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Tach zusammen,

nun steht der Sieger der Ausschreibung fest, und Ende des Jahres wird das dritte Empfangsgebäude in Rheydt platt gemacht:

http://bilder.nrwbahnarchiv.bplaced.net/2004/124_2477.JPG
Zustand 2014 (c) Andre Joost

Mehr zum Verfahren auf den Seiten der EWMG:

[www.ewmg.de]

[www.ewmg.de]

Bilder des neuen Gebäudes gibts auch bei der Rheinischen Post, Maas-Rhein-Zeitung und beim Immobilienmanager.

Gruß,
Andre Joost



5-mal bearbeitet. Zuletzt am 18.02.21 15:21.

Andere Verwendung?

geschrieben von: traktionsumrichter

Datum: 18.02.21 15:27

Andre Joost schrieb:
Tach zusammen,

nun steht der Sieger der Ausschreibung fest, und Ende des Jahres wird das dritte Empfangsgebäude in Rheydt platt gemacht:

[bilder.nrwbahnarchiv.bplaced.net]
Zustand 2014 (c) Andre Joost

Mehr zum Verfahren auf den Seiten der EWMG:

[www.ewmg.de]

[www.ewmg.de]

Bilder des neuen Gebäudes gibts auch bei der Rheinischen Post, Maas-Rhein-Zeitung und beim Immobilienmanager.

Gruß,
Andre Joost
Hat man vorher genauestens geprüft, ob man die frei werdende Fläche nicht für andere Bahnanlagen weiter verwenden könnte? Bspw als Fläche, die notwendig für eine Infrastrukturausweitung werden könnte? Oder hat man das gar nicht in Betracht gezogen, weil den Politikern die Bahninfra ein Dorn im Auge ist?

Re: Andere Verwendung?

geschrieben von: Andre Joost

Datum: 18.02.21 15:56

traktionsumrichter schrieb:
Hat man vorher genauestens geprüft, ob man die frei werdende Fläche nicht für andere Bahnanlagen weiter verwenden könnte? Bspw als Fläche, die notwendig für eine Infrastrukturausweitung werden könnte? Oder hat man das gar nicht in Betracht gezogen, weil den Politikern die Bahninfra ein Dorn im Auge ist?
An den Bahnanlagen wird doch garnichts geändert! Nur das Gebäude kommt weg. Die Flieger landen oben auf dem neuen Gebäude.

Wenigstens träumt man hier nicht von Seilbahnen ;-)

Gruß,
Andre Joost

Re: Andere Verwendung?

geschrieben von: gezi

Datum: 18.02.21 16:26

Da die Stadt das Gebäude ja 2016 von der Deutschen Bahn gekauft hat: Warum genau hätte sie eine weitere Verwendung für andere Bahnanlagen oder Infrastrukturen prüfen sollen? Wenn ich eine Immobilie kaufe, prüfe ich doch auch nicht, ob der Verkäufer sie nicht besser für eigene Zwecke weiterverwendet hätte. Ist diese Beschimpfung von Politikern, die eine gammelnde Immobilie aufwerten - und zwar ausdrücklich als Empfangstor von zentraler Bedeutung für Bahnreisende - nicht ein bisschen billig?
Auch eine sinnvolle Zweitnutzung eines Bahnhofs meines Erachtens nach.
Das Sicherheitsgefühl wird definitiv steigen und so lange der Heli da nur selten landen wird (wovon ich mal stark ausgehe?), ist das auch nicht unbedingt nachteilig zu sehen.

Generell bin ich ja dafür "kleinere" Bahnstationen gerade dadurch aufzuwerten, dass man sie mit Leben füllt, der anderweitig Nutzen für das Bahnhofsgebäude bringt.
Man braucht eben für Bahnzwecke nicht mehr die großen Bauten von früher.

Ein solcher Entwurf wirkt dann trotz bahnfremder Nutzung als "Tor" bzw. markantes Gebäude mit Symbolkraft.
Paderborns neues EG wird ja ähnlich, vielleicht langweilig, aber Fremdnutzung erhöht den Nutzen für große Bauten.


