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Tagelange Unfähigkeit, einen SEV einzurichten

geschrieben von: Doppeler

Datum: 17.02.21 20:05

Hallo, liebe Mitforisten!

Auf der Strecke zwischen Rostock und Stralsund- immerhin eine Hauptstrecke, auf der u.a. auch ICE- bzw. IC-Züge im Zweistundentakt verkehren - gab es vorgestern (Montag) Mittag einen schweren Unfall. Einer der dort als RE eingesetzten ODEG-Elektrotriebzüge fuhr auf einen an einem BÜ festgefahrenen Holz-LKW auf. Bis einschließlich Sonntag sollen die Reparaturarbeiten an der Strecke dauern. Solange fährt auf dem Teilstück zwischen Rostock und Ribnitz (ca. die Hälfte der Strecke) kein Zug.

Was mich sehr wundert: Selbst für morgen, immerhin der dritte Tag nach dem Unglück, gelingt es offenbar immer noch nicht, einen halbwegs akzeptablen SEV zwischen Rostock und Ribnitz mit Anschluß an die Züge nach Stralsund einzurichten. Die DB läßt ihre Fernzüge ohne jeden Ersatz gleich komplett ausfallen. Und die ODEG bietet laut Internet-Bahnauskunft nur äußerst spärlich Ersatzverbindungen an. Diese sind so gestaltet, daß die Gummibahn in Ribnitz dann ankommt, wenn der „Anschlußzug“ nach Stralsund gerade weg ist. Die Fährgäste dürfen auf dem zugigen Bahnhof geschlagene 2 Stunden auf den nächsten Zug warten. Alternativ weist die Bahnauskunft irrwitzige Umdsteigeverbindungen etwa über Neubrandenburg oder Neustrelitz aus. Aus der Fahrzeit von sonst rund 50 Minuten für die knapp 80 km werden so bis zu 3,5 Stunden!

Warum schafft man es hier nicht, einen halbwegs funktionierenden SEV einzurichten? Ein durchgehender KOM sollte beispielsweise die Strecke zwischen Stralsund und Rostock in ca. 1,5 Stunden schaffen, selbige Zeit würde sich auch bei abgestimmtes Anschlüssen in Ribnitz ergeben.

Es gibt - trotz Corona - viele Arbeitnehmer, die die Strecke als Pendler benutzen. Wer ist denn für einen SEV zuständig? DB (Betreiber Fernverkehr und Netz), ODEG (Betreiber Regionalverkehr) und oder Land Meck-Pomm (Aufgabenträger)?

Ich finde jedenfalls die geschilderten Zustände für ein Land, das sich weltweit an der Spitze der Industrie- und Kulturnationen sieht, als absolut untragbar.
Doppeler schrieb:
Wer ist denn für einen SEV zuständig?
Der, dessen Zug ausfällt bzw. betroffen ist.

es geht hier um Rostock - Stralsund

geschrieben von: Maschinenwirtschaft

Datum: 17.02.21 20:39

Doppeler schrieb:
Hallo, liebe Mitforisten!

Auf der Strecke zwischen Rostock und Stralsund- immerhin eine Hauptstrecke, auf der u.a. auch ICE- bzw. IC-Züge im Zweistundentakt verkehren - gab es vorgestern (Montag) Mittag einen schweren Unfall. Einer der dort als RE eingesetzten ODEG-Elektrotriebzüge fuhr auf einen an einem BÜ festgefahrenen Holz-LKW auf. Bis einschließlich Sonntag sollen die Reparaturarbeiten an der Strecke dauern. Solange fährt auf dem Teilstück zwischen Rostock und Ribnitz (ca. die Hälfte der Strecke) kein Zug.

Was mich sehr wundert: Selbst für morgen, immerhin der dritte Tag nach dem Unglück, gelingt es offenbar immer noch nicht, einen halbwegs akzeptablen SEV zwischen Rostock und Ribnitz mit Anschluß an die Züge nach Stralsund einzurichten. Die DB läßt ihre Fernzüge ohne jeden Ersatz gleich komplett ausfallen. Und die ODEG bietet laut Internet-Bahnauskunft nur äußerst spärlich Ersatzverbindungen an. Diese sind so gestaltet, daß die Gummibahn in Ribnitz dann ankommt, wenn der „Anschlußzug“ nach Stralsund gerade weg ist. Die Fährgäste dürfen auf dem zugigen Bahnhof geschlagene 2 Stunden auf den nächsten Zug warten. Alternativ weist die Bahnauskunft irrwitzige Umdsteigeverbindungen etwa über Neubrandenburg oder Neustrelitz aus. Aus der Fahrzeit von sonst rund 50 Minuten für die knapp 80 km werden so bis zu 3,5 Stunden!

