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Moin,

vor dem Bund-Länder-Treffen hat sich eine "Expertin" des Max-Planck-Instituts dafür ausgesprochen, die Auslastung des ÖPNV auf 25% zu begrenzen.

[www.tagesschau.de]

Zitat
Sie plädierte zudem für eine Reduktion der Fahrgäste im öffentlichen Nahverkehr auf 25 Prozent der Sitzplätze und eine mögliche Homeoffice-Pflicht. Noch ist offen, ob dieser Punkt wirklich in das Beschlusspapier aufgenommen wird.
Falls das so kommt, hat man sicher auch darüber nachgedacht, wie das durchgesetzt werden soll!? Die EVUs können aufgrund der Beföderungspflicht ganz schlecht Reisende von der Fahrt ausschließen...
gastronomie1916 schrieb:
Zitat:
Zitat
Zitat:
Sie plädierte zudem für eine Reduktion der Fahrgäste im öffentlichen Nahverkehr auf 25 Prozent der Sitzplätze und eine mögliche Homeoffice-Pflicht.
Lächerlich! Wie soll das denn gehen?
1. Wer entscheidet, welcher Beruf homeoffice-tauglich ist? Krankenpfleger und Einzelhandels-Verkäufer sind ja offensichtlich untauglich, aber auch Buchhalter oder IT-Spezialisten können nur dann von zu Hause aus arbeiten, wenn die Arbeitsabläufe und die Software dafür taugen. Das ist zwar in vielen Firmen der Fall, aber längst nicht in allen und selbst wenn, dann noch nicht zwingend für alle Aufgaben hinreichend.
2. Selbst mit vom Arbeitgeber bereitgestellten Handy und Laptop kann oder will doch nicht jeder zu Hause genügend Sitzgelegenheiten, (Schreib)-Tische, Internet-Bandbreite, Strom und Schallschutz vorhalten, um je nach Wohnsituation mit mehreren Personen gleichzeitig von zu Hause aus zu arbeiten – geschweige denn die (immer noch verpflichtend geltenden) Arbeitsschutzvorschriften erfüllen zu können.



gastronomie1916 schrieb:
Moin,

vor dem Bund-Länder-Treffen hat sich eine "Expertin" des Max-Planck-Instituts dafür ausgesprochen, die Auslastung des ÖPNV auf 25% zu begrenzen.
Falls das so kommt, hat man sicher auch darüber nachgedacht, wie das durchgesetzt werden soll!? Die EVUs können aufgrund der Beföderungspflicht ganz schlecht Reisende von der Fahrt ausschließen...
Die Beförderungspflicht ist das geringste Problem, bei überfüllten Zügen kommt das ja heute auch schon vor, dass dann halt der Zug nicht fährt. Diese Pflicht könnte man auch relativ leicht eingrenzen mit der Bedingungen, dass die Beförderung unter Wahrung des Mindestabstands möglich ist. Die wahre Herausforderung liegt darin, dass die Anzahl der Fahrzeugtüren nicht für eine Zugangskontrolle ausreichen und deshalb die Zugangsbeschränkungen sich faktisch nicht flächendeckend durchsetzen lassen. Der Personal- oder Technikbedarf dafür wäre immens und in absehbarer Zeit nicht umzusetzen.

Welcher Zug ist denn aktuell mehr als 25% ausgelastet?

