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Re: Ausreden

geschrieben von: sylter

Datum: 13.01.21 12:37

ThomasR schrieb:
Dirk Möller schrieb:
Hallo,

auch das unterstellt, dass die Handwerker ihren festen Wohnsitz auf dem Festland haben.
Nur zeigt die Beobachtung, dass regelmäßig Handwerker von "irgendwo" bestellt werden, die dann, hier: auf dem Festland, in irgendwelchen Billigst-Unterkünften "beherbergt" werden.

Gruß
Dirk Möller
Das meiste sind Baufirmen, Elektriker, Sanitär und Hausmeisterfirmen. Die kommen zu gefühlten 90% aus dem Kreis Nordfriesland. Einfach mal ansehen und erst dann dumm rauslabern.
richtig, und Billigst Unterkünfte wie man es von Amazon oder Schlachtbetrieben kennt gibt es im übrigen nicht im Kreis NF.

ein echter Sylter!
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Re: Shuttle-628 sind andere Firma

geschrieben von: sylter

Datum: 13.01.21 12:41

ThomasR schrieb:
sylter schrieb:
ThomasR schrieb:
Alibizugpaar schrieb:
Wäre das machbar? Wenn die Bahn seit Stunden weiß, daß ein RE aus Altona nur mit halber Kapazität in den Insel-Berufsverkehr krachen wird, könnte man nicht rechtzeitig einen Entlaster losschicken und diesen dann ab ... mit Ziel Sylt einscheren? Der dem RE hinterher fährt? Ein, zwei 628 sollten die doch vermutlich auf Reserve haben.
Dir istcaber schon klar, dass die 628 zu Fernverkehr gehören. Die DB AG redet zwar immer vom integrierten Konzern, aber in der Praxis ist das schlimmer wie Firmen, die nichts miteinander zu tun haben.
Zur Info in dem konkreten Fall war der Grund ein Ad Hoc FZ Ausfall aufg einer FZ Störung die bei den Madrid Pair Wagen mehrmals am Tag auftreten, (meist Tür Störungen) und innerhalb von Min. ist kein Ersatz zu bekommen.

Der Grund der häufig auftretenden Störungen ist das die Wagen nun mal ein gewisses Alter erreicht haben wo eine Generalüberholung der FZ unerlässlich ist die bis heute nicht in angriff genommen wurde, dies ist Zuständigkeit des FZ Eigentümers, also von Paribus bzw dem Land als Auftraggebers.

erschwerend kommt dann noch die Kupplungsgeschichte dazu, die die Wagen nachhaltig geschadet hat, insb in technischer Hinsicht.
Mit geschadet meinst du den endlosen Stillstand, bis es endlich geklärt und gemacht war.
Die Wagen standen über Monate herum meist ohne Strom, in vielen ist dann auch Wasser eingedrungen, es kam zu Schimmelbildung usw und hart entsprechende Schäden angerichtet.

Beispiel: in den WC,s hat sich auch Schwitzwasser angesammelt was oft auch nicht entfernt wurde, was dann bei schärferen bremsen dann aus den Klos raus lief.

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Re: Flexibilität? Nein danke!

geschrieben von: ThomasR

Datum: 13.01.21 12:47

matzehbs schrieb:
ThomasR schrieb:
Dir ist aber schon klar, wie viele Handwerker etc da die morgendlichen und abendlichen Züge bevölkern?
....
In Sylt herrscht Hochkonjunktur was Arbeit betrifft. Und leider kann man sich als Normalverdiener das wohnen dort nicht leisten. Sieh einfach mal in die einschlägigen Seiten rein, z.B. immoscout24. Da kannst du dann sehen, dass ein Häuschen dort schnell mal eine Million kostet und dabei nicht mal 100m² hat. Auch hat es wegen der speziellen Struktur dort viele Firmen, die auf den Gebäude- und Grundstücksunterhalt spezialisiert sind. Die fahren rüber, überprüfen die Häuser, halten die Gärten in Schuss und machen das, was ein Hausmeister eben macht.
Da ja das Thema dieses Threats. Die Frage ist nur; warum? Der Tourismus findet gerade nicht statt.

