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Homepage des NWL, Stand Feb 2021


Laufende Planungen
Weitere Reaktivierungsprojekte sind bereits in Planung:
- Osnabrück (– Lotte) – Westerkappeln – Recke (Tecklenburger Nordbahn)
- Neheim-Hüsten – Sundern (Röhrtalbahn)

Ab 2021 geplante Machbarkeitsstudien
Anfang 2021 wird ein Gutachten ausgeschrieben, das die Machbarkeitsstudien für folgende Projekte untersuchen soll:
- Sendenhorst – Beckum (– Lippstadt – Warstein) (Westfälische Landes-Eisenbahn)
- SPNV-Anbindung Bergkamen
- Lemgo-Lüttfeld – Barntrup (Begatalbahn)

Folgeuntersuchungen für 2022
Für Folgeuntersuchungen folgender Reaktivierungsprojekte sind Beauftragungen Anfang 2022 vorgesehen:-
- (Osnabrück –) Recke – Rheine (Tecklenburger Nordbahn)
- Ibbenbüren – Lengerich (Lappwaldbahn)
- (Sendenhorst –) Beckum – Lippstadt – Warstein (Westfälische Landes-Eisenbahn)
- Verl – Hövelhof
- Harsewinkel – Versmold
- Minden – Hille
- Halver – Halver-Overbrügge

>>> Quelle


Gruß, Marko



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 23.02.21 19:13.
Vermutlich werde nicht nur ich hier zwei Projekte vermissen, daher aus selber Quelle:

Zitat:
Derzeit stehen besonders die Reaktivierungsprojekte Münster – Sendenhorst und Verl – Gütersloh – Harsewinkel im Fokus. Für beide Strecken liegen positive Bewertungen vor, die zu einer Anmeldung für die ÖPNV-Bedarfsplanung des Landes NRW führen.

Grüße

-chriz

--
Rückfragen ersparst du dir oft viel, nennst du sofort dein Reiseziel.
Bleibt die Frage was unter ÖPNV Anbindung Bergkamen gemeint ist. Wiederaufbau der Kleinbahn über Werne (nicht sinnvoll), oder Ausbau der Güterzugbahn (sehr sinnvoll - könnte man einen schönen Bahnhof in Oberaden errichten, einen in Pelkum).

Die anderen Projekte ergeben Sinn, so insbesondere die Anbindung von Beckum nach Sendenhorst wäre eine sinnvolle Ergänzung, mit Anbindung an die Hauptstrecke in Neubeckum und einer Direktverbindung Beckum-Münster.

Minden - Hille

geschrieben von: Mühlenexpress

Datum: 23.02.21 13:04

Moin!!!

gleislatscher schrieb:
Folgeuntersuchungen für 2022
Für Folgeuntersuchungen folgender Reaktivierungsprojekte sind Beauftragungen Anfang 2022 vorgesehen:
...
- Minden – Hille
...
Wie kommt man denn auf die Idee? War noch Geld da was ausgegeben werden muss...

Grüße

Christoph

https://abload.de/img/signaturtls8g.jpg
Meine bisherigen Foto-Beiträge auf DSO: [www.drehscheibe-online.de]

Re: Anbindung Bergkamen

geschrieben von: Allberto

Datum: 23.02.21 14:34

Käfermicha schrieb:
Bleibt die Frage was unter ÖPNV Anbindung Bergkamen gemeint ist. Wiederaufbau der Kleinbahn über Werne (nicht sinnvoll), oder Ausbau der Güterzugbahn (sehr sinnvoll - könnte man einen schönen Bahnhof in Oberaden errichten, einen in Pelkum).
Oder aber Güterbahn und Stichstrecke am Bayerwerk und zur Zeche Monopol. Dort ließe sich doch bestimmt mit überschaubarem Aufwand ein neuer Endpunkt bauen, der von der Fußgängerzone am Nordberg fußläufig erreichbar ist.

Züge könnten dann von Dortmund über Kirchderne, Derne, Preußen und Oberaden (NEU) bis nach Bergkamen (NEU) fahren.
Für eine stündliche Verbindung reichen je nach Fahrplanlage und Umlaufverknüpfung ein bis zwei zusätzliche Fahrzeugumläufe, für einen Halbstundentakt zwei bis drei Garnituren. Ggf. könnte man einen der beiden stündlich aus dem Münsterland kommenden Züge (RB50, RB51) dann beschleunigen und zwischen Lünen und Dortmund ohne Halt durchfahren lassen.

