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Seiten: 1 2 All Angemeldet: -
VBB vom 19.2.2021

Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz bestellt bei der S-Bahn Berlin GmbH von Montag, den 22. Februar 2021, bis Freitag, den 19. März 2021, jeweils Montag bis Freitag (außer am 8. März, da Feiertag) zwischen 11 und 14 Uhr eine Verlängerung der Linie S46 über ihren bisherigen Endpunkt Westend hinaus bis zum Bahnhof Gesundbrunnen.
Die kurzfristige Bereitstellung der Verlängerung der S46 soll die Ringbahnzüge der Linien S41 und S42, die bislang während der Mittagszeit nur im 10-Minuten-Takt fahren, auf dem nordwestlichen Ring entlasten und Fahrgästen damit mehr Platz bieten, um in der Pandemielage besser Abstand halten zu können. ...

>>> Quelle


MOZ vom 18.2.2021

Verbesserung bei der S-Bahn in Glienicke - Linie S26 fährt in zwei Jahren bis Frohnau ...

>>> Quelle
Achtung Bezahlschranke!


Gruß,
Marko
Sehr sinnvoll. Zwischen 11 und 14 Uhr steppt ja bekanntlich der Bär auf der Ringbahn...
tomx3 schrieb:
Sehr sinnvoll. Zwischen 11 und 14 Uhr steppt ja bekanntlich der Bär auf der Ringbahn...
Der Ring ist auch in diesem Zeitfenster rumsvoll, schon eben, weil in dieser Zeit nur ein 10-Minuten-Takt besteht. Daher begrüße ich die Entscheidung.


Viele Grüße

Patrick

https://farm1.staticflickr.com/869/27921841298_515929d3d5_c.jpg
tomx3 schrieb:
Sehr sinnvoll. Zwischen 11 und 14 Uhr steppt ja bekanntlich der Bär auf der Ringbahn...
Bist Du da so oft unterwegs?
Die "wenigen Male", die ich in den letzten Wochen auf dem Ring unterwegs war, war es zumindest gut gefüllt. Der 10-Minuten-Takt tut da sein Übriges. Auf dem Ostteil des Rings ist es sogar trotz S8/85 sehr voll, und gerade der Abschnitt Gesundbrunnen-Westhafen kann gut etwas Entlastung vertragen...
Werntalbahn schrieb:
tomx3 schrieb:
Sehr sinnvoll. Zwischen 11 und 14 Uhr steppt ja bekanntlich der Bär auf der Ringbahn...
Bist Du da so oft unterwegs?
Die "wenigen Male", die ich in den letzten Wochen auf dem Ring unterwegs war, war es zumindest gut gefüllt. Der 10-Minuten-Takt tut da sein Übriges. Auf dem Ostteil des Rings ist es sogar trotz S8/85 sehr voll, und gerade der Abschnitt Gesundbrunnen-Westhafen kann gut etwas Entlastung vertragen...
Meine Erfahrung schließt sich dem an. Im 10-Minuten-Takt ist der Ring aktuell eher voller als im Zeitraum mit 5-Minuten-Takt.
Auf dem Südring hätte ich eine Verdichtung ebenso gut gefunden, etwa durch die S47 bis Tempelhof (ohne Fahrzeugmehrbedarf) oder Bundesplatz (+1 Umlauf, alternativ Halbzüge). Richtung Westen (Neukölln -> Südkreuz) ist die Zugfolge schließlich S41, (S47), S41, S45, S46 - zwischen den beiden S41 sind 10 Minuten Lücke.
gleislatscher schrieb:
MOZ vom 18.2.2021

Verbesserung bei der S-Bahn in Glienicke - Linie S26 fährt in zwei Jahren bis Frohnau ...

>>> Quelle
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Gruß,
Marko
Wie viel Wahres an dem Artikel ist, kann man bezweifeln:
Die neue Fahrzeuggeneration der S-Bahn-Flotte, die bereits auf der S 8 fährt, soll Ende 2023 auch auf der S 26 eingesetzt werden und bis Frohnau fahren.

