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Re: Wie erkennt man 'Eisenbahnfreunde' auf DSO?

geschrieben von: PotsdamerEiche

Datum: 18.11.20 23:04

pm schrieb:
Was sind dies immer für dämliche Vergleiche-die Autobahn wird im Gegensatz zu den Zügen gut genutzt.Und in unseren Nachbarländern bricht nicht die Daseinsvorsorge zusammen wenn man das Zugangebot reduziert.
Ich glaube das "Problem" ist, das viele der selbsternannten Eisenbahnfreunde scheinbar selbst relativ wenig Bahn fahren und nicht im Bilde sind wie leer aktuell viele FV-Züge sind!

Re: Wie erkennt man 'Eisenbahnfreunde' auf DSO?

geschrieben von: 143 239-2

Datum: 18.11.20 23:06

Trotz allem sind die Fahrplanausdünnungen wie es sie beim ersten Lockdown gab, im NV, oder auch die aktuell geforderte Streichung oder Reduzierung im Fernverkehr ein No-Go.
Für alle die auf NV/FV angewiesen sind, da sie kein Auto haben, aus welchen Gründen auch immer, ist das im Grunde eine Diskriminierung. Und da muss jetzt keiner mit dem Argument kommen, dass man aktuell keine Reisen unternehmen soll. Ich habe bisher jedenfalls noch nie gehört, dass man das Auto bitteschön stehen lassen soll. Aber bei Zug/Bus ist man sich nicht zu schade von der Benutzung abzuraten, obwohl es bis heute keine belastbaren Studien zum Infektionsgeschehen in den öffentlichen Verkehrsmitteln gibt.
Im Grunde müsste man im gleichen Zug dann auch Autobahnen oder andere Straßen zeitweise sperren, um die Leute vom Reisen abzuhalten.
Und desweiteren finde ich es auch nach wie vor nicht in Ordnung allen Zeitkarteninhabern gegenüber, die unbeirrt weiterzahlen (dürfen), aber einfach willkürlich ihre Gegenleistung gestrichen kriegen.

Das Problem hiesiger Eisenbahnfreunde ist, ...

geschrieben von: Baumstachler

Datum: 18.11.20 23:59

dass sie die Eisenbahn vor allem aus der Perspektive ihres Suchers oder der Frontscheibe ihres Pkws kennen und anderen vorschreiben wollen, wie wie sie die Eisenbahn zu nutzen haben.

Es scheint unglaublich schwer zu ertragen zu sein, dass es tatsächlich Menschen gibt, die sich bewusst auf die DB verlassen und sich kein Auto leisten wollen. Es ist schon ziemlich bezeichnend (oder armseelig, wie man es nimmt), wenn dann in diesem Forum genau ein solches bewusst umweltfreundliches Verhalten und der bewusste Verzicht auf einen Pkw ins Lächerliche gezogen und als überflüssig dargestellt wird. Wenn man das mal konsequent zu Ende denkt, dann ergibt sich daraus die komplette Stilllegung der deutschen Eisenbahn - braucht schließlich keiner, wenn sich jeder ein Auto zulegt. Dass die DB Güterverkehr nicht kann, hat sie die letzten 30 Jahre ja eindrucksvoll bewiesen. Warum also weitere Experimente? Kostet schließlich nur unnötig Geld ...

Grüße von jemandem, der für den roten Keks in der Verwaltung arbeitet, beruflich viel Bahn fährt und einen gewissen Anspruch an die Verlässlichkeit der Eisenbahn hat - auch und gerade in Krisenzeiten...

Re: Wie erkennt man 'Eisenbahnfreunde' auf DSO?

geschrieben von: Baumstachler

Datum: 19.11.20 00:08

PotsdamerEiche schrieb:
1. Daseinsvorsorge ist der Nahverkehr, nicht der FV!
2. Keiner hier fordert eine komplette Betriebseinstellung von DB FV!

Nur eine gewisse Anpassung an die Nachfrage sollte schon erfolgen. Es ist Schwachsinn ICE mit 10 Fahrgästen durch die Gegend fahren zu lassen.
Das ist, nachdem was ich so höre und beobachte, durchaus von Strecke zu Strecke unterschiedlich.
Köln-Frankfurt ist z.B. wegen vieler Pendler noch ganz ordentlich gefüllt ( Kumpel fährt die Strecke 2x die Woche ).

