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Hallo zusammen,

das Land hat gestern umfassende Infos rausgegeben bezgl. der Entwicklung der Südbahn ab Dezember diesen Jahres.

[vm.baden-wuerttemberg.de]
Hierzu gibt es ein sehr informatives FAQ
[vm.baden-wuerttemberg.de]

Next Stop Frankfurt Airport Long distance Trains
Grüßli Müsli

Neufahrzeuge

geschrieben von: glx

Datum: 20.02.21 16:27

Interessant was da über die Neufahrzeuge der RBs steht nach S21 steht.

Im Zuge der BaWü-DoStos wurde ja gesagt, dass Fahrzeuge aus den Stuttgarter Netzen auf frisch elektriffizierte Strecken kommen sollen. Die 3-5 Teiler wären ja auch eigendlich gut geeignet um 425er und 426er auf der Südbahn zu ersetzen.

Jetzt steht hier dass neue oder neuwertige Fahrzeuge gefordert werden. Klar, die FLIRTS oder Talente wären wohl noch einigermaßen Neuwertig, aber wieso sagt man nicht einfach, dass es wahrscheinlich diese Fahrzeuge sein werden?

Re: Neufahrzeuge

geschrieben von: susebrettl

Datum: 20.02.21 16:56

Meine Meinung ist, dass es Neufahrzeuge für S21 brauch, wegen der geplanten Signalisierung mit ETCS. Eine Nachrüstung ist äußerst aufwendig und erfordert einen erneuten Zulassungsprozess mit allen darin enthaltenen Risiken.

Fahrzeuge sind für ETCS vorgerüstet

geschrieben von: Honigbiene

Datum: 20.02.21 17:38

susebrettl schrieb:
Meine Meinung ist, dass es Neufahrzeuge für S21 brauch, wegen der geplanten Signalisierung mit ETCS. Eine Nachrüstung ist äußerst aufwendig und erfordert einen erneuten Zulassungsprozess mit allen darin enthaltenen Risiken.
Guten Tag susebrettl,

entsprechend des Fahrzeuglastenheftes für die Stuttgarter Netze (Netz 1) sind die Triebzüge des Typs Stadler Flirt 3 und des Typs Bombardier Talent 3 bereits für einen nachträglichen Einbau des Zugsicherungssystem ETCS (European Train Control System) herstellerseitig vorgerüstet. Darüber hinaus zeigen andere Projekte, dass eine nachträgliche Ausrüstung von Schienenfahrzeugen mit ETCS erfolgreich umgesetzt werden kann.

Grüße
die Honigbiene



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 20.02.21 17:56.

Re: Neufahrzeuge

geschrieben von: junglok13

Datum: 20.02.21 17:46

Wegen Fahrzeuge?, vermutlich weil man eben auch noch nicht zu hundertprozent sicher ist, welche Linien, welche Verkehre es ab 2025 und folgende Jahre geben wird. Was man am Ende eben dann ausschreibt, weiß man wohl noch nicht eindeutig, gerade bei den RBs.
Weil da ja mehrere Faktoren mit rein spielen, Stichwort Regio-S-Bahn Donau Iller (Ulm), und wie ist da der Zeitplan.
Aber auch wann Gürtelbahn und Hochrhein Bahn fertig gestellt ist.
Oder auch nun dass man sich in Ravensburg neu nun doch auch wieder mehr für die Schiene einsetzt. Man will einen Ringzug im Bodo fahren lassen, also Friedrichshafen - Aulendorf - Kissleg - Hergatz - Lindau - Friedrichshafen, oder zumindest Teile davon bzw. andere Außenäste. Bzw. neues Ziel die die Städte Leutkirch und Wangen (Orte im Landkreis Ravensburg) per Zug in Zukunft schneller und umsteigefrei mit Ravensburg zu verbinden. Was wegen Fahrdrahtlücke Aulendorf - Kissleg wohl eher Akkuzüge bedeuten wurde, wobei man für dieses Konzept zumindest aber wohl auch die Strecke Memmingen - Hergatz ein paar Doppelspurstellen mehr brauchen würde. Daher alles großes Fragezeichen, ob wie und wann dies kommen könnte. Sinnvoll wäre da wohl zumindest als ersten Schritt höchstens wirklich nur die Durchbindung (Leutkirch -) Kissleg - Aulendorf - Ravensburg - Friedrichshafen. Vielleicht auch weil man nun gesehen hat, anhand der Studie zu den Reaktivierugnen, wenn man Strecken reaktivieren will, muss man die Linien in die Zentren durchbinden, um einen positiven Kostennutzenfaktor zu erzielen, um so, an Fördergelder zu kommen. Daher wäre dies somit auch vielleicht eine Option für Bad Würzach.

Neu scheint wohl nun zu sein, dass mit in Betriebnahme von S21 wohl plant, den glaub letzten IR Lauf auf der Südbahn wieder zu beleben. Als stündlichen IRE Karlsruhe - Stuttgart - NBS - Ulm - Friedrichshafen - Lindau, mit natürlich weiteren nicht genannten Zwischenhalten. Mal sehen ob es so kommt.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 20.02.21 17:48.

