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Seiten: 1 2 Angemeldet: -
Hallo,

vor ein paar Tagen gingen die Dosto-IC der dritten Bauserie wieder ins Rennen, nachdem der erste Betriebsstart vor einigen Monaten bekanntlich in einem grandiosen Fiasko endete. Mit an Bord: eine neue Software, mit der nun – wieder einmal – alles besser werden sollte. Wahrscheinlich könnt ihr euch denken, was nun kommt. Und dass diese Meldung eigentlich gar nicht mehr unter „News“ stehen dürfte, denn es ist alles noch genauso wie in den vergangenen Jahren. Hier mal ein kleines Tagebuch nur von der Gäubahn Stuttgart - Singen (- Konstanz). Die Linie Karlsruhe - Nürnberg habe ich nicht verfolgt:

29. März 2021:
2389: wird wegen einstündiger Verspätung aufgrund „technischer Störung am Zug“ in Singen notgeschlachtet
2281: „technische Störung am Zug“, Verspätung am Ende knapp 45 Minuten
2287: Ausfall wegen „technischer Störung am Zug“. Kommt gut beim letzten Zug des Tages, Stuttgart 23:48 - 01:14 Rottweil…

30. März 2021:
2286: Ausfall wegen „technischer Störung am Zug“
2384: Ausfall wegen „technischer Störung am Zug“
2289: Ausfall wegen „technischer Störung am Zug“
2382: Ausfall wegen „technischer Störung am Zug“

31. März 2021 (bis mittags):
2284: Ausfall wegen „technischer Störung am Zug“
…aber der Tag ist ja noch lang. Von dem Ersatzzug in Stuttgart ist in den Tagen auch nie etwas gesehen worden. Dafür ist vorhin eine 101 nach Singen gefahren, um die inzwischen wohl zwei dort gestrandeten Dostos abzuholen. Oder besser noch: um sie gleich in den Bodensee zu schieben.

Weitere Türstörungen (z.B. der 2281 am vergangenen Samstag) oder der Umstand, dass Garnituren tagelang verkehrt herum fahren, ohne das es jemanden interessiert, was besonders bei Radfahrern an den kleineren Stationen ohne Anzeigen am Bahnsteig zu Gerenne und dann zu hausgemachten Verzögerungen führt, seien einmal gar nicht genannt.

Die 1. Bauserie hat es vor einigen Wochen schon geahnt: die Fahrgäste werden einmal mehr zum Versuchskaninchen gemacht. Was bleibt ist also die noch immer offene Frage: was muss noch alles passieren, bis die DB diese rollenden Schrotthaufen (sorry) endgültig aus dem kommerziellen Fahrgastverkehr zieht? Auch Software-Update Nummer 371 wird da nicht helfen.
Aber wahrscheinlich passiert wieder einmal nichts, die Fahrgäste werden ein weiteres Mal mit leeren Ankündigungen vertröstet, und ein weiterer Zug fällt wegen einer "technischen Störung am Zug aus.

Frustrierte Grüße

Heiko

Urlaub nur im eigenen Bundesland?
Viele Grüße nach Bremen! Und die Hamburger fahren alle auf ihre Insel Neuwerk.
Hallo,

man müßte nun einfach mal wissen, was die Fehlertreiber sind! Ist es werkseitig von Bombardier per Konstruktion Müll oder
ist es durch technische Zusatzausrüstung seitens der DB selbige der Verursacher?
Gerade bei ersterem würde ich dem Hersteller die Kisten "auf den Hof stellen" und ihm richtig Dampf machen.

Denn letztlich vergrault man mit derart unzuverlässigem Zugmaterial doch nur nachhaltig die Fahrgäste.
Abgesehen von grundsätzlichen Unannehmlichkeiten wie Treppen steigen mit Gepäck, nicht nutzbare Ablagen etc...

Schade daß man seitens der DB udn Bombardier immer noch rumeiert und es nicht wirklich hinbekommt, was lauffähiges zu schaffen.

Vielleicht liest Hr. Nagl mit und kann man was aus dem "Back Office" schreiben?
Die Fahrgäste sind jedenfalls reichlich genervt.

Gruß

-OR
Echt sehr traurig...
Ich bin gespannt, ob sich Herr Nagl diesbezüglich äußert - denn er klang ja doch sehr zuversichtlich.
Warum klappt es denn nun wieder nicht?
Wurde eigentlich bei der IC-Linie 61 (Karlsruhe - Nürnberg) die überschlagene Wende in Karlsruhe Hbf eingestellt?
Ich lese regelmäßig "Verspätung aus voriger Fahrt", aber das dürfte doch bei einer Wendezeit von über zwei Stunden nicht mehr der Fall sein?

Oder wurde die jetzt eingekürzt auf ca. 10-15 Minuten Bahnsteigwende?

Es gab kein Update... nur der Schnee ist fort.

geschrieben von: 147 571

Datum: 31.03.21 13:49

Ich glaube es gab gar kein Update nur das Problem mit der geschlossenen Schneedecke wurde durch die Erderwärmung gelöst.

Fakt ist die Software seitens Bombardier ist nicht the yellow from the egg. Zwar existieren weniger WTB Zugbusprobleme beim wenden, wenn solche jedoch noch auftreten dann gleich viel schlimmer als es früher war. Auch neue Probleme mit Türen, PZB/LZB, oder Überlastung der Diagnoserechner sind zu beobachten. Mit einem Reset eines Systems, baut man sich all zu oft ein neues Problem ein und das kann bei unserer heutigen und in Zukunft autonomen Zugkunft nicht sein. Ich denke Alstom wird jetzt erstmal einige Zeit brauchen um das alles aufzuarbeiten und dann nachzubessern.

Dem Fahrgast dürfte es wenig interessieren warum es nicht funktioniert, allerdings sollte der glaube ans autonome Fahren mit solch neuen Zügen auch niemand mehr ernsthaft in den Mund nehmen.

Re: Es gab kein Update... nur der Schnee ist fort.

geschrieben von: matzehbs

Datum: 31.03.21 13:56

Wahnsinn. Wir schreiben das Jahr 2021 und die DB schafft es nicht, eine E-Lok mit 5 Doppelstockwagen zum Laufen zu bringen. Was für ein Versagen.
JumpUp schrieb:
Echt sehr traurig...
Ich bin gespannt, ob sich Herr Nagl diesbezüglich äußert - denn er klang ja doch sehr zuversichtlich.
Warum klappt es denn nun wieder nicht?

Ehrlich gesagt wüsste ich nicht, wie Herr Nagl oder irgendjemand anderes das noch irgendjemandem nachvollziehbar erklären kann. Es ist doch seit Monaten/Jahren immer wieder dasselbe unwürdige und eigentlich hochnotpeinliche Schauspiel!

Und jedesmal läuft es nach dem gleichen Schema ab...
1. Die Züge machen nicht was sie sollen, fahren aber erstmal noch tagelang oder wochenlang mit erheblichen Störungen und Ausfällen weiter.
2. Endlich wird eingesehen, dass es so doch nicht ewig weitergehen kann und das Problem nicht durch beten weggeht.
3. Die Züge werden aus dem Verkehr gezogen und durch Ersatzzüge ersetzt.
4. Es wird an einem neuen Update herumgedoktort, das aber diesmal ganz bestimmt auf jeden Fall und todsicher alle Probleme behebt und zu einem stabilen Betrieb führt - diesmal aber wirklich, wirklich, wirklich, echt versprochen!
5. Nachdem die Fahrgäste wochenlang in funktionierenden und weitgehend pünktlichen Ersatzzügen unterwegs waren, werden die Gurken von Dosto-IC wieder in die Umläufe eingeschert.
6. Fange wieder bei 1. an!

Da wird es langsam echt spannend zu sehen, ob der Dosto-IC oder Bill Murray im Film "Und täglich grüßt das Murmeltier" mehr Zeitschleifen durchlaufen.

Ich weiß nicht wie oft die DB noch voll auf die Fresse mit den IC2 fliegen will, bis es mal wirklich nachhaltige Verbesserungen gibt. Da hilft auch die x-te Wiederholung des Versprechens mit neuen Updates würde alles besser nichts mehr, es klappt jedes mal auf neue NICHT! Das ist das einzig zuverlässige an dem Schrott. Es gibt ja ein Sprichwort "Aus Fehlern wird man klug", aber entweder lernt die DB nicht oder der Lernprozess ist seeeeehr stark verlangsamt.

Dem Fahrgast geht es auch am Allerwertesten vorbei, wer jetzt genau für welchen Fehler zuständig ist. Der Fahrgast will einfach nur pünktlich und zuverlässig von A nach B kommen. Ich gehe davon aus, dass 99% egal ist was da fährt, solange es pünktlich und zuverlässig funktioniert. Wenn ich Roulette spielen will gehe ich lieber ins Casino statt mich auf den Bahnsteig zu stellen und zu warten, ob der IC2 heute zufällig mal keine Störung hat. Oder ist das vielleicht alles Teil eines großangelegten Plans, schon jetzt möglichst viele Fahrgäste auf der Gäubahn zu vergraulen? Dann fällt die möglicherweise jahrelange Sperrung in Stuttgart und das Ende in Vaihingen nicht mehr so vielen Leuten auf.

mein YouTube-Kanal: [www.youtube.com]




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 31.03.21 13:59.
Ober-Rodener schrieb:
Hallo,

man müßte nun einfach mal wissen, was die Fehlertreiber sind! Ist es werkseitig von Bombardier per Konstruktion Müll oder
ist es durch technische Zusatzausrüstung seitens der DB selbige der Verursacher?
Gerade bei ersterem würde ich dem Hersteller die Kisten "auf den Hof stellen" und ihm richtig Dampf machen.
Hallo Ober-Rodener,

wie laufen denn die 445/446 im Main-Franken-Netz mittlerweile? Ich sehe immer nur pünktliche 445/446 auf Live-Videos aus NAH und Umgebung.
Wenn die Kisten mittlerweile einigermaßen stabil laufen, dann ist wahrscheinlich DB Fernverkehr für das Desaster (mit-)verantwortlich.
Sollten die die gleichen Macken haben wie ihre Fernverkehrsgeschwister ist klar, wo der Fehler zu suchen ist. Aber Gesundbeten ist einfacher als neue Züge incl. Zulassung zu bestellen, besonders wenn man AlsTrans den Schrott jetzt wieder auf den Hof stellt um wenigstens einen Teil der Kohle wiederzukriegen! Adäquate, barrierearme FV-Fernverkehrszüge fallen nicht von den Bäumen und wachsen nicht im Himmel - oder so ähnlich ;-).
Und wenn die DB eine echte Fehlerkultur hätte, gingen sie hin und erklärten öffentlich, dass die IC2 Kernschrott sind (und DB FV schuld ist)!

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller

"Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen.
Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

PS: Setzt bitte einen passende Themabeschreibung über euren Text!
Ein guter Titel über dem Beitrag ist das Tüpfelchen auf dem i für einen wirklich guten Beitrag oder eine wirklich gute Antwort!

Re: "egal-Knopf" :P

geschrieben von: De David

Datum: 31.03.21 14:20

Ich fordere es ja schon lange, elektronische Systeme die derart penetrant nicht wollen wie sie sollen, bräuchten zwangsläufig einen "Egal-Knopf". Sozusagen als ultimativ höchste Instanz in der ganzen Softwareachitektur, der alles und jedes unmittelbar und ohne jegliches wenn und aber überbrücken kann.
Und wenn dann der Scheiß nicht funktioniert, und tausend Störmeldungen bringt, drückt der Tf genervt den Egal-Knopf weil es ihm egal ist wo dem Schrotthaufen jezt wieder der Pfurz quer sitzt, woraufhin die Technik einfach ungeachtet jeglichen Problems macht was sie soll :D
Oder noch besser, ausgeführt als Schlagtaster aus Metall, wo man in der Wut so richtig mit Karacho mit der Faust aufs Bedienpult schlagen kann daß die Wände nur so wackeln :D

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif
In unserer Familie werden Fahrten vom See nach Stuttgart mittlerweile nur noch so geplant, dass wir die schweizer Streifenwagen nutzen können. Mehr als 8 Minuten Verspätung hatten wir da im letzten Jahr nie. Warum ist die Bahn eigentlich zu faul / unfähig / doof da einfach mal ne Ersatzgarnitur vorzuhalten? An den Kosten kann das doch wohl kaum liegen, wenn die Fahrgäste der IC2 regelmäßig 25 % des Fahrpreises wieder zurückbekommen oder gar nicht mehr fahren deswegen?

Re: FGR billiger als Ersatzgarnitur

geschrieben von: HPNuller

Datum: 31.03.21 14:32

Alexander Huber schrieb:
In unserer Familie werden Fahrten vom See nach Stuttgart mittlerweile nur noch so geplant, dass wir die schweizer Streifenwagen nutzen können. Mehr als 8 Minuten Verspätung hatten wir da im letzten Jahr nie. Warum ist die Bahn eigentlich zu faul / unfähig / doof da einfach mal ne Ersatzgarnitur vorzuhalten? An den Kosten kann das doch wohl kaum liegen, wenn die Fahrgäste der IC2 regelmäßig 25 % des Fahrpreises wieder zurückbekommen oder gar nicht mehr fahren deswegen?
Hallo Alexander,

rechne doch mal: Die Fahrgäste bekommen auf Antrag 25% vom Fahrpreis zurück. Bei BC100-Kunden oder Zeitkarteninhabern sind das oftmals nur ein paar Cent. 75% des Fahrpreises verbleiben doch bei der DB. Eine Ersatzgarnitur fehlt an anderer Stelle bzw. muss teuer angemietet werden. Und das Personal braucht man auch dazu; es wird wohl nicht klappen, den defekten IC2 dort auszuscheren, wo die Ersatzgarnitur steht.

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller

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Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

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Re: FGR billiger als Ersatzgarnitur

geschrieben von: EK-Wagendienst

Datum: 31.03.21 14:37

HPNuller schrieb

rechne doch mal: Die Fahrgäste bekommen auf Antrag 25% vom Fahrpreis zurück. Bei BC100-Kunden oder Zeitkarteninhabern sind das oftmals nur ein paar Cent. 75% des Fahrpreises verbleiben doch bei der DB. Eine Ersatzgarnitur fehlt an anderer Stelle bzw. muss teuer angemietet werden. Und das Personal braucht man auch dazu; es wird wohl nicht klappen, den defekten IC2 dort auszuscheren, wo die Ersatzgarnitur steht.
Bei der BC100 gibt es pauschal 10€ bzw. 15€, auch wenn die Fahrstrecke eher kurz ist,
ich habe schon mal 15€ bekommen, obwohl es eine Verbindung im VRR von unter 25 km war, aber eben 1 Stunde später angekommen, weil der erste Zug im Stundentakt ausgefallen war.
Gibt es eigentlich auch Autos, deren Türen nur computergesteuert zu öffnen sind und/oder in denen man dann bei "Türstörungen" auf die Feuerwehr warten muss? Wer bestellt einen solchen Schrott?

http://www.bilder-hochladen.net/files/5eof-67-63dc.jpg
Hallo,

zur Info, was mit den abgestellten Garnituren am Bodensee passiert. Nach gründlicher Überlegung hat man sich wohl dagegen entschieden, die Garnituren mit der 101 ins "schwäbische Meer" zu schubsen.

101 048 schleppt zur Stunde die defekte Garnitur um 147 551 von RRZ nach TS (14:20 Uhr durch TOB). Die Fuhre soll dann gegen Abend weiter nach NN.

Morgen früh soll 147 574 ihre Garnitur selbstständig LZ nach TS bringen, soll wohl nach aktuellem Stand ohne Schlepp durchgeführt werden.

Grüße aus dem oberen Neckartal!



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 31.03.21 15:13.

Mein Vorschlag

geschrieben von: BR 103 235-8_2

Datum: 31.03.21 15:06

... Alle 101er fit machen und Talgo Loks bestellen, damit vor die IC2....
Bombotrans Maschinen an Cargo verkaufen..

Mit freundlichen Grüßen
Sascha
Dann kann man wohl damit rechnen, dass es morgen wieder eine Abschleppfahrt nach Nürnberg gibt - wenn nicht gar heute noch.

Grüße vom Murrbahner, welcher gerade als "diskriminierend" hingestellt wurde, weil wir uns - als Familie - an einen Viererplatz im Familienbereich setzen wollten und dort eine Single-Person saß.

Kein Probebetrieb?

geschrieben von: Carsten Frank

Datum: 31.03.21 15:11

Was ich mich am allermeisten frage:
Es kann ja immer sein dass durch schlechte Software, untaugliche (oder mittlerweile zu viele) Sensorik oder was auch immer es Problematisch ist die Züge betriebstauglich zu machen.

Aber wenn man da jedes mal auf alle neue Software spielt und es dann gleich in den ersten 1-2 Tagen im Fahrgastbetrieb reihenweise Ausfälle hagelt müssen doch irgendwann mal die Manager - egal ob beim Lieferanten oder Kunden - ausgetauscht werden die nicht dafür sorgen dass erst mal mit mehreren Garnituren ein mehrtägiger Probebetrieb unter Echtbedingungen gefahren wird?
Es findet sich doch sicher irgendwo in Deutschland eine Strecke die dafür freie Trassen (und Abschlepploks...) hat und für jeden Wagen ein paar Studenten die gegen Geld den Fahrgastwechsel simulieren?



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 31.03.21 15:12.
Moin,

die gab es bereits mit dem DeLorean, wenn auch vielleicht eher nur elektronisch statt nur computergesteuert. Das Schließen ging wohl auch noch per Hand, das Öffnen war aber mechanisch/manuell nicht möglich, wenn die Elektronik das nicht wollte: Schönes Video mit den Türen als eines der Themen aus Jay Leno´s Garage ab Minute 29:
Quelle: YouTube
Populär war die Türöffnung bei dem Auto aber auch nicht und hat dem Erfolg des DeLorean nicht geholfen, also eher kein Vorbild für Autos oder Züge.

Grüße

Jobst-Hinrich Jacke
Hej,

ich verstehe das ganze mitlerweile überhaupt nicht mehr - Die 147.0 von Regio laufen doch um einiges besser und die Gütervatiante 187 doch ebenso?!

Gruß
Tz 4683
___________________

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Re: Mein Vorschlag

geschrieben von: HPNuller

Datum: 31.03.21 15:43

BR 103 235-8_2 schrieb:Zitat:
... Alle 101er fit machen und Talgo Loks bestellen, damit vor die IC2....
Bombotrans Maschinen an Cargo verkaufen..

Mit freundlichen Grüßen
Sascha
Hallo Sascha,

Dein Vorschlag hat ein paar Haken:
1. Der IC2 ist nur mit BR147.5 zugelassen.
2. Die 101 ist "fertsch", Ertüchtigung unwirtschaftlich
3. DBC braucht keine 147.5, das ganze Personenzugzeug stört doch nur. Aktuell hat DBC genug Maschinen und bei den Vermietern stehen die Cargo-Maschinen sich die Räder eckig.

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller

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Tz 4683 schrieb:
Hej,

ich verstehe das ganze mitlerweile überhaupt nicht mehr - Die 147.0 von Regio laufen doch um einiges besser und die Gütervatiante 187 doch ebenso?!
WTB ist hier wohl dass Sprichwort. Weiter oben wurde eine Überlastung der Computer genannt.
Könnte es sein, dass durch das WTB System einfach zu viele Daten irgendwo zentral verarbeitet werden müssen? (Ist uns ja zu Homeofficezeiten allen bekannt, wenn zu viele mit Kamera in der Konferenz sind, läuft es holprig...) Was läuft denn bei dem WTB alles an Signalen zum Hauptrechner einer Einheit, und wo ist der? Autom. Bremsprobe, Fehlermeldungen für WC, nicht funktionierende Beleuchtung, NBÜ, Türmelder, Trittstuffen, Personalnotruf, Sitzplatzreservierungen, Bremsstellungen, FIS, wlan, interner Sprechfunk?

WTB an für sich ist ja nichts neues bei der DB, die 101 mit den Metropolitan hatten ja auch schon WTB, nur war es dort wahrscheinlich um einiges weniger umfangreich.

Zum Vergleich, wie werden denn die oben genannten Daten bei Garnituren mit ZWS übertragen?


PS: Was ich hier genannt habe, sind keine Fakten, sondern meine Gedanken, es kann auch gut sein, dass ich völlig daneben liege!

Viele Grüße, Johannes!
dieselfan88 schrieb:
WTB ist hier wohl dass Sprichwort. Weiter oben wurde eine Überlastung der Computer genannt.
Könnte es sein, dass durch das WTB System einfach zu viele Daten irgendwo zentral verarbeitet werden müssen? (Ist uns ja zu Homeofficezeiten allen bekannt, wenn zu viele mit Kamera in der Konferenz sind, läuft es holprig...) Was läuft denn bei dem WTB alles an Signalen zum Hauptrechner einer Einheit, und wo ist der? Autom. Bremsprobe, Fehlermeldungen für WC, nicht funktionierende Beleuchtung, NBÜ, Türmelder, Trittstuffen, Personalnotruf, Sitzplatzreservierungen, Bremsstellungen, FIS, wlan, interner Sprechfunk?

WTB an für sich ist ja nichts neues bei der DB, die 101 mit den Metropolitan hatten ja auch schon WTB, nur war es dort wahrscheinlich um einiges weniger umfangreich.

Zum Vergleich, wie werden denn die oben genannten Daten bei Garnituren mit ZWS übertragen?


PS: Was ich hier genannt habe, sind keine Fakten, sondern meine Gedanken, es kann auch gut sein, dass ich völlig daneben liege!
Hallo Johannes,

mag sein, dass die Rechner überlastet sind. Aber das muss Bombtrans doch gewusst haben, die Datenmenge ist doch nicht plötzlich vom Himmel gefallen! Das hätte früher auffallen sollen/müssen!

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller

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Dann könnte man doch mal den Rechner gegen einen leistungsstarken austauschen. Oder sind die fest verbaut und nicht zugänglich?
Andererseits müsste doch ein guter handelsüblicher Prozessor heutzutage diese Datenmengen verarbeiten können. Oder wurde da etwa an einem zentralen Bauteil gespart?

Ulrich

Re: "egal-Knopf" :P

geschrieben von: ulrich

Datum: 31.03.21 16:48

Der ist gut.🤣

Gerade in einem Pesa ohne Lüftung und Licht sitzend. Immerhin fährt er.

Ulrich

Re: "egal-Knopf" :P

geschrieben von: tomx3

Datum: 31.03.21 16:54

ulrich schrieb:
Gerade in einem Pesa ohne Lüftung und Licht sitzend. Immerhin fährt er.

Welcher Hai (oder sitzt du in einem Acatus/Atribo/Dart/Elf? :-P) fährt den um 16:48 Uhr MESZ mit abgedunkelten Scheiben durch die Gegend? :-P

Re: Rechnertausch

geschrieben von: HPNuller

Datum: 31.03.21 16:57

ulrich schrieb:Zitat:
Dann könnte man doch mal den Rechner gegen einen leistungsstarken austauschen. Oder sind die fest verbaut und nicht zugänglich?
Andererseits müsste doch ein guter handelsüblicher Prozessor heutzutage diese Datenmengen verarbeiten können. Oder wurde da etwa an einem zentralen Bauteil gespart?
Halalo Ulrich,

das kann schon schwierig werden. Ich weiß nicht, ob das ein "handelsüblicher Prozessor" ist oder nicht. Wenn nicht dann schwierig. Auch weiß ich nicht, ob genau diese Rechnerkonfiguration für die Zulassung relevant ist.
Kannst Du den Prozessor tauschen, so braucht er u. U. mehr Platz, also Platz für die Kühlung, da eine leistungsstärkere CPU mehr Abwärme erzeugt und mehr Strom braucht. Und da das keine Standard Mini- oder Micro-ATX-Gehäuse sind und der Platz in der Lok knapp ist, kann es auch daran scheitern. Und einen ganz neuen Rechner mit einer nicht nur schnelleren, sondern auch vom Aufbau her anderen Architektur zu verbauen, bedeutet die ganze Software neu zuschreiben und die ist sicherlich system-, äh zulassungsrelevant!

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller

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Huhu.


Alexander Huber schrieb:
Warum ist die Bahn eigentlich zu faul / unfähig / doof da einfach mal ne Ersatzgarnitur vorzuhalten?
Weil DB FV ein faktisches Monopol hat und es dem Laden völlig egal sein kann, ob die Dinger funktionieren oder nicht. Die Kosten für Ersatz wäre um ein Vielfaches höher als die Einnahmeverluste es sind. Also: egal.

DB FV wirtschaftet seit ewigen Zeiten nach dem Motto: wenn's klappt, ist's schön - und wenn's nicht klappt, ist's auch egal.

Und solange die selbsternannte Konkurrenz noch schlimmer ist und solange dem Eigentümer das Gebaren seiner Untertanen völlig egal ist, solange wird sich auch nichts ändern.

Da bracht es auch kein Schön-Geschreibsel des Herrn Nagl. Außer er schreibt so schön wie neulich, wo sich Miliardenverluste fast wie eine schwarze Null lasen.


Schöne Grüße von jörg


Und da gibt's Leute, die wollen ernsthaft die gesamte Eisenbahn wieder verstaatlichen und konkurrenzlos organisieren. Damit's dann auch garantiert überall so zugeht wie bei DB FV ...
ßänkjuhforträvvelingwißdeutschebahn schrieb:
Gibt es eigentlich auch Autos, deren Türen nur computergesteuert zu öffnen sind und/oder in denen man dann bei "Türstörungen" auf die Feuerwehr warten muss? Wer bestellt einen solchen Schrott?
Sind es denn "nur" noch Türstörungen?

Ich saß mal in einem, wo der computer meldete, dass ein Wagen fehlt und der deshalb die Weiterfahrt verweigerte. Nach zig resets und einer Stunde Verspätung ging es dann wieder.