Aber einige Beispiele wurden ja schon genannt. Auch Sprinter München-Berlin sollten zur Disposition stehen.
Was für ein Unfug. Mit etwas gesundem Menschenverstand wird man ziemlich schnell darauf kommen, dass auch gerade der Fernverkehr zur Daseinsvorsorge gehört. Dass das in dieser abgewirtschafteten Autofahrerrepublik anders gesehen wird, ist in erster Linie das Ergebniss eines politischen Schubladendenkens (oder anders formuliert: eines politischen Versagens, die politische Verantwortung für den Fernverkehr im Rahmen der Bahnreform anzuerkennen), dass bereits vor 30 Jahren vollkommen überholt war (schöne Grüße an die inzwischen vollkommen weltfremde Definition von Nah- und Fernverkehr ...).

Du kannst gerne mal versuchen, dich mit dem Nahverkehr von Dresden ins Ruhrgebiet oder von Berlin nach München durchzuschlagen - viel Spaß bei der Verschwendung deiner Lebenszeit!

Und natürlich wurde gerade in diesem Forum in den letzten Tagen häufig eine radikale Kürzung des Produktionsprogrammes bis auf 0 gefordert. Wer das ernsthaft fordert, möge sich aber am Ende des Tages nicht beschweren, wenn die Eisenbahn nach dieser Krise keinerlei Rolle mehr spielt. Besser kann man die eigene Überflüssigkeit eigentlich gar nicht mehr unter Beweis stellen - als wäre 'Alle reden vom Wetter - Wir auch' nicht schon Bankrotterklärung genug.

Re: Wie erkennt man 'Eisenbahnfreunde' auf DSO?

geschrieben von: Schaffner77

Datum: 19.11.20 00:32

Baumstachler schrieb:

Was für ein Unfug. Mit etwas gesundem Menschenverstand wird man ziemlich schnell darauf kommen, dass auch gerade der Fernverkehr zur Daseinsvorsorge gehört. Dass das in dieser abgewirtschafteten Autofahrerrepublik anders gesehen wird, ist in erster Linie das Ergebniss eines politischen Schubladendenkens (oder anders formuliert: eines politischen Versagens, die politische Verantwortung für den Fernverkehr im Rahmen der Bahnreform anzuerkennen), dass bereits vor 30 Jahren vollkommen überholt war (schöne Grüße an die inzwischen vollkommen weltfremde Definition von Nah- und Fernverkehr ...).

Du kannst gerne mal versuchen, dich mit dem Nahverkehr von Dresden ins Ruhrgebiet oder von Berlin nach München durchzuschlagen - viel Spaß bei der Verschwendung deiner Lebenszeit!

Und natürlich wurde gerade in diesem Forum in den letzten Tagen häufig eine radikale Kürzung des Produktionsprogrammes bis auf 0 gefordert. Wer das ernsthaft fordert, möge sich aber am Ende des Tages nicht beschweren, wenn die Eisenbahn nach dieser Krise keinerlei Rolle mehr spielt. Besser kann man die eigene Überflüssigkeit eigentlich gar nicht mehr unter Beweis stellen - als wäre 'Alle reden vom Wetter - Wir auch' nicht schon Bankrotterklärung genug.


Und was ist mit Gegenden wo der Fernverkehr nicht hinfahren will?? Chemnitz zum Beispiel... Wo ist da die Daseinsvorsorge?



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.11.20 00:33.

Re: Wie erkennt man 'Eisenbahnfreunde' auf DSO?

geschrieben von: Node

Datum: 19.11.20 00:46

Baumstachler schrieb:
PotsdamerEiche schrieb:
1. Daseinsvorsorge ist der Nahverkehr, nicht der FV!
2. Keiner hier fordert eine komplette Betriebseinstellung von DB FV!