Warum schafft man es hier nicht, einen halbwegs funktionierenden SEV einzurichten? Ein durchgehender KOM sollte beispielsweise die Strecke zwischen Stralsund und Rostock in ca. 1,5 Stunden schaffen, selbige Zeit würde sich auch bei abgestimmtes Anschlüssen in Ribnitz ergeben.

Es gibt - trotz Corona - viele Arbeitnehmer, die die Strecke als Pendler benutzen. Wer ist denn für einen SEV zuständig? DB (Betreiber Fernverkehr und Netz), ODEG (Betreiber Regionalverkehr) und oder Land Meck-Pomm (Aufgabenträger)?

Ich finde jedenfalls die geschilderten Zustände für ein Land, das sich weltweit an der Spitze der Industrie- und Kulturnationen sieht, als absolut untragbar.
Hallo,

anstatt ewig lange Texte zu formulieren, vielleicht mal andere Quellen prüfen.

Gemäß Webseite der ODEG gibt es sehr wohl einen eingerichteten SEV mit Anschlüssen in Ribnitz, zumindest für den NV.
Siehe hier: SEV Rostock - Ribnitz

Vielleicht gibt es ein Problem mit der Auskunft, dass die Anschlüsse nicht erkannt werden.
So verkehren die Busse nach online-Auskunft nicht früher ab Rostock als der Regelzug, aber nach Fahrplantabelle schon. Das lässt eher ein technisches Problem vermuten.

Man könnte z. B. bei der ODEG mal direkt nachfragen. Das wäre auch eine Möglichkeit....

MfG

"SIE SIND IM DIENSTLICHEN VERKEHR VERPFLICHTET UND AUSSERDIENSTLICH BERECHTIGT, DEN DIENSTRANG ZU FÜHREN"

Re: es geht hier um Rostock - Stralsund

geschrieben von: Super Baureihe 103

Datum: 17.02.21 21:31

Mal ne technische Frage:
Können nicht Züge von HRO bis kurz vor die Unfallstelle fahren (Gelbensande) und dort kopfmachen
so daß der SEV nur einen kurzen Abschnitt zu überbrücken hat (15 KM) ?
Die dabei entstehende Verspätung könnte man vielleicht sogar irgendwie im System berücksichtigen...

Weshalb dauert die Instandsetzung des Gleises derart lange?
Reden wir hier von der technisch zwingend notwendigen Minimalzeit mit 24-Stunden-Einsatz ?

Wegen so eines Unfalles ist die Hauptstrecke sieben Tage lang gesperrt ???
Das muß man nicht mehr verstehen,oder ?



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 17.02.21 23:53.

Re: es geht hier um Rostock - Stralsund

geschrieben von: Doppeler

Datum: 17.02.21 21:52

Hallo, Maschinenwirtschaft,

danke für den freundlichen Hinweis auf den dann angeblich eingerichteten SEV!

Fragt sich nur, warum man es nicht schafft, den 3 Tage nach dem Unglück in die Fahrplanauskunft der DB aufzunehmen.
Hast Du die Andchlusverluste selbt erlebt oder nur aus dem www imm warmen Zimmer herausgefunden?

Re: es geht hier um Rostock - Stralsund

geschrieben von: Meier Zwo

Datum: 17.02.21 22:45

Doppeler schrieb:
Hallo, Maschinenwirtschaft,

danke für den freundlichen Hinweis auf den dann angeblich eingerichteten SEV!

Fragt sich nur, warum man es nicht schafft, den 3 Tage nach dem Unglück in die Fahrplanauskunft der DB aufzunehmen.
Weil die Fahrplanauskunft nur zweimal wöchentlich mit einem Vorlauf von jeweils 3-4 Tagen aktualisiert wird. Für kurzfristige Störungen gibt es die Möglichkeit, Warnhinweise mit einem Hinweis zum Beispiel auf eine Internetseite einzugeben, aber Züge können nicht angepasst werden. Und ehe jetzt jemand darauf hinweist, dass das schneller gehen muss: Daten sollten auch einmal geprüft werden, bevor sie eingespielt werden. Denn bei Datensalat schreien auch wieder alle.

Re: es geht hier um Rostock - Stralsund

geschrieben von: andre5282

Datum: 18.02.21 08:23

Guten Morgen,

um einige Fragen zu beantworten zum sev bzw warum die Instandsetzung solange dauert.

Zum Sev kann ich soviel sagen dass das Bahnunternehmen erstmal ein Busunternehmen finden muss das den sev für diesen Zeitraum übernehmen kann. Das heißt ich brauche Busse und auch die Fahrer dazu. Busse würden eventuell 2 reichen. Aber Fahrer brauche ich mindestens 6 pro Tag. Ab einer gewissen Zeit muss der Fahrer seine Pause machen. Dann wird mindestens in 2 Schichten gefahren. 2 Fahrer morgens bis Mittag. Zusätzlich der dritte der dir Pausen übernimmt. Am Nachmittag das gleiche. Durch corona sind viele Unternehmen nur noch mit dem nötigsten an Fahrern unterwegs. Verständlich.

