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Kiel | Bisher unbekannte Täter haben am frühen Sonntagabend in Kiel-Mettenhof einen Gegenstand von einer Fußgängerbrücke auf eine durchfahrende Regionalbahn geworfen. Das teilen Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag mit.
Demnach passierte der Zug gegen 17.55 Uhr die Brücke mit ca. 110km/h. Der Triebfahrzeugführer nahm zuvor noch drei Personen und eine Armbewegung auf der Brücke wahr, bevor es zu einem heftigen Einschlag in der Frontscheibe der Trieblok kam. Der 28-jährige Triebfahrzeugführer leitete sofort eine Schnellbremsung ein. Sowohl er als auch die insgesamt zehn Passagiere blieben unverletzt.
Die Scheibe wurde durch den Aufprall des Gegenstandes eingedrückt, jedoch nicht durchschlagen. Dennoch trafen einige Splitter den jungen Mann, der einen leichten Schock erlitt.
Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen durch Polizei und Bundespolizei konnten die Tatverdächtigen unerkannt entkommen. Die Staatsanwaltschaft Kiel und die Kieler Kriminalpolizei haben Ermittlungen wegen versuchten Totschlags sowie eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr übernommen. Der Triebwagen wurde zur Beweissicherung sichergestellt.
– Quelle: [www.shz.de] ©2021
(Auszüge aus der ZM) Da fahren Dieseltriebwagen vom Typ 648.
Edit: Diese Brücke könnte es eigentlich nur gewesen sein: [www.geocaching.com]



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 04.01.21 16:29.
[www.presseportal.de]

Kiel (ots) Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Kiel und der Polizeidirektion Kiel
Am frühen Sonntagabend durchfuhr die Regionalbahn von Rendsburg nach Kiel den Bereich einer Fußgängerbrücke in Kiel-Mettenhof, als der Zugführer in Höhe der Brücke eine Bewegung wahrnahm. Direkt im Anschluss nahm der Zugführer einen Einschlag im Frontscheibenbereich der Trieblok wahr. Er leitete umgehend eine Schnellbremsung ein und kam kurz darauf zum Stehen. Sowohl der 28-jährige Zugführer als auch die insgesamt zehn Passagiere blieben unverletzt.
Um 17:55 Uhr passierte die Regionalbahn mit ca. 110 km/h den Bereich der Fußgängerbrücke. Der Zugführer nahm auf der Brücke noch drei Personen und eine Armbewegung wahr, bevor es zu einem heftigen Einschlag im Frontscheibenbereich der Trieblok kam. Der Zugführer führte eine Schnellbremsung durch. Bisher unbekannte Täter hatten nach jetzigem Ermittlungsstand einen Gegenstand von der Brücke geworfen. Die Scheibe wurde dadurch eingedrückt, jedoch nicht durchschlagen. Dennoch trafen einige Splitter den jungen Zugführer, der glücklicherweise unverletzt blieb, aber einen leichten Schock erlitt.
Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen durch die Beamten des 3. Polizeireviers und der Bundespolizei konnten keine Tatverdächtigen festgestellt werden.
Die Staatsanwaltschaft Kiel und das Kommissariat 11 der Kieler Kriminalpolizei haben Ermittlungen wegen versuchten Totschlags sowie eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr übernommen. Der Triebwagen wurde zur Beweissicherung sichergestellt.
Zeugen, die sich zum Zeitpunkt des Geschehens im Bereich der Fußgängerbrücke aufhielten, werden gebeten, ihre Beobachtungen der Kriminalpolizei Kiel unter 0431 / 160 3333 mitzuteilen. Ebenso werden die zehn Passagiere, die sich im Zug befanden, angehalten, ihre Personalien der Kriminalpolizei Kiel unter derselben Telefonnummer anzugeben.
Axel Bieler / Staatsanwaltschaft Kiel
Julia Bunge / Polizeidirektion Kiel
Rückfragen bitte an:
Polizeidirektion Kiel Stabsstelle/Öffentlichkeitsarbeit Gartenstraße 7, 24103 Kiel Tel. +49 (0) 431 160 - 2010 bis 2012 Fax +49 (0) 431 160 - 2019 Mobil 1 +49 (0) 171 290 11 14 Mobil 2 +49 (0) 171 30 38 40 5 E-Mail: Pressestelle.Kiel.PD@polizei.landsh.de

