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UVP-Verbund vom 15.2.2021


Die Firma Strobel Quarzsand GmbH plant den Neubau bzw. die Reaktivierung eines Anschlussgleises mit Neubau eines Verladeturms an der Bahnlinie Weiden-Nürnberg in Höhe des Werksgeländes Freihungsand. Mit den Baumaßnahmen soll ein Teil des Abtransports hochwertiger, aufbereiteter Sande von der Straße auf die Schiene verlagert werden. Im Rahmen der Maßnahme erfolgt der Neubau einer Einhausung im Verladebereich (mit Asphaltierung der Gleise in diesem Bereich), die Reaktivierung des bestehenden Gleises im östlichen Teil und der Neubau eines Rangiergleises in westlicher Richtung mit begleitendem Rangierweg und Zaunanlage.

>>> UVP-Prüfung


Gruß,
Marko



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.02.21 19:47.
Weiche ist zwar noch drin, aber sonst ist da doch gar kein Platz, insbesondere auch, weil eine Straße Werksgelände und Gleise trennt! :-(

Re: Alter Zeitungsartikel dazu

geschrieben von: Siggis Malz

Datum: 19.02.21 22:18

Danke für den Artikel, gut dass das jetzt endlich passiert.
Viel einfacher wirds von den Voraussetzungen von Gütern, Lage der Fabrik, Anfahrbarkeit seitens DB und Co. nicht mehr.

Schön, dass man das jetzt hier nutzt.
Bruder_T schrieb:
Weiche ist zwar noch drin, aber sonst ist da doch gar kein Platz, insbesondere auch, weil eine Straße Werksgelände und Gleise trennt! :-(
???
Wo ist das Problem?
Der wird mit umgedrehter Weiche neu errichtet und das Gleis soll einasphaltiert werden. Auch sehe ich nicht, wo da eine Straße das Werksgelände von den Gleisen trennt. Der Asphalt dort längs ist mit Sicherheit keine öffentliche Straße sondern Teil der Werkserschließung. Allenfalls spannend wird, wo genau die Weiche engebaut werden soll, ob vor oder hinter dem Bü. Da es 600m lang erden soll, müsste man es ggf. vor dem Bü ausfädeln. Das wäre dann etwas aufwendiger.
Henra schrieb:
Bruder_T schrieb:
Weiche ist zwar noch drin, aber sonst ist da doch gar kein Platz, insbesondere auch, weil eine Straße Werksgelände und Gleise trennt! :-(
Auch sehe ich nicht, wo da eine Straße das Werksgelände von den Gleisen trennt. Der Asphalt dort längs ist mit Sicherheit keine öffentliche Straße sondern Teil der Werkserschließung.
Der Asphalt dort erschließt die westlich des Werks befindliche Kleinsiedlung "Weiherhäusl". Er ist also mit ziemlicher Sicherheit als öffentlicher Verkehrsweg (welcher Klassifizierung auch immer) gewidmet oder es besteht zumindest ein öffentliches Wegerecht.

Das dürfte aber für den Gleisanschluss kein Problem sein, zumindest wird es in dem verlinkten alten Zeitungsartikel nicht als solches gesehen.
Hallo zusammen,

eine interessante Nachricht. Voraussetzung für die "neue" Sandverladung ist jedoch auch, das der oder die Empfänger "auf der anderen Seite" über einen Gleisanschluss verfügen.
Vielleicht weis ein Ortskundiger über die Empfänger hier mehr.

Gruß von Michael
Ich habe die Stelle in dem Video irgendwie verpasst, kann sie mir jemand bitte zeigen?!

Danke!

Quelle: YouTube

Die Anschlussstelle im verlinkten Video

geschrieben von: LoneStarr27

Datum: 20.02.21 14:52

Bruder_T schrieb:
Ich habe die Stelle in dem Video irgendwie verpasst, kann sie mir jemand bitte zeigen?!
Bei 1:09:14 ist die Abzweigweiche über dem Lokvorbau schwach zu erkennen. Die sieht man aber wirklich nur, wenn man weiß, daß da was ist.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 20.02.21 14:52.

Re: Die Anschlussstelle im verlinkten Video

geschrieben von: Bruder_T

Datum: 20.02.21 14:57

LoneStarr27 schrieb:
Bruder_T schrieb:
Ich habe die Stelle in dem Video irgendwie verpasst, kann sie mir jemand bitte zeigen?!
Bei 1:09:14 ist die Abzweigweiche über dem Lokvorbau schwach zu erkennen. Die sieht man aber wirklich nur, wenn man weiß, daß da was ist.
Stimmt, danke! Hatte mir irgendwie schon gedacht, dass das die Firma ist, aber keine Weiche gesehen! ;-)