Und solange es dann noch Sanitäranlagen und etwas zum trinken/kauen gibt, sind doch die meisten Leute inklusive mir mittlerweile happy.
Siggis Malz schrieb:
so lange der Heli da nur selten landen wird (wovon ich mal stark ausgehe?), ist das auch nicht unbedingt nachteilig zu sehen.

Eine von mir nicht verlinkte Zeitung zitiert den EWMG-Chef mit den Worten:
"Wir gehen davon aus, dass Flugtaxis in zehn Jahren ein gängiges Verkehrsmittel sind, und wollen das schon mal mitplanen."

Wie man diese Flugtaxis wirtschaftlich und CO2-neutral betreiben will, kann ich mir nicht so recht vorstellen. Mehr als ein Heli gleichzeitig kann da jedenfalls nicht starten oder landen.

Gruß,
Andre Joost
Hallo,
in der neuesten ADAC Motorwelt wird auch über Lufttaxis und ähnlichen Unsinn berichtet.
Auch von senkrecht startenden Fliegern ist da die Rede und Drohnen für alle möglichen Zwecke, alles angeblich in 10 Jahren völlig normal über deutschen Großstädten, natürlich völlig autonom fliegend, auch mit Passagieren.
Das Heft gibt es ab sofort bei Edeka und Netto.
Ist auch eine Doppelseite über den neuen 13-Teiler ICE drin, mit einem Denkfehler im Text: Der Antrieb wäre im Zug verteilt in den Powercars, damit er in der Länge nach Bedarf variiert werden könne. Theoretisch ja, aber praktisch wegen der Zulassung wohl nicht, es geht nur der 1:1 Austausch von Waggons und Powercars. Aber wie soll ein Autoredakteur das auch wissen...
Wer früher mit Drachen gespielt hat, kennt die Unterschiede beim Wind in verschidenen Höhen. Unten schon völlige Flaute und oben noch fix Wind.
Dazu kann es noch Aufwinde geben usw. Ein normaler Hubschrauber hat da in der Stadt ja schon gut zu tun, wenn er sauber landen will.
Ich halte den ganzen Kram mit diesen Leicht Luftfahrzeugen über Städten für wenig realistisch.
Das ist für mich das Denken im Sinne des Kapitalismus: es müssen immer neue Dinge produziert und gekauft werden, egal ob sinnvoll oder nicht.
Dummerweise kann alles, was fliegen kann, durch die Schwerkraft auch wieder recht flott runterfallen.
Rettungssysteme, wie bei den UL Fliegern mit Fallschirm, funktionieren manchmal, aber eben nicht immer.
Den Punkt der Landung ist hier dann auch nicht mehr wählbar.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 18.02.21 23:58.
Super Idee.Wird dann der sicherste Bahnhof Deutschlands sein.
Lok35 schrieb:
Super Idee.Wird dann der sicherste Bahnhof Deutschlands sein.
Wenn man bedenkt, dass hier jedes zweite Wochenende die Hooligans auf die Bahn und zurück verladen werden. ist das sicherlich sinnvoll.

Gruß,
Andre Joost
Hallo allerseits.

Also ich muss sagen, ich bin entzückt!
Was hatte ich neulich wieder herumkeifen müssen, wegen dieses Nicht-Entwurfs für "Pa.., Pa.., Paderborn..."?
Zur Erinnerung: Bei dem Entwurf für den neuen Hauptbahnhof Paderborns fehlt es sogar an der Mindestanforderung einen Zweckbau entweder irgendwie für seinen Zweck kenntlich zu machen oder ihm eine gewisse Nuance zu verleihen damit man ihn in seinem Quartier nicht übersieht.
Fiktiver Telefonanruf in der Zukunft...
Reisender: "Wo bist Du? Ich stehe hier schon eine ganze Weile vor dem Bahnhof"
Abholer: "Ich finde den Bahnhof nicht! Navi sagt, er sei hier ganz in der Nähe. Aber ich komme ständig nur an einem Hotel vorbei..."

