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junglok13 schrieb:
Sieht man doch auch heute schon so: Nen RE Friedrichshafen Hafen - Ulm mit 2-3 650er am Abend. Den Durchlauf Basel - Lindau am Abend mit 612er. Meist sogar ein Trio 612er Ulm - Singen am Abend usw.... Ähnliches wird es sicherlich auch in Zukunft geben.
Guten Nachmittag,

das denke ich auch. Zumal längerfristig die HzL-Lints am mittleren und westlichen Bodensee fahren sollen, welche momentan auch schon durch ein RB-Fahrtenpaar Gammertingen-Sigmaringen-Aulendorf-Friedrichshafen im Fahrgastverkehr am Abend überführt werden.
Einzelschicksale werden da sicher wie heute schon außerhalb des Takts so gut wie möglich vernetzt.

Angenehme Grüße aus dem Süden. Entstört öfters mal Fahrkartenautomaten und kennt sich zwischen GeFo und HOA einigermaßen aus.
http://nils-ludewig.de/20200630_083127.jpg
1.Klasse schrieb:
Ist schon bekannt, wo die 612 dann eingesetzt werden? Oder sorgen die dann für Farbtupfer beim Bender?
Die paar 612er die frei werden, sollen den Rest verstärken - Eventuell gibt es so endlich mal keine fehlenden Zugteile mehr...

Gruß
Tz 4683
___________________

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Hmmm...

geschrieben von: 1.Bauserie

Datum: 21.02.21 15:37

Hallole!

146 227 schrieb:
> Außerdem ist es ja geplant das in Zukunft Basel SBB - Koblenz (CH) gefahren wird. 

Das ist doch aber eine innerschweizer Linie, zwar auch Hochrhein, aber auf der Südseite...

Gruß
1.Bauserie


Fahr lieber mit der BUNDESBAHN
1.Klasse schrieb:
Ist schon bekannt, wo die 612 dann eingesetzt werden? Oder sorgen die dann für Farbtupfer beim Bender?
Hallo,

die bleiben sehr warscheinlich bei der RAB.

Ich möchte daran erinnern, wie oft die letzte Zeit der 628 nach Donaueschingen fuhr, obwohl auf der Linie Ulm-Donaueschingen eigentlich 2 * 612 den Normaleinsatz darstellen. Sprich, die freiwerdenden 612er werden in Ulm dringend gebraucht.


Grüße,

diezge

Re: Hmmm...

geschrieben von: Florian Ziese

Datum: 21.02.21 16:23

1.Bauserie schrieb:

146 227 schrieb:
> Außerdem ist es ja geplant das in Zukunft Basel SBB - Koblenz (CH) gefahren wird.

Das ist doch aber eine innerschweizer Linie, zwar auch Hochrhein, aber auf der Südseite...
Nein, schon auf der Nordseite. Wenn irgendwann mal Basel-Waldshut elektrifiziert ist und nochmal irgendwann der Herzstücktunnel in Basel gegraben sein sollte, dann ist die Idee, die heutige RB Basel-Waldshut nicht nur nach Basel SBB (und weiter zu leiten), sondern auch nach Koblenz durchzubinden. Ob das angesichts der Streckenlänge soviel Sinn macht mit durchgehendem Bummelzug statt Umstieg in Waldshut in den IRE sei dahingestellt. Aber es würde abgesehen von den Infrastrukturanpassungen in Waldshut keine zusätzlichen Zugkilometer erfordern.
Auf der Südseite wären hingegen einige Kilometer Mehrleistungen samt Fahrzeugen fällig und die Strecke müsste man auch herrichten.

Gruss

Florian
diezge schrieb:
1.Klasse schrieb:
Ist schon bekannt, wo die 612 dann eingesetzt werden? Oder sorgen die dann für Farbtupfer beim Bender?
Hallo,

die bleiben sehr warscheinlich bei der RAB.

