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Hey.

Das verspricht Arbeit: überall im ÖV wird jetzt nach Viren Ausschau gehalten. Da haben die Forscher was zu tun. Bis Frühjahr 2021 wird geforscht.

Prinzipiell Blödsinn, weil Staatssekretär Ferlemann weiß, dass der ÖV sicher ist. Wie das ja sonst alle Betroffenen von ihrer Einrichtung auch wissen; Gastronomie, Hotels, Fußballstadien, Zoos, Einkaufsläden - alles sicher.

Nun, die Pressemeldung gibt's hier nachzulesen:

[www.bmvi.de]


Na dann.

Hauptsache, niemand kommt auf die Idee, dass demnächst ich Viren zählen soll statt Fahrgäste.

In den ersten 2 Wagen im 14073 ist man derzeit sehr sicher unterwegs: der letzte Fahrgast hat mich in Diepholz verlassen.

Ach ja, wem das zu langweilig und zu seriös ist: BILD kann es fetziger! Und Zusammenhänge herstellen.

[www.bild.de]

Schöne Grüße von jörg
Aus dem Bild-Artikel:

Corona-Falle Zugverkehr? Verkehrsminister Andreas Scheuer (46, CSU) und seine Länderkollegen beschlossen gestern, dass es KEINE Verschärfung von Hygieneauflagen in Zügen geben soll. Auch eine verbindliche Abstandsregelung von 1,50 Metern in Zügen und Bussen lehnten alle Verkehrsminister nach BILD-Informationen ab.

Der Vergleich zu den Restaurants ist durchaus verständlich, zwar tragen Fahrgäste Masken (was in Gaststätten am Sitzplatz nicht der Fall ist), trotzdem kann dass gerade bei überfüllten Zügen eine Infektionsgefahr nicht verhindern.

In Augsburg fahren Tram und Busse momentan mit offenen Fenstern, zwar kühl aber durchaus effektiv.
Bei der Bahn ist man auf diese Idee offensichtlich noch nicht gekommen.

Re: (PM:) Fraunhofer-Institut misst Virenbelastung im ÖV.

geschrieben von: THU

Datum: 21.11.20 01:51

Sven939 schrieb:
Bei der Bahn ist man auf diese Idee offensichtlich noch nicht gekommen.
Wie stellst du dir das denn vor? Fenster ausbauen und durch ein Stück Zaun ersetzen? Der Anteil der Fahrzeuge mit Fenstern, die man öffnen kann, ist doch mittlerweile sehr gering...

bahnratefuchs schrieb:
Wie das ja sonst alle Betroffenen von ihrer Einrichtung auch wissen; Gastronomie, Hotels, Fußballstadien, Zoos, Einkaufsläden - alles sicher.
Hauptsache, niemand kommt auf die Idee, dass demnächst ich Viren zählen soll statt Fahrgäste.
Die Einrichtungen scheinen zumindest sicher genug zu sein, als dass die aktuelle Schließung nicht sonderlich zur Minderung des Wachstums beiträgt. Kann man also wieder öffnen und stattdessen was anderes versuchen. Vor drei Wochen wurde ich noch gebügelt, weil ich prophezeite, dass geschlossene Restaurants und Freiluftmaskenpflichten nicht helfen werden...

Das wäre doch mal was neues. Und jeder Virus bekommt eine Nummer und kann so durch ganz Deutschland verfolgt werden, außerdem erscheint diese ID dann in der Corona-Wahn-App und man weiß genau, wann und wo man sich angesteckt hat ;-)
THU schrieb:
Die Einrichtungen scheinen zumindest sicher genug zu sein, als dass die aktuelle Schließung nicht sonderlich zur Minderung des Wachstums beiträgt. Kann man also wieder öffnen und stattdessen was anderes versuchen. Vor drei Wochen wurde ich noch gebügelt, weil ich prophezeite, dass geschlossene Restaurants und Freiluftmaskenpflichten nicht helfen werden...
Widerspruch; das Wachstum der täglichen Neuinfektionen hat deutlich abgenommen und stagniert im Moment nahezu. Insofern ist eine deutliche Wirkung der Maßnahmen festzustellen. siehe:

[www.worldometers.info]
In der Graphik der täglichen Neuinfektionen (Daily New Cases in Germany) den gleitenden 7-Tages-Durchschnitt (7-day moving average) aktivieren, dann erkennt man es besser.