@Murrtalbahner : Auch wenn Du hier wieder mehrfach betonst, dass "die DB den Verkehr nicht auf die Kette bekommt", so ist es weiterhin nicht nur "die DB" , die die Störungen und Unzuverlässigkeiten zu verantworten hat. Das wurde hier doch nun schoon etliche Male rauf und runter diskutiert. Kleiner Tipp für Dich: Nahverkehr wird durch die Länder bestellt. Diese haben dann meistens Aufgabenträger, die mit den Auftragnehmern -sprich den EVU-Verkehrsverträge abschließen. Die Verkehrverträge regeln dazu die unterschiedlichen Details. Das ist auf der Murrbahn nicht anders.
Aufsuchen der eigenen FeWo ist kein Tourismus. Das musste die Landesregierung auch erst lernen.

Re: Flexibilität? Nein danke!

geschrieben von: Sebastian Berlin

Datum: 13.01.21 13:40

matzehbs schrieb:
ThomasR schrieb:
Dir ist aber schon klar, wie viele Handwerker etc da die morgendlichen und abendlichen Züge bevölkern?
....
In Sylt herrscht Hochkonjunktur was Arbeit betrifft. Und leider kann man sich als Normalverdiener das wohnen dort nicht leisten. Sieh einfach mal in die einschlägigen Seiten rein, z.B. immoscout24. Da kannst du dann sehen, dass ein Häuschen dort schnell mal eine Million kostet und dabei nicht mal 100m² hat. Auch hat es wegen der speziellen Struktur dort viele Firmen, die auf den Gebäude- und Grundstücksunterhalt spezialisiert sind. Die fahren rüber, überprüfen die Häuser, halten die Gärten in Schuss und machen das, was ein Hausmeister eben macht.
Da ja das Thema dieses Threats. Die Frage ist nur; warum? Der Tourismus findet gerade nicht statt.
Moin!

Die handwerklichen Tätigkeiten werden ja nicht eingestellt, wenn der Tourismus ruht. Einiges im Bereich der Grünpflege muss man im Frühjahr/Winter erledigen. Häuser müssen auch ohne touristische gewartet und gepflegt werden. Aus- und Umbauten bzw. Renovierungen finden auch eher in der Nebensaison statt.

Die Tourismusbranche möchte ihre Kapazitäten ja nicht wegen Handwerksarbeiten schmälern, wenn sie endlich wieder arbeiten darf.

Grüße aus dem Nordwesten
Sebastian

Re: Ausreden

geschrieben von: kmueller

Datum: 13.01.21 13:51

Dirk Möller schrieb:
Seltsam, die Mutter meiner Partnerin hat jahrelang in ihrer Pension in Oberfranken Arbeiter aus Ostdeutschland und anderswo berhebergt, die unter der Woche Windkraftanlagen etc. errichtet haben. Das funktionierte und wurde stets von den Arbeitgebern bezahlt.
Dito meine Schwiegermutter. Allerdings nicht in Oberfranken, sondern in einer anderen Ferienregion.

Re: Ausreden

geschrieben von: kmueller

Datum: 13.01.21 13:53

Sebastian Berlin schrieb:
Dirk Möller schrieb:
Seltsam, die Mutter meiner Partnerin hat jahrelang in ihrer Pension in Oberfranken Arbeiter aus Ostdeutschland und anderswo beherbergt, die unter der Woche Windkraftanlagen etc. errichtet haben. Das funktionierte und wurde stets von den Arbeitgebern bezahlt.
Aber gut, es ist halt einfacher, zu erklären, waum etwas - vermeintlich - nicht möglich sein soll.
Moin!
Diese Arbeiter wohnten aber vermutlich nicht mit ihrer Familie 30-35km von der Pension entfernt, oder?
Das Kriterium müßte sein, daß tägliches Pendeln unzumutbar ist. Nach der Beschreibung weiter oben im Thread ist es von Niebüll nach Sylt derzeit nicht nur vom Komfort her unzumutbar, sondern darüber hinaus noch eine Gesundheitsgefährdung, die mindestens so hart angegangen werden sollte wie das Maskenverweigern und Coronabestreiten.

