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Wundert mich, dass das hier noch har nicht diskutiert wurde:
Während in Hamburg schon seit Monaten die Bagger unterwegs sind, kommt das Planfeststellungsverfahren für den Streckenteil in Schleswig-Holstein seit 3,5 Jahren nicht vorwärts, weil das zuständige Amt in Kiel überlastet ist, schreibt Nahverkehrhamburg.de. Die Seite zitiert einen Sprecher vom Planfeststellungsamt und vom EBA mit der Info. Quelle: [www.nahverkehrhamburg.de]
*Hinweis: Die Einzelheiten stehen hinter einer Bezahlschranke. Kurz gesagt: Die Fehmarnbeltquerung ist scheinbar Schuld.

Bei Twitter hat der erste Hamburger Politiker vorhin schon Richtung SH gestänkert: "Im @Wirtschaftsland SH werden wichtige länderübergreifende Schienenprojekte offenbar nicht mit dem selben Nachdruck betrieben wie in HH. #sbahn4-Planfeststellung stockt, #sbahn21/Kaltenkirchen kommt auch nicht voran. Bitte mehr Ehrgeiz bei der #Mobilitätswende entwickeln!"
Quelle: [twitter.com]

Das wäre ja was, wenn die S4 nach so vielen Planungsjahren jetzt ernsthaft an zu wenig Personal in der Planfeststellungsbehörde scheitern würde.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 17.02.21 14:04.
Hallo,
das verstehe ich nur bedingt.
Die Bahn plant doch selbst den Neu-und Ausbau ihrer Trasse für die Hinterlandanbindung der FFBQ und das schon seit fast 13 Jahren:
Fehmarn-Planer Bernd Homfeldt: „Schienenanbindung ist meine Lebensaufgabe“
Fehmarn | Für den Beginn seines Ruhestandes im Jahr 2029 hat Bernd Homfeldt schon heute klare Pläne. „Sobald der Fehmarnbelttunnel eröffnet ist, werden meine Frau und ich mit dem Wohnmobil durch den Tunnel nach Dänemark fahren“, sagt er. Diese Tour werde für ihn nicht nur ein Urlaubsvergnügen, sondern auch die Krönung seines Berufslebens sein, sagt der heute 59-Jährige.
Schwäche für Infrastrukturprojekte
Als Projektleiter der Deutschen Bahn hat er die Schienenanbindung der festen Fehmarnbeltquerung seit 2008 geplant.
– Quelle: [www.shz.de] ©2021
Den Schwarzen Peter immer nur der Landesregierung in Kiel zuzuschieben ist einfach aber nicht unbedingt immer sachlich begründet.
Ich erinnere an die Lindaunis-Brücke, wo der Bahnplaner der DB den Baubeginn nicht mehr erlebte.
Bei Hamburg fallen mir diverse Versprechungen für Bahnprojekte ein, die nie umgesetzt worden sind.
Hamburg mauert auch mal, wenn es beispielsweise um Fahrten der AKN in das S-Bahn Netz ging, zu aus heutiger Sicht läppischen Kosten.
Die S4 Ost lässt sich auch in Etappen eröffnen oder irre ich mich da?
Die Auslastung im HVV liegt momentan immer noch bei höchstens 50% und die Zukunft ist da etwas offen.
Ein bisschen darf man aber schon mal fragen, warum Planfeststellungen in SH so lange dauern:
- S4 Hamburg ist fertig, SH?
- S21 Hamburg ist fertig, SH ?
- Hein Schönberg ??
- FBQ Hinterlandaanbindung ?

Lediglich den FBQ-Tunnel haben sie hinbekommen. Stattdessen konzentriert man sich auf die A20.
uci schrieb:
kommt das Planfeststellungsverfahren für den Streckenteil in Schleswig-Holstein seit 3,5 Jahren nicht vorwärts, weil das zuständige Amt in Kiel überlastet ist, schreibt Nahverkehrhamburg.de.
[...]
Das wäre ja was, wenn die S4 nach so vielen Planungsjahren jetzt ernsthaft an zu wenig Personal in der Planfeststellungsbehörde scheitern würde.
Wenn ich den mir bekannten Personalschlüssel aus Süddeutschland so umrechne (und da habe ich schon erlebt, dass man wegen Überlastung die Ausarbeitung von Stellungnahmen an Rechtsanwaltskanzleien "outgesourct" hat), müsste es die Anhörungsbehörde für Eisenbahnangelegenheiten (nicht Planfeststellungsbehörde - das wäre das EBA) für ganz Schleswig-Holstein so auf 0,9 bis 1,4 Personalstellen bringen. Da wird natürlich mit jedem Krankheits- und Urlaubstag eine Bugwelle aufgebaut.