Zur Schadensbeseitigung.

Meines Wissens ist der Zug erst 400m nach der unfallstelle zum Stehen gekommen. Da der Zug entgleist ist gehe ich davon aus das auch die 400m Gleis beschädigt sind. Also wird alles gewechselt. Der LKW ist zerstört worden. Also werden für gewöhnlich sämtliche betriebsstoffe wir Diesel und hydrauliköl ausgelaufen sein. Das bedeutet erdaustausch. Dafür kommt aber jemand vom Umweltschutzamt und schaut sich das an. Durch corona dauert es länger. Wenn entschieden wird das der Boden getauscht wird dann braucht man ein Unternehmen dafür. Wenn das Unternehmen gefunden ist braucht man eine Deponie wo das hin kann. Zu diesen Schäden kommt der zerstörte Bahnübergang. Gut den könnte man komplett sperren und solange zu lassen bis er repariert ist. Aber da ich nicht weiß ob der auch gebraucht wird um Häuser zu erreichen kann ich dazu nichts sagen. Was ist mit der Oberleitung.
Und dann kommt noch das liebe Geld. Jeder der da was heil macht will vorher wissen ob er Geld bekommt.

Lg

Re: es geht hier um Rostock - Stralsund

geschrieben von: Bw Nysa

Datum: 18.02.21 08:28

andre5282 schrieb:
Guten Morgen,

um einige Fragen zu beantworten zum sev bzw warum die Instandsetzung solange dauert.

Zum Sev kann ich soviel sagen dass das Bahnunternehmen erstmal ein Busunternehmen finden muss das den sev für diesen Zeitraum übernehmen kann. Das heißt ich brauche Busse und auch die Fahrer dazu. Busse würden eventuell 2 reichen. Aber Fahrer brauche ich mindestens 6 pro Tag. Ab einer gewissen Zeit muss der Fahrer seine Pause machen. Dann wird mindestens in 2 Schichten gefahren. 2 Fahrer morgens bis Mittag. Zusätzlich der dritte der dir Pausen übernimmt. Am Nachmittag das gleiche. Durch corona sind viele Unternehmen nur noch mit dem nötigsten an Fahrern unterwegs. Verständlich.

Zur Schadensbeseitigung.

Meines Wissens ist der Zug erst 400m nach der unfallstelle zum Stehen gekommen. Da der Zug entgleist ist gehe ich davon aus das auch die 400m Gleis beschädigt sind. Also wird alles gewechselt. Der LKW ist zerstört worden. Also werden für gewöhnlich sämtliche betriebsstoffe wir Diesel und hydrauliköl ausgelaufen sein. Das bedeutet erdaustausch. Dafür kommt aber jemand vom Umweltschutzamt und schaut sich das an. Durch corona dauert es länger. Wenn entschieden wird das der Boden getauscht wird dann braucht man ein Unternehmen dafür. Wenn das Unternehmen gefunden ist braucht man eine Deponie wo das hin kann. Zu diesen Schäden kommt der zerstörte Bahnübergang. Gut den könnte man komplett sperren und solange zu lassen bis er repariert ist. Aber da ich nicht weiß ob der auch gebraucht wird um Häuser zu erreichen kann ich dazu nichts sagen. Was ist mit der Oberleitung.
Und dann kommt noch das liebe Geld. Jeder der da was heil macht will vorher wissen ob er Geld bekommt.

Lg

Ähm, ich sach mal so, die Versicherung vom Lorry darf den ganzen Schmatter bezahlen. Das wird nicht billig, soviel ist klar. Da kommt ein hübsches Sümmchen zusammen. Da es aber über Versicherung läuft, alles kein Problem, die Bahn und ihre anwälte werden´s sich schon holen! ;-)


MfG Bw Nysa.

Re: es geht hier um Rostock - Stralsund

geschrieben von: dieselfan88

Datum: 18.02.21 09:01

andre5282 schrieb:
Guten Morgen,

um einige Fragen zu beantworten zum sev bzw warum die Instandsetzung solange dauert.

Zum Sev kann ich soviel sagen dass das Bahnunternehmen erstmal ein Busunternehmen finden muss das den sev für diesen Zeitraum übernehmen kann. Das heißt ich brauche Busse und auch die Fahrer dazu. Busse würden eventuell 2 reichen. Aber Fahrer brauche ich mindestens 6 pro Tag. Ab einer gewissen Zeit muss der Fahrer seine Pause machen. Dann wird mindestens in 2 Schichten gefahren. 2 Fahrer morgens bis Mittag. Zusätzlich der dritte der dir Pausen übernimmt. Am Nachmittag das gleiche. Durch corona sind viele Unternehmen nur noch mit dem nötigsten an Fahrern unterwegs. Verständlich.