Re: Shuttle-628 sind andere Firma

geschrieben von: ifra

Datum: 13.01.21 16:11

sylter schrieb:
ThomasR schrieb:
sylter schrieb:
ThomasR schrieb:
Alibizugpaar schrieb:
Wäre das machbar? Wenn die Bahn seit Stunden weiß, daß ein RE aus Altona nur mit halber Kapazität in den Insel-Berufsverkehr krachen wird, könnte man nicht rechtzeitig einen Entlaster losschicken und diesen dann ab ... mit Ziel Sylt einscheren? Der dem RE hinterher fährt? Ein, zwei 628 sollten die doch vermutlich auf Reserve haben.
Dir istcaber schon klar, dass die 628 zu Fernverkehr gehören. Die DB AG redet zwar immer vom integrierten Konzern, aber in der Praxis ist das schlimmer wie Firmen, die nichts miteinander zu tun haben.
Zur Info in dem konkreten Fall war der Grund ein Ad Hoc FZ Ausfall aufg einer FZ Störung die bei den Madrid Pair Wagen mehrmals am Tag auftreten, (meist Tür Störungen) und innerhalb von Min. ist kein Ersatz zu bekommen.

Der Grund der häufig auftretenden Störungen ist das die Wagen nun mal ein gewisses Alter erreicht haben wo eine Generalüberholung der FZ unerlässlich ist die bis heute nicht in angriff genommen wurde, dies ist Zuständigkeit des FZ Eigentümers, also von Paribus bzw dem Land als Auftraggebers.

erschwerend kommt dann noch die Kupplungsgeschichte dazu, die die Wagen nachhaltig geschadet hat, insb in technischer Hinsicht.
Mit geschadet meinst du den endlosen Stillstand, bis es endlich geklärt und gemacht war.
Die Wagen standen über Monate herum meist ohne Strom, in vielen ist dann auch Wasser eingedrungen, es kam zu Schimmelbildung usw und hart entsprechende Schäden angerichtet.

Beispiel: in den WC,s hat sich auch Schwitzwasser angesammelt was oft auch nicht entfernt wurde, was dann bei schärferen bremsen dann aus den Klos raus lief.
Man könnte in Husum auch eine Ersatzgarnitur mit anderen Wagen hinterstellen oder noch mit IC-Wagen fahren, solange die nicht benötigt werden. Aber alles eine Sache der Kreativität, mit der sich das Volk der Bedenkenträger in küstenfernen Städten und Ländereien nicht beschäftigen möchte.

Re: Shuttle-628 sind andere Firma

geschrieben von: Nord_süd_bahn

Datum: 13.01.21 19:30

ifra schrieb:Zitat:

Man könnte in Husum auch eine Ersatzgarnitur mit anderen Wagen hinterstellen oder noch mit IC-Wagen fahren, solange die nicht benötigt werden. Aber alles eine Sache der Kreativität, mit der sich das Volk der Bedenkenträger in küstenfernen Städten und Ländereien nicht beschäftigen möchte.
Das ist zu einfach, geht garnicht.

MfG die Nordsüd S-Bahn

Re: Flexibilität? Nein danke!

geschrieben von: matzehbs

Datum: 13.01.21 20:07

Sebastian Berlin schrieb:
matzehbs schrieb:
ThomasR schrieb:
Moin!

Die handwerklichen Tätigkeiten werden ja nicht eingestellt, wenn der Tourismus ruht. Einiges im Bereich der Grünpflege muss man im Frühjahr/Winter erledigen. Häuser müssen auch ohne touristische gewartet und gepflegt werden. Aus- und Umbauten bzw. Renovierungen finden auch eher in der Nebensaison statt.

