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Seiten: 1 2 All Angemeldet: -
Moin,

die Bundesnetzagentur hat nun endlich mit dem EBA ein Verfahren gegen die DB Netz AG wegen der bekannten Probleme während der Schnee- und Eiswoche eröffnet.

[www.rheinpfalz.de]

Gruß
Hallo Zusammen,

man möchte fast ein wenig schadenfroh grinsen, aber das Thema ist dafür tatsächlich zu ernst. Auch wenn man noch nicht weiß, was am Ende rauskommt, so ist es doch erfreulich, dass dieser Vorgang, der uns Laien hat den ungläubig den Kopf schütteln lassen, nun auch auf fachlich kompetenterer Seite zumindest in Augenschein genommen wird. Grundsätzlich ein gutes Zeichen!

Raphael

http://www.kosrail.de/Bilder/EiK_small.jpg
das ist eine Zeitungsmeldung - was offizielles aktuelles von der Bundesnetzagentur hab ich nicht gefunden,
außer das hier schon 5 Jahre alt:

[www.bundesnetzagentur.de]

"Die Bundesnetzagentur kann daher gegen eine mangelhafte Wintervorbereitung faktisch nicht vorgehen."


gastronomie1916 schrieb:
Moin,

die Bundesnetzagentur hat nun endlich mit dem EBA ein Verfahren gegen die DB Netz AG wegen der bekannten Probleme während der Schnee- und Eiswoche eröffnet.

[www.rheinpfalz.de]

Gruß
Screenshot_2021-02-24 TaetigkeitsB2016 pdf.png
DB Aussage selbst,man könnte die winterlichen Bedingungen nicht mit Schweden oder der Schweiz vergleichen.
Die Schweiz ist weitaus kleiner als Bayern und das Schienennetz der DB Netz weitaus mit mehr Streckenkilometer.
Nur leider,wer schaltet Weichenheizungen aus bzw. klemmt diese so ab,so ein Bericht.
Und vielleicht ein Blick auf heutige Fahrzeuge,deutlich leichter als eine Lok und Antrieb meist auf einer Achse,fehlende Schneeräumer etc.
Desweiteren, der Faktor Mensch und Maschine.
An beiden wurden in den letzten Jahren deutlich gespart.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2021:02:24:23:59:45.
Hi Leute,

folgende Passage findet sich im verlinkten Artikel:

Zitat
Das Netzwerk Europäischer Eisenbahnen (NEE) hat Mängelberichte von Mitgliedern gesammelt und wirft der DB vor, dass vor allem der Frachtverkehr auf der Schiene durch unzureichenden Winterdienst tagelang massiv behindert wurde und so erhebliche Schäden durch verspätete Lieferungen entstanden. Die Räumung von Strecken habe sich viel zu lange hingezogen, kritisiert Geschäftsführer Peter Westenberger. Die Schnellfahrstrecken Erfurt–Leipzig und Hannover–Göttingen seien erst nach mehreren Tagen wieder nutzbar, der Hauptbahnhof Leipzig zwei Tage abgehängt gewesen. Rund um den Harz und im Süden Niedersachsens seien Gleise gar eine Woche gesperrt gewesen.
Abgesehen davon, dass man dies höchstens der DB Netz und nicht "der DB" vorwerfen kann:

In diesem Netzwerk Europäischer Eisenbahnen finden sich zahlreiche private Güterbahnen. Es erscheint mir wenig glaubhaft, dass diese massiv behindert wurden, indem Schnellfahrstrecken, die vorrangig vom schnellen (DB!) Fernverkehr genutzt werden, nicht passierbar waren. Auch die Bedeutung des Leipziger Hauptbahnhofes für den Frachtverkehr erschließt sich mir nicht.

Viele Grüße,

Euer Ekki

Leipzig Promenaden Hauptbahnhof

geschrieben von: SES

Datum: 25.02.21 01:02

Nu zur Belieferung door Subermärgde im Geller door Promenaden 😂



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2021:02:25:01:04:04.
Moin.

SFS Hannover-Göttingen:

Ca. 22:00 Uhr bis 6 Uhr steppt da der Bär mit Fracht.

Best Fischer´s Muschel und Krümel:-)
Tabasco ist schärfer als ein Ton.:-)))
DB Netz hat auf vielen Gbf in Niedersachsen den Verkehr vollständig eingestellt und nur noch 24h Notbestzungen auf den Stw bestellt.
Da wurden ganz sicher einige massiv behindert.