geschrieben von: pm

Datum: 05.01.21 12:44

Ich komme auf keinen-mein örtlicher Auftraggeber lässt Züge aktuell trotz Lockdown wie an jeden beliebigen Schultag fahren. Entsprechend leer ist es.
pm schrieb:
Ich komme auf keinen-mein örtlicher Auftraggeber lässt Züge aktuell trotz Lockdown wie an jeden beliebigen Schultag fahren. Entsprechend leer ist es.
In der HVZ wird es in einigen S-Bahnen, U-Bahnen, ... schon mal etwas voller als 25%. Aber ja, nur vereinzelt.
ÖPNV ist ja auch Bus, Tram, U-Bahn, ...
Bei einem Solostadtbus, der so um die 25 bis 30 Sitzplätze hat, können dann 6 bis 8 Fahrgäste mitfahren. Völlig absurd, der Gedanke. Dann aber zum Präsenzunterricht zurückkehren. Wenn ein "Schulbus" im Regelfall in der Spitze mit 50 bis 60 Personen besetzt ist, müsste man die Zahl der Fahrzeuge und Fahrer in der HVZ spontan verzehnfachen. Neben der Frage der Finanzierbarkeit würde es mindestens 1,5 Jahre dauern, bis die Fahrzeuge da sind - und nein: Es stehen auch nicht soviele Reisebusse und Fahrer zur Verfügung, abgesehen davon, dass die Fahrer auch Strecken- und Netzkenntnis haben müssen. Der Fahrerberuf ist ja kein Hobby (auch wenn man das bei der Bezahlung denken könnte), sondern eine verantwortungsvolle Tätigkeit. Und dann sind in einem Jahr alle durchgeimpft und die BILD fragt, welcher @#$%& nun auf Steuerzahlerkosten die Busse gekauft hat, die jetzt nutzlos rumstehen. Und die spontan geschulten Fahrer (immerhin müssen das dann etwa 15 mal mehr sein, als bisher), werden mit einem Handschlag gleich wieder entlassen. Super Vorstellung. Aber um die drei Ecken wird bei den Max-Planck-Experten leide nicht mitgedacht.
Morgens um 06:30 sind die Straßenbahnen schön leer. Nachmittags um 16:00 zurück mischt sich da aber wohl viel Freizeitverkehr drunter. Da Sportstätten, Schwimmbäder, Bibliotheken, Spaßparks, Kinos, Restaurants, Schulen, IKEA etc geschlossen sind frage ich mich, wo die Leute so alle hin wollen. Einige fahren zum Supermarkt oder kommen vom Arzt, klaro. Aber die vielen eng klüngelnden Grüppchen von Teenagern? Also heimwärts kommt die Bahn auf geschätzt 60%.

Gruß, Olaf

(,“)
< />
_/\_
Was ist eigentlich eine Frau: Eine Frau ist ein Raum-Zeit-Kraftwerk, welches gigantische kinetische Energien aufbringt, ihre wahren Maße im Raum zu verbergen oder zu ihrem Vorteil zu krümmen - das machen die.
(Bernhard Hoecker in einer Harald Lesch-Parodie)

25%-Belegung im ÖPNV - Schulverkehr

geschrieben von: Tw15

Datum: 05.01.21 13:37

Es erscheint nach wie vor nicht im Fokus zu stehen,
dass der Schulverkehr der kostenaufwändigste Verkehr ist:
Morgens 1x hin, mittags 1x zurück und nachmittags noch einmal zurück.
Dafür werden vor allem im ländlichen Raum sehr große Fahrzeugflotten vorgehalten.
Das Fahrpersonal, wenn es denn den Busfahrerinnenjob als Hauptberuf betreibt,
muss natürlich komplett für den Zeitraum morgens bis nachmittags bezahlt werden.

Hier gilt es doch einmal anzusetzen, wie sich vielleicht schon die Morgenspitze entzerren lässt.
Die weiterführenden Schulen zur 1. und 3. Stunde mit jeweils 50% der Schülerinnen starten lassen.
Die Grundschulen beginnen je zu 50% zur 1. und zur 2. Stunde.
Bei Grundschulen klappt das, weil die Busse wegen der kleineren Einzusgbereiche
auch innerhalb von 45...50 Minuten passend zwei Touren fahren können.
1. und 3. Stunde bei weiterführenden Schulen, weil da die Einzugsbereiche größer sind.

So wäre schon einmal die Morgenspitze entzerrt.
Mittags und nachmittags wären vergleichbare Modelle zu entwickeln.