Geschicktes Vorgehen des NWL

geschrieben von: D-Takter

Datum: 23.02.21 14:50

Hallo,

Mühlenexpress schrieb:
Zitat:
Wie kommt man denn auf die Idee? War noch Geld da was ausgegeben werden muss...


der NWL gibt nicht einfach Geld aus.
Vielmehr hat der SPNV-Aufgabenträger NWL seinen (bisherigen) Teil-Organisationen VVOWL, NPH, ZRL usw. die Möglichkeit gegeben, Projekte vorzuschlagen unter der Voraussetzung, dass diese die Kosten der Machbarkeitsstudie übernehmen.
Im Falle der positiven Bewertung erstattet der NWL das Geld.
Die Geldgeber haben sich also sehr wohl überlegt, ob sie ein positives Ergebnis erwarten und das Risiko eingehen. Damit wurden die vielen Wunschträume auf die wirklich erfolgversprechenden Projekte reduziert.

Der D-Takter

Re: Anbindung Bergkamen

geschrieben von: Käfermicha

Datum: 23.02.21 14:56

Allberto schrieb:
Züge könnten dann von Dortmund über Kirchderne, Derne, Preußen und Oberaden (NEU) bis nach Bergkamen (NEU) fahren.
Für eine stündliche Verbindung reichen je nach Fahrplanlage und Umlaufverknüpfung ein bis zwei zusätzliche Fahrzeugumläufe, für einen Halbstundentakt zwei bis drei Garnituren. Ggf. könnte man einen der beiden stündlich aus dem Münsterland kommenden Züge (RB50, RB51) dann beschleunigen und zwischen Lünen und Dortmund ohne Halt durchfahren lassen.
Wäre zwar machbar, hätte allerdings den großen Nachteil dass eine Anbindung nach Hamm - und damit auch nach Münster, Kassel, Bielefeld und den Fernverkehr fehlt. Für den Nahverkehr dürften die Pendlerströme sicherlich eher nach Dortmund gerichtet sein, aber eine Strecke Hamm-Dortmund über Pelkum-Bergkamen/Rünthe-Oberaden-Kirchderne, Derne, Preußen wäre vermutlich besser.

Allerdings wären da erhebliche Investitionen in die Strecke erforderlich.

Streckenauslastung Dortmund - Preußen

geschrieben von: Quadratschädel

Datum: 23.02.21 18:25

Im Rahmen des Projektes S-Bahn Münsterland Zielnetz 2030+ ist zwischen Dortmund und Enschede ein RE 51 zusätzlich zum RB 51 geplant. Fällt der Kurzpendel der RB 51 Dortmund – Lünen nicht weg, ergeben sich mit der RB 50 dann bereits 4 Nv-Verbindungen je Stunde und Richtung zwischen Dortmund und Lünen – hinzu kommt noch der IC nach / von Münster. Könnte knapp werden mit der Infrastruktur, da noch eine 5 Nv-Verbindung zwischen Dortmund und Preußen unterzubringen, insbesondere in Richtung Bergkamen – Dortmund (nicht kreuzungsfrei Einfädelung in Preußen). In dem Zusammenhang ist natürlich auch schade dass man den zweiten Bahnsteig in Preußen nicht mehr hat.

Gruß
Detlev

Re: Anbindung Bergkamen

geschrieben von: ingo st.

Datum: 23.02.21 18:30

Bergkamen war immer Thema für eine Zweisystemstadtbahn seit dem Karlsruher Modell. Die Zechenbahntrasse Kamen-Werne ist heute Radweg und der RS1 (Radschnellweg Ruhr) soll von Hamm über Bergkamen über Dortmund nach Duisburg führen, wozu also Stadtbahn?

Hier sind zwei Berichte/Ideen aus 2015.

[extern.linieplus.de]

[bergkamen-infoblog.de]

Eine Mitnutzung der HOE wurde von oben abgelehnt, weil die HOE von 90 auf 300 Züge pro Tag mit BETUWE wachsen soll. Schön wars, dann könnte das Maintal einpacken.
Da hat aber wohl jemand den technisch möglichen Ausbau an Kapazität mit realistischem Wachstum verwechselt. Trotzdem macht SPNV im Takt mit Halten eine Kapazitätsverringerung oder ein Bahnhofsausbau ist notwendig.