Oberdeichgraf schrieb:
Kiel | Bisher unbekannte Täter haben am frühen Sonntagabend in Kiel-Mettenhof einen Gegenstand von einer Fußgängerbrücke auf eine durchfahrende Regionalbahn geworfen. Das teilen Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag mit.
Demnach passierte der Zug gegen 17.55 Uhr die Brücke mit ca. 110km/h. Der Triebfahrzeugführer nahm zuvor noch drei Personen und eine Armbewegung auf der Brücke wahr, bevor es zu einem heftigen Einschlag in der Frontscheibe der Trieblok kam. Der 28-jährige Triebfahrzeugführer leitete sofort eine Schnellbremsung ein. Sowohl er als auch die insgesamt zehn Passagiere blieben unverletzt.
Die Scheibe wurde durch den Aufprall des Gegenstandes eingedrückt, jedoch nicht durchschlagen. Dennoch trafen einige Splitter den jungen Mann, der einen leichten Schock erlitt.
Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen durch Polizei und Bundespolizei konnten die Tatverdächtigen unerkannt entkommen. Die Staatsanwaltschaft Kiel und die Kieler Kriminalpolizei haben Ermittlungen wegen versuchten Totschlags sowie eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr übernommen. Der Triebwagen wurde zur Beweissicherung sichergestellt.
– Quelle: [www.shz.de] ©2021
(Auszüge aus der ZM) Da fahren Dieseltriebwagen vom Typ 648.
Was für ein katastrophales Deutsch unserer Journailie. Was zum Geier ist eine Trieblok?

Liebe Leute,

Bleibt gesund und wenn es geht daheim!
Moin,

Ladehilfe schrieb:
Was zum Geier ist eine Trieblok?
vielleicht eine ganz besonders treffende Bezeichnung für einen Twindexx-Endwagen, der ja irgendwo Elemente von Lok und Triebwagen in sich vereint? ;-)

Aber mal im Ernst: Man kann und muss als Journalist nicht jeden Fachterminus kennen. Vielleicht haben diesen Bock schon andere Stellen (etwa die Polizei) geschossen. Egal – jeder (!) weiß, was gemeint ist. Meines Erachtens kein Grund, Gegenwart und Zukunft des deutschen Journalismus infrage zu stellen.

Beste Grüße
Hendrik

Die "Trieblok" wurde eins zu eins aus der Pressemeldung der Polizei Kiel übernommen - wie auch der Rest des Textes.

Ladehilfe schrieb:
Was für ein katastrophales Deutsch unserer Journailie. Was zum Geier ist eine Trieblok?
Straßenbahnschaffner schrieb:
Moin,

Ladehilfe schrieb:
Was zum Geier ist eine Trieblok?
vielleicht eine ganz besonders treffende Bezeichnung für einen Twindexx-Endwagen, der ja irgendwo Elemente von Lok und Triebwagen in sich vereint? ;-)

Aber mal im Ernst: Man kann und muss als Journalist nicht jeden Fachterminus kennen. Vielleicht haben diesen Bock schon andere Stellen (etwa die Polizei) geschossen. Egal – jeder (!) weiß, was gemeint ist. Meines Erachtens kein Grund, Gegenwart und Zukunft des deutschen Journalismus infrage zu stellen.

Beste Grüße
Hendrik
Das ist korrekt. Wenn ich aber nicht jeden Fachterminus kenne, muss ich mir auch keine Begrifflichkeiten aus den Fingern saugen um möglichst kreativ zu klingen, sondern benutze Begriffe die es auch tatsächlich gibt. Einfach "Lok" hätte es in diesem Falle dann auch getan (gilt ebenso natürlich auch für die Pressestelle der Polizei).
Nabend

Die Journaille hat im gerade deutschsprachigen Raum eine sehr negativ besetzte Form. Es war auch üblicher nationalsozialistischer Sprachgebrauch. Entweder weis jemand, der sowas verwendet das nicht, oder macht sich damit gemein.