Schon wäre die Spitze um 50% reduziert.
Bliebe noch die Frage, wie man auf 25% kommt:
Präsenzuntericht für 50% aller Schulkinder.

Passt.
Der Teufel mag ja vielleicht noch im Detail stecken,
aber zum Mond wird inzwischen auch schon geflogen.

Re: "Eine Expertin"

geschrieben von: bollisee

Datum: 05.01.21 13:43

gastronomie1916 schrieb:
Moin,

vor dem Bund-Länder-Treffen hat sich eine "Expertin" des Max-Planck-Instituts dafür ausgesprochen, die Auslastung des ÖPNV auf 25% zu begrenzen.

[www.tagesschau.de]
Wer ist "eine Expertin"? Ohne echte Quellenangabe doch eher eine Ruferin in der Wüste...

Allerdings ist die Idee von nicht übervollen Zügen sicher absolut sinnvoll... Also sollte man sich überlegen, was für Konsequenzen man daraus zieht. Beispielsweise sollten eben unverantwortliche Anbieter zur Rechenschaft gezogen werden. So etwas darf eben nie wieder passieren, dass man einfach die Zustände über Wochen/Monate/Jahre ignoriert und wie im Beispiel bisweilen nur noch einen betriebsbereiten 426 statt deren vier zur Verfügung stellt und nichts daran ändert (während nur 10 km weiter sich 8 nagelneue Nahverkehrszüge die Radreifen plattstanden). Das könnte sich bis in die Vergabesysteme des Nahverkehrs hineinziehen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.01.21 13:46.
Tw15 schrieb:
Das Fahrpersonal, wenn es denn den Busfahrerinnenjob als Hauptberuf betreibt,
muss natürlich komplett für den Zeitraum morgens bis nachmittags bezahlt werden.
Die wenigsten Schulbusfahrer machen das im Hauptberuf. Die Busunternehmer – vor allem im Regionalbusverkehr – beschäftigen in der Regel Teilzeitmitarbeiter oder setzen 450-Euro-Kräfte ein. Geteilte Dienste sind mancherorts auch Standard.

Wenn die zusätzlichen Busse für Schülerfahrten etwa ein Fünftel der insgesesamt eingesetzten Fahrzeuganzahl ausmachen und die anderen Fahrzeuge ganztags kontinuierlich im Einsatz sind (z.B. im Taktverkehr), geht die Rechnung auch so auf: Von sieben bis acht Uhr sind alle Fahrzeuge unterwegs, anschließend ersetzen die "Schulbusse" die Taktbusse während der jeweiligen 45-Minuten-Fahrtunterbrechung und bringen zwischen 12 und 15 Uhr die Schüler wieder nach Hause.
Das ist für Städte und Landkreise ein Grund mehr, den Schulbusverkehr zusammen mit dem Taktbusverkehr zu bestellen – dann kann die Verkehrsleistung günstiger produziert werden.

Im Regionalbusverkehr ohne Takt funktioniert das natürlich nicht – deswegen gibt's da auch kaum Vollzeitkräfte.
Huhu.

In der Praxis hatte man hier solche Gedanken auch. Aber du ahnst es: sie schrieen Zeter und Mordio. Die Kinder bekommen Schocks für's Leben. Die Lehrer auch. Für die Schule ist das alles gar nicht so einfach, wie man sich das vorstelle. Usw usw usw usw.

Nach knapp dem ersten Jahr 'Pandemie' will man jetzt ab Montag tatsächlich mal sowas in der Art umsetzen. Aber nur erstmal bis zu den Osterferien.

Deutschland und Reformen - da klappt nicht mal ein Reförmchen ...

Schöne Grüße von jörg
Es geht ja nicht um eine 25%ige Auslastung sondern um die maximale Belegung von 25% der Sitzplätze.

In meinem Bus waren gestern Nachmittag locker 50% der Sitze besetzt.