Re: Neufahrzeuge

geschrieben von: 110 416-5

Datum: 20.02.21 18:56

Aus welchen Netzen sollen denn die 425er kommen ?
Guten Abend,

ich hoffe Mal, dass mit dem Einsatz von ET 426 zwischen Aulendorf und Friedrichshafen auch das Wartungs-Know-How in der Friedrichshafener Werkstatt ausgebaut wird.
Wenn man es ähnlich wie mit den 426 am Standort Singen plant und sie hin und wieder zu DB Regio nach Ulm oder gar Plochingen fahren will, wird es ganz Nacht mit der Verfügbarkeit.

Ansonsten ein sehr konstruktives Miteinander zwischen den Verkehrsunternehmen und dem Land auf einem Weg, wie man das beste aus einer neuen Lage machen kann. Aber in BW ist man ja wenig anderes gewohnt.

Angenehme Grüße aus dem Süden. Entstört öfters mal Fahrkartenautomaten und kennt sich zwischen GeFo und HOA einigermaßen aus.
http://nils-ludewig.de/20200630_083127.jpg

Re: Neufahrzeuge

geschrieben von: junglok13

Datum: 20.02.21 19:11

110 416-5 schrieb:
Aus welchen Netzen sollen denn die 425er kommen ?
Das war doch schon Thema hier, aus RLP, SL und Co. Werden bis 2022 umgebaut, aufgehübscht, an den BW Landesstandart (Wlan und Co) angepasst. Die 426 werden vorrausichtlich dunkelbau und die 425er wohl Landesdesign.

Re: Neufahrzeuge

geschrieben von: 146 227

Datum: 20.02.21 19:43

Hallo
junglok13 schrieb:
110 416-5 schrieb:
Aus welchen Netzen sollen denn die 425er kommen ?
Das war doch schon Thema hier, aus RLP, SL und Co. Werden bis 2022 umgebaut, aufgehübscht, an den BW Landesstandart (Wlan und Co) angepasst. Die 426 werden vorrausichtlich dunkelbau und die 425er wohl Landesdesign.
Glaubst du wirklich die werden noch mal umlackiert? Wäre ja sehr Interessant! Bei einigen Dosto wird das passieren (Hochrhein).

Aber zum Thema Fahrzeuge aus dem Stuttgarter Raum.. da gibt es viele mögliche Orte und Lösungen.
Wenn man schaut was in den nächsten Jahren elektrisch befahr sein wird oder ist und wo noch Altfahrzeuge eingesetzt werden ist das doch gar nicht so schwer.
- Hochrhein (hier sind Tendenziell 4-Teiler erforderlich -> Bahnsteige alle 150m in Zukunft sprich Einzelner ET 75m) -> CH-Zulassung - auch wegen der Einführung des Express Basel - St. Gallen via Schaffhausen.
- Ringzug (Hier steht noch nicht fest wie das Thema Bahnsteige angegangen wird aber vermutlich könnte man hier 3 und 5 Teiler gebrauchen in Summe etwa 18-25 Stk)
- Gäubahn/Murrbahn Umstellungen/Trennungen (So das die 3442 nur noch auf einem Streckenast fahren -> Tendenz Murrbahn)
- Gäubahn IC 87 Rückumstellung auf NV -> Da könnte man sicher gleich mal alle 6-Teiler die gerade in Stuttgart rumfahren loswerden.
- S-Bahn Schaffhausen (RB-Pendel nach Singen heute mit 426 künftig dürfen 426 nicht mehr in die Schweiz wegen der fehlenden Barrierefreiheit -> mind. 3 Fahrzeuge bei 4-Teiler sonst 4x3 Teiler)
- Schwarzwaldbahn ist bis 2026/207 auf Dosto -> Hier evtl. künftig auch neuere/neue Fahrzeuge?
- Elektrifizierung Ammertalbahn, Ermstalbahn
- Angebotsausweitung Raum Stuttgart (z.B. RB16 20-Takt wurde mal erwähnt?)

Gruß

Next Stop Frankfurt Airport Long distance Trains
Grüßli Müsli

Re: Neufahrzeuge

geschrieben von: glx

Datum: 20.02.21 21:14

146 227 schrieb:
- Hochrhein (hier sind Tendenziell 4-Teiler erforderlich -> Bahnsteige alle 150m in Zukunft sprich Einzelner ET 75m) -> CH-Zulassung - auch wegen der Einführung des Express Basel - St. Gallen via Schaffhausen.
Welche Fahrzeuge die in BaWü vorhanden sind können tief in die Schweiz fahren?

146 227 schrieb:
- Ringzug (Hier steht noch nicht fest wie das Thema Bahnsteige angegangen wird aber vermutlich könnte man hier 3 und 5 Teiler gebrauchen in Summe etwa 18-25 Stk)
Es ist aber auch nicht ausgeschlossen, dass der Ringzug nach Stuttgart durchgebunden wird. Aber auch dann werden hier sicherlich Einstöcker reichen.

