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MrEnglish schrieb:ingo st. schrieb:
ingo st. schrieb:
Faier bleiben, Bayern ist wie NRW Transitland und daher fließt das Geld auch nicht in die Oberpfalz ins Zonenrandgebiet und Corona-Hotspot.
Welches Bundesland ist das denn nicht (außer den Stadtstaaten)?
Und welches hat davon den meisten Nachholbedarf - irgendwie sehe ich da Bayern nicht an erster Stelle, bei weitem nicht...

Das Klima kennt Gewinner und Verlierer
Das steht - in meinem Reiseführer
Der Freistaat Sachsen kann sich glücklich schätzen
Gemütlichkeit unter Moskitonetzen
Rainald Grebe - Sachsen

Wer das ganze Lied hören möchte und nicht aus irgendeiner humorbefreiten Zone kommt, kann dem Link folgen: [www.youtube.com]

Re: Keine Bevorzugung Baden-Württembergs beim GVFG

geschrieben von: De David

Datum: 22.02.21 02:52

Auch noch dafür bestraft werden daß man eine Verwaltung hat die was kann? Und ihren Job erledigt, nämlich Planungen macht und Anträge stellt, sobald es irgendwo Geld gibt.
Da können wir doch nichts für wenn die anderen es nicht auf die Reihe bekommen und daher nur Zuschauer des ganzen Spektakels sind...
Sollen die Bürger dort halt mal anders wählen, vielleicht findet sich ja eine Partei die statt sozialistischem Utopia zu versprechen zur Abwechslung mal handfeste Konzepte vorlegt wie man das Land voran bringt und Wohlstand schafft.

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif
Das ist mir auch aufgefallen, vor 10 Jahren schon, daß es in Bayern und ein wenig auch in Baden-Württemberg wohl noch die meisten Autobahnen hatte, die noch auf Reichsautobahnstand waren. Anderswo gabs die dagegen nicht mehr so. Daran sieht man ja schon, daß dort Ewigkeiten außer normale Instandhaltung nichts investiert wurde... Die ein oder andere Ausfahrt usw wurde im laufe der Zeit mal entschärft, aber sonst hat sich ungewöhnlich viel gehalten. Das passt dann nicht so zu "da wird unmengen Kohle in die Infrastruktur gebuttert und anderswo nicht".
Selbst mit noch nicht beseitigten Kriegsschäden ärgern wir uns heute noch herum, wie der eingleisigen Gäubahn und der unterbrochenen Strecke nach Colmar.

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif
Dass ich das richtig verstehe, du lastest den angeblich mangelnden Ausbau der Straßen in Bayern, z.B. die Reichsautobahn 93, ausgerechnet den 7 Jahren Rot/Grün im Bund an? Nicht den 49 Jahren davor, oder den 16 Jahren danach? Das sagt doch schon alles über die politische Färbung deines Beitrags. Nicht mal der verlogenste Poliziker traut sich heute noch Versäumnisse der aktuellen Regierung auf die Rot-Grüne Ära zu schieben.

Konsequenterweise findet sich dann in deiner Auflistung auch nicht der Brenner Nordzulauf. Hier muss ein anderes Bundesland, das, zumindest bis vor einem Jahr, auch mit dem Neid der anderen zu kämpfen hatte, schon Notwehrmaßnahmen ergreifen, weil Bayern einfach nur blockiert.
Ich habe keinen Bock, dass meine Gesundheit geschädigt wird, weil die Bayern den tollen flexiblen LKW so lieben. Irgendwann muss man dann doch noch anfangen die Dinger an der Grenze zwangsweise zu verladen, aber dann kann man sich wenigstens die Subventionen wieder sparen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.02.21 11:50.

Baden-Württemberg und der Rest des Landes

geschrieben von: Der Zeuge Desiros

Datum: 22.02.21 11:10

"Ich wäre gespannt wie man in BaWü reagieren würde, wenn jetzt auf einmal tatsächlich manche Länder massiv GVFG beantragen würden und der Bund sagen würde, ihr habt in den letzten 5 Jahren massivst überproportional Geld bekommen, jetzt sind erstmal 5 Jahre andere dran und BaWü kriegt nichts mehr."

