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Vorschlag.

geschrieben von: Georgi

Datum: 11.01.21 09:51

Bahnhöfe und Haltepunkte meiden. Arbeitsstelle annehmen wo keine Bahnanlagen vorkommen. Etwa: Eisschollen Zähler auf der Weser oder Kaminholzverleiher im Schwarzwald. Baumzähler in Niebüll ist auch gut,aber Achtung! Da gibt es eine Eisenbahn.
nozomi07 schrieb:
Lok Leipzig schrieb:
. Die hohen Abrisskosten hätte man lieber in den Erhalt und Modernisierung stecken sollen.
Eine Sanierung wäre weit teurer als der Neubau. Der Zeitungsartikel nennt eine Million Mehrkosten - was eher eine vorsichtige Schätzung ist. Denn erst beim Sanieren sieht man die Bausubstanz und den Handlungsbedarf.

Das spricht nicht gegen die Erhaltung alter Bausubstanz! Aber so ehrlich muss man sein: Es hat seinen Preis.
Der Neubau hat aber auch viel weniger Nutzfläche. Laut manchen Berichten steht der alte Bahnhof zur Hälfte leer, der Rest ist aber vermietet.
Und braucht es wirklich eine Komplettsanierung? So lange das Dach dicht ist, und die genutzten Flächen in brauchbarem Zustand, kann man den Leerstand ja auch einfach so lassen, wie er ist.

Re: Vorschlag.

geschrieben von: Matthias Muschke

Datum: 11.01.21 10:52

Georgi schrieb:
Bahnhöfe und Haltepunkte meiden. Arbeitsstelle annehmen wo keine Bahnanlagen vorkommen. Etwa: Eisschollen Zähler auf der Weser oder Kaminholzverleiher im Schwarzwald. Baumzähler in Niebüll ist auch gut,aber Achtung! Da gibt es eine Eisenbahn.
Kasper gefrühstückt? In Zeiten von SuperRTL und Trinknahrung, damit "man (Frau) während des 8h Streams nicht kochen muss", ist so etwas wie Reiseunternehmen eben nebensächlich...

"Damit auch ich was zu meckern habe: Ich finde immer die künstliche Dampfentwicklung durch Abblasen an den Zylindern fürchterlich. Sicher gibt das für den ambitionierten Laien tolle Fotos, den Sound jedoch zerstört es vollkommen. :-("

Facebook-Fundstück...

[m.facebook.com]

aus aktuellem Anlass :-(: [www.youtube.com]

Der Zusammenhang...

geschrieben von: Georgi

Datum: 11.01.21 11:17

Von Super RTL und Trinknahrung erschließt sich mir nicht im Zusammenhang der Verwendeten Baustoffe bei Bahnanlagen. Wobei! Trinknahrung gab es schon vor Super RTL. Nannte sich Redukal. Hat nichts mit Baustoffen und Architektur für Bahnhöfe zu tun. :-))

Re: Rettet das historische Bahnhofsgebäude von Torgau

geschrieben von: pm

Datum: 11.01.21 12:00

Die geringere Nutzfläche ist doch gerade der große Vorteil des Neubaus.Der Bahnhof liegt einfach zu abseits.Und ich kenne keine Kernsanierung,bei der nicht alles zu 100% gemacht werden muß.
Retten könnt ihr nur , wenn ihr zusammenlegt und kauft ! Welches Gebäude kauft ihr dann als nächstes ?
pm schrieb:
Die geringere Nutzfläche ist doch gerade der große Vorteil des Neubaus.Der Bahnhof liegt einfach zu abseits.Und ich kenne keine Kernsanierung,bei der nicht alles zu 100% gemacht werden muß.
Ich war zwar noch nicht dort, aber laut Karte:

* Insgesamt liegt der Bahnhof zentral in der Mitte des Siedlungsgebiets Torgau.
* Der Bahnhof liegt gleich neben der Innenstadt: 100 m vom Empfangsgebäude bis zur Stadtmauer.
* Geschäfte des täglichen Bedarfs (Supermart, Bäcker, Metzger) liegen 200 m vom Empfanggebäude.
* Einziges Problem ist die umwegige Anbindung zu den Gewerbegebieten und dem Kreiskrankenhaus nach Nordwesten. Laut Karte sieht es aus, als gab es dort einen Bahnübergang (Dommitzscher Straße), der ersatzlos aufgehoben wurde. Das ließe sich beheben, wenn man dort eine Fußgängerunter- oder Überführung einrichtet.