Die neue Fahrzeuggeneration verkehrt nicht auf der S8, wird garantiert nicht auf der S26 eingesetzt (Leistungen gehören zum Netz Nord-Süd) und die S15 (!) soll eigentlich Frohnau anbinden (mit der BR 483/484).
Dann kann man doch von Gesundbrunnen auch gleich weiter nach KW fahren.
Währe ja die Steilvorlage für den mal irgendwann mal geplanten 10 min Takt nach KW.
BKW-BSKR-BGB-BOK-BKW/BKW-BOK-BGB-BSKR-BKW, da hätte man bis auf Sonnenalle, einen Verdichtertakt auf dem (fast) kompletten BIR.
Da müsste man sich nur etwas einfallen lassen mit der Lineinbezeichnung wie bei der S41/42.

Zwei Trapeze pro Bahnhof statt zwei einfacher Weichenverbindungen !!!




3-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.02.21 16:18.
... und die S-Bahn wäre über die Gleise der Fernbahn gefahren. Wenn du (Pio) schon mit den Ril-100-Abkürzngen um dich wirfst, dann bitte auch richtig: BKW-BSKR-BGB-BOK-BKW und wieder zurück. Gruß aus Berlin, Jörg
Habe die Bezeichnungen genommen, welche für die Halbprofis (Laien mit erweitertem Wissenstand) für den Berliner Raum am gebräuchlichsten sind. So das die meisten, ohne die DS benutzen zu müssen, bescheid wissen. War nicht zu 100% korrekt, aber für fast alle verständlich. Wurde nun auf Wunsch eines einzelnen Herren, nach seinem Wunsch angepast. Ich hoffe besagter Personenkreis hat die DS zur Hand.
Dieser Krümelkack hat halt leider schon viele veranlasst, diesen Seiten den Rücken zuzudrehen. Ging mir halt um die Sache im allgemeinen, nicht aber um die S-Bahn mit ihren Besonderheiten.

Zwei Trapeze pro Bahnhof statt zwei einfacher Weichenverbindungen !!!




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.02.21 16:33.
Werntalbahn schrieb:
tomx3 schrieb:
Sehr sinnvoll. Zwischen 11 und 14 Uhr steppt ja bekanntlich der Bär auf der Ringbahn...
Bist Du da so oft unterwegs?

Montag bis Freitag zwischen Prenzlauer Allee und Westkreuz auf dem Weg zur Dauerspätschicht.

Ab Gesundbrunnen bis Westkreuz hab ich sogar in den 3/4-Zügen der Ringbahn meistens drei bis vier Viererplätze zur freien Auswahl.

Kann natürlich sein, dass das in der Gegenrichtung das krasse Gegenteil ist...
Pio schrieb:
Habe die Bezeichnungen genommen, welche für die Halbprofis (Laien mit erweitertem Wissenstand) für den Berliner Raum am gebräuchlichsten sind. So das die meisten, ohne die DS benutzen zu müssen, bescheid wissen. War nicht zu 100% korrekt, aber für fast alle verständlich. Wurde nun auf Wunsch eines einzelnen Herren, nach seinem Wunsch angepast. Ich hoffe besagter Personenkreis hat die DS zur Hand.
Dieser Krümelkack hat halt leider schon viele veranlasst, diesen Seiten den Rücken zuzudrehen. Ging mir halt um die Sache im allgemeinen, nicht aber um die S-Bahn mit ihren Besonderheiten.
Dann schreib die Bahnhofsnamen doch einfach aus, dann ist es für alle verständlich. Für die, die Ril 100 kennen und für die, die die Ril 100 nicht kennen. Aber hier mit Pseudo-Wissen um sich zu werfen, ist doch nicht hilfreich.
Und natürlich ging es dir um die S-Bahn im Besonderen. Sonst würdest du ja nicht Vorschläge zur Linienführung der S46 and friends machen. Guten Abend aus Berlin, Jörg
In der Tat ist die Hauptlastrichtung am Mittag/Nachmittag im Uhrzeigersinn, also die S41. Spätestens ab Jungfernheide sind die Züge sehr gut gefüllt.

Grüße
Thomas



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.02.21 16:49.
tomx3 schrieb:
Sehr sinnvoll. Zwischen 11 und 14 Uhr steppt ja bekanntlich der Bär auf der Ringbahn...
Mal unabhängig von der Besetzung der Züge: Die Ringbahn bietet sehr viele sinnvolle Verknüpfungen, allein schon im Schnellbahnnetz. Auf längere Sicht wäre ein durchgehender 5-Minutentakt (tagsüber) ein sehr großer Attraktivitätsgewinn, besonders im S-Bahnnetz selbst: Je nach Umsteigeverbindung kann eine fünf Minuten frühere Abfahrt zu einer zehn Minuten früheren Ankunft führen - jwd auch schon mal zwanzig Minuten ...