Und nun kommen hier Kommentare, die Frau sei keine Expertin. Leute, bleibt mal tiefenentspannt. Wer es nicht schafft eine max. 25%ige Belegung der Sitzplätze von einer 25%igen Auslastung des Fahrzeugs zu unterscheiden, sollte den Ball flach halten. ;-)



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.01.21 14:50.
Wollen wir nicht erst mal abwarten, was konkret kommt und dann die "Auswirkungen" für uns diskutieren?

Re: Teufel im Detail

geschrieben von: HPNuller

Datum: 05.01.21 17:10

Tw15 schrieb:
Hier gilt es doch einmal anzusetzen, wie sich vielleicht schon die Morgenspitze entzerren lässt.
Die weiterführenden Schulen zur 1. und 3. Stunde mit jeweils 50% der Schülerinnen starten lassen.
Die Grundschulen beginnen je zu 50% zur 1. und zur 2. Stunde.
Bei Grundschulen klappt das, weil die Busse wegen der kleineren Einzusgbereiche
auch innerhalb von 45...50 Minuten passend zwei Touren fahren können.
1. und 3. Stunde bei weiterführenden Schulen, weil da die Einzugsbereiche größer sind.

So wäre schon einmal die Morgenspitze entzerrt.
Mittags und nachmittags wären vergleichbare Modelle zu entwickeln.

Schon wäre die Spitze um 50% reduziert.
Bliebe noch die Frage, wie man auf 25% kommt:
Präsenzuntericht für 50% aller Schulkinder.

Passt.
Der Teufel mag ja vielleicht noch im Detail stecken,
aber zum Mond wird inzwischen auch schon geflogen.
Die Vorschläge sind alle ganz toll, Klassen teilen und alternierend Homeschooling und Präsenzunterricht zu beschulen.
Aber: Wenn ich die Schulklassen zwei Stunden später kommen lasse und die Klassen teile, brauche ich auch Lehrer, die den Unterricht erteilen.
Und Lehrer haben nicht "Morgens recht und Nachmittags frei", sondern müssten dann pro Woche bis zu 10 Unterrichtsstunden mehr geben, bei gleicher Alimentierung (Entlohnung).
Lehrer haben auch einen Anspruch auf ein Privatleben und sind keine Sklaven der Kultusminister (auch wenn sich das für Lehrer manchmal so anfühlen mag).
Und wie das mit der Stundentafel funktionieren soll, wenn statt einer Klasse plötzlich zwei in Deutsch oder Englisch zu unterrichten sind, weiß auch keiner. Da fehlt es an Lehrern und Klassenräumen.
Homeschooling funktioniert ganz anders als Präsenzunterricht, muss extra und anders vorbereitet werden ↠ Mehraufwand in der Unterrichtsvorbereitung.

Und wie schon so oft diskutiert hat nicht jeder Schüler Zugang zum (schnellen) Internet und ein eigenes internetfähiges Gerät. In vielen Familien teilen sich Mutter, Vater und zwei Kinder ein Notebook und ein Tablet.
Bei zweimal Homeoffice und zweimal Homeschooling ist das Chaos und der Familienzwist doch vorporgrammiert, ganz zu schweigen davon, dass es wohl kaum möglich ist vier "Arbeitsplätze" einzurichten...

Da sind genug Teufel unterwegs...

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller

"Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen.
Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

PS: Setzt bitte einen passende Themabeschreibung über euren Text!
Ein guter Titel über dem Beitrag ist das Tüpfelchen auf dem i für einen wirklich guten Beitrag oder eine wirklich gute Antwort!
Zitat
In meinem Bus waren gestern Nachmittag locker 50% der Sitze besetzt.

