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DB-Rückbau via EBA: diesmal Koblenz-Lützel :-(

geschrieben von: Pinne46

Datum: 13.01.21 22:29

„Guten“ Abend,

DB Netz baut sich mal wieder selbst ab, Stichwort „Starke Schiene“:
[www.eba.bund.de]
[www.eba.bund.de]

Es ist völlig faszinierend, dass man glaubt, die künftigen Bedürfnisse an Schieneninfrastruktur mit solch „hingerotzten“ EBA-Mitteilungen samt dieser lächerlichen 4-Wochen-Frist final „abgefragt“ haben zu wollen.

Und das EBA sollte sich endlich mal ein paar Gedanken machen zum Grundsatzthema „sinnvolle Dateibenennung“, das nur am Rande…

Grüße
Pinne46

Re: DB-Rückbau via EBA: diesmal Koblenz-Lützel :-(

geschrieben von: 528148

Datum: 13.01.21 22:50

Wenn ich das ganze richtig interpretiere, sind das alles ungenutzte Gleise zwischen den Haltepunkt Koblenz-Lützel und dem DB Museum. Die dürften keine relevanz mehr für den Schienenverkehr haben. Da liegt noch genügend Gleise rum. Aber vielleicht kann das ein Fachkundiger besser und genauer aufdröseln...😉
Also wenn ich das richtig sehe (ich fahre dort täglich entlang) sollen also Gleise entfernt werden, die heute noch rege genutzt werden. Einzig die Weichen auf Höhe des Bahnsteigs könnten weg (sind eh gesperrt), aber alle anderen Gleise werden genutzt (und ich rangiere dort nicht selten, da ist kein Gleis überzählig, eher fehlen noch mehr Abstellmöglichkeiten. Anscheinend ist die Verlagerung von der Straße auf die Schiene doch nicht gewollt...

edit: nachdem ich nun genauer geschaut habe, sind wohl die Weichen auf Höhe der Bahnsteige gemeint, diese sind wirklich obsolet.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.01.21 23:09.
Pinne46 schrieb:
„Guten“ Abend,

DB Netz baut sich mal wieder selbst ab, Stichwort „Starke Schiene“:
[www.eba.bund.de]
[www.eba.bund.de]

Es ist völlig faszinierend, dass man glaubt, die künftigen Bedürfnisse an Schieneninfrastruktur mit solch „hingerotzten“ EBA-Mitteilungen samt dieser lächerlichen 4-Wochen-Frist final „abgefragt“ haben zu wollen.

Und das EBA sollte sich endlich mal ein paar Gedanken machen zum Grundsatzthema „sinnvolle Dateibenennung“, das nur am Rande…

Grüße
Pinne46
Hallo
Das was dort Entfernt werden soll wird schon seit Jahren nicht mehr genutzt, ist Defekt, zugewachsen etz.... Und wird bei den Plänen für die Zukunft der Gegend auch nicht benötigt.

Re: DB-Rückbau via EBA: diesmal Koblenz-Lützel :-(

geschrieben von: CaNNibal

Datum: 14.01.21 01:05

Na dann schauen wir uns das doch mal an.

Alle Weichen und Gleise sind, wenn man in Google Earth nachschaut, schon seit mindestens 10 Jahren ausser Betrieb und wahrscheinlich in einem so desolaten Zustand, dass da kein EVU freiwillig seine Fahrzeuge drüberschicken will. Kein großer Verlust also, denn die Gleisanlagen müssten für eine Wiederinbetriebnahme wahrscheinlich sowieso bis aufs Planum, vielleicht sogar mit kompletter Tiefenentwässerung, erneuert werden.

Angebunden wird mit den Gleisen ein alter Schuppen und ein paar Ladegleise. Auch kein Verlust, der Stückgutverkehr kommt nie wieder, schon gar nicht in Form von solchen Güterschuppen. Ladestraßen sehe ich auf der Karte im nahen Umkreis eine ganze Menge. Die sind wahrscheinlich sowieso alle nicht voll ausgelastet, also macht die Abbindung dort auch keinen Unterschied. Ein Ladegleis bleibt ja sogar erhalten, welches anscheinend ja auch genutzt wird und ausreicht.

Die einseitige Anbindung der Gleisgruppe scheint wohl auch auszureichen und deren jetzige Kapazität wird sogar noch durch die Lückenschlüsse vergrößert.

Nicht jedes Popelgleis ist heute noch von Nöten. Der Strukturwandel macht sich auch bei der Bahn bemerkbar!

MfG Niklas
Pinne46 schrieb:
„Guten“ Abend,

DB Netz baut sich mal wieder selbst ab, Stichwort „Starke Schiene“:
[www.eba.bund.de]
[www.eba.bund.de]

Es ist völlig faszinierend, dass man glaubt, die künftigen Bedürfnisse an Schieneninfrastruktur mit solch „hingerotzten“ EBA-Mitteilungen samt dieser lächerlichen 4-Wochen-Frist final „abgefragt“ haben zu wollen.