Re: Rechnertausch

geschrieben von: EK-Wagendienst

Datum: 31.03.21 17:19

HPNuller schrieb:
das kann schon schwierig werden. Ich weiß nicht, ob das ein "handelsüblicher Prozessor" ist oder nicht. Wenn nicht dann schwierig. Auch weiß ich nicht, ob genau diese Rechnerkonfiguration für die Zulassung relevant ist.
Kannst Du den Prozessor tauschen, so braucht er u. U. mehr Platz, also Platz für die Kühlung, da eine leistungsstärkere CPU mehr Abwärme erzeugt und mehr Strom braucht. Und da das keine Standard Mini- oder Micro-ATX-Gehäuse sind und der Platz in der Lok knapp ist, kann es auch daran scheitern. Und einen ganz neuen Rechner mit einer nicht nur schnelleren, sondern auch vom Aufbau her anderen Architektur zu verbauen, bedeutet die ganze Software neu zuschreiben und die ist sicherlich system-, äh zulassungsrelevant!
War da nicht was, dass der Steuerwagen die Zentrale ist, deswegen geht dich wohl auch nicht umfahren, und die Lok vor den Steuerwagen zu setzen.
(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
Grüsse, Krischan.

"Theoretisch müsste ich mich eigentlich aufregen - aber der Gesundheit zu liebe ist es mir völlig egal!"




Re: Rechnertausch

geschrieben von: kmueller

Datum: 31.03.21 17:29

HPNuller schrieb:
ulrich schrieb:Zitat:
Dann könnte man doch mal den Rechner gegen einen leistungsstarken austauschen.
Kannst Du den Prozessor tauschen, so braucht er u. U. mehr Platz, also Platz für die Kühlung, da eine leistungsstärkere CPU mehr Abwärme erzeugt und mehr Strom braucht. Und da das keine Standard Mini- oder Micro-ATX-Gehäuse sind und der Platz in der Lok knapp ist, kann es auch daran scheitern.
So ungefähr stelle ich mir Planungen eines Betriebswirts mit Prädikatsexamen vor.
bw_bahner schrieb:Zitat:
101 048 schleppt zur Stunde die defekte Garnitur um 147 551 von RRZ nach TS (14:20 Uhr durch TOB). Die Fuhre soll dann gegen Abend weiter nach NN.
Hat der Bender eigentlich inzwischen wieder Kapazitäten frei oder wird noch an den 605ern geknabbert ?

Jeder "klassische IC 1" oder InterRegio macht DB Fernverkehr Ehre in Sachen Zuverlässigkeit - das hier ist Tristesse in Reinkultur.

Die Reisenden mit Fahrrad, die schuldlos "am falschen Ende" des Zuges stehen, füttern bei der DB sicherlich wieder die Statistik,
derzufolge die Fahrradmitnahme schuld ist an der Verspätung im Fernverkehr.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 31.03.21 17:47.

Re: "egal-Knopf" :P

geschrieben von: Hilfsbetreiber

Datum: 31.03.21 17:52

Moin!

Den 'egal-Knopf' gibt es in der Signaltechnik und heißt Zs1.

Geht meistens gut, in Bad Aibling nicht.

Der Hilfsbetreiber

Re: Rechnertausch

geschrieben von: Gitgut

Datum: 31.03.21 17:53

Das mit der Größe der Hardware halte ich für einen Mythos. Bei Kampfflugzeugen werden häufig Grafikkarten und Sodimm Systems on a Chip eingesetzt. Das könnte man sicherlich auch dort einsetzen. Wenn euch das zu fortgeschritten erscheint: schaut mal wie groß ein Intel ghost canyon Nuc ist!

"Giftgüter aus Osterspai"

Wie sieht es denn in Norddeutschland aus?

geschrieben von: Bm235

Datum: 31.03.21 18:00

Wie läuft es denn auf der Linie Leipzig - Norddeich? Bisher hat man nicht viel über Störungen gelesen.

Danke! YMMD ;-))) (o.w.T)

geschrieben von: Zahlenmeisterei

Datum: 31.03.21 18:05

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
1-mal bearbeitet. Zuletzt am 31.03.21 18:05.

Re: Rechnertausch

geschrieben von: HPNuller

Datum: 31.03.21 18:07

EK-Wagendienst schrieb:
HPNuller schrieb:
das kann schon schwierig werden. Ich weiß nicht, ob das ein "handelsüblicher Prozessor" ist oder nicht. Wenn nicht dann schwierig. Auch weiß ich nicht, ob genau diese Rechnerkonfiguration für die Zulassung relevant ist.
Kannst Du den Prozessor tauschen, so braucht er u. U. mehr Platz, also Platz für die Kühlung, da eine leistungsstärkere CPU mehr Abwärme erzeugt und mehr Strom braucht. Und da das keine Standard Mini- oder Micro-ATX-Gehäuse sind und der Platz in der Lok knapp ist, kann es auch daran scheitern. Und einen ganz neuen Rechner mit einer nicht nur schnelleren, sondern auch vom Aufbau her anderen Architektur zu verbauen, bedeutet die ganze Software neu zuschreiben und die ist sicherlich system-, äh zulassungsrelevant!

War da nicht was, dass der Steuerwagen die Zentrale ist, deswegen geht dich wohl auch nicht umfahren, und die Lok vor den Steuerwagen zu setzen.
Das ist aber irrelevant, der Platz im FS des STW ist sicherlich auch nicht größer. Das sind alles Module, die einen festen Platz haben. Sei es als Einschub oder als Steckkarte. Wenn es thermisch/elektronisch/mechanisch nicht passt, dann geht es eben nicht.
Was nicht passt wird passend gemacht funktioniert mit EBA/ERA nicht!

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller

"Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen.
Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

PS: Setzt bitte einen passende Themabeschreibung über euren Text!
Ein guter Titel über dem Beitrag ist das Tüpfelchen auf dem i für einen wirklich guten Beitrag oder eine wirklich gute Antwort!

Re: Wie sieht es denn in Norddeutschland aus?

geschrieben von: Mesosphere

Datum: 31.03.21 18:10

Weg mit diesem IC2-Schrott! Stattdessen 6-teilige Stadler KISS oder ebenfalls 6-teilige Siemens Desiro HC bestellen. Die schaffen zudem 200 bzw. 190 km/h (am besten zusammen in einem Topf mit den geplanten Bestellungen für schnelle RE auf der Neubaustrecke [Karlsruhe - Vaihingen - ] Stuttgart - Ulm. Vielleicht kann man die schon bestellten schnellen RE Nürnberg - Coburg auch noch in denselben Topf bringen). Ich weiß, diese Geschw. wird auf der Gäubahn gar nicht erreicht. Aber wenn später die Anbindung zum Flughafen und S21 da ist, dann ist dieses Tempo bis Flugh. und durch den geplanten Gäubahntunnel möglich. Und sie sind austauschbarer mit IC auf anderen Strecken, wo eher mal 200km/h möglich ist.
Der Zeuge Desiros schrieb:
30. März 2021:
2384: Ausfall wegen „technischer Störung am Zug“
Der hat immerhin die ersten etwa 200 m von Singen Richtung Stuttgart geschafft, bis er nicht mehr wollte. Als ich 20 min nach geplanter Abfahrt in Singen zufällig vorbei kam, stand er etwa 30 min hinter dem Ausfahrsignal (und 15 min später als ich weiter bin immer noch). Immehin noch praktisch, so blockierte er neben Gleis 1 nur noch das zu dieser Zeit irrelevante Gleis 6, die anderen Züge konnten mit minimalen Verspätungen wegen zusätzlichen Kreuzungen im Weichenbereich drumrumfahren. Die Mehrheit der Wagen stand noch am Bahnsteig, macht es einfach, die gestrandeten Reisenden aus dem Zug zu bringen.

Angesichts des IC2-Desasters recht unbedeutend, aber bei vielen IC2 ist zuletzt der Hinweis "Ohne behindertengerechtes WC" zu finden, es gibt als nicht nur Probleme beim Fahren, sondern auch im Zug.

Gruss

Florian



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 31.03.21 18:33.
Huhu!

DB FV wirtschaftet seit ewigen Zeiten nach dem Motto: wenn's klappt, ist's schön - und wenn's nicht klappt, ist's auch egal.

Wobei man diese Worte auch jahrelang unter die Eurobahn setzen konnte. Die hat auch nichts gejuckt, obwohl sie sich unter vielen Mitbewerbern zu behaupten hatte. Trotzdem durfte sie sich viele Happerchens erlauben und schau wo sie noch heute überall fährt. Nach funktionierenden Wettbewebsregeln hätte sie eigentlich verschwunden sein müssen.

Gruß, Olaf

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Zufallsbegegnung auf dem Bahnsteig: Kleiner Sohnemann fragt den Vater, was das da oben für Kabel über dem Gleis seien. "Das ist die Energieschnur. Die zieht den Zug..."
Da kriegen die Zugrechner erst Recht was zu tun. Ich würde ja zu gerne mal in einem Zugsimulator eine solche IC2-KI-Fahrt erleben.

Gruß, Olaf

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Zufallsbegegnung auf dem Bahnsteig: Kleiner Sohnemann fragt den Vater, was das da oben für Kabel über dem Gleis seien. "Das ist die Energieschnur. Die zieht den Zug..."

Re: Wie sieht es denn in Norddeutschland aus?

geschrieben von: Alibizugpaar

Datum: 31.03.21 18:38

Vor zwei, drei Tagen gab es im Sichtungsforum eine Fotostrecke zu einer IC2-Evakuierung bei Hannover zu sehen. Der dokumentierte Einzelfall stand nicht für das Gesamtbild des Tages, aber daß so ein Zug einfach mal auf freier Strecke langsam ausrollt, stehen bleibt und sich nicht mehr bewegen will, das ist schon beeindruckend.

Gruß, Olaf

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Zufallsbegegnung auf dem Bahnsteig: Kleiner Sohnemann fragt den Vater, was das da oben für Kabel über dem Gleis seien. "Das ist die Energieschnur. Die zieht den Zug..."

Re: Mein Vorschlag

geschrieben von: Matthias Muschke

Datum: 31.03.21 18:39

BR 103 235-8_2 schrieb:
... Alle 101er fit machen und Talgo Loks bestellen, damit vor die IC2....
Bombotrans Maschinen an Cargo verkaufen..
Es liegt nicht an den Loks...

"Damit auch ich was zu meckern habe: Ich finde immer die künstliche Dampfentwicklung durch Abblasen an den Zylindern fürchterlich. Sicher gibt das für den ambitionierten Laien tolle Fotos, den Sound jedoch zerstört es vollkommen. :-("

Facebook-Fundstück...

[m.facebook.com]

aus aktuellem Anlass :-(: [www.youtube.com]
Tz 4683 schrieb:
Hej,

ich verstehe das ganze mitlerweile überhaupt nicht mehr - Die 147.0 von Regio laufen doch um einiges besser und die Gütervatiante 187 doch ebenso?!
Die 147.0 hat keine Leittechnik verbaut bzw. kein WTB. Die 147.5 hat dieses und das funktioniert mehr schlecht als recht. Schaue doch einfach mal ob du momentan eine von den beiden 147 bei Metronom im Einsatz siehst? Die Stehen seit Wochen abgestellt in Uelzen in der Ecke. Den auch im normalen ZWS Betrieb ohne WTB macht die Kiste was sie will aber nicht das was sie soll.

Re: FGR billiger als Ersatzgarnitur

geschrieben von: Murrtalbahner

Datum: 31.03.21 19:09

HPNuller schrieb:
Alexander Huber schrieb:
In unserer Familie werden Fahrten vom See nach Stuttgart mittlerweile nur noch so geplant, dass wir die schweizer Streifenwagen nutzen können. Mehr als 8 Minuten Verspätung hatten wir da im letzten Jahr nie. Warum ist die Bahn eigentlich zu faul / unfähig / doof da einfach mal ne Ersatzgarnitur vorzuhalten? An den Kosten kann das doch wohl kaum liegen, wenn die Fahrgäste der IC2 regelmäßig 25 % des Fahrpreises wieder zurückbekommen oder gar nicht mehr fahren deswegen?
Hallo Alexander,

rechne doch mal: Die Fahrgäste bekommen auf Antrag 25% vom Fahrpreis zurück. Bei BC100-Kunden oder Zeitkarteninhabern sind das oftmals nur ein paar Cent. 75% des Fahrpreises verbleiben doch bei der DB. Eine Ersatzgarnitur fehlt an anderer Stelle bzw. muss teuer angemietet werden. Und das Personal braucht man auch dazu; es wird wohl nicht klappen, den defekten IC2 dort auszuscheren, wo die Ersatzgarnitur steht.

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller
Die eigentliche Unverschämtheit ist, dass man die Kisten überhaupt noch ins Rennen schickt und jetzt offenbar zum wiederholten Mal ohne die Funktion der Teile zu testen! Man hätte längst, und da reden wir von Jahren, die Teile aus dem Verkehr ziehen und auf IC1 umstellen müssen, und die IC2+147 erst wieder einsetzen, wenn JEDES FAHRZEUG ein wochenlanges Testprogramm mit simulierte Fahrplan störungsfrei hinter sich gebracht hat.

So ist das nur ein Affront gegenüber den Fahrgästen, die man, unter anderem hier von höchster Stelle, wieder Mal angelogen hat.

Zitat Facebook Deutsche Bahn Konzern vom 18.3.15: "Der geplante Ausbau des Fernverkehrs, der heute vorgestellt wurde, wird in jedem Fall auch ohne Unterstützung der Länder umgesetzt und ist eigenwirtschaftlich geplant. Es wird also keinen bestellten Fernverkehr geben."

Re: Rechnertausch

geschrieben von: kukuk

Datum: 31.03.21 19:10

Da ist garantiert nichts mit Mini ATX Gehäuse oder so verbaut. Das wird ein Spezial Einschub sein, wahrscheinlich mit einem ARM SoC oder einer Intel/AMD CPU und einem speziellen Chipsatz für Sicherheitsrelevante Anwendungen. Nichts von der Stange. Die Teile haben normalerweise auch genug Rechenleistung. Weil soviel brauchst Du da gar nicht, wenn es viele Rechenintensieve Operationen machen muß spendiert man so einem Teil eine entsprechende GPU oder einen FPGA.

Kann natürlich sein, das Bombardier da am falschen Ende gespart hat, die Teile sind nicht billig.
Wahrscheinlicher ist aber, das da die falschen Entwickler dran saßen, die es nicht mehr gewohnt sind effizient zu programmieren.
Kenne ich doch von meiner Arbeit: der erste abgelieferte Algorithmus hatte eine Laufzeit von O(N*N). Team einen Kopf kürzer gemacht. Der zweite war immerhin schon O(2N). Team noch mal einen Kopf kleiner gemacht. Der finale Algorithmus hatte eine Laufzeit von O(N). Geht doch wenn man sein Gehirn einschaltet und nicht einfach Stumpf runter programmiert.
Mit der ersten Version war ein Raspberry Pi überfordert, mit der finalen Version hat er sich gelangweilt.
Man kann intelligente Programmierung durch viel Hardware ersetzen, ist aber teuer und skaliert nicht.
Ober-Rodener schrieb:
Hallo,

man müßte nun einfach mal wissen, was die Fehlertreiber sind! Ist es werkseitig von Bombardier per Konstruktion Müll oder
ist es durch technische Zusatzausrüstung seitens der DB selbige der Verursacher?
Gerade bei ersterem würde ich dem Hersteller die Kisten "auf den Hof stellen" und ihm richtig Dampf machen.


Dieser ganze Industrieabfall. Was ist der Fehlertreiber? Na, einfach alles. Diese fahrenden Schrottkisten gehören zum Bender auf den Hof. Es müssen wieder funktionierende Lok her - 112, 103 etc. Und IC Wagen mit Übersetzfenstern bzw die Rheingoldsitzwagen mit Klimaanlage und komfortablen Sitzen. dazu! Für mehr Reisequalität/quantität auf unseren Schienen!


Gruß, 219 003-1

Re: Wie sieht es denn in Norddeutschland aus?

geschrieben von: Pio

Datum: 31.03.21 19:36

Es handelte sich dort bei Hannover, aber auch um einen IC2 mit 147.5.
Wobei die ersten Lieferserien IC2, auch über Jahre, erst beim Kunden gereift sind.
Keiner von uns kennt die Verträge von DB/Hersteller. Wenn sie vernünftig verhandelt worden wären, würde die DB FV AG sich mit Regressforderugen beim Hersteller schadlos halten können. Und entsprechende Ersatzleistungen fordern können. Scheint also nicht nur an der Bombtransthom Technik zu liegen, das sowohl dem Kunden, als auch dem Personal dieses Desaster zugemutet wird.
Ich hatte schon mehrmals vorgeschlagen die 146.5/147.5 als auch die Steuerwagen dem Hersteller wieder auf das Gehöft zu stellen. Als Regress und Schadenswiedergutmachung, für jeden IC2, 2 angetriebene Steuerwagen/Triebwagen als Ersatz liefern zu lassen. Dann hätte man auch etwas, zumindest von der Zugkonfiguration, halbwegs kompatiebeles zum KISS 6 Teiler.
Die bessere Variante wäre allerdings gewesen, sich mit den CH Kollegen zusammen zu tun. Twindex Vario in einer größeren Stückzahlen, wäre bei gemeinsamer Bestellung, für beide Partner, sowohl in Beschaffung, Unterhaltung, Lagerhaltung als auch im gemeinsamen Zulassungsprozess für CH/D günstiger gewesen. Nicht das diese Banane auch erst beim Kunden reifen mußte. Aber die Schweizer scheinen die Verträge besser gemacht zu haben. Es gab ja eine Entschädigungslieferung, zusätzlicher Züge.

Zwei Trapeze pro Bahnhof statt zwei einfacher Weichenverbindungen !!!




3-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.04.21 05:25.

Re: Rechnertausch

geschrieben von: HPNuller

Datum: 31.03.21 19:39

kukuk schrieb:
Da ist garantiert nichts mit Mini ATX Gehäuse oder so verbaut. Das wird ein Spezial Einschub sein, wahrscheinlich mit einem ARM SoC oder einer Intel/AMD CPU und einem speziellen Chipsatz für Sicherheitsrelevante Anwendungen. Nichts von der Stange. Die Teile haben normalerweise auch genug Rechenleistung. Weil soviel brauchst Du da gar nicht, wenn es viele Rechenintensieve Operationen machen muß spendiert man so einem Teil eine entsprechende GPU oder einen FPGA.
Ich schrieb ja kein Mini-ATX und Micro-ATX-Gehäuse. Und ein TPM-Modul ist ja heute fast auf jedem Mainboard und die Unterstützung auch im OS (jetzt auch Linux). kukuk schrieb:
Kann natürlich sein, das Bombardier da am falschen Ende gespart hat, die Teile sind nicht billig.
Wahrscheinlicher ist aber, das da die falschen Entwickler dran saßen, die es nicht mehr gewohnt sind effizient zu programmieren.
Kenne ich doch von meiner Arbeit: der erste abgelieferte Algorithmus hatte eine Laufzeit von O(N*N). Team einen Kopf kürzer gemacht. Der zweite war immerhin schon O(2N). Team noch mal einen Kopf kleiner gemacht. Der finale Algorithmus hatte eine Laufzeit von O(N). Geht doch wenn man sein Gehirn einschaltet und nicht einfach Stumpf runter programmiert.
Mit der ersten Version war ein Raspberry Pi überfordert, mit der finalen Version hat er sich gelangweilt.
Man kann intelligente Programmierung durch viel Hardware ersetzen, ist aber teuer und skaliert nicht.
Die Arbeitszeit ist doch heute das Teure, die Hardware ist dagegen doch billig! Und bei den ganzen Programmiersprachen, die wie Pilze aus dem Boden schießen geht es doch nur darum, dass die Anwender nicht lange nachdenken müssen, sondern stumpf coden. In ASM oder C/C++ kann doch keiner mehr richtig coden Es ist schön, dass Du so sehr auf effizienten Code geachtet hast, aber O(n log n) wäre doch auch schon schön gewesen und wäre sicherlich preiswerter gewesen!
Und auch beim PI ist die Rechenpower stark auf dem Vormarsch: der Pi 4 ist wesentlich schneller als der Pi 3B, je nach Anwendung bis zu fünfmal! Und das bei einem Platinchen für ca. 60 Euro!

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller

"Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen.
Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

PS: Setzt bitte einen passende Themabeschreibung über euren Text!
Ein guter Titel über dem Beitrag ist das Tüpfelchen auf dem i für einen wirklich guten Beitrag oder eine wirklich gute Antwort!

Re: "egal-Knopf" :P

geschrieben von: ulrich

Datum: 31.03.21 19:40

Im Tunnel ist es meistens dunkel.

Ulrich

Re: Rechnertausch

geschrieben von: kukuk

Datum: 31.03.21 20:01

HPNuller schrieb:
Es ist schön, dass Du so sehr auf effizienten Code geachtet hast, aber O(n log n) wäre doch auch schon schön gewesen und wäre sicherlich preiswerter gewesen!

Kurzfristig wäre eine O(n log n) Variante vielleicht billiger gewesen, wenn man nur an einen Anwender denkt wäre wahrscheinlich sogar leistungsfähigere Hardware für O(N*N) billiger gewesen. Über die Lebenszeit der Software betrachtet, wäre die zusätzlich benötigte Rechenkapazität deutlich teurer geworden.
Ich habe bei dem Teil nicht aus Langeweile so auf die Performance geschaut, das ganze muß immer im großen Zusammenhang aller Komponenten betrachtet werden.
Genauso wie beim Steuerungscomputer oder IoT Geräte: die Software entwickelt man nur einmal, installiert wird sie dann aber sehr, sehr häufig. Was man da bei der Entwicklung einspart kann dann ganz schnell deutlich teurer werden.
ulrich schrieb:
Dann könnte man doch mal den Rechner gegen einen leistungsstarken austauschen. Oder sind die fest verbaut und nicht zugänglich?
Andererseits müsste doch ein guter handelsüblicher Prozessor heutzutage diese Datenmengen verarbeiten können. Oder wurde da etwa an einem zentralen Bauteil gespart?
Wenn es denn die Rechenleistung der CPU ist und nicht beispielsweise die Datenrate auf dem WTB nicht ausreicht. Ein schnellerer Rechner würde dann nur mehr Takte mit warten verbringen. Und eine solche Datenrate lässt sich nicht so einfach erhöhen.

http://www.fahrzeuglisten.de/signlogo.php

Stuttgart 21 Schluss!

Re: Wie sieht es denn in Norddeutschland aus?

geschrieben von: philip112

Datum: 31.03.21 20:52

Im Magdeburger Raum hab ich in den letzten Monaten recht häufig IC1 Ersatzzüge gesehen. Ob diese allerdings auf Leipzig-Norddeich oder Dresden-Köln unterwegs waren kann ich nicht sagen.
In Magdeburg Hbf steht auch relativ häufig ein IC1 rum.

Re: "egal-Knopf" :P

geschrieben von: mb1181

Datum: 31.03.21 22:06

Hi!

Die Idee ist super, wär ich auch dafür.
Habe als Handwerker viel mir Gebäudeautomation zu tun, da denk ich mir auch öfter: 'Wie einfach wären jetzt 3 mechanische Schalter statt nem bekloppten Touchpad mit 10000 Transistoren dahinter.'

VG
Matthias
Das wäre doch der Ideale Anwendungsfal für meinen "Egal-Knopf". Der Tf siet aus dem Fenster, sieht daß alle 5 Wagen am Zug sind, drückt den Egal-Knopf, der Rechner ignoriert die Meldung daß ein Wagen fehlt daraufhin einfach komplett, und der Zug fährt ganz normal.

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif
Hallo zusammen,

der IC2 war und ist eine echte Odyssee...

Ist denn noch niemand auf die Idee gekommen, eine Zulassung der Züge OHNE die vermaledeite WTB zu beantragen?
Die Wagen an sich sind nicht viel anders als die seit 2003 gebauten RE160-Wagen, die lassen sich auch wunderbar mit FMZ (und darüber mit dem Abfertigungssystem TAV oder SAT) betreiben. Das ist schon seit Jahrzehnten in Gebrauch und funktioniert zuverlässig.

Für die Wendezugsteuerung gibt es immer noch die gute alte ZWS - die Loks dürften wohl ohnehin darüber verfügen, die Steuerwagen kann man
sicher auch noch problemlos damit ausrüsten.

Das wäre in meinen Augen der einzige Weg, die IC2-Züge problemlos betreiben zu können. Vielleicht würde es auch genügen, lediglich die Traktionssteuerung
(also die Wendezugsteuerung) nicht über WTB, sondern über ZWS laufen zu lassen und nur den Rest mit WTB zu realisieren...

Mit FMZ, TAV und ZWS könnte man dann auch völlig unkompliziert mal einen sechsten und siebten Wagen in die Züge einreihen, ohne dass gleich irgendwas nicht mehr mitspielt...

Gruß
Jan

Ich bin Befürworter der fränkischen Höllentalbahn!

Wer billig bestellt, bekommt billig..

geschrieben von: fernschnell

Datum: 01.04.21 00:25

Nicht dass Bombardier es nicht könnte. Den TWINDEXX Swiss Express haben sie ja mit viel Fleiß auch einigermaßen hinbekommen, aber die Schweizer haben eben auch Besseres bestellt als eben nur knapp über (?) Fernbus-Niveau…

Mit dem TWINDEXX Vario seh ich bissle schwarz fürs IC-Netz-2030, dazu mit Deutschlandtakt-Vorschlägen, die zwar irgendwie rechnerisch funktionieren, aber z.B. die unzeitgemäßen Reisezeiten der IC-Linie 61 Karlsruhe -Nürnberg - Leipzig nicht nur konservieren, sondern sogar noch verschlechtern.

fernschnelle Grüße



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.04.21 00:26.
Kann dir nur aus eigenen Beobachtung schreiben. Am letzten Freitag war konsequent 2 Stunden-Wende in RK (gesichtet alle Wenden von 11-17 Uhr). Auch die freitags früher durchgeführte Kurzwende bei der damals tagsüber letzten verbliebenen IC2 Garnitur um 17 Uhr wurde nicht mehr gemacht. Kann sein, dass das aus Mangel einsatzfähiger Garnituren über den Haufen geworfen werden, es verkehren ja schon IC1-Ersatzzüge...