Das wäre tatsächlich interessant. Und ja, auch wenn ich da aufgrund meiner Wahlheimat befangen bin: es wäre den anderen Ländern gegönnt, auch einmal an diesen Fleischtöpfen zu kosten. Projekte gibt es zwischen Flensburg und Freilassing ja bundesweit genug. Sie müssten eben "nur" angegangen und komplementär-finanziert werden.

Aaaber: wenn das Bundes-GVFG sukzessive auf fast 3 Milliarden Euro aufgestockt wird, stellst sich das Problem vielleicht gar nicht. Sprich: es ist evtl. genug Geld da, in den anderen Ländern Projekte zu fördern, ohne in Ba-Wü abspecken zu müssen. Das wäre natürlich das beste.

"P.s.: das Geheule aus BaWü, dass seine Nahverkehrsprodukte nicht im BVWP Berücksichtigung fänden, war schon immer reichlich lächerlich. Dererlei Produkte finden nirgendwo Berücksichtigung Im BVWP."
Jein.
Es wäre schön, wenn die anderen Länder auch Heulen würden. Das Problem, dass jede popelige Ortsumgehung in den BVWP kommt, überregionale Bahnstrecken aber nicht, nur weil kein IC darauf fährt, ist ja ein bundesweiter Missstand.

Viele Grüße

Heiko

https://www.desiro.net/Signatur-NE81.jpg




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.02.21 11:12.

Re: Man kann von Bayern einiges lernen

geschrieben von: FrankenBahn111

Datum: 22.02.21 11:22

Das Gezeter von den Grünen gegen Bayern hat schon Tradition. Fakt ist einfach, dass durch gute Planungsvorarbeit in Bayern viele Projekte schneller baufertig sind. Außerdem kommt dazu, dass von anderen Bundesländern aufgrund fehlender abschließender Planungen nicht abgerufenes Budget weitervergeben werden darf, und so Bayern dadurch noch zusätzliche Mittel erhalten hat. Um dieser Ungleichverteilung entgegenzuwirken, hat das Verkehrsministerium ja die Fernstraßenverwaltung umgebaut. Aber genau das ist den Grünen ja auch wieder nicht recht.

Re: Keine Bevorzugung Baden-Württembergs beim GVFG

geschrieben von: TriStar

Datum: 22.02.21 11:46

103612 schrieb:
P.s.: das Geheule aus BaWü, dass seine Nahverkehrsprodukte nicht im BVWP Berücksichtigung fänden, war schon immer reichlich lächerlich. Dererlei Produkte finden nirgendwo Berücksichtigung Im BVWP.
Ist ja schon seltsam, dass eine Autobahn von Basel Richtung Schaffhausen auf deutscher Seite berücksichtigt wird und momentan im Bau ist, eine parallel verlaufende Bahnstrecke aber nicht. Dasselbe Spiel bei dem momentan durchgängigen 4-streifigen Ausbau der Bundesstraßenverbindung von Friedrichshafen Richtung Singen, die Elektrifizierung der parallel verlaufenden Bahnstrecke aber wieder nicht.

Re: Keine Bevorzugung Baden-Württembergs beim GVFG

geschrieben von: TOPCTEH

Datum: 22.02.21 14:10

TriStar schrieb:
Ist ja schon seltsam, dass eine Autobahn von Basel Richtung Schaffhausen auf deutscher Seite berücksichtigt wird und momentan im Bau ist, eine parallel verlaufende Bahnstrecke aber nicht. Dasselbe Spiel bei dem momentan durchgängigen 4-streifigen Ausbau der Bundesstraßenverbindung von Friedrichshafen Richtung Singen, die Elektrifizierung der parallel verlaufenden Bahnstrecke aber wieder nicht.
Und weiter nördlich wird jetzt die A81 zwischen Böblingen und Böblingen-Ost sechsspurig ausgebaut. Die parallel laufende Gäubahn dagegen ist schon 1905 zweigleisig ausgebaut worden.

Wie von mir schon einmal geschrieben: Das nennt sich "Verkehrswende".

Und tschüs!
Torsten aus Stuttgart

"Money ain't got no owners - only spenders." (Omar Little, The Wire)
MrEnglish schrieb:
Dass ich das richtig verstehe, du lastest den angeblich mangelnden Ausbau der Straßen in Bayern, z.B. die Reichsautobahn 93, ausgerechnet den 7 Jahren Rot/Grün im Bund an? Nicht den 49 Jahren davor, oder den 16 Jahren danach? Das sagt doch schon alles über die politische Färbung deines Beitrags.
Wie üblich: Wenn man nicht mehr weiter weiß, dann holt man einfach die Nazikeule raus. Ganz schwach...

