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Falsche Frage

geschrieben von: ThomasR

Datum: 01.04.21 19:41

Traktion schrieb:
Der Zeuge Desiros schrieb:
[...] Mit an Bord: eine neue Software, mit der nun – wieder einmal – alles besser werden sollte. [...]
Woher hast Du diese Information? Weißt Du mehr als die IC2-Tf?
Ganz schlechte Frage, du outest dich als Nichtleser der Nachrichten des Chefs. Das ist der Karriere nicht förderlich.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.04.21 19:43.

Re: Da siehst Du mal....

geschrieben von: ThomasR

Datum: 01.04.21 19:48

bollisee schrieb:
Der Zeuge Desiros schrieb:Zitat:
...
Die 1. Bauserie hat es vor einigen Wochen schon geahnt: die Fahrgäste werden einmal mehr zum Versuchskaninchen gemacht. Was bleibt ist also die noch immer offene Frage: was muss noch alles passieren, bis die DB diese rollenden Schrotthaufen (sorry) endgültig aus dem kommerziellen Fahrgastverkehr zieht? Auch Software-Update Nummer 371 wird da nicht helfen.
Aber wahrscheinlich passiert wieder einmal nichts, die Fahrgäste werden ein weiteres Mal mit leeren Ankündigungen vertröstet, und ein weiterer Zug fällt wegen einer "technischen Störung am Zug aus.

Frustrierte Grüße

Heiko
Ja, jetzt siehst Du mal, wie es den Fahrgästen der RAB-Stecken geht, weil deren miserabel gewartete Fahrzeuge beim ersten Sonnenschein sich nicht mehr bewegen wollen, Klimaanlagen ohnehin nicht funktionieren und zum Verspätung aufholen mal eben die Fahrgäste ihrem Zug bei der langsamen Fahrt durch den Bahnhof hinterherschauen können. Jetzt kannst Du erahnen, wie es den Leuten an den Rändern des Ländles ergeht, die gerne umweltfreundlich fahren würden, aber nicht dürfen. Besserung gibt es immer nur dann, wenn der Herr Verkehrsminister den Betreibern mal wieder einen Einlauf verpasst hat. Dann geht es nach 4 Wochen mal wieder für 8 Wochen etwas besser.

Und vielleicht ist es ja auch eine gerechte Strafe für die Stuttgarter, die noch nicht einmal intervenieren, wenn die Schwarzwaldbahn über Jahre zu 50% eine Streckensperrung hat. Warum sollen nur die am Rand der Republik vom Bahnbetrieb ausgesperrt werden. Wenn es Stuttgart trifft, dann bemerkt man es gaaanz vielleicht auch bei den Verantwortlichen, dass die momentanen Zuständ nicht mehr tolerierbar sind.

Aber wehe, man beschwert sich mehr als einmal über Schlechtleister, dann wird man sofort verprügelt und Threads überleben anschließend nur kurz. Wer selber leidet hat hoffentlich ein offeneres Ohr für das Leiden der anderen... ;-)
Die NVBW löst eben vorzugsweise Luxusprobleme der Landesmitte. Dass anderswo das Kappen von Anschlüssen als Fortschritt in Sachen Stabilität verkauft wird, das ist dann eben so. Wobei man ja bisher schon den Anschluss nur zufällig bekommen hat, künftig eben gar nicht mehr, auch eine Art Verlässlichkeit.

Re: 2x 147.5 statt Steuerwagen?

geschrieben von: ThomasR

Datum: 01.04.21 19:53

Traktion schrieb:
Ober-Rodener schrieb:
Es hiess doch mal, daß Lok vor Steuerwagen wegen der verwendeten Technik nicht funktioniert.
Deswegen geht angeblich auch Lok umfahren nicht so einfach wie bei anderen Dostogarnituren (Regio-Züge).