Da der Bahnhof auch noch direkt am Bahnhof liegt, dürfte das beste Lage in Torgau sein.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.01.21 12:55.
Achsstellkeil schrieb:
Retten könnt ihr nur , wenn ihr zusammenlegt und kauft ! Welches Gebäude kauft ihr dann als nächstes ?
Das Gebäude gehört der Stadt und steht nicht zum Verkauf. Sich an die Politik zu wenden (z.B. mit einer Petition) ist also hier durchaus der richtige Weg.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.01.21 13:03.

Re: Rettet das historische Bahnhofsgebäude von Torgau

geschrieben von: pm

Datum: 11.01.21 14:09

Nichts ist direkt dort ansonsten am Bahnhof- niemand wird dort ein weiteres Gewerbe im Gebäude mieten oder dort Wohnen wollen.
Im aufwendig sanierten Bahnhof Lutherstadt Eisleben hat schon vor Corona der wichtigste Mieter (für das Bistro/Cafe) gekündigt-es lohnt sich einfach nicht.Das halbe Erdgeschoß steht so leer.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.01.21 14:20.
pm schrieb:
Im aufwendig sanierten Bahnhof Lutherstadt Eisleben hat schon vor Corona der wichtigste Mieter (für das Bistro/Cafe) gekündigt-es lohnt sich einfach nicht.Das halbe Erdgeschoß steht so leer.

Ich hatte gerade eben ein sehr langes, ausführliches, interessantes, privates Gespräch mit einem der maßgeblichen und aktivsten Genossenschafter des EG von Eisleben, wo es gerade wegen des jetzigen Beitragsfadens bzgl. EG Torgau auch um Nutzungskonzepte und Perspektiven beim EG Eisleben ging. Komisch, daß mein Gesprächspartner das Thema Bistro, Kündigung, sich nicht lohnen usw. gar nicht ansatzweise als problematisch thematisiert hat...

Re: Rettet das historische Bahnhofsgebäude von Torgau

geschrieben von: nozomi07

Datum: 11.01.21 15:22

Elztalbahn schrieb:

Der Neubau hat aber auch viel weniger Nutzfläche. Laut manchen Berichten steht der alte Bahnhof zur Hälfte leer, der Rest ist aber vermietet.]
Und braucht es wirklich eine Komplettsanierung? So lange das Dach dicht ist, und die genutzten Flächen in brauchbarem Zustand, kann man den Leerstand ja auch einfach so lassen, wie er ist.
Dann lieber einen schlichten Neubau, statt einer leersteheden Gammelruine.

Es gibt wirklich gute Beispiele für Nachnutzung alter Bahnhöfe, Landsberg am Lech fällt mir spontan ein. Aber so eine Lösung kostet viel Geld und braucht ein solides Gesamtkonzept. Der Zug ist in Torgau wohl abgefahren.

Mit Realitätsverweigerung rettet man nichts, und "Petitionen" ernten bestenfalls ein müdes Lächeln.
pm schrieb:
Fakten werden immer überbewertet.

Mh...
Allerdings habe ich bei meinem Gesprächspartner - so lange ich ihn kenne (viele Jahre) - sehr wohl den Eindruck, daß er die Faktenlage stets recht genau bewertet.
Da er in die Rettung, Sanierung und eben auch in die Nutzungskonzepte des EG Lutherstadt Eisleben maßgeblich eingebunden ist, und wir uns sehr freimütig und vertrauensvoll über das Thema unterhalten haben, halte ich mich diesbezüglich dann doch für besser informiert, als durch DSO...

Re: Rettet das historische Bahnhofsgebäude von Torgau

geschrieben von: pm

Datum: 11.01.21 18:34

Schau es Dir doch einfach vor Ort an.Dank Corona und Folgen wird es auch nicht leichter bis unmöglich einen neuen Mieter zu finden.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.01.21 18:34.
pm schrieb:
Schau es Dir doch einfach vor Ort an.Dank Corona und Folgen wird es auch nicht leichter bis unmöglich einen neuen Mieter zu finden.

Ja doch, ich hab's ja begriffen...!
Aber erstens ist der jetzige Zustand während Corona nur ein äußerst unsicherer und wenig verläßlicher Maßstab für Zukunftsprognosen.
Wenn die jetzige Situation für die Genossenschaft ein großes Problem darstellen würde, so hätte mein Gesprächspartner dies in unserem Gespräch zweifellos thematisiert.