Ich möchte daran erinnern, wie oft die letzte Zeit der 628 nach Donaueschingen fuhr, obwohl auf der Linie Ulm-Donaueschingen eigentlich 2 * 612 den Normaleinsatz darstellen. Sprich, die freiwerdenden 612er werden in Ulm dringend gebraucht.
Und sei es nur als Ersatz für die 245 zwischen Friedrichshafen und Basel...
Denn da habe ich doch die Befürchtung, dass da oft nicht genügend betriebsfähige 245 vorhanden sind. Und anstatt 218 oder 628 wären 612 als Reserve nicht schlecht.
Wobei man auch gar nicht so viele Fahrzeuge einspart. Bisher war das Land BaWü und die DB ja extrem geizig. Erst zu wenige 612 heranschaffen und dann nicht mal bereit sein, weitere nachzuordern als offensichtlich wurde, dass man sich verrechnet hat. Dass die Fahrgäste ständig unter der Fehlkalkulation leiden interessierte leider erst mal niemanden.
Ab nächstem Jahr hingegen teilt man vermutlich mit grosser Kelle aus und hat dank langer bis überlanger Wendezeiten eine vergleichsweise hohen Fahrzeugbedarf, weil immer viele Fahrzeuge in unprodktiven sehr langen Wendezeiten herumstehen.
Für den ich nenne es mal Grundtakt Ulm-Basel-Singen benötigt man heute als Minimalbedarf 10x 612, um daraus 5 Doppeltraktionen zu bilden (die fahren nicht immer planmässig doppelt, dafür müssen sie aber auch mal zum Tanken). Mit der Einkürzungen auf Friedrichshafen würden 8x 612 = 4 Doppeltraktionen reichen.
Bisher kenne ich keinen detailierten Fahrplan, aber nachdem was sich so bisher gelesen habe sieht es wohl so aus:
Bis Friedrichshafen trödeln die 245 so über die Strecke, dass sie dort ca. 25 min später eintreffen als heute. Ein direkte Wende ist dann nich mehr möglich, sondern mehr als 90 min Wendezeit. Machte eine Zuggarnitur mehr.
In Basel ist die gegenseitige Wende von den Zügen aus Friedrichshafen auf die nach Singen nicht mehr möglich, Wendezeit steigt von knap 30 auf 90 min, macht eine Zuggarnitur mehr. Und soll der Stundentakt Basel-Singen bleiben (dazu hat man allerdings noch nichts definitves gelesen, da allerdings der zumindest zweistündliche Erhalt der Anschlüsse nach Konstanz sicher im Werbegeblubbere erwähnt worden wäre wird das eher so sein) klappt die Kurzwendewende in Singen auch nicht mehr und es benötigt nochmals eine Zuggarnutur mehr.
In der Summe benötigt es also für Singen-Basel 3 statt 1,5 Zugarnituren, für Friedrichshafen-Basel 4 statt 2,5 Zuggarnituren.
Statt 8x 612 sind also zukünftig 6x 612 und 4x 245 nötig. Effektiv würde man so eine 612-Doppeltraktion durch 4x 245+Dosto ersetzen.
Klar sind länger Wendezeiten schön, aber überall Wendezeiten im Bereich 90 min sind dann doch eher zuviel. Gerade die 612 von Singen-Basel stehen etwa die Hälfte der Zeit in den Endbahnhöfen herum, das ist dann schon recht unproduktiv.
Auch im Vergleich zum Geiz der Vergangenheit mit zu knappem 612-Bestand. Die eingesparte 612-Doppeltraktion von Friedrichshafen-Ulm nach Singen für eine überschlagene Wende dort (6 min-Wende) hätte da viel gebracht, Basel und Friedrichshafen als 25 min-Wenden wären jetzt nicht so extrem kritisch.
Wobei es schon reichen würde, endlich mal in Singen einen Ersatzzug zu stationieren, der dann bei Verspätungen benutzt werden könnte, dann könnte die Kurzwende bleiben (die ja doch recht oft funktioniert). Da würde dann auch ein Solo-612 reichen und der zweite durch die Elektrifizierung eingesparten 612 könnte als zusätzliche Reserve nach Ulm, wenn man sich schon keine weiteren 612 von woanders holen will. Und eine Reseve für die ständig fehlenden 426 Singen-Schaffhausen hätte man auch noch nebenbei wenn die DB das denn intern verrechnet bekommt.

Nebenbei, gibt es jetzt eigentlich schon Infos zur Bodenseegürtelbahn-RB? Die vermisse ich schon die ganze Zeit und wenn etwas in den Jubelmeldungen nicht erwähnt wird, dann sieht es meist nicht so gut aus. Dort muss der Fahrplan ja auch komplett über den Haufen geschmissen werden, da der stark ausgebremste IRE nun voll in die RB-Trasse rauscht.