Gruß Uwe
>Die "Trieblok" wurde eins zu eins aus der Pressemeldung der Polizei Kiel übernommen - wie auch der Rest des Textes.

Finde ich gut, dass sich jemand die Arbeit macht erst nachzuschauen und dann Meinungen zu verbreiten ("Journaille" ist übrigens ein belasteter, grob abwertender Begriff, und die pauschale Anwendung ist auch "eher nicht so schön").

Chuck Norris hat die Gleise der Strecke Hamburg-München in drei Stunden mit einer Handsäge durchtrennt. Der Länge nach.
Straßenbahnschaffner schrieb:
Vielleicht eine ganz besonders treffende Bezeichnung für einen Twindexx-Endwagen, der ja irgendwo Elemente von Lok und Triebwagen in sich vereint? ;-)

Aber mal im Ernst: Man kann und muss als Journalist nicht jeden Fachterminus kennen. Vielleicht haben diesen Bock schon andere Stellen (etwa die Polizei) geschossen. Egal – jeder (!) weiß, was gemeint ist. Meines Erachtens kein Grund, Gegenwart und Zukunft des deutschen Journalismus infrage zu stellen.
Der Vorfall geschah auf der Strecke Kiel - Rensburg, da werden sich die Twindexx-Triebwagen mangels Oberleitung wohl eher nicht blicken lassen. ;-)
Ansonsten stimme ich dir mit deiner Meinung aber voll zu. Das "Herumhacken" auf den Begrifflichkeiten der Presse bezüglich der Eisenbahnbegriffe empfinde ich einfach nur noch als nervig - wie schon gesagt, absolut jeder wusste, was hier gemeint war.

Touché!

geschrieben von: Straßenbahnschaffner

Datum: 04.01.21 18:43

Moin,

ICE-TD-Fan schrieb:
Der Vorfall geschah auf der Strecke Kiel - Rensburg, da werden sich die Twindexx-Triebwagen mangels Oberleitung wohl eher nicht blicken lassen. ;-)
ups, da habe ich mal eben Mettenhof mit Meimersdorf (wo es vermutlich nicht mal eine Fußgängerbrücke gibt) verwechselt. Mea culpa! Letzte Hoffnung: Vielleicht hat die Polizei ja auch das verbuchselt … ;-)

Reuige Grüße
Hendrik

Moin,

TRAXX P160 DE ME schrieb:
Wenn ich aber nicht jeden Fachterminus kenne, muss ich mir auch keine Begrifflichkeiten aus den Fingern saugen um möglichst kreativ zu klingen, sondern benutze Begriffe die es auch tatsächlich gibt.
da gebe ich Dir absolut recht. Ich glaube aber auch, dass es vielfach gar nicht so weit kommt. Wenn der Eine „Lok“ sagt und der Andere „Triebwagen“, dann bleibt beim Polizisten/Journalisten/… vielleicht einfach „Trieblok“ hängen, was er dann für den korrekten Fachbegriff hält und gutgläubig in seinen Bericht schreibt. Und da es in der Sache ja letztlich unerheblich ist, wie man „die kaputte Eisenbahn“ korrekt bezeichnet, habe ich vollstes Verständnis dafür, wenn man den Begriff nicht verifiziert. Anders natürlich, wenn es wirklich auf eine bestimmte (Fach-)Bezeichnung ankommt.

Beste Grüße
Hendrik

Arbeitsmoral der Staatsanwaltschaft......

geschrieben von: V200 Björn

Datum: 05.01.21 08:18

Warum wird hier nicht umgehend ein Fahndungsaufruf gestartet?
Moin aus Neumünster,

https://live.staticflickr.com/65535/50329052856_318fb93ca2_h.jpg
G-K44-Kiel-Mettenhof-2017-08-19-009 by D-Zug-Schaffner, auf Flickr

Blick von der Fussgängerbrücke Richtung Melsdorf / Rendsburg.

Rechts vom Triebwagen befand sich früher der Haltepunkt Mettenhof.

Gruss aus Neumünster vom

D-Zug Schaffner

[www.flickr.com]
Hallo,

da beschwert sich jemand über "katastrophales Deutsch", der das Wort "Journaille" selbst falsch schreibt, aber das Wort ist ja auch nicht deutsch....

Gruß

Peter