Nur eine gewisse Anpassung an die Nachfrage sollte schon erfolgen. Es ist Schwachsinn ICE mit 10 Fahrgästen durch die Gegend fahren zu lassen.
Das ist, nachdem was ich so höre und beobachte, durchaus von Strecke zu Strecke unterschiedlich.
Köln-Frankfurt ist z.B. wegen vieler Pendler noch ganz ordentlich gefüllt ( Kumpel fährt die Strecke 2x die Woche ).

Aber einige Beispiele wurden ja schon genannt. Auch Sprinter München-Berlin sollten zur Disposition stehen.
Was für ein Unfug. Mit etwas gesundem Menschenverstand wird man ziemlich schnell darauf kommen, dass auch gerade der Fernverkehr zur Daseinsvorsorge gehört. Dass das in dieser abgewirtschafteten Autofahrerrepublik anders gesehen wird, ist in erster Linie das Ergebniss eines politischen Schubladendenkens (oder anders formuliert: eines politischen Versagens, die politische Verantwortung für den Fernverkehr im Rahmen der Bahnreform anzuerkennen), dass bereits vor 30 Jahren vollkommen überholt war (schöne Grüße an die inzwischen vollkommen weltfremde Definition von Nah- und Fernverkehr ...).

Du kannst gerne mal versuchen, dich mit dem Nahverkehr von Dresden ins Ruhrgebiet oder von Berlin nach München durchzuschlagen - viel Spaß bei der Verschwendung deiner Lebenszeit!

Und natürlich wurde gerade in diesem Forum in den letzten Tagen häufig eine radikale Kürzung des Produktionsprogrammes bis auf 0 gefordert. Wer das ernsthaft fordert, möge sich aber am Ende des Tages nicht beschweren, wenn die Eisenbahn nach dieser Krise keinerlei Rolle mehr spielt. Besser kann man die eigene Überflüssigkeit eigentlich gar nicht mehr unter Beweis stellen - als wäre 'Alle reden vom Wetter - Wir auch' nicht schon Bankrotterklärung genug.

Ich denke die Mehrzahl der Forumsteilnehmer ist der Meinung, dass es FV auch aktuell braucht und Verlässlichkeit gegeben sein muss. Alles ok daher.

Dennoch kann man schon hinterfragen,

- ob Sprinter über Dessau mit 5h Fahrzeit aktuell wirklich dringend nötig sind oder ob es der normale Stundentakt nicht auch tut

- ob Wochenendverstärker außer in absoluten Ausnahmen benötigt werden

- ob z.B. wirklich Linien wie die 43 südlich Karlsruhe, die 15 in der Umleitung über Hannover ohne Halt, die 62 südlich München (Österreich im Lockdown) oder die Amsterdamer EC östlich Hannovers wirklich im Vollbetrieb nötig sind. Alle Ziele verfügen über eine ausreichende Zugdichte. Wenn es morgens und abends für Pendler noch etwas braucht wird das ja nicht problematisch sein.

Verlässlichkeit wäre damit m.E. immer noch gut gegeben.

Re: Wie erkennt man 'Eisenbahnfreunde' auf DSO?

geschrieben von: cinéma

Datum: 19.11.20 01:55

pm schrieb:
Was sind dies immer für dämliche Vergleiche-die Autobahn wird im Gegensatz zu den Zügen gut genutzt.
Autobahnen werden im Moment ebenfalls deutlich weniger genutzt.

Re: Wie erkennt man 'Eisenbahnfreunde' auf DSO?

geschrieben von: ET 403

Datum: 19.11.20 03:03

PotsdamerEiche schrieb:
pm schrieb:
Was sind dies immer für dämliche Vergleiche-die Autobahn wird im Gegensatz zu den Zügen gut genutzt.Und in unseren Nachbarländern bricht nicht die Daseinsvorsorge zusammen wenn man das Zugangebot reduziert.
Ich glaube das "Problem" ist, das viele der selbsternannten Eisenbahnfreunde scheinbar selbst relativ wenig Bahn fahren und nicht im Bilde sind wie leer aktuell viele FV-Züge sind!
Eben! Und die Aussage Daseinsvorsorge für 10 Fahrgäste kann eben weder wirtschaftlich noch klimatisch sinnvoll sein.

Fakt ist, lange kann die Bahn das nicht mehr machen. Die Folge Ausdünnung des Fahrplans und Kurzarbeit.