JumpUp schrieb:
Wurde eigentlich bei der IC-Linie 61 (Karlsruhe - Nürnberg) die überschlagene Wende in Karlsruhe Hbf eingestellt?
Ich lese regelmäßig "Verspätung aus voriger Fahrt", aber das dürfte doch bei einer Wendezeit von über zwei Stunden nicht mehr der Fall sein?

Oder wurde die jetzt eingekürzt auf ca. 10-15 Minuten Bahnsteigwende?

Da siehst Du mal....

geschrieben von: bollisee

Datum: 01.04.21 01:24

Der Zeuge Desiros schrieb:Zitat:
...
Die 1. Bauserie hat es vor einigen Wochen schon geahnt: die Fahrgäste werden einmal mehr zum Versuchskaninchen gemacht. Was bleibt ist also die noch immer offene Frage: was muss noch alles passieren, bis die DB diese rollenden Schrotthaufen (sorry) endgültig aus dem kommerziellen Fahrgastverkehr zieht? Auch Software-Update Nummer 371 wird da nicht helfen.
Aber wahrscheinlich passiert wieder einmal nichts, die Fahrgäste werden ein weiteres Mal mit leeren Ankündigungen vertröstet, und ein weiterer Zug fällt wegen einer "technischen Störung am Zug aus.

Frustrierte Grüße

Heiko
Ja, jetzt siehst Du mal, wie es den Fahrgästen der RAB-Stecken geht, weil deren miserabel gewartete Fahrzeuge beim ersten Sonnenschein sich nicht mehr bewegen wollen, Klimaanlagen ohnehin nicht funktionieren und zum Verspätung aufholen mal eben die Fahrgäste ihrem Zug bei der langsamen Fahrt durch den Bahnhof hinterherschauen können. Jetzt kannst Du erahnen, wie es den Leuten an den Rändern des Ländles ergeht, die gerne umweltfreundlich fahren würden, aber nicht dürfen. Besserung gibt es immer nur dann, wenn der Herr Verkehrsminister den Betreibern mal wieder einen Einlauf verpasst hat. Dann geht es nach 4 Wochen mal wieder für 8 Wochen etwas besser.

Und vielleicht ist es ja auch eine gerechte Strafe für die Stuttgarter, die noch nicht einmal intervenieren, wenn die Schwarzwaldbahn über Jahre zu 50% eine Streckensperrung hat. Warum sollen nur die am Rand der Republik vom Bahnbetrieb ausgesperrt werden. Wenn es Stuttgart trifft, dann bemerkt man es gaaanz vielleicht auch bei den Verantwortlichen, dass die momentanen Zuständ nicht mehr tolerierbar sind.

Aber wehe, man beschwert sich mehr als einmal über Schlechtleister, dann wird man sofort verprügelt und Threads überleben anschließend nur kurz. Wer selber leidet hat hoffentlich ein offeneres Ohr für das Leiden der anderen... ;-)
Ober-Rodener schrieb:
man müßte nun einfach mal wissen, was die Fehlertreiber sind! Ist es werkseitig von Bombardier per Konstruktion Müll oder
ist es durch technische Zusatzausrüstung seitens der DB selbige der Verursacher?
Hat irgendjemand mit Ahnung von der Materie eine Erklärung, warum das nachhaltig nicht funktioniert? Mir sind Freigabe- und Abnahmeprozesse durchaus ein Begriff, auch die normativen Voraussetzungen für eine Bahnzulassung. Schaffen es zwei Bombardier-Fraktionen nicht, sich da zusammenzuraufen? Würde mich bei dem Konglomerat nicht wirklich wundern. Der gleiche Name auf dem Briefkopf heißt ja noch lange nicht, dass man sich als eine Firma fühlt.
Und gibt es technisch einen Schwerpunkt der Probleme, oder sind die Themen wild verteilt?
Auf den ersten Blick sollte man meinen, das liege am WTB. Da der aber z.B. im 423 und in den ICE3 wohl zuverlässig funktioniert, kann es ja nicht alleine daran liegen.
l0wside schrieb:
Hat irgendjemand mit Ahnung von der Materie eine Erklärung, warum das nachhaltig nicht funktioniert? Mir sind Freigabe- und Abnahmeprozesse durchaus ein Begriff, auch die normativen Voraussetzungen für eine Bahnzulassung. Schaffen es zwei Bombardier-Fraktionen nicht, sich da zusammenzuraufen? Würde mich bei dem Konglomerat nicht wirklich wundern. Der gleiche Name auf dem Briefkopf heißt ja noch lange nicht, dass man sich als eine Firma fühlt.
Und gibt es technisch einen Schwerpunkt der Probleme, oder sind die Themen wild verteilt?
Auf den ersten Blick sollte man meinen, das liege am WTB. Da der aber z.B. im 423 und in den ICE3 wohl zuverlässig funktioniert, kann es ja nicht alleine daran liegen.
Für die Abnahme und Zulassung hat es doch gereicht;-)
Eventuell spielt auch die Komponente Mensch eine Rolle: Wenn die Software gerne erst Vorgang A, dann Vorgang C, dann 10 Sekunden Pause und dann erst Vorgang F und auf keinen Fall dazwischen Vorgang B haben möchte und der Tf macht nicht genau das, was die Software möchte, dann blökt das Ding nur noch "Störung" und verweigert u.U. die Zusammenarbeit.

Alles Spekulation, weder AlsTrans noch DB Fernverkehr werden es uns nicht verraten!

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller

"Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen.
Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

PS: Setzt bitte einen passende Themabeschreibung über euren Text!
Ein guter Titel über dem Beitrag ist das Tüpfelchen auf dem i für einen wirklich guten Beitrag oder eine wirklich gute Antwort!

Gab seit Oktober kein Update.

geschrieben von: Traktion

Datum: 01.04.21 10:36

Der Zeuge Desiros schrieb:
[...] Mit an Bord: eine neue Software, mit der nun – wieder einmal – alles besser werden sollte. [...]
Woher hast Du diese Information? Weißt Du mehr als die IC2-Tf?

Re: Es gab kein Update... nur der Schnee ist fort.

geschrieben von: Traktion

Datum: 01.04.21 10:39

matzehbs schrieb:
Wahnsinn. Wir schreiben das Jahr 2021 und die DB schafft es nicht, eine E-Lok mit 5 Doppelstockwagen zum Laufen zu bringen. Was für ein Versagen.
Bombardier oder jetzt Alstom. Die DB ist nur Kunde. Ich unterstelle Dir auch kein Versagen, wenn Dein neues Fahrrad ständig kaputt geht.

Re: Wer billig bestellt, bekommt billig..

geschrieben von: Henra

Datum: 01.04.21 10:44

fernschnell schrieb:
Nicht dass Bombardier es nicht könnte. Den TWINDEXX Swiss Express haben sie ja mit viel Fleiß auch einigermaßen hinbekommen, aber die Schweizer haben eben auch Besseres bestellt als eben nur knapp über (?) Fernbus-Niveau…
Die Frage habe ich mir auch gestellt, wieso sich die DB da nicht hinten dran gehängt hat. Die Teile hatten ja auch so ihre Anlaufkurve mittlerweile scheint das aber OK zu sein und es sicn eigentlich recht schöne Züge.
Vielleicht kann man ja wandeln?
Tausche IC2 gegen Twindexx Vario.
Die IC2 Doppelstockwagen elektronisch entkernen und für NV umrüsten. Die Loks in den GV.

Re: Es gab kein Update... nur der Schnee ist fort.

geschrieben von: kmueller

Datum: 01.04.21 11:07

Traktion schrieb:
matzehbs schrieb:
Wahnsinn. Wir schreiben das Jahr 2021 und die DB schafft es nicht, eine E-Lok mit 5 Doppelstockwagen zum Laufen zu bringen. Was für ein Versagen.
Bombardier oder jetzt Alstom. Die DB ist nur Kunde. Ich unterstelle Dir auch kein Versagen, wenn Dein neues Fahrrad ständig kaputt geht.
Sobald er mir das vermietet, würde ich auch ihm Unfähigkeit (und Schlimmeres) vorwerfen.

Tesla

geschrieben von: Tw666

Datum: 01.04.21 11:15

ßänkjuhforträvvelingwißdeutschebahn schrieb:
Gibt es eigentlich auch Autos, deren Türen nur computergesteuert zu öffnen sind und/oder in denen man dann bei "Türstörungen" auf die Feuerwehr warten muss? Wer bestellt einen solchen Schrott?
Ja. Nennt sich Tesla. Dort gibt es kein mechanischen Hebel mehr sondern von Außen einen Hebel, der einen Kontakt bedient und von innen eine Taste.

Und ja: Als ich das sah fand ich es unnötig...

Re: Tesla

geschrieben von: kmueller

Datum: 01.04.21 11:23

Tw666 schrieb:
ßänkjuhforträvvelingwißdeutschebahn schrieb:
Gibt es eigentlich auch Autos, deren Türen nur computergesteuert zu öffnen sind und/oder in denen man dann bei "Türstörungen" auf die Feuerwehr warten muss? Wer bestellt einen solchen Schrott?
Ja. Nennt sich Tesla. Dort gibt es kein mechanischen Hebel mehr sondern von Außen einen Hebel, der einen Kontakt bedient und von innen eine Taste.
Und wie öffnet man im Notfall?

Re: Es gab kein Update... nur der Schnee ist fort.

geschrieben von: Traktion

Datum: 01.04.21 11:34

kmueller schrieb:
Traktion schrieb:
matzehbs schrieb:
Wahnsinn. Wir schreiben das Jahr 2021 und die DB schafft es nicht, eine E-Lok mit 5 Doppelstockwagen zum Laufen zu bringen. Was für ein Versagen.
Bombardier oder jetzt Alstom. Die DB ist nur Kunde. Ich unterstelle Dir auch kein Versagen, wenn Dein neues Fahrrad ständig kaputt geht.
Sobald er mir das vermietet, würde ich auch ihm Unfähigkeit (und Schlimmeres) vorwerfen.
Die DB vermietet keine IC2. Außer an den Hersteller zu Testzwecken. Der Rest ist Politik. Hätte DB FV die Wahl, wären diese Kisten schon lange verschwunden.

Re: Tesla

geschrieben von: Tw666

Datum: 01.04.21 11:39

kmueller schrieb:
Tw666 schrieb:
ßänkjuhforträvvelingwißdeutschebahn schrieb:
Gibt es eigentlich auch Autos, deren Türen nur computergesteuert zu öffnen sind und/oder in denen man dann bei "Türstörungen" auf die Feuerwehr warten muss? Wer bestellt einen solchen Schrott?
Ja. Nennt sich Tesla. Dort gibt es kein mechanischen Hebel mehr sondern von Außen einen Hebel, der einen Kontakt bedient und von innen eine Taste.
Und wie öffnet man im Notfall?
Äh...Ja!

Freundliche Grüße

666

PS: Nicht immer sind meine Beiträge zu 100% ernst gemeint und können einen ironischen Hintergrund haben. Bitte beachten und den Witz versuchen nachzuvollziehen :)
l0wside schrieb:
Ober-Rodener schrieb:
man müßte nun einfach mal wissen, was die Fehlertreiber sind! Ist es werkseitig von Bombardier per Konstruktion Müll oder
ist es durch technische Zusatzausrüstung seitens der DB selbige der Verursacher?
Hat irgendjemand mit Ahnung von der Materie eine Erklärung, warum das nachhaltig nicht funktioniert? Mir sind Freigabe- und Abnahmeprozesse durchaus ein Begriff, auch die normativen Voraussetzungen für eine Bahnzulassung.
die Frage ist wohl eher, ob "irgendjemand mit Ahnung zu der Materie" etwas dazu (oder ähnlichen Themen) hier auf DSO (oder woanders im Internet oder den sozialen Medien) schreiben DARF.
Ab einem gewissen Punkt lässt sich vieles geschriebene einem ziemlich übersichtlichen Personenkreis zuordnen (und viele Lieferanten und Verkehrsunternehmen lesen auf DSO mehr oder weniger anonym mit).
Ich bin NICHT bei der IC2-Firma, aber es gibt bei meinem Arbeitgeber (den ich mir mit mehreren anderen Forenteilnehmern teile) ziemlich eindeutige Anweisungen in der Richtung.
Deswegen sind die immer mal wieder auftretenden Diskussionen (vor allem rund ums HiFo) wegen Klarnamen aus meiner Sicht nicht immer hilfreich (im Ruhestand wäre es mir auch egal, aber dann sind die Infos halt auch historisch)





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.04.21 12:23.

Re: Tesla

geschrieben von: Elztalbahn

Datum: 01.04.21 12:27

Tw666 schrieb:
ßänkjuhforträvvelingwißdeutschebahn schrieb:
Gibt es eigentlich auch Autos, deren Türen nur computergesteuert zu öffnen sind und/oder in denen man dann bei "Türstörungen" auf die Feuerwehr warten muss? Wer bestellt einen solchen Schrott?
Ja. Nennt sich Tesla. Dort gibt es kein mechanischen Hebel mehr sondern von Außen einen Hebel, der einen Kontakt bedient und von innen eine Taste.

Und ja: Als ich das sah fand ich es unnötig...
Anscheinend gibt es von innen auch einen mechanischen Hebel, der sogar an so naheliegender Stelle liegt, und dem bekannten Hebel ähnelt, dass viele die Taste gar nicht sehen, und diesen Notöffnungshebel für die normale Türöffnung halten:

[forums.tesla.com]
HPNuller schrieb:
Für die Abnahme und Zulassung hat es doch gereicht;-)
Eventuell spielt auch die Komponente Mensch eine Rolle: Wenn die Software gerne erst Vorgang A, dann Vorgang C, dann 10 Sekunden Pause und dann erst Vorgang F und auf keinen Fall dazwischen Vorgang B haben möchte und der Tf macht nicht genau das, was die Software möchte, dann blökt das Ding nur noch "Störung" und verweigert u.U. die Zusammenarbeit.

Die "Kreativität" bei der Bedienung durch Betriebs- und Werkstattpersonal ist tatsächlich ein nicht zu unterschätzender Faktor bei der Ursachensuche für gewissen Störungsbilder. Leider lässt sich sowas bei den Prozessen für Abnahme und Zulassung nur sehr eingeschränkt berücksichtigen.

Re: Tesla

geschrieben von: Tw666

Datum: 01.04.21 13:25

Elztalbahn schrieb:
Tw666 schrieb:
ßänkjuhforträvvelingwißdeutschebahn schrieb:
Gibt es eigentlich auch Autos, deren Türen nur computergesteuert zu öffnen sind und/oder in denen man dann bei "Türstörungen" auf die Feuerwehr warten muss? Wer bestellt einen solchen Schrott?
Ja. Nennt sich Tesla. Dort gibt es kein mechanischen Hebel mehr sondern von Außen einen Hebel, der einen Kontakt bedient und von innen eine Taste.

Und ja: Als ich das sah fand ich es unnötig...
Anscheinend gibt es von innen auch einen mechanischen Hebel, der sogar an so naheliegender Stelle liegt, und dem bekannten Hebel ähnelt, dass viele die Taste gar nicht sehen, und diesen Notöffnungshebel für die normale Türöffnung halten:

[forums.tesla.com]
Das ist natürlich gut :) insbesondere für den Notfall. Die Firma ist nicht zu unrecht ziemlich gut bewertet.
Ich kannte bisher nur den Knopf und fand das für den Störungsfall eher suboptimal. Ich meine warum braucht es ein Knopf wo der normale Hebel sogar deutlich logischer ist (Türklinke entspricht bei Autos nun einmal dem Hebel). Aber ja, der Knopf ist irgendwie oben angebracht - das kennt man halt nicht von klassischen PKW.

Aber klar, bei der Eisenbahn gab es früher auch Hebel - inzwischen sind die Fahrgäste soweit an Knöpfe bzw. Taster konditioniert, dass eine klassische IR-Tür schon Probleme macht.

Freundliche Grüße

666

PS: Nicht immer sind meine Beiträge zu 100% ernst gemeint und können einen ironischen Hintergrund haben. Bitte beachten und den Witz versuchen nachzuvollziehen :)
schroed2 schrieb:
HPNuller schrieb:
Für die Abnahme und Zulassung hat es doch gereicht;-)
Eventuell spielt auch die Komponente Mensch eine Rolle: Wenn die Software gerne erst Vorgang A, dann Vorgang C, dann 10 Sekunden Pause und dann erst Vorgang F und auf keinen Fall dazwischen Vorgang B haben möchte und der Tf macht nicht genau das, was die Software möchte, dann blökt das Ding nur noch "Störung" und verweigert u.U. die Zusammenarbeit.

Die "Kreativität" bei der Bedienung durch Betriebs- und Werkstattpersonal ist tatsächlich ein nicht zu unterschätzender Faktor bei der Ursachensuche für gewissen Störungsbilder. Leider lässt sich sowas bei den Prozessen für Abnahme und Zulassung nur sehr eingeschränkt berücksichtigen.
Stellt sich die Frage, was 8st das für eine Software, bei der selbst Fachpersonal Probleme hat, diese zu bedienen?!

Zitat Facebook Deutsche Bahn Konzern vom 18.3.15: "Der geplante Ausbau des Fernverkehrs, der heute vorgestellt wurde, wird in jedem Fall auch ohne Unterstützung der Länder umgesetzt und ist eigenwirtschaftlich geplant. Es wird also keinen bestellten Fernverkehr geben."

Re: Wie sieht es denn in Norddeutschland aus?

geschrieben von: Tw666

Datum: 01.04.21 13:36

Pio schrieb:
Es handelte sich dort bei Hannover, aber auch um einen IC2 mit 147.5.
Wobei die ersten Lieferserien IC2, auch über Jahre, erst beim Kunden gereift sind.
Keiner von uns kennt die Verträge von DB/Hersteller. Wenn sie vernünftig verhandelt worden wären, würde die DB FV AG sich mit Regressforderugen beim Hersteller schadlos halten können. Und entsprechende Ersatzleistungen fordern können. Scheint also nicht nur an der Bombtransthom Technik zu liegen, das sowohl dem Kunden, als auch dem Personal dieses Desaster zugemutet wird.
Ich hatte schon mehrmals vorgeschlagen die 146.5/147.5 als auch die Steuerwagen dem Hersteller wieder auf das Gehöft zu stellen. Als Regress und Schadenswiedergutmachung, für jeden IC2, 2 angetriebene Steuerwagen/Triebwagen als Ersatz liefern zu lassen. Dann hätte man auch etwas, zumindest von der Zugkonfiguration, halbwegs kompatiebeles zum KISS 6 Teiler.
Die bessere Variante wäre allerdings gewesen, sich mit den CH Kollegen zusammen zu tun. Twindex Vario in einer größeren Stückzahlen, wäre bei gemeinsamer Bestellung, für beide Partner, sowohl in Beschaffung, Unterhaltung, Lagerhaltung als auch im gemeinsamen Zulassungsprozess für CH/D günstiger gewesen. Nicht das diese Banane auch erst beim Kunden reifen mußte. Aber die Schweizer scheinen die Verträge besser gemacht zu haben. Es gab ja eine Entschädigungslieferung, zusätzlicher Züge.
Und man darf nicht vergessen, dass die Schweizer Fahrzeuge der absolute Hammer sind.
Klar, auch der Twindexx hatte massive Probleme zu Beginn, inzwischen passt es aber einigermaßen.

Als Fahrgast hat mir auch die erste Serie des IC2 mit der 146 gut gefallen, bis in Magdeburg eine Trittstufe nicht mehr einfahren wollte -> Zugausfall, 2h Verspätung.
Das war aber in der Tat weniger Problematisch als der IC1-Ersatzzug. Man hat sich schön auf einen ICE1 gefreut und tada - völlig überfüllter Ersatzzug und man sitzt in einem unklimatisierten, nicht druckertüchtigten IR-Abteil. Kotz...

Freundliche Grüße

666

PS: Nicht immer sind meine Beiträge zu 100% ernst gemeint und können einen ironischen Hintergrund haben. Bitte beachten und den Witz versuchen nachzuvollziehen :)
Traktion schrieb:
Woher hast Du diese Information? Weißt Du mehr als die IC2-Tf?

Hallo,

nein, natürlich nicht. Bin ja nur ein dummer ZahlFahrgast.

Nur: wenn die Züge wegen Software-Problemen aus dem Verkehr gezogen werden, dann ein Software-Update versprochen wurde und die zurück gekehrten Züge nun einen grünen runden Bepper auf der Frontscheibe tragen - jetzt übrigens oben und nicht unten auf der Scheibe - dann glaube ich der DB und dem Hersteller erst einmal, das man sich zumindest bemüht hat.

Wenn jedoch in den ganzen Monaten nichts gemacht wurde, dann wäre das erstens umso peinlicher, und zweitens wundern mich die Ausfälle dann erst Recht nicht.

P.S.: heute gab es auf der Gäubahn noch keinen einzigen Dosto-IC-Ausfall. Was ist da los? Dafür hat´s gestern Abend auf der Linie Nürnberg - Stuttgart - Karlsruhe den 2163 wegen einer "technischen Störung am Zug" zerschossen, der "Saaletal" ist zwischen Karlsruhe, Nürnberg und Leipzig komplett und auf dem Rückweg zwischen Leipzig und Nürnberg als einziger Fernzug des Tages ersatzlos ausgefallen ("technische Störung am Zug"). Heute morgen hat´s der 2162 auch nur bis Stuttgart statt bis Karlsruhe geschafft ("technische Störung am Zug"), für den komplett ausfallenden 2068 ("technische Störung am Zug") gibt´s immerhin einen Ersatzzug, und der 2067 ist vorhin zwischen Karlsruhe und Stuttgart ausgefallen. Und wir haben erst 13:45 Uhr, der Tag ist noch lang...

Heiko

Urlaub nur im eigenen Bundesland?
Viele Grüße nach Bremen! Und die Hamburger fahren alle auf ihre Insel Neuwerk.

Re: Gab seit Oktober kein Update.

geschrieben von: Manu Chao

Datum: 01.04.21 13:43

Traktion schrieb:
Der Zeuge Desiros schrieb:
[...] Mit an Bord: eine neue Software, mit der nun – wieder einmal – alles besser werden sollte. [...]
Woher hast Du diese Information? Weißt Du mehr als die IC2-Tf?
Von Philipp Nagl direkt: "Seit heute Vormittag sind nur mehr IC 2 Fahrzeuge (BR 147.5) mit der aktualisierten Software (VR06) unterwegs."

Re: Gab seit Oktober kein Update.

geschrieben von: Traktion

Datum: 01.04.21 14:11

Manu Chao schrieb:
Traktion schrieb:
Der Zeuge Desiros schrieb:
[...] Mit an Bord: eine neue Software, mit der nun – wieder einmal – alles besser werden sollte. [...]
Woher hast Du diese Information? Weißt Du mehr als die IC2-Tf?
Von Philipp Nagl direkt: "Seit heute Vormittag sind nur mehr IC 2 Fahrzeuge (BR 147.5) mit der aktualisierten Software (VR06) unterwegs."
Ja, die VR06 ist seit letzten Herbst unterwegs. Also eher weniger als mehr...
Der Zeuge Desiros schrieb:
Traktion schrieb:
Woher hast Du diese Information? Weißt Du mehr als die IC2-Tf?
Hallo,

nein, natürlich nicht. Bin ja nur ein dummer ZahlFahrgast.

Nur: wenn die Züge wegen Software-Problemen aus dem Verkehr gezogen werden, dann ein Software-Update versprochen wurde und die zurück gekehrten Züge nun einen grünen runden Bepper auf der Frontscheibe tragen - jetzt übrigens oben und nicht unten auf der Scheibe - dann glaube ich der DB und dem Hersteller erst einmal, das man sich zumindest bemüht hat.

Wenn jedoch in den ganzen Monaten nichts gemacht wurde, dann wäre das erstens umso peinlicher, und zweitens wundern mich die Ausfälle dann erst Recht nicht.
Die VR06 war doch damals, Anfang 2020, der Grund für die Nichtabnahme der dritten Serie von "ganz oben". Siehe zum Beispiel hier . Danach scheint nicht viel passiert zu sein und seit Oktober genau nichts, außer vielleicht noch den ein oder anderen grünen Bäpper verklebt.

Der Hersteller dieses Premiumproduktes führt seinen Kunden vor wie einen Ochsen am Ring. Ich würde dieses Spielchen nicht mitmachen.

Re: Software und Fachpersonal

geschrieben von: HPNuller

Datum: 01.04.21 14:38

Murrtalbahner schrieb:
schroed2 schrieb:
HPNuller schrieb:
Für die Abnahme und Zulassung hat es doch gereicht;-)
Eventuell spielt auch die Komponente Mensch eine Rolle: Wenn die Software gerne erst Vorgang A, dann Vorgang C, dann 10 Sekunden Pause und dann erst Vorgang F und auf keinen Fall dazwischen Vorgang B haben möchte und der Tf macht nicht genau das, was die Software möchte, dann blökt das Ding nur noch "Störung" und verweigert u.U. die Zusammenarbeit.

Die "Kreativität" bei der Bedienung durch Betriebs- und Werkstattpersonal ist tatsächlich ein nicht zu unterschätzender Faktor bei der Ursachensuche für gewissen Störungsbilder. Leider lässt sich sowas bei den Prozessen für Abnahme und Zulassung nur sehr eingeschränkt berücksichtigen.
Stellt sich die Frage, was 8st das für eine Software, bei der selbst Fachpersonal Probleme hat, diese zu bedienen?!
Das Fachpersonal hat keine Probleme, die Software zu bedienen, sondern die Software ist so komplex oder bescheiden programmiert, dass wenn das "Fachpersonal" aus irgendwelchen Gründen eine andere Bedienreihenfolge durchführt als von der Software erwartet, es zu einer Störung kommt. Das Problem ist den TF nicht bekannt. Vielleicht nicht einmal den Programmierern! Der Fall wurde daher nicht berücksichtigt, weil nicht bekannt oder ...
Es könnte durchaus sein, dass er erst den Scheibenwischer einschalten muss und dann erst die Wachsamtaste betätigen darf, sonst stürzt die Software ab. Amders herum kein Problem, außer das er eine gewischt bekommt. Der Fall ist konstruiert, aber so etwas könnte es geben. Durch immer mehr Rechenleistung der Rechenkerne, werden immer mehr Funktionen auf einen Rechner gelegt, ohne dass man genau weiß, was da alles passiert. Und es wegen zu großer Komplexizität auch nicht simuliert bzw. simulieren kann.