Nicht nur in Deinem Bus. Im städtischen ÖPNV ist das Ziel, nicht mehr als 25% der Sitzplätze zu belegen, derzeit völlig unrealistisch, da einfach mehr Fahrgäste unterwegs sind. Ich bin froh, wenn wir Fahrten vermeiden können, bei denen die Sitzplätze nicht ausreichen.
Die klassische HVZ ist momentan weniger das Problem, da die meisten Fahrgäste bei uns in der Region am Mittag und frühen Nachmittag unterwegs sind.
erbsenzähler89 schrieb:
Zitat
In meinem Bus waren gestern Nachmittag locker 50% der Sitze besetzt.

Nicht nur in Deinem Bus. Im städtischen ÖPNV ist das Ziel, nicht mehr als 25% der Sitzplätze zu belegen, derzeit völlig unrealistisch, da einfach mehr Fahrgäste unterwegs sind. Ich bin froh, wenn wir Fahrten vermeiden können, bei denen die Sitzplätze nicht ausreichen.
Die klassische HVZ ist momentan weniger das Problem, da die meisten Fahrgäste bei uns in der Region am Mittag und frühen Nachmittag unterwegs sind.
Ganz genau!
Und was macht man mit dem ersten Linienbus des Tages, wo 70% aller Sitzplätze mit Frühschichtlern besetzt sind?
Wird das Verkehrsunternehmen gezwungen, Reisebusse zu chartern, damit wenigstens die Berufstätigen befördert werden können? Oder kontrolliert ein Ordnungsamt-Mitarbeiter an der Tür, wer mitfahren darf und wer zum Zuspätkommen verurteilt wird? Gibt es vielleicht Schlägereien, wenn von 15 wartenden Fahrgästen nur noch 10 mitgenommen werden dürfen?



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.01.21 18:25.
Zitat
Und was macht man mit dem ersten Linienbus des Tages, wo 70% aller Sitzplätze mit Frühschichtlern besetzt sind?

Haben wir bei einem großen Versandhandelszentrum so ähnlich gemacht und zum Schichtwechsel 5 Busse geschickt. Da die Leute trotzdem freiwillig in den ersten und zweiten Bus gestiegen sind, waren die hinteren dann leer.
Daraufhin wurde Personal eingesetzt, das den Leuten beim Einsteigen den Weg weist. 25% der Sitzplätze würde aber bedeuten, dass wir etwa 11 Fahrten bräuchten.
Und flächendeckend?? Brauchen wir gar nicht zu versuchen. Wir haben im Schülerverkehr Stehplätze durch zusätzliche Busse abgebaut, aber mehr ist realistisch nicht zu stämmen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.01.21 18:32.

Re: Welcher Zug ist denn aktuell mehr als 25% ausgelastet?

geschrieben von: ICE11

Datum: 05.01.21 19:14

Kasseläner schrieb:
Zitat:
Bei einem Solostadtbus, der so um die 25 bis 30 Sitzplätze hat, können dann 6 bis 8 Fahrgäste mitfahren. Völlig absurd, der Gedanke. D
Genau so wurde das in Belgien im Frühjahr praktiziert. Da gab es sogar Sitzpläne, welcher Platz überhaupt besetzt werden durfte. Im grenzüberschreitenden Verkehr zwischen Aachen und Belgien hat dies (insbesondere auf der Linie 24 nach Kelmis, das mehr Vorort von Aachen ist als dass es zu Belgien gehört) zu der kuriosen Situation geführt, dass die belgische Polizei an der Grenze durchgezählt hat und regelmäßig Leute aussteigen mussten. Irgendwann ist dann zumindest zur HVZ halb Kelmis zu Fuß zur ersten Bushaltestelle auf deutschem Gebiet gepilgert (welche zum Glück nur 50 Meter vor der Grenze liegt) und dort eingestiegen....

