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Ausschreibung Mittelhessen -DB Regio verloren!

geschrieben von: EiB09

Datum: 18.02.21 12:45

Hallo,

die Ausschreibung in Mittelhessen für die RB-Verkehre soll an einem Mitbewerber gehen.

Die Einspruchsfrist von 10 Tagen bleibt abzuwarten.

Gruß

Edit:
Mittelhessen-Netz (aktuell mit BR 442)
RB40, 41, 49, 37



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 18.02.21 12:53.

Re: Ausschreibung Mittelhessen -DB Regio verloren!

geschrieben von: gleislatscher

Datum: 18.02.21 12:49

Danke für die Info.

Sind das die Dieselstrecken östlich und nördlich Frankfurt/M?

Beste Grüße
Marko

Re: Ausschreibung Mittelhessen -DB Regio verloren!

geschrieben von: Oberhesse

Datum: 18.02.21 13:06

gleislatscher schrieb:
Danke für die Info.

Sind das die Dieselstrecken östlich und nördlich Frankfurt/M?

Beste Grüße
Marko
Nope: E-Netz RB-Leistungen Frankfurt - Gießen - Treysa / Dillenburg & Friedberg - Hanau

Grüße

Re: Ausschreibung Mittelhessen -DB Regio verloren!

geschrieben von: IC-Fan

Datum: 18.02.21 13:14

EiB09 schrieb:
Hallo,

die Ausschreibung in Mittelhessen für die RB-Verkehre soll an einem Mitbewerber gehen.

Die Einspruchsfrist von 10 Tagen bleibt abzuwarten.

Gruß

Edit:
Mittelhessen-Netz (aktuell mit BR 442)
RB40, 41, 49, 37
Soll wohl die HLB werden.

Und wieder mal die HLB...

geschrieben von: Tz 4683

Datum: 18.02.21 13:20

Hej,

na hat wohl des RMVs bester Liebling, die hässliche... äh Hessische Landesbahn gewonnen, wär hätte es nicht erwartet...

Gruß
Tz 4683
___________________

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Ein guter Tag für Hessen... (o.w.T)

geschrieben von: BR 103 235-8_2

Datum: 18.02.21 13:29

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)

Sehe das Problem nicht...

geschrieben von: Tw666

Datum: 18.02.21 13:43

Tz 4683 schrieb:
Hej,

na hat wohl des RMVs bester Liebling, die hässliche... äh Hessische Landesbahn gewonnen, wär hätte es nicht erwartet...
Sehe das Problem nicht. Das Land Hessen ist Eigentümer. Somit verbleiben alle zu zahlenden Gewinne effektiv beim Land Hessen bzw. man zahlt nur die reinen Kosten...
Würde bspw. die DB Regio gewinnen, würden Gewinne über die DB AG an den Bund abgeführt werden, das Land Hessen zahlt somit dem Bund Geld, was immer noch besser ist als die unten aufgeführten Modelle.

Bei Cantus sind es immerhin 50%.

Bei der VIAS unterstützt man zu 50% die dänische Staatsbahn, zu 47,5% ein Mittelständisches Unternehmen und zu 12,5% den Landkreis Düren.
Bei vlexx wird die Italienische Staatsbahn finanziert...

Ich sehe es aus volkswirtschaftlicher Sicht als Positiv an, dass die HLB gewonnen hat und freue mich für das Unternehmen. Selbstverständlich unterstelle ich in diesem Beitrag nicht, dass das Land Hessen bzw. seine Verkehrsverbände ein Unternehmen bevorzugen. Daher finde ich deinen letzen Satz etwas befremdlich - oder bist du der Meinung, dass selbstverständlich HLB gewonnen hat, weil keine Ahnung warum?
Ansonsten gehe ich davon aus, dass die Vergabejuristen der DB sich die Vergabeunterlagen genau ansehen und auch die Bewertung nachprüfen. So ist es ja meines Wissens in Nürnberg passiert und es ist ihr guten Recht.

Edit: Die Rechnung kommt natürlich auf 110% - wäre mir vielleicht beim nachlesen aufgefallen, hab ich aber gelassen. Ob Tippfehler oder Verschwurbelung im Hirn weiß ich nicht mehr. Ich stehe aber dazu - Abitur ist neben Verkehrswirtschaft und Einführung in die Volkswirtschaftslehre das Höchste, was ich in Mathe hinbekommen habe...Schande auf mein Haupt.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.02.21 22:07.

Unselige Neiddiskussion (o.w.T)

geschrieben von: SwissExpress

Datum: 18.02.21 13:47

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
Mit freundlichen Grüssen
SwissExpress

Meine hier wiedergegebenen Äusserungen sind einzig und allein meine private Meinung.

Teilweise sind meine Beträge bewusst provokant und/ oder zynisch verfasst.

Re: Sehe das Problem nicht...

geschrieben von: RegioWestfale

Datum: 18.02.21 13:48

"das Land Hessen zahlt somit dem Bund Geld, was immer noch besser ist als die unten aufgeführten Modelle"

Nur mal zum Verständnis : vom wem erhält das Land Hessen die RegMittel?

Vom Bund!

Re: Sehe das Problem nicht...

geschrieben von: Black Eyed

Datum: 18.02.21 13:53

Tw666 schrieb:Zitat:
Bei der VIAS unterstützt man zu 50% die dänische Staatsbahn, zu 47,5% ein Mittelständisches Unternehmen und zu 12,5% den Landkreis Düren.
Bei vlexx wird die Italienische Staatsbahn finanziert...
Kommt das nicht darauf an, welche VIAS du meinst? Bei der letzten Ausschreibung hat sich die Dänische Staatsbahn herausgezogen, da sie sowieso sich nicht mehr im Ausland an Ausschreibungen beteiligen will/soll.

Bezüglich der HLB:

Es ist - bei fast allen Verkehrsunternehmen - vom konkreten Netz abhängig. Es gibt bei DB gute und schlechte Netze, bei HLB auch. Konkret kann ich als Fahrgast sagen, dass durch den HLB-Betrieb mein Netz stabiler ist, als es zu DB-Zeiten war. Es gibt weit weniger (große) Verspätungen oder Zugausfälle. Meistens sind die dann durch Streckensperrungen oder ähnliches begründet, was EVU-unabhängig wirkt.

Im Wetteraunetz sieht es anders, was die HLB aber auch sehr offen zugibt, auf Grund der dortigen Streckencharakteristika. Vielleicht kann sich das nun beheben lassen, wenn man bedenkt, dass es stabil einen hohen Bedarf an Lokführern gibt, aber in anderen Wirtschaftsbereichen ein Stellenabbau erwartbar ist. Das wiederum dürfte auch andere EVU positiv treffen.
Immerhin gab es an Weihnachten nicht die üblichen Grippewellenbedingen S-Bahntotalausfälle (bis hin zur Einstellung einer ganzen S-Bahnlinie).

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Re: Sehe das Problem nicht...

geschrieben von: Niederlausitzer

Datum: 18.02.21 13:53

Mathe ist nicht jedermanns Stärke....

?Woher bekommt das Land Hessen das Geld?

geschrieben von: claus hanack

Datum: 18.02.21 13:53

Moin miteinander.
Zu meinem Verständnis: Woher bekommt das Land Hessen das Geld? Es ist ja bekannt, das die Fahrgeldeinnahmen die Aufwendungen für den "Verkehr" nicht decken. Mit "Gewinn" ist da nichts! MfG Claus.

Re: ?Woher bekommt das Land Hessen das Geld?

geschrieben von: Black Eyed

Datum: 18.02.21 13:56

claus hanack schrieb:Zitat:
Moin miteinander.
Zu meinem Verständnis: Woher bekommt das Land Hessen das Geld? Es ist ja bekannt, das die Fahrgeldeinnahmen die Aufwendungen für den "Verkehr" nicht decken. Mit "Gewinn" ist da nichts! MfG Claus.
Sowohl aus der Bundesregierung als auch aus dem eigenen Hauhshalt bzw. dem Haushalt der Kommunen.
DB sitzt aber nicht im Bund sondern im Bundesland Berlin. Folglich ist das eine weitere Förderung - neben dem üblichen Länderfinanzausgleich, indem Hessen eines der großen Geberländer, Berlin aber ein großes Nehmerland ist.

Aber danach sollten solche Entscheidungen nicht fallen und fallen sie auch nicht.

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Re: Sehe das Problem nicht...

geschrieben von: Murrtalbahner

Datum: 18.02.21 14:06

Tw666 schrieb:
Tz 4683 schrieb:
Hej,

na hat wohl des RMVs bester Liebling, die hässliche... äh Hessische Landesbahn gewonnen, wär hätte es nicht erwartet...
Sehe das Problem nicht. Das Land Hessen ist Eigentümer. Somit verbleiben alle zu zahlenden Gewinne effektiv beim Land Hessen bzw. man zahlt nur die reinen Kosten...
Würde bspw. die DB Regio gewinnen, würden Gewinne über die DB AG an den Bund abgeführt werden, das Land Hessen zahlt somit dem Bund Geld, was immer noch besser ist als die unten aufgeführten Modelle.

Bei Cantus sind es immerhin 50%.

Bei der VIAS unterstützt man zu 50% die dänische Staatsbahn, zu 47,5% ein Mittelständisches Unternehmen und zu 12,5% den Landkreis Düren.
Bei vlexx wird die Italienische Staatsbahn finanziert...
Wenn maan sich diesem vereinfachten Modell hingeben möchte, kann man sich das so schönreden. Man könnte aber auch sagen, dass die Gewinne aus dem Auftrag vom Land Hessen an DB Regio irgendwelche Auslandsbeteiligungen subventionieren, weil diese gerade Miese machen. Auch das ist Teil der DB-Wahrheit.

Zitat Facebook Deutsche Bahn Konzern vom 18.3.15: "Der geplante Ausbau des Fernverkehrs, der heute vorgestellt wurde, wird in jedem Fall auch ohne Unterstützung der Länder umgesetzt und ist eigenwirtschaftlich geplant. Es wird also keinen bestellten Fernverkehr geben."

Re: ?Woher bekommt das Land Hessen das Geld?

geschrieben von: Alibizugpaar

Datum: 18.02.21 14:10

Der Tw meinte, daß es ein Unterschied ist, ob man nur defizitäre ÖPNV-Verkehre finanziert oder defizitäre ÖPNV-Verkehre plus Dividende. Es tummeln sich hierzulande ja nicht so viele (internationale) EVU, weil sie Deutschland helfen und unterstützen wollen. Deren Unternehmensziel ist es einen Gewinn aus dem System zu ziehen und Investments zu bedienen. Wenn man dieses Streben aber umgehen und sich allein auf Betriebskosten beschränken kann, dann ist das sehr sinnvoll.

Diese Zeilen aber nur zum generellen Prinzip. Wer da wie in Hessen tatsächlich verstrickt ist und sich eine Nase verdient, dazu kann ich nichts schreiben.

Gruß, Olaf

(,“)
< />
_/\_
Was ist eigentlich eine Frau: Eine Frau ist ein Raum-Zeit-Kraftwerk, welches gigantische kinetische Energien aufbringt, ihre wahren Maße im Raum zu verbergen oder zu ihrem Vorteil zu krümmen - das machen die.
(Bernhard Hoecker in einer Harald Lesch-Parodie)

Re: ?Woher bekommt das Land Hessen das Geld?

geschrieben von: Murmeltier

Datum: 18.02.21 14:11

Black Eyed schrieb:
Aber danach sollten solche Entscheidungen nicht fallen und fallen sie auch nicht.