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller

"Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen.
Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

PS: Setzt bitte einen passende Themabeschreibung über euren Text!
Ein guter Titel über dem Beitrag ist das Tüpfelchen auf dem i für einen wirklich guten Beitrag oder eine wirklich gute Antwort!
schroed2 schrieb:
die Frage ist wohl eher, ob "irgendjemand mit Ahnung zu der Materie" etwas dazu (oder ähnlichen Themen) hier auf DSO (oder woanders im Internet oder den sozialen Medien) schreiben DARF.
Ab einem gewissen Punkt lässt sich vieles geschriebene einem ziemlich übersichtlichen Personenkreis zuordnen (und viele Lieferanten und Verkehrsunternehmen lesen auf DSO mehr oder weniger anonym mit).
Ja, da hast du sicher Recht. Ich kenne bei meinem AG (nicht Bahntechnik, aber großer Konzern) auch einige Projekte, die zwischen den einzelnen Unternehmensbereichen versackt sind. Das würde ich aber auch nicht auf DSO (oder anderen Foren) ausbreiten.
Ich bin mir sicher, dass die DB regelmäßig Bombardier auf die Füße tritt. Und weiß, dass solche Diskussionen überhaupt nicht lustig sind. Für keinen der Beteiligten.

Re: Gab seit Oktober kein Update.

geschrieben von: Alibizugpaar

Datum: 01.04.21 15:06

Wurde also Deinem Kenntnisstand zufolge bislang gar nichts geupdatet oder sonstwie verbessert? Das würde sich anhören wie die Vermutung eines Forenkollegen, daß man die IC2 lediglich die Schneefallsaison abstehen lassen wolle.

Gruß, Olaf

(,“)
< />
_/\_
Zufallsbegegnung auf dem Bahnsteig: Kleiner Sohnemann fragt den Vater, was das da oben für Kabel über dem Gleis seien. "Das ist die Energieschnur. Die zieht den Zug..."

Re: Gab seit Oktober kein Update.

geschrieben von: VT

Datum: 01.04.21 15:29

Alibizugpaar schrieb:
Wurde also Deinem Kenntnisstand zufolge bislang gar nichts geupdatet oder sonstwie verbessert? Das würde sich anhören wie die Vermutung eines Forenkollegen, daß man die IC2 lediglich die Schneefallsaison abstehen lassen wolle.
Die einen haben ein Cabrio für den Sommer, wer richtig was drauf hat, nen winterfarbenen Doppelstockzug...

Habe vor dem Disaster die Verbindung vier bis fünf Mal pro Monat genutzt. Seit einiger Zeit geht's entweder über Brenz-/Südbahn+Fähre oder A81.

Re: Software und Fachpersonal

geschrieben von: kmueller

Datum: 01.04.21 15:54

HPNuller schrieb:
Das Fachpersonal hat keine Probleme, die Software zu bedienen, sondern die Software ist so komplex oder bescheiden programmiert, dass wenn das "Fachpersonal" aus irgendwelchen Gründen eine andere Bedienreihenfolge durchführt als von der Software erwartet, es zu einer Störung kommt. Das Problem ist den TF nicht bekannt. Vielleicht nicht einmal den Programmierern! Der Fall wurde daher nicht berücksichtigt, weil nicht bekannt oder ...

Es könnte durchaus sein, dass er erst den Scheibenwischer einschalten muss und dann erst die Wachsamtaste betätigen darf, sonst stürzt die Software ab. Amders herum kein Problem, außer das er eine gewischt bekommt. Der Fall ist konstruiert, aber so etwas könnte es geben. Durch immer mehr Rechenleistung der Rechenkerne, werden immer mehr Funktionen auf einen Rechner gelegt, ohne dass man genau weiß, was da alles passiert. Und es wegen zu großer Komplexizität auch nicht simuliert bzw. simulieren kann.
Wo gab es derartiges schon mal? Ach ja, hier (auf einem technologisch noch deutlich niedrigeren Niveau):
[www.youtube.com]

Aber ernsthaft: Intelligenz und Systemverständnis werden in der Tat immer mehr (und nicht nur bei der Bahn) durch Digitalismus ersetzt. Schlimm wird es, sobald das Ersetzen ins Verdrängen übergeht.

Re: Software und Fachpersonal

geschrieben von: Super Baureihe 103

Datum: 01.04.21 16:41

HPNuller schrieb:
Es könnte durchaus sein, dass er erst den Scheibenwischer einschalten muss und dann erst die Wachsamtaste betätigen darf, sonst stürzt die Software ab. Amders herum kein Problem, außer das er eine gewischt bekommt. Der Fall ist konstruiert, aber so etwas könnte es geben. Durch immer mehr Rechenleistung der Rechenkerne, werden immer mehr Funktionen auf einen Rechner gelegt, ohne dass man genau weiß, was da alles passiert. Und es wegen zu großer Komplexizität auch nicht simuliert bzw. simulieren kann.
Kleine Randnotiz:
ich lach mich ja schlapp, wenn eines Tages so eine bestenfalls noch rollfähige, nie und nimmermehr betriebsfähige 146er oder 147er bei Bahnfestivitäten von einer nach wie vor einsatzfähigen 103er oder 110er gezogen wird..... :-)))

Re: Software und Fachpersonal

geschrieben von: HPNuller

Datum: 01.04.21 17:04

Super Baureihe 103 schrieb:
Kleine Randnotiz:
ich lach mich ja schlapp, wenn eines Tages so eine bestenfalls noch rollfähige, nie und nimmermehr betriebsfähige 146er oder 147er bei Bahnfestivitäten von einer nach wie vor einsatzfähigen 103er oder 110er gezogen wird..... :-)))
Hallo,

das kann passieren, wobei ich eher auf eine V-Lok (212, 36x, 29x, 218) als Schlepplok tippe. Den ollen Diesel kriegt man immer flott. Auch bei den alten E-Loks sind viele Teile nicht mehr lieferbar.
Aber es gibt ja eine Fraktion hier im Forum, die alles was neuer als die Einheits-Loks ist lieber heute als morgen bei Bender oder Steil sehen. Die wollen auch keine 146 oder 147 auf einer Lokparade sehen! Und vor einem Sonderzug - Gott bewahre!

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller

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2x 147.5 statt Steuerwagen?

geschrieben von: NBStrecke

Datum: 01.04.21 17:20

Matthias Muschke schrieb:
BR 103 235-8_2 schrieb:
... Alle 101er fit machen und Talgo Loks bestellen, damit vor die IC2....
Bombotrans Maschinen an Cargo verkaufen..
Es liegt nicht an den Loks...
Blöde Frage: Wäre denn was geholfen, wenn man statt des Steuerwagens (der im Verbund verbliebe) zur Wendezugsteuerung eine zweite 147.5 hinten dran hätte? Oder würde das das System dann vollends verwirren, da es nicht mehr zwischen Steuerwage, Lok1/2 unterscheiden könnte?

Re: Gab seit Oktober kein Update.

geschrieben von: Traktion

Datum: 01.04.21 17:55

VT schrieb:
Alibizugpaar schrieb:
Wurde also Deinem Kenntnisstand zufolge bislang gar nichts geupdatet oder sonstwie verbessert? Das würde sich anhören wie die Vermutung eines Forenkollegen, daß man die IC2 lediglich die Schneefallsaison abstehen lassen wolle.
Die einen haben ein Cabrio für den Sommer, wer richtig was drauf hat, nen winterfarbenen Doppelstockzug...

Habe vor dem Disaster die Verbindung vier bis fünf Mal pro Monat genutzt. Seit einiger Zeit geht's entweder über Brenz-/Südbahn+Fähre oder A81.
Abgesehen von der immer noch - zugegeben, im Gegensatz zu den deutlich längeren FV-Linien - hohen Pünktlichkeit der Linie 87 hast Du auch alle 2 Stunden die Möglichkeit, mit SBB-Material zu fahren. Und ab Dezember 2022 mit DB-KISS.

Re: 2x 147.5 statt Steuerwagen?

geschrieben von: kmueller

Datum: 01.04.21 18:07

NBStrecke schrieb:
Matthias Muschke schrieb:
BR 103 235-8_2 schrieb:
... Alle 101er fit machen und Talgo Loks bestellen, damit vor die IC2....
Bombotrans Maschinen an Cargo verkaufen..
Es liegt nicht an den Loks...
Blöde Frage: Wäre denn was geholfen, wenn man statt des Steuerwagens (der im Verbund verbliebe) zur Wendezugsteuerung eine zweite 147.5 hinten dran hätte? Oder würde das das System dann vollends verwirren, da es nicht mehr zwischen Steuerwage, Lok1/2 unterscheiden könnte?
Das ließe sich herausfinden, indem man ein paar solche Garnituren auf die Strecke schickt.

Re: 2x 147.5 statt Steuerwagen?

geschrieben von: HPNuller

Datum: 01.04.21 18:12

kmueller schrieb:Zitat:
Zitat:
Blöde Frage: Wäre denn was geholfen, wenn man statt des Steuerwagens (der im Verbund verbliebe) zur Wendezugsteuerung eine zweite 147.5 hinten dran hätte? Oder würde das das System dann vollends verwirren, da es nicht mehr zwischen Steuerwage, Lok1/2 unterscheiden könnte?
Das ließe sich herausfinden, indem man ein paar solche Garnituren auf die Strecke schickt.
Darf diese Konfiguration denn so im öffentlichen Netz fahren? Der IC2 ist doch nur als Triebzug zugelassen (1x 147.5 + Stw)!

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller

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PS: Setzt bitte einen passende Themabeschreibung über euren Text!
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Re: Gab seit Oktober kein Update.

geschrieben von: VT

Datum: 01.04.21 18:24

Joa, mit dem Schweizer IC ist dafür der Übergang in Stuttgart endlos. Ich fahre von Weikersheim nach Rorschach u.z. . Am Morgen gibt's da, wenn es keinen SEV gibt, eine tolle Verbindung über die Südbahn. Abends zurück ist es mehr so die Qual der Wahl. Mit dem Schweizer IC bis Stuttgart und dann mit dem IC2 nach Crailsheim. Man entkommt ihm nicht :-)

Wobei die neuen späteren Züge von Crailsheim einiges besser machen.

Re: 2x 147.5 statt Steuerwagen?

geschrieben von: Ober-Rodener

Datum: 01.04.21 18:32

Es hiess doch mal, daß Lok vor Steuerwagen wegen der verwendeten Technik nicht funktioniert.
Deswegen geht angeblich auch Lok umfahren nicht so einfach wie bei anderen Dostogarnituren (Regio-Züge).

Evtl. kann das jemand noch genauer erklären?

Gruß

-OR

Re: Software und Fachpersonal

geschrieben von: Pio

Datum: 01.04.21 18:40

Na ja, irgendwo kursierten mal ein Bild, an dem ich keine Rechte habe, es demzufolge hier nicht einstellen darf.
SuberHGVzug wollte nicht mehr, BR 101 eilte zur Hilfeleistung, tat dieses dann ein weilchen, wollte aber auch nicht mehr.
Ein Quallitätsprodukt aus dem Hause (K)LEW, in der Lackierungsvariante der Auslieferung brachte danach diese Drehstromhochleistungsprodukte zur Instandsetzung. Auch gab es mal ein Bild mit E44 und abgeschleppten ICE1(?2?)TK, aus der jüngeren Vergangenheit. Nicht zu vergessen die hier bei DSO gezeigten Bilder von der IC2 Rücküberstellung aus Bautzen und Umgebung, mit der bewährten Doppelstockzuglok aus dem Hause LOB (ex. V180 052->118 052->118 552->228 552).
Fehlt eigentlich nur noch das die Quetschesse aus der Gegend um die beiden Standorte Görlitz/Bautzen da noch mit spielt.
Der Kontrast der Designfarben würde gut kommen.

Zwei Trapeze pro Bahnhof statt zwei einfacher Weichenverbindungen !!!




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.04.21 18:50.

Re: Software und Fachpersonal

geschrieben von: Christian Snizek

Datum: 01.04.21 18:49

HPNuller schrieb:
Super Baureihe 103 schrieb:
Kleine Randnotiz:
ich lach mich ja schlapp, wenn eines Tages so eine bestenfalls noch rollfähige, nie und nimmermehr betriebsfähige 146er oder 147er bei Bahnfestivitäten von einer nach wie vor einsatzfähigen 103er oder 110er gezogen wird..... :-)))
Hallo,

das kann passieren, wobei ich eher auf eine V-Lok (212, 36x, 29x, 218) als Schlepplok tippe. Den ollen Diesel kriegt man immer flott. Auch bei den alten E-Loks sind viele Teile nicht mehr lieferbar.
Aber es gibt ja eine Fraktion hier im Forum, die alles was neuer als die Einheits-Loks ist lieber heute als morgen bei Bender oder Steil sehen. Die wollen auch keine 146 oder 147 auf einer Lokparade sehen! Und vor einem Sonderzug - Gott bewahre!

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller
Moin.

Wie bestellt, so geliefert; gucke da:

1) [www.youtube.com]

2) [www.youtube.com]

Wie war das zu 2) in dem entsprechenden Video:

"Zugegeben - Triebfahrzeuge müssen so gebaut sein, dass diese 40 oder 50 Jahre lang halten; aber wer glaubt schon, dass wir im Jahre 2000 noch mit diesen Fahrzeugen reisen werden? [...] Einstweilen ist, auch wenn es sie auf dem Papier schon gibt, die elektronisch gesteuerte Lokomotive noch Utopie ... !"

(Freie Wiedergabe meinerseits, so wie es in dem Lehrfilm mit der Szene aus 2) angepriesen wird/wurde.)

Grüsse, Krischan.

"Theoretisch müsste ich mich eigentlich aufregen - aber der Gesundheit zu liebe ist es mir völlig egal!"








1-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.04.21 18:49.

Re: Tesla

geschrieben von: HPNuller

Datum: 01.04.21 18:50

Elztalbahn schrieb:
Tw666 schrieb:
ßänkjuhforträvvelingwißdeutschebahn schrieb:
Gibt es eigentlich auch Autos, deren Türen nur computergesteuert zu öffnen sind und/oder in denen man dann bei "Türstörungen" auf die Feuerwehr warten muss? Wer bestellt einen solchen Schrott?
Ja. Nennt sich Tesla. Dort gibt es kein mechanischen Hebel mehr sondern von Außen einen Hebel, der einen Kontakt bedient und von innen eine Taste.

Und ja: Als ich das sah fand ich es unnötig...
Anscheinend gibt es von innen auch einen mechanischen Hebel, der sogar an so naheliegender Stelle liegt, und dem bekannten Hebel ähnelt, dass viele die Taste gar nicht sehen, und diesen Notöffnungshebel für die normale Türöffnung halten:

[forums.tesla.com]
Bei Tesla wäre für mich die naheliegendste Stelle zwischen den Beinen des Fahrers: roter Griff zum ziehen! Dann werden Türen und Dach abgesprengt ;-)))

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller

"Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen.
Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

PS: Setzt bitte einen passende Themabeschreibung über euren Text!
Ein guter Titel über dem Beitrag ist das Tüpfelchen auf dem i für einen wirklich guten Beitrag oder eine wirklich gute Antwort!

Re: 2x 147.5 statt Steuerwagen?

geschrieben von: Traktion

Datum: 01.04.21 19:01

Ober-Rodener schrieb:
Es hiess doch mal, daß Lok vor Steuerwagen wegen der verwendeten Technik nicht funktioniert.
Deswegen geht angeblich auch Lok umfahren nicht so einfach wie bei anderen Dostogarnituren (Regio-Züge).

Evtl. kann das jemand noch genauer erklären?
Lok vor Stwg funktioniert bei 147.5/668.4. Sollte eigentlich (!) selbstverständlich sein, da der WTB (Link) Fahrzeug und Stellung erkennt. Aber da die Züge wie ein Triebzug behandelt werden, wird das im Regelbetrieb nicht praktiziert.
schroed2:
die Frage ist wohl eher, ob "irgendjemand mit Ahnung zu der Materie" etwas dazu (oder ähnlichen Themen) hier auf DSO (oder woanders im Internet oder den sozialen Medien) schreiben DARF.
Hier erfährt man ja immerhin noch allerlei interessante Dinge (zu diesem Thema: den angeblichen erneuten Nachbesserungsversuch hat es also überhaupt nicht gegeben). Im Gegensatz zu teuren Fachzeitschriften und Branchendiensten, die einem mit ihren Artikeln über des Kaisers neue Kleider nur noch die Taschen vollhauen.


schroed2:
Ab einem gewissen Punkt lässt sich vieles geschriebene einem ziemlich übersichtlichen Personenkreis zuordnen (und viele Lieferanten und Verkehrsunternehmen lesen auf DSO mehr oder weniger anonym mit). [...]
Deswegen sind die immer mal wieder auftretenden Diskussionen (vor allem rund ums HiFo) wegen Klarnamen aus meiner Sicht nicht immer hilfreich (im Ruhestand wäre es mir auch egal, aber dann sind die Infos halt auch historisch)
Das Phänomen des vermeintlichen Nerdforums, das wesentlich mehr professionelles Interesse findet, als die Betreiber und Hobbyteilnehmer überhaupt ahnen, gibt es übrigens auch in anderen Branchen.

Re: 2x 147.5 statt Steuerwagen?

geschrieben von: Christian Snizek

Datum: 01.04.21 19:36

Traktion schrieb:
Ober-Rodener schrieb:
Es hiess doch mal, daß Lok vor Steuerwagen wegen der verwendeten Technik nicht funktioniert.
Deswegen geht angeblich auch Lok umfahren nicht so einfach wie bei anderen Dostogarnituren (Regio-Züge).

Evtl. kann das jemand noch genauer erklären?
Lok vor Stwg funktioniert bei 147.5/668.4. Sollte eigentlich (!) selbstverständlich sein, da der WTB (Link) Fahrzeug und Stellung erkennt. Aber da die Züge wie ein Triebzug behandelt werden, wird das im Regelbetrieb nicht praktiziert.
Rückblick: IC2 - der beste Zug der Bahn

Da sollte vieles bis alles dahingehend erklärt sein, auch wenn es meist um die 146.5 handelt ...

Grüsse, Krischan.

"Theoretisch müsste ich mich eigentlich aufregen - aber der Gesundheit zu liebe ist es mir völlig egal!"




Falsche Frage

geschrieben von: ThomasR

Datum: 01.04.21 19:41

Traktion schrieb:
Der Zeuge Desiros schrieb:
[...] Mit an Bord: eine neue Software, mit der nun – wieder einmal – alles besser werden sollte. [...]
Woher hast Du diese Information? Weißt Du mehr als die IC2-Tf?
Ganz schlechte Frage, du outest dich als Nichtleser der Nachrichten des Chefs. Das ist der Karriere nicht förderlich.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.04.21 19:43.

Re: Da siehst Du mal....

geschrieben von: ThomasR

Datum: 01.04.21 19:48

bollisee schrieb:
Der Zeuge Desiros schrieb:Zitat:
...
Die 1. Bauserie hat es vor einigen Wochen schon geahnt: die Fahrgäste werden einmal mehr zum Versuchskaninchen gemacht. Was bleibt ist also die noch immer offene Frage: was muss noch alles passieren, bis die DB diese rollenden Schrotthaufen (sorry) endgültig aus dem kommerziellen Fahrgastverkehr zieht? Auch Software-Update Nummer 371 wird da nicht helfen.
Aber wahrscheinlich passiert wieder einmal nichts, die Fahrgäste werden ein weiteres Mal mit leeren Ankündigungen vertröstet, und ein weiterer Zug fällt wegen einer "technischen Störung am Zug aus.

Frustrierte Grüße

Heiko
Ja, jetzt siehst Du mal, wie es den Fahrgästen der RAB-Stecken geht, weil deren miserabel gewartete Fahrzeuge beim ersten Sonnenschein sich nicht mehr bewegen wollen, Klimaanlagen ohnehin nicht funktionieren und zum Verspätung aufholen mal eben die Fahrgäste ihrem Zug bei der langsamen Fahrt durch den Bahnhof hinterherschauen können. Jetzt kannst Du erahnen, wie es den Leuten an den Rändern des Ländles ergeht, die gerne umweltfreundlich fahren würden, aber nicht dürfen. Besserung gibt es immer nur dann, wenn der Herr Verkehrsminister den Betreibern mal wieder einen Einlauf verpasst hat. Dann geht es nach 4 Wochen mal wieder für 8 Wochen etwas besser.

Und vielleicht ist es ja auch eine gerechte Strafe für die Stuttgarter, die noch nicht einmal intervenieren, wenn die Schwarzwaldbahn über Jahre zu 50% eine Streckensperrung hat. Warum sollen nur die am Rand der Republik vom Bahnbetrieb ausgesperrt werden. Wenn es Stuttgart trifft, dann bemerkt man es gaaanz vielleicht auch bei den Verantwortlichen, dass die momentanen Zuständ nicht mehr tolerierbar sind.

Aber wehe, man beschwert sich mehr als einmal über Schlechtleister, dann wird man sofort verprügelt und Threads überleben anschließend nur kurz. Wer selber leidet hat hoffentlich ein offeneres Ohr für das Leiden der anderen... ;-)
Die NVBW löst eben vorzugsweise Luxusprobleme der Landesmitte. Dass anderswo das Kappen von Anschlüssen als Fortschritt in Sachen Stabilität verkauft wird, das ist dann eben so. Wobei man ja bisher schon den Anschluss nur zufällig bekommen hat, künftig eben gar nicht mehr, auch eine Art Verlässlichkeit.

Re: 2x 147.5 statt Steuerwagen?

geschrieben von: ThomasR

Datum: 01.04.21 19:53

Traktion schrieb:
Ober-Rodener schrieb:
Es hiess doch mal, daß Lok vor Steuerwagen wegen der verwendeten Technik nicht funktioniert.
Deswegen geht angeblich auch Lok umfahren nicht so einfach wie bei anderen Dostogarnituren (Regio-Züge).

Evtl. kann das jemand noch genauer erklären?
Lok vor Stwg funktioniert bei 147.5/668.4. Sollte eigentlich (!) selbstverständlich sein, da der WTB (Link) Fahrzeug und Stellung erkennt. Aber da die Züge wie ein Triebzug behandelt werden, wird das im Regelbetrieb nicht praktiziert.
Die Entschädigungen aus den Fahrgastrechten sind zu niedrig. Wenn die höher wären, müsste man sich was überlegen. Denn die Kosten der Entschädigungen werden ja wohl hoffentlich dem Budget der Flotte belastet. Nur so ergibt sich eine Transparenz darüber, was die Baureihe wirklich an Einnahmen und Kosten generiert

Falsche Antwort

geschrieben von: Traktion

Datum: 01.04.21 20:43

ThomasR schrieb:
Traktion schrieb:
Der Zeuge Desiros schrieb:
[...] Mit an Bord: eine neue Software, mit der nun – wieder einmal – alles besser werden sollte. [...]
Woher hast Du diese Information? Weißt Du mehr als die IC2-Tf?
Ganz schlechte Frage, du outest dich als Nichtleser der Nachrichten des Chefs. Das ist der Karriere nicht förderlich.
Du meinst diesen Beitrag? Da steht nichts von einer neuen Software. Die VR06 gibt’s schon seit 2019.

Dosto-ICs: die Software Problematik

geschrieben von: atacama

Datum: 01.04.21 20:48

l0wside schrieb:
Ober-Rodener schrieb:
man müßte nun einfach mal wissen, was die Fehlertreiber sind! Ist es werkseitig von Bombardier per Konstruktion Müll oder
ist es durch technische Zusatzausrüstung seitens der DB selbige der Verursacher?
Hat irgendjemand mit Ahnung von der Materie eine Erklärung, warum das nachhaltig nicht funktioniert? Mir sind Freigabe- und Abnahmeprozesse durchaus ein Begriff, auch die normativen Voraussetzungen für eine Bahnzulassung. Schaffen es zwei Bombardier-Fraktionen nicht, sich da zusammenzuraufen? Würde mich bei dem Konglomerat nicht wirklich wundern. Der gleiche Name auf dem Briefkopf heißt ja noch lange nicht, dass man sich als eine Firma fühlt.
Und gibt es technisch einen Schwerpunkt der Probleme, oder sind die Themen wild verteilt?
Auf den ersten Blick sollte man meinen, das liege am WTB. Da der aber z.B. im 423 und in den ICE3 wohl zuverlässig funktioniert, kann es ja nicht alleine daran liegen.
Vorbemerkung:
Ich komme aus dem Software Bereich, habe aber nie mit Bahnsoftware direkt zu tun gehabt.