Letztlich musste ich dann in der Not sogar selbst zu Wachsmalkreide und Pinsel greifen:
[www.drehscheibe-online.de]


Dagegen:

Was für ein Lichtblick ist dieser Entwurf für Rheydt!?

Den Entwurf finde ich jedenfalls toll und er ist wie Balsam auf meine - von deutscher Architekturverweigerung gepeinigte - Ästhetik-Seele!!

Alleine schon das bildliche Aufbrechen dieser allgemeinen, kubischen Zwangsneurose ist dermaßen eine Befreiung, dass man beim Betrachten sichtlich erleichtert aufatmet.
Ein raumgestalterischer Schachzug der optisch aneckt und sich gleichzeitig doch perfekt an der ihm zugeteilten Scholle anpasst.

Und wenn jetzt der eine oder andere nölt: "Das habe ich doch schon irgendwo mal gesehen!"
Ja, richtig. Aber meine Antwort darauf: "Das darf man gerne öfters sehen, als nur diese blöden, einfältigen Bauklötzchen!"
So dachte man sicherlich auch in Oslo als dieses, quasi geistige Vorbild des Rheydter Entwurfs erschaffen wurde:

[www.visitoslo.com]

Auch die vertikalen Grünflächen sind keine Neuerfindung bei diesem Entwurf, aber dennoch ein weiteres Gestaltungsmerkmal das das Gebäude aufwertet.
In Mailand sieht das so aus: [de.wikipedia.org]

Und wer sich jetzt über den Flugtaxi-Landeplatz lustig macht: Bitte sehr, meinetwegen.
Das ist in diesem Fall nicht kriegsentscheidend. Manchmal helfen aber solche "Gimmicks" einem Entwurf noch den letzten Schliff zu geben. So wurde die Turmspitze des Empire Statebuilding in New York angeblich in der Form gestaltet, das diese auch als Ankerplatz eines Luftschiffes dienen könnte. Bekanntlich hat dort bis heute noch kein Zeppelin angelegt (alleine die Winde da oben...), doch war diese Bauform mit ausschlaggebend um dem Gebäude sein ikonisches Aussehen zu verleihen.


Deshalb rufe ich der Welt zu: Baut mehr Bahnhöfe, wie Rheydt!!!

Gute Architektur tut uns allen gut.
Verstanden? Oder anders gefragt: "All rheydt?"


Grüße,
Dirk

PS. Ähm, was ist eigentlich ein Rheydt? Und heißt ein Rheydter nicht seit längerem schon Twix? (Sorry, der MUSSTE sein)
Fragen über Fragen...



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 23.02.21 19:25.

Re: Andere Verwendung?

geschrieben von: Pio

Datum: 23.02.21 20:35

Ist halt rechtlich nicht ganz so einfach.
Wer ein Empfangsgebäude oder anderes Gebäude kauft, sollte prüfen oben es vom Bahnbetrieb freigestellt ist/wird.

Zwei Trapeze pro Bahnhof statt zwei einfacher Weichenverbindungen !!!




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 23.02.21 20:39.
Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten, aber deine Ausführungen kann ich unabhängig davon nicht nachvollziehen. Du beschwert dich darüber, dass der Entwurf für Paderborn angeblich nicht als Bahnhof erkennbar wäre, jubelst aber den Entwurf für Rheydt hoch? Für mich ist der Paderborner Entwurf eindeutig besser als Bahnhof zu erkennen. Mir gefällt Rhyedt auch besser, aber darum geht es dabei nicht.
Hallo.

MrEnglish schrieb:
Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten, aber deine Ausführungen kann ich unabhängig davon nicht nachvollziehen. Du beschwert dich darüber, dass der Entwurf für Paderborn angeblich nicht als Bahnhof erkennbar wäre, jubelst aber den Entwurf für Rheydt hoch? Für mich ist der Paderborner Entwurf eindeutig besser als Bahnhof zu erkennen. Mir gefällt Rhyedt auch besser, aber darum geht es dabei nicht.
Geschmack ist persönliche Ansichtssache und natürlich kann man sich darüber streiten (sonst gäbe es keine Kunst- oder Filmkritiker etc.). Der Überzeugungsgrad ist halt im Vergleich zu anderen, rationaleren Themenfelder sehr gering, weshalb das Sprichwort ja seine Berechtigung hat.