Re: Der Unterschied...

geschrieben von: VT

Datum: 19.11.20 06:37

Und da können wir in dem Fall beim Ausschreibungswesen echt was von Österreich lernen. Die haben es in beiden Lockdowns recht sauber über eine Notvergabe gelöst.

Danke dafür! (o.w.T)

geschrieben von: Der nachdenkliche Stromrichter

Datum: 19.11.20 06:39

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
"Ein Nichts zu sein, tragt es nicht länger - alles zu werden, strömt zuhauf!"
(aus "Die Internationale" | Deutscher Text durch Emil Luckhardt, 1910)

Re: Das Problem hiesiger Eisenbahnfreunde ist, ...

geschrieben von: def

Datum: 19.11.20 06:45

Baumstachler schrieb:
dass sie die Eisenbahn vor allem aus der Perspektive ihres Suchers oder der Frontscheibe ihres Pkws kennen und anderen vorschreiben wollen, wie wie sie die Eisenbahn zu nutzen haben.

Es scheint unglaublich schwer zu ertragen zu sein, dass es tatsächlich Menschen gibt, die sich bewusst auf die DB verlassen und sich kein Auto leisten wollen. Es ist schon ziemlich bezeichnend (oder armseelig, wie man es nimmt), wenn dann in diesem Forum genau ein solches bewusst umweltfreundliches Verhalten und der bewusste Verzicht auf einen Pkw ins Lächerliche gezogen und als überflüssig dargestellt wird. Wenn man das mal konsequent zu Ende denkt, dann ergibt sich daraus die komplette Stilllegung der deutschen Eisenbahn - braucht schließlich keiner, wenn sich jeder ein Auto zulegt. Dass die DB Güterverkehr nicht kann, hat sie die letzten 30 Jahre ja eindrucksvoll bewiesen. Warum also weitere Experimente? Kostet schließlich nur unnötig Geld ...

Grüße von jemandem, der für den roten Keks in der Verwaltung arbeitet, beruflich viel Bahn fährt und einen gewissen Anspruch an die Verlässlichkeit der Eisenbahn hat - auch und gerade in Krisenzeiten...
Zustimmung!

Das Problem zeigt sich ja relativ häufig: bei keinem anderen Verkehrsträger, sei es Flugverkehr, MIV, Rad- oder Fußverkehr, fordern selbst angebliche Freunde so häufig Einschränkungen wie im ÖV. Selbst Verbesserungen dürfen gewissen "Freunden" zufolge nur um den Preis von Verschlechterungen an anderer Stelle durchgeführt werden. Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde.

Es ist schon erstaunlich, dass sich die "Klartext"-Fraktion immer am meisten aufregt, wenn man Rassisten "Rassisten" nennt. Das wird man ja wohl noch sagen dürfen! Mut zur Wahrheit!




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.11.20 06:45.

Re: Corona-Zuschuss an die DB wird vsl. deutlich reduziert

geschrieben von: VT

Datum: 19.11.20 06:46

Dort hat man parallel auch das Angebot an Autobahnen die geöffnet waren angepasst...
Das haben die SNCF nicht auf die veränderte Nachfrage reagiert sondern eine Weisung umgesetzt.
Da sie kein Geld benötigt, um Infrastruktur abzureißen (wird bei Straßen ja sowieso nicht gemacht), kann sie die Zuschüsse zu hundert Prozent für die Gewinnung weiterer Marktanteile verwenden.

http://www.bilder-hochladen.net/files/5eof-67-63dc.jpg
Die Kritik war bereits im Frühjahr, das die Hilfssumme nicht nachvollziehbar war und ein MischMasch aus Ausfallentschädigung DB Fern und den anderen Geschäftsbereichen (strukturelle Verluste von DB Cargo; Rückgang der Aufträge bei DB Regio) und Ausbauinvestitionen und generelles Rettungspaket meines bundeseigenen Staatbetriebes waren.
Da wo DB sich in Konkurrenz befindet, kann es schnell eine unerlaubte Beihilfe werden und so wird es hier beanstandet.

Ein Beispiel mehr für Andy be Scheuer t.
Witzbold!