Die Tourismusbranche möchte ihre Kapazitäten ja nicht wegen Handwerksarbeiten schmälern, wenn sie endlich wieder arbeiten darf.
Das ist ja alles verstanden worden. Aber warum auf (der kleinen Insel) Sylt In dem Umfang, dass täglich morgens und nachmittags bestimmte Züge voll sind.

Re: Flexibilität? Nein danke!

geschrieben von: sylter

Datum: 13.01.21 20:10

matzehbs schrieb:
Sebastian Berlin schrieb:
matzehbs schrieb:
ThomasR schrieb:
Moin!

Die handwerklichen Tätigkeiten werden ja nicht eingestellt, wenn der Tourismus ruht. Einiges im Bereich der Grünpflege muss man im Frühjahr/Winter erledigen. Häuser müssen auch ohne touristische gewartet und gepflegt werden. Aus- und Umbauten bzw. Renovierungen finden auch eher in der Nebensaison statt.

Die Tourismusbranche möchte ihre Kapazitäten ja nicht wegen Handwerksarbeiten schmälern, wenn sie endlich wieder arbeiten darf.
Das ist ja alles verstanden worden. Aber warum auf (der kleinen Insel) Sylt In dem Umfang, dass täglich morgens und nachmittags bestimmte Züge voll sind.
ist doch ganz einfach da Handwerk nun mal um halb 8 anfängt und Feierabend um halb 4 hat, das führt dazu das es sich ballt.

Die Zeiten sind oft auch nicht änderbar, insb zu diese Jahreszeit nicht da man von der Witterung abhängig ist.

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Und nebenbei, zu dieser Mutation, es glaubt doch nicht ernsthaft jemand, dass die noch aufzuhalten ist. Und wenn wirs schaffen, dann kommt mit Sicherheit die nächste.

Ich bin auch der Meinung, das (fast) alle Maßnahmen nur noch Alibifunktion haben.
Mir liegt es fern, die Sch.... zu verharmlosen und ich sehe mit Schrecken die Zahlen der Opfer die mit oder an Corona verstorben sind.
Aber, ich habe nur die Hoffnung auf ein zügiges Impfen und das sich die Pandemie totläuft in dem sich das Virus irgendwann selbst auffrisst.
Die fürchterliche Spanische Grippe war nach der dramatischen "zweiten Welle" auch praktisch weg.
Ich glaube allerdings auch nicht an einen natürlichen Ursprung des Virus.....
Brockenhexe schrieb:
Und nebenbei, zu dieser Mutation, es glaubt doch nicht ernsthaft jemand, dass die noch aufzuhalten ist. Und wenn wirs schaffen, dann kommt mit Sicherheit die nächste.

Ich bin auch der Meinung, das (fast) alle Maßnahmen nur noch Alibifunktion haben.
Mir liegt es fern, die Sch.... zu verharmlosen und ich sehe mit Schrecken die Zahlen der Opfer die mit oder an Corona verstorben sind.
Aber, ich habe nur die Hoffnung auf ein zügiges Impfen und das sich die Pandemie totläuft in dem sich das Virus irgendwann selbst auffrisst.
Die fürchterliche Spanische Grippe war nach der dramatischen "zweiten Welle" auch praktisch weg.
Ich glaube allerdings auch nicht an einen natürlichen Ursprung des Virus.....
Die Diskussion über das C Thema an sich muss geführt werden, da gibt es massig Stoff. Nur ist dies ein Bahn Forum da muss dann schon ein Bahn Bezug da sein.

Zur der frage der Gefährdung in der Bahn kommt bald eine neue Studie [bahnblogstelle.net], die bisherigen sagen allesamt aus das es keine besondere Gefahr in Zügen und Bussen gibt, das ergibt sich ach aus den Zahlen das RKI die allermeisten Positiven PCR Tests gibt es in Altersheimen und wo eine Infektion im Privaten Umfeld vorliegt.

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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.01.21 22:30.