Doch wie sieht es mit der Definition aus, was ein Bahnhof zu sein hat?
Wir haben (die hier landläufig bekannte) Definition im betriebstechnischen Sinne, aber um die geht es hier nicht.
Die Frage ist ganz einfach: Welche Bedeutung hat ein Bahnhof für eine Gemeinde/Stadt/Kiez?
Da ist eine Menge Emotionalität dabei. Quer durch's Land. Von Lindau Inselbahnhof bis Hamburg-Altona.
Ich behaupte: Die Chance das die Einwohner in Rhyedt in Zukunft sich mit ihren Bahnhof wesentlich enger verbunden fühlen, als die in Paderborn, ist sehr hoch. In diesem Fall transportiert die Architektur die Emotion.
In Hamburg-Altona war diese ebenfalls noch lange zu vernehmen, wenn man von den Alteingesessenen zu hören bekam, wie sehr sie den alten Bahnhof vermissen. Jetzt droht ihnen sogar der Standort verloren zu gehen.
Auch hier habe ich eine These: Gäbe es noch das alte Empfangsgebäude samt Bahnhofshalle, das Projekt Diebsteich hätte noch wesentlich gravierendere Probleme als es ohnehin schon hat (vielleicht wäre es nie soweit gekommen).


Viel Vergnügen beim Vermehren der Erkenntnisse wünscht,
Dirk



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 25.02.21 12:55.
Dirk Mattner schrieb:

Zitat:
...
Und wer sich jetzt über den Flugtaxi-Landeplatz lustig macht: Bitte sehr, meinetwegen.
Das ist in diesem Fall nicht kriegsentscheidend. Manchmal helfen aber solche "Gimmicks" einem Entwurf noch den letzten Schliff zu geben. So wurde die Turmspitze des Empire Statebuilding in New York angeblich in der Form gestaltet, das diese auch als Ankerplatz eines Luftschiffes dienen könnte. Bekanntlich hat dort bis heute noch kein Zeppelin angelegt (alleine die Winde da oben...), doch war diese Bauform mit ausschlaggebend um dem Gebäude sein ikonisches Aussehen zu verleihen.
...
Hallo miteinander,

ich mache mich nicht lustig darüber, sehe es aber kritisch. Da stellen mir sich schon noch ein paar Fragen:

- Wenn schon normale Drohnen einen seitlichen Mindestabstand zu Bahnnanlagen einhalten müssen, wie sieht es dann mit Flugtaxis in dieser Hinsicht aus?
- Was ist die Mindestflughöhe über Bahnanlagen mit Fahrleitung im zivilen Luftverkehr?
- Welche Anflug- und Abflugkorridore ergeben sich daraus? Wo sind die Wartebereiche für ankommende Lufttaxis, wenn der Landeplatz belegt ist?
Da freuen sich sicher die Anwohner, wenn dies über ihren Grundstücken ist.
- Gibt es nicht in der Anflugzone beim Flughafen von Leipzig/Halle (Halle/Leipzig?) abgeschaltete oder unterbrochene Fahrleitungsabschnitte die mit Schwung durchfahren werden müssen?

Viele Grüße
Klingelzug
Dirk Mattner schrieb:
Hallo allerseits.

