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Re: Danke für die erhellenden Fakten aus erster Hand!

geschrieben von: Rübezahl

Datum: 12.01.21 01:45

Eisenbahn und Bahnhof, bei der reformierten Bahn zwei völlig getrennte Dinge, die abgesehen von ihrer räumlichen Nähe absolut nichts mehr miteinander zu tun haben. Fahrkartenautomat und ein winziges Wartehäuschen auf schmalem Kurzbahnsteig muss für den Personentransportfall völlig ausreichen. Den Güterverkehr konnte die reformierte Bahn bereits weitgehend erfolgreich (an die Straße) abgeben. Alles über den Notversorgungsstatus Hinausgehende soll bezahlen wer will, die Bahn jedenfalls nicht. Da sind kommunal finanzierte Pavillons bereits seltener Luxus. Schöne neue Bahnwelt ...

Gruß

Rübezahl

Re: Danke für die erhellenden Fakten aus erster Hand!

geschrieben von: FTB

Datum: 12.01.21 10:05

Insoweit repräsentiert ja der Bahnhof in Querfurt den angestrebten Standard deutscher "Reisekultur". Leider, ist aber so :(

Ich habe Dich schon mal gebeten

geschrieben von: pm

Datum: 12.01.21 11:34

Wenn Du etwas nicht verstehst-frage.
Ich habe nichts von etwas was wem zur Verfügung steht geschrieben-es geht einem Vermieter immer um die Leerstandsquote.Dies ist essentiel. Und diese ist im EG bei der vermietbaren Fläche wie hoch? Ansonsten empfehle ich etwas Zurückhaltung-kann ansonsten teuer werden.

Es Wird nicht besser mit den grundlosen Behauptungen...

geschrieben von: Lalu

Datum: 12.01.21 13:47

pm schrieb:
Wenn Du etwas nicht verstehst-frage.
Ich habe nichts von etwas was wem zur Verfügung steht geschrieben-es geht einem Vermieter immer um die Leerstandsquote.Dies ist essentiel. Und diese ist im EG bei der vermietbaren Fläche wie hoch? Ansonsten empfehle ich etwas Zurückhaltung-kann ansonsten teuer werden.
Hallo,

kommt hier etwa wieder der schlechte Stil eines „pm“ zutage, wenn mit „juristischen Auseinandersetzungen“ gedroht wird? Ich würde mich nicht davor scheuen.

Das gesamte Empfangsgebäude hat eine Nutzfläche von ca. 1400 qm. Für den Vermieter (die Genossenschaft) sind das also ca. 1400 qm Mietfläche im Angebot. Die Fläche dieses einen vermieteten Raumes (ex. Bistro) im EG betrug noch nicht einmal 100 qm. Es ist also eine (ich wiederhole mich bewußt) Lüge hier von einem essenziellen [www.wortbedeutung.info] Mietausfall zu schreiben. Ein Bahnhofsbistro ist in den seltensten Fällen geeignet als Ankermieter einer klassischen Verkehrsstation zu fungieren. Hier [www.bahnhof-lutherstadteisleben.de] sind einige Angaben zu den Nutzungsflächen enthalten. Vielleicht eröffnet das neue Erkenntnisse. Auch wenn es für das Gesamtkonzept wünschenswert wäre wieder einen Bistromieter zu gewinnen, ist es für den wirtschaftlichen Betrieb der Genossenschaft nur ein Teil der Möglichkeiten.

In diesem Standortdossier sind noch einige weiter Beispiele von Nutzungen anderer EG enthalten. [www.bahnhof-lutherstadteisleben.de]

Grüße,
Lalu



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.01.21 14:02.

Re: Danke für die erhellenden Fakten aus erster Hand!

geschrieben von: nozomi07

Datum: 12.01.21 13:52

Rübezahl schrieb:
Eisenbahn und Bahnhof, bei der reformierten Bahn zwei völlig getrennte Dinge, die abgesehen von ihrer räumlichen Nähe absolut nichts mehr miteinander zu tun haben. Fahrkartenautomat und ein winziges Wartehäuschen auf schmalem Kurzbahnsteig muss für den Personentransportfall völlig ausreichen. Den Güterverkehr konnte die reformierte Bahn bereits weitgehend erfolgreich (an die Straße) abgeben. Alles über den Notversorgungsstatus Hinausgehende soll bezahlen wer will, die Bahn jedenfalls nicht. Da sind kommunal finanzierte Pavillons bereits seltener Luxus. Schöne neue Bahnwelt ...
Das ist die Realiät! Bahn braucht kein Bahnhofsgebäude, die meisten haben irgendein Handy- oder Onlineticket, Zeitkarte, oder gehen an den Automaten.

Bahnhofsgebäude sind für touristische Zwecke sinnvoll, als Aushängeschild, fürs Touristenbüro. Und natürlich für Gastronomie und Reisebedarfs-Handel. Aber ein direkter Bahnbezug besteht nicht mehr. Also sehe ich hier auch nicht die Aufgabe bei der Bahn.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.01.21 13:54.
(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
3-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.01.21 14:00.

Der Neubau

geschrieben von: Früherwarallesbesser

Datum: 12.01.21 15:43

...vereint ja höchste ästhetische Ansprüche mit maximaler Aufenthaltsqualität für den geneigten Beförderungsfall. Auch die in der Zeichnung vorgesehene, vorbildliche Abstellmöglich für genau ein Fahrrad sollte beispielgebend für solche „Verkehrsstationen“ sein. Ehrlicherweise sollte bei einer solchen Visualisierung aber auch das spätestens nach einer Woche aufgebrachte Graffiti berücksichtigt werden.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.01.21 15:43.

Re: Rettet das historische Bahnhofsgebäude von Torgau

geschrieben von: Null2

Datum: 12.01.21 18:16

nozomi07 schrieb:
Rübezahl schrieb:
Es kommen nur noch Betonpflastersteine der Bauart Oberlangweilig und die üblichen "Verkehrsmöbel" dazu. Punkt, Punkt, Komma, Strich - fertig ist das Mondgesicht!]
Gruß

Rübezahl
Kannst du mir mal die Pläne verlinken, denen du das entnimmst?
Das dürfte dann der Spiegel bei sich zuhause sein...

"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
Carlo Schmid (SPD) 1948

„Si vis pacem para bellum“ Marcus Tullius Cicero
Hallo Super Baureihe 103,
Du hattest leider Recht, die Petition kam leider zu spät, im MDR Sachsenradio hörte ich
vorhin im Autoradio während der Heimfahrt vom Dienst im regionalen Teil, das die
Torgauer Stadtverordneten gestern nun endgültig den Abriss des Bahnhofsgebäudes
beschlossen haben. Die obige Petition wurde in diesem Zusammenhang mit erwähnt.
Das Bahnhofsgebäude von Torgau ist damit bald endgültig Geschichte.
Thomas Gödeke




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.01.21 07:29.

Re: Rettet das historische Bahnhofsgebäude von Torgau

geschrieben von: Rübezahl

Datum: 14.01.21 15:10

Der Viedotext des mdr erwähnt die Entscheidung ebenfalls, benennt aber auch das Petitionsbestreben zum Erhalt.
In Torgau hat man offenbar wenig Sinn für historische Bauwerke, s. a. den Umgang mit den Elbbrücken.

Gruß

Rübezahl
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