MfG

"Gibt es zwei- bzw. dreiachsigen Reko-Wagen der DR (Bage, Baage, Dage oder Bagtre), die die gleiche Breite aufweisen, wie die vierachsigen Reko Wagen z. b. der zuvor genannten Hersteller? Also schmaler sind, als die Wagen von Piko und Roco!
Viele mögen die 1-1,5 mm breitenuntershcied nicht stören und mich wiederum ist es egal, welche breite nun die Maßstabsgereue ist - mir wäre nur wichtig, dass die Personenzugwagons der DR in meiner Zugkombi ziemlich gleichbreit sind..."

🤦‍♂️😂🤷‍♂️

Quelle: Stummiforum..

[www.stummiforum.de]
Moin,
Zitat:
In diesem Netzwerk Europäischer Eisenbahnen finden sich zahlreiche private Güterbahnen. Es erscheint mir wenig glaubhaft, dass diese massiv behindert wurden, indem Schnellfahrstrecken, die vorrangig vom schnellen (DB!) Fernverkehr genutzt werden, nicht passierbar waren. Auch die Bedeutung des Leipziger Hauptbahnhofes für den Frachtverkehr erschließt sich mir nicht.
Wie schon geschrieben, fahren die GZ nachts oft über die SFS Hannover - Göttingen. Diese war gesperrt / nicht nutzbar.
Weil dadurch auch tagsüber der SPFV auf die Altstrecke (gleiches gilt für die Strecke Erfurt - Halle/Leipzig) umgeleitet wurde, standen dort nicht mehr genug Trassen für den Güterverkehr zur Verfügung. Die Güterzüge standen im Stau - nicht selten mehrere Tage. Nicht nutzbare Überholgleise (belegt mit Güterzügen, welche inzwischen kein Personal mehr hatten oder aber Gleise durch Weichenprobleme nicht nutzbar/erreichbar) verschärften die Zustände auf den Altstrecken (speziell NSS Hannover - Göttingen).
Zu den Ursachen sage ich mal lieber nichts... Da sollen sich mal die Ursachenforscher drum kümmern.

1418

Deswegen muss das Netz zum Staat!

geschrieben von: ehemaliger Nutzer

Datum: 25.02.21 07:26

Huhu!

Der Vertreter des Staates ist zwar schon jetzt bestens zufrieden:

[www.rheinpfalz.de]

Zitat
In einem Bericht an den Ausschussvorsitzenden Cem Özdemir (Die Grünen), der unserer Redaktion vorliegt, verteidigt Scheuers Bahnbeauftragter Enak Ferlemann (CDU) das Vorgehen der DB. In einem „kaskadierenden Prozess“ sei demnach drei Tage vor dem Wintereinbruch am 6. Februar mit Vorbereitungen begonnen worden unter anderem mit dem Ziel, dass „keine Züge in eine absehbare Zwangslage gefahren werden“, um „ein Liegenbleiben zum Beispiel bei minus 20 Grad Celsius zu vermeiden“. Das „vorsorgliche und umsichtige Vorgehen“ habe eine schnelle Wiederaufnahme des Bahnbetriebs ermöglicht.

Na bitte! Wäre das Netz jetzt direkt beim Staat und in den Händen von Pofalla, Scheuer und Ferlemann, liefe es noch viel besser!!!!!


Schöne Grüße von jörg



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2021:02:25:07:26:44.

Re: Deswegen muss das Netz zum Staat!

geschrieben von: TomyN

Datum: 25.02.21 07:57

Selbst die Politik vermischt hier DB FV und DB Netze ...... schon irgendwie traurig...
Es ist in dieser Diskussion von den Güterbahnen und dem Bereich Cargo die Rede.
Was ist mit den Menschen,die durch das Versagen von DB Netz tagelang vollkommen isoliert gewesen sind?
Strecken,die weder auf der Schiene noch mit SEV versorgt waren und daß Menschen nicht zur Arbeit fahren konnten?
SEV mag ja noch Sache des EVU sein,aber auch das ist ja zunächst die Folge des Ausfalls von DB Netz gewesen....
Man kann sich doch auch als natürliche Person bei der Netzagentur beschweren,oder?