OT: Warum die S 47 nicht bis Tempelhof fährt

geschrieben von: La-Stelle

Datum: 22.02.21 18:04

KVV323 schrieb:
Zitat:
Auf dem Südring hätte ich eine Verdichtung ebenso gut gefunden, etwa durch die S47 bis Tempelhof (ohne Fahrzeugmehrbedarf) oder Bundesplatz (+1 Umlauf, alternativ Halbzüge).
Herr Buchner hat im Oktober beim Fahrgastsprechtag erläutert, warum diese - eigentlich bestellte - Verlängerung erst später kommt:
Zitat
S 47 verkehrt weiterhin nur bis Hermannstraße; für die Verlängerung nach Tempelhof wäre ein weiteres Blocksignal notwendig: Bau in Altbautechnik (Streckenblock) nicht mehr zulässig, mit ZBS könnten die BR 480/ 485 nicht mehr fahren
-> Maßnahme verschoben auf die Zeit nach 2023...
[www.drehscheibe-online.de]
Der Hintergrund dieser Meldung ist eine Mitteilung des Bezirksamtes (BA) Reinickendorf an die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Reinickendorf, in welcher wiederum Stellungnahmen der S-Bahn Berlin GmbH und der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klima (SenUVK) zitiert werden.

Denn die BVV hatte auf Antrag der CDU im August 2020 den Antrag 2374/XX beschlossen mit folgendem Wortlaut:
Zitat
Dem Bezirksamt wird empfohlen sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass auf der Strecke der S-Bahnlinie 1 zu den Hauptverkehrszeiten eine zusätzliche Express-Linie (S1X) mit wenigen Haltepunkten zwischen Startbahnhof und Innenstadt eingesetzt wird. Die S1X soll auf dem nördlichen Abschnitt stadteinwärts an folgenden Bahnhöfen halten: Oranienburg, Hohen Neuendorf, Wittenau, Gesundbrunnen, Friedrichstraße, Potsdamer Platz. Die Ausweitung auf weitere geeignete Linien in Reinickendorf ist zu prüfen.
[www.berlin.de]

Dazu hat das BA der BVV in einer "Vorlage zur Kenntnisnahme" kürzlich mitgeteilt:
Zitat
Wir bitten zur Kenntnis zu nehmen:

In der Erledigung des Beschlusses der Bezirksverordnetenversammlung vom 12.08.2020 - Drucksache Nr. 2374/XX -:
[...]
wird gem. § 13 BezVG berichtet:

Das Bezirksamt ist der Empfehlung der Bezirksverordnetenversammlung gefolgt und hat die S-Bahn Berlin GmbH und die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz (SenUVK) um Stellungnahme gebeten.

Folgende Antwort seitens der S-Bahn liegt vor:

„[…] Das Angebot der Berliner S-Bahn wird, wie der ganze Schienenpersonennahverkehr, von den Ländern bestellt und bezahlt. Daher entscheiden auch die Länder bzw. der VBB in deren Auftrag über das Leistungsangebot. Wir als Unternehmen können aber beraten und setzen das Angebot um.

Die S 1 Nord ist auch nach unserer Einschätzung eine viel genutzte Pendlerstrecke, auf der eine Angebotsausweitung wünschenswert ist. In den Jahren 2021 - 2023 erhalten wir eine neue Fahrzeuggeneration, die unseren Fuhrpark erheblich erweitert. Dies macht umfangreiche Angebotsausweitungen möglich, die zuerst auf dem Ring erfolgen werden. Ab Ende 2023 ist geplant, mit zusätzlich zur Verfügung stehenden Fahrzeugen auch die in Frohnau endenden Züge der S 1 auf 8 Wagen zu verlängern und außerdem die heute in Waidmannslust endenden Züge der S 26 auf 6 Wagen zu verstärken und deren Laufweg bis nach Frohnau zu verlängern. Damit wird sich das Platzangebot ab Frohnau gegenüber heute um ca. 50 % erhöhen. Ob die zusätzlichen Züge der S 26 als Expresszüge geführt werden sollen oder an allen Stationen halten, muss mit dem VBB diskutiert und die betriebliche Machbarkeit geprüft werden. Eine Verlängerung dieser Züge Richtung Hohen Neuendorf/Oranienburg setzt allerdings einen zweigleisigen Ausbau dieser Strecke voraus. Dies wird von den Ländern zusammen mit der DB Netz AG im Rahmen des umfassenden Infrastrukturprojektes i2030 als eine von zahlreichen Maßnahmen geplant, wird allerdings sicherlich länger dauern, als die oben genannten Zeiträume. […]“