Evtl. kann das jemand noch genauer erklären?
Lok vor Stwg funktioniert bei 147.5/668.4. Sollte eigentlich (!) selbstverständlich sein, da der WTB (Link) Fahrzeug und Stellung erkennt. Aber da die Züge wie ein Triebzug behandelt werden, wird das im Regelbetrieb nicht praktiziert.
Die Entschädigungen aus den Fahrgastrechten sind zu niedrig. Wenn die höher wären, müsste man sich was überlegen. Denn die Kosten der Entschädigungen werden ja wohl hoffentlich dem Budget der Flotte belastet. Nur so ergibt sich eine Transparenz darüber, was die Baureihe wirklich an Einnahmen und Kosten generiert

Falsche Antwort

geschrieben von: Traktion

Datum: 01.04.21 20:43

ThomasR schrieb:
Traktion schrieb:
Der Zeuge Desiros schrieb:
[...] Mit an Bord: eine neue Software, mit der nun – wieder einmal – alles besser werden sollte. [...]
Woher hast Du diese Information? Weißt Du mehr als die IC2-Tf?
Ganz schlechte Frage, du outest dich als Nichtleser der Nachrichten des Chefs. Das ist der Karriere nicht förderlich.
Du meinst diesen Beitrag? Da steht nichts von einer neuen Software. Die VR06 gibt’s schon seit 2019.

Dosto-ICs: die Software Problematik

geschrieben von: atacama

Datum: 01.04.21 20:48

l0wside schrieb:
Ober-Rodener schrieb:
man müßte nun einfach mal wissen, was die Fehlertreiber sind! Ist es werkseitig von Bombardier per Konstruktion Müll oder
ist es durch technische Zusatzausrüstung seitens der DB selbige der Verursacher?
Hat irgendjemand mit Ahnung von der Materie eine Erklärung, warum das nachhaltig nicht funktioniert? Mir sind Freigabe- und Abnahmeprozesse durchaus ein Begriff, auch die normativen Voraussetzungen für eine Bahnzulassung. Schaffen es zwei Bombardier-Fraktionen nicht, sich da zusammenzuraufen? Würde mich bei dem Konglomerat nicht wirklich wundern. Der gleiche Name auf dem Briefkopf heißt ja noch lange nicht, dass man sich als eine Firma fühlt.
Und gibt es technisch einen Schwerpunkt der Probleme, oder sind die Themen wild verteilt?
Auf den ersten Blick sollte man meinen, das liege am WTB. Da der aber z.B. im 423 und in den ICE3 wohl zuverlässig funktioniert, kann es ja nicht alleine daran liegen.
Vorbemerkung:
Ich komme aus dem Software Bereich, habe aber nie mit Bahnsoftware direkt zu tun gehabt.

Im Bereich Software gibt es ein paar generelle Probleme, die viele (Manager, Kunden aber auch Entwickler) nicht wahr haben wollen:
  • Softwareentwicklung ist keine Ingenieurwissenschaft.
  • das Aufteilen einer Software in Komponenten mit definierten Schnittstellen, die dann von unabhängigen Teams einzeln geschrieben werden, führt nicht zu einem funktionierenden System. (Das ist eine Basis von Ingenierwissenschaften.)
  • Softwareentwicklung ist etwa auf dem Stand wie die Bautechnik zur Zeit von Leonardo da Vinci, Michelangelo oder den großen Kathedralenbauern.
  • man braucht einen Chefentwickler, der das Projekt machen will, und das Design und die Detailvorgaben macht. Der Chefentwickler darf während der Entwicklungszeit nicht getauscht werden. Der Chefentwickler muß mit beiden Beinen auf der Erde stehn, und sollte schon ein kleineres Projekt gemacht haben. Der Chefentwickler braucht Phantasie, aber auch ausreichend Selbstbewußtsein und Durchsetzungsvermögen.
  • man braucht einen Projektverantwortlichen im Management, der das Projekt machen will, und der die geschäftliche Seite verantwortet, und die Resourcen plant und besorgt. Dieser Projektverantwortliche darf nicht alle zwei Jahre wechseln, sondern muß bis nach der Inbetriebnahme der Software dabei bleiben.
  • man braucht die Spielkälber und Träumer zu Anfang des Designprozesses, darf ihnen aber nicht zu viel Einfluß geben.
  • das eigendliche Software Team darf nicht größer als 5-8 Personen sein. Weitere Teams für die Bereitstellung der Infrastruktur, Build, Test, und Abnahme sind durchaus Ok.
  • wer mit dem Chefentwickler nicht kann, oder mit wem der Chefentwickler nicht kann, der geht. (Durchaus gerne in das Test Team.)
  • die Software sollte inkrementell oder bottom-up geschrieben werden, so daß man die schon geschriebenen Teile testen kann, und wenn möglich schon auf der endgültigen Hardware laufen lassen kann.
  • man muß die Funktionalität der Software so klein halten, wie möglich. Optionale Features müssen während des initialen Designs mit betrachtet werden, so daß man sie später nachrüsten kann, es sollte aber zu Anfang keinen Code dafür geben.
  • komplexe Interfaces zu fremder Software gehören in eigene Programme, die eine Übersetzung in die in dieser neuen Software verwendeten Interfaces macht. Diese zusätzliche Komplexität gehört nicht in die Basissoftware.
  • die Anforderung, daß eine Software auf einem verteilten System (mehrere Rechner und mehrere Fahrzeuge) läuft muß Bestandteil des initialen Designs sein.
  • idealerweise sollte die Datenhaltung zentral auf genau einem Rechner sein. (zumindest das abstrahierte Datenmodell.) Die anderen Knoten dürfen sich durchaus um die Details kümmern.