MrEnglish schrieb:
Ich habe keinen Bock, dass meine Gesundheit geschädigt wird, weil die Bayern den tollen flexiblen LKW so lieben.
Dann stell dich einfach nicht mitten auf die Autobahn...

MrEnglish schrieb:
Irgendwann muss man dann doch noch anfangen die Dinger an der Grenze zwangsweise zu verladen, aber dann kann man sich wenigstens die Subventionen wieder sparen.
Warum sollte man sie zwangweise verladen? Gerade weil LKWs unabhängig von der langsamen, teuren und unflexiblen Bahn sind, sind sie so flexibel, schnell und attraktiv. Die Bahn sollte vielleicht einfach mal vor ihrer eigenen Haustür kehren, ihre groben Fehler abstellen/beseitigen, ganz neue Logistikkonzepte bieten, deutlich schneller werden, deutlich flexibler werden, deutlich günstiger werden, etc. statt dass man all diese Fehler, Versäumnisse und Nachteile immer nur damit kompensieren will, indem man die Konkurrenz irgenwie politisch ausbremsen und künstlich schlechter stellen will.
Fernreisender schrieb:
MrEnglish schrieb:
Dass ich das richtig verstehe, du lastest den angeblich mangelnden Ausbau der Straßen in Bayern, z.B. die Reichsautobahn 93, ausgerechnet den 7 Jahren Rot/Grün im Bund an? Nicht den 49 Jahren davor, oder den 16 Jahren danach? Das sagt doch schon alles über die politische Färbung deines Beitrags.
Wie üblich: Wenn man nicht mehr weiter weiß, dann holt man einfach die Nazikeule raus. Ganz schwach...

MrEnglish schrieb:
Irgendwann muss man dann doch noch anfangen die Dinger an der Grenze zwangsweise zu verladen, aber dann kann man sich wenigstens die Subventionen wieder sparen.
Warum sollte man sie zwangweise verladen? Gerade weil LKWs unabhängig von der langsamen, teuren und unflexiblen Bahn sind, sind sie so flexibel, schnell und attraktiv. Die Bahn sollte vielleicht einfach mal vor ihrer eigenen Haustür kehren, ihre groben Fehler abstellen/beseitigen, ganz neue Logistikkonzepte bieten, deutlich schneller werden, deutlich flexibler werden, deutlich günstiger werden, etc. statt dass man all diese Fehler, Versäumnisse und Nachteile immer nur damit kompensieren will, indem man die Konkurrenz irgenwie politisch ausbremsen und künstlich schlechter stellen will.
Hallo!

Wo schreibt MrEnglish was von Nazis??? Soll das ein Ablenkungsmanöver sein? Auf seine sachliche Kritik kommt jedenfalls keine Antwort - Stichwort "ganz schwach".

Zwangsweise nicht, aber wenn die neue Brennerachse fertig ist, werden die Spediteure freiwillig auf KLV oder gleich ganz auf die Bahn setzen. Denn die Blockabfertigung einschließlich Kilometer langem Stau an der Grenze und das anschließende Geschleiche die Brennerautobahn hinauf kostet Zeit und Geld, während der Güterverkehr München - Verona schnell und direkt über die Flachbahn abgewickelt wird.

Der Kostenvorteil der Bahn wird zukünftig noch deutlicher, wenn die horrenden externen Kosten des LKW-Verkehrs (laut Schweizer Beratungsunternehmen Infras etwa zehn mal so groß wie im Schienengüterverkehr) endlich internalisiert werden:
In der Summe verursachen Lkw im Straßengüterverkehr laut der Studie pro Jahr rund 21,2 Milliarden Euro an externen Kosten. Hinzu kommen die statistisch schwer erfassbaren Lieferwagen mit rund 7,5 Milliarden Euro. Die externen Kosten des Schienengüterverkehrs belaufen sich auf 2,6 Milliarden Euro – davon entfällt knapp ein Zehntel auf Dieseltraktion.
[www.verkehrsrundschau.de]

Also nein, der LKW-Verkehr wird mitnichten "politisch ausgebremst und schlechter gestellt", sondern im Gegenteil bisher massiv subventioniert, indem der Staat seine externen Kosten noch übernimmt. Die Bahn muss nicht bessergestellt werden. Vielmehr muss für den LKW-Verkehr und seine Kosten das Verursacherprinzip greifen. Dann löst sich seine vermeintliche überlegene Wettbewerbsfähigkeit auf der Langstrecke ganz von alleine auf.