Re: 25%-Belegung im ÖPNV - Schulverkehr

geschrieben von: erbsenzähler89

Datum: 05.01.21 19:27

Zitat
Hier gilt es doch einmal anzusetzen, wie sich vielleicht schon die Morgenspitze entzerren lässt.
Die weiterführenden Schulen zur 1. und 3. Stunde mit jeweils 50% der Schülerinnen starten lassen.
Die Grundschulen beginnen je zu 50% zur 1. und zur 2. Stunde.
Bei Grundschulen klappt das, weil die Busse wegen der kleineren Einzusgbereiche
auch innerhalb von 45...50 Minuten passend zwei Touren fahren können.
1. und 3. Stunde bei weiterführenden Schulen, weil da die Einzugsbereiche größer sind.

So wäre schon einmal die Morgenspitze entzerrt.
Mittags und nachmittags wären vergleichbare Modelle zu entwickeln.

Schon wäre die Spitze um 50% reduziert.
Bliebe noch die Frage, wie man auf 25% kommt:
Präsenzuntericht für 50% aller Schulkinder.

Solche Gedanken sind ja nicht neu, scheitern aber an den Schulen. Auch in 10 Monaten Pandemie habe ich trotz aller Beteuerungen keine Aktivitäten der Schulämter und Schulen wahrgenommen, etwas zu ändern.
Hallo,

bei der Expertin dürfte es sich um Viola Priesemann handeln. Forscherin für statistische Physik und Neurowissenschaften. Die Dame drängt sich aber seit einiger Zeit zunehmend im Zusammenhang mit Covid 19 in die Medien.

MfG
Michael
Liebe Coronisten,

ich habe diesen Thread ausgeholzt und von folgenden Beiträgen befreit:
- Polit-Bashing. Vor allem von jenen, die vorher natürlich alles besser wussten
- wilde Mutmaßungen und steile Thesen, die weit vor der Entscheidung der Bundesregierung empor schossen
- sehr, sehr bahnferne Einträge
- Links zu mehr oder weniger seriösen Sekundär-Quellen, zumal ohne Erklärung
- die 357. Grundsatzdiskussion über die Sinnhaftigkeit/Sinnlosigkeit von Maßnahmen
- Aufrufe zu Straftaten
- Beiträge, die so tun, als gäbe es Corona gar nicht. Leute, blamiert euch bei den Querdenker-Demos, aber nicht hier.
- Lebensratgeber
Aufgrund der Baumstruktur sind dabei leider auch einige vernünftige Antworten abgesägt worden. Dafür bitte ich um Entschuldigung.

Ansonsten: ihr seid (zumeist) erwachsene Menschen. Die Verordnungen sind in Kürze überall nachzulesen. Findet sie doof oder gut, haltet euch dran oder nicht, seid der einzige Spaziergänger auf der Wiese oder mit 1.000 anderen einzelnen Spaziergängern auf dem Rodelberg unterwegs. Handelt vernünftig oder geht auf Risiko. Egal. Die anderen User werden euch eh nicht ändern. Aber ihr seid alt genug, um das selbst entscheiden zu können. Zumal, wenn das alles nur für den Bruchteil einer Sekunde getrieben wird (= Auslösemoment eines Fotos).

Viele Grüße

Heiko (der unter Wahrung aller Ausgangsbeschränkungen, Lockdowns und des gesunden Menschenverstandes - der in keiner Verordnung steht! - eine Fahrt mit dem Nachtzug München - Hamburg absolvierte und dabei in der einzige (!) Fahrgast in der gesamten Wagengruppe war. Das habe ich auch noch nie erlebt. Und es war wahrscheinlich gesünder als im 15-km-Umkreis im Stadtpark spazieren zu gehen)

P.S.: dies ist ein Eisenbahnforum.

Jetzt erhältlich (im Abo auch, ohne das Haus verlassen zu müssen): Umläufe der Baureihen 111, 114, 151, 218, 412 und 646 / 472: der Fernseher läuft weiter / Rochaden bei 111, 146 u.a. / Es quietscht bei der Frankfurter S-Bahn / Das alles (und noch viel mehr) gibt es in der DREHSCHEIBE 309. Viel mehr wert als sie kostet!




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.01.21 12:00.