Die SenUVK teilte Folgendes mit:

„[…] Im Land Berlin verkehrt die Linie S 1 auf der benannten Relation ab Frohnau bereits im 10-Minuten-Takt (Stammzuggruppe Oranienburg – Wannsee und Tageszuggruppe Frohnau – Wannsee, verkehren jeweils im 20-Minuten-Takt). Ab Waidmannslust wird das Angebot zudem mit einer weiteren Zuggruppe der Linie S 26 überlagert. Gemeinsam bieten diese Verbindungen neun Fahrtmöglichkeiten je Stunde und Richtung in/aus Richtung Potsdamer Platz.

Das S-Bahn-Zielkonzept des aktuellen Nahverkehrsplans 2019 - 2023 sieht im Abschnitt der nördlichen S 1 zudem weitere Angebotsverbesserungen vor:

* Erhöhung der Zuglänge der Tageszuggruppe der Linie S 1 (Frohnau – Wannsee) von 6- auf 8-Wagen-Züge sowie
* Verlängerung der bislang in Waidmannslust endenden Zuggruppe bis nach Frohnau (aktuell Linie S 26 künftig Linie S 15)

Auf Berliner Gebiet stellen die zwei S-Bahn-Zuggruppen ab/bis Frohnau und die drei Zuggruppen ab/bis Waidmannslust bzw. künftig sogar drei Zuggruppen ab/bis Frohnau ein Angebot dar, welches die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz in ihrer Funktion als ÖPNV-Aufgabenträger als nachfragegerechtes und attraktives Angebot beurteilt. Das zusätzliche Angebot einer Expresslinie der S 1 (entsprechend der BVV-Drs. Nr. 2374/XX) als vierte Zuggruppe auf dem Berliner Abschnitt ist nicht geplant, zumal es nachfrageseitig nicht als erforderlich bzw. prioritär beurteilt wird. Auch die Umwandlung einer bestehenden Zuggruppe der S 1 in ein Express-Angebot mit einem gemäß der BVV Drs. Nr. 2374/XX vorgesehenen Auslassen zahlreicher Berliner Halte ist im Hinblick auf die Nachfragesituation sowie die dann entfallenden Umsteigemöglichkeiten an diesen Stationen nicht zu rechtfertigen. Ich bitte Sie zu berücksichtigen, dass die Halteauslassungen zudem nicht direkt zu einer entsprechenden Reduzierung der Fahrzeit führen würden, weil die Expresszüge aufgrund des in stadteinwärtiger Richtung stetig verdichteten Taktgefüges (ab Frohnau: 6 Fahrten je Richtung und Stunde, ab Waidmannslust: 9 Fahrten sowie ab Schönholz: 12 Fahrten) nicht ausreichend zeitlichen Puffer gegenüber dem vorausfahrenden Zug hätten. Infolgedessen müssten Expresszüge dann häufig hinter den planmäßig an allen Unterwegsstationen haltenden Zügen warten. Überholmöglichkeiten gibt es nicht. Auf dem Abschnitt Bornholmer Straße – Potsdamer Platz könnte daher aufgrund der dichten Zugfolge grundsätzlich kein Expressangebot gefahren werden.

Eine Angebotsausweitung im Abschnitt Oranienburg bis Frohnau, auf Brandenburger Gebiet mit dem vorgeschlagenen Auslassen von Brandenburger Halten, wäre gemäß Territorialprinzip federführend durch das Land Brandenburg zu beurteilen. Grundsätzlich sind hierbei natürlich die o.g. infrastrukturellen wie auch fahrzeugseitigen Voraussetzungen zu berücksichtigen.