Lg
Ich gehe mal ganz stark davon aus dass die ODEG einen Rahmenvertrag für die Region für SEV hat, ob nun mit nur einem Fuhrunternehmer oder einer Dispo die dann bei den Fuhrunternehmen die Aufträge verteilt, ist beides möglich, aber der Vertrag deckt auch kurzfristigen Verkehr ab. In diesem sollten dann auch Flottenstärke und Responszeit mit vereinbart sein.

Viele Grüße, Johannes!

Re: es geht hier um Rostock - Stralsund

geschrieben von: sachsenring_z

Datum: 18.02.21 13:22

Meier Zwo schrieb:
Doppeler schrieb:
Hallo, Maschinenwirtschaft,

danke für den freundlichen Hinweis auf den dann angeblich eingerichteten SEV!

Fragt sich nur, warum man es nicht schafft, den 3 Tage nach dem Unglück in die Fahrplanauskunft der DB aufzunehmen.
Weil die Fahrplanauskunft nur zweimal wöchentlich mit einem Vorlauf von jeweils 3-4 Tagen aktualisiert wird. Für kurzfristige Störungen gibt es die Möglichkeit, Warnhinweise mit einem Hinweis zum Beispiel auf eine Internetseite einzugeben, aber Züge können nicht angepasst werden. Und ehe jetzt jemand darauf hinweist, dass das schneller gehen muss: Daten sollten auch einmal geprüft werden, bevor sie eingespielt werden. Denn bei Datensalat schreien auch wieder alle.
Das ist vollkommen falsch. Selbstverständlich können Fahrpläne auch operativ angepasst werden. Diese Änderungen werden nach wenigen Augenblicken dann im RIS / DB Navigator ... sichtbar.
Zuständig hierfür sind die EVU, somit DB FV und ODEG.

Re: es geht hier um Rostock - Stralsund

geschrieben von: Klausn

Datum: 18.02.21 20:00

sachsenring_z schrieb:
Meier Zwo schrieb:
Weil die Fahrplanauskunft nur zweimal wöchentlich mit einem Vorlauf von jeweils 3-4 Tagen aktualisiert wird. Für kurzfristige Störungen gibt es die Möglichkeit, Warnhinweise mit einem Hinweis zum Beispiel auf eine Internetseite einzugeben, aber Züge können nicht angepasst werden. Und ehe jetzt jemand darauf hinweist, dass das schneller gehen muss: Daten sollten auch einmal geprüft werden, bevor sie eingespielt werden. Denn bei Datensalat schreien auch wieder alle.

Das ist vollkommen falsch. Selbstverständlich können Fahrpläne auch operativ angepasst werden. Diese Änderungen werden nach wenigen Augenblicken dann im RIS / DB Navigator ... sichtbar.
Zuständig hierfür sind die EVU, somit DB FV und ODEG.
Auch nicht wirklich. Die Daten kommen zweimal pro Woche und lassen sich dann operativ noch ein wenig anpassen: Ersatzzug für, Haltausfälle...
Einen SEV bekommt man da aber nicht mit komplettem Fahrplan rein.

Irgendwann hat im RIS mal versehentlich eine komplette S-Bahnlinie gefehlt. Glaube Leipziger Netz. Blieb dann 2 Tage so, weil es sich eben nicht mal eben korrigieren lässt.

Re: es geht hier um Rostock - Stralsund

geschrieben von: sachsenring_z

Datum: 18.02.21 21:00

Klausn schrieb:
sachsenring_z schrieb:
Meier Zwo schrieb:
Weil die Fahrplanauskunft nur zweimal wöchentlich mit einem Vorlauf von jeweils 3-4 Tagen aktualisiert wird. Für kurzfristige Störungen gibt es die Möglichkeit, Warnhinweise mit einem Hinweis zum Beispiel auf eine Internetseite einzugeben, aber Züge können nicht angepasst werden. Und ehe jetzt jemand darauf hinweist, dass das schneller gehen muss: Daten sollten auch einmal geprüft werden, bevor sie eingespielt werden. Denn bei Datensalat schreien auch wieder alle.

Das ist vollkommen falsch. Selbstverständlich können Fahrpläne auch operativ angepasst werden. Diese Änderungen werden nach wenigen Augenblicken dann im RIS / DB Navigator ... sichtbar.
Zuständig hierfür sind die EVU, somit DB FV und ODEG.
Auch nicht wirklich. Die Daten kommen zweimal pro Woche und lassen sich dann operativ noch ein wenig anpassen: Ersatzzug für, Haltausfälle...
Einen SEV bekommt man da aber nicht mit komplettem Fahrplan rein.

Irgendwann hat im RIS mal versehentlich eine komplette S-Bahnlinie gefehlt. Glaube Leipziger Netz. Blieb dann 2 Tage so, weil es sich eben nicht mal eben korrigieren lässt.
Das ist falsch. "Zweimal pro Woche" = Damit meinst Du den Regel- oder Baufahrplan über das EFZ.