Im Bereich Software gibt es ein paar generelle Probleme, die viele (Manager, Kunden aber auch Entwickler) nicht wahr haben wollen:
  • Softwareentwicklung ist keine Ingenieurwissenschaft.
  • das Aufteilen einer Software in Komponenten mit definierten Schnittstellen, die dann von unabhängigen Teams einzeln geschrieben werden, führt nicht zu einem funktionierenden System. (Das ist eine Basis von Ingenierwissenschaften.)
  • Softwareentwicklung ist etwa auf dem Stand wie die Bautechnik zur Zeit von Leonardo da Vinci, Michelangelo oder den großen Kathedralenbauern.
  • man braucht einen Chefentwickler, der das Projekt machen will, und das Design und die Detailvorgaben macht. Der Chefentwickler darf während der Entwicklungszeit nicht getauscht werden. Der Chefentwickler muß mit beiden Beinen auf der Erde stehn, und sollte schon ein kleineres Projekt gemacht haben. Der Chefentwickler braucht Phantasie, aber auch ausreichend Selbstbewußtsein und Durchsetzungsvermögen.
  • man braucht einen Projektverantwortlichen im Management, der das Projekt machen will, und der die geschäftliche Seite verantwortet, und die Resourcen plant und besorgt. Dieser Projektverantwortliche darf nicht alle zwei Jahre wechseln, sondern muß bis nach der Inbetriebnahme der Software dabei bleiben.
  • man braucht die Spielkälber und Träumer zu Anfang des Designprozesses, darf ihnen aber nicht zu viel Einfluß geben.
  • das eigendliche Software Team darf nicht größer als 5-8 Personen sein. Weitere Teams für die Bereitstellung der Infrastruktur, Build, Test, und Abnahme sind durchaus Ok.
  • wer mit dem Chefentwickler nicht kann, oder mit wem der Chefentwickler nicht kann, der geht. (Durchaus gerne in das Test Team.)
  • die Software sollte inkrementell oder bottom-up geschrieben werden, so daß man die schon geschriebenen Teile testen kann, und wenn möglich schon auf der endgültigen Hardware laufen lassen kann.
  • man muß die Funktionalität der Software so klein halten, wie möglich. Optionale Features müssen während des initialen Designs mit betrachtet werden, so daß man sie später nachrüsten kann, es sollte aber zu Anfang keinen Code dafür geben.
  • komplexe Interfaces zu fremder Software gehören in eigene Programme, die eine Übersetzung in die in dieser neuen Software verwendeten Interfaces macht. Diese zusätzliche Komplexität gehört nicht in die Basissoftware.
  • die Anforderung, daß eine Software auf einem verteilten System (mehrere Rechner und mehrere Fahrzeuge) läuft muß Bestandteil des initialen Designs sein.
  • idealerweise sollte die Datenhaltung zentral auf genau einem Rechner sein. (zumindest das abstrahierte Datenmodell.) Die anderen Knoten dürfen sich durchaus um die Details kümmern.

  • und man braucht ein bischen Glück während der Entwicklung.

  • MfG
    Ich verstehe jede Emotion in diesem Thema. Und ich kann eines versichern: Alle die mit diesen Zügen bei der DB arbeiten haben den größten Schmerz, wenn die Züge nicht ordentlich funktionieren. Grundlagen zu den Zügen habe ich schon mal geschrieben (hier). Es wurden übrigens klarerweise normengerecht gefertigte und zugelassene Züge bestellt.

    Wir arbeiten die Probleme mit Struktur ab und ich möchte hier Einblick geben, wie das gemacht wird:

    - Neuinbetriebnahmen umfassen immer besondere Unterstützungsleistungen durch Techniker, zusätzliche Tf und Tf-Ausbildungskräfte.
    - Der Fahrplanbedarf an IC2 der 2. Bauserie (mit Baureihe 147.5) beträgt aktuell 10 Fahrzeuge. Alle diese Züge haben nun die neueste Softwareversion.
    - Die Kurzwende in RK gibt es schon lange nicht mehr.
    - Darüber hinaus haben wir 4 Einsatzreserven um auffällige Fahrzeuge kurzfristig zu ersetzen.
    - Jeder einzelne Fehler an den Fahrzeugen, der Verspätungen verursacht hat, wird genau analysiert. Zu jedem einzelnen Fehler gibt es Maßnahmen. Diese können von Reparatur durch die DB oder den Hersteller Alstom (früher Bombardier) über bessere Unterstützung durch die Entstörhotline bis hin zur Information der Tf-Kolleginnen und Kollegen reichen.
    - Selbstverständlich werden auch andere Störungen etwa an WC oder Türen aufgenommen und beim nächsten Werkstattaufenthalt repariert.
    - Die Werkstätten in Leipzig und Nürnberg arbeiten alle Störungen priorisiert ab.

    Wir wollen möglichst schnell die Zuverlässigkeit der 1. Bauserie (mit Baureihe 146.5) zu erreichen. Leider müssen wir als DB die Schwächen der früheren Firma Bombardier nun mit viel Energie ausgleichen.

    Re: Dosto-ICs: die Software Problematik

    geschrieben von: mobaz

    Datum: 01.04.21 22:50

    Und in der Testphase ist es wichtig, die Software nicht nur auf Funktionsfähigkeit, sondern auch bewust aus Anwendersicht zu testen. Der Anwender ist nicht der Chef, sondern der Schrauber vor Ort. Bei uns wurde versucht, die Software abstürzen oder in Fehlfunktionen laufen zu lassen. Dadurch erkennt man die Schwachstellen.
    Schönen Gruß
    Maik

    Re (o.w.T)

    geschrieben von: Gütertf

    Datum: 01.04.21 23:59

    (Dieser Beitrag enthält keinen Text)
    2-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.04.21 10:27.

    Re: Es gab kein Update... nur der Schnee ist fort.

    geschrieben von: Strizie

    Datum: 02.04.21 06:36

    Traktion schrieb:
    Die DB vermietet keine IC2. Außer an den Hersteller zu Testzwecken. Der Rest ist Politik. Hätte DB FV die Wahl, wären diese Kisten schon lange verschwunden.
    DB FV hat die Wahl nur kostet das halt Geld.

    Also weiter so wie bisher und darauf hoffen, dass die Züge vielleicht mal zuverlässig funktionieren.

    Die Frage ist halt, wie lange tun sich die Kunden das noch an?

    Re: Es gab kein Update... nur der Schnee ist fort.

    geschrieben von: Traktion

    Datum: 02.04.21 10:13

    Strizie schrieb:
    Traktion schrieb:
    Die DB vermietet keine IC2. Außer an den Hersteller zu Testzwecken. Der Rest ist Politik. Hätte DB FV die Wahl, wären diese Kisten schon lange verschwunden.
    DB FV hat die Wahl nur kostet das halt Geld.

    Also weiter so wie bisher und darauf hoffen, dass die Züge vielleicht mal zuverlässig funktionieren.

    Die Frage ist halt, wie lange tun sich die Kunden das noch an?
    „@#$%& Bundesbahn, ich fahr nie wieder mit euch. Saftladen!“. Wie oft hab ich das schon gehört. (Auch schon zu Zeiten, da gab es noch keinen IC2) 🙄

    LOL, das Forum hier zensiert Schimpfwörter. 🤣
    Etwas anderes wird auch nicht helfen, Herr Dr.Nagl ! Wobei die Rechtsabteilung der DB AG die Frage des Schadensersatzes zu klären hätte !



    1-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.04.21 10:33.

    Re: Dosto-ICs: die Software Problematik

    geschrieben von: Lok35

    Datum: 02.04.21 10:31

    Defintion System : verschiedene Komponenten,die miteinader in Beziehung stehen..Wenn das nicht funktioniert...



    1-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.04.21 10:36.

    Re: 2x 147.5 statt Steuerwagen?

    geschrieben von: Henra

    Datum: 02.04.21 10:59

    Ober-Rodener schrieb:
    Es hiess doch mal, daß Lok vor Steuerwagen wegen der verwendeten Technik nicht funktioniert.
    Deswegen geht angeblich auch Lok umfahren nicht so einfach wie bei anderen Dostogarnituren (Regio-Züge).
    Wobei man -wenn dem wirklich so ist- mal vorsichtig nach dem Gesundheitszustand des/derjenigen, die sich das ausgedacht haben, fragen sollte. Man nimmt sich eine Ellok von der Stange -wie tausende andere auch- und bastelt sie dann mit ein paar Wägelchen - ebenso wie hunderte andere auch- zusammen in ein geschlossenes System, dass dann nur genau in dieser einen Konfig. noch lebensfähig ist. Normalerweise hätte ich gesagt: So bescheuert kann doch niemand sein.

    Re: 2x 147.5 statt Steuerwagen?

    geschrieben von: seku1886

    Datum: 02.04.21 11:09

    Henra schrieb:
    Ober-Rodener schrieb:
    Es hiess doch mal, daß Lok vor Steuerwagen wegen der verwendeten Technik nicht funktioniert.
    Deswegen geht angeblich auch Lok umfahren nicht so einfach wie bei anderen Dostogarnituren (Regio-Züge).
    Wobei man -wenn dem wirklich so ist- mal vorsichtig nach dem Gesundheitszustand des/derjenigen, die sich das ausgedacht haben, fragen sollte. Man nimmt sich eine Ellok von der Stange -wie tausende andere auch- und bastelt sie dann mit ein paar Wägelchen - ebenso wie hunderte andere auch- zusammen in ein geschlossenes System, dass dann nur genau in dieser einen Konfig. noch lebensfähig ist. Normalerweise hätte ich gesagt: So bescheuert kann doch niemand sein.
    Doch so ist es aber! Der Masterrechner sitzt auf dem Steuerwagen, auf der Lok nur der Slave. Und immer genau DIE Lok muß mit DER Wagengarnitur gekuppelt sein. Darum kann man auch z.B. weder eine Lok vor den Steuerwagen kuppeln, kann kein Sandwich bilden oder einfach mal eine andere Baureihe zur Bespannung nehmen.

    Ansätze zur Problemlösung

    geschrieben von: Mimi.Kratz

    Datum: 02.04.21 11:34

    114 Beiträge muß man ertragen, meist nur Gemaule, Gemeckere und Kraftausrücke...

    Jetzt kommt aber mal eine Erklärung:

    > Und immer genau DIE Lok muß mit DER Wagengarnitur gekuppelt sein.

    Hier liegt das Problem. Wie soll denn der Steuerwagen und die Lok zusammenarbeiten?
    Die Frage, ob man vorwärts oder rückwärts fährt und wie schnell, muß doch vertrauensvoll und auf gleicher Augenhöhe vorher partnerschaftlich besprochen werden.
    Wer die Welt außerhalb von DSO kennt, wird wissen, daß das dauern kann; solange bleibt die Fuhre halt stehen, wo sie ist.

    Wir haben in Deutschland etwa 250 Gender-Lehrstühle an den ehemaligen Universitäten; könnte man sich da vielleicht Hilfe und Beratung holen?

    Greetz

    Re: 2x 147.5 statt Steuerwagen?

    geschrieben von: Traktion

    Datum: 02.04.21 11:39

    seku1886 schrieb:
    Henra schrieb:
    Ober-Rodener schrieb:
    Es hiess doch mal, daß Lok vor Steuerwagen wegen der verwendeten Technik nicht funktioniert.
    Deswegen geht angeblich auch Lok umfahren nicht so einfach wie bei anderen Dostogarnituren (Regio-Züge).
    Wobei man -wenn dem wirklich so ist- mal vorsichtig nach dem Gesundheitszustand des/derjenigen, die sich das ausgedacht haben, fragen sollte. Man nimmt sich eine Ellok von der Stange -wie tausende andere auch- und bastelt sie dann mit ein paar Wägelchen - ebenso wie hunderte andere auch- zusammen in ein geschlossenes System, dass dann nur genau in dieser einen Konfig. noch lebensfähig ist. Normalerweise hätte ich gesagt: So bescheuert kann doch niemand sein.
    Doch so ist es aber! Der Masterrechner sitzt auf dem Steuerwagen, auf der Lok nur der Slave. Und immer genau DIE Lok muß mit DER Wagengarnitur gekuppelt sein. Darum kann man auch z.B. weder eine Lok vor den Steuerwagen kuppeln, kann kein Sandwich bilden oder einfach mal eine andere Baureihe zur Bespannung nehmen.
    Mit Verlaub: Das ist blödsinn. Bitte mal WTB googeln.

    Re: Gender-Kram

    geschrieben von: HPNuller

    Datum: 02.04.21 11:40

    Mimi.Kratz schrieb:
    114 Beiträge muß man ertragen, meist nur Gemaule, Gemeckere und Kraftausrücke...

    Jetzt kommt aber mal eine Erklärung:

    > Und immer genau DIE Lok muß mit DER Wagengarnitur gekuppelt sein.

    Hier liegt das Problem. Wie soll denn der Steuerwagen und die Lok zusammenarbeiten?
    Die Frage, ob man vorwärts oder rückwärts fährt und wie schnell, muß doch vertrauensvoll und auf gleicher Augenhöhe vorher partnerschaftlich besprochen werden.
    Wer die Welt außerhalb von DSO kennt, wird wissen, daß das dauern kann; solange bleibt die Fuhre halt stehen, wo sie ist.

    Wir haben in Deutschland etwa 250 Gender-Lehrstühle an den ehemaligen Universitäten; könnte man sich da vielleicht Hilfe und Beratung holen?

    Greetz
    Halo Mimi,

    das kann nicht funktionieren, dan können Alstbomb und DB lange basteln. Es gibt nur eine Lösung: Die Lok sagt an und der Steuerwagen ist folgsam und macht was die Lok sagt. Dafür braucht es keinen Gender-Kram!

    Viele Grüße von der Lahn

    HPNuller

    "Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen.
    Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

    PS: Setzt bitte einen passende Themabeschreibung über euren Text!
    Ein guter Titel über dem Beitrag ist das Tüpfelchen auf dem i für einen wirklich guten Beitrag oder eine wirklich gute Antwort!

    Re: Tesla

    geschrieben von: kmueller

    Datum: 02.04.21 11:45

    HPNuller schrieb:
    Elztalbahn schrieb:
    Tw666 schrieb:
    ßänkjuhforträvvelingwißdeutschebahn schrieb:
    Gibt es eigentlich auch Autos, deren Türen nur computergesteuert zu öffnen sind
    Ja. Nennt sich Tesla. Dort gibt es kein mechanischen Hebel mehr sondern von Außen einen Hebel, der einen Kontakt bedient und von innen eine Taste.
    Anscheinend gibt es von innen auch einen mechanischen Hebel, der sogar an so naheliegender Stelle liegt, und dem bekannten Hebel ähnelt, dass viele die Taste gar nicht sehen, und diesen Notöffnungshebel für die normale Türöffnung halten:
    [forums.tesla.com]
    Bei Tesla wäre für mich die naheliegendste Stelle zwischen den Beinen des Fahrers: roter Griff zum ziehen! Dann werden Türen und Dach abgesprengt ;-)))
    Aber erst nach Prüfung, ob man nicht gerade auf einer mit Oberleitung elektrifizierten Umweltautobahn fährt.

    Re: Ansätze zur Problemlösung

    geschrieben von: kmueller

    Datum: 02.04.21 11:55

    Mimi.Kratz schrieb:
    Jetzt kommt aber mal eine Erklärung:

    > Und immer genau DIE Lok muß mit DER Wagengarnitur gekuppelt sein.

    Hier liegt das Problem. Wie soll denn der Steuerwagen und die Lok zusammenarbeiten?
    Die Frage, ob man vorwärts oder rückwärts fährt und wie schnell, muß doch vertrauensvoll und auf gleicher Augenhöhe vorher partnerschaftlich besprochen werden.
    Wir haben in Deutschland etwa 250 Gender-Lehrstühle an den ehemaligen Universitäten; könnte man sich da vielleicht Hilfe und Beratung holen?
    Dafür braucht es keinen Lehrstuhl. Die Lösung wäre, die 'normalen' Wagen zwischen Lok und Steuerwagen als 'divers' zu definieren. Dann sollte alles perfekt funktionieren.

    Re: 2x 147.5 statt Steuerwagen?

    geschrieben von: Christian Snizek

    Datum: 02.04.21 11:58

    Traktion schrieb:
    seku1886 schrieb:
    Henra schrieb:
    Ober-Rodener schrieb:
    Es hiess doch mal, daß Lok vor Steuerwagen wegen der verwendeten Technik nicht funktioniert.
    Deswegen geht angeblich auch Lok umfahren nicht so einfach wie bei anderen Dostogarnituren (Regio-Züge).
    Wobei man -wenn dem wirklich so ist- mal vorsichtig nach dem Gesundheitszustand des/derjenigen, die sich das ausgedacht haben, fragen sollte. Man nimmt sich eine Ellok von der Stange -wie tausende andere auch- und bastelt sie dann mit ein paar Wägelchen - ebenso wie hunderte andere auch- zusammen in ein geschlossenes System, dass dann nur genau in dieser einen Konfig. noch lebensfähig ist. Normalerweise hätte ich gesagt: So bescheuert kann doch niemand sein.
    Doch so ist es aber! Der Masterrechner sitzt auf dem Steuerwagen, auf der Lok nur der Slave. Und immer genau DIE Lok muß mit DER Wagengarnitur gekuppelt sein. Darum kann man auch z.B. weder eine Lok vor den Steuerwagen kuppeln, kann kein Sandwich bilden oder einfach mal eine andere Baureihe zur Bespannung nehmen.
    Mit Verlaub: Das ist blödsinn. Bitte mal WTB googeln.
    Grundsätzlich ist das richtig; aber genau DAS ist das Problem des/der IC2. Da ist erst mal nix austauschbar.

    Grüsse, Krischan.

    "Theoretisch müsste ich mich eigentlich aufregen - aber der Gesundheit zu liebe ist es mir völlig egal!"




    Re: Ansätze zur Problemlösung

    geschrieben von: HPNuller

    Datum: 02.04.21 12:01

    kmueller schrieb:
    Dafür braucht es keinen Lehrstuhl. Die Lösung wäre, die 'normalen' Wagen zwischen Lok und Steuerwagen als 'divers' zu definieren. Dann sollte alles perfekt funktionieren.
    Nein, das funktioniert nicht. Es geht darum, wer in der Beziehung das Sagen, die Macht hat. Es funktioniert eben nicht, dass der Steuerwagen die Kommandos gibt. Die Lok ist es, die die Macht in der Beziehung hat. Und wenn der Steuerwagen ihr blöd kommt, bleibt die Fuhre eben stehen!

    Viele Grüße von der Lahn

    HPNuller

    "Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen.
    Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

    PS: Setzt bitte einen passende Themabeschreibung über euren Text!
    Ein guter Titel über dem Beitrag ist das Tüpfelchen auf dem i für einen wirklich guten Beitrag oder eine wirklich gute Antwort!
    Hi,

    gerade sind zwei IC 2 - Abschleppfahrten von Stuttgart gen Nürnberg unterwegs. Bespannt je mit Tfz 101.

    Der eine gerade Ansbach durch und der Zweite ebend in Aalen raus.

    Grüße

    Entschädigung mit TGV Duplex? ;)

    geschrieben von: NBStrecke

    Datum: 02.04.21 12:50

    Lok35 schrieb:
    Etwas anderes wird auch nicht helfen, Herr Dr.Nagl ! Wobei die Rechtsabteilung der DB AG die Frage des Schadensersatzes zu klären hätte !
    Apropos Schadensersatz, dank der Fusion gäbe es ja jetzt auch die Möglichkeit der Entschädigung durch TGV Duplex. Das wäre doch ein passabler Ersatz ;)



    1-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.04.21 12:51.
    Murrbahner schrieb:
    Hi,

    gerade sind zwei IC 2 - Abschleppfahrten von Stuttgart gen Nürnberg unterwegs. Bespannt je mit Tfz 101.

    Der eine gerade Ansbach durch und der Zweite ebend in Aalen raus.
    Soll noch einer sagen es führe nichts ;)))

    Ernsthaft: Stehen in Rostock nicht irgendwelche alten Dostos herum, oder IR-Wagen (gibts da nicht noch ein paar des ehem. SH-Expresses, die hätten sogar schon ein paar Displays)?
    Edit: Ganz vergessen, man bräuchte ja CH-Zulassung, damit gingen nur die ehem. IR-Wagen. Zwar kommen "demnächst" die Kiss, aber wenn man für die Übergangszeit die HU der IR-Wagen von Alstom bezahlen lassen kann, ist das doch auch ein Gewinn ;)

    Ich glaube nach dem xten Versuch wäre es jetzt langsam Zeit für ne dauerhafte Lösung. Schlimmstenfalls funktionieren sogar die neuen Loks mit den alten Wagen, wenn man den WTB nicht benutzt muss. Wäre mal einen Versuch wert.



    1-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.04.21 13:39.

    Re: 2x 147.5 statt Steuerwagen?

    geschrieben von: kmueller

    Datum: 02.04.21 13:58

    HPNuller schrieb:
    kmueller schrieb:Zitat:
    Zitat:
    Blöde Frage: Wäre denn was geholfen, wenn man statt des Steuerwagens (der im Verbund verbliebe) zur Wendezugsteuerung eine zweite 147.5 hinten dran hätte?
    Das ließe sich herausfinden, indem man ein paar solche Garnituren auf die Strecke schickt.
    Darf diese Konfiguration denn so im öffentlichen Netz fahren? Der IC2 ist doch nur als Triebzug zugelassen (1x 147.5 + Stw)!
    Das Argument 'wir benötigen noch Testfahrten mit Fahrgästen' sollte für die Erteilung einer Sondergenehmigung reichen.

    Re: 2x 147.5 statt Steuerwagen?

    geschrieben von: seku1886

    Datum: 02.04.21 13:59

    Traktion schrieb:
    seku1886 schrieb:
    Doch so ist es aber! Der Masterrechner sitzt auf dem Steuerwagen, auf der Lok nur der Slave. Und immer genau DIE Lok muß mit DER Wagengarnitur gekuppelt sein. Darum kann man auch z.B. weder eine Lok vor den Steuerwagen kuppeln, kann kein Sandwich bilden oder einfach mal eine andere Baureihe zur Bespannung nehmen.
    Mit Verlaub: Das ist blödsinn. Bitte mal WTB googeln.
    Bevor Du mir Blödsinn unterstellst solltest Du Dich erst mal mit dem grundsätzliche Aufbau der Steuerung des IC 2 beschäftigen.

    Re: Es gab kein Update... nur der Schnee ist fort.

    geschrieben von: Strizie

    Datum: 02.04.21 14:04

    Traktion schrieb:
    „@#$%& Bundesbahn, ich fahr nie wieder mit euch. Saftladen!“. Wie oft hab ich das schon gehört. (Auch schon zu Zeiten, da gab es noch keinen IC2) 🙄

    LOL, das Forum hier zensiert Schimpfwörter. 🤣
    Die Leute überlegen sich natürlich die Anschaffung eines Auto oder gar Zweitwagen.

    Es macht allerdings keinen Spaß sich permanent bei Vorgesetzten auf der Arbeit für Verspätungen zu entschuldigen.

    Des Weiteren müssen Fehlzeiten nachgearbeitet werden, dass heißt wertvolle Freizeit geht verloren.

    Da hilft auch nicht das tolle Argument fahre doch einen Zug früher.

    Mich würde mal interessieren, wie sich die Fahrgastzahlen auf den IC 2-Linien rund um Stuttgart entwickelt haben unabhängig von Corona.
    Philipp Nagl schrieb:
    Ich verstehe jede Emotion in diesem Thema. Und ich kann eines versichern: Alle die mit diesen Zügen bei der DB arbeiten haben den größten Schmerz, wenn die Züge nicht ordentlich funktionieren. Grundlagen zu den Zügen habe ich schon mal geschrieben (hier). Es wurden übrigens klarerweise normengerecht gefertigte und zugelassene Züge bestellt.

    Wir arbeiten die Probleme mit Struktur ab und ich möchte hier Einblick geben, wie das gemacht wird:

    - Neuinbetriebnahmen umfassen immer besondere Unterstützungsleistungen durch Techniker, zusätzliche Tf und Tf-Ausbildungskräfte.
    - Der Fahrplanbedarf an IC2 der 2. Bauserie (mit Baureihe 147.5) beträgt aktuell 10 Fahrzeuge. Alle diese Züge haben nun die neueste Softwareversion.
    - Die Kurzwende in RK gibt es schon lange nicht mehr.
    - Darüber hinaus haben wir 4 Einsatzreserven um auffällige Fahrzeuge kurzfristig zu ersetzen.
    - Jeder einzelne Fehler an den Fahrzeugen, der Verspätungen verursacht hat, wird genau analysiert. Zu jedem einzelnen Fehler gibt es Maßnahmen. Diese können von Reparatur durch die DB oder den Hersteller Alstom (früher Bombardier) über bessere Unterstützung durch die Entstörhotline bis hin zur Information der Tf-Kolleginnen und Kollegen reichen.
    - Selbstverständlich werden auch andere Störungen etwa an WC oder Türen aufgenommen und beim nächsten Werkstattaufenthalt repariert.
    - Die Werkstätten in Leipzig und Nürnberg arbeiten alle Störungen priorisiert ab.

    Wir wollen möglichst schnell die Zuverlässigkeit der 1. Bauserie (mit Baureihe 146.5) zu erreichen. Leider müssen wir als DB die Schwächen der früheren Firma Bombardier nun mit viel Energie ausgleichen.

    Ich glaube gerne, dass mit viel Energie an der Fehlerbehebung gearbeitet wird. Jedoch erscheint mit die aufgeführte "Struktur" doch eher wie eine banale Auflistung. Diese erweckt bei mir zwar den Eindruck, dass viel gemacht wird, man aber entweder noch viel zu viele Fehler hat, die man nacheinander erst finden und abarbeiten muss, oder dass man gar nicht so recht weiß, wo die Fehlerquellen überhaupt liegen. Im schlimmsten Fall trifft beides zu. Dies bedeutet viel Aufwand bei geringem Ertrag.
    Dann ist es für mich auch kein Wunder, dass für den Fahrgast überhaupt kein Fortschritt zu erkennen ist und die Züge immer wieder reihenweise ausfallen. Bei allem Respekt, aber das klingt für mich, als ob uns die nächsten Monate/Jahre noch "viel Spaß" mit dem IC2 erhalten bleibt. Will man das dem Fahrgast auch noch so lange weiterhin zumuten oder läuft das mittlerweile schon unter Kollateralschaden?

    Solange nicht alle Fehler bekannt sind, und das klingt für mich nicht so, solange kann es auch keine seriöse Prognose geben, was mich für die Fahrgäste schlimmes befürchten lässt. Aus Fahrgastsicht müsste man vernünftigerweise erstmal den Bedarf auf ein absolutes Testminimum reduzieren und die IC2 durch andere Fahrzeuge ersetzen. Was bringt es dem Fahrgast, wenn zwar 4 Ersatzgarnituren da sind, aber schon wieder genauso viele oder mehr Garnituren defekt sind? Die Quote ist einfach deutlich zu hoch und da hilft auch keine engagierte Fehlersuche in der Werkstatt, wenn einfach immer noch viel zu viel Fehler auftreten.

    mein YouTube-Kanal: [www.youtube.com]
    Murrbahner schrieb:
    Zitat:
    Hi,

    gerade sind zwei IC 2 - Abschleppfahrten von Stuttgart gen Nürnberg unterwegs. Bespannt je mit Tfz 101.

