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Seiten: 1 2 3 All Angemeldet: -
Hallo,

die Süddeutsche Zeitung hat heute einen Artikel über das Reiseverhalten der Deutschen im Vergleich zu anderen Ländern veröffentlicht. Leider sind Deutsche im Verhältnis zu anderen Ländern nicht unbedingt bereit den Fliegen gegen den Zug zu tauschen.

Zitat: "Deutsche sind einer Umfrage zufolge weniger bereit, vom Flugzeug auf die Bahn umzusteigen als Menschen in anderen Staaten. In Polen, Frankreich und den Niederlanden ist dieser Anteil merklich höher."

Weiter gehts hier: [www.sueddeutsche.de]

Gruß Baubetriebliche Zugregelung

Achtung: Ironie ...

geschrieben von: Christian Snizek

Datum: 30.03.21 10:04

Moin.

Als ich letzte Woche mein neues Auto abgeholt habe, war bereits in Basel der ICE in der Anfahrt mit 5 min angeschlagen. Ich sah meinen Anschluss in Mannheim schon ohne mich davon rauschen. Dort angekommen, hiess es dann Beine in die Hand nehmen und: Raus, runter, rüber, hoch, rein - biep-biep-biep und weg. In Stuttgart klemmte es in der Ausfahrt, an der Steige kurz vor Ulm in der Einfahrt, zw Günzburg und München war Baustelle - zack - S-Bahn weg. Ach ja, die Stunde Busfahrt von Kandern an den Basel Bad Bahnhof erwähne ich eig gar nicht. Das ist nur ein Beispiel von vielen, wenn in DE mit der Bahn/dem ÖPNV „gereist“ wird. Und das soll ich dann mit Familie und Koffer durchziehen? Ganz nebenbei komme ich mit der Bahn da gar nicht hin, wo ich bevorzugt Urlaube ...

Grüsse, Krischan.

"Theoretisch müsste ich mich eigentlich aufregen - aber der Gesundheit zu liebe ist es mir völlig egal!"




Re: Achtung: Ironie ...

geschrieben von: EC-Goethe

Datum: 30.03.21 10:19

Maskenpflicht verschärft das Problem. Wer fährt schon gerne 4:00 Uhr morgens in Hamburg los und lässt bis 10:38 Uhr in Stuttgart Maske auf .Wenn Lufthansa Tochter in 1 Stunde morgens nach Stuttgart schafft .Bahn leider zu langsam. Wird auch die paar Sprinter nix ändern. Früher gings schneller irgendwie.Jena Paradies -Hamburg im direkten ICE in 3.45 h .heute 04:30 h im direkten ICE oder mit Umstieg. Bummeln lange Standzeiten das neue Bahn.

Re: Achtung: Ironie ...

geschrieben von: Patrick Rudin

Datum: 30.03.21 10:30

EC-Goethe schrieb:
Maskenpflicht verschärft das Problem. Wer fährt schon gerne 4:00 Uhr morgens in Hamburg los und lässt bis 10:38 Uhr in Stuttgart Maske auf .

Ich auf jeden Fall. Und sehe auch den Sinn dahinter, wenn ich alleine im Abteil sitze.

Im Ernst: Der momentan grosse Gewinner ist das eigene Auto. Und das wird auch nach der Pandemie eine Weile so bleiben, da sich einige gerade jetzt ein Auto gekauft haben, die wegen der unsäglichen Maskenpflicht oder der vermeintlichen Ansteckungsgefahr dem ÖV den Rücken kehren wollten - ich gehöre auch dazu (hatte vorher nie ein Auto und wollte eigentlich auch nie eines).

Deshalb ist der Zeitpunkt der Umfrage momentan völlig sinnlos. Ohne Corona wäre meine Reihenfolge folgende: Nachtzug -> Flugzeug -> Tagzüge (bis und mit ICE3) -> lange nichts -> ICE4.
Baubetriebliche Zugregelung schrieb:
Zitat: "Deutsche sind einer Umfrage zufolge weniger bereit, vom Flugzeug auf die Bahn umzusteigen als Menschen in anderen Staaten. In Polen, Frankreich und den Niederlanden ist dieser Anteil merklich höher."
Gibt es denn in Polen so viele Inlandsflüge?

