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Re: Ansätze zur Problemlösung

geschrieben von: HPNuller

Datum: 02.04.21 12:01

kmueller schrieb:
Dafür braucht es keinen Lehrstuhl. Die Lösung wäre, die 'normalen' Wagen zwischen Lok und Steuerwagen als 'divers' zu definieren. Dann sollte alles perfekt funktionieren.
Nein, das funktioniert nicht. Es geht darum, wer in der Beziehung das Sagen, die Macht hat. Es funktioniert eben nicht, dass der Steuerwagen die Kommandos gibt. Die Lok ist es, die die Macht in der Beziehung hat. Und wenn der Steuerwagen ihr blöd kommt, bleibt die Fuhre eben stehen!

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller

"Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen.
Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

PS: Setzt bitte einen passende Themabeschreibung über euren Text!
Ein guter Titel über dem Beitrag ist das Tüpfelchen auf dem i für einen wirklich guten Beitrag oder eine wirklich gute Antwort!
Hi,

gerade sind zwei IC 2 - Abschleppfahrten von Stuttgart gen Nürnberg unterwegs. Bespannt je mit Tfz 101.

Der eine gerade Ansbach durch und der Zweite ebend in Aalen raus.

Grüße

Entschädigung mit TGV Duplex? ;)

geschrieben von: NBStrecke

Datum: 02.04.21 12:50

Lok35 schrieb:
Etwas anderes wird auch nicht helfen, Herr Dr.Nagl ! Wobei die Rechtsabteilung der DB AG die Frage des Schadensersatzes zu klären hätte !
Apropos Schadensersatz, dank der Fusion gäbe es ja jetzt auch die Möglichkeit der Entschädigung durch TGV Duplex. Das wäre doch ein passabler Ersatz ;)



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.04.21 12:51.
Murrbahner schrieb:
Hi,

gerade sind zwei IC 2 - Abschleppfahrten von Stuttgart gen Nürnberg unterwegs. Bespannt je mit Tfz 101.

Der eine gerade Ansbach durch und der Zweite ebend in Aalen raus.
Soll noch einer sagen es führe nichts ;)))

Ernsthaft: Stehen in Rostock nicht irgendwelche alten Dostos herum, oder IR-Wagen (gibts da nicht noch ein paar des ehem. SH-Expresses, die hätten sogar schon ein paar Displays)?
Edit: Ganz vergessen, man bräuchte ja CH-Zulassung, damit gingen nur die ehem. IR-Wagen. Zwar kommen "demnächst" die Kiss, aber wenn man für die Übergangszeit die HU der IR-Wagen von Alstom bezahlen lassen kann, ist das doch auch ein Gewinn ;)

Ich glaube nach dem xten Versuch wäre es jetzt langsam Zeit für ne dauerhafte Lösung. Schlimmstenfalls funktionieren sogar die neuen Loks mit den alten Wagen, wenn man den WTB nicht benutzt muss. Wäre mal einen Versuch wert.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.04.21 13:39.

Re: 2x 147.5 statt Steuerwagen?

geschrieben von: kmueller

Datum: 02.04.21 13:58

HPNuller schrieb:
kmueller schrieb:Zitat:
Zitat:
Blöde Frage: Wäre denn was geholfen, wenn man statt des Steuerwagens (der im Verbund verbliebe) zur Wendezugsteuerung eine zweite 147.5 hinten dran hätte?
Das ließe sich herausfinden, indem man ein paar solche Garnituren auf die Strecke schickt.
Darf diese Konfiguration denn so im öffentlichen Netz fahren? Der IC2 ist doch nur als Triebzug zugelassen (1x 147.5 + Stw)!
Das Argument 'wir benötigen noch Testfahrten mit Fahrgästen' sollte für die Erteilung einer Sondergenehmigung reichen.

Re: 2x 147.5 statt Steuerwagen?

geschrieben von: seku1886

Datum: 02.04.21 13:59

Traktion schrieb:
seku1886 schrieb:
Doch so ist es aber! Der Masterrechner sitzt auf dem Steuerwagen, auf der Lok nur der Slave. Und immer genau DIE Lok muß mit DER Wagengarnitur gekuppelt sein. Darum kann man auch z.B. weder eine Lok vor den Steuerwagen kuppeln, kann kein Sandwich bilden oder einfach mal eine andere Baureihe zur Bespannung nehmen.
Mit Verlaub: Das ist blödsinn. Bitte mal WTB googeln.
Bevor Du mir Blödsinn unterstellst solltest Du Dich erst mal mit dem grundsätzliche Aufbau der Steuerung des IC 2 beschäftigen.