Und das EBA sollte sich endlich mal ein paar Gedanken machen zum Grundsatzthema „sinnvolle Dateibenennung“, das nur am Rande…

Grüße
Pinne46
Hallo Pinne46,

kleiner Tipp informiere dich doch einfach mal vorher, bevor du etwas bewertest, das Du offenbar gar nicht kennst.

Guck mal hier: [www.google.de]

Gruß Christian

http://www.sloganizer.net/style1,DB-spc-Regio-spc-NRW.png

*Lieber die Züge benutzen, als Bahn-Bashing betreiben*

Liederliche Plandarstellung

geschrieben von: BB15014

Datum: 14.01.21 10:10

Pinne46 schrieb:
Es ist völlig faszinierend, dass man glaubt, die künftigen Bedürfnisse an Schieneninfrastruktur mit solch „hingerotzten“ EBA-Mitteilungen samt dieser lächerlichen 4-Wochen-Frist final „abgefragt“ haben zu wollen.

Hinsichtlich der Aussage zu den "hingerotzten" EBA-Mitteilungen muss ich zustimmen. Die im verlinkten Dokument dargestellten "A4-Kopien" ergeben nicht gerade eine hilfreiche Übersicht. Ob das nun dem EBA oder dem EIU anzulasten ist, sei dahingestellt; eine saubere Darstellung dessen, was beabsichtigt wird, sieht jedenfalls anders aus.

Grüsse ins Forum, Frank
DB Regio NRW schrieb:
kleiner Tipp informiere dich doch einfach mal vorher, bevor du etwas bewertest, das Du offenbar gar nicht kennst.

Guck mal hier: [www.google.de]
Angrenzend entsteht gerade ein Neubaugebiet. Aus diesem Grunde wurde auch der Schuppen bereits abgerissen. Das angrenzende Gelände kann man doch gut "loswerden" für Schallschutzmaßnahmen.

Karte: https://www.spd-luetzel.de/images/user_pages/Rosenquartier.JPG

Seite des Architekten: https://mplus-architekten.de/projekt/rosenquartier-luetzel/

Re: Liederliche Plandarstellung

geschrieben von: bauigel

Datum: 15.01.21 10:43

BB15014 schrieb:
Pinne46 schrieb:
Es ist völlig faszinierend, dass man glaubt, die künftigen Bedürfnisse an Schieneninfrastruktur mit solch „hingerotzten“ EBA-Mitteilungen samt dieser lächerlichen 4-Wochen-Frist final „abgefragt“ haben zu wollen.

Hinsichtlich der Aussage zu den "hingerotzten" EBA-Mitteilungen muss ich zustimmen. Die im verlinkten Dokument dargestellten "A4-Kopien" ergeben nicht gerade eine hilfreiche Übersicht. Ob das nun dem EBA oder dem EIU anzulasten ist, sei dahingestellt; eine saubere Darstellung dessen, was beabsichtigt wird, sieht jedenfalls anders aus.
DIN A4 ist eine Soll-Vorgabe beim EBA; einzelne BearbeiterInnen machen daraus ein Muss und weisen sogar schon DIN A3 zurück...
Da schneide ich dann aber nichts auseinander - sobald beim EBA mal wieder jemand Formalien über die Handhabbarkeit stellt, wird eben auf DIN A4 verkleinert.
Warum geht es nicht komplett digital? Die Unterlagen sind alle digital vorhanden und sicherlich auch digital dem EBA zu Verfügung gestellt worden.
Aber nein, lieber auf DIN A4 bestehen, ausdrucken, verkleinern, aufkleben, einscannen, in ein Word einfügen, ausdrucken, signieren, einscannen und als pdf der Allgemeinheit allen zeigen...

Mit freundlichen Grüssen
SwissExpress

Meine hier wiedergegebenen Äusserungen sind einzig und allein meine private Meinung.

Teilweise sind meine Beträge bewusst provokant und/ oder zynisch verfasst.

Re: Liederliche Plandarstellung

geschrieben von: kmueller

Datum: 15.01.21 12:54

bauigel schrieb:
DIN A4 ist eine Soll-Vorgabe beim EBA; einzelne BearbeiterInnen machen daraus ein Muss und weisen sogar schon DIN A3 zurück...
Da schneide ich dann aber nichts auseinander - sobald beim EBA mal wieder jemand Formalien über die Handhabbarkeit stellt, wird eben auf DIN A4 verkleinert.
Nach dieser Darstellung ist dieses (Bahn-)System schon auf der elementarsten Ebene nicht mehr reformierbar.

Zur Zeit paßt das: daß Schulabgänger Texte wie Grafiken nicht mehr lesen (und noch weniger schreiben bzw. konzipieren) können, wird auch immer häufiger.

Re: DB-Rückbau via EBA: diesmal Koblenz-Lützel :-(

geschrieben von: Elztalbahn

Datum: 15.01.21 13:25

Werden da Gleisflächen aufgegeben, die man für ein weiteres Streckengleis Koblenz Hbf-Lützel noch bräuchte?
Hallo.