  • und man braucht ein bischen Glück während der Entwicklung.

  • MfG
    Ich verstehe jede Emotion in diesem Thema. Und ich kann eines versichern: Alle die mit diesen Zügen bei der DB arbeiten haben den größten Schmerz, wenn die Züge nicht ordentlich funktionieren. Grundlagen zu den Zügen habe ich schon mal geschrieben (hier). Es wurden übrigens klarerweise normengerecht gefertigte und zugelassene Züge bestellt.

    Wir arbeiten die Probleme mit Struktur ab und ich möchte hier Einblick geben, wie das gemacht wird:

    - Neuinbetriebnahmen umfassen immer besondere Unterstützungsleistungen durch Techniker, zusätzliche Tf und Tf-Ausbildungskräfte.
    - Der Fahrplanbedarf an IC2 der 2. Bauserie (mit Baureihe 147.5) beträgt aktuell 10 Fahrzeuge. Alle diese Züge haben nun die neueste Softwareversion.
    - Die Kurzwende in RK gibt es schon lange nicht mehr.
    - Darüber hinaus haben wir 4 Einsatzreserven um auffällige Fahrzeuge kurzfristig zu ersetzen.
    - Jeder einzelne Fehler an den Fahrzeugen, der Verspätungen verursacht hat, wird genau analysiert. Zu jedem einzelnen Fehler gibt es Maßnahmen. Diese können von Reparatur durch die DB oder den Hersteller Alstom (früher Bombardier) über bessere Unterstützung durch die Entstörhotline bis hin zur Information der Tf-Kolleginnen und Kollegen reichen.
    - Selbstverständlich werden auch andere Störungen etwa an WC oder Türen aufgenommen und beim nächsten Werkstattaufenthalt repariert.
    - Die Werkstätten in Leipzig und Nürnberg arbeiten alle Störungen priorisiert ab.

    Wir wollen möglichst schnell die Zuverlässigkeit der 1. Bauserie (mit Baureihe 146.5) zu erreichen. Leider müssen wir als DB die Schwächen der früheren Firma Bombardier nun mit viel Energie ausgleichen.

    Re: Dosto-ICs: die Software Problematik

    geschrieben von: mobaz

    Datum: 01.04.21 22:50

    Und in der Testphase ist es wichtig, die Software nicht nur auf Funktionsfähigkeit, sondern auch bewust aus Anwendersicht zu testen. Der Anwender ist nicht der Chef, sondern der Schrauber vor Ort. Bei uns wurde versucht, die Software abstürzen oder in Fehlfunktionen laufen zu lassen. Dadurch erkennt man die Schwachstellen.
    Schönen Gruß
    Maik

    Re (o.w.T)

    geschrieben von: Gütertf

    Datum: 01.04.21 23:59

    (Dieser Beitrag enthält keinen Text)
    2-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.04.21 10:27.