Dann aber jetzt vor allem schwarzmalende Analogien für Torgau ableiten zu wollen, halte ich für etwas weit hergeholt und wenig seriös.
Beim jetzigen Stand der Dinge ist dann doch mit einiger Sicherheit davon auzugehen, daß keine entscheidende Wendung mehr passiert und damit Fragen einer Weiternutzung eines sanierten Alt-EG rein theoretischer Natur bleiben.

Re: Rettet das historische Bahnhofsgebäude von Torgau

geschrieben von: pm

Datum: 11.01.21 19:01

Es stand schon VOR Corona mehrere Monate leer und hat sich nicht gelohnt und hat sich auch kein neuer Mieter gefunden.
Und über Torgau zu diskutieren ist nebenbei völlig sinnlos-der Abriß steht seit 1,5 Jahren fest.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.01.21 19:05.

Manchmal ist es besser zum Thema zu schweigen

geschrieben von: Lalu

Datum: 11.01.21 22:01

pm schrieb:
...
Im aufwendig sanierten Bahnhof Lutherstadt Eisleben hat schon vor Corona der wichtigste Mieter (für das Bistro/Cafe) gekündigt-es lohnt sich einfach nicht.Das halbe Erdgeschoß steht so leer.
Hallo,

als Mitglied dieser eG erlaube ich mir dann doch etwas gegen diese „Falschbehauptung“ zu schreiben. Ja, die Mieterin des Bistros hat wegen Unwirtschaftlichkeit ihren Vertrag gekündigt. Dieses Problem (Nichtrentabilität eines Bahnhofsimbisses) ist auch in anderen Städten zu beobachten, z.B. in Bad Kösen. Dennoch hat es die Genossenschaft im Jahr 2019 erstmalig geschafft einen Überschuss zu erzielen. Ebenfalls ergab die Prüfung durch den Verband keine grundlegenden Beanstandungen. Trotz der Kreditbelastungen.

Es gibt mehrere Mieter im Gebäude. Davon ist der wichtigste Mieter für die Reisenden das Abellio-Kundenzentrum, für das Gebäude selbst der Reisendensicherer von DB Netz (denn dessen Anwesenheit verhindert spürbar den Vandalismus und Schmierereien, mind. noch bis 2025) und für die Genossenschaft das Steuerbüro. Dieses Steuerbüro aus Hettstedt hat eigentlich im EG nur eine „Präsenzstelle“ stundenweise besetzen wollen. Mittlerweile hat sich der Auftragsbestand in Eisleben derart erweitert, dass jetzt eine Etage im Bahnhof komplett belegt wurde und mehrere neue Mitarbeiter dort eingestellt wurden. Das noch unsanierte Dachgeschoss hat z.B. Interesse bei der Physiotherapeutin (ebenfalls schon Mieterin). Allerdings findet sie für eine Ausweitung ihrer Tätigkeiten noch kein entsprechendes Personal. Und 2020 gab es (dank Corona) natürlich Schwierigkeiten den Veranstaltungsraum wieder entsprechend zu vermieten. All dies ist dem Engagement des Vorstandes zu verdanken. Und zeigt die Richtigkeit und den bisherigen Erfolg des Weges. Auch im Umfeld gibt es noch einige geplante Veränderungen.

„Das halbe Erdgeschoss steht leer“ ist eine Lüge. Denn der große Eingangsbereich steht den Reisenden zur Verfügung. Es gibt Sitzmöglichkeiten, eine saubere Toilette (!) und den Schutz vor der Witterung. Also das was ein vernünftiger Bahnhof bieten soll. Und dieser Eingangsbereich wurde für einige Veranstaltungen bisher zusätzlich vermietet. Zu diesem Zweck besitzt er u.a. einen aus der Deckenverkleidung ausfahrbaren Beamer und eine ausfahrbare Trennwand.

Das Engagement verschiedener Personen sowie das zeichnen von Genossenschaftsanteilen durch dutzende Mitglieder (also deren finanzieller „Aderlass“ als Beweis der Unterstützung) hat hier weitere Förderungen ermöglicht und eine Vorbildwirkung geschaffen.

Grüße,
Lalu



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.01.21 22:20.
Hallo,
ich kann noch den Bf Johanngeorgenstadt anbieten, von der Stadt gekauft, ist äußerlich und in den vermieteten Räume sind renoviert.
Der Hauptmieter, ein Reisebüro, bietet von der Fahrkarte, einer Gepäckaufbewahrung bis zum Imbiß alles was zum Reisen wünschenswert ist.
Die nicht genutzten Räumlichkeiten sind nur entkernt, da das Gebäude einen Brandschaden hatte.
MfG Lutz
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