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Südkurier vom 22.12.2020


Grünzeug weg, Bahnübergänge instand, Biberschäden [werden] beseitigt: An den Gleisen der Ablachtalbahn soll sich bald etwas tun
Erste Instandsetzungen an der Bahnstrecke zwischen Stockach und Mengen werden schon geplant. Der Förderverein will im Winter das Gesträuch entlang der Schienen entfernen. Denn im Frühjahr sollen wieder erste Züge über die Strecke fahren – wenn auch nur am Wochenende und im Touristenverkehr.

>>> Weiterlesen

Darin auch ausführlich über die ablehnende Haltung der Stadt Stockach


Gruß,
Marko
gleislatscher schrieb:
Grünzeug weg, Bahnübergänge instand, Biberschäden [werden] beseitigt: An den Gleisen der Ablachtalbahn soll sich bald etwas tun
Erste Instandsetzungen an der Bahnstrecke zwischen Stockach und Mengen werden schon geplant. Der Förderverein will im Winter das Gesträuch entlang der Schienen entfernen. Denn im Frühjahr sollen wieder erste Züge über die Strecke fahren – wenn auch nur am Wochenende und im Touristenverkehr.

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Darin auch ausführlich über die ablehnende Haltung der Stadt Stockach
Dann sollte die Stadt Stockach aber auch erklären, warum sie für sich selbst eine kommunale Finanzierung des Seehäsles in Anspruch nimmt, aber für andere als sich selbst ablehnt. Das ist völlig unsolidarisch.

Nur mal zur Erinnerung, der Landkreis Konstanz hat das Teilstück der Ablachtalbahn von Stahringen nach Stockach gekauft und betreibt es selbst. Radolfzell-Stahringen wird weiter durch die DB als Fortsetzung der Bodenseegürtelbahn betrieben. Allerdings muss man auch konstatieren, wenn der Landkreis Sigmaringen, sowie die Gemeinden Messkirch und Sauldorf haben einfach fast drei Jahrzehnte länger geschlafen in Sachen Bahnreaktivierung, warum sollten die weniger kämpfen müssen als seinerzeit der Landkreis Konstanz?
Hallo

wie wurden denn die Biber vertrieben?
Sind die putzigen Tierchen von alleine weitergezogen odet hat da jemand sanft nachgeholfen?
geier schrieb:
Hallo

wie wurden denn die Biber vertrieben?
Sind die putzigen Tierchen von alleine weitergezogen odet hat da jemand sanft nachgeholfen?
Biberschäden werden beseitigt, wieso vertrieben?
Hallo Bollisee,

es ist schon eine höchste merkwürdige Argumentation der Stockacher: 'Erst müssen die Autos aus der Stadt per Umgehung, dann kann man über die Beteiligung an der Reaktivierung reden'. Also am St. Nimmerleinstag!
Für diese Umgehungsstraße wurde noch nicht einmal eine Trasse festgelegt, d.h. frühestens in 2025 wird da etwas passieren. Daß diese Bahnstrecke zur Entlastung der Stockacher Innenstadt beitragen kann, wenn regelmäßiger ÖPNV
stattfindet, hat sich bei den Gemeinderäten wohl noch nicht herumgesprochen. Verkehrswende heißt dort offensichtlich:
neue Straßen! Der dortige CDU-Bürgermeister und der CDU-Landrat arbeiten da bei der Verzögerungsstrategie
Hand in Hand. Aber man schwafelt von Nachhaltigkeit und Umweltbewußtsein. Traurige Realität.

Gruß vom See
Hallo,

der Gemeinderat von Stockach sollte nicht aus den Augen verlieren dass die Stadtteile Hindelwangen (ca 1400 Einwohner), Zizenhausen (ca 1300 Einwohner) sowie Hoppetenzell (ca 600 Einwohner) welche günstig an der Bahn liegen sogar zu den größeren Siedlungen dort gehören. Danach kommt ja bis Meßkirch kein nennenswerter Ort mehr an der Bahn. Mühlingen, Zoznegg und Sauldorf sind ein Stück entfernt und in Schwackenreute ist ja absolut nichts.
Wenn die Stockacher nicht mitmachen werden sie wohl keine günstig gelegenen neue Haltepunkte bekommen. Aber wenn sie nicht wollen ...