Operative Änderungen (Prognosen, Ausfälle, Ersatzverkehre) kann man immer eingeben. Diese werden dann sofort in den angeschlossenen Auskunftsmedien dargestellt.
Das Ganze macht aber viel Arbeit und wird daher oft gescheut. Machbar ist es allemal!

Re: es geht hier um Rostock - Stralsund

geschrieben von: ichglaubdasnet

Datum: 18.02.21 21:03

Doch. Man muss eben jeden Zug der nicht aufgeführt (vergessen) wurde als Ersatzzug/Ersatzfahrt einpflanzen. Bedarf natürlich viel Zeit weil alles auch bei DB Netz mit eventuell neuer Zugnummer beantragt werden muss.

Re: Tagelange Unfähigkeit, einen SEV einzurichten

geschrieben von: 215 122-3

Datum: 19.02.21 09:55

Noch dazu, wo sich viele Reisebusse wegen Corona in ihren Depots die Reifen eckig stehen. Viele Busunternehmer wären froh, wenn sie wenigstens SEV fahren dürften.

abgemeldet...

geschrieben von: 628Vorserie

Datum: 19.02.21 10:07

Wobei die Unternehmer derzeit nicht genutzte Reisebusse verständlicherwiese erst mal abgemeldet haben, somit braucht man bei denen ein paar Tage Vorlauf um die wieder auf die Straße zu kriegen...

Markus

http://histoliga.de/fahrplangeschichten/gepflegtereise.png

Re: es geht hier um Rostock - Stralsund

geschrieben von: sachsenring_z

Datum: 19.02.21 10:54

dieselfan88 schrieb:
andre5282 schrieb:
Guten Morgen,

um einige Fragen zu beantworten zum sev bzw warum die Instandsetzung solange dauert.

Zum Sev kann ich soviel sagen dass das Bahnunternehmen erstmal ein Busunternehmen finden muss das den sev für diesen Zeitraum übernehmen kann. Das heißt ich brauche Busse und auch die Fahrer dazu. Busse würden eventuell 2 reichen. Aber Fahrer brauche ich mindestens 6 pro Tag. Ab einer gewissen Zeit muss der Fahrer seine Pause machen. Dann wird mindestens in 2 Schichten gefahren. 2 Fahrer morgens bis Mittag. Zusätzlich der dritte der dir Pausen übernimmt. Am Nachmittag das gleiche. Durch corona sind viele Unternehmen nur noch mit dem nötigsten an Fahrern unterwegs. Verständlich.

Lg
Ich gehe mal ganz stark davon aus dass die ODEG einen Rahmenvertrag für die Region für SEV hat, ob nun mit nur einem Fuhrunternehmer oder einer Dispo die dann bei den Fuhrunternehmen die Aufträge verteilt, ist beides möglich, aber der Vertrag deckt auch kurzfristigen Verkehr ab. In diesem sollten dann auch Flottenstärke und Responszeit mit vereinbart sein.
Da wären wir wieder beim Thema Wettbewerb und Zuschlag für den günstigsten Anbieter:
Solche Rahmenverträge sind teuer und stellen eine Art Versicherung dar. Auch wenn kein Gebrauch gemacht wurde, möchte der Busunternehmer die Vorhaltungskosten erstattet bekommen. Die Kapazitäten an Fahrzeugen und Personalen müssen ja irgendwo kalkuliert werden.

Falls der Aufgabenträger solche Rahmenverträge nicht explizit vorschreibt, werden vermutlich auch keine abgeschlossen.

Re: Tagelange Unfähigkeit, einen SEV einzurichten

geschrieben von: keksi28

Datum: 19.02.21 13:59

Doppeler schrieb:
Hallo, liebe Mitforisten!

Auf der Strecke zwischen Rostock und Stralsund- immerhin eine Hauptstrecke, auf der u.a. auch ICE- bzw. IC-Züge im Zweistundentakt verkehren - gab es vorgestern (Montag) Mittag einen schweren Unfall. Einer der dort als RE eingesetzten ODEG-Elektrotriebzüge fuhr auf einen an einem BÜ festgefahrenen Holz-LKW auf. Bis einschließlich Sonntag sollen die Reparaturarbeiten an der Strecke dauern. Solange fährt auf dem Teilstück zwischen Rostock und Ribnitz (ca. die Hälfte der Strecke) kein Zug.

Was mich sehr wundert: Selbst für morgen, immerhin der dritte Tag nach dem Unglück, gelingt es offenbar immer noch nicht, einen halbwegs akzeptablen SEV zwischen Rostock und Ribnitz mit Anschluß an die Züge nach Stralsund einzurichten. Die DB läßt ihre Fernzüge ohne jeden Ersatz gleich komplett ausfallen. Und die ODEG bietet laut Internet-Bahnauskunft nur äußerst spärlich Ersatzverbindungen an. Diese sind so gestaltet, daß die Gummibahn in Ribnitz dann ankommt, wenn der „Anschlußzug“ nach Stralsund gerade weg ist. Die Fährgäste dürfen auf dem zugigen Bahnhof geschlagene 2 Stunden auf den nächsten Zug warten. Alternativ weist die Bahnauskunft irrwitzige Umdsteigeverbindungen etwa über Neubrandenburg oder Neustrelitz aus. Aus der Fahrzeit von sonst rund 50 Minuten für die knapp 80 km werden so bis zu 3,5 Stunden!