Alle derzeit für den Linienbetrieb verfügbaren S-Bahn-Fahrzeuge werden bereits für das bestehende S-Bahn-Angebot eingesetzt. Angebotserweiterungen wären im Rahmen der begrenzten Fahrzeugverfügbarkeit bei der S-Bahn kurz- und mittelfristig nur zu Lasten anderer bestehender Verkehrsangebote möglich, was somit an anderer Stelle zu verkehrlichen bzw. kapazitativen Nachteilen führen würde und daher nicht vorgesehen ist. Mehrleistungen könnten neben den erforderlichen infrastrukturellen Voraussetzungen somit grundsätzlich erst mit dem Zulauf zusätzlicher S-Bahn-Fahrzeuge in den Teilnetzen Stadtbahn und Nord-Süd schrittweise umgesetzt werden. Die Fahrzeuge der neuen Fahrzeuggeneration für die Teilnetze Stadtbahn und Nord-Süd sollen nach aktueller Planung zwischen den Jahren 2027 und 2034 schrittweise zum Einsatz gelangen.

Gleichwohl setzen sich die Länder Berlin und Brandenburg im Hinblick auf die Infrastruktur gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg und der Deutschen Bahn im Rahmen des Programms i2030 für die Weiterentwicklung des S-Bahn- und Regionalverkehrsnetzes in der Hauptstadtregion ein. Im Arbeitsprogramm von i2030 werden auch Maßnahmen zur Weiterentwicklung und Engpassbeseitigung im Berliner S-Bahnnetz untersucht, um die infrastrukturellen Voraussetzungen zur Bestellung von zusätzlichen Verkehrsleistungen und Verbesserung der Betriebsstabilität bei der S-Bahn zu schaffen. Auch der Abschnitt Frohnau – Oranienburg wird mit dem Ziel betrachtet, die Infrastruktur für die Einführung eines 10-Minuten-Taktes auf dem nördlichen Streckenast der S 1 zu ertüchtigen. Bisher wurden hierfür die betrieblichen und infrastrukturellen Randbedingungen konsolidiert und festgelegt. Nach gegenwärtigem Erkenntnisstand ist für die Angebotsverdichtung ein zweigleisiger Streckenausbau auf dem Teilabschnitt Frohnau – Hohen Neuendorf notwendig. Derzeit wird von der DB die Grundlagenermittlung für diese Maßnahme durchgeführt. Im Anschluss daran werden die weiteren Untersuchungsschritte unter den Projektbeteiligten abgestimmt. Die abschließende Entscheidung über die Realisierung des Infrastrukturausbaus sowie die spätere Bestellung des 10-Minuten-Taktes zwischen Frohnau und Oranienburg obliegt, wie bereits dargestellt, gemäß Territorialprinzip federführend dem Land Brandenburg. […]“

Wir bitten, die Drucksache Nr. 2374/XX damit als erledigt zu betrachten.

[www.berlin.de]

Unklar bleibt für mich nur, wann die S 26 zur S 15 wird. Nach meiner Kenntnis hängt das davon ab, wann der vollständige und richtige S-Bahnsteig am Berliner Hbf in Betrieb geht.

Ich schließe es daher nicht aus, dass erst die S 26 Ende 2023 auf 6 Wagen und nach Frohnau verlängert wird, bevor sie zu einem späteren Zeitpunkt mit der Kurz-S 15, die ja ab Dezember zwischen Hbf (kurz) und Gesundbrunnen pendeln soll, fusioniert wird..

P.S.: ... und der Hintergrund der Zeitungsmeldungen ist eine Pressemitteilung der CDU-Fraktion, die die Antworten in ihren Worten verarbeitet hat...:
[www.cdu-fraktion-reinickendorf.de]



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.02.21 18:43.
Pio schrieb:
Habe die Bezeichnungen genommen, welche für die Halbprofis (Laien mit erweitertem Wissenstand) für den Berliner Raum am gebräuchlichsten sind. So das die meisten, ohne die DS benutzen zu müssen, bescheid wissen. War nicht zu 100% korrekt, aber für fast alle verständlich. Wurde nun auf Wunsch eines einzelnen Herren, nach seinem Wunsch angepast. Ich hoffe besagter Personenkreis hat die DS zur Hand.
Dieser Krümelkack hat halt leider schon viele veranlasst, diesen Seiten den Rücken zuzudrehen. Ging mir halt um die Sache im allgemeinen, nicht aber um die S-Bahn mit ihren Besonderheiten.
Entweder du schreibst so, dass es jeder gleich versteht, oder du nimmst die richtigen Abkürzungen. So entsteht nur der Eindruck, dass du dich wichtig machen willst, aber keine Ahnung hast.

