberg, da ist gerade aus der Ungeduld Dinge besser als andere machen zu wollen, dieses komische Dingens namens "Fortschritt" entstanden. Heute reicht "bisschen besser" und den Rest dann vielleicht später schon aus?

Mir offensichtlich (noch?) nicht, auch wenn das empfindsame Seelen ermüdend finden mögen.

Drei Takte Orgel, Amen.

Freundliche Grüße
Tobias

"Ein Nichts zu sein, tragt es nicht länger - alles zu werden, strömt zuhauf!"
(aus "Die Internationale" | Deutscher Text durch Emil Luckhardt, 1910)

Re: Nutzen?

geschrieben von: bauigel

Datum: 08.04.21 13:13

ple schrieb:
dazu wird im Rahmen der Studie ein Excel-Tool beauftragt mit dem man im Prinzip jede Strecke nach der ebenfalls zu entwickelnden Methodik bewerten kann um anschließend eine fundierte Entscheidung zu treffen.
Wäre nicht das erste Mal, dass dann aus einer rund 200-seitigen Studie ein fest verformeltes Excel-Tool mit 5 Eingabewerten wird, nach dem Motto "grober Klotz, grober Keil - und so weiter..."
Wessex Trains schrieb:
Hallo,

mal abgesehen davon was heute mit Abgasreinigungstechologie so möglich ist, ist der Dieselmotor Leistungs- und Haltbarkeitserprobt.

Der Wasserstoff für Brennstoffzellenantriebe wird heute zu weit über 90% aus Erdgas gewonnen, nicht per Elektrolyse. Bei der Gewinnung aus Erdgas entsteht neben CO² vor allem Stickoxid ein sehr viel schädlicheres Umweltgift. Brennstoffzellen Antrieb ist nur dann wirklich Ökologisch sinnvoll, wenn der Wasserstoff als Abfallprodukt in der chemischen Industrie entstehet, bzw bei der Rohölverarbeitung.

Beim Akkuantrieb sieht es leider nicht viel besser aus, was die Ökobilanz angeht, wenn man die gesamte Wirkungskette betrachtet, für moderne haltbare Akkus werden die sogenannten "seltenen Erden" benötigt. Diese werden in Südamerika gewonnen, wo dafür unwiederbringlich Regenwald zerstört wird und die idigene Bevölkerung und die Tierwelt XXXXXXXXX (das Wort vertrieben ist eine unverhaltnismäßige Untertreibung für das was dort passiert) um an das Land zu kommen. Die giftigen Reststoffe werden in die Flüsse und das Meer gespült. In Afrika werden die dortigen seltenen Erden mit moderner Sklaverei gewonnen, die hoch giftigen Reststoffe werden auch hier in Flüsse bzw ins Meer entsorgt. Mal abgesehen davon, dass die Akkus wohl kaum einige Millionen Ladezyklen die so im Laufe eines Fahrzeuglebens entstehen überleben werden. Man wird die Akkus regelmäßig austauschen müssen, die billigste Art Akkus zu entsorgen ist die nach Afrika zu verschiffen, dort werden die von Jugendlichen unter Lebensgefahr mit Bezin übergossen und angezündet, das was nach dem verbrennen übrig bleibt ist Metall, was sich verkaufen lässt, dass die Jugendlichen dabei hoch giftige Säure- und Bleidämpfe einatmen zerstört ja deren Lungen, nicht unsere und das freigesetzte CO² zerstört nicht unserer Ökobilanz.

Nur weil dann bei uns kein Diesel mehr verbrannt wird, ist die Ökobilanz und die sozialen Folgen nicht zwingend harmloser, so traurig das ist. Transport bedingt immer eine Umweltbelastung und eine gewisse Umweltzerstörung, das ist auch so lange es einen Sinn hat und in begrenzten Mengen geschieht auch nicht verwerflich, nur wil etwas Ökologisch erscheint, ist es das nicht zwingend.

Übrigens ist auch Strom aus "erneuerbaren" Energien nicht zwingend besser für die Umwelt, wenn man für die Windräder nämlich die Wälder rodet um die Windräder auf zu stellen und um die Technik zu erstellen, ist das nicht zwingend besser wie Kohle zu verbrennen, weil die Bäume die dort mal standen können nie mehr CO² aus der Atmosphäre filtern. Zu glauben dass wir dauerhaft unseren immer größeren Strombedarf aus immer mehr erneuerbaren Energiequellen decken können ist eine reine Illusion, bzw sehr naiv.
Ich weiß ja nicht, wessen Pamphlet Du für diese Information gelesen hast, aber vielleicht kann man ein wenig bei den Fakten bleiben. Beispielsweise werden in der Elektromobilität keine Bleiakkus verwendet. Das Lithium aus Litiumakkus kannst Du nicht durch Verbrennen der Plastikhülle gewinnen, die Bleiakkus kommen von Benzin und Dieselfahrzeugen. Ein hessisches Wasserstoffnetz macht beispielsweise Sinn, weil der Wasserstoff in der dortigen Industrie als Abfall anfällt. Der Stromverbrauch ist in Deutschland seit 2006 nicht gestiegen. Und so weiter und so fort. Vielleicht solltest Du mal einen echten Faktencheck machen, Flyer von FDP, lokalen Bürgerinitiativen oder gar AfD dürften nicht wirklich weiterhelfen, weil immer nur einzelne Punkte aus dem Zusammenhang gerissen werden.
Wessex Trains schrieb:
Hallo,

mal abgesehen davon was heute mit Abgasreinigungstechologie so möglich ist, ist der Dieselmotor Leistungs- und Haltbarkeitserprobt.
Was aber nicht viel hilft. Diese erprobten Motoren sind nicht mehr zugelassen. Die Zeit wo es völlig egal war wie viel Dreck ein Motor in Atmosphäre bläst sind definitiv vorbei. Moderne Motoren müssen ganz andere Anforderungen erfüllen an denen auch die Zuverlässigkeit leidet. Und da geht es nicht nr um die Abgasreinigung, sondern auch die Effizienz.