Also ich muss sagen, ich bin entzückt!
Was hatte ich neulich wieder herumkeifen müssen, wegen dieses Nicht-Entwurfs für "Pa.., Pa.., Paderborn..."?
Zur Erinnerung: Bei dem Entwurf für den neuen Hauptbahnhof Paderborns fehlt es sogar an der Mindestanforderung einen Zweckbau entweder irgendwie für seinen Zweck kenntlich zu machen oder ihm eine gewisse Nuance zu verleihen damit man ihn in seinem Quartier nicht übersieht.
Fiktiver Telefonanruf in der Zukunft...
Reisender: "Wo bist Du? Ich stehe hier schon eine ganze Weile vor dem Bahnhof"
Abholer: "Ich finde den Bahnhof nicht! Navi sagt, er sei hier ganz in der Nähe. Aber ich komme ständig nur an einem Hotel vorbei..."

Letztlich musste ich dann in der Not sogar selbst zu Wachsmalkreide und Pinsel greifen:
[www.drehscheibe-online.de]


Dagegen:

Was für ein Lichtblick ist dieser Entwurf für Rheydt!?

Den Entwurf finde ich jedenfalls toll und er ist wie Balsam auf meine - von deutscher Architekturverweigerung gepeinigte - Ästhetik-Seele!!

Alleine schon das bildliche Aufbrechen dieser allgemeinen, kubischen Zwangsneurose ist dermaßen eine Befreiung, dass man beim Betrachten sichtlich erleichtert aufatmet.
Ein raumgestalterischer Schachzug der optisch aneckt und sich gleichzeitig doch perfekt an der ihm zugeteilten Scholle anpasst.

Und wenn jetzt der eine oder andere nölt: "Das habe ich doch schon irgendwo mal gesehen!"
Ja, richtig. Aber meine Antwort darauf: "Das darf man gerne öfters sehen, als nur diese blöden, einfältigen Bauklötzchen!"
So dachte man sicherlich auch in Oslo als dieses, quasi geistige Vorbild des Rheydter Entwurfs erschaffen wurde:

[www.visitoslo.com]

Auch die vertikalen Grünflächen sind keine Neuerfindung bei diesem Entwurf, aber dennoch ein weiteres Gestaltungsmerkmal das das Gebäude aufwertet.
In Mailand sieht das so aus: [de.wikipedia.org]

Und wer sich jetzt über den Flugtaxi-Landeplatz lustig macht: Bitte sehr, meinetwegen.
Das ist in diesem Fall nicht kriegsentscheidend. Manchmal helfen aber solche "Gimmicks" einem Entwurf noch den letzten Schliff zu geben. So wurde die Turmspitze des Empire Statebuilding in New York angeblich in der Form gestaltet, das diese auch als Ankerplatz eines Luftschiffes dienen könnte. Bekanntlich hat dort bis heute noch kein Zeppelin angelegt (alleine die Winde da oben...), doch war diese Bauform mit ausschlaggebend um dem Gebäude sein ikonisches Aussehen zu verleihen.


Deshalb rufe ich der Welt zu: Baut mehr Bahnhöfe, wie Rheydt!!!

Gute Architektur tut uns allen gut.
Verstanden? Oder anders gefragt: "All rheydt?"


Grüße,
Dirk

PS. Ähm, was ist eigentlich ein Rheydt? Und heißt ein Rheydter nicht seit längerem schon Twix? (Sorry, der MUSSTE sein)
Fragen über Fragen...
Volle Zustimmung! Einerseits scheint der Entwurf des Paderborner Empfangsdings vom Praktikanten kurz vor Feierabend zusammen geschustert zu sein. So was hat man schon tausendmal an x-beliebigen Ausfallstrassen gesehen.
Andererseits ist der Entwurf für Rheydt tatsächlich recht selten so zu sehen. Und es sieht schon etwas nach Bahnhof aus...
Dirk Mattner schrieb:
Die Frage ist ganz einfach: Welche Bedeutung hat ein Bahnhof für eine Gemeinde/Stadt/Kiez?
Da ist eine Menge Emotionalität dabei. Quer durch's Land. Von Lindau Inselbahnhof bis Hamburg-Altona.
Ich behaupte: Die Chance das die Einwohner in Rhyedt in Zukunft sich mit ihren Bahnhof wesentlich enger verbunden fühlen, als die in Paderborn, ist sehr hoch. In diesem Fall transportiert die Architektur die Emotion.
Ich könnte mir auch vorstellen, daß sich ein paar den Krach vorstellen können, den ein Hubschrauber beim Landen uns Starten abliefert.