Gruß, Olaf

(,“)
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_/\_
Was ist eigentlich eine Frau: Eine Frau ist ein Raum-Zeit-Kraftwerk, welches gigantische kinetische Energien aufbringt, ihre wahren Maße im Raum zu verbergen oder zu ihrem Vorteil zu krümmen - das machen die.
(Bernhard Hoecker in einer Harald Lesch-Parodie)

Re: Wie erkennt man 'Eisenbahnfreunde' auf DSO?

geschrieben von: Sebastian Berlin

Datum: 19.11.20 10:15

Schaffner77 schrieb:
Und was ist mit Gegenden wo der Fernverkehr nicht hinfahren will?? Chemnitz zum Beispiel... Wo ist da die Daseinsvorsorge?
Da kannst du bei längeren Fahrten trotzdem einen großen Teil mit dem Fernverkehr fahren und das letzte Stück nach Chemnitz dann mit dem Regionalverkehr. Der Fernverkehr ist ja nicht für die alleinige Daseinsvorsorge zuständig. Auf weiteren Strecken ist er aber ein wichtiger Teil derselben, wenn man nicht den ganzen Tag unterwegs sein möchte.

Grüße aus dem Nordwesten
Sebastian

Generalpauschalisierung

geschrieben von: Alibizugpaar

Datum: 19.11.20 10:26

Wie aus einem Bilderbuch mustergültig pauschalisierter Wegwerfbeitrag.

Gruß, Olaf

(,“)
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_/\_
Was ist eigentlich eine Frau: Eine Frau ist ein Raum-Zeit-Kraftwerk, welches gigantische kinetische Energien aufbringt, ihre wahren Maße im Raum zu verbergen oder zu ihrem Vorteil zu krümmen - das machen die.
(Bernhard Hoecker in einer Harald Lesch-Parodie)

Re: Du würdest alles besser machen?

geschrieben von: Manu Chao

Datum: 19.11.20 10:31

Tobias Michel schrieb:
Für den Bahnvorstand könnte man dieses Jahr einfach mal ein bisschen das Weihnachtsgeld kürzen und in die Schieneninfrastruktur umleiten ;-)
Und da der Bahnvorstand rund 5 Mrd als Weihnachtsgeld bekommt, sollte sich damit ein Grossteil des Defizits schon wieder ausgleichen lassen.

Re: Wie erkennt man 'Eisenbahnfreunde' auf DSO?

geschrieben von: Crispin

Datum: 19.11.20 10:49

Sebastian Berlin schrieb:
Schaffner77 schrieb:
Und was ist mit Gegenden wo der Fernverkehr nicht hinfahren will?? Chemnitz zum Beispiel... Wo ist da die Daseinsvorsorge?
Da kannst du bei längeren Fahrten trotzdem einen großen Teil mit dem Fernverkehr fahren und das letzte Stück nach Chemnitz dann mit dem Regionalverkehr. Der Fernverkehr ist ja nicht für die alleinige Daseinsvorsorge zuständig. Auf weiteren Strecken ist er aber ein wichtiger Teil derselben, wenn man nicht den ganzen Tag unterwegs sein möchte.
So können eigentlich nur Foristen argumentieren, die Fernverkehr haben und aus ihrem Elfenbeinturm kluge Ratschläge geben. In Oldenburg ist die Welt eben in Ordnung. In Chemnitz und Bremerhaven nicht. Eigentlich wäre jetzt die beste Zeit für DB Fernverkehr mal ihre ICE (Chemnitz ICE-Anbindung über Dresden wegen fehlender Elektrifizierung über Leipzig) in diese Regionen zu schicken. Das Argument der fehlenden Züge ist im Moment ja nicht haltbar. Und das Nachfrageargument ist auch im Moment kein Argument mehr. Gleichzeitig könnten die Triebfahrzeugführer Streckenkunde sammeln. Der ICE 922 Bremen - Hamburg (ab Bremen 7:18) könnte zum Beispiel jetzt in Bremerhaven starten und würde den relativ vollen RE entlasten und die Abstände im Zug erhöhen. Für Chemnitz gibt es sicher auch sinnvolle Beispiele.
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