Re: Es gab kein Update... nur der Schnee ist fort.

geschrieben von: Strizie

Datum: 02.04.21 14:04

Traktion schrieb:
„@#$%& Bundesbahn, ich fahr nie wieder mit euch. Saftladen!“. Wie oft hab ich das schon gehört. (Auch schon zu Zeiten, da gab es noch keinen IC2) 🙄

LOL, das Forum hier zensiert Schimpfwörter. 🤣
Die Leute überlegen sich natürlich die Anschaffung eines Auto oder gar Zweitwagen.

Es macht allerdings keinen Spaß sich permanent bei Vorgesetzten auf der Arbeit für Verspätungen zu entschuldigen.

Des Weiteren müssen Fehlzeiten nachgearbeitet werden, dass heißt wertvolle Freizeit geht verloren.

Da hilft auch nicht das tolle Argument fahre doch einen Zug früher.

Mich würde mal interessieren, wie sich die Fahrgastzahlen auf den IC 2-Linien rund um Stuttgart entwickelt haben unabhängig von Corona.
Philipp Nagl schrieb:
Ich verstehe jede Emotion in diesem Thema. Und ich kann eines versichern: Alle die mit diesen Zügen bei der DB arbeiten haben den größten Schmerz, wenn die Züge nicht ordentlich funktionieren. Grundlagen zu den Zügen habe ich schon mal geschrieben (hier). Es wurden übrigens klarerweise normengerecht gefertigte und zugelassene Züge bestellt.

Wir arbeiten die Probleme mit Struktur ab und ich möchte hier Einblick geben, wie das gemacht wird:

- Neuinbetriebnahmen umfassen immer besondere Unterstützungsleistungen durch Techniker, zusätzliche Tf und Tf-Ausbildungskräfte.
- Der Fahrplanbedarf an IC2 der 2. Bauserie (mit Baureihe 147.5) beträgt aktuell 10 Fahrzeuge. Alle diese Züge haben nun die neueste Softwareversion.
- Die Kurzwende in RK gibt es schon lange nicht mehr.
- Darüber hinaus haben wir 4 Einsatzreserven um auffällige Fahrzeuge kurzfristig zu ersetzen.
- Jeder einzelne Fehler an den Fahrzeugen, der Verspätungen verursacht hat, wird genau analysiert. Zu jedem einzelnen Fehler gibt es Maßnahmen. Diese können von Reparatur durch die DB oder den Hersteller Alstom (früher Bombardier) über bessere Unterstützung durch die Entstörhotline bis hin zur Information der Tf-Kolleginnen und Kollegen reichen.
- Selbstverständlich werden auch andere Störungen etwa an WC oder Türen aufgenommen und beim nächsten Werkstattaufenthalt repariert.
- Die Werkstätten in Leipzig und Nürnberg arbeiten alle Störungen priorisiert ab.

Wir wollen möglichst schnell die Zuverlässigkeit der 1. Bauserie (mit Baureihe 146.5) zu erreichen. Leider müssen wir als DB die Schwächen der früheren Firma Bombardier nun mit viel Energie ausgleichen.

Ich glaube gerne, dass mit viel Energie an der Fehlerbehebung gearbeitet wird. Jedoch erscheint mit die aufgeführte "Struktur" doch eher wie eine banale Auflistung. Diese erweckt bei mir zwar den Eindruck, dass viel gemacht wird, man aber entweder noch viel zu viele Fehler hat, die man nacheinander erst finden und abarbeiten muss, oder dass man gar nicht so recht weiß, wo die Fehlerquellen überhaupt liegen. Im schlimmsten Fall trifft beides zu. Dies bedeutet viel Aufwand bei geringem Ertrag.
Dann ist es für mich auch kein Wunder, dass für den Fahrgast überhaupt kein Fortschritt zu erkennen ist und die Züge immer wieder reihenweise ausfallen. Bei allem Respekt, aber das klingt für mich, als ob uns die nächsten Monate/Jahre noch "viel Spaß" mit dem IC2 erhalten bleibt. Will man das dem Fahrgast auch noch so lange weiterhin zumuten oder läuft das mittlerweile schon unter Kollateralschaden?