Re: OT: Warum die S 47 nicht bis Tempelhof fährt

geschrieben von: KVV323

Datum: 22.02.21 20:07

La-Stelle schrieb:
KVV323 schrieb:
Zitat:
Auf dem Südring hätte ich eine Verdichtung ebenso gut gefunden, etwa durch die S47 bis Tempelhof (ohne Fahrzeugmehrbedarf) oder Bundesplatz (+1 Umlauf, alternativ Halbzüge).
Herr Buchner hat im Oktober beim Fahrgastsprechtag erläutert, warum diese - eigentlich bestellte - Verlängerung erst später kommt:
Zitat
S 47 verkehrt weiterhin nur bis Hermannstraße; für die Verlängerung nach Tempelhof wäre ein weiteres Blocksignal notwendig: Bau in Altbautechnik (Streckenblock) nicht mehr zulässig, mit ZBS könnten die BR 480/ 485 nicht mehr fahren
-> Maßnahme verschoben auf die Zeit nach 2023...
[www.drehscheibe-online.de]
Hallo,
die Lage zur HVZ ist bekannt, danke trotzdem für den Verweis!
Ich wollte vor allem auf die Zeiten ohne Ringverstärker hinaus, wo man die S47 m.E. analog zur S46 verlängern könnte. Da ist genug Platz auf dem Ring, der dann zwischen Tempelhof und Hermannstr. 5 Fahrten in 20 Minuten verkraften müsste - zur HVZ sind es deren 6. Problematisch wäre nur der Einsatz einer siebenten Zuggruppe.

Gruß Flo
La-Stelle schrieb:Zitat:
[www.berlin.de]

Unklar bleibt für mich nur, wann die S 26 zur S 15 wird. Nach meiner Kenntnis hängt das davon ab, wann der vollständige und richtige S-Bahnsteig am Berliner Hbf in Betrieb geht.

Ich schließe es daher nicht aus, dass erst die S 26 Ende 2023 auf 6 Wagen und nach Frohnau verlängert wird, bevor sie zu einem späteren Zeitpunkt mit der Kurz-S 15, die ja ab Dezember zwischen Hbf (kurz) und Gesundbrunnen pendeln soll, fusioniert wird..
Die S 26 wird erst zur S 15 werden (können), wenn der Zehn-Minuten-Takt Schönholz -- Tegel möglich ist. Das wird dauern, aber dann wird die S25 eine Tageszuggruppe Teltow -- Tegel bekommen, im Nordabschnitt der entbehrlich werdenen Nummer S 26 übernimmt die S 15 nach Frohnau.

Re: OT: Warum die S 47 nicht bis Tempelhof fährt

geschrieben von: Nord_süd_bahn

Datum: 24.02.21 09:34

La-Stelle schrieb:
KVV323 schrieb:
Zitat:
Auf dem Südring hätte ich eine Verdichtung ebenso gut gefunden, etwa durch die S47 bis Tempelhof (ohne Fahrzeugmehrbedarf) oder Bundesplatz (+1 Umlauf, alternativ Halbzüge).
Herr Buchner hat im Oktober beim Fahrgastsprechtag erläutert, warum diese - eigentlich bestellte - Verlängerung erst später kommt:
Zitat
S 47 verkehrt weiterhin nur bis Hermannstraße; für die Verlängerung nach Tempelhof wäre ein weiteres Blocksignal notwendig: Bau in Altbautechnik (Streckenblock) nicht mehr zulässig, mit ZBS könnten die BR 480/ 485 nicht mehr fahren
-> Maßnahme verschoben auf die Zeit nach 2023...
[www.drehscheibe-online.de]
Dieses Blocksignal hat schon seit mind. 20 Jahren gefehlt, das dazu.

MfG die Nordsüd S-Bahn
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