200m von hier (in einem Stadtteil Kölns) ist ein Notlandeplatz für Rettungshelis, weil es nur 100m Weg zu einem Krankenhaus ist. Zum Glück kommt es nur ca. 1xmonatlich zu einer Landung dort, sonst gäbe es Ärger.

Rheydt Hbf liegt inmittels dichter Bebauung. Ohne die Eingemeindung wäre Rheydt eine große Mittelstadt mit Einwohnerzahl im Bereich 50_000-100_000. Da gibts rund um den Bf. genug protestfähige Anwohner.
Wird der als Hochregallager oder als Getreidesilo genutzt? Bei DEM Gebäude wäre selbst das langweilige Bahnhofshotel für Paderborn eine Verbesserung.
Ups, ja die Kritik am aktuellen Bahnhofsgebäube finde ich berechtigt. Hoffentlich droht da niemand mit dem Denkmalschutz. ;-)


Und die Antwort auf die eigentliche Frage ist:
Es ist ein Kinosaal, bzw. es sind Kinosäle:
[bf-m.zielbahnhof.de]


Grüße,
Dirk



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 28.02.21 18:41.
N'Abend

kmueller schrieb:Zitat:

Ich könnte mir auch vorstellen, daß sich ein paar den Krach vorstellen können, den ein Hubschrauber beim Landen uns Starten abliefert.

Rheydt Hbf liegt inmittels dichter Bebauung. Ohne die Eingemeindung wäre Rheydt eine große Mittelstadt mit Einwohnerzahl im Bereich 50_000-100_000. Da gibts rund um den Bf. genug protestfähige Anwohner.
Na, sagen wir mal so: Sollte tatsächlich die Zulassung eines allgemeinen Lufttaxi-Betriebs in Deutschland zur Tagesordung stehen, wird sich die Diskussion in diesem Lande sicherlich nicht auf den kleinen Bereich der Bahnhofsumfelds in Rheydt beschränken.

Hatte "Doro" zu dem Thema mal zwischenzeitlich ein Update bekanntgegeben?
Zumindest der "Maggus" hatte sich letztes Jahr mal dazu in der Öffentlichkeit gezeigt: [www.youtube.com]

Wenn die Dinger nicht so leise werden wie der mit Fluxkompensator und Hoverantrieb (Treibstoff: Reste aus der Biotonne!) ausgestattete DeLorean in "Zurück in die Zukunft", sehe ich allgemein schwarz für die Akzeptanz eines fliegenden Individualverkehrs über Siedlungsgebieten. :-)


Grüßle,
Dirk

Genemigung?

geschrieben von: glx

Datum: 28.02.21 18:37

Klingelzug schrieb:
- Wenn schon normale Drohnen einen seitlichen Mindestabstand zu Bahnnanlagen einhalten müssen, wie sieht es dann mit Flugtaxis in dieser Hinsicht aus?
- Was ist die Mindestflughöhe über Bahnanlagen mit Fahrleitung im zivilen Luftverkehr?
- Welche Anflug- und Abflugkorridore ergeben sich daraus? Wo sind die Wartebereiche für ankommende Lufttaxis, wenn der Landeplatz belegt ist?
Da freuen sich sicher die Anwohner, wenn dies über ihren Grundstücken ist.
- Gibt es nicht in der Anflugzone beim Flughafen von Leipzig/Halle (Halle/Leipzig?) abgeschaltete oder unterbrochene Fahrleitungsabschnitte die mit Schwung durchfahren werden müssen?
Generell stellt sich für mich die Frage, ob ein Heliport nicht einer Genehmigung bedarf?
Wenn man sich anschaut, wie restriktiv selbst Kleinflugplätze oder Heliports an Krankenhäusern behandelt werden, dann stelle ich mal in Frage, dass das hier wirklich gemacht wurde.