    Re: Es gab kein Update... nur der Schnee ist fort.

    geschrieben von: Strizie

    Datum: 02.04.21 06:36

    Traktion schrieb:
    Die DB vermietet keine IC2. Außer an den Hersteller zu Testzwecken. Der Rest ist Politik. Hätte DB FV die Wahl, wären diese Kisten schon lange verschwunden.
    DB FV hat die Wahl nur kostet das halt Geld.

    Also weiter so wie bisher und darauf hoffen, dass die Züge vielleicht mal zuverlässig funktionieren.

    Die Frage ist halt, wie lange tun sich die Kunden das noch an?

    Re: Es gab kein Update... nur der Schnee ist fort.

    geschrieben von: Traktion

    Datum: 02.04.21 10:13

    Strizie schrieb:
    Traktion schrieb:
    Die DB vermietet keine IC2. Außer an den Hersteller zu Testzwecken. Der Rest ist Politik. Hätte DB FV die Wahl, wären diese Kisten schon lange verschwunden.
    DB FV hat die Wahl nur kostet das halt Geld.

    Also weiter so wie bisher und darauf hoffen, dass die Züge vielleicht mal zuverlässig funktionieren.

    Die Frage ist halt, wie lange tun sich die Kunden das noch an?
    „@#$%& Bundesbahn, ich fahr nie wieder mit euch. Saftladen!“. Wie oft hab ich das schon gehört. (Auch schon zu Zeiten, da gab es noch keinen IC2) 🙄

    LOL, das Forum hier zensiert Schimpfwörter. 🤣
    Etwas anderes wird auch nicht helfen, Herr Dr.Nagl ! Wobei die Rechtsabteilung der DB AG die Frage des Schadensersatzes zu klären hätte !



    1-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.04.21 10:33.

    Re: Dosto-ICs: die Software Problematik

    geschrieben von: Lok35

    Datum: 02.04.21 10:31

    Defintion System : verschiedene Komponenten,die miteinader in Beziehung stehen..Wenn das nicht funktioniert...



    1-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.04.21 10:36.

    Re: 2x 147.5 statt Steuerwagen?

    geschrieben von: Henra

    Datum: 02.04.21 10:59

    Ober-Rodener schrieb:
    Es hiess doch mal, daß Lok vor Steuerwagen wegen der verwendeten Technik nicht funktioniert.
    Deswegen geht angeblich auch Lok umfahren nicht so einfach wie bei anderen Dostogarnituren (Regio-Züge).
    Wobei man -wenn dem wirklich so ist- mal vorsichtig nach dem Gesundheitszustand des/derjenigen, die sich das ausgedacht haben, fragen sollte. Man nimmt sich eine Ellok von der Stange -wie tausende andere auch- und bastelt sie dann mit ein paar Wägelchen - ebenso wie hunderte andere auch- zusammen in ein geschlossenes System, dass dann nur genau in dieser einen Konfig. noch lebensfähig ist. Normalerweise hätte ich gesagt: So bescheuert kann doch niemand sein.

    Re: 2x 147.5 statt Steuerwagen?

    geschrieben von: seku1886

    Datum: 02.04.21 11:09

    Henra schrieb:
    Ober-Rodener schrieb:
    Es hiess doch mal, daß Lok vor Steuerwagen wegen der verwendeten Technik nicht funktioniert.
    Deswegen geht angeblich auch Lok umfahren nicht so einfach wie bei anderen Dostogarnituren (Regio-Züge).
    Wobei man -wenn dem wirklich so ist- mal vorsichtig nach dem Gesundheitszustand des/derjenigen, die sich das ausgedacht haben, fragen sollte. Man nimmt sich eine Ellok von der Stange -wie tausende andere auch- und bastelt sie dann mit ein paar Wägelchen - ebenso wie hunderte andere auch- zusammen in ein geschlossenes System, dass dann nur genau in dieser einen Konfig. noch lebensfähig ist. Normalerweise hätte ich gesagt: So bescheuert kann doch niemand sein.
    Doch so ist es aber! Der Masterrechner sitzt auf dem Steuerwagen, auf der Lok nur der Slave. Und immer genau DIE Lok muß mit DER Wagengarnitur gekuppelt sein. Darum kann man auch z.B. weder eine Lok vor den Steuerwagen kuppeln, kann kein Sandwich bilden oder einfach mal eine andere Baureihe zur Bespannung nehmen.