Ich freue mich schon auf die Eröffnungsfahrt.

Norbert
Da es ja wohl auf absehbare Zeit keinen Neuaufbau der Lücke zwischen Schwackenreute und Pfullendorf geben wird wäre es gut an den Betriebstagen des Ausflugsverkehrs der Räuberbahn sowie der Ablachtalbahn eine Buslinie zwischen Pfullendorf und Messkirch einzurichten, welche an beiden Endpunkten einen guten Übergang auf die Ausflugszüge hat. In Messkirch sollte man die Anschlüsse auf die Züge Richtung Bodensee auslegen. Somit entstehen interessante Reiseketten und beide Linien dürften mehr Fahrgäste gewinnen.
Stupor Mundi schrieb:
Da es ja wohl auf absehbare Zeit keinen Neuaufbau der Lücke zwischen Schwackenreute und Pfullendorf geben wird wäre es gut an den Betriebstagen des Ausflugsverkehrs der Räuberbahn sowie der Ablachtalbahn eine Buslinie zwischen Pfullendorf und Messkirch einzurichten, welche an beiden Endpunkten einen guten Übergang auf die Ausflugszüge hat. In Messkirch sollte man die Anschlüsse auf die Züge Richtung Bodensee auslegen. Somit entstehen interessante Reiseketten und beide Linien dürften mehr Fahrgäste gewinnen.
Hallo,

ein Wiederaufbau ist gar nicht möglich, außer Du möchtest in Pfullendorf den Kreisverkehr und den Parkplatz des Linzgau-Centers abbauen.

Eine Buslinie gibt es bereits, und zwar den Regiobus 500.

Räuberbahn kommt um kurz vor halb an. Dann ein kleiner Fußmarsch zum ZOB. Dort fährt der Bus zur Minute 56. Zur Minute 12 ist man dann in Krauchenwies. Ob das von der Umstiegszeit dann allerdings günstig für die Ablachtalbahn ist, weiß ich nicht, da ich den Fahrplan nicht kenne.


Grüße,

diezge
Hallo Diezge,

der 500 er hält in Krauchenwies aber weit weg (ca. 1 km) vom Bahnhof am Rathaus. Es gibt jetzt am Sonntag wohl aber auch einen 2 Stundentakt mit dem 102 nach Meßkirch, aber der hält dort auch nicht am Bahnhof sondern am Adlerplatz [www.naldo.de] .

Gruß Norbert
"Darin auch ausführlich über die ablehnende Haltung der Stadt Stockach"

Hallo,

dann wird der Ausflugsverkehr eben ohne einen Halt in Stockach bestellt. Ganz einfach!
Ihr werdet sehen, wie schnell das Thema dann auf einmal auf der lokalpolitischen Agenda ist! Hat anderswo in Ba-Wü auch geklappt: wer nicht mitmacht, der darf sich den Zug nur von außen anschauen. Manch eine Verwaltung musste sehr schnell erleben, dass das Stimmvolk vielleicht doch etwas anders tickt. Ist aber im Südwesten zum Glück eine Ausnahme, meist machen alle mit.