Warum schafft man es hier nicht, einen halbwegs funktionierenden SEV einzurichten? Ein durchgehender KOM sollte beispielsweise die Strecke zwischen Stralsund und Rostock in ca. 1,5 Stunden schaffen, selbige Zeit würde sich auch bei abgestimmtes Anschlüssen in Ribnitz ergeben.

Es gibt - trotz Corona - viele Arbeitnehmer, die die Strecke als Pendler benutzen. Wer ist denn für einen SEV zuständig? DB (Betreiber Fernverkehr und Netz), ODEG (Betreiber Regionalverkehr) und oder Land Meck-Pomm (Aufgabenträger)?

Ich finde jedenfalls die geschilderten Zustände für ein Land, das sich weltweit an der Spitze der Industrie- und Kulturnationen sieht, als absolut untragbar.
Weißt Aber schon das DB FV Ersatz mitm Bus fährt. War glaub ich schon seit dem ersten Tag so. Anscheinend bist de garnet vor Ort und stützt dich auf Angaben ausm Internet. Würde mal sagen. Setzen 6 :-)

Mfg

Re: Tagelange Unfähigkeit, einen SEV einzurichten

geschrieben von: Doppeler

Datum: 19.02.21 16:16

Hallo, Keksi,

ich war entgegen Deiner Vermutung vor Ort und hätte am Mittwoch einen Termin in Rostock gehabt. Da ich nach der Internet-Auskunft - die ja über den Unfall und entfallende Züge berichtete - der DB davon ausgehen mußte, daß kein Ersatzverkehr eingerichtet ist, habe ich den Termin abgesagt. Umso ärgerlicher, wenn ich im Nachhinein dann erfahren habe, daß es doch Verbindungen gab. Immerhin weiß ich jetzt, daß auf die Bahnauskunft im Internet auch kein Verlaß ist.
keksi28 schrieb:
Doppeler schrieb:
Hallo, liebe Mitforisten!

Auf der Strecke zwischen Rostock und Stralsund- immerhin eine Hauptstrecke, auf der u.a. auch ICE- bzw. IC-Züge im Zweistundentakt verkehren - gab es vorgestern (Montag) Mittag einen schweren Unfall. Einer der dort als RE eingesetzten ODEG-Elektrotriebzüge fuhr auf einen an einem BÜ festgefahrenen Holz-LKW auf. Bis einschließlich Sonntag sollen die Reparaturarbeiten an der Strecke dauern. Solange fährt auf dem Teilstück zwischen Rostock und Ribnitz (ca. die Hälfte der Strecke) kein Zug.

Was mich sehr wundert: Selbst für morgen, immerhin der dritte Tag nach dem Unglück, gelingt es offenbar immer noch nicht, einen halbwegs akzeptablen SEV zwischen Rostock und Ribnitz mit Anschluß an die Züge nach Stralsund einzurichten. Die DB läßt ihre Fernzüge ohne jeden Ersatz gleich komplett ausfallen. Und die ODEG bietet laut Internet-Bahnauskunft nur äußerst spärlich Ersatzverbindungen an. Diese sind so gestaltet, daß die Gummibahn in Ribnitz dann ankommt, wenn der „Anschlußzug“ nach Stralsund gerade weg ist. Die Fährgäste dürfen auf dem zugigen Bahnhof geschlagene 2 Stunden auf den nächsten Zug warten. Alternativ weist die Bahnauskunft irrwitzige Umdsteigeverbindungen etwa über Neubrandenburg oder Neustrelitz aus. Aus der Fahrzeit von sonst rund 50 Minuten für die knapp 80 km werden so bis zu 3,5 Stunden!

Warum schafft man es hier nicht, einen halbwegs funktionierenden SEV einzurichten? Ein durchgehender KOM sollte beispielsweise die Strecke zwischen Stralsund und Rostock in ca. 1,5 Stunden schaffen, selbige Zeit würde sich auch bei abgestimmtes Anschlüssen in Ribnitz ergeben.

Es gibt - trotz Corona - viele Arbeitnehmer, die die Strecke als Pendler benutzen. Wer ist denn für einen SEV zuständig? DB (Betreiber Fernverkehr und Netz), ODEG (Betreiber Regionalverkehr) und oder Land Meck-Pomm (Aufgabenträger)?