Eben, und genau deshalb sind die DSO-typischen Reaktionen, die auch heute wieder die ungeneigten Leser beglücken, in erster Linie Anzeichen von fehlendem Realitätssinn und/oder nicht vorhandener Reife. Es sei daran erinnert, dass es sehr häufig zu Nachprüfungen kommt. Daher ist jeder Aufgabenträger vor allem daran interessiert bei der Vergabe keinen Fehler zu machen. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Entscheidung willkürlich nach persönlichen Vorlieben getroffen wird, ist aus diesem Grund nahe null, egal bei welchem Aufgabenträger.

Ob das ohne Personalanpassungen geht?

geschrieben von: Turbo Tobi

Datum: 18.02.21 14:23

Das tut mir vorallem für die KiN und Tf der DB Regio leid, das wird Entlassungen geben, wo sollen die denn jetzt arbeiten?

Ich hoffe sie haben noch so viel Stolz und Ehre nicht sich von der HLB zu Billiglöhnen abwerben zu lassen.

Re: ?Woher bekommt das Land Hessen das Geld?

geschrieben von: Black Eyed

Datum: 18.02.21 14:31

Murmeltier schrieb:Zitat:
Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Entscheidung willkürlich nach persönlichen Vorlieben getroffen wird, ist aus diesem Grund nahe null, egal bei welchem Aufgabenträger.
Dem ist so. Zudem würde ich sagen, dass die Verbindungen zwischen RMV und DB mindestens genauso intensiv sind, wie jene zur HLB. Daraus leitet sich aber eben nicht ab, dass es zwangsläufig zum immergleichen Betreiber kommen kann. Allein schon gegen dem höheren Marktanteil von DB Regio ist davon auszugehen, dass sie mehr Verträge verlieren, als andere Verkehrsunternehmen. VIAS kann beim RMV beispielsweise genau zwei Netze verlieren... DB Regio fährt allein drei Lose des S-Bahnnetzes...

Aus den von mir begleiteten Vergaben kann ich sagen, dass ich zwar meinen Wunschkandidaten jeweils hatte, aber diese nicht zwingend später die besten Angebote erstellten und damit nicht zwingend gewannen. Und selbst wenn alle beteiligten dieselben Wunschkandidaten gehabt hätten, wäre eine falsche Bewertung - wie du schreibst - nicht gerichtsfest gewesen. Ich gehe stark davon aus, dass die Juristen genau darüber geschaut haben, dass eine Vergabe keinerlei erfolgreiche Angriffspunkte bietet.

Nachprüfungen - insbesondere bei SPNV-Ausschreibungen - sind aber schon üblich.

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Turbo Tobi schrieb:
Ich hoffe sie haben noch so viel Stolz und Ehre nicht sich von der HLB zu Billiglöhnen abwerben zu lassen.
Hallo,

wenn in der Ausschreibung Personalübergang festgeschrieben wurde, ginge es für das Personal bei der HLB zu den gleichen Konditionen weiter. Weiß jetzt aber tatsächlich nicht, was in der Ausschreibung stand.

Viele Grüße

Re: Ob das ohne Personalanpassungen geht?

geschrieben von: IC-Fan

Datum: 18.02.21 14:34

Turbo Tobi schrieb:
Das tut mir vorallem für die KiN und Tf der DB Regio leid, das wird Entlassungen geben, wo sollen die denn jetzt arbeiten?

Ich hoffe sie haben noch so viel Stolz und Ehre nicht sich von der HLB zu Billiglöhnen abwerben zu lassen.
Was soll denn diese Polemik?!
1. Wird es keine Entlassungen geben. Eventuell eine Einsatzstellen-Wechsel oder ein freiwilliger Wechsel zu HLB oder intern zu Cargo/FV
2. Wieso Billiglöhne? Die HLB hat genau wie die DB einen GDL und EVG Tarifvertrag, welche vom Entlohnungs-Niveau sehr ähnlich sind zu den DB-TV sind.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 18.02.21 14:36.

Re: Als Betroffener der HLB sieht man es...

geschrieben von: Tz 4683

Datum: 18.02.21 14:36

Hej,

man merkt, dass das Land Hessen Eigentümer der HLB ist...

Eine einzige Schlechleisung und das seit Jahr(zehnt)en - Nicht nur in meiner Ecke(Limburg), wo die Linien 21, 29, 45 und 90 regelmäßig durch Ausfälle auffallen. Besonders die Linie 29Limburg-Siershahn fällt gefühlt bei der kleinsten Abweichung sofort aus.

Und wenn ich dann noch an die Wetterau denke, hier gibt es ja auch ständig schlechte Presse von den Pendlern und ein Ende ist hier nicht in Sicht(die HLB darf weiter fahren).

Dann kenne ich einen RB12-Pendler nach Königstein, da hört man auch eine Horrorgeschichte nach der anderen. Zugausfälle und große Verspätungen sind hier täglich zu beobachten.

Ich durfte die Qualität der HLB fast 8 Jahre "genießen" und bin froh, nur noch in Ausnahmefällen auf einen Zug dieser Chaostruppe angewiesen zu sein. Wenn ich so bedenke wie viele Arbeitsstunden die mir "geklaut" haben...

Gruß
Tz 4683
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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 18.02.21 14:37.

Re: Konditionen müssen sich nicht verschlechtern

geschrieben von: Black Eyed

Datum: 18.02.21 14:37

fahremitderbahn4020 schrieb:Zitat:
wenn in der Ausschreibung Personalübergang festgeschrieben wurde, ginge es für das Personal bei der HLB zu den gleichen Konditionen weiter. Weiß jetzt aber tatsächlich nicht, was in der Ausschreibung stand.
Das weiß ich leider auch nicht. Aber ich gehe stark davon aus, dass die HLB ein reges Interesse hat, den Personalbedarf zu decken. Und dazu gehört eben auch die Übernahme von bestehenden Personal. Insofern gehe ich davon aus, dass sie gezielt auch beim bestehenden Betreibe für den Wechsel wirbt. Und dass natürlich die Konditionen der Arbeitsplatzentlohnung ein zentrales Thema für die Attraktivität des Unternehmenswechsels ist, dürfte auf der Hand liegen-.

Parallel hat sie kein Netz verloren, so dass auch von dort nicht Personal fließen wird. Einzig und allein im Taunusnetz könnte ich mir dies vorstellen, zumal die Werkstattleistungen für die RMV-Brennstoffzellenfahrzeuge bereits bei DB in Frankfurt-Griesheim eingekauft werden.

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Re: Ob das ohne Personalanpassungen geht?

geschrieben von: Endbahnhof

Datum: 18.02.21 14:43

IC-Fan schrieb:

1. Wird es keine Entlassungen geben. Eventuell eine Einsatzstellen-Wechsel oder ein freiwilliger Wechsel zu HLB oder intern zu Cargo/FV

Kommt auf den Tarifvertrag an, welcher seit 01.01.2021 bei dem jeweiligen DB-Unternehmen gilt. Es könnte jetzt also tatsächlich zu betriebsbedingten Kündigungen dort kommen, wenn:

A: Der Mitarbeiter einen Einsatzstellenwechsel nicht annimmt
B: Der Mitarbeiter nicht nahtlos zum Neubetreiber wechselt.

Das muss man aber abwarten was passiert.

Re: Als Betroffener der HLB sieht man es...

geschrieben von: Black Eyed

Datum: 18.02.21 14:49

Tz 4683 schrieb:
Zitat:
man merkt, dass das Land Hessen Eigentümer der HLB ist...
An was machst du das fest?



Tz 4683 schrieb:
Zitat:
Und wenn ich dann noch an die Wetterau denke, hier gibt es ja auch ständig schlechte Presse von den Pendlern und ein Ende ist hier nicht in Sicht(die HLB darf weiter fahren).
Das wird - wie geschrieben - von HLB auch als Problem gesehen, weil sie hier eine - im RMV - überdurchschnittliche Ausfallrate haben. Das wiederum liegt am entsprechenden lokalen Zugleitbetrieb und der geringen Anzahl an hierfür extra ausgebildeten Tfs...

In den anderen Bereichen ist die Ausfallquote durchschnittlich bis unterdurchschnittlich.

Wie gesagt: Bei mir hat sich die Anzahl der Zugasufälle und starken Verspätungen (> 20 Minuten) massiv reduziert. Früher habe ich beim Aufstehen bereits geschaut, welche Ausfälle und Verspätungen gemeldet werden und in unserer Fahrgastgruppe geteilt. Heute (bzw. vor Corona) war das nicht mehr der Fall.
Ich habe bspw. öfters erlebt, wie mein Planzug pünktlich durch den Bahnhof fuhr, allerdings noch in der Gegenrichtung der vorangegangenen Fahrt!



Tz 4683 schrieb:
Zitat:
Dann kenne ich einen RB12-Pendler nach Königstein, da hört man auch eine Horrorgeschichte nach der anderen. Zugausfälle und große Verspätungen sind hier täglich zu beobachten.
Dann solltest du die Ursachen kennen: Der RMV wollte 2018 die Linien ausschreiben. Das war mit der HLB so abgesprochen, weil die Fahrzeuge am Ende ihres wirtschaftlichen Einsatzes standen. Doch die S5-Verlängerung und die - später dazugekommene - Fahrzeugbeschaffung (iLINT) durch den RMV haben die Ausschreibung immer weiter verschoben.
Für die Fahrzeuge (VT/VS2E) gibt es einen erheblichen Ersatzteilmangel, so dass die Ausfallrate der Fahrzeuge enorm anstieg. Das hätte man mit einer rechtzeitigen Vergabe eigentlich verhindern wollen...
Die Folge: Fahrzeugausfälle (kürzere Züge/Ausfall) und Störungen häufen sich ...


Tz 4683 schrieb:
Ich durfte die Qualität der HLB fast 8 Jahre "genießen" und bin froh, nur noch in Ausnahmefällen auf einen Zug dieser Chaostruppe angewiesen zu sein. Wenn ich so bedenke wie viele Arbeitsstunden die mir "geklaut" haben...
Auf meiner Linie war es genau umgekehrt...

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Re: ?Woher bekommt das Land Hessen das Geld?

geschrieben von: bollisee

Datum: 18.02.21 15:27

Jedes Land bekommt Bundeszuweisungen für den Nahverkehr und kann auch eigenes Geld zuschießen. In Hessen meines Wissens sogar die Verkehrsverbünde direkt. Damit werden Nahverkehrsleistungen bestellt. Der Gewinner der Ausschreibungen betreibt den Verkehr. Wenn der nicht gerade ein Glücksritter wie Abellio ist, dann kann er mit dem Geld haushalten und macht Gewinne. Wenn dieses Unternehmen ganz zufällig dem Land Hessen gehört, dann fallen sowohl Steuern in Hessen an und die Gewinne streicht der Gesellschafter ein, also bei der HLB das Bundesland Hessen. Da das Land ja keine Gewinne macht, bleibt es im Kreislauf und kann dem Nahverkehr an anderer Stelle wieder zu Verfügung gestellt werden. Das geht natürlich nicht, wenn die Gewinne beispielsweise eine dänische Gesellschaft macht. Dann fließen Gewinne und Steuern der Gesellschaft vor allem nach Dänemark.