Re: Achtung: Ironie ...

geschrieben von: RailBox

Datum: 30.03.21 10:44

... am Ende wird jeder irgendeine eine Begründung für sein ohnehin gewünschtes Tun finden ...

Grüße
RailBox
Sicher gibt es in Polen Inlandsflüge, einfach mal googeln. Was es nicht gibt, sind Hochgeschwindigkeits-Bahnstrecken.
Die inner-niederländischen Flugverbindungen sind dagegen nicht der Rede wert.

Hinweis: Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten.

Baubetriebliche Zugregelung schrieb:
die Süddeutsche Zeitung hat heute einen Artikel über das Reiseverhalten der Deutschen im Vergleich zu anderen Ländern veröffentlicht. Leider sind Deutsche im Verhältnis zu anderen Ländern nicht unbedingt bereit den Fliegen gegen den Zug zu tauschen.

Zitat: "Deutsche sind einer Umfrage zufolge weniger bereit, vom Flugzeug auf die Bahn umzusteigen als Menschen in anderen Staaten. In Polen, Frankreich und den Niederlanden ist dieser Anteil merklich höher."

Weiter gehts hier: [www.sueddeutsche.de]
Was mich angeht: die Zeitung hat recht. Ich bin noch nie von Düsseldorf nach Amsterdam geflogen.
Nietenreko schrieb:
Sicher gibt es in Polen Inlandsflüge, einfach mal googeln. Was es nicht gibt, sind Hochgeschwindigkeits-Bahnstrecken.
Die inner-niederländischen Flugverbindungen sind dagegen nicht der Rede wert.
Die gleiche Aussage gälte wohl für "Flugverbindungen innerhalb NRW" - was mit den Niederlanden vergleichbar groß ist. Innerbayrische Flüge z.B. sind auch eher überschaubar.

Von reinen Inlandsflügen ist nicht die Rede

geschrieben von: Alibizugpaar

Datum: 30.03.21 12:06

Nur von der mentalen Bereitschaft in den genannten Ländern. Da geht es also auch um europäische Reisen mit Bahn statt Flug, vielleicht von Amsterdam nach München oder von Warschau nach Hannover usw.

Gruß, Olaf

(,“)
< />
_/\_
Zufallsbegegnung auf dem Bahnsteig: Kleiner Sohnemann fragt den Vater, was das da oben für Kabel über dem Gleis seien. "Das ist die Energieschnur. Die zieht den Zug..."

Re: Achtung: Ironie ...

geschrieben von: Edersee

Datum: 30.03.21 12:39

Hallo Christian,

zack - eigentlich fährt ein ICE die 5 Minuten Verspätung von Basel Bad Bf bis Freiburg(Breisgau) Hbf locker raus - auch in der Folge von Offenburg bis Baden Baden gibt es viel Potenzial der Fahrzeitanpassung. Beim Umstieg in Mannheim gebe ich mir von vorneherein einen "Zeitpuffer". Auch auf der AB Stuttgart-München gibt es zahlreiche unvorhergesehene Staus. Außerdem fahren in München fahren erfahrungsgemäß in kurzen Abständen die S-Bahnen in alle Richtungen.

Viele Grüße
Ederseebahn

Re: Achtung: Ironie ...

geschrieben von: Christian Snizek

Datum: 30.03.21 12:58

Edersee schrieb:
Hallo Christian,

zack - eigentlich fährt ein ICE die 5 Minuten Verspätung von Basel Bad Bf bis Freiburg(Breisgau) Hbf locker raus - auch in der Folge von Offenburg bis Baden Baden gibt es viel Potenzial der Fahrzeitanpassung. Beim Umstieg in Mannheim gebe ich mir von vorneherein einen "Zeitpuffer". Auch auf der AB Stuttgart-München gibt es zahlreiche unvorhergesehene Staus. Außerdem fahren in München fahren erfahrungsgemäß in kurzen Abständen die S-Bahnen in alle Richtungen.

Viele Grüße
Ederseebahn
Ändert nix daran, wenn es sich a) um eine Zugbindung handelt und b) sämtliche Zeitpuffer aus welchen Gründen auch immer aufgebraucht werden/wurden. Wenn dann noch ein Gelegenheitszugfahrer dies bei zwei von zwei Fahrten erlebt, ist das einglatter hundertprozentiger Misserfolg auf ganzer Linie. Das macht jener kein drittes Mal mit ...