Re: Geschicktes Vorgehen des NWL

geschrieben von: Mühlenexpress

Datum: 23.02.21 18:53

Moin!!!

D-Takter schrieb:
Die Geldgeber haben sich also sehr wohl überlegt, ob sie ein positives Ergebnis erwarten und das Risiko eingehen. Damit wurden die vielen Wunschträume auf die wirklich erfolgversprechenden Projekte reduziert
Wenn schon Minden - Hille zu den realistischen Projekten gehört, möchte ich mal die Wunschträume sehen. Ob das kleine Dorf Hille genügend potenzielle Nutzer generieren kann? Der Bahnhof liegt nun mal nicht in der Dorfmitte. Hartum hat den Bahnhof wenigstens halbwegs in der Dorfmitte. Aber dann das große Problem, die Streckenführung durch Minden, typisch Kleinbahn, überall mal vorbei. Eine Stadtrundfahrt um Minden ohne nahe an das Stadtzentrum zu kommen. Selbst wenn du dann mit dem Stadtbus um die Ecke kommst, es gibt keine Anbindung der Strecke an den DB Bahnhof Minden. Die gab es in Normalspur nie, nur zu Meterspurzeiten gab es einen MKB Bahnhof zwischen der Post und der Viktoriastr., heute ein Parkplatz für Bahnfahrer. Wenn du damit auf einen NKU-Wert über 1 kommst frage ich mich wie andere Strecken da durchgefallen sind. So sehr ich mir das aus wünsche, ich sehe da keine realistische Chance für einen langen Zeitraum.

Grüße

Christoph

Hauptsache, die Theoretiker haben Arbeit ...

geschrieben von: bahnratefuchs

Datum: 23.02.21 18:54

Hey.


Quadratschädel schrieb:
Könnte knapp werden mit der Infrastruktur
Anstatt 47 Jahre damit zu verbringen, noch ne Studie zu erstellen und noch eine, die allesamt bei Umsetzung 36 Jahre später natürlich längst überholt sind, sollte man vielleicht einfach mal bauen!

Der Rest kommt von selbst. Auf der Straße heißt es schließlich: mehr Infrastruktur zieht auch mehr Verkehr an. Warum also bei der Eisenbahn nicht auch?

Also, jetzt mal Ende mit der Erörterung, ob im Jahr 2078 der Zug um 23.41 Uhr ab Dortmund bis Lünen, Coesfeld, Enschede oder im durchgehenden Nachtverkehr bis Den Helder fahren wird. Es kommt ohnehin anders als prognostiziert. Meistens besser.

Wir brauchen also nicht noch mehr Computerbediener und Exceltabellenlesenkönner sondern stattdessen mehr Bauarbeiter und Schienen- und Schwellen- und Bahnhofsdacherrichter.


Schöne Grüße von jörg

Re: Hauptsache, die Theoretiker haben Arbeit ...

geschrieben von: Quadratschädel

Datum: 23.02.21 18:58

Das Wichtigste hast Du aber vergessen: €€€€€€€€€€€


Gruß
Detlev

Re: Geschicktes Vorgehen des NWL

geschrieben von: 146 227

Datum: 23.02.21 18:59

Zitat
- Sendenhorst – Beckum (– Lippstadt – Warstein) (Westfälische Landes-Eisenbahn)
Hallo,
diese Achse finde ich doch sehr Interessant. Die Strecke gäbe sicher größtenteils vernünftige Geschwindigkeiten her und es sind auch nicht derart viele Haltestellen erforderlich und dabei entsteht eine sehr gute Erschließung von der Region und dazu auch entsprechende Verknüpfungspunkte in Neubeckum bzw. Lippstadt. Denn im Raum Beckum (30.000 Menschen) fahren die meisten wohl mit dem Auto und nicht mit dem Bus...


Gruß

Next Stop Frankfurt Airport Long distance Trains
Grüßli Müsli

Re: Minden - Hille

geschrieben von: Signalschruber

Datum: 23.02.21 19:22

Zitat
Moin!!!

gleislatscher schrieb: Folgeuntersuchungen für 2022
Für Folgeuntersuchungen folgender Reaktivierungsprojekte sind Beauftragungen Anfang 2022 vorgesehen:
...
- Minden – Hille
...