146 227 schrieb:
- Gäubahn/Murrbahn Umstellungen/Trennungen (So das die 3442 nur noch auf einem Streckenast fahren -> Tendenz Murrbahn)
Man wird ja auf jeden Fall durchbinden müssen (zumindest nach den x Jahren unterbruch). Man hört ja, dass 4+4 auf der Murrbahn zu klein sein soll. Das wäre dann durchaus ein Fall für DoSto.

146 227 schrieb:
- Gäubahn IC 87 Rückumstellung auf NV -> Da könnte man sicher gleich mal alle 6-Teiler die gerade in Stuttgart rumfahren loswerden.
Die 6er FLIRTS haben doch nicht einmal einen Schweizer Stromabnehmer oder braucht man den bis Zürich nicht? Die 147 hat ja einen solchen sicher nicht zum Spaß.
Auch die neuen DoStos scheinen ohne CH-Zulassung ausgeschieben zu sein.
[www.nvbw.de]

Der 96er Bahnsteig in Vaihingen ist eh eher nicht für 55er Fahrzeuge geeignet. Das wird auch mit den KISS noch interessant werden. Für den IC2 war ja extra eine Tasche über eine Wagenlänge für den Steuerwagen geplant. Oder wurden die Pläne inzwischen geändert?



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 20.02.21 21:15.

Re: Neufahrzeuge

geschrieben von: VT

Datum: 20.02.21 22:58

Im Threads zur Breisgau-S-Bahn wird auch davon gesprochen die Triebwagen von dort an den Hochrhein anzugeben und in Freiburg andere einzusetzen. Da die Gürtelbahn und die Hochrheinbahn eng verknüpft sind wäre das auch denkbar, dass die irgendwann rund um Friedrichshafen auftauchen.

Re: Neufahrzeuge

geschrieben von: oxmoxtatze

Datum: 21.02.21 10:50

glx schrieb:
146 227 schrieb:
- Hochrhein (hier sind Tendenziell 4-Teiler erforderlich -> Bahnsteige alle 150m in Zukunft sprich Einzelner ET 75m) -> CH-Zulassung - auch wegen der Einführung des Express Basel - St. Gallen via Schaffhausen.
Welche Fahrzeuge die in BaWü vorhanden sind können tief in die Schweiz fahren?
Im Nahverkehr nur die Flirts der SBB Deutschland (sowohl Basel als auch Seehaas - letztere werden ja auch immer wieder mal über die Seelinie CH zur Werkstatt überführt, wenn in D nix geht)
Die Rheintalfahrzeuge haben glaub ich auch wieder nur Einzelzulassung und der Hochrhein ist betreblich eh komplett Deutschland.

glx schrieb:
146 227 schrieb:
- Gäubahn IC 87 Rückumstellung auf NV -> Da könnte man sicher gleich mal alle 6-Teiler die gerade in Stuttgart rumfahren loswerden.
Die 6er FLIRTS haben doch nicht einmal einen Schweizer Stromabnehmer oder braucht man den bis Zürich nicht?
Warum Zürich? ... Seit wann schreibt ein deutscher Aufgabenträger Leistungen der Fernverkehrskonzession Schweiz bzw. de deutschen Fernverkehrs aus?
Gäubahn-Fernverkehrskooperation mit dem 1h-Takt freut die DB, die somit hier aktuell ein Monopol mit hängen und Würgen auf der Strecke hat ... aber wer sagt, dass das Verkehrministerium diese Kooperation nach Auslaufen der Vertragslaufzeit verlängern muss?
Ja, es gibt in Baden-Württemberg Verkehrsaufträge ohne festgeschriebene Laufzeit (müssten beide mit der SBB-Deutschland sein), aber der Gurkenvertrag IC87 gehört da definitiv nicht dazu.
Hallo zusammen,

ich nehme mal an, dass damit die Tagesrandverbindungen von Konstanz (Schwarzwaldbahn-RE), über Radolfzell (Umstieg in den IRE von Basel) nach Friedrichshafen oder Ulm (in Ulm Anschlüsse zu die späten ICE nach München/Stuttgart) nicht mehr klappt, oder? Diese Verbindung war meiner Erfahrung nach immer ziemlich zuverlässig und wurde meiner Beobachtung nach auch recht rege genutzt.

Der Katamaran ist hier leider regelmäßig keine Alternative, da er am Abend (außer erweiterter Fahrplan in der Weihnachts-/Sommerzeit) nicht fährt. Hinzu kommt der Weg vom Hafen zum Stadtbahnhof, der oft die entscheidenden Minuten kostet.
Es bleiben der Schnellbus Konstanz - Friedrichshafen oder Konstanz - Ravensburg. Abends in Ordnung, morgen noch nie auch nur annähernd pünktlich erlebt...