Aber nachdem die Länder mit so wenig Personal erfolgreich die Anhörungsverfahren durchgeführt haben, ist es ja nur selbstverständlich, dass zukünftig bei allen neuen Verfahren (ab Einreichung 06.12.2020) das EBA ohne jegliche Aufstockung des Personals die Aufgaben der Anhörungsbehörde mitübernimmt...

Wer Spuren von Ironie oder Sarkasmus findet, darf sie behalten!




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 17.02.21 18:09.
Oberdeichgraf schrieb:
Hallo,
das verstehe ich nur bedingt.
Die Bahn plant doch selbst den Neu-und Ausbau ihrer Trasse für die Hinterlandanbindung der FFBQ und das schon seit fast 13 Jahren:
Fehmarn-Planer Bernd Homfeldt: „Schienenanbindung ist meine Lebensaufgabe“
Fehmarn | Für den Beginn seines Ruhestandes im Jahr 2029 hat Bernd Homfeldt schon heute klare Pläne. „Sobald der Fehmarnbelttunnel eröffnet ist, werden meine Frau und ich mit dem Wohnmobil durch den Tunnel nach Dänemark fahren“, sagt er. Diese Tour werde für ihn nicht nur ein Urlaubsvergnügen, sondern auch die Krönung seines Berufslebens sein, sagt der heute 59-Jährige.
Schwäche für Infrastrukturprojekte
Als Projektleiter der Deutschen Bahn hat er die Schienenanbindung der festen Fehmarnbeltquerung seit 2008 geplant.
– Quelle: [www.shz.de] ©2021
Den Schwarzen Peter immer nur der Landesregierung in Kiel zuzuschieben ist einfach aber nicht unbedingt immer sachlich begründet.
Ich erinnere an die Lindaunis-Brücke, wo der Bahnplaner der DB den Baubeginn nicht mehr erlebte.
Bei Hamburg fallen mir diverse Versprechungen für Bahnprojekte ein, die nie umgesetzt worden sind.
Hamburg mauert auch mal, wenn es beispielsweise um Fahrten der AKN in das S-Bahn Netz ging, zu aus heutiger Sicht läppischen Kosten.
Die S4 Ost lässt sich auch in Etappen eröffnen oder irre ich mich da?
Die Auslastung im HVV liegt momentan immer noch bei höchstens 50% und die Zukunft ist da etwas offen.
Hm, ich verstehe diesen Post auch nach dem 3. Durchlesen immer noch nicht richtig. was willst du damit sagen?
Fakt ist, dass das EBA die Unterlagen im Sommer 2017 bekam und dann an die Kieler Anhörungsbehörde weiterleitete. Dort sind sie dann bis heute versickert.
Das ist eigentlich skandalös, aber hat aus meiner Sicht wenig mit verstorbenen Bahnbrückenplanern und privaten Wohnmobilfahrten zu tun.
103612 schrieb:
Ein bisschen darf man aber schon mal fragen, warum Planfeststellungen in SH so lange dauern:
- S4 Hamburg ist fertig, SH?
- S21 Hamburg ist fertig, SH ?
- Hein Schönberg ??
- FBQ Hinterlandaanbindung ?

Lediglich den FBQ-Tunnel haben sie hinbekommen. Stattdessen konzentriert man sich auf die A20.
S21: Weil Minister Buchholz den Planfeststellungsbeschluß zurückgezogen hat, weil er Klagen befürchtete. Die Unterlagen lagen schon aus. Insofern - Eigenverschulden - das PLanfeststellungsverfahren wird gerade neu durchgeführt von der AKN

Hein Schönberg: Politisch so gewollt gewesen und erst jetzt etwas Dampf hinter.

Was fehlt wäre noch die Reaktivierung Wrist-Kellinghusen - die dümpelt ja jetzt auch schon Jahre vor sich hin - diese 3 km

Ach ja - und wenn sich jetzt alles auf die A20 konzentriert - dafür hat SH aber wenig hinbekommen bis jetzt denn der zurückgekommene Planfeststellungsbeschluß Segeberg ist ja noch immer nicht im Fluss - da würde ich sagen - da arbeiten echte Fachleute wohl dran ;-)