Zitat:
[...]

Beim Akkuantrieb sieht es leider nicht viel besser aus, was die Ökobilanz angeht, wenn man die gesamte Wirkungskette betrachtet, für moderne haltbare Akkus werden die sogenannten "seltenen Erden" benötigt.

Welche Seltenerdmetalle benötigt denn ein moderner Lithium-Eisenphosphat-Akku? Wenn es um Kobalt geht, dass zählt streng genommen nicht zu den "seltenen Erden". Und es wird für die Akkus, die bei der Eisenbahn benutzt werden gar nicht gebraucht.

Zitat:
[...]
Mal abgesehen davon, dass die Akkus wohl kaum einige Millionen Ladezyklen die so im Laufe eines Fahrzeuglebens entstehen überleben werden.

Rechnen wir mal nach. Das Stadler Fahrzeug schafft pro Zyklus 185 km. Damit einige Millionen Ladezyklen zusammenkommen, müsste die Haltbarkeit des Fahrzeugs irgendwo jenseits der Milliarde km liegen. Zuzüglich der km, die im Oberleitungsbetrieb zurückgelegt werden. Das halte ich für sehr sehr unwahrscheinlich.

Bei dem üblichen Betriebsprogramm auf den Strecken, die für diese Fahrzeuge in Frage kommen reden wir ja wohl eher von einer einstelligen Anzahl an Vollzyklen pro Tag. Eventuell mehr Teilzyklen, die den Akku aber auch deutlich weniger belasten. Im Fahrzeugleben wird wohl nur eine fünfstellige Anzahl an Zyklen zusammenkommen. Dies ist in der Größenordnung, was moderne LEP Akkus leisten können.

Zitat:
Man wird die Akkus regelmäßig austauschen müssen,

Vielleicht ein bis zweimal pro Fahrzeug. Vielleicht auch gar nicht. Die Akkus wären danach immer noch gut genug um eine ganze Weile als Puffer im Stromnetz eingesetzt zu werden.

Zitat:
die billigste Art Akkus zu entsorgen ist die nach Afrika zu verschiffen, dort werden die von Jugendlichen unter Lebensgefahr mit Bezin übergossen und angezündet, das was nach dem verbrennen übrig bleibt ist Metall, was sich verkaufen lässt, dass die Jugendlichen dabei hoch giftige Säure- und Bleidämpfe einatmen zerstört ja deren Lungen, nicht unsere und das freigesetzte CO² zerstört nicht unserer Ökobilanz.

Redest du von den Bleiakkus, die üblicherweise in fast allen Verbrennerfahrzeugen verwendet werden und die aufgrund der begrenzten Haltbarkeit tatsächlich regelmäßig getauscht werden? Ich wüsste nicht, wo sonst Bleidämpfe herkommen sollen. Das Problem würde sich erledigen, wenn diese Verbrennerfahrzeuge nicht mehr benutzt werden.

Ich bin natürlich absolut gegen solche Praktiken, aber die sind wohl kaum spezifisch für Akkufahrzeuge.

Zitat:
Nur weil dann bei uns kein Diesel mehr verbrannt wird, ist die Ökobilanz und die sozialen Folgen nicht zwingend harmloser, so traurig das ist. Transport bedingt immer eine Umweltbelastung und eine gewisse Umweltzerstörung, das ist auch so lange es einen Sinn hat und in begrenzten Mengen geschieht auch nicht verwerflich, nur weil etwas Ökologisch erscheint, ist es das nicht zwingend.

Natürlich haben auch neuere Konzepte ihre Probleme, aber die Probleme, insbesondere die ökologischen Probleme der fossilen Energieträger sind riesig.

Zitat:
Übrigens ist auch Strom aus "erneuerbaren" Energien nicht zwingend besser für die Umwelt, wenn man für die Windräder nämlich die Wälder rodet um die Windräder auf zu stellen und um die Technik zu erstellen, ist das nicht zwingend besser wie Kohle zu verbrennen, weil die Bäume die dort mal standen können nie mehr CO² aus der Atmosphäre filtern.

Die Ökobilanz von den Windrädern ist um ein Vielfaches besser, als Kohle zu verbrennen.

Zitat:
Zu glauben dass wir dauerhaft unseren immer größeren Strombedarf aus immer mehr erneuerbaren Energiequellen decken können ist eine reine Illusion, bzw sehr naiv.

Zu glauben, dass wir unseren Strombedarf dauerhaft mit fossilen Energieträgern decken können, ist eine Illusion und völlig naiv. Diese Energieträger sind offensichtlich endlich. Dazu kommt, dass lange bevor wir diese Energieträger aufgebraucht haben unser Planet unbewohnbar sein wird.
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