Gruß

Timo

Re: Neufahrzeuge

geschrieben von: glx

Datum: 21.02.21 12:03

oxmoxtatze schrieb:
Warum Zürich? ... Seit wann schreibt ein deutscher Aufgabenträger Leistungen der Fernverkehrskonzession Schweiz bzw. de deutschen Fernverkehrs aus?
Züge die in Deutschland als RE laufen erreichen auch Prag und Luxembourg, bald auch Metz. Auch Züge von Saarbrücken bis Strasbourg durch das französische Gebiet werden ja bald in Deutschland als RE/RB behandelt. Darüber hinaus gibt es unzählige Fahrten direkt über die Grenzen in eigendlich jedes Deutsche Nachbarland.
Ich sehe keinen Grund weshalb das nicht auch zwischen Deutschland und der Schweiz gehen soll. Zwischen Basel und St Gallen wird man auch nur auf ein solches Konstrukt zurückgreifen können.

oxmoxtatze schrieb:
Gäubahn-Fernverkehrskooperation mit dem 1h-Takt freut die DB, die somit hier aktuell ein Monopol mit hängen und Würgen auf der Strecke hat ... aber wer sagt, dass das Verkehrministerium diese Kooperation nach Auslaufen der Vertragslaufzeit verlängern muss?
Das ist richtig und wahrscheinlich dass diese Kooperation enden wird. Dann wird es so laufen wie auf der Murrbahn. Ein bestellter RE statt des ICs.

Und dann sind wir genau in der Situation dass ein RE nach Zürich bestellt wird. Man wird sich schon etwas ausdenken wie das laufen soll. Ich halte es für unwahrscheinlich, dass jemals wieder reiner FV auf der Gäubahn rollt.

Re: Neufahrzeuge

geschrieben von: 146 227

Datum: 21.02.21 12:26

oxmoxtatze schrieb:
der Hochrhein ist betreblich eh komplett Deutschland.

glx schrieb:

Die 6er FLIRTS haben doch nicht einmal einen Schweizer Stromabnehmer oder braucht man den bis Zürich nicht?
Warum Zürich? ... Seit wann schreibt ein deutscher Aufgabenträger Leistungen der Fernverkehrskonzession Schweiz bzw. de deutschen Fernverkehrs aus?
Gäubahn-Fernverkehrskooperation mit dem 1h-Takt freut die DB, die somit hier aktuell ein Monopol mit hängen und Würgen auf der Strecke hat ... aber wer sagt, dass das Verkehrministerium diese Kooperation nach Auslaufen der Vertragslaufzeit verlängern muss?
Ja, es gibt in Baden-Württemberg Verkehrsaufträge ohne festgeschriebene Laufzeit (müssten beide mit der SBB-Deutschland sein), aber der Gurkenvertrag IC87 gehört da definitiv nicht dazu.
Das mag zwar so sein allerdings muss man eben Schaffhausen queren und hält dort natürlich auch. Außerdem ist es ja geplant das in Zukunft Basel SBB - Koblenz (CH) gefahren wird. Da wird dann schon eher was erforderlich sein.
Für die Langläufer Basel - Ulm ist ja zu dem eine bessere 1. Klasse vorgesehen da können die Alstom-ET nicht mit halten.

Zum IC 87, auch hier glaube ich das der Vertrag enden wird und dann auch das Ende des Fernverkehrs auf der Gäubahn anstehen wird. Ich bin sehr gespannt wie sich das Thema (Fahrzeuge, Fahrplan, Haltepolitik) entwickelt. Aber es wird unrealistisch sein das DB FV einen 2h-Takt selber fährt bei 60-Takt im NV welcher gleich ist bzw. mit Neufahrzeugen sogar höherwertig ist (Beispiel Sitzplatzreservierung im RE). Die SBB werden schon mit den richtigen Stellen (NVBW/VM) arbeiten.

Zu den Fahrplanentwürfen gab es doch mal paar Ansätze oder nicht? Meine da hat der Zeuge Desiros auch mal was zu geschrieben oder gar ein Beispiel gemacht. Die Frage @Timo_ ist was dein Ziel ist. München könntest du evtl. auch je nach Situation über Lindau erreichen. Außerdem müssen die 2h-IRE Basel - Singen mit 612 auch hin und wieder nach Ulm was für Abends/morgens spricht.

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Grüßli Müsli




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.02.21 12:27.

Re: Neufahrzeuge

geschrieben von: junglok13

Datum: 21.02.21 12:34

146 227 schrieb:
Hallo
junglok13 schrieb:
110 416-5 schrieb:
Aus welchen Netzen sollen denn die 425er kommen ?
Das war doch schon Thema hier, aus RLP, SL und Co. Werden bis 2022 umgebaut, aufgehübscht, an den BW Landesstandart (Wlan und Co) angepasst. Die 426 werden vorrausichtlich dunkelbau und die 425er wohl Landesdesign.
Glaubst du wirklich die werden noch mal umlackiert? Wäre ja sehr Interessant! Bei einigen Dosto wird das passieren (Hochrhein).
Ich glaube nicht das die BOB dauerhaft Rot fahren wird. Ich denke dass hat schon auch etwas mit der Marke, der Identität etwas zu tun, die Farbe ist ja auch ein Wiedererkennungswert. Zumal wenn man an der Inneneinrichtung Wlan und Co etwas verändert, dafür Geld in die Hand nimmt, wieso dann nicht auch beim Außenlack? Es sind ja trotz alle dem 3-6 Jahre Einsatzzeit je nach dem wann S21 fertig ist.
Timo_ schrieb:
Hallo zusammen,