Gruss

Florian



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.02.21 17:05.
Wie immer werden die schlechten Nachrichten versteckt, so auch hier:

In den FAQ fand ich folgende Hinweise:
- IRE Basel - Friedrichshafen Fahrzeit ab 2022 + 20min
- IRE Basel - Friedrichshafen erreicht zwar kurzen Anschluss in Friedrichshafen zur BOB nach Aulendorf, aber es besteht ab 2022 eine Übergangszeit in Friedrichshafen zum RE nach Ulm von 15-20min

Fazit:
Die Reisezeiten von Singen, Radolfzell, Überlingen nach Ulm verlängern sich um ca. 25-30min!!!


Warum spricht das niemand aus?


Gruß,
Marko



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.02.21 17:13.
Na ja, die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt und durchgebundene Langläufer am Abend machen sicherlich Sinn. Aber all zu optimistisch bin ich leider nicht. Bei den 20-30 Min. Fahrzeitverlängerung, von denen ja auch in den FAQ zu lesen ist, werden viele Anschlüsse einfach nicht mehr klappen können. Bedeutet also wohl häufig eine Reisezeitverlängerung von 60 Min. oder mehr.

146 227 schrieb:Zitat
Die Frage @Timo_ ist was dein Ziel ist. München könntest du evtl. auch je nach Situation über Lindau erreichen. Außerdem müssen die 2h-IRE Basel - Singen mit 612 auch hin und wieder nach Ulm was für Abends/morgens spricht
Tja, mein Ziel ist (war) die weite Welt, bei Abfahrt nach 19 Uhr in Konstanz. Liegt durch die Pandemie im Moment brach, aber mit dem Anschluss an die späten ICE und diverse RE (früher CNL) bin ich mit dieser Verbindung von Konstanz in ca. vier Stunden in Augsburg/München oder in ca. fünf Stunden in Frankfurt gewesen. Ideal für Arbeit am nächsten Tag oder nach einem langen Tag in Konstanz. Und, da war ich auf jeden Fall auch nicht alleine. In Ulm sind immer einige Leute eingestiegen, die ich schon beim Umstieg in Radolfzell gesehen hatte.

Generell finde ich es schon heftig, dass etablierte und gut angenommene Angebote zurückgefahren werden. Aber, so ist es wohl. Früher (noch garnicht so lange her) konnte ich jede Nacht ohne Umstieg (!) von Duisburg oder Bielefeld per Nachtzug nach Kopenhagen, Prag oder Minsk fahren. Zu der Zeit hätte ich auch nicht gedacht, dass das irgendwann mal nicht mehr gehen würde. Die Zeiten ändern sich wohl...

Gruß

Timo
Hallo!

Florian Ziese schrieb:
Wobei man auch gar nicht so viele Fahrzeuge einspart. [...]
Ich beziehe mich mal auf alles, was du zum Thema Fahrzeuge und Umläufe geschrieben hast. Ich erinnere mich, dass Heiko in einem Beitrag zu dem Thema vor längerer Zeit mal so im Nebensatz erwähnt hat, dass man ja vielleicht eventuell bei der Umstellung des Konzeptes die Fahrplanlagen der IRE zwischen Friedrichshafen und Basel von einer Nullsymmetrie auf eine "30-Symmetrie" verschieben könnte. Ich weiß natürlich nicht, ob das nun tatsächlich so gemacht wird, aber sinnvoll wäre es ja, um wirklich viele Fahrzeuge einsparen zu können und nicht die ganzen 90-Minuten-Wendezeiten zu haben, die du genannt hast.

Mal rein hypothetisch:
- Der 245er-IRE würde z. B. etwa 8.49 in Basel abfahren, wäre dann etwa 11.07 in Friedrichshafen, könnte dann 11.53 wieder die Rückfahrt antreten und wäre dann 14.11 wieder in Basel. Um 14.49 startet der selbe Zug dann wieder, somit bräuchte man nur drei Dosto-Umläufe mit 245.
- Der 612er-Kurzläufer startet z.B. 9.49 in Basel, wäre nach neuem Fahrplan etwa 11.13 in Singen, und würde im Falle einer 30er-Symmetrie dann auch 11.47 wieder starten und wäre 13.11 wieder in Basel. Somit bräuchte es auch nur noch zwei 612er-Umläufe, und die Wendezeit in Singen wäre auch nicht mehr so knapp wie heute.