    Ansätze zur Problemlösung

    geschrieben von: Mimi.Kratz

    Datum: 02.04.21 11:34

    114 Beiträge muß man ertragen, meist nur Gemaule, Gemeckere und Kraftausrücke...

    Jetzt kommt aber mal eine Erklärung:

    > Und immer genau DIE Lok muß mit DER Wagengarnitur gekuppelt sein.

    Hier liegt das Problem. Wie soll denn der Steuerwagen und die Lok zusammenarbeiten?
    Die Frage, ob man vorwärts oder rückwärts fährt und wie schnell, muß doch vertrauensvoll und auf gleicher Augenhöhe vorher partnerschaftlich besprochen werden.
    Wer die Welt außerhalb von DSO kennt, wird wissen, daß das dauern kann; solange bleibt die Fuhre halt stehen, wo sie ist.

    Wir haben in Deutschland etwa 250 Gender-Lehrstühle an den ehemaligen Universitäten; könnte man sich da vielleicht Hilfe und Beratung holen?

    Greetz

    Re: 2x 147.5 statt Steuerwagen?

    geschrieben von: Traktion

    Datum: 02.04.21 11:39

    seku1886 schrieb:
    Henra schrieb:
    Ober-Rodener schrieb:
    Es hiess doch mal, daß Lok vor Steuerwagen wegen der verwendeten Technik nicht funktioniert.
    Deswegen geht angeblich auch Lok umfahren nicht so einfach wie bei anderen Dostogarnituren (Regio-Züge).
    Wobei man -wenn dem wirklich so ist- mal vorsichtig nach dem Gesundheitszustand des/derjenigen, die sich das ausgedacht haben, fragen sollte. Man nimmt sich eine Ellok von der Stange -wie tausende andere auch- und bastelt sie dann mit ein paar Wägelchen - ebenso wie hunderte andere auch- zusammen in ein geschlossenes System, dass dann nur genau in dieser einen Konfig. noch lebensfähig ist. Normalerweise hätte ich gesagt: So bescheuert kann doch niemand sein.
    Doch so ist es aber! Der Masterrechner sitzt auf dem Steuerwagen, auf der Lok nur der Slave. Und immer genau DIE Lok muß mit DER Wagengarnitur gekuppelt sein. Darum kann man auch z.B. weder eine Lok vor den Steuerwagen kuppeln, kann kein Sandwich bilden oder einfach mal eine andere Baureihe zur Bespannung nehmen.
    Mit Verlaub: Das ist blödsinn. Bitte mal WTB googeln.

    Re: Gender-Kram

    geschrieben von: HPNuller

    Datum: 02.04.21 11:40

    Mimi.Kratz schrieb:
    114 Beiträge muß man ertragen, meist nur Gemaule, Gemeckere und Kraftausrücke...

    Jetzt kommt aber mal eine Erklärung:

    > Und immer genau DIE Lok muß mit DER Wagengarnitur gekuppelt sein.

    Hier liegt das Problem. Wie soll denn der Steuerwagen und die Lok zusammenarbeiten?
    Die Frage, ob man vorwärts oder rückwärts fährt und wie schnell, muß doch vertrauensvoll und auf gleicher Augenhöhe vorher partnerschaftlich besprochen werden.
    Wer die Welt außerhalb von DSO kennt, wird wissen, daß das dauern kann; solange bleibt die Fuhre halt stehen, wo sie ist.

    Wir haben in Deutschland etwa 250 Gender-Lehrstühle an den ehemaligen Universitäten; könnte man sich da vielleicht Hilfe und Beratung holen?

    Greetz
    Halo Mimi,

    das kann nicht funktionieren, dan können Alstbomb und DB lange basteln. Es gibt nur eine Lösung: Die Lok sagt an und der Steuerwagen ist folgsam und macht was die Lok sagt. Dafür braucht es keinen Gender-Kram!

    Viele Grüße von der Lahn

    HPNuller

    "Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen.
    Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

    PS: Setzt bitte einen passende Themabeschreibung über euren Text!
    Ein guter Titel über dem Beitrag ist das Tüpfelchen auf dem i für einen wirklich guten Beitrag oder eine wirklich gute Antwort!