Elztalbahn schrieb:
Werden da Gleisflächen aufgegeben, die man für ein weiteres Streckengleis Koblenz Hbf-Lützel noch bräuchte?
Ich würde sagen: Jein.

Die vorhandenen Abstellgleise 71 bis 74 bleiben ja laut Plan erhalten. Gleis 71 liegt direkt neben dem Streckengleis und könnte später für ein weiteres Streckengleis verwurstet werden. Die Kapazität der Abstellanlage würde darunter wiederum leiden, wenn man das nun zur Stilllegung anstehende Gleis 75a nicht später als zusätzliches Abstellgleis reaktivieren könnte. Die grüne Begrenzungslinie auf dem Plan werte ich mal als Ausweisung der verfügbaren Bahnfläche. Sollte die so bleiben, bliebe die Trasse von Gleis 75a für eine spätere Reaktivierung frei. Sollte das nicht so bleiben, dann würden tatsächlich Gleisflächen für spätere Erweiterungen aufgegeben. Für eine der stärksten beanspruchten Magistralen in Europa wäre das allerdings kontraproduktiv.


Grüßle,
Dirk

Re: DB-Rückbau via EBA: diesmal Koblenz-Lützel :-(

geschrieben von: Düwag

Datum: 16.01.21 10:48

Pinne46 schrieb:
Es ist völlig faszinierend, dass man glaubt, die künftigen Bedürfnisse an Schieneninfrastruktur mit solch „hingerotzten“ EBA-Mitteilungen samt dieser lächerlichen 4-Wochen-Frist final „abgefragt“ haben zu wollen.
Ohne die Situation in Koblenz-Lützel genau zu kennen muss ich Pinne46 hier - was die Aussage im Allgemeinen betrifft - zustimmen. Das Abstellen auf der deutschen Schieneninfrastruktur, speziell bei der DB Netz wird zunehmend problematischer, weil überall in Deutschland Kapazitäten fehlen. Kaum ein Unternehmen bei dem ich bisher war hatte beim Thema Abstellung keine Probleme.

Das kommt nicht zuletzt daher, weil man in der Nach-Bundesbahn-Ära sukzessive alles rausgerissen und verhökert hat was nicht niet- und nagelfest war und aktuell mal nicht gebraucht wurde.

Das Rausreissen von Schienen und Weichen ist dabei eigentlich eher das nachrangige Problem, mit dem (nicht vorhandenen) Willen der Politik ließe sich mit Geld auch ein höherer Gleisbedarf auch wieder realisieren. Die Umnutzung aller Flächen ohne Reserven bis an den aktuell notwendigen Bestand ist da eigentlich viel häufiger das kritische Moment. Steigt der Bedarf dann wieder, fehlt der Platz dann.

Das wird auch nicht besser, wenn man alte Bahnflächen mit wohlklingenden Namen ( und warum sind da eigentlich ständig "Rosen" im Spiel? ;-) ) als Wohngebiete in verkehrsgünstiger Lage vermarktet.

Re: DB-Rückbau via EBA: diesmal Koblenz-Lützel :-(

geschrieben von: djvanny

Datum: 16.01.21 13:22

Sind das nicht die Gleise, die für den Gleisanschluss der Kaserne genutzt wurden?

Re: DB-Rückbau via EBA: diesmal Koblenz-Lützel :-(

geschrieben von: cargofuzzy

Datum: 16.01.21 13:26

Hallo!

Zitat
Das Rausreissen von Schienen und Weichen ist dabei eigentlich eher das nachrangige Problem, mit dem (nicht vorhandenen) Willen der Politik ließe sich mit Geld auch ein höherer Gleisbedarf auch wieder realisieren. Die Umnutzung aller Flächen ohne Reserven bis an den aktuell notwendigen Bestand ist da eigentlich viel häufiger das kritische Moment. Steigt der Bedarf dann wieder, fehlt der Platz dann.

Ja, die Flächen muss man - überall wo es sinnvoll ist - für eventuellen künftigen erneuten Bahnbetrieb sichern, das sehe ich genauso wie du. Das Rausreißen von Gleisen mag in einem engen juristischen Sinne ein nachrangiges Problem sein (Hauptsache die Fläche ist noch als Bahnfläche gewidmet), aber im lokalpolitischen Sinne ist es ein großes Problem: Wenn die (eventuell schon lange betrieblich gesperrten) Gleise einmal rausgerissen sind, ist die Fläche in der Wahrnehmung der Anwohner und Lokalpolitiker eben KEINE Bahnfläche mehr (auch wenn sie es planungsrechtlich noch ist und das Grundstück evtl. noch der DB gehört) - und das macht eine erneute Nutzung für den Bahnbetrieb schwieriger. Dieser Aspekt wird häufig unterschätzt - auch von Juristen, die eigentlich Bahnbefürworter sind.

Gruß
Paul