Viele Grüße

Heiko
Und genau deshalb denke ich sollte eine extra Linie von Bahnhof zu Bahnhof her, welche möglichst perfekt in die Fährpläne der beiden Bahnen eingebaut werden sollte. Denn nur so produziert man Mehrwert. Und Krauchenwies halte ich als Ziel an der Ablachtalbahn auch für nicht ideal, die Leute fahren nicht vom Raum Aulendorf via Pfullendorf Richtung Ulm, sondern viel eher Richtung Bodensee. Krauchenwies liegt dafür aber von Pfullendorf aus gesehen genau in der anderen Richtung. Messkirch wäre daher in meinen Augen der perfekte Anschluß. Die alte Verbindungsstelle in Schwackenreute ist über die Straße auch nicht besser zu erreichen, eher schlechter.
Stupor Mundi schrieb:
Und genau deshalb denke ich sollte eine extra Linie von Bahnhof zu Bahnhof her, welche möglichst perfekt in die Fährpläne der beiden Bahnen eingebaut werden sollte. Denn nur so produziert man Mehrwert. Und Krauchenwies halte ich als Ziel an der Ablachtalbahn auch für nicht ideal, die Leute fahren nicht vom Raum Aulendorf via Pfullendorf Richtung Ulm, sondern viel eher Richtung Bodensee. Krauchenwies liegt dafür aber von Pfullendorf aus gesehen genau in der anderen Richtung. Messkirch wäre daher in meinen Augen der perfekte Anschluß. Die alte Verbindungsstelle in Schwackenreute ist über die Straße auch nicht besser zu erreichen, eher schlechter.
Hallo,

jetzt wirds aber komplett hanebüchen...

Aulendorfer fahren niemals über Pfullendorf nach Ulm und zum Bodensee, auch dann nicht, wenn es einen Busanschluss von der Räuberbahn nach Messkirch geben würde. Aulendorfer haben die Südbahn, die sie auf dem schnellsten Weg Richtung Ulm und Bodensee bringt.

Pfullendorfer hingegen besteigen, wenn sie zum Bodensee wollen, einfach den Regiobus 500 in der anderen Richtung und fahren direkt an den See.

Von Pfullendorf mit dem Bus nach Messkirch und dann mit der Bahn zum See wäre mit der Kirche ums Dorf, aber so was von.


Grüße,

diezge
Man sollte nicht vergessen es handelt sich hier um Ausflugsverkehr, man fährt also mit um Spaß zu haben, Entdeckungen zu machen. Es geht nicht darum auf schnellstem Wege von A nach B zu kommen. Und hier kann es schon für den einen oder anderen Interessant sein eine Bahnstrecke zu befahren, welche man nur eher selten befahren kann. Und deshalb glaube ich an Synergieeffekte der Ausflugsverkehre dieser beider Strecken, wenn hier eine passende Busverbindung geschaffen wird.
Stupor Mundi schrieb:
Man sollte nicht vergessen es handelt sich hier um Ausflugsverkehr, man fährt also mit um Spaß zu haben, Entdeckungen zu machen. Es geht nicht darum auf schnellstem Wege von A nach B zu kommen. Und hier kann es schon für den einen oder anderen Interessant sein eine Bahnstrecke zu befahren, welche man nur eher selten befahren kann. Und deshalb glaube ich an Synergieeffekte der Ausflugsverkehre dieser beider Strecken, wenn hier eine passende Busverbindung geschaffen wird.
Hallo,

das brauchst Du mir nicht erzählen. Ich weiß sehr wohl, welche Fahrgäste von wo nach wo wollen, verkaufe ich doch die ganzen Fahrkarten an die Fahrgäste...

Du hast schließlich die A nach B - Reisenden mit Fahrtziel Bodensee ins Spiel gebracht, nicht ich.


Grüße,

diezge
Der Zeuge Desiros schrieb:
"Darin auch ausführlich über die ablehnende Haltung der Stadt Stockach"

Hallo,

dann wird der Ausflugsverkehr eben ohne einen Halt in Stockach bestellt. Ganz einfach!

Die Stockacher Strategie scheint wohl recht durchsichtig zu sein "Ihr wollt ja zu uns, nicht wir zu euch; also zahlt auch dafür". Von daher: selber schuld wenn die ersten Züge ohne Halt durchfahren. Interessant dürfte in jedem Fall auch sein, wo die Ausflugszüge halten. Ein Halt an den Zielfinger Baggerseen wären für die Umlandgemeinden sicher auch interessant (es muss ja auch nicht immer der Bodensee sein...)


Viele Grüsse
Martin
MartinKBS751 schrieb:
Der Zeuge Desiros schrieb:
"Darin auch ausführlich über die ablehnende Haltung der Stadt Stockach"

Hallo,

dann wird der Ausflugsverkehr eben ohne einen Halt in Stockach bestellt. Ganz einfach!