Ich finde jedenfalls die geschilderten Zustände für ein Land, das sich weltweit an der Spitze der Industrie- und Kulturnationen sieht, als absolut untragbar.
Weißt Aber schon das DB FV Ersatz mitm Bus fährt. War glaub ich schon seit dem ersten Tag so. Anscheinend bist de garnet vor Ort und stützt dich auf Angaben ausm Internet. Würde mal sagen. Setzen 6 :-)
Das sieht aber nicht nach SEV durch DB Fernverkehr aus, es steht da nur das es einen SEV gibt, und in der Fahrplanauskunft steht auch nichts, nur den Hinweis im Internet sich kundig zu machen.
Wäre auch was neues das DB Fernverkehr mal SEV fährt.

Wenn man jetzt nach eine Verbindung sucht:

Bei den Zügen von DB Fernverkehr steht das hier:
Aktuelle Informationen zu Ihrer Fahrt
Rostock Hbf - Greifswald: Störung. Die Strecke ist leider zwischen Rostock Hbf und Stralsund Hbf gesperrt. Grund: Unfall am Bahnübergang. Die IC/ICE-Züge enden und beginnen in Rostock Hbf. Weitere Informationen finden Sie auf bahn.de/aktuell

Bei den Zügen der ODEG steht das hier:
Technische Störung an der Strecke: Zwischen Rostock Hbf und Ribnitz-Damgarten West wird der Bahnbetrieb bis einschließlich 21.02.2021 eingestellt. Es besteht Busnotverkehr.
Weitere Infos: [www.odeg.de]
Technische Störung an der Strecke: Zwischen Ribnitz-Damgarten West und Rostock Hbf wurde der Bahnbetrieb der Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (RE9) vorübergehend eingestellt.

Da traut man sich wohl nicht auf die Seite der ODEG hin zu weisen.

WRO.PNG

Re: Tagelange Unfähigkeit, einen SEV einzurichten

geschrieben von: Ladehilfe

Datum: 19.02.21 17:52

Woher einen Bus nehmen wenn keine da sind? Die Fuhrunternehmen nähen doch schon im Normalbetrieb auf Kante.

Liebe Leute,

Bleibt gesund und wenn es geht daheim!

Re: es geht hier um Rostock - Stralsund

geschrieben von: Ladehilfe

Datum: 19.02.21 17:59

Bei dem Autotransportzug der am Vorarlberg auf dem Acker landete musste man die Strecke inklusive Signaltechnik und Oberleitung komplett neu bauen. Warum schaffen die Österreicher so etwas in einem Monat und die Deutschen brauchen für die Reparatur eines BÜ mehr als 4 Tage?

Liebe Leute,

Bleibt gesund und wenn es geht daheim!

Re: es geht hier um Rostock - Stralsund

geschrieben von: EK-Wagendienst

Datum: 19.02.21 18:19

Ladehilfe schrieb:
Bei dem Autotransportzug der am Vorarlberg auf dem Acker landete musste man die Strecke inklusive Signaltechnik und Oberleitung komplett neu bauen. Warum schaffen die Österreicher so etwas in einem Monat und die Deutschen brauchen für die Reparatur eines BÜ mehr als 4 Tage?
Es ist wohl 300 Meter Oberbau beschädigt worden, und ob die Österreicher in den ersten 5 Tage da weiter waren ist nicht überliefert.

Mehr als 4 Tage wäre schön...

geschrieben von: Doppeler

Datum: 19.02.21 19:22

...! Nach aktuellen Berichten soll es auch in der nächsten Woche noch zu Zugausfällen kommen. Nebenbei: Hätte man die Strecke - wie bereits seit 30 Jahren geplant - zweigleisig ausgebaut, könnten sehr wahrscheinlich die Züge bereits wieder rollen. Es ist kaum anzunehmen, daß der entgleiste Triebzug auch das 2. Gleis beschädigt hätte. Einmal mehr rächt sich hier, daß bei der Bahn am falschen Ende gespart wird.

Re: Mehr als 4 Tage wäre schön...

geschrieben von: EK-Wagendienst

Datum: 19.02.21 20:34

Doppeler schrieb:
...! Nach aktuellen Berichten soll es auch in der nächsten Woche noch zu Zugausfällen kommen. Nebenbei: Hätte man die Strecke - wie bereits seit 30 Jahren geplant - zweigleisig ausgebaut, könnten sehr wahrscheinlich die Züge bereits wieder rollen. Es ist kaum anzunehmen, daß der entgleiste Triebzug auch das 2. Gleis beschädigt hätte. Einmal mehr rächt sich hier, daß bei der Bahn am falschen Ende gespart wird.
Das dort so ein hoher Bedarf besteht sieht man an dem Zugangebot.
Da gibt es aber einige eingleisige Strecken, mit einem sehr dichteren Zugverkehr in Deutschland.