Re: (PM:) Fraunhofer-Institut misst Virenbelastung im ÖV.

geschrieben von: ICE11

Datum: 21.11.20 10:27

Da braucht das Fraunhofer Institut nichts zu messen, sondern nur Zeitung zu lesen. Eine mehrmonatige Studie aus London hat gerade erst ergeben, dass da kaum was zu finden ist.

Polemik pur?

geschrieben von: Zahlenmeisterei

Datum: 21.11.20 10:50

THU schrieb:
Die Einrichtungen scheinen zumindest sicher genug zu sein, als dass die aktuelle Schließung nicht sonderlich zur Minderung des Wachstums beiträgt. Kann man also wieder öffnen und stattdessen was anderes versuchen.
Der Klassiker auch vieler dieser Querdenker: Weil die Zahlen nicht weiter durch die Decke gehen, kann es ja gar nicht daran gelegen haben. ;-(
Dabei gabs doch erst vor einer oder zwei Wochen diese Massenstudie aus den USA, aus denen ein verschärftes Paretoprinzip herauskam: 10% der Orte stehen für 80% der Infektionen.

Und gerade deshalb kann sich der öffentliche Verkehr, genauso wie Schulen, nicht hinstellen und unisono behaupten "bei uns passiert das nicht".

Zitat:
Das wäre doch mal was neues. Und jeder Virus bekommt eine Nummer und kann so durch ganz Deutschland verfolgt werden, außerdem erscheint diese ID dann in der Corona-Wahn-App und man weiß genau, wann und wo man sich angesteckt hat ;-)
Unsachlich ohne Ende. Was soll man von dir damit halten?

Re: Polemik pur?

geschrieben von: M 262

Datum: 21.11.20 11:12

Mach dir mal Gedanken darum, warum alljährliche Erkältungswellen aufkommen und völlig ohne irgendwelche "Maßnahmen" wieder abebben.

Oh Gott, oh Gott, wieder dieser unsägliche Grippe-Vergleich...

- Direktverbindung statt verpasste Anschlüsse
- 4,00 € statt 13,00 € auf 100 km
- jederzeit Abfahrt statt Zweistundentakt
- Fenster zum Öffnen statt Maskenpflicht

Wie soll ich bloß verreisen?

Gibt es keine Haushalte mehr?

geschrieben von: kmueller

Datum: 21.11.20 11:23

Harzreise schrieb:
THU schrieb:
Vor drei Wochen wurde ich noch gebügelt, weil ich prophezeite, dass geschlossene Restaurants und Freiluftmaskenpflichten nicht helfen werden...
Widerspruch; das Wachstum der täglichen Neuinfektionen hat deutlich abgenommen und stagniert im Moment nahezu. Insofern ist eine deutliche Wirkung der Maßnahmen festzustellen. siehe:

[www.worldometers.info]
Das ist mir alles unverständlich. Als die Zahlen noch stark stiegen, hieß es, die meisten Infektionen würden in Haushalten passieren. Und dort trägt doch bis heute keiner Masken...
Zitat
Da braucht das Fraunhofer Institut nichts zu messen, sondern nur Zeitung zu lesen. Eine mehrmonatige Studie aus London hat gerade erst ergeben, dass da kaum was zu finden ist.
Genauso könnte man die Studie aus China nehmen, die eine erhöhte Ansteckungswahrscheinlichkeit in Bahnen sieht. Es ist durchaus sinnvoll zu einem Thema mehrere Studien anzufertigen, um verschiedene Methodiken und Ergebnisse vergleichen zu können und aus der Summe der Studien Diskussionen anzuregen die wirklich zu einem Erkenntnisgewinn führen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.11.20 11:34.