Die Stockacher Strategie scheint wohl recht durchsichtig zu sein "Ihr wollt ja zu uns, nicht wir zu euch; also zahlt auch dafür". Von daher: selber schuld wenn die ersten Züge ohne Halt durchfahren. Interessant dürfte in jedem Fall auch sein, wo die Ausflugszüge halten. Ein Halt an den Zielfinger Baggerseen wären für die Umlandgemeinden sicher auch interessant (es muss ja auch nicht immer der Bodensee sein...)
Naja. Das kann man so oder so sehen. Was man feststellen muss ist das ohne den normalen Betrieb des Seehäsles die Verkehrslage drastisch schlechter wäre. Man muss ja ehrlich sagen das danach nicht mehr viel kommt. Was Richtung Friedrichshafen gefahren wird ist unterdurchschnittlich da wird Potenzial verschenkt hochzehn. Die Vorschläge die hier ja auch schon kamen über diese Achse nach Ulm zu fahren wären gar nicht mal so doof (Radolfzell/Donaueschingen - Mengen (Vereinigen) - Ulm). Man greift ja nur den Lokalen Verkehr ab vllt. noch die wo in den Schwarzwald fahren aber das wars.. ri. Norden (Stuttgart)/Osten (Ulm) eben nicht.

Aber man muss auch sehen das in Stockach ein Industriegebiet ohne Gleisanschluss vorhanden ist und die Gleise nebendran vorbei führen. Aber man hat ja an der A98 lieber eine 2. Anschlussstelle gebaut. Da ginge deutlich mehr.

Gruß

Next Stop Frankfurt Airport Long distance Trains

Hat eine gewisse Tradition

geschrieben von: ThomasR

Datum: 09.01.21 22:03

Der Zeuge Desiros schrieb:
"Darin auch ausführlich über die ablehnende Haltung der Stadt Stockach"

Hallo,

dann wird der Ausflugsverkehr eben ohne einen Halt in Stockach bestellt. Ganz einfach!
Ihr werdet sehen, wie schnell das Thema dann auf einmal auf der lokalpolitischen Agenda ist! Hat anderswo in Ba-Wü auch geklappt: wer nicht mitmacht, der darf sich den Zug nur von außen anschauen. Manch eine Verwaltung musste sehr schnell erleben, dass das Stimmvolk vielleicht doch etwas anders tickt. Ist aber im Südwesten zum Glück eine Ausnahme, meist machen alle mit.

Viele Grüße

Heiko
Hihi, das hat schon anno 1879 bei der Bahnlinie Stuttgart - Freudenstadt in Altheim funktioniert. Da die Gemeinde die Straße zum Bahnhof nicht gebaut hatte, wurde einfach durchgefahren. Die hatten nämlich gedacht, der hält ohnehin und so sparen wir das Geld.

Wobei die Stockacher sind Badener, die müssen das erst lernen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.01.21 22:04.
146 227 schrieb:
Naja. Das kann man so oder so sehen. Was man feststellen muss ist das ohne den normalen Betrieb des Seehäsles die Verkehrslage drastisch schlechter wäre. Man muss ja ehrlich sagen das danach nicht mehr viel kommt. Was Richtung Friedrichshafen gefahren wird ist unterdurchschnittlich da wird Potenzial verschenkt hochzehn. Die Vorschläge die hier ja auch schon kamen über diese Achse nach Ulm zu fahren wären gar nicht mal so doof (Radolfzell/Donaueschingen - Mengen (Vereinigen) - Ulm). Man greift ja nur den Lokalen Verkehr ab vllt. noch die wo in den Schwarzwald fahren aber das wars.. ri. Norden (Stuttgart)/Osten (Ulm) eben nicht.

Aber man muss auch sehen das in Stockach ein Industriegebiet ohne Gleisanschluss vorhanden ist und die Gleise nebendran vorbei führen. Aber man hat ja an der A98 lieber eine 2. Anschlussstelle gebaut. Da ginge deutlich mehr.