    Der eine gerade Ansbach durch und der Zweite ebend in Aalen raus.

    Grüße
    Das sind, wenn ich die Nummern richtig im Kopf habe, Garnituren gewesen, die davor in Esslingen abgestellt waren.
    Mit richtigen Erprobungen ließe sich sowas aber finden... Also ein Fahrzeug vorraus in betrieb nehmen, und einsetzen. Und dann wird man mit der Zeit alle möglichen und und unmöglichen Probleme einmal durch haben, und die Serie kann dann betriebstauglich ausgeführt werden.

    Denn bei alter Technik ist es doch auch nicht so. Den Regio Shuttle habe ich bisher softwaretechnisch noch nie ins schleudern bekommen, selbst wenn man Sachen macht die so nicht vorgesehen sind aber trotzdem funktionieren. Beim Lint dagegen ging das ganz einfach, daß Dinge so gestört waren daß sie dann überhaupt nicht mehr taten...

    http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif

    Re: Dosto-ICs: die Software Problematik

    geschrieben von: De David

    Datum: 02.04.21 17:25

    Dachte das ist der normale Prozess? So wie er es in der Mechanik auch ist. Irgendwas zu erproben ohne daß es dabei kaputt geht, bringts ja nicht so, denn man muss ja die tatsächlichen Grenzen kennen, und die Ursache wieso es genau da und genau zu dem Zeitpunkt den Geist aufgegeben hat.



    1-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.04.21 16:48.

    Ginge denn 2x 147.5 ohne Steuerwagen?

    geschrieben von: 3-Löwen-Takt

    Datum: 02.04.21 17:26

    Gäbe es denn die Option für einen „manuellen Betrieb“ mit zwei Loks ganz ohne den Steuerwagen?

    Konzeption überdenken?

    geschrieben von: ThomasR

    Datum: 02.04.21 20:15

    Philipp Nagl schrieb:
    Ich verstehe jede Emotion in diesem Thema. Und ich kann eines versichern: Alle die mit diesen Zügen bei der DB arbeiten haben den größten Schmerz, wenn die Züge nicht ordentlich funktionieren. Grundlagen zu den Zügen habe ich schon mal geschrieben (hier). Es wurden übrigens klarerweise normengerecht gefertigte und zugelassene Züge bestellt.

    Wir arbeiten die Probleme mit Struktur ab und ich möchte hier Einblick geben, wie das gemacht wird:

    - Neuinbetriebnahmen umfassen immer besondere Unterstützungsleistungen durch Techniker, zusätzliche Tf und Tf-Ausbildungskräfte.
    - Der Fahrplanbedarf an IC2 der 2. Bauserie (mit Baureihe 147.5) beträgt aktuell 10 Fahrzeuge. Alle diese Züge haben nun die neueste Softwareversion.
    - Die Kurzwende in RK gibt es schon lange nicht mehr.
    - Darüber hinaus haben wir 4 Einsatzreserven um auffällige Fahrzeuge kurzfristig zu ersetzen.
    - Jeder einzelne Fehler an den Fahrzeugen, der Verspätungen verursacht hat, wird genau analysiert. Zu jedem einzelnen Fehler gibt es Maßnahmen. Diese können von Reparatur durch die DB oder den Hersteller Alstom (früher Bombardier) über bessere Unterstützung durch die Entstörhotline bis hin zur Information der Tf-Kolleginnen und Kollegen reichen.
    - Selbstverständlich werden auch andere Störungen etwa an WC oder Türen aufgenommen und beim nächsten Werkstattaufenthalt repariert.
    - Die Werkstätten in Leipzig und Nürnberg arbeiten alle Störungen priorisiert ab.

    Wir wollen möglichst schnell die Zuverlässigkeit der 1. Bauserie (mit Baureihe 146.5) zu erreichen. Leider müssen wir als DB die Schwächen der früheren Firma Bombardier nun mit viel Energie ausgleichen.
    Evtl sollte man auch mal darüber nachdenken, ob man nicht die Lösung von DRegio übernimmt und die FV-Gimmicks, die man sich einfallen lies, nochmal überdenkt.
    Murrbahner schrieb:
    Hi,

    gerade sind zwei IC 2 - Abschleppfahrten von Stuttgart gen Nürnberg unterwegs. Bespannt je mit Tfz 101.

    Der eine gerade Ansbach durch und der Zweite ebend in Aalen raus.

    Grüße
    Kann man die nicht zusammenkuppeln und in einem Leichenzug fahren ?

    Die Probleme liegen schon viel tiefer

    geschrieben von: Wilson1835

    Datum: 02.04.21 20:50

    IR2212 schrieb:
    Ich glaube gerne, dass mit viel Energie an der Fehlerbehebung gearbeitet wird. Jedoch erscheint mit die aufgeführte "Struktur" doch eher wie eine banale Auflistung. Diese erweckt bei mir zwar den Eindruck, dass viel gemacht wird, man aber entweder noch viel zu viele Fehler hat, die man nacheinander erst finden und abarbeiten muss, oder dass man gar nicht so recht weiß, wo die Fehlerquellen überhaupt liegen. Im schlimmsten Fall trifft beides zu. Dies bedeutet viel Aufwand bei geringem Ertrag.
    Dann ist es für mich auch kein Wunder, dass für den Fahrgast überhaupt kein Fortschritt zu erkennen ist und die Züge immer wieder reihenweise ausfallen. Bei allem Respekt, aber das klingt für mich, als ob uns die nächsten Monate/Jahre noch "viel Spaß" mit dem IC2 erhalten bleibt. Will man das dem Fahrgast auch noch so lange weiterhin zumuten oder läuft das mittlerweile schon unter Kollateralschaden?

    Solange nicht alle Fehler bekannt sind, und das klingt für mich nicht so, solange kann es auch keine seriöse Prognose geben, was mich für die Fahrgäste schlimmes befürchten lässt. Aus Fahrgastsicht müsste man vernünftigerweise erstmal den Bedarf auf ein absolutes Testminimum reduzieren und die IC2 durch andere Fahrzeuge ersetzen. Was bringt es dem Fahrgast, wenn zwar 4 Ersatzgarnituren da sind, aber schon wieder genauso viele oder mehr Garnituren defekt sind? Die Quote ist einfach deutlich zu hoch und da hilft auch keine engagierte Fehlersuche in der Werkstatt, wenn einfach immer noch viel zu viel Fehler auftreten.
    Die Probleme liegen nach 2 1/2 Jahren IC 2 mit 147.5 Desaster nach meiner Meinung noch viel tiefer. Nach den vielen, vielen Versprechen, dass nun alles besser werden wird wollen viele Mitarbeiter (VL, Werkstatt, ZUB und vor allem die Tf) einfach nicht mehr. Am Anfang hat man ja sich noch gesagt "ist ein neues Fahrzeug, da gibt es erfahrungsgemäß immer Kinderkrankheiten, war noch nie anders". Dann kam der Glauben an die Aussagen der Verantwortlichen, dass aber ab jetzt nun wirklich alles besser werden wird. Nichts wurde besser. Hoffnung keimte wieder auf als es hieß, mit der Software Version VR 06 werde nun alles gut.

    Und - nichts ist geworden, gar nichts!

    Daher mache ich hier mal bewusst für alle öffentlich, dass es schon Tf gibt, die per Anwalt prüfen lassen, ob eine Arbeitsverweigerung mit diesem Fahrzeug möglich ist.
    Begründung: nicht nur der Beschäftigte hat durch den Arbeitsvertrag eine qualitätsgerechte Arbeit im Sinne des Unternehmens abzuliefern, sondern auch die AG-Seite hat ihm Arbeitsmittel zur Verfügung zu stellen, die ihm dies ermöglichen (es sei denn, dass im Arbeitsvertrag was anderes geregelt ist).
    Ob sie Erfolg damit haben kann ich nicht beurteilen, bin kein Jurist.
    Nicht falsch verstehen. Zu den Aufgaben und Pflichten eines Tf gehört es auch Störungen zu bearbeiten und entsprechend zu handeln. Dafür ist er ausgebildet und wird auch dafür bezahlt. Aber das was beim IC 2 mit 147.5 seit 2 1/2 Jahren abläuft übersteigt dies bei weitem.

    Re: Konzeption überdenken?

    geschrieben von: VT605

    Datum: 02.04.21 21:41

    ThomasR schrieb:
    Evtl sollte man auch mal darüber nachdenken, ob man nicht die Lösung von DRegio übernimmt und die FV-Gimmicks, die man sich einfallen lies, nochmal überdenkt.

    Ich vermute das es dafür keine Zulassung geben wird. Die IC2 mit 146.5 (bei der 147.5 weiß ich es mangels Ausbildung nicht) sind ausgerüstet mit der Rückfallebene ZWS/TAV usw., nennt sich AKM (abwärtskompatibler Modus). Diesen zu aktivieren dauert allerdings und ist mit einigen Schalthandlungen verbunden. Der Einsatz damit ist auch nur zeitlich begrenzt zulässig. Fakt ist das der WTB eine wesentlich tiefergehende und umfangreichere Diagnose und Überwachung auch bei der Türsteuerung hat, daher bezweifle ich das die Züge bei eine Zurückrüstung auf ZWS/TAV eine dauerhafte Zulassung bekämen. Das ganze ist eben auch ein Problem das neue Fahrzeuge immer voller gestopft werden mit Sensoren (die eben manchmal auch fehlerhaft ansprechen) und diese auch in die Fahrzeugsteuerung eingreifen, dazu Software mit Fehlern etc...

    Überfuhrung alte Version (ohne grünen Bäpper)

    geschrieben von: Traktion

    Datum: 02.04.21 22:12

    Yugi500 schrieb:
    Murrbahner schrieb:
    Zitat:
    Hi,

    gerade sind zwei IC 2 - Abschleppfahrten von Stuttgart gen Nürnberg unterwegs. Bespannt je mit Tfz 101.

    Der eine gerade Ansbach durch und der Zweite ebend in Aalen raus.

    Grüße
    Das sind, wenn ich die Nummern richtig im Kopf habe, Garnituren gewesen, die davor in Esslingen abgestellt waren.
    Korrekt, der 4888 aus Esslingen und der 4892 aus Stuttgart, beide noch VR05 in Richtung Werk.

    Re: Konzeption überdenken?

    geschrieben von: sagichnet

    Datum: 02.04.21 22:38

    VT605 schrieb:
    Ich vermute das es dafür keine Zulassung geben wird. Die IC2 mit 146.5 (bei der 147.5 weiß ich es mangels Ausbildung nicht) sind ausgerüstet mit der Rückfallebene ZWS/TAV usw., nennt sich AKM (abwärtskompatibler Modus). Diesen zu aktivieren dauert allerdings und ist mit einigen Schalthandlungen verbunden. Der Einsatz damit ist auch nur zeitlich begrenzt zulässig. Fakt ist das der WTB eine wesentlich tiefergehende und umfangreichere Diagnose und Überwachung auch bei der Türsteuerung hat, daher bezweifle ich das die Züge bei eine Zurückrüstung auf ZWS/TAV eine dauerhafte Zulassung bekämen.

    Die entsprechenden Züge der DB Regio werden aber, wenn es erforderlich ist, zeitlich unbegrenzt in besagtem AKM betrieben. Von daher kann dies keine Unmöglichkeit sein.

    Re: Konzeption überdenken?

    geschrieben von: VT605

    Datum: 02.04.21 22:52

    sagichnet schrieb:
    VT605 schrieb:
    Ich vermute das es dafür keine Zulassung geben wird. Die IC2 mit 146.5 (bei der 147.5 weiß ich es mangels Ausbildung nicht) sind ausgerüstet mit der Rückfallebene ZWS/TAV usw., nennt sich AKM (abwärtskompatibler Modus). Diesen zu aktivieren dauert allerdings und ist mit einigen Schalthandlungen verbunden. Der Einsatz damit ist auch nur zeitlich begrenzt zulässig. Fakt ist das der WTB eine wesentlich tiefergehende und umfangreichere Diagnose und Überwachung auch bei der Türsteuerung hat, daher bezweifle ich das die Züge bei eine Zurückrüstung auf ZWS/TAV eine dauerhafte Zulassung bekämen.

    Die entsprechenden Züge der DB Regio werden aber, wenn es erforderlich ist, zeitlich unbegrenzt in besagtem AKM betrieben. Von daher kann dies keine Unmöglichkeit sein.

    Die haben aber keinen WTB, damit bietet TAV bei den Zügen die höchste vorhandene Sicherheit. Die IC2 haben mit dem WTB ein System was aufgrund der umfangreicheren Diagnose und Überwachung eine höhere Sicherheit bietet, TAV ist dort eben nur eine Rückfallebene für den Störfall, welcher aber in der Praxis kaum einsetzbar ist aufgrund des zeitaufwendigen Aktivierens. Daher glaube ich das man keine Zulassung bekäme wenn man die Züge dauerhaft mit dieser Rückfallebene betreiben wollte.
    Was hat sich diue DB denn da nur bestellt?

    Ich glaube, man hätte die IC2 besser nicht als Triebzug zulassen sollen.

    Viele Grüße aus EMRS
    Moritz

    Re: Konzeption überdenken?

    geschrieben von: De David

    Datum: 02.04.21 23:18

    Ist halt ein Problem wenn man immer alles 110% haben will.

    In der Industrie usw sieht man das alles nicht so eng, da würden die Fahrzeuge einfach seit Jahren am Stück im AKM fahren wenns nur so funktioniert. Denn wenns nicht funktioniert, wird kein Geld verdient, und der Laden geht bankrott.
    Selbst schon oft genug gesehen und auch gemacht, Sicherheitsgedöns was zu sehr stört usw überbrückt, oder die Maschinen mit noch lieferbaren Ersatzteilen auf einen alten (technisch besseren) Stand von vor der CE Zertifizierung zurückgerüstet, damit der Kunde damit gescheit arbeiten konnte. Und eventuell einmal im Jahr, wenn die BG mal da war, das ganze wieder in Originalzustand gebracht, damit die nichts zu motzen haben...

    Re: Konzeption überdenken?

    geschrieben von: Pio

    Datum: 03.04.21 10:08

    Aber keiner der leitenden Führungskräfte im DB Konzern, wird sich auf dieses juristisch sehr fragwürdige Gebaren einlassen.
    Erinnert sei an so einige Vorfälle, wo sofort und unverzüglich, Maßnahmen angeordnet und durchgesetzt wurden. Da gibt es auch noch rechtliche Normen welche schließlich von einer Bundesbehörde, überwacht und durchgesetzt werden.

    Zwei Trapeze pro Bahnhof statt zwei einfacher Weichenverbindungen !!!




    2-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.04.21 10:09.

    Re: Konzeption überdenken?

    geschrieben von: JeDi

    Datum: 03.04.21 10:20

    VT605 schrieb:
    Zitat:
    Die haben aber keinen WTB, damit bietet TAV bei den Zügen die höchste vorhandene Sicherheit.
    Sicher? Mir war so, dass die 445/446 genau so in WTB fahren, wie die IC2?

    Die S21 fährt von Elbgaustraße nach Aumühle!

    Re: Konzeption überdenken?

    geschrieben von: schroed2

    Datum: 03.04.21 10:30

    Pio schrieb:
    Aber keiner der leitenden Führungskräfte im DB Konzern, wird sich auf dieses juristisch sehr fragwürdige Gebaren einlassen.
    Erinnert sei an so einige Vorfälle, wo sofort und unverzüglich, Maßnahmen angeordnet und durchgesetzt wurden. Da gibt es auch noch rechtliche Normen welche schließlich von einer Bundesbehörde, überwacht und durchgesetzt werden.
    ich glaube auch nicht, dass sich irgendeine Führungskraft in der "Industrie" offiziell auf dieses "juristisch sehr fragwürdige Gebaren" eingelassen hat. Denn wenn etwas passiert, ist es keiner gewesen, oder ?

    Die DBAG sollte die Dinger mit der Feuersäge bearbeiten und zu Konservendosen verarbeiten. Gibt doch kaum einen Tag an dem die IC2 nicht zicken.

    Liebe Leute,

    Bleibt gesund und wenn es geht daheim!

    Re: Konzeption überdenken?

    geschrieben von: VT605

    Datum: 03.04.21 14:06

    JeDi schrieb:
    VT605 schrieb:
    Zitat:
    Die haben aber keinen WTB, damit bietet TAV bei den Zügen die höchste vorhandene Sicherheit.
    Sicher? Mir war so, dass die 445/446 genau so in WTB fahren, wie die IC2?

    Ich meinte die 146/147 von DB Regio. Die Ausrüstung der Triebwagen kenne ich nicht. Datenbusse in Triebwagen haben allerdings in der Regel weniger Probleme als bei lokbespannten Zügen.
    Die DB sollte die IC2-Murkszüge von Bombardier (und auch die extrem verspäteten und anfälligen Skoda-Dostos auf der NIM) allesamt entsorgen und dafür sechsteilige Desiro HC von Siemens bestellen. Die laufen überall sehr zuverlässig, werden durchwegs sehr pünktlich geliefert und mit den bereits bestellten sechsteiligen, druckertüchtigen Desiro HC für Franken-Südthüringen hat man bereits die passende Fahrzeugbasis, die man dann nur noch mit Fernverkehrs-Inneneinrichtung und weißer Außenlackierung versehen muss. Dann hätte die DB endlich mal wieder ein zuverlässiges und sehr einheitliches Standardfahrzeug, dass nicht ständig rumzickt.

    Die DB würde sich und den Fahrgästen keinen Gefallen tun, wenn sie die jetzigen IC2 und die Skoda-Dostos noch viele weitere Jahre irgendwie durchziehen wollen, was nur immer wieder Ärger, Ausfälle und Kosten bedeuten würde. Also lieber gleich konsequent handeln.

    Die SBB hat es auch hinbekommen, wo hakt es bei der DB?

    geschrieben von: Bm235

    Datum: 03.04.21 15:14

    IR2212 schrieb:
    Ich glaube gerne, dass mit viel Energie an der Fehlerbehebung gearbeitet wird. Jedoch erscheint mit die aufgeführte "Struktur" doch eher wie eine banale Auflistung. Diese erweckt bei mir zwar den Eindruck, dass viel gemacht wird, man aber entweder noch viel zu viele Fehler hat, die man nacheinander erst finden und abarbeiten muss, oder dass man gar nicht so recht weiß, wo die Fehlerquellen überhaupt liegen. Im schlimmsten Fall trifft beides zu. Dies bedeutet viel Aufwand bei geringem Ertrag.
    Die SBB hat es bei ihren neuen Dostozügen auch hinbekommen, gemeinsam mit Bombardier die Fehler im laufenden Betrieb aufzuspüren und zu beheben. Warum will das der DB nicht gelingen? Was hat die SBB an der Stelle besser gemacht?
    Bm235 schrieb:
    IR2212 schrieb:
    Ich glaube gerne, dass mit viel Energie an der Fehlerbehebung gearbeitet wird. Jedoch erscheint mit die aufgeführte "Struktur" doch eher wie eine banale Auflistung. Diese erweckt bei mir zwar den Eindruck, dass viel gemacht wird, man aber entweder noch viel zu viele Fehler hat, die man nacheinander erst finden und abarbeiten muss, oder dass man gar nicht so recht weiß, wo die Fehlerquellen überhaupt liegen. Im schlimmsten Fall trifft beides zu. Dies bedeutet viel Aufwand bei geringem Ertrag.
    Die SBB hat es bei ihren neuen Dostozügen auch hinbekommen, gemeinsam mit Bombardier die Fehler im laufenden Betrieb aufzuspüren und zu beheben. Warum will das der DB nicht gelingen? Was hat die SBB an der Stelle besser gemacht?
    Die Züge vielleicht erst garnicht vom Lieferanten abgenommen?

    Viele Grüße, Johannes!

    Re: 2x 147.5 statt Steuerwagen?

    geschrieben von: Henra

    Datum: 03.04.21 16:14

    Christian Snizek schrieb:
    Grundsätzlich ist das richtig; aber genau DAS ist das Problem des/der IC2. Da ist erst mal nix austauschbar.
    Wie haben die das eigentlich hingekriegt?
    WTB ist doch ein eigentlich generisches Protokoll, mit dem sich verschiedenste moderne Fahrzeuge darüber miteinander 'unterhalten' können sollen.
    Nutzen die WTB um dann doch komplett proprietäre 'Botschaften' zwischen Lok und Steuerwagen auszutauschen, deren Code nur Lok und Steuerwagen entschlüsseln können?
    Und wenn ja, warum kann dann zumindest eine weitere 147.5 am anderen Ende diese Botschaften nicht auch entschlüsseln? Gibt es da wirklich Codes die die Lok nur aussenden aber nicht empfangen/entschlüsseln kann?

    Re: 2x 147.5 statt Steuerwagen?

    geschrieben von: De David

    Datum: 03.04.21 16:32

    Die kann gar nicht alleine fahren?

    Ist also schlechter als ein oller 401, der überhaupt gar nicht dafür gedacht ist, dies aber trotzdem kann.

    Für was hat die dann überhaupt 2 Führerstände?

    Es gibt doch aber bei den ÖBB schon lange eine funktionierende WTB Software, warum nimmt man nicht diese?



    1-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.04.21 16:33.
    Oder mal was gaht abwegiges zur Abwechslung, statt so Firlefanz immer, einfach ganz normale neue RIC Reisezugwagen beschaffen, die man beliebig kombinieren kann, und mit den ganzen alten IC Wagen die man noch hat, und den 101, kombinieren kann, und die alle miteinander funktionieren.
    Das wäre doch mal ein Sackstarkes Konzept?

    Re: Konzeption überdenken?

    geschrieben von: De David

    Datum: 03.04.21 17:23

    Keine Ahnung was die "hohen Herren" da verkaspert haben.
    Der Kunde hat jedenfalls festgestellt daß die neue Version schadanfälliger als die alte war, und damit wegen längerer Ausfallzeiten und höherem Bedarf an Reserven weniger wirtschaftlich im Betrieb. Und so hat er eben mit seinen Mechanikern das Problem ergründet und identifiziert. Und daraufhin beim Kauf einer Neumaschine direkt einmal in die Umrüstung auf alten Stand investiert. Da die Teile ja sowieso alle verfügbar waren um die alten Maschinen jederzeit ohne Umbau reparieren zu können.
    Manche Kunden haben auch genau das Gegenteil gewollt, bei Reparatur alter Maschinen den aktuellen Stand.
    Bei ersterem waren aber Imho stark die Praktiker involviert, die sich jeden Tag mit dem Mist herum ärgern durften und eine bessere Lösung wollten und von den noch vorhandenen Altgeräten ja kannten.
    Irgendwann wollte der Chef es allerdings nicht mehr, da es wohl letztlich auf ihn zurück gefallen wäre, wenn anhand der Seriennummer als Neumaschine identifizierbare lange nach jeder Übergangsfrist noch in nicht CE konformem Zustand ausgeliefert wurden.
    Daraufhin hat der Kunde einen Mechaniker zum Lehrgang zu uns geschickt, dessen Ziel es war eben gebau die Umrüstung von Neumaschinen zu erlernen... Und so gab's bei jeder Bestellung noch einen Satz Ersatzteile hinzu, und die angebauten neuwertigen Teile wurden zurück geschickt, eingelagert, und deren Wert bei der nächsten Bestellung als Rabatt gewährt.
    Und so mogelt sich halt jeder durch, wenn der Staat mit seinen Regelungen den Geschäftsbetrieb zu sehr stört... Denn im harten Wettbewerb muss jeder permanent schauen wo er bleibt.

    Auf den IC2 übertragen wäre da vielleicht eine Lösung, mit jemandem ein Loktausch zu machen, denn wenn die Lok (irgend eine 146 oder sonst was) kein WTB hat, muss ja dauerhaft in der Rückfallebene mit ZWS und TAV gefahren werden 🙄

    Bewährtes nutzen? Bei der Bahn?

    geschrieben von: Ober-Rodener

    Datum: 03.04.21 17:25

    De David schrieb:
    Oder mal was gaht abwegiges zur Abwechslung, statt so Firlefanz immer, einfach ganz normale neue RIC Reisezugwagen beschaffen, die man beliebig kombinieren kann, und mit den ganzen alten IC Wagen die man noch hat, und den 101, kombinieren kann, und die alle miteinander funktionieren.
    Das wäre doch mal ein Sackstarkes Konzept?

    Du willst ernsthaft, daß ein altbewährtes und in sehr vielen Ländern funktionierendes System in Deutschland wieder verstärkt
    eingesetzt wird? Eins das noch dazu höchst flexibel erweitert oder gekürzt werden könnte und mit fast jeder modernen Lok
    gezogen oder auch geschoben mit 200km/h fahren könnte?
    Sorry, aber das wird kein Manager gut finden. Warum? Weil es nicht neu und innovativ wäre! :):)

    Gruß

    -OR
    die SBB hatten die Twindexx Züge im Einsatz, Fahreigenschaften betreffend Beschleunigung hervorragend, wegen Neigeverhalten in den Kurven aber bedenklich. Bin selber mitgefahren in der 1.Klasse als Fahrgast, Platz genug, Sitze in Ordnung, genug Steckdosen, ABER: bei Weichenwechsel in der Abzweigenden Stellung Stöße in Querrichtung wie im hinteren Kampfraum des Schützenpanzers Marder der Bw in Kurvenfahrt. Für ältere Leute sehr schlecht, Sturzgefahr, für Servicepersonal reife Meisterleistung den Kaffee am Platz zu servieren.Personal nannte diese Züge Schaukelpferd.Strecken: St.Gallen -.Sargans -Landquart, Zürich HB -St. Gallen.Züge wurden nachgebessert, Drehgestelle überarbeitet und Software angepasst.Die Züge hielten JEDEN Fahrplan, so konnnten diese beschleunigen. Wäre für DB AG die bessere Wahl gewesen !



    2-mal bearbeitet. Zuletzt am 04.04.21 08:28.