Das ganze funktioniert aber nur, sofern nicht vorher gemauschelt wurde. Beispielsweise könnte die HLB ja teuer anbieten und wird aus irgendeinem vorgeschobenen Grund trotzdem genommen. Dann bleiben dem Land ja immer noch Steuern und Gewinne, aber der Ausgangspreis wäre entsprechend höher, so dass man draufzahlt, so etwas passiert sofort, wenn man nicht genau hinschaut... Darum werden Ausschreibungen gemacht. Im Regelfall sind staatliche Unternehmen schwerfälliger und teuerer als Private. Die Bahn ist aber selbst ein komplexes Konstrukt, da funktioniert die neoliberale Weltanschauung eben nicht in allen Lebenslagen. Aber wenn ich mir sozusagen selbst den Auftrag unter kompetitiven Bedingungen zuschanzen kann, dann bleibt mehr Geld vor Ort. Ein schmaler Grat, der ganz schnell unerwünschte Effekte haben kann...


claus hanack schrieb:
Moin miteinander.
Zu meinem Verständnis: Woher bekommt das Land Hessen das Geld? Es ist ja bekannt, das die Fahrgeldeinnahmen die Aufwendungen für den "Verkehr" nicht decken. Mit "Gewinn" ist da nichts! MfG Claus.

Re: Als Betroffener der HLB sieht man es...

geschrieben von: bollisee

Datum: 18.02.21 15:40

Black Eyed schrieb:
Tz 4683 schrieb:
Zitat:
Dann kenne ich einen RB12-Pendler nach Königstein, da hört man auch eine Horrorgeschichte nach der anderen. Zugausfälle und große Verspätungen sind hier täglich zu beobachten.
Dann solltest du die Ursachen kennen: Der RMV wollte 2018 die Linien ausschreiben. Das war mit der HLB so abgesprochen, weil die Fahrzeuge am Ende ihres wirtschaftlichen Einsatzes standen. Doch die S5-Verlängerung und die - später dazugekommene - Fahrzeugbeschaffung (iLINT) durch den RMV haben die Ausschreibung immer weiter verschoben.
Für die Fahrzeuge (VT/VS2E) gibt es einen erheblichen Ersatzteilmangel, so dass die Ausfallrate der Fahrzeuge enorm anstieg. Das hätte man mit einer rechtzeitigen Vergabe eigentlich verhindern wollen...
Die Folge: Fahrzeugausfälle (kürzere Züge/Ausfall) und Störungen häufen sich ...
Das passiert halt wenn man die 5-Jahrespläne des Sozialismus in 15-Jahrespläne des Neoliberalismus tauscht. Fortan funktioniert es nicht nur 5 Jahre nicht, sondern gleich 15 Jahre nicht.

Personalvorgang: Steht doch im TED.EU - unter......

geschrieben von: M. Müller

Datum: 18.02.21 16:02

Turbo Tobi schrieb:
Das tut mir vorallem für die KiN und Tf der DB Regio leid, das wird Entlassungen geben, wo sollen die denn jetzt arbeiten?

Ich hoffe sie haben noch so viel Stolz und Ehre nicht sich von der HLB zu Billiglöhnen abwerben zu lassen.
TED.europa.eu

2020/S 118-286606

bzw. 286606-2020

Abschnitt III.1.2) vorletzter Absatz "Die anzuwendenden Tarifverträge......."

Dort kann man auch den Vergabe-Ansprechpartner RMV bzw. NVV anmailen.

Ggf. Nr. in Google eingeben und suchen lassen. Ein Direktlink funktioniert nicht immer.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 18.02.21 18:37.

Frage an die Volljuristen

geschrieben von: papa

Datum: 18.02.21 16:08

Ist die Unterstellung einer Begünstigung Dritter ein zu untersuchender Vorgang seitens der Staatsanwaltschaft (weil hier die Beugung von Verwaltungsrecht und öffentlichem Haushaltsrecht quasi als Nachrede vorliegen könnte)?

Wäre es eher eine zivilrechtliche Frage, weil die Beugung des Vergaberechts, wiederum quasi als Nachrede, oder gar Tatsachenbehauptung postuliert sein könnte?

So lesen sich zumindest aus meiner Sicht manche Beiträge, Irrtum meinerseits erwünscht und insofern nicht ausgeschlossen.

der papa dankt

Re: Ob das ohne Personalanpassungen geht?

geschrieben von: Alexander Sonntag

Datum: 18.02.21 16:27

Mahlzeit,

tut mir zwar Leid für DB Regio, allerdings "fallen" dann etliche 442er für andere Regionen ab. Mal sehen ob DB Regio Südost welche davon abbekommt.

Gruß

Es kommen Desiro HC zum Einsatz... (o.w.T)

geschrieben von: BR 103 235-8_2

Datum: 18.02.21 16:28

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)

Re: Ob das ohne Personalanpassungen geht?

geschrieben von: Black Eyed

Datum: 18.02.21 16:38

Alexander Sonntag schrieb:Zitat:
tut mir zwar Leid für DB Regio, allerdings "fallen" dann etliche 442er für andere Regionen ab. Mal sehen ob DB Regio Südost welche davon abbekommt.
Naja etliche... die Fahrzeuge sind ja auch nicht mehr im besten Zustand und müssen recht eifrig von 425ern vertreten werden (natürlich nur mit stark eingeschränkter oder gar keiner FIS) Die Tage müssten drei 425er auf der RB49 gleichzeitig unterwegs gewesen sein.

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Re: Es kommen Desiro HC zum Einsatz...

geschrieben von: 114 030

Datum: 18.02.21 16:42

Was bringt dich zu dieser steilen These?

Abgesehen von der HVZ sind Desiro HC ungeeignet und überdimensioniert.

Der Einsatz von 1440 gilt als sehr wahrscheinlich.

Re: Als Betroffener der HLB sieht man es...

geschrieben von: Black Eyed

Datum: 18.02.21 16:47

bollisee schrieb:Black Eyed schrieb:
Black Eyed schrieb:
Tz 4683 schrieb:
Zitat:
Dann kenne ich einen RB12-Pendler nach Königstein, da hört man auch eine Horrorgeschichte nach der anderen. Zugausfälle und große Verspätungen sind hier täglich zu beobachten.
Dann solltest du die Ursachen kennen: Der RMV wollte 2018 die Linien ausschreiben. Das war mit der HLB so abgesprochen, weil die Fahrzeuge am Ende ihres wirtschaftlichen Einsatzes standen. Doch die S5-Verlängerung und die - später dazugekommene - Fahrzeugbeschaffung (iLINT) durch den RMV haben die Ausschreibung immer weiter verschoben.
Für die Fahrzeuge (VT/VS2E) gibt es einen erheblichen Ersatzteilmangel, so dass die Ausfallrate der Fahrzeuge enorm anstieg. Das hätte man mit einer rechtzeitigen Vergabe eigentlich verhindern wollen...
Die Folge: Fahrzeugausfälle (kürzere Züge/Ausfall) und Störungen häufen sich ...
Das passiert halt wenn man die 5-Jahrespläne des Sozialismus in 15-Jahrespläne des Neoliberalismus tauscht. Fortan funktioniert es nicht nur 5 Jahre nicht, sondern gleich 15 Jahre nicht.
Eigentlich nicht, denn deiner Vorstellung nach, müsste die Vergabe um einen ganzen 15 Jahre"Takt" verschoben werden, dafür wäre dann aber die Anschaffung neuerer Fahrzeuge möglich gewesen (im Wetteraunetz werden für 10 Jahre neue LINT angeschafft, die danach sicherlich nicht mehr vor Ort eingesetzt werden können, weil es dann vsl. auf Batterietriebwagen gehen wird. Dort werden die GTWs nach rund 20 Jahren ersetzt).
Die VT/VS2E sind aber älter (1987/1992)...

Hier geht es darum:
- Verzögerung bei der Elektrifizierung Friedrichsdorf-Usingen für die S5
- Neues Brennstoffzellen-Fahrzeugkonzept nach Wunsch des Landes. Damit verbunden die Umstellung von teilweisen Poolfahrzeugen auf generelle Poolfahrzeuge (bislang wurde die TSB-Teilflotte inkl. der LINT41H durch VHT finanziert und über fahma gehalten. Zukünftig gehören alle iLINT fahma).
- Keine Ausschreibung eines Zwischenzustands, wie in SH mit "Transferflotte" bzw RRX-Vorlaufbetriebs in NRW, da dazu weder Fahrzeuge noch Infrastruktur so passen.

Gerade durch die Poolfahrzeuge wird man doch viel flexibler was die Vertragswechsel angeht. Was fehlt sind halt: Fahrzeuge und passende Infrastuktur...

Und gerade letzteres hat so gar nichts mit Jahresplänen zu tun, sondern mit Verzögerungen in der Planerstellung, Verzögerung in der Wirtschaftlichkeitsberechnung und ist zur Zeit in der Planfeststellung.

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Re: Ob das ohne Personalanpassungen geht?

geschrieben von: 193 219-3

Datum: 18.02.21 16:49

Turbo Tobi schrieb:
Das tut mir vorallem für die KiN und Tf der DB Regio leid, das wird Entlassungen geben, wo sollen die denn jetzt arbeiten?

Ich hoffe sie haben noch so viel Stolz und Ehre nicht sich von der HLB zu Billiglöhnen abwerben zu lassen.


Gerade die Gewerkschaften haben TV mit der DB abgeschlossen, da ist meines Wissens nach enthalten, dass es zu keiner betriebsbedingte Kündigung kommen darf, bei deinem Beitrag frage ich mich, ob du die TV der Firmen DB und HLB kennst? Ich kenne den von der HLB nicht, aber haben sie keinen TV mit der GDL? Ich wäre sehr überrascht, wenn die GDL Billiglöhne zulassen würde.

Re: Es kommen Desiro HC zum Einsatz...

geschrieben von: 193 219-3

Datum: 18.02.21 17:00

114 030 schrieb:
Was bringt dich zu dieser steilen These?

Abgesehen von der HVZ sind Desiro HC ungeeignet und überdimensioniert.

Der Einsatz von 1440 gilt als sehr wahrscheinlich.


Es würde mich auch stark wundern, wenn es tatsächlich die Desiro HC werden. Auch sehe ich nur das Potenzial der Desiro auf der Strecke Frankfurt nach Treysa. Ich bin gespannt, ob der User tatsächlich mit seiner These recht hat.

Re: Sehe das Problem nicht...

geschrieben von: PL

Datum: 18.02.21 17:02

Und bei diesem Käpt'n Billig einer HeLaBa - Ausgründung finanziert man am Liebsten nicht einmal die Pausenzeiten der Lokführer. Und die Werkstatt soll Ersatzteile bei EBay kaufen. Wo keine EU-Normen mehr gewährleistet sind.


Grüße vom ex-Wuppertaler

TW 239

Re: 1440er oder doch etwas anderes?

geschrieben von: Tz 4683

Datum: 18.02.21 17:55

114 030 schrieb:
Was bringt dich zu dieser steilen These?

Abgesehen von der HVZ sind Desiro HC ungeeignet und überdimensioniert.

Der Einsatz von 1440 gilt als sehr wahrscheinlich.
Noch mehr 1440er? Und da denkt man, nach 425 und 442 kann es nicht mehr schlimmer kommen...