Edit (*Finger zu dick): Auf dem Heimweg ging es dann mit dem Auto; ob es dann 4.46 h oder 5.08 h sind, ist gerade egal, denn da gibt es keine abzuwartenden Anschlüsse, welche davon fahren (die übrigens im Zug noch als erreichbar angekündigt wurden) ..

Grüsse, Krischan.

"Theoretisch müsste ich mich eigentlich aufregen - aber der Gesundheit zu liebe ist es mir völlig egal!"








1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.03.21 13:01.

Re: Achtung: Ironie ...

geschrieben von: nozomi07

Datum: 30.03.21 13:02

Christian Snizek schrieb:
Moin.

Als ich letzte Woche mein neues Auto abgeholt habe, war bereits in Basel der ICE in der Anfahrt mit 5 min angeschlagen. Ich sah meinen Anschluss in Mannheim schon ohne mich davon rauschen. Dort angekommen, hiess es dann Beine in die Hand nehmen und: Raus, runter, rüber, hoch, rein - biep-biep-biep und weg. In Stuttgart klemmte es in der Ausfahrt, an der Steige kurz vor Ulm in der Einfahrt, zw Günzburg und München war Baustelle - zack - S-Bahn weg. Ach ja, die Stunde Busfahrt von Kandern an den Basel Bad Bahnhof erwähne ich eig gar nicht. Das ist nur ein Beispiel von vielen, wenn in DE mit der Bahn/dem ÖPNV „gereist“ wird. Und das soll ich dann mit Familie und Koffer durchziehen? Ganz nebenbei komme ich mit der Bahn da gar nicht hin, wo ich bevorzugt Urlaube ...
...aber mit dem Flugzeug kommst du da hin? Dann tippe ich auf Planespotter?

Mit Familie wähle ich die Anschlüsse großzügiger. Das tut man als Flugreisender auch, oder wer kommt mit Kind und Kegel 15 min vor Boarding zum Flughafen?

Re: Achtung: Ironie ...

geschrieben von: Christian Snizek

Datum: 30.03.21 13:06

nozomi07 schrieb:
Christian Snizek schrieb:
Moin.

Als ich letzte Woche mein neues Auto abgeholt habe, war bereits in Basel der ICE in der Anfahrt mit 5 min angeschlagen. Ich sah meinen Anschluss in Mannheim schon ohne mich davon rauschen. Dort angekommen, hiess es dann Beine in die Hand nehmen und: Raus, runter, rüber, hoch, rein - biep-biep-biep und weg. In Stuttgart klemmte es in der Ausfahrt, an der Steige kurz vor Ulm in der Einfahrt, zw Günzburg und München war Baustelle - zack - S-Bahn weg. Ach ja, die Stunde Busfahrt von Kandern an den Basel Bad Bahnhof erwähne ich eig gar nicht. Das ist nur ein Beispiel von vielen, wenn in DE mit der Bahn/dem ÖPNV „gereist“ wird. Und das soll ich dann mit Familie und Koffer durchziehen? Ganz nebenbei komme ich mit der Bahn da gar nicht hin, wo ich bevorzugt Urlaube ...
...aber mit dem Flugzeug kommst du da hin? Dann tippe ich auf Planespotter?

Mit Familie wähle ich die Anschlüsse großzügiger. Das tut man als Flugreisender auch, oder wer kommt mit Kind und Kegel 15 min vor Boarding zum Flughafen?
Australien, Amerika, etc. sind nun mal nicht per Bahn erreichbar.

Grüsse, Krischan.

"Theoretisch müsste ich mich eigentlich aufregen - aber der Gesundheit zu liebe ist es mir völlig egal!"




Und was ist mit der verlorenen Zeit auf der Autobahn?

geschrieben von: Rentier99

Datum: 30.03.21 15:20

Guten Tag zusammen

Diese Argumentation finde ich immer wieder bemerkenswert. Im Auto spielt es zwar (in den meisten Fällen) effektiv keine Rolle, ob man 4.46h oder 5.08h unterwegs ist. Was dabei aber komplett ausgeblendet wird ist, dass man durch das stumpfsinnige Fahren auf der Autobahn genau diese Zeit eigentlich "verloren" hat. Im Zug bin ich vielleicht bei einem Anschlussbruch statt 5h dann auch einmal 6h unterwegs, dafür konnte ich den grössten Teil dieser Zeit sinnvoll nutzen (arbeiten, lesen, mit den Kindern spielen etc.) und nicht nur durch die Windschutzscheibe auf das vorausfahrende Auto starren. Aber wie ein anderer User schon schrieb, jeder macht sowieso was für einen am Besten stimmt und zimmert sich dann seine Rechtfertigung für das gute Gewissen zusammen.