Gruß
Ich bin mir nicht sicher ob ich verstanden habe was du uns sagen willst. Für den reinen Ausflugsbetrieb ist das Seehäsle ja nicht wirklich relevant. Denke der Ausflugsverkehr wird bis Radolfzell bestellt werden, somit muss man in Stockach nicht auf Anschlüsse warten und man kann mit rausgestreckter Zunge durchfahren. Im irgendwann hoffentlich folgenden Planbetrieb geht das natürlich nicht. Welches Industriegebiet meinst du genau? Das zwischen Stockach und Wahlwies, wo u.a. Alu-Stockach angesiedelt ist? Das wäre mich kein Thema für die "neue" Ablachtalbahn, die hat ja in Stockach ihren südlichen Endpunkt (nichtdstotrotz mag ein Gleisanschluß sinnvoll sein). Möglicherweise kann ja der Kiesverkehr in Schwackenreute wieder belebt werden (oder auch Holz), dann häte man auch unter der Woche Trasseneinnahmen für weitere Verbesserungen


Viele Grüsse
Martin
Bengel ins Genick :D
Sagt man zumindest hier im Badischen, zu sanftem Nachhelfen :D

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif

Re: Hat eine gewisse Tradition

geschrieben von: De David

Datum: 10.01.21 02:36

Am Kaiserstuhl hat man sowas auch geschafft. [upload.wikimedia.org] Eigentlich war geplant daß die Strecke zwischen Endingen und Sasbach über Wyhl führt (der Ort dort wo der R von Riegel ist), nur irgendwie meinte man da auch sonst was, und so hat man nachträglich 3 scharfe Bögen eingeplant, und die Strecke über das schon immer kleinere und unbedeutendere Königschaffhausen geführt.

Und noch heute ärgern sich manche in Wyhl, weil sie nur Busmäßig angebunden sind und sonst recht ab vom Schuss, und eigentlich gerne den Eisenbahnanschluss hätten.

Wenn Baden-Württemberg mal ganz ganz viel Geld übrig hat vielleicht, wird noch eine NBS gebaut, und von den 2 Zügen auf der Strecke immer abwechselnd Wyhl und Königschaffhausen bedient werden :D

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif
MartinKBS751 schrieb:

Ich bin mir nicht sicher ob ich verstanden habe was du uns sagen willst. Für den reinen Ausflugsbetrieb ist das Seehäsle ja nicht wirklich relevant. Denke der Ausflugsverkehr wird bis Radolfzell bestellt werden, somit muss man in Stockach nicht auf Anschlüsse warten und man kann mit rausgestreckter Zunge durchfahren. Im irgendwann hoffentlich folgenden Planbetrieb geht das natürlich nicht. Welches Industriegebiet meinst du genau? Das zwischen Stockach und Wahlwies, wo u.a. Alu-Stockach angesiedelt ist? Das wäre mich kein Thema für die "neue" Ablachtalbahn, die hat ja in Stockach ihren südlichen Endpunkt (nichtdstotrotz mag ein Gleisanschluß sinnvoll sein). Möglicherweise kann ja der Kiesverkehr in Schwackenreute wieder belebt werden (oder auch Holz), dann häte man auch unter der Woche Trasseneinnahmen für weitere Verbesserungen
Genau für den reinen Ausflugsbetrieb ist das Seehäsle nicht relevant. Zumal am Wochenende nur Stundentakt gefahren wird und die Halbstundentakt-Trasse so oder so frei wäre. Klar macht das Sinn bis Radolfzell zu fahren.
Es geht um den Bereich Industriestr./Alemannenstr in Stockach und dann um das IG Hardt (ri. Wahlwies) wo u.a. die Alu sitzt. Der Holzverkehr in Schwackenreute ist ja anscheinend schon angesprochen worden (Ich denke mal wir werden da sicher was sehen -> UTL o. SWEG?) Kiesverkehr zusätzlich wäre super.

Next Stop Frankfurt Airport Long distance Trains
Spätestens bei der nächsten Ausschreibung des Seehäsle, sollte es eine Option auf Verlängerung nach Mengen geben.
215 122-3 schrieb:
Spätestens bei der nächsten Ausschreibung des Seehäsle, sollte es eine Option auf Verlängerung nach Mengen geben.
Wird bisher alles Kommunal finanziert durch den Landkreis.