    Re: Bewährtes nutzen? Bei der Bahn?

    geschrieben von: Lok35

    Datum: 03.04.21 18:01

    Da braucht man keine neuen Wagen,die überarbeiteten mit IC 3 Innenausstattungsteilen versehenen IC Wagen sind gut genug, Klima funktioniert,und Dostos auch und DB FV kann ggfs SIEMENS VECTRON neu kaufen... Die haben die Zulassung für CH...Steuerwagen sind auch noch vorhanden.



    1-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.04.21 18:02.

    Re: Bewährtes nutzen? Bei der Bahn?

    geschrieben von: Christian Snizek

    Datum: 03.04.21 18:12

    Lok35 schrieb:
    Da braucht man keine neuen Wagen,die überarbeiteten mit IC 3 Innenausstattungsteilen versehenen IC Wagen sind gut genug, Klima funktioniert,und Dostos auch und DB FV kann ggfs SIEMENS VECTRON neu kaufen... Die haben die Zulassung für CH...Steuerwagen sind auch noch vorhanden.
    Und mit welchen (angeblich vorhandenen) Steuerwagen möchtest du in die Schweiz fahren? Die gibt es nicht ...

    *Knoten in den Fingern, Fipptehler

    Grüsse, Krischan.

    "Theoretisch müsste ich mich eigentlich aufregen - aber der Gesundheit zu liebe ist es mir völlig egal!"








    1-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.04.21 18:13.

    IC-Steuerwagen für die Schweiz?

    geschrieben von: Ober-Rodener

    Datum: 03.04.21 18:34

    Gegenfrage:
    Gibt es UIC-konforme Steuerwagen auf dem Markt, die die alten, nicht Schweiz-tauglichen Wagen ersetzen könnten?
    Also gibt es dafür einen Hersteller?

    Gruß

    -OR

    Re: IC-Steuerwagen für die Schweiz?

    geschrieben von: Christian Snizek

    Datum: 03.04.21 18:45

    Ober-Rodener schrieb:
    Gegenfrage:
    Gibt es UIC-konforme Steuerwagen auf dem Markt, die die alten, nicht Schweiz-tauglichen Wagen ersetzen könnten?
    Also gibt es dafür einen Hersteller?
    Jein. Siemens hat ja den Railjet-Steuerwagen und auch die Nightjet werden ja wohl mit Steuerwagen verkehren. Also wäre die Technik da. In wie weit da ein regulärer Steuerhänger für den Wendezugbetrieb möglich wäre, was UIC-Standart bzw. ZWS betrifft dürfte eine Frage der Investition sein. Denn nicht zu Letzt brauchen die Fahrzeuge in CH das sauteure ETCS (was übrigens beim IC2 "international" die nächste Baustelle ist).

    Grüsse, Krischan.

    "Theoretisch müsste ich mich eigentlich aufregen - aber der Gesundheit zu liebe ist es mir völlig egal!"




    Re: IC-Steuerwagen für die Schweiz?

    geschrieben von: Ober-Rodener

    Datum: 03.04.21 18:56

    Hallo,

    in der Tat scheint das für die Schweiz zu speziell zu sein, da kann man doch auch mit Lokumlauf arbeiten oder?
    Es kann ja nicht der Weisheit letzter Schluß sein, nur auf Triebzüge zu setzen, die eh nicht ans laufen zu bekommen
    sind (IC2 mit Schweizpaket). Hersteller für herkömmliche IC-Wagen nach UIC-Norm gibt es und wenn nicht, alte Fahrzeuge
    sanieren und modernisieren. Schafft Arbeitsplätze, macht mehr Sinn als der moderne Elektronikschrott, der nur Geld kostet
    und bei den Fahrgästen für reichlich Verdruß sorgt.

    Was die Umbauten betrifft, scheint u.a. Talbot derzeit einen ordentlichen Job mit den ehemaligen Bimz zu machen, die
    für Flixtrain umgebaut wurden/werden. Es geht alles, wenn die Chefetage nur will.

    Übrigens durfte ich gestern erleben, wie anfällig die ICE4-kurz sind. Weil ein ZuB sich gegen die geschlossene Türe lehnte
    gab es eine fette Türstörung am ganzen Wagen. Dazu Anzeige der Reservierungen nach Lust und Laune (geht, geht nicht) und
    ein FIS und ICE-Portal was wechselnde Zugnummern bis gar keine hatte! Moderner Hightech-Müll! Leider nicht das erste Mal.

    Gruß

    -OR

    Re: IC-Steuerwagen für die Schweiz?

    geschrieben von: Christian Snizek

    Datum: 03.04.21 19:08

    Ober-Rodener schrieb:
    Hallo,

    in der Tat scheint das für die Schweiz zu speziell zu sein, da kann man doch auch mit Lokumlauf arbeiten oder?
    Es kann ja nicht der Weisheit letzter Schluß sein, nur auf Triebzüge zu setzen, die eh nicht ans laufen zu bekommen
    sind (IC2 mit Schweizpaket). Hersteller für herkömmliche IC-Wagen nach UIC-Norm gibt es und wenn nicht, alte Fahrzeuge
    sanieren und modernisieren. Schafft Arbeitsplätze, macht mehr Sinn als der moderne Elektronikschrott, der nur Geld kostet
    und bei den Fahrgästen für reichlich Verdruß sorgt.

    --> Naja, altes auf neu trimmen funktioniert auch nur bedingt. Ob sich das Investment für eine neue Zugsicherung in den betagten Steuerwagen lohnt kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen. Allerdings reden wir in diesem Fall quasi von einer Neuzulassung eines Fahrzeuges in zwei Ländern. Denn auch in DE wird ja beim Steuerwagen vorgespannt, sonst gäbe es ja die Doppelbespannung der Doppelstockzüge nicht. Betrachten wir in diesem Fall einfach mal die Kosten eines Vectron mit CH-Zulassung (ca 3.5 Mio €) und die der Einzelkomponente ETCS (Stand vor ca. fünf bis acht Jahren 500k € + Neuzulassung in DE + überhaupt Zulassung in CH). Das wäre sicher "nicht billig" und dann kommt hinzu, dass die Wendezeiten in den großen Bahnhöfen ohne Stwg. nicht mehr zu halten sind. Mit Rangierlok zum Abziehen und anschl. die Lok rauszumanöverieren zum Umfahren der Wagen ist die Zeit einfach nicht mehr da (-> Taktfahrplan).

    Was die Umbauten betrifft, scheint u.a. Talbot derzeit einen ordentlichen Job mit den ehemaligen Bimz zu machen, die
    für Flixtrain umgebaut wurden/werden. Es geht alles, wenn die Chefetage nur will.

    --> Es ist ein Unterschied, ob es ein führendes Fahrzeug (Lok, Stwg.) ist oder ein hilfloser Wagen, der nur angehängt wird.

    Übrigens durfte ich gestern erleben, wie anfällig die ICE4-kurz sind. Weil ein ZuB sich gegen die geschlossene Türe lehnte
    gab es eine fette Türstörung am ganzen Wagen. Dazu Anzeige der Reservierungen nach Lust und Laune (geht, geht nicht) und
    ein FIS und ICE-Portal was wechselnde Zugnummern bis gar keine hatte! Moderner Hightech-Müll! Leider nicht das erste Mal.

    --> Tja, die Technik ... ich bin der Meinung, dass die Fahrzeuge inzw. technisch schlichtweg überfrachtet sind.

    Grüsse, Krischan.

    "Theoretisch müsste ich mich eigentlich aufregen - aber der Gesundheit zu liebe ist es mir völlig egal!"




    Re: 2x 147.5 statt Steuerwagen?

    geschrieben von: Traktion

    Datum: 03.04.21 19:25

    De David schrieb:
    Die kann gar nicht alleine fahren?

    Ist also schlechter als ein oller 401, der überhaupt gar nicht dafür gedacht ist, dies aber trotzdem kann.

    Für was hat die dann überhaupt 2 Führerstände?

    Es gibt doch aber bei den ÖBB schon lange eine funktionierende WTB Software, warum nimmt man nicht diese?
    Natürlich kann die alleine fahren. Das ist eine stinknormale Lokomotive.

    Was sie auch kann, aber mangels Zulassung (noch?) nicht darf: In ZWS/ZDS/ZMS fahren. Sie kann sogar TAV-Betrieb. Da staunste, was? ;-)

    Warum man nicht die WTB-Software der ÖBB (Du meinst vermutlich eher Siemens...) nimmt? Aus dem selben Grund, wie man auch meint, die LZB/PZB neu erfinden zu müssen -> EBICAB.

    Re: IC-Steuerwagen für die Schweiz?

    geschrieben von: De David

    Datum: 04.04.21 04:47

    Naja wenn man die Fahzeiten entsprechend legt, kann man auch groß herum rangieren.
    Wenn man also keine schnelle Bahnsteigwende plant, sondern z.B. einen 2h Takt mit um 1h versetzter Ankunft und Abfahrt.

    Der Railjet Steuerwagen wäre mir auch in den Sinn gekommen, der sollte doch funktionierendes ETCS haben. Und in Deutschland braucht man ja bisher nicht, darum kann man sich dann immernoch später kümmern, nachdem die Züge schon bald 10 Jahre gefahren sind.

    http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif

    Re: Bewährtes nutzen? Bei der Bahn?

    geschrieben von: De David

    Datum: 04.04.21 04:58

    Ober-Rodener schrieb:
    Du willst ernsthaft, daß ein altbewährtes und in sehr vielen Ländern funktionierendes System in Deutschland wieder verstärkt
    eingesetzt wird? Eins das noch dazu höchst flexibel erweitert oder gekürzt werden könnte und mit fast jeder modernen Lok
    gezogen oder auch geschoben mit 200km/h fahren könnte?
    Sorry, aber das wird kein Manager gut finden. Warum? Weil es nicht neu und innovativ wäre! :):)
    Ja wäre voll abwegig gell :D

    Vielleicht sollte man die Manager in Zukunft ja Proportional zur Leistung des Betriebes in ihrem Verantwortungsbereich (noch so eine Sache, Verantwortung, wie oldschool, das will doch heute auch niemand mehr haben) bezahlen?
    Das sollte sie mit ihren, von irgendwelchen Verkäufern der Industrie aufgeschwatzten, Blödsinnsideen eventuell einbremsen, weil von anfang an klar ist, funktioniert der Betrieb nicht, gibts kein "cash in the tasch".
    Dan würde man auch keinen so Müllhaufen wie die 245 kaufen, sondern eher eine aus der Class 67 abgeleitete Lok, mit EMD 710 2-Takter, weil davon weiß man daß er funktioniert und nicht brennt.

    Re: IC-Steuerwagen für die Schweiz?

    geschrieben von: Lok35

    Datum: 04.04.21 08:37

    Man kann es noch einfacher machen : bei SIEMENS komplette RailJet Züge bestellen, VECTRONS dazu, macht bei entsprechender Abnahme einen Superpreis, mit zulassung für D /A/CH.. Jepp, wäre doch was.
    Und die Dostos ab nach Sylt-Shuttle.

    Re: Konzeption überdenken?

    geschrieben von: sagichnet

    Datum: 04.04.21 08:58

    VT605 schrieb:
    JeDi schrieb:
    VT605 schrieb:
    Zitat:
    Die haben aber keinen WTB, damit bietet TAV bei den Zügen die höchste vorhandene Sicherheit.
    Sicher? Mir war so, dass die 445/446 genau so in WTB fahren, wie die IC2?
    Ich meinte die 146/147 von DB Regio. Die Ausrüstung der Triebwagen kenne ich nicht. Datenbusse in Triebwagen haben allerdings in der Regel weniger Probleme als bei lokbespannten Zügen.
    Nehmen wir als Beispiel die Twindexx-Triebzüge von Regio. Diese fahren mit WTB, wenn sie so eingesetzt werden, wie eigentlich angedacht. Gibt es einen Mangel an Triebköpfen, werden die Triebzüge zerpflückt und die Mittelwagen im AKM in klassischen lokbespannten Reisezügen mit ZWS/TAV eingesetzt. Gab es vor Zulassung der Triebköpfe fast überall
    (Wenn ich mich nicht täusche sogar teilweise mit SAT!), wird aber immer noch bei Bedarf mindestens in Kiel und bei Regio Nordost praktiziert.

    Picken wir uns nun die Triebköpfe 445/446 noch einmal raus: diese verfügen in einigen Regionen (sie sind leider dahingehend nicht einheitlich bestellt worden) auch über TAV und ZWS. Sie können von einem klassischen Steuerwagen als Triebfahrzeug angesteuert werden (wurde in Dresden bei der S-Bahn ja bereits vorgeführt!), auch ist ein Einsatz als Steuerwagen vor einer Drehstromlok möglich* (da weiß ich nicht, ob es inzwischen geht. War aber gewünscht und bestellt, scheiterte aber lange an der Software).

    Wie du selbst schreibst, verfügt der IC2 (mindestens teilweise) ebenfalls über besagten AKM. Wenn dieser bei Regio in diversen Facetten zeitlich unbegrenzt benutzt werden darf, wieso sollte dies beim Fernverkehr prinzipiell nicht gehen?! Ich gehe daher hier eher von einer internen Regelung aus, mit der man sich mal wieder selbst im Weg steht.



    1-mal bearbeitet. Zuletzt am 04.04.21 09:04.

    "Railjet DE" - ein weiterer Vorteil dieser Idee

    geschrieben von: Christian Snizek

    Datum: 04.04.21 09:09

    Lok35 schrieb:
    Man kann es noch einfacher machen : bei SIEMENS komplette RailJet Züge bestellen, VECTRONS dazu, macht bei entsprechender Abnahme einen Superpreis, mit zulassung für D /A/CH.. Jepp, wäre doch was.
    Und die Dostos ab nach Sylt-Shuttle.
    Hätte noch einen weiteren, entscheidenden Vorteil, dass die Züge flügelbar wären. Warum sich da die Beschaffungsinitiative der DB weigert, dies so zu tun oder sich gar an die Beschaffung der Fahrzeuge den ÖBB oder auch den CD anzuschliessen, ergibt auch keinen Sinn. Denn dass die Züge funktionieren ist ja seit deren Einführung bewiesen. Zum Beispiel ist das Flügeln und/oder das Kombinieren zweier Einheiten in Feldkirch* täglich mehrfach zu beobachten, wenn der Zür'cher Teil abgehängt/verstärkt wird. Denke aber an dieser Stelle, dass das schlicht eine Preisfrage in der jeweiligen Anschaffung ist/war.

    (PS: Wo liegt der Ort Sylt-Shuttle?)

    *Flügelungsort geändert; danke für den Hinweis

    Grüsse, Krischan.

    "Theoretisch müsste ich mich eigentlich aufregen - aber der Gesundheit zu liebe ist es mir völlig egal!"








    1-mal bearbeitet. Zuletzt am 04.04.21 13:25.

    Re: "Railjet DE" - ein weiterer Vorteil dieser Idee

    geschrieben von: corsa636

    Datum: 04.04.21 12:14

    Interessant finde ich aber nach wie vor das die quasi baugleichen Twindexx (BR445) nicht übermäßig negativ auffallen..

    Wieso nicht Bombardier Druck machen das die Steuerwagen/ Lok Combo gegen 2 Triebwagen ersetzt werden - und das ASAP!!

    Ach ja und am besten gleich mit einer 189 km/h Zulassung!

    Was spricht dagegen?
    (Sind die 2x 2300kW Leistung ausreichend?)



    1-mal bearbeitet. Zuletzt am 04.04.21 12:15.
    corsa636 schrieb:
    Interessant finde ich aber nach wie vor das die quasi baugleichen Twindexx (BR445) nicht übermäßig negativ auffallen..

    Wieso nicht Bombardier Druck machen das die Steuerwagen/ Lok Combo gegen 2 Triebwagen ersetzt werden - und das ASAP!!

    Ach ja und am besten gleich mit einer 189 km/h Zulassung!

    Was spricht dagegen?
    (Sind die 2x 2300kW Leistung ausreichend?)
    Und was genau ist daran baugleich? Die Twindex Regio Triebwagen (und ganz theoretisch gesprochen auch einzeln einsetzbar) sind - wie der Name schon sagt - eben Triebwagen oder angetriebene Steuerwagen oder was auch immer. Der IC2 sind Lok bespannte Züge, dessen Hauptrechner des gesamten Zuges sich im Steuerwagen (-> antriebslos) befindet.

    Grüsse, Krischan.

    "Theoretisch müsste ich mich eigentlich aufregen - aber der Gesundheit zu liebe ist es mir völlig egal!"




    Re: "Railjet DE" - ein weiterer Vorteil dieser Idee

    geschrieben von: kmueller

    Datum: 04.04.21 13:15

    Christian Snizek schrieb:
    Warum sich da die Beschaffungsinitiative der DB weigert, dies so zu tun oder sich gar an die Beschaffung der Fahrzeuge den ÖBB oder auch den CD anzuschliessen, ergibt auch keinen Sinn. Denn dass die Züge funktionieren ist ja seit deren Einführung bewiesen. Zum Beispiel ist das Flügeln und/oder das Kombinieren zweier Einheiten in Bludenz täglich mehrfach zu beobachten, wenn der Zür'cher Teil abgehängt/verstärkt wird.
    In Salzburg ebenfalls, und dies seit einigen Jahren alle 2h in der Relation München/Bregenz-Budapest/VIE. Ich konnte diese Prozeduren insbes. im Jahr 2014 regelmäßig (>2x wöchentlich) verfolgen, wobei mir kein Fall auffiel, daß das Kuppeln zu Verzögerungen führte. Seit es den Wiener Hbf gibt, werden die in Salzburg gekuppelten Züge dort wieder geteilt. Westwärts sinngemäß.

    Das Flügeln von Wien nach Zürich und Bregenz findet übrigens in Feldkirch statt. Der zweite Zugteil der innerösterreichischen RJ nach Bregenz läuft manchmal bis dorthin mit durch, meistens aber nur bis Feldkirch, bis Innsbruck oder sogar nur bis Salzburg. Auch diese Züge werden also im Verlauf ihres Wegs mindestens einmal gekuppelt, allerdings an verschiedenen Orten.
    (Dieser Beitrag enthält keinen Text)
    Grüsse, Krischan.

    "Theoretisch müsste ich mich eigentlich aufregen - aber der Gesundheit zu liebe ist es mir völlig egal!"




    Re: 2x 147.5 statt Steuerwagen?

    geschrieben von: De David

    Datum: 04.04.21 13:32

    Es hies doch heut aber schon mehrfach daß der Hauptrechner im Steuerwagen wäre, und in der Lok nur ein Slave, daher frage ich ob die Lok denn alleine kann.

    Aber wenn sie es kann, kann man ja im Störfall zumindest immer die Strecke räumen und halt den Betrieb nicht all zu sehr auf.

    Re: "Railjet DE" - ein weiterer Vorteil dieser Idee

    geschrieben von: RhBDirk

    Datum: 04.04.21 14:12

    kmueller schrieb:
    Christian Snizek schrieb:
    Warum sich da die Beschaffungsinitiative der DB weigert, dies so zu tun oder sich gar an die Beschaffung der Fahrzeuge den ÖBB oder auch den CD anzuschliessen, ergibt auch keinen Sinn. Denn dass die Züge funktionieren ist ja seit deren Einführung bewiesen. Zum Beispiel ist das Flügeln und/oder das Kombinieren zweier Einheiten in Bludenz täglich mehrfach zu beobachten, wenn der Zür'cher Teil abgehängt/verstärkt wird.
    In Salzburg ebenfalls, und dies seit einigen Jahren alle 2h in der Relation München/Bregenz-Budapest/VIE. Ich konnte diese Prozeduren insbes. im Jahr 2014 regelmäßig (>2x wöchentlich) verfolgen, wobei mir kein Fall auffiel, daß das Kuppeln zu Verzögerungen führte. Seit es den Wiener Hbf gibt, werden die in Salzburg gekuppelten Züge dort wieder geteilt. Westwärts sinngemäß.

    Das Flügeln von Wien nach Zürich und Bregenz findet übrigens in Feldkirch statt. Der zweite Zugteil der innerösterreichischen RJ nach Bregenz läuft manchmal bis dorthin mit durch, meistens aber nur bis Feldkirch, bis Innsbruck oder sogar nur bis Salzburg. Auch diese Züge werden also im Verlauf ihres Wegs mindestens einmal gekuppelt, allerdings an verschiedenen Orten.
    Das stimmt. Die RJ werden allerdings manuell gekuppelt und getrennt.

    Bei DBens ist aber für das Kuppeln kein Personal vorgesehen. Die Zubs und Lokführer sind sich zu fein dafür bzw da kommt dann gleich wieder die Gewerkschaft/Betriebsrat und sagt: "Nene, das ist nicht deren Aufgabe"

    Re: Bewährtes nutzen? Bei der Bahn?

    geschrieben von: Pio

    Datum: 04.04.21 14:15

    Hätte man ja nicht gebraucht. Genug 232/234 standen zur Verfügung.
    Aber der neue Schrott, entspricht der Instandhaltungsphilosophie der DB besser. Die fährt notfalls auch noch mit 3 oder 2 Motoren und schafft es auch evtl. noch sich selbst mit dem letzten verbliebenen Motor irgendwie in die Werkstatt zu schleppen. Ist ja bei anderen Fahrzeugen oft auch nicht anders. Selbst wenn einer weiter oben geschrieben hat, nach subjektiven Empfinden. Das objektive ist ein anderes. Da fehlen des öfteren mal x von x FM/Antriebsanlagen/Powerpacks oder anderes dazu in Kombination. Das merkt subjektiv da hinten drin selten jemand. Da wird vom Rückrat des FV geredet. Ich habe es bis jetzt 2 mal (in Worten zwei) erlebt, das dieses Rückrat, zu 100% i.O. war. Aber wie gesagt, die Führungsetagen sollten sich näher an der Basis bewegen, statt in internen hoch gestellten Runden, sich gegenseitig ein x als y zu verkaufen, und sich selbst gegenseitig zu beweihräuchern.
    Da wurden übrigens auch massenweise andere Loks (frisch Rekonstruiert und Leistungsgesteigert) auf den Schrott geschmissen.
    Lokomotiven mit 2 Antriebsanlagen sind unwirtschaftlich, heut kaufen wir welche mit 4 Antriebsanlagen.
    Bahnfest, ein Werbeargument der Industrie, aus längst vergangener Zeit.
    Aber zumindest erst einmal mit einem Exemplar, hat die DB ja auf alt bewährtes gesetzt (BR120/M62).
    Zwar werkelt kein 2 Takter mehr in ihr, aber mit SA3 und einem Koloma welcher ja bei der DB weit verbreitet ist, leistet sie für DB Cargo ihre Arbeit. Und wie man so aus Fachkreisen hört, schein sich das AW im Baltikum, welches von der DB AG zur Erhaltung ihrer Importgroßdiesellokomotiven (V300....) erwählt wurde, bei der Aufarbeitung der Lokomotiven, ganz speziell der DM, gut zu machen.

    Zwei Trapeze pro Bahnhof statt zwei einfacher Weichenverbindungen !!!




    3-mal bearbeitet. Zuletzt am 04.04.21 14:54.

    "Rückrad"

    geschrieben von: HPNuller

    Datum: 04.04.21 14:36

    Pio schrieb:
    Da wird vom Rückrad des FV geredet. Ich habe bis jetzt 2 (in Worten zwei) Rückräder erlebt, welche zu 100% i.O. waren.
    Hallo Pio,

    das sind keine Rückräder - auch wenn es Lokomotiven sind ;-) Der Begriff den Du meinst ist das Rückgrat, die Rückengräte. Also die Wirbelsäule, die uns aufrichtet und stabilisiert und an der unser ganzer Körper hängt.

    Dir und uns allen hier im Forum ein frohes, gesegnetes Osterfest!

    HPNuller

    "Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen.
    Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

    PS: Setzt bitte einen passende Themabeschreibung über euren Text!
    Ein guter Titel über dem Beitrag ist das Tüpfelchen auf dem i für einen wirklich guten Beitrag oder eine wirklich gute Antwort!

    Re: 2x 147.5 statt Steuerwagen?

    geschrieben von: VT

    Datum: 04.04.21 14:43

    De David schrieb:
    Es hies doch heut aber schon mehrfach daß der Hauptrechner im Steuerwagen wäre, und in der Lok nur ein Slave, daher frage ich ob die Lok denn alleine kann.

    Aber wenn sie es kann, kann man ja im Störfall zumindest immer die Strecke räumen und halt den Betrieb nicht all zu sehr auf.
    Die Idee dahinter ist ja im Prinzip gar nicht so schlecht. (Der IC2 hatte eigentlich einige gute Ideen wie ich finde) Das war/ist ja bei den Talgos auch so. Alles was für den Komfort der Passagiere nötig ist macht der Gliederzug selber und man kann im besten Fall davor hängen was man will oder grade da hat. Nur was man dann daraus gemacht hat scheint mir rational nicht erklärbar.

    Es verwundert mich schon ein wenig, wie man es schafft ein eigentlich so tolles Konzept so einzuschränken und an die Wand zu setzen. Was wäre das für ein tolles Konzept, wenn man den Zug flügeln könnte, im Ausland ne andere Lok davor hängen und bei Nacht wäre es auch,weil er so kurz ist, ein guter Trägerzug für Schlaf- und Liegewagen.

    Re:Der Lokführer in D ist sich zu fein ???

    geschrieben von: Pio

    Datum: 04.04.21 14:48

    Die einen müssen es nicht, weil Personal dafür vorgehalten wird, aber die anderen sind sich zu fein dafür???
    Wollen wir nicht zu einem gemeinsamen Europa,mit gleichen Standards? Und da kann man mal fleißig vergleiche anstellen.
    In Berlin Südkreuz und vielen anderen Bahnhöfen, werden tagtäglich vom Lokführer sowohl beim abstellen/bespannen als auch beim umfahren von (Reise)zügen, die Lokomotiven vom Lokpersonal an-/abgehangen. Der Faktor Zeit ist ja auch entscheidend, bei bestimmten Prozessen.
    Anhalten, Fahrzeug gegen unbeabsichtigte Bewegung sichern, bei bestimmten BR erden, gemäß UVV Arbeitsschutzkleidung anlegen, erst danach kann der Tf ent-/kuppeln Und nach dem Kuppeln, das ganze rückwärts. Da ist es oft angebrachter, allein wegen der Zeiteffiziens, Personal dafür vorzuhalten.
    Das "zu fein" werte ich als Unterstellung. Und das mit dem Mitbestimmungsrecht nach Betriebsverfassungsgesetz, passt natürlich einigen nicht in den Kram. Möchtest Du hier etwa Grundlagen unseres Staates und Wertesystems angreifen oder bemängeln? Aber einerseits soll der Lokführer alles beherschen, andererseits soll er alles machen. Hier und da den Loshänger, anschließend durch die erste Klasse den ICE besteigen. Hatte letztens einen Dienst mit 6 verschiedenen Baureihen, incl. Kuppeln und ICE.
    Ist ja auch eine ganz saubere Sache, und macht sich gut auf vollen Bahnsteigen und in vollen Zügen.
    Da drängt sich für mich schon mal eine andere Frage auf. Welcher Pilot hat eigentlich so viele Typen, in ständiger Nutzung, wie so mancher Lokführer in vielen EVU?