Gruß
Tz 4683
___________________

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Re: 1440er oder doch etwas anderes?

geschrieben von: 218 102

Datum: 18.02.21 18:06

Die HLB 1440er sind weitaus qualitativer, als die 442, welche derzeit im Mittelhessennetz laufen.
Die 425 hätte man analog zur S-Bahn Rhein Neckar ja ReDesignen können, und die RB49 komplett Fahrzeugmäßig aus den Umläufen ausgliedern zu können, dann wäre die Jahrelange Hamstermisere nicht so tragisch ausgefallen, wie es nunmal in Vergangenheit geschehen ist. DB Regio hat hier einfach in den letzten Jahren keine Glanzleistung abgegeben...

Unterwegs auf: 111, 112/114/143, 145, 146/185, 182, 420, 423, 425/426, Flirt3, 442, 445/446, 620/622, 628, BA 480-483, BA760-762
https://abload.de/img/420cmo2s.png

Re: 1440er oder doch etwas anderes?

geschrieben von: 114 030

Datum: 18.02.21 18:25

Zitat
Noch mehr 1440er? Und da denkt man, nach 425 und 442 kann es nicht mehr schlimmer kommen...
Es ist noch nicht ganz fest, aber gilt offenbar in HLB-Kreisen als höchst wahrscheinlich. Man ist wohl auch mit Flirts schwanger gegangen, aber es ist wohl mit der 1440-Erfahrung aus dem SHU-Netz etwas einfacher. Aber 442 und 1440 nehmen sich nicht so viel, ich finde persönlich finde beide grauenvoll.

Re: Sehe das Problem nicht...

geschrieben von: modellbau-sammler

Datum: 18.02.21 18:29

Hallo,

bei Deiner Rechnung kommst Du auf 110 %
Abgesehen davon, ist bei VIAS nicht noch der Landkreis Darmstadt-Dieburg und der Odenwaldkreis dabei?


Tw666 schrieb:


Bei der VIAS unterstützt man zu 50% die dänische Staatsbahn, zu 47,5% ein Mittelständisches Unternehmen und zu 12,5% den Landkreis Düren.

Re: 1440er oder doch etwas anderes?

geschrieben von: 193 219-3

Datum: 18.02.21 18:49

Tz 4683 schrieb:
114 030 schrieb:
Was bringt dich zu dieser steilen These?

Abgesehen von der HVZ sind Desiro HC ungeeignet und überdimensioniert.

Der Einsatz von 1440 gilt als sehr wahrscheinlich.
Noch mehr 1440er? Und da denkt man, nach 425 und 442 kann es nicht mehr schlimmer kommen...

Die 1440 sind weitaus qualitativer als der 442 oder 425.

Re: Sehe das Problem nicht...

geschrieben von: Black Eyed

Datum: 18.02.21 18:53

modellbau-sammler schrieb:
Zitat:
Abgesehen davon, ist bei VIAS nicht noch der Landkreis Darmstadt-Dieburg und der Odenwaldkreis dabei?
Nein.

VIAS GmbH - 50% Rurtalbahn GmbH, 50% Dänische Staatsbahn
VIAS Rail GmbH - 100% R.A.T.H. GmbH


Rurtalbahn GmbH - 74,9 % R.A.T.H. GmbH, 25,1 % Beteiligungsgesellschaft Kreis Düren mbH

VIAS Rail GmbH betreibt die Odenwaldbahn sowie das NRW-Netz (RB34, RB39)
VIAS GmbH betreibt die Rheingaulinie.

Darmstadt-Dieburg und Odenwaldkreis waren an der Modernisierung "Neue Odenwaldbahn" beteiligt, wozu auch der Fahrzeugpool gehört, aus dem die VIAS GmbH Itinos für die Odenwaldbahn bezieht.

Das Klima kennt Gewinner und Verlierer
Das steht - in meinem Reiseführer
Der Freistaat Sachsen kann sich glücklich schätzen
Gemütlichkeit unter Moskitonetzen
Rainald Grebe - Sachsen

Wer das ganze Lied hören möchte und nicht aus irgendeiner humorbefreiten Zone kommt, kann dem Link folgen: [www.youtube.com]

Re: 1440er oder doch etwas anderes?

geschrieben von: Signalschruber

Datum: 18.02.21 19:32

Zitat
Die 1440 sind weitaus qualitativer als der 442 oder 425.
Das ist eine rein subjektive Aussage und hat so viel Relevanz wie viele Sandkastendiskussionen die hier geführt werden.

I werd narrisch

geschrieben von: stellwerk_wf

Datum: 18.02.21 20:48

Black Eyed schrieb:Zitat:
modellbau-sammler schrieb:
Zitat:
Abgesehen davon, ist bei VIAS nicht noch der Landkreis Darmstadt-Dieburg und der Odenwaldkreis dabei?
Nein.

VIAS GmbH - 50% Rurtalbahn GmbH, 50% Dänische Staatsbahn
VIAS Rail GmbH - 100% R.A.T.H. GmbH


Rurtalbahn GmbH - 74,9 % R.A.T.H. GmbH, 25,1 % Beteiligungsgesellschaft Kreis Düren mbH

VIAS Rail GmbH betreibt die Odenwaldbahn sowie das NRW-Netz (RB34, RB39)
VIAS GmbH betreibt die Rheingaulinie.

Darmstadt-Dieburg und Odenwaldkreis waren an der Modernisierung "Neue Odenwaldbahn" beteiligt, wozu auch der Fahrzeugpool gehört, aus dem die VIAS GmbH Itinos für die Odenwaldbahn bezieht.
Endlich mal einer im Forum, der weiß, was bei VIAS Sache ist. Danke!! Diesen Mythos mit der Dänischen Staatsbahn als Miteigentümer bis in alle Ewigkeit kann man bald nicht mehr hören.
Für VIAS geht's davon abgesehen aktuell bei der Vergabe Rheingau trotzdem um die Wurst - Mitte März ist Abgabe. Wär ein wichtiges Signal, sich dort behaupten zu können. Ebenso bzw. noch viel mehr auf der Mittelrheinbahn bei TransRegio!!

Grüße
stellwerk_wf

Re: 1440er oder doch etwas anderes?

geschrieben von: Desiro HC

Datum: 19.02.21 05:46

193 219-3 schrieb:
Tz 4683 schrieb:
114 030 schrieb:
Was bringt dich zu dieser steilen These?

Abgesehen von der HVZ sind Desiro HC ungeeignet und überdimensioniert.

Der Einsatz von 1440 gilt als sehr wahrscheinlich.
Noch mehr 1440er? Und da denkt man, nach 425 und 442 kann es nicht mehr schlimmer kommen...
Die 1440 sind weitaus qualitativer als der 442 oder 425.
Sehe ich auch so. Die Sitze des Continental sind mir lieber als wie beim ET425. Der Continental ist für diese beiden Linien völlig ausreichend. Die Desiro dostos machen auf der RE Kassel Frankfurt Sinn oder auf der Rhein Main Neckar Achse. Etc.

Interessant finde ich das Wachstum der HLB. Das Unternehmen wird immer größer. In Hessen müsste die HLB bald mehr Leistungen fahren als die DB.

Re: Ob das ohne Personalanpassungen geht?

geschrieben von: Saarsachse

Datum: 19.02.21 10:29

Moinsen,

dann wird ein Sozialplan gemacht und Du bekommst 2x einen anderen Arbeitsplatz ( so Schmäckerchen als TF wie S-Bahn Frankfurt/ Hamburg / München ) angeboten. Sagste 2x Nein wirste personalbedingt gekündigt. So kann die DBAG gut da stehen und sagen, wir haben niemanden betriebsbedingt gekündigt - für mich ist Kündigung immer eine Kündigung, egal was davor steht!
Der Oschatzer Saarsachse

IVK - Fan

Re: Ob das ohne Personalanpassungen geht?

geschrieben von: diesel-fan

Datum: 19.02.21 18:41

Guten Abend !

Sei denn derjenige sucht selber nach einer Dienststelle. Kommt halt auch drauf an, welche Baureihenkenntnisse in seinem Führerschein drinstehen. Es gibt sicher Dienststellen, die Leute brauchen können und nicht grad S-Bahn Einsatzorte sind. Wenn ich mir da die RAB Ulm ansehe, die haben schon zu wenig Tf gehabt, als die Privaten noch gar nicht existierten in der Ecke und sie alle von Ulm ausgehenden Strecken gefahren sind.
In Hessen bleiben bei DB Regio ? Was gibt es denn dann noch für Dienststellen ? Frankfurt, Limburg, Fulda, Kassel (Kurhessenbahn, sonstige Regio Leistungen sehr wenig ?), Darmstadt, Hanau. Wobei die hier aufgezählten jede Menge Leistungen eh schon selber verloren haben, wie z.B. Fulda, Limburg, Darmstadt.

Bin mal gespannt.

Gruß
diesel-fan



Saarsachse schrieb:
Moinsen,

dann wird ein Sozialplan gemacht und Du bekommst 2x einen anderen Arbeitsplatz ( so Schmäckerchen als TF wie S-Bahn Frankfurt/ Hamburg / München ) angeboten. Sagste 2x Nein wirste personalbedingt gekündigt. So kann die DBAG gut da stehen und sagen, wir haben niemanden betriebsbedingt gekündigt - für mich ist Kündigung immer eine Kündigung, egal was davor steht!
Der Oschatzer Saarsachse



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.02.21 18:41.

Re: Ob das ohne Personalanpassungen geht?

geschrieben von: EiB09

Datum: 19.02.21 20:53

diesel-fan schrieb:
............
In Hessen bleiben bei DB Regio ? Was gibt es denn dann noch für Dienststellen ? Frankfurt, Limburg, Fulda, Kassel (Kurhessenbahn, sonstige Regio Leistungen sehr wenig ?).......

Hallo,

betroffen vom Leistungsverlust sind die Dienststellen in Treysa, Marburg, Gießen, Friedberg und Frankfurt.

Dillenburg, Treysa und Marburg kann man schließen. Die RE-Leistungen können vollständig von Gießen und Frankfurt gefahren werden.

Die Kollegen aus Marburg können zur HLB oder ggf. zur KHB (Dienststelle vor Ort) oder Cargo Gießen.
Die aus Treysa nach Kassel zu Cargo/FV oder vor Ort zur HLB. Dillenburg sieht schlecht aus.

Manche gehen auch in den Ruhestand oder verlassen die Region. Friedberg wird dann nur noch S-Bahn fahren und Frankfurt hatte wenig 442 Leistungen...

Gruß

Edit: Dienstelle hinzugefügt.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.02.21 20:55.

Re: Ob das ohne Personalanpassungen geht?

geschrieben von: Oberhesse

Datum: 19.02.21 21:20

EiB09 schrieb:
diesel-fan schrieb:
............
In Hessen bleiben bei DB Regio ? Was gibt es denn dann noch für Dienststellen ? Frankfurt, Limburg, Fulda, Kassel (Kurhessenbahn, sonstige Regio Leistungen sehr wenig ?).......

Hallo,

betroffen vom Leistungsverlust sind die Dienststellen in Treysa, Marburg, Gießen, Friedberg und Frankfurt.

Dillenburg, Treysa und Marburg kann man schließen. Die RE-Leistungen können vollständig von Gießen und Frankfurt gefahren werden.

