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Anbeku schrieb:
Was ich allerdings nachvollziehen kann ist das Argument, dass die Menschen eher zur Bahn als zum Flugzeug zurückkehren, alleine weil die durchschnittlichen Reiseentfernungen deutlich abgenommen haben.
...
Ich mache mir da eher Sorgen um den ÖPNV, denn da sind die Bindungen langfristiger und es scheint so zu sein, als würde der ÖPNV als klarer Verlierer aus der Kriese hervorgehen,
Die Entfernungen selber haben nicht abgenommen; die Masse des Inland- (und Grenzland-)Verkehrs war immer schon dominiert von kurzen Abständen. Man sieht das ganz klar am vorherrschenden Verkehrsmittel, dem Auto. Die Durchschnitte haben abgenommen, weil viele Fernreisen schlicht und einfach verschwunden sind. Wie man am Flugverkehr sehen kann, betrifft das vor allem die dort stark vertretenen (Pseudo-)Dienstreisen.

Diese Entwicklung ist aus ökologischer Sicht rundum positiv; sehr negativ aber ist in der Tat der Trend vom ÖPNV zum Auto. Denn ein Großteil dieses (insbes. des Berufspendler-)Verkehrs ist durch die Arbeitsteilung bedingt, und deshalb nicht so leicht und schnell wegzubekommen wie das Prestige-Reisen.

Re: Schweden Koalition

geschrieben von: Thomas I

Datum: 08.04.21 13:09

215 122-3 schrieb:
Genau das meine ich. Und die droht uns wenn CDU und SPD in den Umfragen weiter sinken, während die AfD auf Protestwählerstimmen hoffen kann, die vom Dauerlockdown die Schnauze voll haben. Selbst für Schwarz - Rot reicht es nicht mehr. Deutschland-, Jamaica-, oder Kenia-Koalition sind ebenfalls nicht sicher. Bliebe als Alternative zur Schweden-Koalition nur eine Koalition aus CDU, SPD, Grünen und FDP. Aber ehe das kommt, wird man wohl irgend einen Fallstrick finden, um die Wahl für ungültig erklären zu können.
Du rechnest nicht ernsthaft damit, dass die AfD deutschlandweit auf über 30% kommt oder?
Falls doch, solltest du dringend deine Blase einmal verlassen, zur Not auch mit der Bahn.
Im Südwesten von Deutschland gab es gerade Landtagswahlen und da hat die AfD trotz Dauerlockdown nicht einmal die SPD überholen können.
Es kommt auf Wahlergebnisse an, nicht auf Umfragen, mal abgesehen davon, dass in den Umfragen eher Grüne und FDP von der Schwäche von Union und SPD profitieren und nicht die AfD.
Bisher hat der Schienenfernverkehr jedenfalls stärker verloren als der öffentliche Nahverkehr.

Zitat
Was ich allerdings nachvollziehen kann ist das Argument, dass die Menschen eher zur Bahn als zum Flugzeug zurückkehren, alleine weil die durchschnittlichen Reiseentfernungen deutlich abgenommen haben. Ich mache mir da eher Sorgen um den ÖPNV, denn da sind die Bindungen langfristiger und es scheint so zu sein, als würde der ÖPNV als klarer Verlierer aus der Kriese hervorgehen
Hallo!

Was ja in gewisser Weise logisch ist. Es gibt nun einmal Bürger, die haben kein Auto oder ein anderes Fortbewegungsmittel, um z. B. zur Arbeit zu fahren. Von den Schülern ganz zu schweigen. Selbstverständlich ist der Leistungsumfang teilweise auch hier eingebrochen, vorrangig im Schülerverkehr, weil ja der Präsenzunterricht oft wochen- bzw. monatelang ausgesetzt war bzw. ist.

Kai-Uwe, der "Cottbuser"

Mit freundlichen Grüßen

Der Cottbuser
erbsenzähler89 schrieb:
Bisher hat der Schienenfernverkehr jedenfalls stärker verloren als der öffentliche Nahverkehr.
Aber immer noch deutlich schwächer als der Flugverkehr, innerdeutscher und innereuropäischer eingeschlossen. Damit stimmt das Bild wieder.
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