Solange nicht alle Fehler bekannt sind, und das klingt für mich nicht so, solange kann es auch keine seriöse Prognose geben, was mich für die Fahrgäste schlimmes befürchten lässt. Aus Fahrgastsicht müsste man vernünftigerweise erstmal den Bedarf auf ein absolutes Testminimum reduzieren und die IC2 durch andere Fahrzeuge ersetzen. Was bringt es dem Fahrgast, wenn zwar 4 Ersatzgarnituren da sind, aber schon wieder genauso viele oder mehr Garnituren defekt sind? Die Quote ist einfach deutlich zu hoch und da hilft auch keine engagierte Fehlersuche in der Werkstatt, wenn einfach immer noch viel zu viel Fehler auftreten.

mein YouTube-Kanal: [www.youtube.com]
Murrbahner schrieb:
Zitat:
Hi,

gerade sind zwei IC 2 - Abschleppfahrten von Stuttgart gen Nürnberg unterwegs. Bespannt je mit Tfz 101.

Der eine gerade Ansbach durch und der Zweite ebend in Aalen raus.

Grüße
Das sind, wenn ich die Nummern richtig im Kopf habe, Garnituren gewesen, die davor in Esslingen abgestellt waren.
Mit richtigen Erprobungen ließe sich sowas aber finden... Also ein Fahrzeug vorraus in betrieb nehmen, und einsetzen. Und dann wird man mit der Zeit alle möglichen und und unmöglichen Probleme einmal durch haben, und die Serie kann dann betriebstauglich ausgeführt werden.

Denn bei alter Technik ist es doch auch nicht so. Den Regio Shuttle habe ich bisher softwaretechnisch noch nie ins schleudern bekommen, selbst wenn man Sachen macht die so nicht vorgesehen sind aber trotzdem funktionieren. Beim Lint dagegen ging das ganz einfach, daß Dinge so gestört waren daß sie dann überhaupt nicht mehr taten...

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif

Re: Dosto-ICs: die Software Problematik

geschrieben von: De David

Datum: 02.04.21 17:25

Dachte das ist der normale Prozess? So wie er es in der Mechanik auch ist. Irgendwas zu erproben ohne daß es dabei kaputt geht, bringts ja nicht so, denn man muss ja die tatsächlichen Grenzen kennen, und die Ursache wieso es genau da und genau zu dem Zeitpunkt den Geist aufgegeben hat.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.04.21 16:48.

Ginge denn 2x 147.5 ohne Steuerwagen?

geschrieben von: 3-Löwen-Takt

Datum: 02.04.21 17:26

Gäbe es denn die Option für einen „manuellen Betrieb“ mit zwei Loks ganz ohne den Steuerwagen?

Konzeption überdenken?

geschrieben von: ThomasR

Datum: 02.04.21 20:15

Philipp Nagl schrieb:
Ich verstehe jede Emotion in diesem Thema. Und ich kann eines versichern: Alle die mit diesen Zügen bei der DB arbeiten haben den größten Schmerz, wenn die Züge nicht ordentlich funktionieren. Grundlagen zu den Zügen habe ich schon mal geschrieben (hier). Es wurden übrigens klarerweise normengerecht gefertigte und zugelassene Züge bestellt.

Wir arbeiten die Probleme mit Struktur ab und ich möchte hier Einblick geben, wie das gemacht wird:

- Neuinbetriebnahmen umfassen immer besondere Unterstützungsleistungen durch Techniker, zusätzliche Tf und Tf-Ausbildungskräfte.
- Der Fahrplanbedarf an IC2 der 2. Bauserie (mit Baureihe 147.5) beträgt aktuell 10 Fahrzeuge. Alle diese Züge haben nun die neueste Softwareversion.
- Die Kurzwende in RK gibt es schon lange nicht mehr.
- Darüber hinaus haben wir 4 Einsatzreserven um auffällige Fahrzeuge kurzfristig zu ersetzen.
- Jeder einzelne Fehler an den Fahrzeugen, der Verspätungen verursacht hat, wird genau analysiert. Zu jedem einzelnen Fehler gibt es Maßnahmen. Diese können von Reparatur durch die DB oder den Hersteller Alstom (früher Bombardier) über bessere Unterstützung durch die Entstörhotline bis hin zur Information der Tf-Kolleginnen und Kollegen reichen.
- Selbstverständlich werden auch andere Störungen etwa an WC oder Türen aufgenommen und beim nächsten Werkstattaufenthalt repariert.
- Die Werkstätten in Leipzig und Nürnberg arbeiten alle Störungen priorisiert ab.

Wir wollen möglichst schnell die Zuverlässigkeit der 1. Bauserie (mit Baureihe 146.5) zu erreichen. Leider müssen wir als DB die Schwächen der früheren Firma Bombardier nun mit viel Energie ausgleichen.
Evtl sollte man auch mal darüber nachdenken, ob man nicht die Lösung von DRegio übernimmt und die FV-Gimmicks, die man sich einfallen lies, nochmal überdenkt.
Murrbahner schrieb:
Hi,

gerade sind zwei IC 2 - Abschleppfahrten von Stuttgart gen Nürnberg unterwegs. Bespannt je mit Tfz 101.

