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Re: IC-Kreuz Magdeburg

geschrieben von: Alibizugpaar

Datum: 16.11.20 19:40

Absolut, das war schon mal da. Man kann den Rostocker noch bis Chemnitz verlängern. Viele andere Alternativen gibt es aber nicht, da die Stendaler NBS auch in Zukunft alle für Magdeburg denkbaren ICE-Verkehre an sich ziehen wird.

Einzig kann ich mir noch vorstellen, daß irgendwann einmal ein Zugteil eines ICE München - Erfurt - Berlin ab Halle den Weg über Magdeburg nach Hamburg nimmt, damit in der Wittenberger Zeitlage ein ICE aus Berlin verschwenkt werden kann nach Schwerin und Lübeck, um für diese beiden Großstädte eine umsteigefreie Tagesrandverbindung mit der Hauptstadt Berlin anbieten zu können. Klar, Elektrifizierung vorausgesetzt.

Zudem würde ich gerne die IC Karlsruhe - Nürnberg - Saaletal ab Leipzig (Anschlussaufnahme aus ICE von Frankfurt/München) über Dessau nach Potsdam(!) - Berlin verlängern.

Gruß, Olaf

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Was ist eigentlich eine Frau: Eine Frau ist ein Raum-Zeit-Kraftwerk, welches gigantische kinetische Energien aufbringt, ihre wahren Maße im Raum zu verbergen oder zu ihrem Vorteil zu krümmen - das machen die.
(Bernhard Hoecker in einer Harald Lesch-Parodie)
Glücklicherweise passen die Trassenlagen der FR8 und des Polen-FV (FV 28) ideal zusammen, sodass FR8 problemlos in als Verlängerung in die FV28 integriert werden kann. Neben mehr Direktverbindungen spart man damit auch eine wertvolle Trasse auf der Berliner Stadtbahn.

Ob die EC aber den Berliner RE-Berufsverkehr 1:1 aufnehmen können, wo schon heute fünf Doppelstockwagen nur leidlich bis gar nicht mehr passen?

Gruß, Olaf

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Was ist eigentlich eine Frau: Eine Frau ist ein Raum-Zeit-Kraftwerk, welches gigantische kinetische Energien aufbringt, ihre wahren Maße im Raum zu verbergen oder zu ihrem Vorteil zu krümmen - das machen die.
(Bernhard Hoecker in einer Harald Lesch-Parodie)




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 16.11.20 19:46.

Re: Wittenberge

geschrieben von: Winterkind

Datum: 16.11.20 19:58

Pio schrieb:
Da wird auf der Westseite nichts mehr aufgebaut. Aber das ist das Resultat aus dem Optimierungswahn.
Alles was z.Z. nicht unbedingt notwendig ist, wird stillgelegt, entwidmet und verscherbelt. Verursacht ja z.Z. nur unnötige Kosten.
Was später alles nicht mehr geht weil verscherbelt und verbaut, vollkommen egal. Und das ganze wird dem dummen Michel dann auch noch als Modernisierung und Leistungssteigerung verkauft.
Auftrag erfüllt, Fahrgast wanderte ab und benutzt nun den MIV. BAB von Magdeburg bis Wismar unbedingt notwendig. Und schau, dafür ist Geld und Planungsrecht immer ganz schnell vorhanden. Die Wünsche der Lobbyisten wurden wie gewünscht erfüllt.
Hallo,

du verwechselst hier etwas, sorry.

Dass für die Autobahn 14 mehr Geld und mehr Aufmerksamkeit vorhanden ist als für die parallele Bahnverbindung, ist bedauerlich. Aber mit der Verlegung der Magdeburger Züge auf die Ostseite des Wittenberger Bahnhofes hat das nichts zu tun.

Natürlich sind fünf Bahnsteigkanten zu wenig, die man vor knapp 20 Jahren dort gebaut hat. Da war man damals zu sparsam, da hast du recht. Ärgerlich genug, dass man das jetzt aufwändig korrigieren muss.