    Zwei Trapeze pro Bahnhof statt zwei einfacher Weichenverbindungen !!!




    1-mal bearbeitet. Zuletzt am 04.04.21 14:51.

    Re:Entschuldigung.....

    geschrieben von: Pio

    Datum: 04.04.21 14:57

    ...... die Autokorrektur scheint nur das Rad zu kennen, nich aber das Rückrat. Beim überfliegen überlesen, aber nach Hinweis eingebessert.
    Danke HpNull, aber Hp1 ist mir lieber. Schönen Ostertag noch.

    Zwei Trapeze pro Bahnhof statt zwei einfacher Weichenverbindungen !!!




    1-mal bearbeitet. Zuletzt am 04.04.21 14:58.

    Re: Bewährtes nutzen? Bei der Bahn?

    geschrieben von: junglok13

    Datum: 04.04.21 15:00

    Pio schrieb:
    Hätte man ja nicht gebraucht. Genug 232/234 standen zur Verfügung.
    Aber auch die haben reihenweise damals schlapp gemacht, sind auf der Strecke verreckt, bzw. zumindest haufenweise Verspätungen, als man sie beim Fernverkehr im Einsatz hatte. Dazu war/ist deren Beschleunigung miserabel, nicht geeignet für Strecken mit großen Geschwindigkeitswechseln bzw. vielen Halten, dazu die geringe Vmax von 140 km/h, wobei man aber 160 km/h braucht, bzw. eben wesentlich bessere Beschleunigung um den Fahrplan einzuhalten, den Maschinen fehlt schlicht die Power, kommen im Alltag eher wie lahme Enten daher.
    Nicht alles was Alt ist, ist auch noch gut, und eine zeitgemässe Allzweckwaffe. Für Güterverkehr gehen die Maschinen, aber für Personenverkehr, leider nicht mehr zeitgemäß, da zu lahm.

    Re: Re:Entschuldigung.....

    geschrieben von: HPNuller

    Datum: 04.04.21 15:10

    Pio schrieb:Zitat:
    ...... die Autokorrektur scheint nur das Rad zu kennen, nich aber das Rückrat. Beim überfliegen überlesen, aber nach Hinweis eingebessert.
    Danke HpNull, aber Hp1 ist mir lieber. Schönen Ostertag noch.
    Hallo Pio,

    ohne Halt keine Fahrt! :-)
    Deine Korrektur ist eine Verschlimmbesserung jetzt ist es der Rücken-Rat. Mein Rücken rät mir mich mehr zu bewegen und nicht so viel bei DSO zu schreiben ;-). Es ist, wie ich schon schrieb, die Gräte (nicht Grete! ;-) ), also der Knochen gemeint:
    Rückgrat.

    Viele Grüße

    HPNuller


    "Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen.
    Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

    PS: Setzt bitte einen passende Themabeschreibung über euren Text!
    Ein guter Titel über dem Beitrag ist das Tüpfelchen auf dem i für einen wirklich guten Beitrag oder eine wirklich gute Antwort!

    Re: "Railjet DE" - ein weiterer Vorteil dieser Idee

    geschrieben von: kmueller

    Datum: 04.04.21 16:26

    RhBDirk schrieb:
    kmueller schrieb:
    Christian Snizek schrieb:
    Zum Beispiel ist das Flügeln und/oder das Kombinieren zweier Einheiten in Bludenz täglich mehrfach zu beobachten, wenn der Zür'cher Teil abgehängt/verstärkt wird.
    In Salzburg ebenfalls, und dies seit einigen Jahren alle 2h in der Relation München/Bregenz-Budapest/VIE. Ich konnte diese Prozeduren insbes. im Jahr 2014 regelmäßig (>2x wöchentlich) verfolgen, wobei mir kein Fall auffiel, daß das Kuppeln zu Verzögerungen führte. Seit es den Wiener Hbf gibt, werden die in Salzburg gekuppelten Züge dort wieder geteilt. Westwärts sinngemäß.
    Das stimmt. Die RJ werden allerdings manuell gekuppelt und getrennt.

    Bei DBens ist aber für das Kuppeln kein Personal vorgesehen. Die Zubs und Lokführer sind sich zu fein dafür bzw da kommt dann gleich wieder die Gewerkschaft/Betriebsrat und sagt: "Nene, das ist nicht deren Aufgabe"
    Bei der ÖBB koppeln keine Tf, sondern Bahnhofspersonal. Anders geht es nicht, wenn nur ca. 5 (4 oder 6?) Minuten zwischen Planankunft des zweiten Zugteils in Salzburg und planmäßiger Weiterfahrt der Kombination liegen.

    Meine Bemerkung 'nie Verzögerungen durch Kuppeln beobachtet' bezog sich darauf, daß die Technik zuverlässig funktionierte. Damit meine ich nicht nur das kontrollierte Heranfahren, das Einhängen des Hakens, das Festziehen der Schraube und das Verbinden von Kabeln, sondern darüber hinaus das Zusammenschalten der Steuerprogramme, woran insgesamt vier Fahrzeuge (zwei Loks und zwei Steuerwagen) beteiligt waren/sind. Das krasse Gegenteil erlebte ich jahrelang auf meiner früheren Hausstrecke Hannover-Düsseldorf.

    Re: Bewährtes nutzen? Bei der Bahn?

    geschrieben von: De David

    Datum: 04.04.21 16:27

    Es gab doch auch die 241, da hatte man ja auch die Drehgestelle der 234 drunter bauen können, um eine 140 km/h Lok mit 4000 PS zu erhalten.

    Re: IC-Steuerwagen für die Schweiz?

    geschrieben von: Fernreisender

    Datum: 04.04.21 17:17

    Lok35 schrieb:
    Man kann es noch einfacher machen : bei SIEMENS komplette RailJet Züge bestellen, VECTRONS dazu, macht bei entsprechender Abnahme einen Superpreis, mit zulassung für D /A/CH.. Jepp, wäre doch was.
    Und die Dostos ab nach Sylt-Shuttle.
    Wäre auch eine interessante Idee! Die neuen RailJet 2 für die ÖBB haben jedenfalls eine sehr gefällige, innovative Inneneinrichtung und die Endwagen haben einen Niederflurbereich, damit Rollstuhlfahrer völlig ebenerdig ins Fahrzeug reinkommen und ebenso zu ihrem Platz gelangen. Wenn sich die DB da dran koppelt und die Railjets 2 mit praktisch gleicher Inneneinrichtung und nur mit DB-Farbgebung außen bestellt, würde sie dafür sicher auch entsprechend gute Preise bekommen.

    Nur hätte man dann wieder kein echtes Standardfahrzeug für schnellen RE-Verkehr und für IC2. Dieses könnte man mit den besagten druckertüchtigen Desiro HC für 200km/h haben, die erstmals bei Franken-Südthüringen kommen sollen. Diese als Sechsteiler mal in RE-Ausstattung und mal in IC2-Ausstattung wäre das ideale und v.a. bewährte Standardfahrzeug für die DB. Und dies auch, weil die DB den Desiro HC ja neben dem FST auch auf der Rheintalbahn im Netz Donau-Isar bestellt hat bzw. bereits fährt. Hier könnte die DB also hervorragende Synergieeffekte schaffen, also große Stückzahlen bei den Fahrzeugen und einheitliche Ersatzteile für die Instandhaltung, was eine nicht unwesentliche Kostenersparnis wäre. Und beim Desiro HC weiß man, dass er zuverlässig funktioniert und sehr pünktlich geliefert wird - im Gegensatz zu den Schrottkisten von Skoda auf der NIM und den IC2 von Bombardier, die auch auf viele Jahre weiter Probleme machen und deshalb noch viel Geld zusätzlich kosten werden.

    Und nur weil Bombardier jetzt Twix...äh...Alstom heißt, können die bei den Twindexx Vario auch nicht plötzlich zaubern. Den Murks von vielen Jahren bekommt man nicht mal so schnell wieder weg. Und Alstom muss bei seinen neuen Dosto-Triebwagenzüge erstmal beweisen, ob sie die korrekt pünktlich liefern können und ob sie überhaupt zuverlässig laufen. Denn beim Coradia Continental hat sich Alstom durch die diversen Probleme und Verzögerungen bei der DB auch nicht gerade beliebt gemacht bzw. als vertrauenswürdiger Hersteller empfohlen.
    Das muß eigentlich noch passieren, damit die DB AG einem Hersteller seine Problemfahrzeuge wieder auf den Hof stellt?

    Re: Bewährtes nutzen? Bei der Bahn?

    geschrieben von: Dieselpower

    Datum: 05.04.21 01:06

    junglok13 schrieb:
    Pio schrieb:
    Hätte man ja nicht gebraucht. Genug 232/234 standen zur Verfügung.
    Aber auch die haben reihenweise damals schlapp gemacht, sind auf der Strecke verreckt, bzw. zumindest haufenweise Verspätungen, als man sie beim Fernverkehr im Einsatz hatte. Dazu war/ist deren Beschleunigung miserabel, nicht geeignet für Strecken mit großen Geschwindigkeitswechseln bzw. vielen Halten, dazu die geringe Vmax von 140 km/h, wobei man aber 160 km/h braucht, bzw. eben wesentlich bessere Beschleunigung um den Fahrplan einzuhalten, den Maschinen fehlt schlicht die Power, kommen im Alltag eher wie lahme Enten daher.
    Nicht alles was Alt ist, ist auch noch gut, und eine zeitgemässe Allzweckwaffe. Für Güterverkehr gehen die Maschinen, aber für Personenverkehr, leider nicht mehr zeitgemäß, da zu lahm.
    Naja, da spricht der Blinde wieder von den Farben! Erst mit der 245 hat man jetzt eine der BR 234 ebenbürtige Diesellok im Bestand, was effektive Leistung und Zugkraft (und somit die Beschleunigung) angeht. Alles was davor im Dienste der DB/DR stand, war deutlich schwächer und weniger spurtstark, konnte demzufolge mit der BR 234 nicht ansatzweise mithalten, egal ob 218, 221, 229 oder was sonst noch 140 km/h oder schneller fuhr. Und auch die 245 ist von der Zugkraftkennlinie her lediglich gleichwertig, falls sie denn mal zufällig mit allen 4 Motoren funktioniert.

    http://t3.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcSmvawToASUUxiPnqTrVOw_BVaNPFdDQjBpGaPZTyBB7ejY_LqzPyL8HJA
    Nur echt mit einem Hang zu sarkastischen und zynischen Kommentaren!

    Sylt-Shuttle = Einsatz im Sylt Verkehr, da dort Wagenmangel herrscht.Dürfte mit den Rasenmäherloks funktionieren..

    Re: IC-Steuerwagen für die Schweiz?

    geschrieben von: Pio

    Datum: 05.04.21 11:23

    Es gibt auch andere Firmen die durchaus sehr gute Fahrzeuge Herstellen, welche schon im Bestand der DB FV sind, bzw deren Bestand demnächst sogar erweitert wird.
    Noch eine Splittergattung einzuführen ist wohl wirtschaftlich nicht unbedingt Zielführend.

    Zwei Trapeze pro Bahnhof statt zwei einfacher Weichenverbindungen !!!

    Re: IC-Steuerwagen für die Schweiz?

    geschrieben von: Christian Snizek

    Datum: 05.04.21 11:32

    Pio schrieb:
    Es gibt auch andere Firmen die durchaus sehr gute Fahrzeuge Herstellen, welche schon im Bestand der DB FV sind, bzw deren Bestand demnächst sogar erweitert wird.
    Noch eine Splittergattung einzuführen ist wohl wirtschaftlich nicht unbedingt Zielführend.
    Moin.

    Das wären welche Firmen?

    Grüsse, Krischan.

    "Theoretisch müsste ich mich eigentlich aufregen - aber der Gesundheit zu liebe ist es mir völlig egal!"




    Re: Re:Entschuldigung.....

    geschrieben von: Dirk Mattner

    Datum: 05.04.21 18:18

    HPNuller schrieb:
    Es ist, wie ich schon schrieb, die Gräte (nicht Grete! ;-) ), also der Knochen gemeint:
    Rückgrat.
    Da kann man mal sehen, ich habe mir das Wort bislang als "Grat", entsprechend des eines Bergrückens erklärt. Der Rücken erhält in der Mitte durch das Rückgrat einen Grat am Rücken.

    Fast wie beim Gornergrat - um den Eisenbahnbezug nicht ganz zu verlieren. ;-)

    Grüezi,
    Dirk

    PS. Was bei dieser Analogie das Matterhorn sein könnte, überlasse ich der individuellen Phantasie. :)

    Re: 2x 147.5 statt Steuerwagen?

    geschrieben von: Dirk Mattner

    Datum: 05.04.21 18:31

    VT schrieb:Zitat:
    Die Idee dahinter ist ja im Prinzip gar nicht so schlecht. (Der IC2 hatte eigentlich einige gute Ideen wie ich finde) Das war/ist ja bei den Talgos auch so. Alles was für den Komfort der Passagiere nötig ist macht der Gliederzug selber und man kann im besten Fall davor hängen was man will oder grade da hat. Nur was man dann daraus gemacht hat scheint mir rational nicht erklärbar.

    Es verwundert mich schon ein wenig, wie man es schafft ein eigentlich so tolles Konzept so einzuschränken und an die Wand zu setzen. Was wäre das für ein tolles Konzept, wenn man den Zug flügeln könnte, im Ausland ne andere Lok davor hängen und bei Nacht wäre es auch,weil er so kurz ist, ein guter Trägerzug für Schlaf- und Liegewagen.
    Das Projekt hätte man genau in dem Moment stoppen müssen ("Moratorium!"), als klar wurde dass man weder die Anzahl der Wagen im Zugverband verändern kann, noch das man den Zugverband nicht mit den gängigen Lokomotiven dieser Zeit (beginnend mit der 101, dann Taurus, Traxx, Vectron, sowie einer ER20 oder 245) betreiben kann.

    Wer wissentlich ein Fahrzeug auf die Schiene stellt, dessen Flexibilität gegen Null tendiert, dem sollte zuhause ein Klodeckel ins WC eingbaut werden, den man nur öffnen kann, wenn man zuvor an der Haustür klingelt, fast gleichzeitig in der Küche den Herd auf Umluft stellt und dabei im Schlafzimmer das Licht ausmacht (aber nur in dieser Reihenfolge!).


    Grüßle,
    Dirk

    Re:Antwort auf die Fixierung auf einen Hersteller.

    geschrieben von: Pio

    Datum: 06.04.21 20:35

    Es ist die Antwort auf den Beitrag des Fernreisenden, welcher sich mehr oder weniger auf für DB FV neue Fahrzeugtypen eines einzigen Herstellers focusiert. Und mit den Fahrzeugen IC2 KISS ist man äußerst störungsfrei unterwegs. Ich lege mich ungern auf einen Hersteller fest. Für mich ist entscheidend, was funktioniert und durchdacht ist. Schnickschnack brauch keiner, aber zuverlässig arbeitende Fahrzeuge. Und das Werke in Hennigsdorf, Görlitz, Bautzen, Kassel, ........ das konnten und können, wenn man ihnen nicht von oben reinredet, vorschreibt was man dort oben denkt besser zu machen an der Basis, haben sie oft genug bewiesen. Und die Schweizer scheinen es ja verstanden zu haben, wie man den Hersteller bei den Hörnern packt, und ihn zu Einhaltung seiner eingegangen Verpflichtung bringt.
    Warum das die DB über Jahre nicht bringt, bleibt ihr Geheimnis.

    Zwei Trapeze pro Bahnhof statt zwei einfacher Weichenverbindungen !!!

    Re: Bewährtes nutzen? Bei der Bahn?

    geschrieben von: Pio

    Datum: 06.04.21 20:44

    Der Ausfall dürfte auch auf die Schulungsphilosophie sowohl in Quallitätat als auch Quantität des Konzerns zurückzuführen gewesen sein.
    Nicht immer können Instandhalter und Bediener einer technischen Einrichtung etwas für entstandene Defizite. Und wenn man meint, bei immer älteren Fahrzeugen, die die Instandhaltung/Erhaltung " optimieren" zu müssen, so ist natürlich auch mit erhöhten Ausfallraten zu rechnen. Ist halt wie beim Fisch, der fängt ja auch auf einer Seite zuerst an zu stinken.

    Zwei Trapeze pro Bahnhof statt zwei einfacher Weichenverbindungen !!!
    Lok35 schrieb:
    Sylt-Shuttle = Einsatz im Sylt Verkehr, da dort Wagenmangel herrscht.Dürfte mit den Rasenmäherloks funktionieren..
    Sylt-Shuttle sind doch die Autozüge, nicht? Viel Spaß beim Verladen.

    Re: 2x 147.5 statt Steuerwagen?

    geschrieben von: Bronnbach Bhf

    Datum: 06.04.21 21:28

    Dirk Mattner schrieb:
    Wer wissentlich ein Fahrzeug auf die Schiene stellt, dessen Flexibilität gegen Null tendiert, dem sollte zuhause ein Klodeckel ins WC eingbaut werden, den man nur öffnen kann, wenn man zuvor an der Haustür klingelt, fast gleichzeitig in der Küche den Herd auf Umluft stellt und dabei im Schlafzimmer das Licht ausmacht (aber nur in dieser Reihenfolge!).


    Grüßle,
    Dirk
    Moin Namensvetter, gerade eben hat es bei mir "klick" gemacht. Jetzt verstehe ich (endlich) die Funktionalität von diesen modernen (Mini-) Mikrohäusern.... VG Dirk (wer Ironie findet... ihr wisst schon)

    Weitere IC2-Störungen

    geschrieben von: Murrbahner

    Datum: 07.04.21 10:27

    Hi,

    gestern wurden wieder zwei IC2 von Stuttgart aus gen Nürnberg per BR 101 abgeschleppt. Einmal Rems- und einmal Murrbahn. Und heute Morgen ist ein IC2 auf der Gäu gen Stuttgart schlussendlich in Böblingen verendet. Kurze Zeit später dann aber selbstständig leer nach Stuttgart weitergefahren.

    Grüße.

    Den Tag muss ich mir im Kalender anstreichen

    geschrieben von: Ulrich Grosse

    Datum: 07.04.21 22:52

    Murrbahner schrieb:
    Hi,

    gestern wurden wieder zwei IC2 von Stuttgart aus gen Nürnberg per BR 101 abgeschleppt. Einmal Rems- und einmal Murrbahn. Und heute Morgen ist ein IC2 auf der Gäu gen Stuttgart schlussendlich in Böblingen verendet. Kurze Zeit später dann aber selbstständig leer nach Stuttgart weitergefahren.

    Grüße.
    Hallo,

    heute war ich mal wieder auf der Gäubahn unterwegs, hin mit dem lokbespannten SBB-IC, zurück mit dem IC 2. Bei der Hinfahrt in den SBB-Waggons gab es kein WLan und dafür eine satte Verspätung von 10 Minuten zwischen Horb und Tuttlingen mit entsprechenden Anschlussverlusten. Bei der Rückfahrt kam superpünktlich ein im Übrigen gut besetzter IC 2 nach Tuttlingen, mit dem ich bis Horb gefahren bin, um dem SEV im Ammertal zu entgehen. Wir waren durchweg pünktlich und an Bord gab es ein sehr gutes WLan. Da ich eine Zeit lang nicht mehr mit diesen Zügen gefahren bin, ist mir erst heute aufgefallen, dass es offenbar keinen Bordservice mehr gibt, bei dem man sich was zum Trinken kaufen konnte. Ist das generell aufgegeben worden oder nur Corona-bedingt ausgesetzt?

    Viele Grüße

    Weil es absolut logisch ist.

    geschrieben von: Fernreisender

    Datum: 08.04.21 00:55

    Pio schrieb:
    Es ist die Antwort auf den Beitrag des Fernreisenden, welcher sich mehr oder weniger auf für DB FV neue Fahrzeugtypen eines einzigen Herstellers focusiert.
    Und? Im Gegensatz zu den Fahrzeugen von Bombardier und Alstom laufen die Desiro HC von Siemens sehr zuverlässig und werden durchwegs sehr pünklich geliefert. Und beim FST wird die DB bald sechsteilige, durckertüchtige Desiro HC fahren, so dass man damit eine super Basis für ein neues Standardfahrzeug für IC2 hätte. Von Experimenten sollte die DB langsam genug haben, also ist dasa einzig Logische auf das zu setzen, was zuverlässig läuft und zuverlässig geliefert wird - und da geht eben derzeit nix am Desiro HC von Siemens vorbei. Ganz einfach.

    Pio schrieb:
    Und mit den Fahrzeugen IC2 KISS ist man äußerst störungsfrei unterwegs.
    Aber die Einstiege von 76cm-Bahnsteigen sind bekanntlich recht suboptimal gelöst beim KISS. Warum also weiter etwas kaufen, was nur mehr schlecht als recht zu den 76cm-Bahnsteigen passt? Ist absolut unlogisch.

    Pio schrieb:
    Für mich ist entscheidend, was funktioniert und durchdacht ist. Schnickschnack brauch keiner, aber zuverlässig arbeitende Fahrzeuge.
    Und was hast du dann explizit gegen den Desiro HC, der das derzeit mit Abstand zuverlässigst gelieferte und fahrende Dosto-Fahrzeug genau passend zu 76cm-Bahnsteigen ist? Er ist die einzig logisch Wahl.

    Pio schrieb:
    Und das Werke in Hennigsdorf, Görlitz, Bautzen, Kassel, ........ das konnten und können, wenn man ihnen nicht von oben reinredet, vorschreibt was man dort oben denkt besser zu machen an der Basis, haben sie oft genug bewiesen.
    Und das Werk in Krefeld? Wie gesagt: Bombardier und Alstom haben in den letzten Jahren mehr oder weniger große Probleme mit ihrer Qualität und Liefertreue gehabt. Also warum sollte die DB von denen kaufen, wenn sie mit denen in den letzten Jahren nur Probleme hatten? Absolut unlogisch. Und die KISS passen wie gesagt nur suboptimal zu den 76cm-Bahnsteige. Also warum die kaufen, wenn sie keinen wirklich korrekten 76cm-Einstieg hinbekommen?

    Pio schrieb:
    Und die Schweizer scheinen es ja verstanden zu haben, wie man den Hersteller bei den Hörnern packt, und ihn zu Einhaltung seiner eingegangen Verpflichtung bringt.
    Warum das die DB über Jahre nicht bringt, bleibt ihr Geheimnis.
    Die haben es mittlerweile auch endlich deutlich besser kapiert. Und genau deshalb ist wohl kaum damit zu rechnen, dass die sich die Probleme mit Alstom und Bombardier nochmal antun. Und Stadler soll erstmal einen KISS mit korrekten Einstiegen bauen, die wirklich genau an 76cm-Bahnsteige passen.

    Re: Den Tag muss ich mir im Kalender anstreichen

    geschrieben von: RhBDirk

    Datum: 08.04.21 07:27

    Ulrich Grosse schrieb:
    Murrbahner schrieb:
    Hi,

    gestern wurden wieder zwei IC2 von Stuttgart aus gen Nürnberg per BR 101 abgeschleppt. Einmal Rems- und einmal Murrbahn. Und heute Morgen ist ein IC2 auf der Gäu gen Stuttgart schlussendlich in Böblingen verendet. Kurze Zeit später dann aber selbstständig leer nach Stuttgart weitergefahren.

    Grüße.
    Hallo,

    heute war ich mal wieder auf der Gäubahn unterwegs, hin mit dem lokbespannten SBB-IC, zurück mit dem IC 2. Bei der Hinfahrt in den SBB-Waggons gab es kein WLan und dafür eine satte Verspätung von 10 Minuten zwischen Horb und Tuttlingen mit entsprechenden Anschlussverlusten. Bei der Rückfahrt kam superpünktlich ein im Übrigen gut besetzter IC 2 nach Tuttlingen, mit dem ich bis Horb gefahren bin, um dem SEV im Ammertal zu entgehen. Wir waren durchweg pünktlich und an Bord gab es ein sehr gutes WLan. Da ich eine Zeit lang nicht mehr mit diesen Zügen gefahren bin, ist mir erst heute aufgefallen, dass es offenbar keinen Bordservice mehr gibt, bei dem man sich was zum Trinken kaufen konnte. Ist das generell aufgegeben worden oder nur Corona-bedingt ausgesetzt?

    Viele Grüße

    Scheinst nicht oft zu fahren. SBB Wagen haben ohnehin kein WLAN.

    A propos IC2: die DB bietet ihn zum Selberbasteln an. Ich bezweifle aber stark, dass der ans Fahren kommt [olis-bahnwelt.de]

    Re: Den Tag muss ich mir im Kalender anstreichen

    geschrieben von: Tf a.D.

    Datum: 08.04.21 08:00

    RhBDirk schrieb:
    A propos IC2: die DB bietet ihn zum Selberbasteln an. Ich bezweifle aber stark, dass der ans Fahren kommt [olis-bahnwelt.de]
    In Kinderhänden mag der verlässlicher laufen als sein Vorbild. Und er kann umweltgerecht entsorgt werden...
    [www.drehscheibe-online.de]


    Aus dem Norden, Osten, Süden, Westen!

    Gruss
    nordic



    1-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.04.21 09:12.
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