Der eine gerade Ansbach durch und der Zweite ebend in Aalen raus.

Grüße
Kann man die nicht zusammenkuppeln und in einem Leichenzug fahren ?

Die Probleme liegen schon viel tiefer

geschrieben von: Wilson1835

Datum: 02.04.21 20:50

IR2212 schrieb:
Ich glaube gerne, dass mit viel Energie an der Fehlerbehebung gearbeitet wird. Jedoch erscheint mit die aufgeführte "Struktur" doch eher wie eine banale Auflistung. Diese erweckt bei mir zwar den Eindruck, dass viel gemacht wird, man aber entweder noch viel zu viele Fehler hat, die man nacheinander erst finden und abarbeiten muss, oder dass man gar nicht so recht weiß, wo die Fehlerquellen überhaupt liegen. Im schlimmsten Fall trifft beides zu. Dies bedeutet viel Aufwand bei geringem Ertrag.
Dann ist es für mich auch kein Wunder, dass für den Fahrgast überhaupt kein Fortschritt zu erkennen ist und die Züge immer wieder reihenweise ausfallen. Bei allem Respekt, aber das klingt für mich, als ob uns die nächsten Monate/Jahre noch "viel Spaß" mit dem IC2 erhalten bleibt. Will man das dem Fahrgast auch noch so lange weiterhin zumuten oder läuft das mittlerweile schon unter Kollateralschaden?

Solange nicht alle Fehler bekannt sind, und das klingt für mich nicht so, solange kann es auch keine seriöse Prognose geben, was mich für die Fahrgäste schlimmes befürchten lässt. Aus Fahrgastsicht müsste man vernünftigerweise erstmal den Bedarf auf ein absolutes Testminimum reduzieren und die IC2 durch andere Fahrzeuge ersetzen. Was bringt es dem Fahrgast, wenn zwar 4 Ersatzgarnituren da sind, aber schon wieder genauso viele oder mehr Garnituren defekt sind? Die Quote ist einfach deutlich zu hoch und da hilft auch keine engagierte Fehlersuche in der Werkstatt, wenn einfach immer noch viel zu viel Fehler auftreten.
Die Probleme liegen nach 2 1/2 Jahren IC 2 mit 147.5 Desaster nach meiner Meinung noch viel tiefer. Nach den vielen, vielen Versprechen, dass nun alles besser werden wird wollen viele Mitarbeiter (VL, Werkstatt, ZUB und vor allem die Tf) einfach nicht mehr. Am Anfang hat man ja sich noch gesagt "ist ein neues Fahrzeug, da gibt es erfahrungsgemäß immer Kinderkrankheiten, war noch nie anders". Dann kam der Glauben an die Aussagen der Verantwortlichen, dass aber ab jetzt nun wirklich alles besser werden wird. Nichts wurde besser. Hoffnung keimte wieder auf als es hieß, mit der Software Version VR 06 werde nun alles gut.

Und - nichts ist geworden, gar nichts!

Daher mache ich hier mal bewusst für alle öffentlich, dass es schon Tf gibt, die per Anwalt prüfen lassen, ob eine Arbeitsverweigerung mit diesem Fahrzeug möglich ist.
Begründung: nicht nur der Beschäftigte hat durch den Arbeitsvertrag eine qualitätsgerechte Arbeit im Sinne des Unternehmens abzuliefern, sondern auch die AG-Seite hat ihm Arbeitsmittel zur Verfügung zu stellen, die ihm dies ermöglichen (es sei denn, dass im Arbeitsvertrag was anderes geregelt ist).
Ob sie Erfolg damit haben kann ich nicht beurteilen, bin kein Jurist.
Nicht falsch verstehen. Zu den Aufgaben und Pflichten eines Tf gehört es auch Störungen zu bearbeiten und entsprechend zu handeln. Dafür ist er ausgebildet und wird auch dafür bezahlt. Aber das was beim IC 2 mit 147.5 seit 2 1/2 Jahren abläuft übersteigt dies bei weitem.

Re: Konzeption überdenken?

geschrieben von: VT605

Datum: 02.04.21 21:41

ThomasR schrieb:
Evtl sollte man auch mal darüber nachdenken, ob man nicht die Lösung von DRegio übernimmt und die FV-Gimmicks, die man sich einfallen lies, nochmal überdenkt.