ich nehme mal an, dass damit die Tagesrandverbindungen von Konstanz (Schwarzwaldbahn-RE), über Radolfzell (Umstieg in den IRE von Basel) nach Friedrichshafen oder Ulm (in Ulm Anschlüsse zu die späten ICE nach München/Stuttgart) nicht mehr klappt, oder? Diese Verbindung war meiner Erfahrung nach immer ziemlich zuverlässig und wurde meiner Beobachtung nach auch recht rege genutzt.
Ich vermute da darf man teilweise Optimistisch denken. Stichwort Werkstattanbindung, da wird es gerade an den Tagesrändern, doch noch die eine oder andere Kuriosität geben was die Fahrzeuge wie auch deren Streckenverlauf angeht, halt auch geschuldet wegen der Dispo, wie man die Züge morgends braucht, ein offizieler Zug, ist dann doch besser, insbesondere für den Fahrgast, als eine reine Leerfahrt.
Sieht man doch auch heute schon so: Nen RE Friedrichshafen Hafen - Ulm mit 2-3 650er am Abend. Den Durchlauf Basel - Lindau am Abend mit 612er. Meist sogar ein Trio 612er Ulm - Singen am Abend usw.... Ähnliches wird es sicherlich auch in Zukunft geben.

Re: Neufahrzeuge

geschrieben von: glx

Datum: 21.02.21 13:03

junglok13 schrieb:
Zumal wenn man an der Inneneinrichtung Wlan und Co etwas verändert, dafür Geld in die Hand nimmt, wieso dann nicht auch beim Außenlack?
Eneuerungen im Innenraum und W-Land gab es auch beim REs Stuttgart - Lindau. Und dessen Fahrzeuge sind auch nicht im Landesdesign.

Die RB91 der BOB wird doch, soweit ich weiß, ebenfalls von der NVBW unterhalten. Wieso sollten diese Fahrzeuge nun nicht in den NVBW-Farben verkehren?

Die Frage ist also weißt du von umlackierungen/folierungen oder glaubst du das nur?

Weiß-gelbe Quietschies

geschrieben von: Der Zeuge Desiros

Datum: 21.02.21 13:16

glx schrieb:
Die Frage ist also weißt du von umlackierungen/folierungen oder glaubst du das nur?

Er glaubt es nur.

Gruß

Heiko

https://www.desiro.net/Signatur-NE81.jpg




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.02.21 13:17.
Ist schon bekannt, wo die 612 dann eingesetzt werden? Oder sorgen die dann für Farbtupfer beim Bender?
junglok13 schrieb:
Sieht man doch auch heute schon so: Nen RE Friedrichshafen Hafen - Ulm mit 2-3 650er am Abend. Den Durchlauf Basel - Lindau am Abend mit 612er. Meist sogar ein Trio 612er Ulm - Singen am Abend usw.... Ähnliches wird es sicherlich auch in Zukunft geben.
Guten Nachmittag,

das denke ich auch. Zumal längerfristig die HzL-Lints am mittleren und westlichen Bodensee fahren sollen, welche momentan auch schon durch ein RB-Fahrtenpaar Gammertingen-Sigmaringen-Aulendorf-Friedrichshafen im Fahrgastverkehr am Abend überführt werden.
Einzelschicksale werden da sicher wie heute schon außerhalb des Takts so gut wie möglich vernetzt.

Angenehme Grüße aus dem Süden. Entstört öfters mal Fahrkartenautomaten und kennt sich zwischen GeFo und HOA einigermaßen aus.
http://nils-ludewig.de/20200630_083127.jpg
1.Klasse schrieb:
Ist schon bekannt, wo die 612 dann eingesetzt werden? Oder sorgen die dann für Farbtupfer beim Bender?
Die paar 612er die frei werden, sollen den Rest verstärken - Eventuell gibt es so endlich mal keine fehlenden Zugteile mehr...

Gruß
Tz 4683
___________________

Mein Youtube-Kanal: [www.youtube.com]

Mein Beitragsverzeichnis: [www.drehscheibe-online.de]

Hmmm...

geschrieben von: 1.Bauserie

Datum: 21.02.21 15:37

Hallole!

146 227 schrieb:
> Außerdem ist es ja geplant das in Zukunft Basel SBB - Koblenz (CH) gefahren wird. 

Das ist doch aber eine innerschweizer Linie, zwar auch Hochrhein, aber auf der Südseite...

Gruß
1.Bauserie


Fahr lieber mit der BUNDESBAHN
1.Klasse schrieb:
Ist schon bekannt, wo die 612 dann eingesetzt werden? Oder sorgen die dann für Farbtupfer beim Bender?
Hallo,

die bleiben sehr warscheinlich bei der RAB.