Die Kollegen aus Marburg können zur HLB oder ggf. zur KHB (Dienststelle vor Ort) oder Cargo Gießen.
Die aus Treysa nach Kassel zu Cargo/FV oder vor Ort zur HLB. Dillenburg sieht schlecht aus.

Manche gehen auch in den Ruhestand oder verlassen die Region. Friedberg wird dann nur noch S-Bahn fahren und Frankfurt hatte wenig 442 Leistungen...

Gruß

Edit: Dienstelle hinzugefügt.
Nabend,
stehen nicht ein Großteil der Dosto über Nacht in Marburg anstatt in Gießen? Somit würde es doch eher Sinn machen, die Einsatzstelle in Marburg zu erhalten!?

Grüße

Re: ?Woher bekommt das Land Hessen das Geld?

geschrieben von: Tw666

Datum: 19.02.21 21:29

bollisee schrieb:
Jedes Land bekommt Bundeszuweisungen für den Nahverkehr und kann auch eigenes Geld zuschießen. In Hessen meines Wissens sogar die Verkehrsverbünde direkt. Damit werden Nahverkehrsleistungen bestellt. Der Gewinner der Ausschreibungen betreibt den Verkehr. Wenn der nicht gerade ein Glücksritter wie Abellio ist, dann kann er mit dem Geld haushalten und macht Gewinne. Wenn dieses Unternehmen ganz zufällig dem Land Hessen gehört, dann fallen sowohl Steuern in Hessen an und die Gewinne streicht der Gesellschafter ein, also bei der HLB das Bundesland Hessen. Da das Land ja keine Gewinne macht, bleibt es im Kreislauf und kann dem Nahverkehr an anderer Stelle wieder zu Verfügung gestellt werden. Das geht natürlich nicht, wenn die Gewinne beispielsweise eine dänische Gesellschaft macht. Dann fließen Gewinne und Steuern der Gesellschaft vor allem nach Dänemark.

Das ganze funktioniert aber nur, sofern nicht vorher gemauschelt wurde. Beispielsweise könnte die HLB ja teuer anbieten und wird aus irgendeinem vorgeschobenen Grund trotzdem genommen. Dann bleiben dem Land ja immer noch Steuern und Gewinne, aber der Ausgangspreis wäre entsprechend höher, so dass man draufzahlt, so etwas passiert sofort, wenn man nicht genau hinschaut... Darum werden Ausschreibungen gemacht. Im Regelfall sind staatliche Unternehmen schwerfälliger und teuerer als Private. Die Bahn ist aber selbst ein komplexes Konstrukt, da funktioniert die neoliberale Weltanschauung eben nicht in allen Lebenslagen. Aber wenn ich mir sozusagen selbst den Auftrag unter kompetitiven Bedingungen zuschanzen kann, dann bleibt mehr Geld vor Ort. Ein schmaler Grat, der ganz schnell unerwünschte Effekte haben kann...


claus hanack schrieb:
Moin miteinander.
Zu meinem Verständnis: Woher bekommt das Land Hessen das Geld? Es ist ja bekannt, das die Fahrgeldeinnahmen die Aufwendungen für den "Verkehr" nicht decken. Mit "Gewinn" ist da nichts! MfG Claus.
Und genau da hat jemand die Intension meines Beitrages verstanden. :)

Geld fließt nicht an Investoren und Privatleute (egal ob im Ausland, Deutschland oder in Hessen) sondern an die öffentliche Hand zurück.
In einem Land, wo die Steuerlast ohnehin schon enorm hoch ist, sind solche Punkte sehr angenehm. Ich habe einfach ein Problem damit, mit Steuern unnötig weiter Aktionäre noch reicher zu machen. Nicht, dass Investoren im Gesamtwirtschaftsgefüge unwichtig seien, nein insbesondere für Innovationskraft sind sie enorm wichtig.

Ob im öffentlichen Verkehr aber wirklich so viel mehr als die Betriebskosten inkl. guter Löhne (ich kenne die Gehaltssituation bei der HLB nicht) müssen meiner Ansicht nach nicht unbedingt sein.

Keine Frage und ich denke nicht, dass eine Bevorzugung der HLB sich aus solchen Kontexten ergibt und es wäre nicht gut, nicht rechtens und ich würde es nicht befürworten. Aber ich werde keinen Hehl daraus machen, dass ich mich für die HLB freue.

In Nordhessen macht sie nicht nur im Busbereich (Linie 51/52/110), ihren Beteiligungen (Cantus, RBK, RTG) aber auch beim RE98 einen guten Job.

Freundliche Grüße

666




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.02.21 22:37.

Weiß ich nicht. Ja und nein.

geschrieben von: Tw666

Datum: 19.02.21 23:06

papa schrieb:
Ist die Unterstellung einer Begünstigung Dritter ein zu untersuchender Vorgang seitens der Staatsanwaltschaft (weil hier die Beugung von Verwaltungsrecht und öffentlichem Haushaltsrecht quasi als Nachrede vorliegen könnte)?

Wäre es eher eine zivilrechtliche Frage, weil die Beugung des Vergaberechts, wiederum quasi als Nachrede, oder gar Tatsachenbehauptung postuliert sein könnte?

So lesen sich zumindest aus meiner Sicht manche Beiträge, Irrtum meinerseits erwünscht und insofern nicht ausgeschlossen.

der papa dankt
In der Tat lesen sich manche Beiträge auf DSO in der Tat so, dass das Vergaben zugunsten eines Unternehmens erfolgt seien. Oftmals kommen solche Beiträge mit recht direkter Ansprache von Usern mit dem Namen der Staatsbahn in irgendeiner Form im Namen.

Nach nochmaligem Lesen meines Beitrages ist mir aufgefallen, dass man meinen Beitrag so lesen KÖNNTE, auch wenn es definitiv nicht der Fall ist, daher meine Antwort auf deinen Beitrag :)
Ich würde aber nicht davon ausgehen, dass Beiträge, die tatsächlich solch eine Unterstellung tätigen, wirklich ernst gemeint sind. Dazu ist das Vergabeverfahren in Deutschland zu zuverlässig und die unterlegenen Firmen prüfen dies in der Regel. Dabei kommen immer wieder Verzögerungen zustande, über die wir User uns wiederum aufregen :D

Mich würde es aber auch interessieren, wie hier ermittelt werden müsste. In jedem Falle müsste der Untersteller seine Befürchtungen zunächst der Vergabebehörde und/oder der Staatsanwaltschaft zutragen, welche solche Punkte zunächst auf Gerichtsbarkeit prüft. Soweit mir bekannt ist, ist dies die normale Vorgehensweise in Deutschland. Oft mit der Polizei vorgeschaltet.

Freundliche Grüße

666

Re: I werd narrisch

geschrieben von: Tw666

Datum: 19.02.21 23:12

stellwerk_wf schrieb:
Black Eyed schrieb:Zitat:
modellbau-sammler schrieb:
Zitat:
Abgesehen davon, ist bei VIAS nicht noch der Landkreis Darmstadt-Dieburg und der Odenwaldkreis dabei?
Nein.

VIAS GmbH - 50% Rurtalbahn GmbH, 50% Dänische Staatsbahn
VIAS Rail GmbH - 100% R.A.T.H. GmbH


Rurtalbahn GmbH - 74,9 % R.A.T.H. GmbH, 25,1 % Beteiligungsgesellschaft Kreis Düren mbH

VIAS Rail GmbH betreibt die Odenwaldbahn sowie das NRW-Netz (RB34, RB39)
VIAS GmbH betreibt die Rheingaulinie.

Darmstadt-Dieburg und Odenwaldkreis waren an der Modernisierung "Neue Odenwaldbahn" beteiligt, wozu auch der Fahrzeugpool gehört, aus dem die VIAS GmbH Itinos für die Odenwaldbahn bezieht.
Endlich mal einer im Forum, der weiß, was bei VIAS Sache ist. Danke!! Diesen Mythos mit der Dänischen Staatsbahn als Miteigentümer bis in alle Ewigkeit kann man bald nicht mehr hören.
Für VIAS geht's davon abgesehen aktuell bei der Vergabe Rheingau trotzdem um die Wurst - Mitte März ist Abgabe. Wär ein wichtiges Signal, sich dort behaupten zu können. Ebenso bzw. noch viel mehr auf der Mittelrheinbahn bei TransRegio!!

Grüße
stellwerk_wf
Laut Website der Vias sind die aber auch weiterhin beteiligt...

Website der VIAS

Re: Es kommen Desiro HC zum Einsatz...

geschrieben von: Bronnbach Bhf

Datum: 19.02.21 23:13

114 030 schrieb:
Was bringt dich zu dieser steilen These?

Abgesehen von der HVZ sind Desiro HC ungeeignet und überdimensioniert.

Der Einsatz von 1440 gilt als sehr wahrscheinlich.
Ich tippe auf beide Zugtypen.
RB41 (inkl HVZ Verstärker) als Desiro HC
RB40, 49, 37 mit 1440 (Coradia Continental)

Das würde Sinn machen. "Zu viele Sitzplatzkapazitäten" und "Main-Weser-Bahn" sind ein Widerspruch in sich. Desiro HC oder andere Doppelstöcker bräuchte man dort eigentlich seit vielen Jahren.

Für die HLB dürfte vorallem die Vernüpfung der RB49 mit der RB58 und der RE59 in Hanau betrieblich sehr interessant sein. Auf diesen beiden RMV Linien fährt die HLB aktuell schon mit 1440. Bin gespannt, ob die neue RB37 und die RB40 zwischen Ffm Hbf und Giessen dann vereinigt fahren und nördlich von Giessen als Flügelzüge. Oder ob beide RB Linien auf ganzer Linie getrennt fahren. Durch die separaten S-Bahngleise zwischen Bad Vilbel und Ffm West werden ja auf den Fernbahngleisen ab Dezember 2022 ordentlich Trassen frei.

Genau lesen

geschrieben von: Knut Rosenthal

Datum: 19.02.21 23:17

Tw666 schrieb:Zitat:
Zitat:
Black Eyed schrieb:Zitat:
modellbau-sammler schrieb:
Zitat:
Abgesehen davon, ist bei VIAS nicht noch der Landkreis Darmstadt-Dieburg und der Odenwaldkreis dabei?
Nein.

VIAS GmbH - 50% Rurtalbahn GmbH, 50% Dänische Staatsbahn
VIAS Rail GmbH - 100% R.A.T.H. GmbH


Rurtalbahn GmbH - 74,9 % R.A.T.H. GmbH, 25,1 % Beteiligungsgesellschaft Kreis Düren mbH

VIAS Rail GmbH betreibt die Odenwaldbahn sowie das NRW-Netz (RB34, RB39)
VIAS GmbH betreibt die Rheingaulinie.
Laut Website der Vias sind die aber auch weiterhin beteiligt...

Website der VIAS
Hallo,

ja bei der VIAS GmbH, bei der VIAS Rail GmbH ist man - wie oben schon zu lesen - eben nicht mehr beteiligt.
Und lediglich die Rheingaulinie wird noch von der VIAS GmbH betrieben. Das ist auf der verlinkten Seite auch etwas beschrieben.

Schade ist eigentlich, dass man die Webseite weiterhin für beide Gesellschaften nutzt, statt getrennte zu nutzen.
Dadurch wird diese Verwirrung eben auch aufrechterhalten.

Gruß
Knut



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.02.21 23:18.