Neue Gefahr aus Bayern

geschrieben von: kmueller

Datum: 14.01.21 11:26

sylter schrieb:
Brockenhexe schrieb:
Und nebenbei, zu dieser Mutation, es glaubt doch nicht ernsthaft jemand, dass die noch aufzuhalten ist. Und wenn wirs schaffen, dann kommt mit Sicherheit die nächste.

Die Diskussion über das C Thema an sich muss geführt werden, da gibt es massig Stoff. Nur ist dies ein Bahn Forum da muss dann schon ein Bahn Bezug da sein.

Zur der frage der Gefährdung in der Bahn kommt bald eine neue Studie [bahnblogstelle.net], die bisherigen sagen allesamt aus das es keine besondere Gefahr in Zügen und Bussen gibt, das ergibt sich ach aus den Zahlen das RKI die allermeisten Positiven PCR Tests gibt es in Altersheimen und wo eine Infektion im Privaten Umfeld vorliegt.
Für neue Gefahren im Zug sorgt derzeit der Söder (bisher allerdings nur in Bayern). Näheres erklärt hier das Robert-Koch-Institut:
[www.rki.de]

Wenn man sich im Link etwas mühsam über "Infektionsschutzmaßnahmen (Stand: 6.1.2021)" zu "Welche Funktion bzw. Einsatzbereiche haben FFP2-Masken" vorarbeitet, findet man folgendes (Hervorhebung von mir):

Beim bestimmungsgemäßen Einsatz von FFP2-Masken muss eine arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung im Voraus angeboten werden, um durch den erhöhten Atemwiderstad entstehende Risiken für den individuellen Anwender medizinisch zu bewerten. Der Schutzeffekt der FFP2-Maske ist nur dann umfassend gewährleistet, wenn... Bei der Anwendung durch Laien ist ein Eigenschutz über den Effekt eines korrekt getragenen MNS hinaus daher nicht zwangsläufig gegeben. In den „Empfehlungen der BAuA und des ad-Hoc AK „Covid-19“ des ABAS zum Einsatz von Schutzmasken im Zusammenhang mit SARS-CoV-2“ werden FFP2-Masken nicht zur privaten Nutzung empfohlen.
...
Gemäß Vorgaben des Arbeitsschutzes ist die durchgehende Tragedauer von FFP2-Masken bei gesunden Menschen begrenzt (siehe Herstellerinformationen, i.d.R. 75 Minuten mit folgender 30-minütiger Pause),
...
Die Anwendung durch Laien, insbesondere durch Personen, die einer vulnerablen Personengruppe angehören (z.B. Immunsupprimierte) sollte grundsätzlich nur nach sorgfältiger Abwägung von potentiellem Nutzen und unerwünschten Wirkungen erfolgen. Sie sollte möglichst ärztlich begleitet werden, um über die Handhabung und Risiken aufzuklären, einen korrekten Dichtsitz zu gewährleisten, die für den Träger vertretbare Tragedauer unter Berücksichtigung der Herstellerangaben individuell festzulegen und gesundheitliche Risiken/Folgen zu minimieren. Weiterhin sollten FFP2-Masken grundsätzlich nicht mehrfach verwendet werden, da es sich i.d.R. um Einmalprodukte handelt.

Dies und die FFP2-Maskenpflicht sind zusammen das Ende aller langlaufenden REs, vorerst nur in Bayern, bald aber bundesweit. Zunächst braucht das Zugpersonal eine rudimentäre auf Masken bezogene Ausbildung in Arbeits- und Gesundheitsschutz oder es müssen sachkundige Mitarbeitend*Innen neu eingestellt werden. Sobald das erfolgt ist und endlich gefahren werden darf, muß der Zug alle 75 Minuten anhalten, um die Fahrgäste (und natürlich das Personal) 30 Minuten zum Blumenpflücken rauszulassen. Nach dem Wiedereinsteigen werden die Masken kontrolliert, bevor es weitergeht. Das ganze so lange, bis die "Einmalprodukte" ausverkauft sind, und deshalb keiner mehr mitfahren darf.