Ich möchte daran erinnern, wie oft die letzte Zeit der 628 nach Donaueschingen fuhr, obwohl auf der Linie Ulm-Donaueschingen eigentlich 2 * 612 den Normaleinsatz darstellen. Sprich, die freiwerdenden 612er werden in Ulm dringend gebraucht.


Grüße,

diezge

Re: Hmmm...

geschrieben von: Florian Ziese

Datum: 21.02.21 16:23

1.Bauserie schrieb:

146 227 schrieb:
> Außerdem ist es ja geplant das in Zukunft Basel SBB - Koblenz (CH) gefahren wird.

Das ist doch aber eine innerschweizer Linie, zwar auch Hochrhein, aber auf der Südseite...
Nein, schon auf der Nordseite. Wenn irgendwann mal Basel-Waldshut elektrifiziert ist und nochmal irgendwann der Herzstücktunnel in Basel gegraben sein sollte, dann ist die Idee, die heutige RB Basel-Waldshut nicht nur nach Basel SBB (und weiter zu leiten), sondern auch nach Koblenz durchzubinden. Ob das angesichts der Streckenlänge soviel Sinn macht mit durchgehendem Bummelzug statt Umstieg in Waldshut in den IRE sei dahingestellt. Aber es würde abgesehen von den Infrastrukturanpassungen in Waldshut keine zusätzlichen Zugkilometer erfordern.
Auf der Südseite wären hingegen einige Kilometer Mehrleistungen samt Fahrzeugen fällig und die Strecke müsste man auch herrichten.

Gruss

Florian
diezge schrieb:
1.Klasse schrieb:
Ist schon bekannt, wo die 612 dann eingesetzt werden? Oder sorgen die dann für Farbtupfer beim Bender?
Hallo,

die bleiben sehr warscheinlich bei der RAB.

Ich möchte daran erinnern, wie oft die letzte Zeit der 628 nach Donaueschingen fuhr, obwohl auf der Linie Ulm-Donaueschingen eigentlich 2 * 612 den Normaleinsatz darstellen. Sprich, die freiwerdenden 612er werden in Ulm dringend gebraucht.
Und sei es nur als Ersatz für die 245 zwischen Friedrichshafen und Basel...
Denn da habe ich doch die Befürchtung, dass da oft nicht genügend betriebsfähige 245 vorhanden sind. Und anstatt 218 oder 628 wären 612 als Reserve nicht schlecht.
Wobei man auch gar nicht so viele Fahrzeuge einspart. Bisher war das Land BaWü und die DB ja extrem geizig. Erst zu wenige 612 heranschaffen und dann nicht mal bereit sein, weitere nachzuordern als offensichtlich wurde, dass man sich verrechnet hat. Dass die Fahrgäste ständig unter der Fehlkalkulation leiden interessierte leider erst mal niemanden.
Ab nächstem Jahr hingegen teilt man vermutlich mit grosser Kelle aus und hat dank langer bis überlanger Wendezeiten eine vergleichsweise hohen Fahrzeugbedarf, weil immer viele Fahrzeuge in unprodktiven sehr langen Wendezeiten herumstehen.
Für den ich nenne es mal Grundtakt Ulm-Basel-Singen benötigt man heute als Minimalbedarf 10x 612, um daraus 5 Doppeltraktionen zu bilden (die fahren nicht immer planmässig doppelt, dafür müssen sie aber auch mal zum Tanken). Mit der Einkürzungen auf Friedrichshafen würden 8x 612 = 4 Doppeltraktionen reichen.
Bisher kenne ich keinen detailierten Fahrplan, aber nachdem was sich so bisher gelesen habe sieht es wohl so aus:
Bis Friedrichshafen trödeln die 245 so über die Strecke, dass sie dort ca. 25 min später eintreffen als heute. Ein direkte Wende ist dann nich mehr möglich, sondern mehr als 90 min Wendezeit. Machte eine Zuggarnitur mehr.
In Basel ist die gegenseitige Wende von den Zügen aus Friedrichshafen auf die nach Singen nicht mehr möglich, Wendezeit steigt von knap 30 auf 90 min, macht eine Zuggarnitur mehr. Und soll der Stundentakt Basel-Singen bleiben (dazu hat man allerdings noch nichts definitves gelesen, da allerdings der zumindest zweistündliche Erhalt der Anschlüsse nach Konstanz sicher im Werbegeblubbere erwähnt worden wäre wird das eher so sein) klappt die Kurzwendewende in Singen auch nicht mehr und es benötigt nochmals eine Zuggarnutur mehr.
In der Summe benötigt es also für Singen-Basel 3 statt 1,5 Zugarnituren, für Friedrichshafen-Basel 4 statt 2,5 Zuggarnituren.
Statt 8x 612 sind also zukünftig 6x 612 und 4x 245 nötig. Effektiv würde man so eine 612-Doppeltraktion durch 4x 245+Dosto ersetzen.
Klar sind länger Wendezeiten schön, aber überall Wendezeiten im Bereich 90 min sind dann doch eher zuviel. Gerade die 612 von Singen-Basel stehen etwa die Hälfte der Zeit in den Endbahnhöfen herum, das ist dann schon recht unproduktiv.
Auch im Vergleich zum Geiz der Vergangenheit mit zu knappem 612-Bestand. Die eingesparte 612-Doppeltraktion von Friedrichshafen-Ulm nach Singen für eine überschlagene Wende dort (6 min-Wende) hätte da viel gebracht, Basel und Friedrichshafen als 25 min-Wenden wären jetzt nicht so extrem kritisch.
Wobei es schon reichen würde, endlich mal in Singen einen Ersatzzug zu stationieren, der dann bei Verspätungen benutzt werden könnte, dann könnte die Kurzwende bleiben (die ja doch recht oft funktioniert). Da würde dann auch ein Solo-612 reichen und der zweite durch die Elektrifizierung eingesparten 612 könnte als zusätzliche Reserve nach Ulm, wenn man sich schon keine weiteren 612 von woanders holen will. Und eine Reseve für die ständig fehlenden 426 Singen-Schaffhausen hätte man auch noch nebenbei wenn die DB das denn intern verrechnet bekommt.