Re: Weiß ich nicht. Ja und nein.

geschrieben von: Black Eyed

Datum: 19.02.21 23:37

Tw666 schrieb:
Zitat:
In der Tat lesen sich manche Beiträge auf DSO in der Tat so, dass das Vergaben zugunsten eines Unternehmens erfolgt seien. Oftmals kommen solche Beiträge mit recht direkter Ansprache von Usern mit dem Namen der Staatsbahn in irgendeiner Form im Namen.
Gleichzeitig wird auch unterstellt, dass die Vergabe durch das Land Hessen erfolgte, was genauso falsch ist. Das Land Hessen delegiert die Verkehrsleistungsbestellung an seine Aufgabenträger ab. Das Land Hessen ist dabei einer der jeweiligen Gesellschafter zusammen mit den Kreisen und kreisfreien Städten. Das Land hat nicht mal eine Sperrminorität hierbei und ist nicht weisungsbefugt.

Deswegen kann ich sehr deutlich sagen: Hier erfolgt kein zuschieben und das sage ich klar, obwohl nicht in keiner Form an der Ausschreibung irgendwie beteiligt gewesen war. Von seiten der HLB eweiß ich aus einer öffentlichen Veranstaltung, dass man selbst sehr gezittert hat, ob man die Ausschreibung zum Busverkehr in Baunatal überhaupt gewinnen kann, man war eher pessimistisch eingestellt (und wurde daher wohl eher überrascht)...

Mich wundert auch, woher die Meinung kommt, dass bei den hessischen Aufgabenträgern - allen voran dem RMV - nur DB-Hasser säßen. Erstens dürfte dies keinen Einfluss auf die Vergabe haben und zweitens ist mir eher etwas anderes bekannt. So gab bzw. gibt es durchaus gute Verbindungen zur DB. Spotan ist mir auch kein von DB beantragtes Nachprüfungsverfahren zu einer Vergabe bekannt...


Tw666 schrieb:
Mich würde es aber auch interessieren, wie hier ermittelt werden müsste. In jedem Falle müsste der Untersteller seine Befürchtungen zunächst der Vergabebehörde und/oder der Staatsanwaltschaft zutragen, welche solche Punkte zunächst auf Gerichtsbarkeit prüft. Soweit mir bekannt ist, ist dies die normale Vorgehensweise in Deutschland. Oft mit der Polizei vorgeschaltet.
Es hilft hierzu durchaus das Internet zu nutzen: http://www.vergaberecht-ratgeber.de


Zitat
Hat der Bewerber beim Auftraggeber form- und fristgerecht eine Vergaberüge eingereicht, dann muss er keine große Hoffnung darauf setzen, dass seiner Vergaberüge vom Auftraggeber auch abgeholfen wird.
(...)
Soweit auch nur ansatzweise vertretbar, teilt der Auftraggeber dem Bewerber daher regelmäßig höflich aber bestimmt mit, dass er die Rechtsauffassung des Bewerbers bedauerlicherweise nicht teilen kann und von der Ordnungsgemäßheit seines Vergabeverfahrens ausgehen muss.

Für den Bewerber läuft ab Zugang dieser Mitteilung durch den Auftraggeber eine weitere, wichtige Frist. Nach § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen) hat der Bewerber nämlich ab Zugang der Mitteilung durch den Auftraggeber, dass er der Vergaberüge nicht abhelfen will, 15 Kalendertage Zeit, sich zu überlegen, ob er „Ernst machen“ und die Angelegenheit vor die Vergabekammer tragen will. Lässt der Bewerber diese 15-Tage-Frist verstreichen, ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig.

Will der Bewerber das Nachprüfungsverfahren durchführen, so hat er binnen der vorgenannten 15-Tage-Frist bei derjenigen Vergabekammer, die in der Bekanntmachung der Ausschreibung vom Auftraggeber als Nachprüfungsbehörde angegeben wurde, einen schriftlichen und mit Begründung versehenen Nachprüfungsantrag einzureichen.
Die Vergabekammer reagiert auf einen solchen Antrag unverzüglich. Bei dem Auftraggeber fordert sie die der Ausschreibung zugrunde liegende Vergabeakte an und gibt ihm gleichzeitig Gelegenheit, zu dem Vortrag des rügenden Bewerbers Stellung zu nehmen.

Bei dem Antragsteller fordert die Vergabekammer einen Kostenvorschuss in Höhe von mindestens 2.500 Euro an, § 128 Abs. 2 GWB.
Gleichzeitig werden neben dem Antragsteller und dem Auftraggeber auch noch weitere Unternehmen an dem Verfahren beteiligt, soweit deren Interessen durch die Entscheidung schwerwiegend berührt werden, § 109 GWB.

Gleichzeitig wird sehr zeitnah ein mündlicher Verhandlungstermin anberaumt, zu dem die Angelegenheit mit allen Beteiligten besprochen wird.
(...)
Ist der Nachprüfungsantrag des rügenden Bewerbers begründet und ist dieser durch den Vergabeverstoß auch in seinen Rechten verletzt, dann trifft die Vergabekammer die geeigneten Maßnahmen, um die vorliegende Rechtsverletzung abzustellen. In aller Regel wird das Vergabeverfahren in das Stadium zurück versetzt, in dem der Verfahrensverstoß begangen wurde. Im Einzelfall kann dies für den Auftraggeber ein „Zurück auf Los“ bedeuten. Auch ein vom Auftraggeber bereits erteilter Zuschlag kann von der Vergabekammer aufgehoben werden.
Wenn man davon ausgehen würde, dass man die Vergabe an ein Unternehmen zustecken will, obwohl das Ergebnis dies nicht ermöglicht - beispielsweise weil das Bewertungssystem (das vorher in den Ausschreibungsunterlagen klar aufgeführt wird), dies nicht hergibt oder verändert wird, dann würde nach dem folgendem Fall die Vergabe aufgehoben werden.
Die Kosten des Verfahren trägt die unterlegene Partei. Je nach Dauer des Verfahrens (entsprechend auch die Frage, in wie vielen Stufen man diesen Prozess durchführt - siehe S-Bahn Nürnberg), kommen ganz erhebliche Kosten für eine Überbrrückung bis zum Vertragssart dazu, bzw. die Leistungen sind erstmal erheblich unterhalb des vertraglichen Niveaus (weil bspw. später Fahrzeuge geordert werden können, etc. pp.)... Gegebenenfalls muss noch eine Vertragsverlängerung mit dem bestehenden Auftragnehmer oder einen Interimsvertrag mit einem anderm Unternehmen geschlossen werden, etc. pp.

Das heißt, hier würden die an der Vergabe beteiligten Personen einen deutlichen wirtschaftlichen Schaden dem Unternehmen zuführen. Womöglich würde im Unternehmen auch intern ermittelt werden, wie es zu einem solchen Prozess kommen könnte.


Aber: Ich bin kein Jurist und bei den Ausschreibungen an denen ich teilnahm, gab es keine Nachprüfungsverfahren.

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Re: Es kommen Desiro HC zum Einsatz...

geschrieben von: Black Eyed

Datum: 19.02.21 23:59

Bronnbach Bhf schrieb:
Zitat:
Ich tippe auf beide Zugtypen.
RB41 (inkl HVZ Verstärker) als Desiro HC
RB40, 49, 37 mit 1440 (Coradia Continental)
Eigentlich will ich ja nicht spekulieren, aber die Kombination würde ich mit dieser Linienaufteilung ausschließen.


Bronnbach Bhf schrieb:
Zitat:
Das würde Sinn machen. "Zu viele Sitzplatzkapazitäten" und "Main-Weser-Bahn" sind ein Widerspruch in sich. Desiro HC oder andere Doppelstöcker bräuchte man dort eigentlich seit vielen Jahren.
Definitiv. Gleiches gilt somit auch für RE98/99.


Bronnbach Bhf schrieb:
Zitat:
Für die HLB dürfte vorallem die Vernüpfung der RB49 mit der RB58 und der RE59 in Hanau betrieblich sehr interessant sein. Auf diesen beiden RMV Linien fährt die HLB aktuell schon mit 1440.
Sofern die Fahrzeuge die gleichen Voraussetzungen haben und somit wechselseitig eingesetzt werden können und in Wiesbaden entsprechende Wartungskapazitäten frei sind (Main-Lahn-Sieg wird ja bekanntlich in Frankfurt-Griesheim mitgewartet und Butzbach-Ost ist ohne Fahrdraht.

Bronnbach Bhf schrieb:
Zitat:
Bin gespannt, ob die neue RB37 und die RB40 zwischen Ffm Hbf und Giessen dann vereinigt fahren und nördlich von Giessen als Flügelzüge. Oder ob beide RB Linien auf ganzer Linie getrennt fahren.
Flügelt man nicht (weiterhin) RB40 und RB41?! Das würde hier entweder für das gleiche Fahrzeug sprechen oder aber für Fahrzeuge des gleichen Herstellers...


Bronnbach Bhf schrieb:
Oder ob beide RB Linien auf ganzer Linie getrennt fahren. Durch die separaten S-Bahngleise zwischen Bad Vilbel und Ffm West werden ja auf den Fernbahngleisen ab Dezember 2022 ordentlich Trassen frei.
So richtig Trassen schafft man aber erst, wenn man mit den zwei weiteren Gleisen Friedberg erreicht.
Was dann aber auch kommt sind mehrere RB47/RB48-Durchbindungen und der Entfall von Flügelungen in Bad Vilbel.

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Re: Genau lesen

geschrieben von: Black Eyed

Datum: 20.02.21 00:02

Knut Rosenthal schrieb:
Zitat:
ja bei der VIAS GmbH, bei der VIAS Rail GmbH ist man - wie oben schon zu lesen - eben nicht mehr beteiligt.
Und lediglich die Rheingaulinie wird noch von der VIAS GmbH betrieben. Das ist auf der verlinkten Seite auch etwas beschrieben.
Das ist hier relevant, die letzte Odenwaldbahnausschreibung war verbunden mit dem Wechsel zu VIAS Rail GmbH, um die Trennung vollziehen zu können.

Knut Rosenthal schrieb:Zitat:
Schade ist eigentlich, dass man die Webseite weiterhin für beide Gesellschaften nutzt, statt getrennte zu nutzen.
Dadurch wird diese Verwirrung eben auch aufrechterhalten.
Da diese Trennung für den Kunden keine Rolle spielt und dieser nur "VIAS" kennt, ist sie kundenkommunikativ sinnhafter - zumal Rheingaulinie und Odenwaldbahn mit Frankfurt einen gemeinsamen Berührungspunkt haben.

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Re: Weiß ich nicht. Ja und nein.

geschrieben von: Bronnbach Bhf

Datum: 20.02.21 00:02

Black Eyed schrieb:
Mich wundert auch, woher die Meinung kommt, dass bei den hessischen Aufgabenträgern - allen voran dem RMV - nur DB-Hasser säßen. Erstens dürfte dies keinen Einfluss auf die Vergabe haben und zweitens ist mir eher etwas anderes bekannt. So gab bzw. gibt es durchaus gute Verbindungen zur DB. Spotan ist mir auch kein von DB beantragtes Nachprüfungsverfahren zu einer Vergabe bekannt....
Darüber musste ich auch schmunzeln. Wurde nicht dem RMV in den letzten Jahren vorgeworfen, die Ausschreibung/Vergabe u.a. bei der S-Bahn Rhein/Main, von RE60, RB67/68 und RE70 wären genau auf die DB zugeschnitten gewesen? Ja was denn nun? Ich kritisiere den RMV auch in vielen Dingen. Aber solche Aussagen sind für mich Waschweibergeschwätz.

