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Sie bringen mit Ihren Tippfehlern ...

geschrieben von: bw_halle_g

Datum: 04.04.21 18:51

… Ihren Beitrag auf Tuchfühlung mit Realsatire.

Zitat:

" … Und sollte Corona jemals zuende sein, hat den ganzen alten Mist los den man sonst nie mehr los bekommen hätte, und eine recht erholte und frische Belegschaft die im Normalbetrieb wieder voll ran kotzen kann." Die komplexen fachlichen Gegebenheiten ignorieren Sie darüber hinaus. Es ist nicht alles so einfach wie bei der SWEG / BSB.

Wie relevant sind Schweizer Meinungen?

[www.spiegel.de]
kmueller schrieb:
Murrtalbahner schrieb:
gastronomie1916 schrieb:
Die 18% wundern mich etwas, da mir die Züge derzeit voller vorkommen als noch im Januar.
Im gesamten 774 Stuttgart - Hamburg waren Mittwoch ab Stuttgart ca. 20 Fahrgäste. Normal ist das eine 401er-Leistung, macht eine Auslastung von nicht mal 3%. Drei weitere Züge an dem Tag von/nach Frankfurt morgens und abends waren auch geschätzt nur bei höchstens 30%. Da können 18% im Schnitt ganz gut passen.
Gerade diese Züge kann man aber nicht streichen, weil sie ein wichtiger Baustein für den Kampf der Lufthansa auf den (bzw. um die) interkontinentalen Flugmärkte(n) sind. Ganz im Gegenteil: gerade solche Linien müssen bedingungslos und unbegrenzt gefördert werden. Das werden doch sicherlich selbst die Kritiker bei der EU einsehen?

Gabs denn zur Förderung der Auslastung in diesem Zug wenigstens Sparpreise Stuttgart-Hannover zu 19 EUR?
Vielleicht sollte man mal schauen, wann der Zug fährt: 5:02 ab Stuttgart. Da dürften doch auch außerhalb von Corona keine 700 Personen mitfahren.

Und aus der angeblich seligen Bundesbahn-Zeit der 80er weiß man ja, dass einzelne entfallenden Züge quasi nichts sparen.

Dem User Pio stimme ich eher selten zu, ...

geschrieben von: bw_halle_g

Datum: 04.04.21 18:55

… aber in diesem Falle gebe ich ihm in vollen Umfang recht. Chapeau. Das hier ist nicht Märklin.

Wie relevant sind Schweizer Meinungen?

[www.spiegel.de]

@ejfix

geschrieben von: Wolfgang Dietrich Mann

Datum: 04.04.21 22:18

Ich habe jetzt nicht so wirklich verstanden, was Ihnen sauer aufgestoßen ist.

Stören Sie sich am Begriff "Chinesische Bündnisse"?
Dies ist eine Redewendung, die überhaupt nichts mit der aktuellen chinesischen Regierung zu tun hat.

Oder geht es um die zahlreichen Qualitätsmängel im Betriebsalltag der Deutschen Bahn AG
(die aber gar nicht das Thema dieses Beitragsbaums sind).

Dass diese Mängel wütend machen können,
steht für mich außer Frage.
Ich habe selbst zwar einen Führerschein,
aber seit rund 25 Jahren keine Fahrpraxis mehr.
Entsprechend lege ich den Großteil meiner Wege
(wenn sie länger sind als akzeptable Fußwege)
mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurück.

Ich spüre es daher selbst,
wenn etwas nicht gut funktioniert.
Und das ist mir dann keinesfalls egal,
unabhängig davon wer der Betreiber der konkreten Fahrt ist.
Es liegt mir daher auch völlig fern,
Mängel im Fahrgastalltag,
die von dem Unternehmen zu vertreten sind,
bei dem ich auf der Gehaltsliste stehe,
unter den Teppich zu kehren.
Und mit Unternehmen meine ich hier nicht nur die Region NRW der DB Regio AG,
sondern die ganze DB AG.

Aber es gibt auch Mängel,
die auf Ursachen zurückzuführen sind,
die von den Betreibern
(damit meine ich alle Verkehrsunternehmen in der Branche
des öffentlichen und des spurgebundenen Verkehrs)
nicht zu vertreten sind.

Mängel, die durch Ressourcen-Engpässe bedingt sind,
für deren Beseitigung aber niemand finanziell aufkommen will,
können von den Betreibern nicht vertreten werden.

Es ist doch geradezu paradox,
dass eine Bundesregierung mit einem total unbeliebten Bundesverkehrsminister
mehr Finanzmittel für den öffentlichen Verkehr bereitstellt
als jede andere deutsche Regierung seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland zuvor
(so dass mittefristig tatsächlich erwartet werden kann,
dass in nächster Zeit viele Mängel abgestellt oder zumindest reduziert werden)
und gleichzeitig einige,
die sich als Freundinnen und Freunde des öffentlichen Verkehrs ausgeben,
systematisch gegen jeden Einzelfall opponieren,
in denen der DB-Konzern Zuwendungsempfänger sein soll.
Und leider kommen von Ingo St. ständig solche Querschüsse.
Dafür habe ich dann kein Verständnis mehr,
und die einzige für mich nachvollziehbare (wenn auch nicht akzeptable) Begründung
liegt meines Erachtens in einem Hass gegen den DB-Konzern.
Wenn Sie ein anderes Motiv sehen,
lassen Sie es mich bitte wissen.