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2021:02:25:08:48:17.
Hallo Ekki,

am Leipziger Hauptbahnhof wird seit einiger Zeit als Abstellplatz für Loks genutzt insbesondere auch für Loks die offensichtlich im Güterverkehr eingesetzt werden. Hier sind die Abstellgleise noch nicht zusammengestrichen worden und man braucht keine Taxifahrt um von dort wegzukommen.
Wenn man nun wegen Schnee dort nicht wegkommt ist das schon behindernd und die Güterzugleistung kann nicht übernommen werden.

Re: Deswegen muss das Netz zum Staat!

geschrieben von: ehemaliger Nutzer

Datum: 25.02.21 10:00

Zitat: Na bitte! Wäre das Netz jetzt direkt beim Staat und in den Händen von Pofalla, Scheuer und Ferlemann, liefe es noch viel besser!!!!!

Meinst du etwa so, wie bei der Impfstoffbestellung und Verimpfung unter Pistolenuschi und Spähnchen?
Da geht ja immerhin auch kaum etwas, ausser alles nur heisse Luft.

Nachdenkliche Grüsse aus Südbaden
Christof 421
Eckehardt schrieb:
Abgesehen davon, dass man dies höchstens der DB Netz und nicht "der DB" vorwerfen kann:
Wurde DB Netz schon aus dem DB-Konzern herausgelöst? Ist nur der Name geblieben? Habe ich etwas verpasst?

Verfahren Bundesnetzagentur 2021

geschrieben von: Crianlarich

Datum: 25.02.21 12:13

Die gesuchte Zeichenfolge lautet:

BK10-21-0017_Z

Google weist damit den Weg.
Dort ist auch ein Schreiben des NEE hinterlegt.

Mit freundlichem Gruß

http://abload.de/img/cimg0195glasgowtomala2gqr1.jpg




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2021:02:25:12:14:31.
Offensichtlich spukt bei der DB AG immer noch der Mehdorn Geist herum, der ja bei schlechtem Wetter den Betrieb einstellen wollte, weil das billiger sein als Vorkehrungen für den Winterbetrieb zu treffen.

Für den Winterbetrieb braucht man auch Schneepflüge und Schneefräsen, die ebenfalls alle 8 Jahre zur HU müssen. Und schon fangen die Probleme an. Statt diese im Sommer noch vor Fristablauf zur HU zu schicken, werden diese erst mit Fristablauf zu Beginn des Winters zur HU geschickt die dann den ganzen Winter über dauert.
Kommt es zu wenigen Einsätzen, denkt sich der Controller, neue HU lohnt sich nicht ab zum Bender.
Super Baureihe 103 schrieb:
SEV mag ja noch Sache des EVU sein,aber auch das ist ja zunächst die Folge des Ausfalls von DB Netz gewesen....

Welche Ansprüche hat ein EVU eigentlich gegenüber DB Netze?
Vielleicht wäre das für den Gesetzgeber eine Schraubstelle, die Schmerzgrenze zur Betriebseinstellung höher zu legen, z.B. durch eine Inhaftungnahme des EIU.

Zitat Facebook Deutsche Bahn Konzern vom 18.3.15: "Der geplante Ausbau des Fernverkehrs, der heute vorgestellt wurde, wird in jedem Fall auch ohne Unterstützung der Länder umgesetzt und ist eigenwirtschaftlich geplant. Es wird also keinen bestellten Fernverkehr geben."
Andy Scheuer: "Schei..e, der Neffton!!"


Armer Andy...er ist immer nicht weit, wenn irgendwo was schief geht und die Physik/Logik zuschlägt.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2021:02:25:13:02:04.
Murrtalbahner schrieb:
Welche Ansprüche hat ein EVU eigentlich gegenüber DB Netze?Vielleicht wäre das für den Gesetzgeber eine Schraubstelle, die Schmerzgrenze zur Betriebseinstellung höher zu legen, z.B. durch eine Inhaftungnahme des EIU.
Ich habe nicht den Eindruck, das der Gesetzgeber an diese Schraube ranwill. Im Gegenteil - je fester diese Schraube angezogen ist, desto weniger Spielraum hat die Politik beim Thema Infrastrukturfinanzierung - und damit meine ich nicht nur Bundesmittel, sondern auch die politischen Wünsche und Rahmensetzungen für Trassenpreise...
Seiten: 1 2 All Angemeldet: -