    Re: Tesla

    geschrieben von: kmueller

    Datum: 02.04.21 11:45

    HPNuller schrieb:
    Elztalbahn schrieb:
    Tw666 schrieb:
    ßänkjuhforträvvelingwißdeutschebahn schrieb:
    Gibt es eigentlich auch Autos, deren Türen nur computergesteuert zu öffnen sind
    Ja. Nennt sich Tesla. Dort gibt es kein mechanischen Hebel mehr sondern von Außen einen Hebel, der einen Kontakt bedient und von innen eine Taste.
    Anscheinend gibt es von innen auch einen mechanischen Hebel, der sogar an so naheliegender Stelle liegt, und dem bekannten Hebel ähnelt, dass viele die Taste gar nicht sehen, und diesen Notöffnungshebel für die normale Türöffnung halten:
    [forums.tesla.com]
    Bei Tesla wäre für mich die naheliegendste Stelle zwischen den Beinen des Fahrers: roter Griff zum ziehen! Dann werden Türen und Dach abgesprengt ;-)))
    Aber erst nach Prüfung, ob man nicht gerade auf einer mit Oberleitung elektrifizierten Umweltautobahn fährt.

    Re: Ansätze zur Problemlösung

    geschrieben von: kmueller

    Datum: 02.04.21 11:55

    Mimi.Kratz schrieb:
    Jetzt kommt aber mal eine Erklärung:

    > Und immer genau DIE Lok muß mit DER Wagengarnitur gekuppelt sein.

    Hier liegt das Problem. Wie soll denn der Steuerwagen und die Lok zusammenarbeiten?
    Die Frage, ob man vorwärts oder rückwärts fährt und wie schnell, muß doch vertrauensvoll und auf gleicher Augenhöhe vorher partnerschaftlich besprochen werden.
    Wir haben in Deutschland etwa 250 Gender-Lehrstühle an den ehemaligen Universitäten; könnte man sich da vielleicht Hilfe und Beratung holen?
    Dafür braucht es keinen Lehrstuhl. Die Lösung wäre, die 'normalen' Wagen zwischen Lok und Steuerwagen als 'divers' zu definieren. Dann sollte alles perfekt funktionieren.

    Re: 2x 147.5 statt Steuerwagen?

    geschrieben von: Christian Snizek

    Datum: 02.04.21 11:58

    Traktion schrieb:
    seku1886 schrieb:
    Henra schrieb:
    Ober-Rodener schrieb:
    Es hiess doch mal, daß Lok vor Steuerwagen wegen der verwendeten Technik nicht funktioniert.
    Deswegen geht angeblich auch Lok umfahren nicht so einfach wie bei anderen Dostogarnituren (Regio-Züge).
    Wobei man -wenn dem wirklich so ist- mal vorsichtig nach dem Gesundheitszustand des/derjenigen, die sich das ausgedacht haben, fragen sollte. Man nimmt sich eine Ellok von der Stange -wie tausende andere auch- und bastelt sie dann mit ein paar Wägelchen - ebenso wie hunderte andere auch- zusammen in ein geschlossenes System, dass dann nur genau in dieser einen Konfig. noch lebensfähig ist. Normalerweise hätte ich gesagt: So bescheuert kann doch niemand sein.
    Doch so ist es aber! Der Masterrechner sitzt auf dem Steuerwagen, auf der Lok nur der Slave. Und immer genau DIE Lok muß mit DER Wagengarnitur gekuppelt sein. Darum kann man auch z.B. weder eine Lok vor den Steuerwagen kuppeln, kann kein Sandwich bilden oder einfach mal eine andere Baureihe zur Bespannung nehmen.
    Mit Verlaub: Das ist blödsinn. Bitte mal WTB googeln.
    Grundsätzlich ist das richtig; aber genau DAS ist das Problem des/der IC2. Da ist erst mal nix austauschbar.

    Grüsse, Krischan.

    "Theoretisch müsste ich mich eigentlich aufregen - aber der Gesundheit zu liebe ist es mir völlig egal!"




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