Ich vermute das es dafür keine Zulassung geben wird. Die IC2 mit 146.5 (bei der 147.5 weiß ich es mangels Ausbildung nicht) sind ausgerüstet mit der Rückfallebene ZWS/TAV usw., nennt sich AKM (abwärtskompatibler Modus). Diesen zu aktivieren dauert allerdings und ist mit einigen Schalthandlungen verbunden. Der Einsatz damit ist auch nur zeitlich begrenzt zulässig. Fakt ist das der WTB eine wesentlich tiefergehende und umfangreichere Diagnose und Überwachung auch bei der Türsteuerung hat, daher bezweifle ich das die Züge bei eine Zurückrüstung auf ZWS/TAV eine dauerhafte Zulassung bekämen. Das ganze ist eben auch ein Problem das neue Fahrzeuge immer voller gestopft werden mit Sensoren (die eben manchmal auch fehlerhaft ansprechen) und diese auch in die Fahrzeugsteuerung eingreifen, dazu Software mit Fehlern etc...

Überfuhrung alte Version (ohne grünen Bäpper)

geschrieben von: Traktion

Datum: 02.04.21 22:12

Yugi500 schrieb:
Murrbahner schrieb:
Zitat:
Hi,

gerade sind zwei IC 2 - Abschleppfahrten von Stuttgart gen Nürnberg unterwegs. Bespannt je mit Tfz 101.

Der eine gerade Ansbach durch und der Zweite ebend in Aalen raus.

Grüße
Das sind, wenn ich die Nummern richtig im Kopf habe, Garnituren gewesen, die davor in Esslingen abgestellt waren.
Korrekt, der 4888 aus Esslingen und der 4892 aus Stuttgart, beide noch VR05 in Richtung Werk.

Re: Konzeption überdenken?

geschrieben von: sagichnet

Datum: 02.04.21 22:38

VT605 schrieb:
Ich vermute das es dafür keine Zulassung geben wird. Die IC2 mit 146.5 (bei der 147.5 weiß ich es mangels Ausbildung nicht) sind ausgerüstet mit der Rückfallebene ZWS/TAV usw., nennt sich AKM (abwärtskompatibler Modus). Diesen zu aktivieren dauert allerdings und ist mit einigen Schalthandlungen verbunden. Der Einsatz damit ist auch nur zeitlich begrenzt zulässig. Fakt ist das der WTB eine wesentlich tiefergehende und umfangreichere Diagnose und Überwachung auch bei der Türsteuerung hat, daher bezweifle ich das die Züge bei eine Zurückrüstung auf ZWS/TAV eine dauerhafte Zulassung bekämen.

Die entsprechenden Züge der DB Regio werden aber, wenn es erforderlich ist, zeitlich unbegrenzt in besagtem AKM betrieben. Von daher kann dies keine Unmöglichkeit sein.

Re: Konzeption überdenken?

geschrieben von: VT605

Datum: 02.04.21 22:52

sagichnet schrieb:
VT605 schrieb:
Ich vermute das es dafür keine Zulassung geben wird. Die IC2 mit 146.5 (bei der 147.5 weiß ich es mangels Ausbildung nicht) sind ausgerüstet mit der Rückfallebene ZWS/TAV usw., nennt sich AKM (abwärtskompatibler Modus). Diesen zu aktivieren dauert allerdings und ist mit einigen Schalthandlungen verbunden. Der Einsatz damit ist auch nur zeitlich begrenzt zulässig. Fakt ist das der WTB eine wesentlich tiefergehende und umfangreichere Diagnose und Überwachung auch bei der Türsteuerung hat, daher bezweifle ich das die Züge bei eine Zurückrüstung auf ZWS/TAV eine dauerhafte Zulassung bekämen.

Die entsprechenden Züge der DB Regio werden aber, wenn es erforderlich ist, zeitlich unbegrenzt in besagtem AKM betrieben. Von daher kann dies keine Unmöglichkeit sein.

Die haben aber keinen WTB, damit bietet TAV bei den Zügen die höchste vorhandene Sicherheit. Die IC2 haben mit dem WTB ein System was aufgrund der umfangreicheren Diagnose und Überwachung eine höhere Sicherheit bietet, TAV ist dort eben nur eine Rückfallebene für den Störfall, welcher aber in der Praxis kaum einsetzbar ist aufgrund des zeitaufwendigen Aktivierens. Daher glaube ich das man keine Zulassung bekäme wenn man die Züge dauerhaft mit dieser Rückfallebene betreiben wollte.
Was hat sich diue DB denn da nur bestellt?

Ich glaube, man hätte die IC2 besser nicht als Triebzug zulassen sollen.

Viele Grüße aus EMRS
Moritz
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