Nebenbei, gibt es jetzt eigentlich schon Infos zur Bodenseegürtelbahn-RB? Die vermisse ich schon die ganze Zeit und wenn etwas in den Jubelmeldungen nicht erwähnt wird, dann sieht es meist nicht so gut aus. Dort muss der Fahrplan ja auch komplett über den Haufen geschmissen werden, da der stark ausgebremste IRE nun voll in die RB-Trasse rauscht.

Gruss

Florian



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.02.21 17:05.
Wie immer werden die schlechten Nachrichten versteckt, so auch hier:

In den FAQ fand ich folgende Hinweise:
- IRE Basel - Friedrichshafen Fahrzeit ab 2022 + 20min
- IRE Basel - Friedrichshafen erreicht zwar kurzen Anschluss in Friedrichshafen zur BOB nach Aulendorf, aber es besteht ab 2022 eine Übergangszeit in Friedrichshafen zum RE nach Ulm von 15-20min

Fazit:
Die Reisezeiten von Singen, Radolfzell, Überlingen nach Ulm verlängern sich um ca. 25-30min!!!


Warum spricht das niemand aus?


Gruß,
Marko



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.02.21 17:13.
Na ja, die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt und durchgebundene Langläufer am Abend machen sicherlich Sinn. Aber all zu optimistisch bin ich leider nicht. Bei den 20-30 Min. Fahrzeitverlängerung, von denen ja auch in den FAQ zu lesen ist, werden viele Anschlüsse einfach nicht mehr klappen können. Bedeutet also wohl häufig eine Reisezeitverlängerung von 60 Min. oder mehr.

146 227 schrieb:Zitat
Die Frage @Timo_ ist was dein Ziel ist. München könntest du evtl. auch je nach Situation über Lindau erreichen. Außerdem müssen die 2h-IRE Basel - Singen mit 612 auch hin und wieder nach Ulm was für Abends/morgens spricht
Tja, mein Ziel ist (war) die weite Welt, bei Abfahrt nach 19 Uhr in Konstanz. Liegt durch die Pandemie im Moment brach, aber mit dem Anschluss an die späten ICE und diverse RE (früher CNL) bin ich mit dieser Verbindung von Konstanz in ca. vier Stunden in Augsburg/München oder in ca. fünf Stunden in Frankfurt gewesen. Ideal für Arbeit am nächsten Tag oder nach einem langen Tag in Konstanz. Und, da war ich auf jeden Fall auch nicht alleine. In Ulm sind immer einige Leute eingestiegen, die ich schon beim Umstieg in Radolfzell gesehen hatte.

Generell finde ich es schon heftig, dass etablierte und gut angenommene Angebote zurückgefahren werden. Aber, so ist es wohl. Früher (noch garnicht so lange her) konnte ich jede Nacht ohne Umstieg (!) von Duisburg oder Bielefeld per Nachtzug nach Kopenhagen, Prag oder Minsk fahren. Zu der Zeit hätte ich auch nicht gedacht, dass das irgendwann mal nicht mehr gehen würde. Die Zeiten ändern sich wohl...

Gruß

Timo
Hallo!

Florian Ziese schrieb:
Wobei man auch gar nicht so viele Fahrzeuge einspart. [...]
Ich beziehe mich mal auf alles, was du zum Thema Fahrzeuge und Umläufe geschrieben hast. Ich erinnere mich, dass Heiko in einem Beitrag zu dem Thema vor längerer Zeit mal so im Nebensatz erwähnt hat, dass man ja vielleicht eventuell bei der Umstellung des Konzeptes die Fahrplanlagen der IRE zwischen Friedrichshafen und Basel von einer Nullsymmetrie auf eine "30-Symmetrie" verschieben könnte. Ich weiß natürlich nicht, ob das nun tatsächlich so gemacht wird, aber sinnvoll wäre es ja, um wirklich viele Fahrzeuge einsparen zu können und nicht die ganzen 90-Minuten-Wendezeiten zu haben, die du genannt hast.