Viele Grüße
Abteil

+ Pro Reisekultur und intelligente Netzausbauten

- Contra grell ausgeleuchtete Großräume und Prestigebauten ohne Zielfahrplan
Abteil schrieb:
... Dann löst sich seine vermeintliche überlegene Wettbewerbsfähigkeit auf der Langstrecke ganz von alleine auf.

Da muß sie die Bahn aber gewaltig anstrengen um hier die Transportaufgaben übernehmen zu können.
Das heißt massenweise KLV-Terminals und massenweise entsprechende Zugangebote, ansonsten spielt es auch keine Rolle ob man dem Lkw die Kosten auferlegt.

Die Wirtschaft ist hier maßgebend und wenn die nicht das bekommt was sie braucht geht sie dahin wo dies angeboten wird.

Re: Man kann von Bayern einiges lernen

geschrieben von: alice

Datum: 22.02.21 17:06

FrankenBahn111 schrieb:
Das Gezeter von den Grünen gegen Bayern hat schon Tradition. Fakt ist einfach, dass durch gute Planungsvorarbeit in Bayern viele Projekte schneller baufertig sind. Außerdem kommt dazu, dass von anderen Bundesländern aufgrund fehlender abschließender Planungen nicht abgerufenes Budget weitervergeben werden darf, und so Bayern dadurch noch zusätzliche Mittel erhalten hat. Um dieser Ungleichverteilung entgegenzuwirken, hat das Verkehrsministerium ja die Fernstraßenverwaltung umgebaut. Aber genau das ist den Grünen ja auch wieder nicht recht.
Du scheinst aber einen Hass gegen die Grünen zu haben. Woher kommt der? Die Grünen zetern gegen Bayern, weil der Franz Josef Strauß schon zu Beginn der Grünen diese als Feindbild auserkoren hat und diese kräftig diffamiert hat. Also ned schwätze, sondern sich an die eigene Nase fassen. Die CSU und CDU haben damit angefangen, nicht die Grünen.

OT Neuschwanstein

geschrieben von: Lokjäger

Datum: 22.02.21 22:27

Da kennt sich ja eine/r aus.
Das Land ausbluten wegen Neuschwanstein - den Unsinn glaubst doch selber
nicht. Nenne mir belastbare Quellen! Ludwig II hatte durch die Apanage von
seinem Großvarer Ludwig I einiges an Geld zur Verfügung.
Weiter gilt zu bedenken:
1) Fiel das Schloß so einfach vom Himmel oder wurde es erbaut?
2) Wieviele Handwerker (und im Winter sicherlich auch Bauern) waren da beschäftigt?
Wurden diese bezahlt oder nicht? Von den Wirten, Fuhrleuten usw. ganz zu sprechen.

Neben Neuschwanstein sind da noch Schloß Linderhof und Schloß Herrenchiemsee
zu nennen, welche übrigens als Unesco Weltkulturerbe aufgenommen werden sollen.
Preisfrage: Welche Kriege werden in die Welterbeliste aufgenommen?
Also nur dummes gesappel von dir.

Re: OT Neuschwanstein

geschrieben von: De David

Datum: 22.02.21 23:43

Ich weiß gar nicht was es immer groß zu maulen gibt? Ich finde einen König der halt für sich baut und der Welt schöne Schlösser hinterlässt auch irgendwie sympatisch, wie einer der meint im Größenwahn Kriege mit allen anderen anfangen zu müssen und sein halbes Land in Schutt und Asche legt. Dann muss zwar auch viel gebaut werden, aber eher nur normale unbedeutende Infrastruktur.

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif
Abteil schrieb:
Wo schreibt MrEnglish was von Nazis??? Soll das ein Ablenkungsmanöver sein?
Dass du dies jetzt auch noch in Schutz nimmst bzw. plump relativieren willst, ist mehr als durchsichtig. Was sollte denn bitte mit "Das sagt doch schon alles über die politische Färbung deines Beitrags." anderer gemeint sein.
Einfach unfassbar, dass man bei sowas sofort die Nazikeule rausholen muss, nur und nur weil der andere einfach die eigene Meinung nicht teilt. Aber das ist halt die Verrohung der Diskussion und das viele immer nur noch Schwarz-Weiß sehen wollen...