Und ja, ich fahre auch Auto, und nutze das auch, wenn es Ziele zu erreichen gibt, die nicht oder nur schlecht mit dem öV erreichbar sind. Aber was man an stundenlangen monotonen Autobahnfahrten als Eisenbahninteressierter (und ich gehe davon aus, dass sich in diesem Forum eigentlich solche Personen tummeln sollten) besser finden soll als Zugreisen, das erschliesst sich mir nicht. Anders wäre es natürlich in einem Autotuner- oder Raserforum...

Mit bestem Gruss
Rentier99



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.03.21 15:21.

Re: Achtung: Ironie ...

geschrieben von: ifra

Datum: 30.03.21 16:20

Christian Snizek schrieb:
nozomi07 schrieb:
Christian Snizek schrieb:
Moin.

Als ich letzte Woche mein neues Auto abgeholt habe, war bereits in Basel der ICE in der Anfahrt mit 5 min angeschlagen. Ich sah meinen Anschluss in Mannheim schon ohne mich davon rauschen. Dort angekommen, hiess es dann Beine in die Hand nehmen und: Raus, runter, rüber, hoch, rein - biep-biep-biep und weg. In Stuttgart klemmte es in der Ausfahrt, an der Steige kurz vor Ulm in der Einfahrt, zw Günzburg und München war Baustelle - zack - S-Bahn weg. Ach ja, die Stunde Busfahrt von Kandern an den Basel Bad Bahnhof erwähne ich eig gar nicht. Das ist nur ein Beispiel von vielen, wenn in DE mit der Bahn/dem ÖPNV „gereist“ wird. Und das soll ich dann mit Familie und Koffer durchziehen? Ganz nebenbei komme ich mit der Bahn da gar nicht hin, wo ich bevorzugt Urlaube ...
...aber mit dem Flugzeug kommst du da hin? Dann tippe ich auf Planespotter?

Mit Familie wähle ich die Anschlüsse großzügiger. Das tut man als Flugreisender auch, oder wer kommt mit Kind und Kegel 15 min vor Boarding zum Flughafen?
Australien, Amerika, etc. sind nun mal nicht per Bahn erreichbar.
Wer fliegt schon jede Woche nach Australien? Oder nach Amerika? Ja, ich weiß, Piloten und Personal vom Bordservice.

Also, für eine verschwindend kleine Minderheit muss man nicht so ein Tamtam machen. Wenn es dem Betroffenen Spass macht, mit dem Flugzeug von Basel nach München zu fahren, na bitte. Wie oft geht das Flugzeug? Was kostet das Ticket? Geht es etwa da noch ohne Maske und ohne Schnelltest beim Check-In? Ob er sich dann auch um fün Minuten verspätete Landung und daraufhin "verpasste" S-Bahn in die City beschweren würde? - Tja, und könnte er von Basel mit der Bahn nicht auch über Zürich und dann über Lindau umsteigefrei nach München fahren, wenn schon Regionalzüge auf deutschem Boden gemieden werden? Das dürfte für die meisten Orte in der westlichen Schweiz günstiger sein, als erst mal nach Basel.

Ich dachte kürzlich, als über 15 Flüge mit insgesamt 2000 Reisenden nach Mallorca geredet wurde, wenn da am Wochenende zwei Züge von Hamburg nach Sylt fahren, haben die zwei Züge genausoviele Plätze und Freizetmenschen an Bord. Und die zwei Züge sind dann wirklich nicht der Rede wert angesichts des Fahrgastaufkommens an (coronafreien) Urlaubstagen.

Dass sich die Luftfahrtindustrie immer so in den Mittelpunkt stellen muss, als ob sie der Nabel der Mobilitätswelt ist.

Wenn man dann noch hört, dass viele professionelle Fluglostsen lieber mit der Bahn fahren als selber in Passagierflugzeug zu steigen ... Viel Spass beim Fliegen über Deutschland.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.03.21 16:23.

Wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe...

geschrieben von: kmueller

Datum: 30.03.21 16:55

ifra schrieb:
Ich dachte kürzlich, als über 15 Flüge mit insgesamt 2000 Reisenden nach Mallorca geredet wurde, wenn da am Wochenende zwei Züge von Hamburg nach Sylt fahren, haben die zwei Züge genausoviele Plätze und Freizetmenschen an Bord.
Es wurde von 130 Maschinen innerhalb eines Wochenendes gesprochen. Das wären etwa 20000 Fluggäste. Interessant wird die Rückkehr. Maximal 48h vor Ankunft muß man sich testen lassen, und weil die Auswertung eines PCR-Tests gewöhnlich gute 20h braucht, kann man den Test auch nicht viel später als 24h vor dem Einchecken legen. Erfolgt die Rückreise ähnlich konzentriert wie die Hinreise, nämlich an einem Wochenende, fallen 20000 Tests innerhalb eines Zeitraums von 2 Tagen an. Ich bezweifle, daß die Mallorquiner das schaffen...
Rentier99 schrieb:
Guten Tag zusammen

Diese Argumentation finde ich immer wieder bemerkenswert. Im Auto spielt es zwar (in den meisten Fällen) effektiv keine Rolle, ob man 4.46h oder 5.08h unterwegs ist. Was dabei aber komplett ausgeblendet wird ist, dass man durch das stumpfsinnige Fahren auf der Autobahn genau diese Zeit eigentlich "verloren" hat. Im Zug bin ich vielleicht bei einem Anschlussbruch statt 5h dann auch einmal 6h unterwegs, dafür konnte ich den grössten Teil dieser Zeit sinnvoll nutzen (arbeiten, lesen, mit den Kindern spielen etc.) und nicht nur durch die Windschutzscheibe auf das vorausfahrende Auto starren.
Vielleicht sollte man es eher mit dem Fernsehen vergleichen, jedenfalls so wie früher.
Wenn Thomas Gottschalk eine halbe Stunde überzog, fanden das viele nicht so schlimm, weil unterhaltsam.

Im Auto starren einige Leute in die Windschutzscheibe wie im TV, finden es spannend zu sehen was die Anderen, die Raser, Drängler, Schleicher etc. so treiben und die Zeit vergeht unmerklich.

Im Zug wird bisweilen auf den Minutenzeiger der Uhr gestarrt und das kann leicht als quälend empfunden werden.
Kommt dann eine Verspätungsdurchsage, zücken nicht wenige ihr handy um sogleich weiterzusagen, was eben durchgesagt wurde. Ob das im Auto auch so üblich ist?

Autos fahren nicht nach Fahrplan, von daher kann es auch keine enttäuschten Erwartungen geben.

Re: Wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe...

geschrieben von: Neuding

Datum: 30.03.21 17:15

kmueller schrieb:
ifra schrieb:
Ich dachte kürzlich, als über 15 Flüge mit insgesamt 2000 Reisenden nach Mallorca geredet wurde, wenn da am Wochenende zwei Züge von Hamburg nach Sylt fahren, haben die zwei Züge genausoviele Plätze und Freizetmenschen an Bord.
Es wurde von 130 Maschinen innerhalb eines Wochenendes gesprochen. Das wären etwa 20000 Fluggäste. Interessant wird die Rückkehr. Maximal 48h vor Ankunft muß man sich testen lassen, und weil die Auswertung eines PCR-Tests gewöhnlich gute 20h braucht, kann man den Test auch nicht viel später als 24h vor dem Einchecken legen. Erfolgt die Rückreise ähnlich konzentriert wie die Hinreise, nämlich an einem Wochenende, fallen 20000 Tests innerhalb eines Zeitraums von 2 Tagen an. Ich bezweifle, daß die Mallorquiner das schaffen...
Hauptsache mal wieder auf Malle gewesen - und vor den geschlossenen Läden des Ballermann gestanden ...

Re: Wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe...

geschrieben von: PotsdamerEiche

Datum: 30.03.21 17:35

Neuding schrieb:
Zitat:
Hauptsache mal wieder auf Malle gewesen - und vor den geschlossenen Läden des Ballermann gestanden ...
Du warst scheinbar noch nie auf Mallorca. Anders lässt sich so eine Aussage nicht erklären.
Seiten: 1 2 3 All Angemeldet: -