Re: Mehr als 4 Tage wäre schön...

geschrieben von: Doppeler

Datum: 19.02.21 21:19

Dann wird es auch da allerhöchste Zeit für einen zweigleisigen Ausbau! In Zeiten, in denen immer mehr Autobahnen 6-spurig ausgebaut werden (mit Standstreifen ja 8-spurig), sollte ein zweigleisiger Ausbau einer Eisenbahn kein Hexenwerk sein. Und wenn man es mit der Verkehrswende ernst meint, auch dringend geboten!

EK-Wagendienst schrieb:
Doppeler schrieb:
...! Nach aktuellen Berichten soll es auch in der nächsten Woche noch zu Zugausfällen kommen. Nebenbei: Hätte man die Strecke - wie bereits seit 30 Jahren geplant - zweigleisig ausgebaut, könnten sehr wahrscheinlich die Züge bereits wieder rollen. Es ist kaum anzunehmen, daß der entgleiste Triebzug auch das 2. Gleis beschädigt hätte. Einmal mehr rächt sich hier, daß bei der Bahn am falschen Ende gespart wird.
Das dort so ein hoher Bedarf besteht sieht man an dem Zugangebot.
Da gibt es aber einige eingleisige Strecken, mit einem sehr dichteren Zugverkehr in Deutschland.

Re: Mehr als 4 Tage wäre schön...

geschrieben von: EK-Wagendienst

Datum: 21.02.21 19:58

EK-Wagendienst schrieb:
Zitat:
Doppeler schrieb:
...! Nach aktuellen Berichten soll es auch in der nächsten Woche noch zu Zugausfällen kommen. Nebenbei: Hätte man die Strecke - wie bereits seit 30 Jahren geplant - zweigleisig ausgebaut, könnten sehr wahrscheinlich die Züge bereits wieder rollen. Es ist kaum anzunehmen, daß der entgleiste Triebzug auch das 2. Gleis beschädigt hätte. Einmal mehr rächt sich hier, daß bei der Bahn am falschen Ende gespart wird.
Doppeler schrieb:
Dann wird es auch da allerhöchste Zeit für einen zweigleisigen Ausbau! In Zeiten, in denen immer mehr Autobahnen 6-spurig ausgebaut werden (mit Standstreifen ja 8-spurig), sollte ein zweigleisiger Ausbau einer Eisenbahn kein Hexenwerk sein. Und wenn man es mit der Verkehrswende ernst meint, auch dringend geboten!
Aber doch in MV nicht, wo soll denn da der Bedarf herkommen, gibt es in MV 6streifige Autobahnen?
und vor 30 Jahren (1991) hat das bestimmt niemand mehr geplant.

Die Sperrung wurde soeben um 19:25 Uhr beendet.
Damit ist aber nicht sichergestellt, dass es für morgen früh für die ersten DB Fernverkehr auch Züge in Stralsund bzw. Binz stehen, und nicht bis Rostock wegen Fahrzeugmangel ausfallen.
In diesem Fall sollte es korrekterweise Busnotverkehr (BNV) statt Schienenersatzverkehr (SEV) heißen☝🏻

...

Re: Tagelange Unfähigkeit, einen SEV einzurichten

geschrieben von: Global Fish

Datum: 22.02.21 09:45

Doppeler schrieb:
ich war entgegen Deiner Vermutung vor Ort und hätte am Mittwoch einen Termin in Rostock gehabt. Da ich nach der Internet-Auskunft - die ja über den Unfall und entfallende Züge berichtete - der DB davon ausgehen mußte, daß kein Ersatzverkehr eingerichtet ist, habe ich den Termin abgesagt. Umso ärgerlicher, wenn ich im Nachhinein dann erfahren habe, daß es doch Verbindungen gab. Immerhin weiß ich jetzt, daß auf die Bahnauskunft im Internet auch kein Verlaß ist.
Letzteres wurde hier schon paar mal diskutiert, ja, leider ist dem so.

Andere Frage: was für SEV wurde denn nun tatsächlich gefahren?

Klar, die ODEG schrieb auf Ihrer Website etwas mit Fahrplan: 2h-Takt Rostock - Ribnitz mit Anschluss an die Züge des Grundtakts.
Ausfall aller Verstärkerzüge.
DB Regio verwies als Ersatz für die beiden RB12-Züge auf den SEV der ODEG.

Aber gab es nun eigentlich SEV für die Fernverkehrszüge Rostock-Stralsund? So grob von den Fahrzeiten wären die ja stündlich versetzt zur ODEG-Verbindung gewesen.

Wenn es die gar nicht gab: wäre sehr krass. Hätte für Verbindungen wie Schwerin-Stralsund Fahrzeitverlängerungen von zwei Stunden bedeutet.
Wenn es die doch gab: ebenfalls krass. Gibt es denn keine Möglichkeit, sich darüber aus einer Hand informieren zu können? Es sollte doch dem Fahrgast egal sein, ob er einen ODEG-SEV oder einen DB-SEV nimmt?



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.02.21 09:46.