Viele Grüße

WDM

Hinweis: Alle Beiträge, welche ich hier im Forum veröffentliche, geben meine private Meinung wieder und nicht zwangsläufig die meines Arbeitgebers,
und auch nicht unbedingt die Meinung der Gesellschaft für Rationale Verkehrspolitik e.V., in deren Vorstand ich bin

Re: Sie bringen mit Ihren Tippfehlern ...

geschrieben von: De David

Datum: 04.04.21 23:53

Naja man kann sich auch den einfachsten Betrieb kompliziert machen... maximal möglich... so man das denn will... so ist das ja nicht... gar kein Problem...
Nur warum sollte man das wollen? Außer wenn man eine Firma des DB Konzerns ist, da ist ABM und Bullshit-Joberei wohl ganz wichtig, damit alle Verwaltungsebenen immer genügend ausgelastet sind, und genügend Papier hin und her bewegt werden kann.

@ Herrn Wolfgang Dietrich Mann!

geschrieben von: ejfix

Datum: 05.04.21 00:35

Werter Herr Mann!

Auf Ihren schier endlosen Monolog werde ich nicht eingehen, da ich Sie offen gesagt, als Diskussionspartner nicht mehr ernst nehme. Ich möchte aber kurz erläutern, daß ich auf die Dienstleistungen von Arriva ("a DB Company") angewiesen bin. Natürlich leuchtet es auch mir ein, daß die Deutsche Bahn spart, wo sie kann und versucht, wenigstens einen Teil des von ihr investierten, hohen Geldbetrags zurückzuerlangen. So nehme ich, wenn auch wider Willen, das dreckige Rollmaterial, die scheinbar demotivierten Mitarbeiter und das generell unangenehme Umfeld dieser Firma hin. Nicht akzeptabel sind für mich jedoch die regelmäßigen Ausfälle von Fahrten und die darauffolgenden, ständigen Ausreden. Angesichts der Tatsache, daß ich dank der von Ihnen so gepriesenen Deutschen Bahn AG jetzt Kälte, Nässe und Terminprobleme zu meinen ständigen Wegbegleitern rechnen muß, betrachte ich mich als durchaus berechtigt, selbige Deutsche Bahn AG zumindest mit einer Portion Skepsis zu sehen.

Wenn Sie jetzt in diesem Forum die Ansichten derjeniger, die die Begeisterung für Ihren Arbeigeber nicht teilen mögen als "Haß" bezeichnen, so würdigen Sie die fundierte Meinung gleichberechtigter Diskussionspartner zu einem Emotionsproblem herab; Sie reduzieren die gelebte Erfahrung der Kunden Ihres Dienstherrn zu einer von vornherein feindseligen Grundhaltung. Oder anders gesagt: Nicht die Deutsche Bahn ist an allem Schuld, sondern ihre Kunden. Mir scheint, daß selbige Kunden diese Anmaßung nicht verdient haben, und ich für meinen Teil fühle mich von Ihren Äußerungen beleidigt.

Jetzt sei mir folgender Hinweis erlaubt: Sie schreiben ausdrücklich, daß die von ihnen vorgetragenen Standpunkte nicht den Positionen Ihres Arbeitgebers, der Deutschen Bahn AG, entsprechen. Hoffentlich ist Ihnen aber bewußt, daß dies eigentlich für sich sprechen sollte. Es sind hier viele Mitarbeiter der DB zugegen, die alle ihre eigene Meinung vertreten. Machen wir einmal einen Seitensprung in Form eines extremen Gedankenspiels: Stellen wir uns vor, daß es plötzlich "Dioxinfreie Milch" zu kaufen gäbe - also ähnlich wie zuckerfreie Gummibärchen, aber jetzt eben Milch ohne Gift. Wirkt das auf Sie positiv? beruhigend?. Natürlich nicht: eine solche Mitteilung würde Mißtrauen hervorrufen, weil man davon ausgehen kann, daß Lebensmittel nicht gedundheitsschädigend sind, wie man sich darauf verläßt, daß normale Forunnutzer keie Sockenpuppen sind. Indem Sie überflüssigerweise betonen, daß sie ausdrücklich nicht die Standpunkte der Deutschen Bahn vertreten, untergraben sie genau nach diesem Prinzip Ihre Glauwürdigkeit: Sie wecken das Mißtrauen anderer Nutzer und ich für meinen Teil frage mich jetzt ob nicht die DB sogar Ihre Rempeleien gutheißt (Nachtrag: natürlich gehe ich eher vom Gegenteil aus - wenn ich es mir rational überlege. Das Gefährliche an den Postings des Herrn Mann ist aber, daß sie eine irrationale Komponente haben: sie zielen auf Gefühle. Und diese starken Emotionen, die man beim Lesen empfindet, haften auch am Bild der DB).

Gerade durch Ihr Auftreten verändert sich meine Haltung zur Deutschen Bahn von (gleichgültiger) Skepsis hin zur tiefen Empörung. Mittlerweile bin auch ich zum Befürworter einer Aufteilung des Konzerns geworden.



6-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.04.21 16:10.
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