Wo sind eigentlich die Maskenregeln für die dann zu bildenden Fahrgemeinschaften von 4 Kollegen im Kleinwagen?

Sobald endlich gar keiner mehr zum Arbeitsplatz durchkommt, entfällt auch jedes Infektionsrisiko dort. Bin gespannt, wann die Politik dahinterkommt, daß dies der letzte Ort ist, wo man noch 'verschärfen' kann.

Re: Neue Gefahr aus Bayern

geschrieben von: Nord_süd_bahn

Datum: 14.01.21 13:37

kmueller schrieb:

Sobald endlich gar keiner mehr zum Arbeitsplatz durchkommt, entfällt auch jedes Infektionsrisiko dort. Bin gespannt, wann die Politik dahinterkommt, daß dies der letzte Ort ist, wo man noch 'verschärfen' kann.
Das sollte die Regierung auch schnellstmöglich tun, dann haben die Handwerker auch genug Platz im Zug.

Dann guck Dir mal die heutigen Großraumbüros an, eng-trotz großer Räume, oft nur klimatisiert-Fenster verschlossen. Da geht eine Erkältung rum wie ein Lauffeuer, dazu noch die winzigen Teeküchen.
Ich sehe das meiner Frau: jeden Tag mind. 30 Leute im Raum, dann täglich ein überflüssiges Meeting in einem separaten noch kleineren Raum. Homeoffice will die Geschäftsleitung nicht, obwohl möglich.
Einzigste merkbare Corona-Maßnahme: Man darf seine Pause draußen bei Wind und Wetter machen und die Masken muß man natürlich selber kaufen.

Müssen solche Bürohengste morgens die Bahn noch voller machen, nur weil der liebe Chef morgens um 08:00 seinen Durchgang machen will? Weil es schon vor 30 Jahren so war?
Mit Sicherheit ist das kein Einzelfall in Deutschlands ewiggestriger Fírmenwelt und auch eine Erklärung für die Hohe Zahl der Bewegungen.

MfG die Nordsüd S-Bahn

Re: Neue Gefahr aus Bayern

geschrieben von: Michael1705

Datum: 14.01.21 19:24

Hallo, wenn man weiß, dass letzte Woche ein Infizierter im vollen Zug war, dürfte es doch ein Leichtes sein, die Zahl der Ansteckungen zu nennen.

MfG
Michael

Re: Neue Gefahr aus Bayern

geschrieben von: sylter

Datum: 14.01.21 20:23

Michael1705 schrieb:
Hallo, wenn man weiß, dass letzte Woche ein Infizierter im vollen Zug war, dürfte es doch ein Leichtes sein, die Zahl der Ansteckungen zu nennen.

MfG
Michael
das weiß man nicht, das ist eine Behauptung der Pendlergruppe die in kleinster weise belegt ist, die haben schon öfters dinge behauptet die sich später als Falsch herausgestellt haben.

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Re: Neue Gefahr aus Bayern

geschrieben von: kmueller

Datum: 15.01.21 12:32

Michael1705 schrieb:
Hallo, wenn man weiß, dass letzte Woche ein Infizierter im vollen Zug war, dürfte es doch ein Leichtes sein, die Zahl der Ansteckungen zu nennen.
Bei einem R-Wert um 1 steckt der Infizierte im Verlauf der Zeit, in der er infektiös ist (ungefähr eine Woche), im Schnitt einen weiteren an.

Pro Stunde wären das 1/175 Angesteckte. Andersrum: die Wahrscheinlichkeit, innerhalb irgendeiner Stunde (z.B. im Zug nach Sylt) jemanden anzustecken, beträgt knapp 0.006 oder 0.6%. Über 99% der Ansteckungen müssen also anderswo erfolgen; die 0.6% im Zug kann man dagegen veranchlässigen.

Mittels exakter Rechnungen dieser Art konnten schon fast alle Branchen und Institutionen nachweisen, daß sich zwar Leute anstecken, aber nicht bei ihnen.
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