Aber die Magdeburger Gleise möchte nun wirklich niemand zurück haben! Durch die Verlegung wurde der Weg in und aus der Stadt kürzer. Weißt du, wie es in Wittenberge bis 2004 ausgesehen hat? Fußgänger und Radfahrer mussten große Umwege machen, die Bushaltestelle war einen halben Kilometer entfernt. Die Hunderte Pkw, die zzt. täglich am Wittenberger Bahnhof parken, hätten auf die damals vorhandenen Parkplätze gar nicht hingepasst.

Das Bahnhofsgebäude wird in den nächsten Jahren denkmalgerecht umgebaut, Jobcenter und Stadtbibliothek werden dort einziehen. Auch hier: Schade, dass es sich so viele Jahre hingezogen hat, bis es soweit war.
[www.wg-wittenberge.de]

Diese Entwicklung wäre undenkbar, wenn sich der Bahnhof noch in der früheren Insellage befände.

Viele Grüße



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 16.11.20 20:12.

Re: IC-Kreuz Magdeburg

geschrieben von: Winterkind

Datum: 16.11.20 20:07

Alibizugpaar schrieb:
ein ICE aus Berlin verschwenkt werden kann nach Schwerin und Lübeck, um für diese beiden Großstädte eine umsteigefreie Tagesrandverbindung mit der Hauptstadt Berlin anbieten zu können. Klar, Elektrifizierung vorausgesetzt.
Ein IC(E) von Berlin über Schwerin nach Lübeck wäre auch nach Bau der Bad Kleinener Kurve langsamer als die Umsteigeverbindung über Büchen. Die Übergangszeit dort ist im Entwurf des Deutschlandtaktes kürzer als heute, wie du vermutlich weißt.
Alibizugpaar schrieb:
Glücklicherweise passen die Trassenlagen der FR8 und des Polen-FV (FV 28) ideal zusammen, sodass FR8 problemlos in als Verlängerung in die FV28 integriert werden kann. Neben mehr Direktverbindungen spart man damit auch eine wertvolle Trasse auf der Berliner Stadtbahn.

Ob die EC aber den Berliner RE-Berufsverkehr 1:1 aufnehmen können, wo schon heute fünf Doppelstockwagen nur leidlich bis gar nicht mehr passen?
Wird man sehen, aber das ist doch gar nicht Aufgabe des FV. Wende Dich an das Land Brandenburg, das diesen Missstand zu verantworten hat. Dessen Sparsamkeit an falscher Stelle führt dazu, dass die Kapazität der Nachfrage nicht ansatzweise gerecht wird. Der FV wäre ein Zusatzangebot, welches einen viel dichter getakteten und mit mehr Sitzplätzen ausgestatteten RE ergänzen, aber nicht ersetzen sollte.

+ Pro Reisekultur und intelligente Netzausbauten

- Contra grell ausgeleuchtete Großräume und Prestigebauten ohne Zielfahrplan

Re: Magdeburg-Warschau-Express

geschrieben von: Pio

Datum: 16.11.20 20:15

Bahnhof Fürstenwalde / Spree, durch wegrationalisieren der Kleinbahnbahnsteige verschlimmbessert. RE1 kann nicht überholt werden, da Kleinbahn am Bahnsteig wendet und dieses Gleis blockiert. RE 1 in Richtung Berlin, kann auch nicht an den Hausbahnsteig ausweichen, da in Richtung Berlin die Weichen zurück, auf das rechte Gleis, ebenfalls wegrationalisiert wurden. Gleiches gilt ja auch für den Vorortbahnsteig, welcher sinnvoll eigentlich nur in Richtung Frankfurt/O benutzt werden kann.
Nächst Überholmöglichkeit Erkner durch "Modernisierung" so verschlimbessert, das der Vorortbahnsteig (bzw 3 Bahnsteigkanten + 1 Lokumfahrgleis) nicht mehr erreichbar sind. In Zukunft kommt ja für den RE 1 auch noch der Halt in Köpenick dazu. Frankfurt Pbf bis E-sig. Köpenick sind durchgehend 160 km/h fahrbar. Bis auf die Dauemangelstelle Köpenick mit 50 km/h geht es bis Berlin Osb mit 120/100/120 weiter. Bei 86 km von BFP bis BHF sind die 60 min Fahrzeit für einen EC in der Planung für 2030 einfach nur traurig. Da fuhren bei der doch "so maroden" DR, die beschleunigten Personenzüge (mit halt in Kh, Füw) und D Züge mit der 1800 PS 118 schneller.
Was an fantastereien in Fangschleuse mit TESLA auf uns zu kommt, das wird uns z.Z. noch nicht verraten. Die Studien der DB Netz welche öffentlich gemacht wurden, bezogen sich nur auf den zu erwartenden Güterverkehr.