Mal rein hypothetisch:
- Der 245er-IRE würde z. B. etwa 8.49 in Basel abfahren, wäre dann etwa 11.07 in Friedrichshafen, könnte dann 11.53 wieder die Rückfahrt antreten und wäre dann 14.11 wieder in Basel. Um 14.49 startet der selbe Zug dann wieder, somit bräuchte man nur drei Dosto-Umläufe mit 245.
- Der 612er-Kurzläufer startet z.B. 9.49 in Basel, wäre nach neuem Fahrplan etwa 11.13 in Singen, und würde im Falle einer 30er-Symmetrie dann auch 11.47 wieder starten und wäre 13.11 wieder in Basel. Somit bräuchte es auch nur noch zwei 612er-Umläufe, und die Wendezeit in Singen wäre auch nicht mehr so knapp wie heute.

Wäre zumindest sinnvoll, das so umzusetzen, aber ich weiß es wie gesagt nicht.

Zitat
Nebenbei, gibt es jetzt eigentlich schon Infos zur Bodenseegürtelbahn-RB? Die vermisse ich schon die ganze Zeit und wenn etwas in den Jubelmeldungen nicht erwähnt wird, dann sieht es meist nicht so gut aus. Dort muss der Fahrplan ja auch komplett über den Haufen geschmissen werden, da der stark ausgebremste IRE nun voll in die RB-Trasse rauscht.
Genau daran hab ich auch schon gedacht. Da sich hierzu auch die FAQ in Schweigen hüllen, dürfte das ein "böses Erwachen" geben, mit noch katastrophaleren Anschlüssen in Radolfzell und Friedrichshafen als im heutigen Fahrplan, obwohl es ja schlechter ohnehin kaum geht...

Grüße

Die Murgtalbahn hat aufgepasst!

geschrieben von: Der Zeuge Desiros

Datum: 22.02.21 14:48

Hallo!

"Ich beziehe mich mal auf alles, was du zum Thema Fahrzeuge und Umläufe geschrieben hast. Ich erinnere mich, dass Heiko in einem Beitrag zu dem Thema vor längerer Zeit mal so im Nebensatz erwähnt hat, dass man ja vielleicht eventuell bei der Umstellung des Konzeptes die Fahrplanlagen der IRE zwischen Friedrichshafen und Basel von einer Nullsymmetrie auf eine "30-Symmetrie" verschieben könnte. Ich weiß natürlich nicht, ob das nun tatsächlich so gemacht wird, aber sinnvoll wäre es ja, um wirklich viele Fahrzeuge einsparen zu können und nicht die ganzen 90-Minuten-Wendezeiten zu haben, die du genannt hast."
So ist es. Ich bin begeistert - meine Beiträge werden gelesen!
Dadurch, dass eine Fahrtrichtung um 60 min "gedreht wird" (merkt in der Praxis kein Mensch, da alle anderen Systeme drumherum auch stündlich oder gar halbstündlich fahren) gibt es in Basel, Singen und Friedrichshafen stets 30-min-Wenden und keine 90-min-Wenden.

"Mal rein hypothetisch:
- Der 245er-IRE würde z. B. etwa 8.49 in Basel abfahren, wäre dann etwa 11.07 in Friedrichshafen, könnte dann 11.53 wieder die Rückfahrt antreten und wäre dann 14.11 wieder in Basel. Um 14.49 startet der selbe Zug dann wieder, somit bräuchte man nur drei Dosto-Umläufe mit 245.
- Der 612er-Kurzläufer startet z.B. 9.49 in Basel, wäre nach neuem Fahrplan etwa 11.13 in Singen, und würde im Falle einer 30er-Symmetrie dann auch 11.47 wieder starten und wäre 13.11 wieder in Basel. Somit bräuchte es auch nur noch zwei 612er-Umläufe, und die Wendezeit in Singen wäre auch nicht mehr so knapp wie heute."

Bingo! So geht das!
Damit hat die Murgtalbahn die Aufnahmeprüfung zum Verkehrsplaner bestanden!

Gruß

Heiko

https://www.desiro.net/Signatur-NE81.jpg

Re: Die Murgtalbahn hat aufgepasst!

geschrieben von: DieMurgtalbahn

Datum: 22.02.21 21:05

Guten Abend!

Der Zeuge Desiros schrieb:
Damit hat die Murgtalbahn die Aufnahmeprüfung zum Verkehrsplaner bestanden!
Das werte ich jetzt mal vorsichtig als Lob und fühle mich geehrt - vielen Dank! :) Und wenn ich auch im Studium alle Prüfungen bestehe, werde ich sogar tatsächlich mal Verkehrsplaner...

Eine Frage habe ich aber dennoch: War es nicht möglich, den neuen 425er-RE der Südbahn in Friedrichshafen fahrzeitentechnisch auf die neue Taktlage des IRE Basel-Friedrichshafen abzustimmen? Also z. B. mit einem bahnsteiggleichen 5-Minuten-Anschluss? Denn die geplanten 20 Minuten Wartezeit aus Richtung Basel nach Ulm und umgekehrt sind ja doch recht unattraktiv.

Grüße