Abteil schrieb:
Der Kostenvorteil der Bahn wird zukünftig noch deutlicher, wenn die horrenden externen Kosten des LKW-Verkehrs (laut Schweizer Beratungsunternehmen Infras etwa zehn mal so groß wie im Schienengüterverkehr) endlich internalisiert werden:
In der Summe verursachen Lkw im Straßengüterverkehr laut der Studie pro Jahr rund 21,2 Milliarden Euro an externen Kosten. Hinzu kommen die statistisch schwer erfassbaren Lieferwagen mit rund 7,5 Milliarden Euro. Die externen Kosten des Schienengüterverkehrs belaufen sich auf 2,6 Milliarden Euro – davon entfällt knapp ein Zehntel auf Dieseltraktion.
[www.verkehrsrundschau.de]

Also nein, der LKW-Verkehr wird mitnichten "politisch ausgebremst und schlechter gestellt", sondern im Gegenteil bisher massiv subventioniert, indem der Staat seine externen Kosten noch übernimmt. Die Bahn muss nicht bessergestellt werden. Vielmehr muss für den LKW-Verkehr und seine Kosten das Verursacherprinzip greifen. Dann löst sich seine vermeintliche überlegene Wettbewerbsfähigkeit auf der Langstrecke ganz von alleine auf.
Der ewige Mythos von dem angeblich so subventionierten LKW-Verkehr wird auch nicht wahrer, indem man ihn immer und immer wieder wie ein Mantra wiederholt und man so anzeigt, dass man garnicht an einer sachlichen, faktenbasierten Diskussion interessiert ist. Zu jeder dieser rein einseitigen "Studien" gibt es immer eine Gegenstudie, die diese wieder komplett zerlegt.
Und LKWs zahlen bekanntlich Kfz-Steuer, Maut, mehrfach besteuerten Diesel und weitere Abgaben - und das nicht zu knapp. Hier verdient der Staat also sogar sehr, sehr gut an den LKWs und das TROTZ zahlreichen Investitionen in die Straßeninfrastruktur. Also hör endlich auf mit inhaltsleeren, extrem vereinfachenden Kampfbegriffen wie "externen Kosten" und "Verursacherprinzip".

Zudem: Dir bzw. euch werden die Abgaben und Steuern von LKWs NIE hoch genug sein, weil ihr immer einen Scheingrund finden wollt und zwanghaft finden müsst, warum der LKW angeblich immer noch nicht genug abkassiert würde und die Bahn angeblich immer noch benachteiligt wäre.

Wenn du also wieder sachlich diskutieren willst, dann bin ich gerne jederzeit für dich da. Aber eine derartige Hass-Diskussion mit falschen Fakten, extrem vereinfachendem Populismus und sogar der Nazi-Keule für Andersdenkende eurerseits ist dafür bestimmt keine Grundlage...
Fernreisender schrieb:
Könntet ihr bitte endlich mal mit dieser populistischen Hass- und Neiddiskussion gegen Bayern aufhören? Dieses faktenlose Draufhauen rein aus Prinzip zur Selbststimulation ist nur noch peinlich.
Das das Thema ein wunderbares Popcorn-Thema wird, war bereits nach dem ersten Post zu erwarten. In diesem Sinne danke für deine Antwort Fernreisender, du bist wunderbar drauf angesprungen.

Und ja, Bayern kriegt sicherlich keinen Pfennig mehr als es verdient. Danke, dass du das nochmal gesagt hast, denn dass vergesser all die armen Neider aus dem Rest der Republik immer, wie viel ihr für uns tut.

Re: OT Neuschwanstein

geschrieben von: 103612

Datum: 23.02.21 10:59

De David schrieb:
Ich weiß gar nicht was es immer groß zu maulen gibt? Ich finde einen König der halt für sich baut und der Welt schöne Schlösser hinterlässt auch irgendwie sympatisch, wie einer der meint im Größenwahn Kriege mit allen anderen anfangen zu müssen und sein halbes Land in Schutt und Asche legt. Dann muss zwar auch viel gebaut werden, aber eher nur normale unbedeutende Infrastruktur.
Der Ludwich war halt clever genug nicht gleich einen Krieg anzuzetteln, der seine schönen Schlösser alle wieder kaputt macht.
(Wobei, wenn sich das mit dem Deutsch-Österreichischen Krieg falsch für ihn ausgelaufen wäre....)