Re: Die Anschlussstelle im verlinkten Video

geschrieben von: Flauschi

Datum: 20.02.21 16:38

140000 Tonnen klingt viel und ist es auch. Wie lange reichen da die Reserven?

Re: Die Anschlussstelle im verlinkten Video

geschrieben von: LoneStarr27

Datum: 20.02.21 17:01

Flauschi schrieb:
140000 Tonnen klingt viel und ist es auch. Wie lange reichen da die Reserven?
Wieviel die Lagerstätte dort hergibt, habe ich jetzt auf die Schnelle nicht herausbekommen. 140 000 Jahrestonnen auf jeweils 1000 t pro Zug aufgeteilt ergibt pro Woche knapp 3 Züge a 15 bis 16 Wagen, je nach Streckenklasse.
Henra schrieb:
Allenfalls spannend wird, wo genau die Weiche engebaut werden soll, ob vor oder hinter dem Bü. Da es 600m lang werden soll, müsste man es ggf. vor dem Bü ausfädeln. Das wäre dann etwas aufwendiger.
Ich habe mir mal anhand der vorhandenen Informationen eine denkbare Lösung zusammengepusselt. Gegeben sind 1000 t Ladung pro Zug. Das wären etwa 15 bis 16 Wagen. Ein Eaos- Wagen ist rund 14 m lang. Inklusive Lok also knapp 250 m Zuglänge. Das zu bauende Gleis soll 600 m lang sein. Vom jetzigen östlichen Gleisendabschluss gesehen wäre das westliche Ende ungefähr dort, wo die jenseits der Strecke verlaufende Straße nach Nordwesten abknickt. Die Anschlussweiche wird nach meiner Vermutung so platziert, daß das Anschlussgleis in eine jeweils gleichlange östliche und westliche Hälfte geteilt wird. Das wäre etwa in Höhe der jetzigen westlichen Grenze des Firmengeländes. Der Verladeturm würde sich kurz hinter der Weiche im östlichen Gleis befinden.
Der Ablauf der Bedienung wäre dann folgendermaßen: die Bedienfahrt fährt in das westliche Anschlussgleis ein. Mit dem Rangiertraktor wird der Wagenzug in das östliche Gleis gezogen. Danach kann die Lok wieder nach Freihung abfahren. Anschließend wird der Wagenzug wieder in das westliche Gleis gedrückt und dabei beladen. Am Ende befindet sich der beladene Zug im westlichen Gleis und kann dort wieder abgeholt werden.

Gruß Thomas
Schienenmog416 schrieb:Zitat:
Hallo zusammen,

eine interessante Nachricht. Voraussetzung für die "neue" Sandverladung ist jedoch auch, das der oder die Empfänger "auf der anderen Seite" über einen Gleisanschluss verfügen.
Vielleicht weis ein Ortskundiger über die Empfänger hier mehr.

Gruß von Michael
Hallo Michael,

die Firma PCI Augsburg benötigt sehr große Mengen Quarzsand für ihre Produkte. Sie hat auch eine recht ansehnliche Schieneninfrastruktur,
welche bis vor ca. 10 Jahren sehr oft durch die Augsburger Localbahn bedient wurde. Es wurde wohl auch Güterverkehr zum Zweigwerk in
Hamm/ Westfalen betrieben.
Leider hab ich da (Augsburg) schon länger keinen Bahntransport mehr gesehen. Letztes Jahr haben die dafür einen Logistikneubau mit Ladebuchten
in Betrieb genommen, um noch mehr LKWs abwickeln zu können.
Bahntransport würde aus meiner Sicht da aber nach wie vor Problemlos gehen.

Gruß
Markus
Warum bleibt die Lok nicht einfach im Anschlußgleis. In Freihung blockiert sie nur die Überholmöglichkeit da keine weitern Gleise vorhanden sind. Oder findet der Verkehr nachts statt?
Flauschi schrieb:
Warum bleibt die Lok nicht einfach im Anschlußgleis. In Freihung blockiert sie nur die Überholmöglichkeit da keine weitern Gleise vorhanden sind. Oder findet der Verkehr nachts statt?
Ziemlich sicher, dass das nur so daher gesagt wurde.
Die Lok geht wenn mich nicht alle betriebswirtschaftlichen Pferde treten, für die Zeit zurück nach Weiden, Marktredwitz oder wo man sie eben gerade braucht.
Ich weiß leider nicht welche Gravitas, bzw. V90 DB Cargo (wenns die denn überhaupt werden) da in der Gegend stehen hat.
Auch die ellenlange Beladungszeit kann eigentlich nicht stimmen. Im Betonwerk Kreßbronn dauert die Entladung des Kieszuges aus Roßberg gerade mal eine halbe Stunde.
Die Beladezeit ist ja auch eine Frage der Technik.
Es wird ja scheinbar nicht aus einem größeren Bunker über dem Gleis beladen sondern direkt vom aus dem Werk kommenden Förderband.
Zum einen geht ja aus dem Artikel nicht hervor wie dieses gespeist wird und was es in der Stunde leistet - zum anderen wird es auch öfters angehalten werden müssen.



Natürlich können auch lange Züge in kurzer Zeit beladen werden - ist alles eine Frage der Technik...
Aber man will ja nicht die halbe Oberpfalz verladen 😉

https://imagizer.imageshack.com/img266/7226/bericht5.jpg

Black Thunder Mine West loadout in Wyoming.
Die beiden Silos fassen 31751t Kohle, also etwa 2 Zugladungen.
Die im Osten der Staaten tätige CSX spezifiziert für neue Ganzzug-Beladeanlagen ihrer Kunden eine Leistung von 4000-5000 short tons (3629-4536 metrische Tonnen) in der Stunde



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.02.21 13:39.
Flauschi schrieb:
Auch die ellenlange Beladungszeit kann eigentlich nicht stimmen. Im Betonwerk Kreßbronn dauert die Entladung des Kieszuges aus Roßberg gerade mal eine halbe Stunde.
Erstens gehts hier um die Beladung, nicht um die Entladung.
Zweitens hängt die Zeit sowohl von der Technik (Silo mit größerem Vorrat über dem Gleis, Förderband, ... ab), andererseits auch von der Art der verwendeten Wagen und Zahl der nötigen Rangiervorgänge.
Bruder_T schrieb:
Weiche ist zwar noch drin, aber sonst ist da doch gar kein Platz, insbesondere auch, weil eine Straße Werksgelände und Gleise trennt! :-(
Warum siehst du ein Problem hinsichtlich Straße und Platz etc? Die Aktuelle Infrastruktur würde doch auch gehen, wäre nur halt nicht ganz so praktikabel.
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