Re: Weiß ich nicht. Ja und nein.

geschrieben von: Tw666

Datum: 20.02.21 00:07

Das Vollzitat habe ich weggelassen, vielen Dank für diese ausführliche Beschreibung :) So etwas ist immer aufschlussreich!

Ich gestehe selbst von Land als Aufgabenträger, wieder besseren Wissens geschrieben zu haben.

Für die Aufgabenträger hätte es auch keine Vorteile für bestimmte Firmen zu stimmen, insbesondere da es ein klares, von Mitarbeitern des Aufgabenträger ohne Stimmberechtigung, errechnetes Ergebnis gibt, nach denen dann der Zuschlag erfolgt.
Für die Aufgabenträger ergeben sich auch keine finanziellen Vorteile, außer dass die HLB durch eventuell günstigere Angebote auffallen kann - das Land kann ja auf seine Dividende verzichten und die Firmenpolitik ausgeben, dass nur Betriebskosten/Personalkosten einberechnet werden müssen incl. logischer Steigerungen.

Ob dies so ist, weiß ich nicht. Das wäre aber der Vorteil der HLB zzgl. den weiteren finanziellen Vorteilen für Region (Steuern, Arbeitnehmer etc.) und Verkehrsverbund. Im Umkehrschluss hat natürlich das Land auch einen Vorteil davon: Mehr Leistung fürs gleiche Geld kann ausgeschrieben werden.
Für Beträge, die im Eisenbahnsektor gespart werden kann an anderer Stelle schon eine Verbesserung im AST- oder Busangebot finanziert werden.

Und ja, die HLB gewinnt nicht jede Ausschreibung. Als KNE hat man nicht nur die 51/52 im Raum Baunatal/Schauenburg verloren, sondern auch von der RKH wiedergewonnen. Aber man hat auch den Stadtbus Baunatal an die RKH verloren und dann gegen die DB in der nächsten Ausschreibung verloren. Die örtliche Szene war fest überzeugt, dass die HLB das Los gewinnt - dem war nicht so.

Ausschreibungen werden nicht umsonst gemacht. Oft gewinnt der Platzhirsch schlicht weil sich nicht viele andere drauf bewerben - bei Baufirmen sehr gut zu erkennen, es gewinnen immer die Gleichen.
Aber immer gilt: Ausschreibung starten, Angebote prüfen, Angebote bewerten, Bestes Angebot gewinnt (nicht Platzhirsch, nicht billigster, nicht der mit den besten Kontakten!).

Das System ist gut, wenn auch kompliziert. Hier im Forum ist man ja generell der Meinung das sei alles Mist. Ich finde das deutsche System aus Ausschreibung und Direktvergaben sehr sehr gut, gerade weil es in der Regel funktioniert.

Re: Weiß ich nicht. Ja und nein.

geschrieben von: Tw666

Datum: 20.02.21 00:10

Bronnbach Bhf schrieb:
Black Eyed schrieb:
Mich wundert auch, woher die Meinung kommt, dass bei den hessischen Aufgabenträgern - allen voran dem RMV - nur DB-Hasser säßen. Erstens dürfte dies keinen Einfluss auf die Vergabe haben und zweitens ist mir eher etwas anderes bekannt. So gab bzw. gibt es durchaus gute Verbindungen zur DB. Spotan ist mir auch kein von DB beantragtes Nachprüfungsverfahren zu einer Vergabe bekannt....
Darüber musste ich auch schmunzeln. Wurde nicht dem RMV in den letzten Jahren vorgeworfen, die Ausschreibung/Vergabe u.a. bei der S-Bahn Rhein/Main, von RE60, RB67/68 und RE70 wären genau auf die DB zugeschnitten gewesen? Ja was denn nun? Ich kritisiere den RMV auch in vielen Dingen. Aber solche Aussagen sind für mich Waschweibergeschwätz.
Das ist halt das Dumme :D

Wenn Anbieter A zwei drei vier Ausschreibungen hintereinander gewinnt, wird der Ausschreibende bezichtigt, dass er Anbieter A bevorzugt, es ist der Liebling etc.
Danach die zwei drei Ausschreibungen bekommt Anbieter B. Gleiches Spiel :D

Re: Es kommen Desiro HC zum Einsatz...

geschrieben von: Bronnbach Bhf

Datum: 20.02.21 00:11

Black Eyed schrieb:
Bronnbach Bhf schrieb:
Zitat:
Ich tippe auf beide Zugtypen.
RB41 (inkl HVZ Verstärker) als Desiro HC
RB40, 49, 37 mit 1440 (Coradia Continental)
Eigentlich will ich ja nicht spekulieren, aber die Kombination würde ich mit dieser Linienaufteilung ausschließen.


Bronnbach Bhf schrieb:
Zitat:
Bin gespannt, ob die neue RB37 und die RB40 zwischen Ffm Hbf und Giessen dann vereinigt fahren und nördlich von Giessen als Flügelzüge. Oder ob beide RB Linien auf ganzer Linie getrennt fahren.
Flügelt man nicht (weiterhin) RB40 und RB41?! Das würde hier entweder für das gleiche Fahrzeug sprechen oder aber für Fahrzeuge des gleichen Herstellers...
Da die RB41 nach meinen Erfahrungen ein weit höhere Nachfrage als die RB40 hat, macht ein Fortführung des Flügelzugkonzepts in meinen Augen nicht wirklich Sinn. Dann eher Flügelzug aus RB37 und RB40, und die RB41 mit einem Doppelstockzug kapazitativ stärken. Ist aber nur meine Meinung auf der meine obige Spekulation beruht.

Oh...

geschrieben von: Tw666

Datum: 20.02.21 00:20

Knut Rosenthal schrieb:
Tw666 schrieb:Zitat:
Zitat:
Black Eyed schrieb:Zitat:
modellbau-sammler schrieb:
Zitat:
Abgesehen davon, ist bei VIAS nicht noch der Landkreis Darmstadt-Dieburg und der Odenwaldkreis dabei?
Nein.

VIAS GmbH - 50% Rurtalbahn GmbH, 50% Dänische Staatsbahn
VIAS Rail GmbH - 100% R.A.T.H. GmbH


Rurtalbahn GmbH - 74,9 % R.A.T.H. GmbH, 25,1 % Beteiligungsgesellschaft Kreis Düren mbH

VIAS Rail GmbH betreibt die Odenwaldbahn sowie das NRW-Netz (RB34, RB39)
VIAS GmbH betreibt die Rheingaulinie.
Laut Website der Vias sind die aber auch weiterhin beteiligt...

Website der VIAS
Hallo,

ja bei der VIAS GmbH, bei der VIAS Rail GmbH ist man - wie oben schon zu lesen - eben nicht mehr beteiligt.
Und lediglich die Rheingaulinie wird noch von der VIAS GmbH betrieben. Das ist auf der verlinkten Seite auch etwas beschrieben.

Schade ist eigentlich, dass man die Webseite weiterhin für beide Gesellschaften nutzt, statt getrennte zu nutzen.
Dadurch wird diese Verwirrung eben auch aufrechterhalten.

Gruß
Knut
Ah...ja peinlich peinlich. Fehler wird zugegeben. Da hat mich Wikipedia und die Website getäuscht, dort gibt es eine Vias mit den Tochtergesellschaften. Irgendwie sollte ich diesen Thread lassen, erst der Tippfehler und jetzt noch ein Problem im Leseverständnis...

Aber ich lerne ja gern dazu :)

Der prinzipielle Inhalt meines Ursprungsbeitrage bleibt dennoch erhalten. Die Rath sitzt ja in Düren und damit außerhalb Hessens. Das ist zwar auch Deutschland und damit werden auch hier Steuern gezahlt, Dänemark ist aber auch unser Partner, die EU ist ja schließlich ein supranationaler Staat :)

Da die Bundesländer aber die ganze Chose bezahlen ist es schon sinnvoll, wenn auch hauptsächlich Unternehmen im Bundesland ohne Verstrickungen nach außen die Verkehre fahren.

Immer vorausgesetzt, dass die Ausschreibung dieses Unternehmen nach klarer, einheitlicher Bewertung durch das beste Angebot ausgewählt hat :)



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 20.02.21 00:21.

Re: Ausschreibung Mittelhessen -DB Regio verloren!

geschrieben von: Lok35

Datum: 20.02.21 10:44

Ja und ? Es kann nur besser werden !!

Re: Das Land und der RMV

geschrieben von: andreas +

Datum: 20.02.21 19:10

Black Eyed schrieb:
Das Land Hessen delegiert die Verkehrsleistungsbestellung an seine Aufgabenträger ab. Das Land Hessen ist dabei einer der jeweiligen Gesellschafter zusammen mit den Kreisen und kreisfreien Städten. Das Land hat nicht mal eine Sperrminorität hierbei und ist nicht weisungsbefugt.
Das ist ja gerade das Unheil; das Land Hessen, vertreten durch den hessischen Verkehrsminister, gibt das Geld an den RMV (und NVV), aber der RMV agiert weitgehend nach eigenem Gutdünken. Auch der Einfluß der Kommunen ist relativ gering.
Als Verkehrsminister, der ja für die Verkehrspolitik wie es so schön heißt die Verantwortung trägt (und den Ärger der Bürger und der Opposition im Landtag 'abbekommt') würde ich das ändern wollen resp. hätte das schon geändert. (Getreu dem Spruch "Wer die Musik bezahlt, bestimmt was gespiet wird.")

Re: Das Land und der RMV

geschrieben von: Black Eyed

Datum: 20.02.21 20:37

andreas + schrieb:
Zitat:
Das ist ja gerade das Unheil; das Land Hessen, vertreten durch den hessischen Verkehrsminister, gibt das Geld an den RMV (und NVV), aber der RMV agiert weitgehend nach eigenem Gutdünken. Auch der Einfluß der Kommunen ist relativ gering.
Jein, würde ich so nicht sagen. Die Kommunen haben durchaus Einfluss, beispielsweise wenn sie ihre lokalen Fahrpreise durch eigene Subventionen absenken oder wenn sie sich zusammenschließen, um ein besseres Angebot zu bestellen (die Anlieger des Stockheimer Lieschens zahlen nun rund das doppelte, damit statt 218er modernere, leisere Dieseloks fahren...). Natürlich ist der sonstige Ansprechpartner der Kreis, der für den Nahverkehr zuständig ist und auch Gesellschafter im RMV (bzw. dem NVV oder VRN) ist.
Wie gut/schlecht die Kommunikation zwischen Gesellschafter und Gesellschaft läuft, ist eine andere - durchaus politische Frage.

Wenn aber das Land dies zentral übernehmen würde (also Regionalverkehr außer Stadtverkehre und Lokalbusse) dann wäre das Gefühl der Fremdbestimmung da, zumal der Regionalbusverkehr nicht aus Landes- sondern aus den Mitteln der Kommunen (über die Kreisumlage) finanziert wird.

Und ob das Land Hessen hier personell besser aufgestellt wäre, als die Verkehrsverbünde, das ist so eine Frage, bei der ich doch sehr skeptisch bin.