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 23.02.21 11:08.
Fernreisender schrieb:
Dass du dies jetzt auch noch in Schutz nimmst bzw. plump relativieren willst, ist mehr als durchsichtig. Was sollte denn bitte mit "Das sagt doch schon alles über die politische Färbung deines Beitrags." anderer gemeint sein.
Einfach unfassbar, dass man bei sowas sofort die Nazikeule rausholen muss, nur und nur weil der andere einfach die eigene Meinung nicht teilt. Aber das ist halt die Verrohung der Diskussion und das viele immer nur noch Schwarz-Weiß sehen wollen...

Also in meinen Geschichtsbüchern steht drin, dass in den von mir genannten Zeiträumen immer die CDU an der Bundesregierung beteiligt war, mit Ausnahme der sozial-liberalen Unterbrechung. Wenn du das als Nazikeule interpretierst, dann finde ich das zumindest interessant.

Fernreisender schrieb:
Der ewige Mythos von dem angeblich so subventionierten LKW-Verkehr wird auch nicht wahrer, indem man ihn immer und immer wieder wie ein Mantra wiederholt und man so anzeigt, dass man garnicht an einer sachlichen, faktenbasierten Diskussion interessiert ist. Zu jeder dieser rein einseitigen "Studien" gibt es immer eine Gegenstudie, die diese wieder komplett zerlegt.
Und LKWs zahlen bekanntlich Kfz-Steuer, Maut, mehrfach besteuerten Diesel und weitere Abgaben - und das nicht zu knapp. Hier verdient der Staat also sogar sehr, sehr gut an den LKWs und das TROTZ zahlreichen Investitionen in die Straßeninfrastruktur. Also hör endlich auf mit inhaltsleeren, extrem vereinfachenden Kampfbegriffen wie "externen Kosten" und "Verursacherprinzip".

Zudem: Dir bzw. euch werden die Abgaben und Steuern von LKWs NIE hoch genug sein, weil ihr immer einen Scheingrund finden wollt und zwanghaft finden müsst, warum der LKW angeblich immer noch nicht genug abkassiert würde und die Bahn angeblich immer noch benachteiligt wäre.

Wenn du also wieder sachlich diskutieren willst, dann bin ich gerne jederzeit für dich da. Aber eine derartige Hass-Diskussion mit falschen Fakten, extrem vereinfachendem Populismus und sogar der Nazi-Keule für Andersdenkende eurerseits ist dafür bestimmt keine Grundlage...

Komisch, du bist es der hier permanent wissenschaftliche Erkenntnisse nicht nur ignoriert, sondern bestreitet. Was das mit sachlicher Diskussion zu tun hat ist mir ein Rätsel.

Und weil du mir so nett auf meine Gesundheitsbeschwerde geantwortet hast, du bist offenbar kein Anwohner der Brennerachse, ich schon. Dass dir meine Gesundheit egal ist schockt mich nicht, dir ist ja nicht mal deine eigene wichtig.
Fernreisender schrieb:
Der ewige Mythos von dem angeblich so subventionierten LKW-Verkehr wird auch nicht wahrer
Das ist kein Mythos.

Mythos

geschrieben von: märchenerzähler

Datum: 23.02.21 14:22

traktionsumrichter schrieb:
Fernreisender schrieb:
Der ewige Mythos von dem angeblich so subventionierten LKW-Verkehr wird auch nicht wahrer
Das ist kein Mythos.
Wenn ich mir im Prinzip auch gegenüber meinem oberen Beitrag, was die Wirtschaftseite betrifft, etwas widerspreche, aber habt ihr euch schon mal ausgerechnet was es mehr kostet einen Jougurtbecher von Berchtesgaden nach Flensburg zu spedieren wenn die ungedeckten Folgekosten von 4,46 ct/tkm eingepreis würden?

Viel Spaß beim ausrechnen. Nicht erschrecken was dort für Zahlen rauskommen und vor allem ärgert euch nicht wenn der Effekt deshalb gegen Null tendiert.
Wie schon an anderer Stelle geschrieben, Bahnens muß ihr Angebot im unbegleitete KLV massiv ausdehnen und vor allem sie muß das Risiko eingehen und die Verbindungen anbieten. Ansonsten wird das nichts.
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