Next Stop Frankfurt Airport Long distance Trains
146 227 schrieb:
215 122-3 schrieb:
Spätestens bei der nächsten Ausschreibung des Seehäsle, sollte es eine Option auf Verlängerung nach Mengen geben.
Wird bisher alles Kommunal finanziert durch den Landkreis.
Und angestrebt wird da parallel zu einer möglichen Elektrifizierung der Bodenseegürtelbahn auch eine Elektrifzierung nach Stockach.

Gruss

Florian
Diese Gedanken sind gar nicht so schlecht, da eine durchgehende Zugverbindung zwischen Basel und Ulm durch die Elektrifizierung der Südbahn ja bald Geschichte ist, könnte man das über diese Strecke hier weiter anbieten. Ab Basel mit zwei Zugeinheiten losfahren, in Radolfzell erfolgt die Trennung, ein Zugteil weiter nach Lindau, der andere nach Ulm, dieser wird dann in Mengen dem Zugteil aus Donaueschingen zugefügt und weiter geht es nach Ulm.
Stupor Mundi schrieb:
Diese Gedanken sind gar nicht so schlecht, da eine durchgehende Zugverbindung zwischen Basel und Ulm durch die Elektrifizierung der Südbahn ja bald Geschichte ist, könnte man das über diese Strecke hier weiter anbieten. Ab Basel mit zwei Zugeinheiten losfahren, in Radolfzell erfolgt die Trennung, ein Zugteil weiter nach Lindau, der andere nach Ulm, dieser wird dann in Mengen dem Zugteil aus Donaueschingen zugefügt und weiter geht es nach Ulm.
Hab das meine Zweifel ob das geht. Abfahrt in Radolfzell Richtung Friedrichshafen, ist zur Minute 6 in Mengen wird zur Minute 39 abgefahren. Also nur ne halbe Stunde Zeit um über die Ablachtalbahn zu flitzen scheint mir etwas knapp.
Zudem.
Die Elektrifizierung Basel-Erzingen ist schon beschlossene Sache und die Elektrifzierung der Gürtelbahn wird grad fleissig projektiert und soll bis 2030 fertig sein, so daß der Sprinter auf absehbare Zeit seinen gewohnen Weg nehmen kann.


Viele Grüsse
Martin
Stupor Mundi schrieb:
Diese Gedanken sind gar nicht so schlecht, da eine durchgehende Zugverbindung zwischen Basel und Ulm durch die Elektrifizierung der Südbahn ja bald Geschichte ist, könnte man das über diese Strecke hier weiter anbieten. Ab Basel mit zwei Zugeinheiten losfahren, in Radolfzell erfolgt die Trennung, ein Zugteil weiter nach Lindau, der andere nach Ulm, dieser wird dann in Mengen dem Zugteil aus Donaueschingen zugefügt und weiter geht es nach Ulm.
Hallo,

grundsätzlich recht interessant, was Du schreibst.

Aber da gibt es ein paar Haken:
1.:
Ich kenne den Fahrplan noch nicht, aber ich hoffe doch stark, dass der Dosto-IRE aus Basel einen bahnsteiggleichen und kurzen Umstieg auf den RE in Friedrichshafen bekommt.

2.:
Ein Zugteil weiter nach Lindau scheitert daran, dass unter der Fahrleitung planmäßig nicht gedieselt wird.


Grüße,

diezge
Ohne Fahrplanänderungen auf der einen oder anderen Strecke dürfte eine solche Idee sich nicht durchführen lassen, das ist klar. Am ehesten könnte dafür die Hochrheinbahn in Frage kommen, da hier zwischen Basel und Waldshut ein so enger Zugtakt besteht das man auf Anschlüsse an den Fernverkehr in Basel keine so große Rücksicht nehmen muß. Regionalbahn teilweise alle 30 Minuten, alle 60 Minuten an jedem Tag, dazu meist alle 60 Minuten der IRE.