Wäre zumindest sinnvoll, das so umzusetzen, aber ich weiß es wie gesagt nicht.

Zitat
Nebenbei, gibt es jetzt eigentlich schon Infos zur Bodenseegürtelbahn-RB? Die vermisse ich schon die ganze Zeit und wenn etwas in den Jubelmeldungen nicht erwähnt wird, dann sieht es meist nicht so gut aus. Dort muss der Fahrplan ja auch komplett über den Haufen geschmissen werden, da der stark ausgebremste IRE nun voll in die RB-Trasse rauscht.
Genau daran hab ich auch schon gedacht. Da sich hierzu auch die FAQ in Schweigen hüllen, dürfte das ein "böses Erwachen" geben, mit noch katastrophaleren Anschlüssen in Radolfzell und Friedrichshafen als im heutigen Fahrplan, obwohl es ja schlechter ohnehin kaum geht...

Grüße

Die Murgtalbahn hat aufgepasst!

geschrieben von: Der Zeuge Desiros

Datum: 22.02.21 14:48

Hallo!

"Ich beziehe mich mal auf alles, was du zum Thema Fahrzeuge und Umläufe geschrieben hast. Ich erinnere mich, dass Heiko in einem Beitrag zu dem Thema vor längerer Zeit mal so im Nebensatz erwähnt hat, dass man ja vielleicht eventuell bei der Umstellung des Konzeptes die Fahrplanlagen der IRE zwischen Friedrichshafen und Basel von einer Nullsymmetrie auf eine "30-Symmetrie" verschieben könnte. Ich weiß natürlich nicht, ob das nun tatsächlich so gemacht wird, aber sinnvoll wäre es ja, um wirklich viele Fahrzeuge einsparen zu können und nicht die ganzen 90-Minuten-Wendezeiten zu haben, die du genannt hast."
So ist es. Ich bin begeistert - meine Beiträge werden gelesen!
Dadurch, dass eine Fahrtrichtung um 60 min "gedreht wird" (merkt in der Praxis kein Mensch, da alle anderen Systeme drumherum auch stündlich oder gar halbstündlich fahren) gibt es in Basel, Singen und Friedrichshafen stets 30-min-Wenden und keine 90-min-Wenden.

"Mal rein hypothetisch:
- Der 245er-IRE würde z. B. etwa 8.49 in Basel abfahren, wäre dann etwa 11.07 in Friedrichshafen, könnte dann 11.53 wieder die Rückfahrt antreten und wäre dann 14.11 wieder in Basel. Um 14.49 startet der selbe Zug dann wieder, somit bräuchte man nur drei Dosto-Umläufe mit 245.
- Der 612er-Kurzläufer startet z.B. 9.49 in Basel, wäre nach neuem Fahrplan etwa 11.13 in Singen, und würde im Falle einer 30er-Symmetrie dann auch 11.47 wieder starten und wäre 13.11 wieder in Basel. Somit bräuchte es auch nur noch zwei 612er-Umläufe, und die Wendezeit in Singen wäre auch nicht mehr so knapp wie heute."

Bingo! So geht das!
Damit hat die Murgtalbahn die Aufnahmeprüfung zum Verkehrsplaner bestanden!

Gruß

Heiko

https://www.desiro.net/Signatur-NE81.jpg

Re: Die Murgtalbahn hat aufgepasst!

geschrieben von: DieMurgtalbahn

Datum: 22.02.21 21:05

Guten Abend!

Der Zeuge Desiros schrieb:
Damit hat die Murgtalbahn die Aufnahmeprüfung zum Verkehrsplaner bestanden!
Das werte ich jetzt mal vorsichtig als Lob und fühle mich geehrt - vielen Dank! :) Und wenn ich auch im Studium alle Prüfungen bestehe, werde ich sogar tatsächlich mal Verkehrsplaner...

Eine Frage habe ich aber dennoch: War es nicht möglich, den neuen 425er-RE der Südbahn in Friedrichshafen fahrzeitentechnisch auf die neue Taktlage des IRE Basel-Friedrichshafen abzustimmen? Also z. B. mit einem bahnsteiggleichen 5-Minuten-Anschluss? Denn die geplanten 20 Minuten Wartezeit aus Richtung Basel nach Ulm und umgekehrt sind ja doch recht unattraktiv.

Grüße
Seiten: 1 2 All Angemeldet: -