Persönlich würde ich aber durchaus überlegen, ob die Struktur mit drei regionalen Aufgabenträgern und vier Tarifverbünden so sinnig ist und ob man hier nicht etwas anderes schaffen könnte. Vielleicht eher etwas, wie einen Gesamtverband, der sich in die drei Bereiche: Nord-, Mittel und Südhessen divisionalisiert. Ich sehe nämlich durchaus, dass Mittelhessen hier etwas herunterfällt in vielen Betrachtungen und beim RMV zu sehr der Fokus auf dem S-Bahnnetz bzw. S-Bahnnetzbereich liegt...


andreas + schrieb:
Als Verkehrsminister, der ja für die Verkehrspolitik wie es so schön heißt die Verantwortung trägt (und den Ärger der Bürger und der Opposition im Landtag 'abbekommt') würde ich das ändern wollen resp. hätte das schon geändert. (Getreu dem Spruch "Wer die Musik bezahlt, bestimmt was gespiet wird.")
Das Land macht doch viel in der Hinsicht - ohne das Land gäbe es kein Schülerticket, kein Seniorenticket und auch kein landesweites JobTicket...

Aber: Ein mehr an Einheitlichkeit wäre durchaus von Vorteil, wobei ich da genau einzelne Gesellschafter bzw. deren Unternehmen in der Pflicht sehen würde - mehr Kooperativität zu leisten.

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Wer das ganze Lied hören möchte und nicht aus irgendeiner humorbefreiten Zone kommt, kann dem Link folgen: [www.youtube.com]

Re

geschrieben von: M. Müller

Datum: 20.02.21 21:27

Schon zu VGF-Zeiten waren Odenwald und Rheingau zweierlei. Die Odenwald-Tw wurden damals bekanntlich vom RMV gestellt, die FLIRT dagegen wurden damals von der VGF auf der Innotrans bestellt. Später dann kam die Trennung. Aber auch heute noch kann man fallweise VGF-Tf sehen.

Re: Es kommen Desiro HC zum Einsatz...

geschrieben von: hsimpson

Datum: 21.02.21 01:26

Bronnbach Bhf schrieb:
Black Eyed schrieb:
Bronnbach Bhf schrieb:
Zitat:
Ich tippe auf beide Zugtypen.
RB41 (inkl HVZ Verstärker) als Desiro HC
RB40, 49, 37 mit 1440 (Coradia Continental)
Eigentlich will ich ja nicht spekulieren, aber die Kombination würde ich mit dieser Linienaufteilung ausschließen.


Bronnbach Bhf schrieb:
Zitat:
Bin gespannt, ob die neue RB37 und die RB40 zwischen Ffm Hbf und Giessen dann vereinigt fahren und nördlich von Giessen als Flügelzüge. Oder ob beide RB Linien auf ganzer Linie getrennt fahren.
Flügelt man nicht (weiterhin) RB40 und RB41?! Das würde hier entweder für das gleiche Fahrzeug sprechen oder aber für Fahrzeuge des gleichen Herstellers...
Da die RB41 nach meinen Erfahrungen ein weit höhere Nachfrage als die RB40 hat, macht ein Fortführung des Flügelzugkonzepts in meinen Augen nicht wirklich Sinn. Dann eher Flügelzug aus RB37 und RB40, und die RB41 mit einem Doppelstockzug kapazitativ stärken. Ist aber nur meine Meinung auf der meine obige Spekulation beruht.
Wenn man tatsächlich Desiro bestellen sollte, dann sicher nicht auch noch 1440er. Dann gibt es wohl das übliche Paket aus Desiro und Mireo, mit dem man dann auch Linien mit stark differierenden Fahrgastzahlen Flügeln kann.

Schon alleine, will es günstiger sein dürfte, alle Züge von selben Hersteller zu ordern.

Grüße

Werkstattleistungen.

geschrieben von: 215 122-3

Datum: 21.02.21 12:41

Wo werden eigentlich die ganzen HLB Triebwagen gewartet, insbesondere die jetzt zusätzlich kommenden?

Re: Ob das ohne Personalanpassungen geht?

geschrieben von: 215 122-3

Datum: 21.02.21 12:54

Betriebsbedingte Kündigungen sind ausgeschlossen. Allerdings gab bzw. gibt es eine Anweisung, dieses Verbot durch vermehrte verhaltensbedingte Kündigungen zu umgehen, bei denen die Gekündigten dann sogar eine Arbeitslosengeldsperre bekommen. Verhaltensbedingte Kündigung nur weil man aus persönlichen Gründen nicht umziehen kann oder möchte, ob da die Verhältnismäßigkeit gewahrt ist? Es gibt sogar Abteilungsleiter die es sich anmaßen, den Gekündigten verbieten zu wollen, Kündigungsschutzklage einreichen zu wollen und selbst gegen ausgehandelte Gütelösungen in Revision gehen wollen. Zum Glück sind Abteilungsleiter nicht revisionsberechtigt.

Aufgabenträger / Tarifverbünde

geschrieben von: KBS635

Datum: 21.02.21 21:10

Black Eyed schrieb:
Persönlich würde ich aber durchaus überlegen, ob die Struktur mit drei regionalen Aufgabenträgern und vier Tarifverbünden so sinnig ist und ob man hier nicht etwas anderes schaffen könnte. Vielleicht eher etwas, wie einen Gesamtverband, der sich in die drei Bereiche: Nord-, Mittel und Südhessen divisionalisiert. Ich sehe nämlich durchaus, dass Mittelhessen hier etwas herunterfällt in vielen Betrachtungen und beim RMV zu sehr der Fokus auf dem S-Bahnnetz bzw. S-Bahnnetzbereich liegt...
Moment, welche vier Tarifverbünde?

Das Problem an der Bergstraße ist ja, dass man (Teile des) Landkreis(es) besser nach BW ausgliedern könnte. Von Bensheim ist es noch relativ gemischt, aber südlich geht die Orientierung meiner Erfahrung nach schon sehr Richtung Heidelberg/Mannheim. Nicht nur, weil man durch den VRN dahin verbunden ist. Dass da der VRN seine Sonderrolle hat, macht doch irgendwie Sinn.

Als Mittelhesse fühle ich mich vom RMV eigentlich nicht abgehängt. Gerade in den letzten Jahren wurden einige Schnellbuslinien geplant und eingerichtet und die beiden Reaktivierungspläne im RMV sind auch im nördlichen RMV-Drittel.

Eine RMV-/NVV-Fusion wird ja schon länger immer wieder andiskutiert, beide Verbände haben so ihre Vorzüge.

Viele Grüße aus Mittelhessen
Jonathan

Re: Aufgabenträger / Tarifverbünde

geschrieben von: Black Eyed

Datum: 21.02.21 21:46

KBS635 schrieb:
Zitat:
Moment, welche vier Tarifverbünde?
NVV, RMV, VMW und VRN


KBS635 schrieb:
Zitat:
Das Problem an der Bergstraße ist ja, dass man (Teile des) Landkreis(es) besser nach BW ausgliedern könnte. Von Bensheim ist es noch relativ gemischt, aber südlich geht die Orientierung meiner Erfahrung nach schon sehr Richtung Heidelberg/Mannheim. Nicht nur, weil man durch den VRN dahin verbunden ist. Dass da der VRN seine Sonderrolle hat, macht doch irgendwie Sinn.
Der VRN-Teil ist an sich sehr schwierig. Die Bergstraße tendiert schon stark nach Rhein-Neckar - ganz klar, aber eben auch nicht nur. Beim Odenwald überwiegt die Tendenz in den RMV, daher ist der Odenwaldkreis RMV-Mitglied, die Bergstraße VRN-Mitglied. Die Übergangstarife erleichtern diese Situation schon gut.

Für das Land Hessen heißt dies aber auch, dass der VRN extra Verwaltungsaufwand hat, weil man sich hier deutlich mit den Nachbarbundesländern absprechen muss. Zudem ist der VRN im Schienenverkehr ausschließlich im Kreis Bergstraße als Aufgabenträger zuständig, da Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz Landesaufgabenträger haben.

Bei den Fahrgastströmen kann man übrigens erkennen, dass die konkurrierenden Modelle - Schülerticket Hessen und MAXX-Ticket - zu einem anderen Ergebnis führten als erwartet: So hat der Anteil an Schülertickets deutlicher zugelegt, als dies erwartet wurde...


KBS635 schrieb:
Zitat:
Als Mittelhesse fühle ich mich vom RMV eigentlich nicht abgehängt. Gerade in den letzten Jahren wurden einige Schnellbuslinien geplant und eingerichtet und die beiden Reaktivierungspläne im RMV sind auch im nördlichen RMV-Drittel.
Ich hatte mal eine Diskussion zur Thematik der Verbundstrukturen in Hessen. Im Was-wäre-wenn-Szenario eines dritten Verbundes von Beginn hat, gingen Teilnehmer davon aus, dass das Schienenverkehrsnetz in Mittelhessen heute deutlich anders aussehen würde. Das womöglich ein stärkerer Fokus auf den Regionalverkehr im Städtedreieck Marburg - Gießen - Wetzlar (und ggf. Alsfeld) gelegt werdn würde, als primär auf den Frankfurt-zentrischen Verkehr.


KBS635 schrieb:
Eine RMV-/NVV-Fusion wird ja schon länger immer wieder andiskutiert, beide Verbände haben so ihre Vorzüge.
Erwarte ich persönlich nicht. Beide Regionen haben Angst davon - aus unterschiedlichen Gründen - und irgendwie gibt es halt auch kein eines Hessen sondern durchaus noch höhere Unterschiede zwischen Nord- und Südhessen, bis hin zu politischen Verhältnissen. Und das sage ich, obwohl ich mir sehr gut einen hessenweiten Tarif vorstellen könnte.

Das Klima kennt Gewinner und Verlierer
Das steht - in meinem Reiseführer
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Gemütlichkeit unter Moskitonetzen
Rainald Grebe - Sachsen

Wer das ganze Lied hören möchte und nicht aus irgendeiner humorbefreiten Zone kommt, kann dem Link folgen: [www.youtube.com]

Eigentumsverhältnisse bei den VIAS Gesellschaften

geschrieben von: KBS 110

Datum: 22.02.21 08:57

Hallo zusammen,

die Eigentumsverhältnisse bei der VIAS GmbH haben sich im Februar 2019 geändert, der 50%-ige Anteil der DSB wurde an die R.A.T.H. GmbH verkauft.

Somit gibt es jetzt folgende Gesellschafter:

VIAS GmbH - 50% R.A.T.H. GmbH, 50% Rurtalbahn GmbH
VIAS Logistik GmbH - 100% VIAS GmbH
(Die VIAS Logistik GmbH ist die Gesellschaft, wo alle Tfs und KiNs vom Rheingau angestellt sind)

VIAS Rail GmbH - 100% R.A.T.H. GmbH
(Die VIAS Rail GmbH ist organisatorisch getrennt in Region Mitte für den Odenwald und Region West für das Erft-Schwalm-Netz)

Rurtalbahn GmbH - 74,9% R.A.T.H. GmbH, 25,1% Beteiligungsgesellschaft Kreis Düren mbH

Somit ist die R.A.T.H. GmbH mittlerweile in allen Bereichen der Mehrheits- oder alleinige Gesellschafter, die Dänische Staatsbahn hat sich komplett herausgezogen.

Ich hoffe, dazu beigetragen zu haben, dass die Strukturen etwas besser verständlich sind.

Viele Grüße
KBS 110