Wie kommt man denn auf die Idee? War noch Geld da was ausgegeben werden muss...

Grüße

Christoph
Der Strecke wurde von allen neuzuuntersuchenden Strecken im VVOWL die höchste Priorität zugeteilt, weil sie nach Auswertung von Mobilfunkbewegungsdaten mit Abstand das höchste Verhältnis von Wege zu Streckenlänge aufweist und damit ein gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis erreichen könnte. Problematisch ist, dass die weitere Verbindung in die Städte Lübbecke, Espelkamp und Rahden abgebaut wurde.

[sitzungsdienst.kdz-ws.net]



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 23.02.21 19:49.
Zitat
Homepage des NWL, Stand Feb 2021


Laufende Planungen
Weitere Reaktivierungsprojekte sind bereits in Planung:
- Osnabrück (– Lotte) – Westerkappeln – Recke (Tecklenburger Nordbahn)
- Neheim-Hüsten – Sundern (Röhrtalbahn)

Ab 2021 geplante Machbarkeitsstudien
Anfang 2021 wird ein Gutachten ausgeschrieben, das die Machbarkeitsstudien für folgende Projekte untersuchen soll:
- Sendenhorst – Beckum (– Lippstadt – Warstein) (Westfälische Landes-Eisenbahn)
- SPNV-Anbindung Bergkamen
- Lemgo-Lüttfeld – Barntrup (Begatalbahn)

Folgeuntersuchungen für 2022
Für Folgeuntersuchungen folgender Reaktivierungsprojekte sind Beauftragungen Anfang 2022 vorgesehen:-
- (Osnabrück –) Recke – Rheine (Tecklenburger Nordbahn)
- Ibbenbüren – Lengerich (Lappwaldbahn)
- (Sendenhorst –) Beckum – Lippstadt – Warstein (Westfälische Landes-Eisenbahn)
- Verl – Hövelhof
- Harsewinkel – Versmold
- Minden – Hille
- Halver – Halver-Overbrügge

Die Almetalbahn (Brilon - Paderborn) haben sie in dem Paket ab 2021 vergessen. Hier war sie noch drin: [sitzungsdienst.kdz-ws.net]



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 23.02.21 19:30.
Signalschruber schrieb: Zitat
Zitat:
Die Almetalbahn (Brilon - Paderborn) haben sie in dem Paket ab 2021 vergessen. Hier war sie noch drin:
[sitzungsdienst.kdz-ws.net]
Vergessen, oder rausgeworfen?
Was ich bei Gott nicht hoffe.

Lemgo - Barntrup

geschrieben von: Railchris

Datum: 24.02.21 21:32

Gemäß [sitzungsdienst.kdz-ws.net] hat Lemgo - Barntrup mit seinem Platz 2 im Verhältnis Wege zu Streckenlänge recht gute Chancen. Ärgerlich aber dennoch, dass man bei den Verkehrsbeziehungen hinter Lage nur in Richtung Bielefeld geschaut hat, nicht aber in Richtung Bad Salzuflen und Herford. Der gegenwärtige 54-Minuten-Anschluss in Lage muss ja nicht bis in alle Ewigkeit Bestand haben, bei einer klügeren Verknüpfung könnten auch andere Relationen Potential ins Begatal spülen.



Für mehr Niveau auf DSO!


[www.bahn-fuer-alle.de]


Alle von mir verfassten Beiträge geben ausschließlich meine persönliche Meinung wieder. Diese muss nicht identisch sein mit der des Unternehmens DB AG.

Re: Geschicktes Vorgehen des NWL

geschrieben von: Markus Heesch

Datum: 26.02.21 10:54

Mühlenexpress schrieb:
So sehr ich mir das aus wünsche, ich sehe da keine realistische Chance für einen langen Zeitraum.
Laut Pressemeldung steht das Projekt ganz oben auf der Prioritätenliste:

Zitat
Der Verkehrsverbund meint, dass die Strecke gut genutzt würde.
http://www.radiowestfalica.de

Mir ist ehrlichgesagt egal ob SPNV realistisch ist oder nicht, Hauptsache die Strecke wird langfristig erhalten.





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 26.02.21 10:56.