Wir bauen auf und reißen nieder, drum gibt es Arbeit immer wieder!?¿?

Zwei Trapeze pro Bahnhof statt zwei einfacher Weichenverbindungen !!!




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 17.11.20 15:52.

Re: Wittenberge

geschrieben von: Pio

Datum: 16.11.20 20:22

Lesen und verstehen.
Es wurde folgendes geschrieben.

Das man aber Lulu-Dömitz durch Brückenabriss verunmöglichte ist eine reine BWL Entscheidung dieser Zeit gewesen, weil sie ja auch für die BAB Mehrkosten generiert hätte.

Das hat nichts mit WW zu tun, würde aber auf WW-Dömitz ebenfalls zutreffen.


Hier währen wohl Brücken zu errichten gewesen.

Zwei Trapeze pro Bahnhof statt zwei einfacher Weichenverbindungen !!!

Was willst du denn mit LuLu - Dömitz?

geschrieben von: Frank Schönow

Datum: 16.11.20 21:25

Was willst du denn mit dieser toten Nebenbahn? Die war schon zu DDR-Zeiten am röcheln und ist mit dem 09.11.89 gestorben.
Was Wittenberge - Dömitz - Dannenberg betrifft, vergleiche einfach die aktuelle Gesetzeslage mit derer um 1900 und du kapierst ganz schnell warum man heute so eine Strecke nicht mal eben in einem Jahr in die Landschaft setzt, obwohl es heute technisch viel einfacher wäre dies zu tun.

Frank aus der Prignitz
____________________________________________________

Eisenbahn ist für mich Freizeit, nicht Lebensinhalt!

Tillig-Elite und Weinert-MeinGleis haben vorbildorientiert keine Herzstücke - Weisheiten eines Spielbahners

Re: Was willst du denn mit LuLu - Dömitz?

geschrieben von: Saxobav

Datum: 17.11.20 00:33

Frank Schönow schrieb:
Was willst du denn mit dieser toten Nebenbahn?
Hallo Frank,
also ich verstehe die Bedeutung als strategische Umgehung Hamburgs, wenn man von Fehmarn Richtung Hannover will. Darüber hinaus ist es eine fehlende „Diagonale“ von Hannover und Hinterland Richtung Rostock, Rügen, Stettin etc. Mithin dient es der doppelten Nutzung der Dömitzer Brücke neben dem Seehafen-Hinterlandverkehr der südlichen Hamburger Häfen.

Kurz gesagt, der Netzfunktion der Eisenbahn, wenn man schon gegenüber dem Gummirad unflexibel ist.

Viele Grüße, saxobav.
Ich habe vernommen, daß auf dem RE1 kein 6. Wagen möglich ist, weil die DB im Rahmen einer Euphorie Bahnsteige denkbar knapp auf genau fünf Wagen eingekürzt hatte. Damals schon hatte ich hier im Forum scharf protestiert, weil das jeden Ansatz von vorausschauendem Handeln auf lächerliche Art vollkommen ad absurdum führt.


Wird man sehen, aber das ist doch gar nicht Aufgabe des FV.[i][/i]

Da habe auch ich meine Volumen-Bedenken. Weiter oben hatte ein Kollege vorgeschlagen den RE durch den EC 1:1 auf dessen Trasse zu ersetzen. Das wird wohl nicht gut gehen. EC zusätzlich ja, aber nicht als RE-Ersatz.

Gruß, Olaf

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Was ist eigentlich eine Frau: Eine Frau ist ein Raum-Zeit-Kraftwerk, welches gigantische kinetische Energien aufbringt, ihre wahren Maße im Raum zu verbergen oder zu ihrem Vorteil zu krümmen - das machen die.
(Bernhard Hoecker in einer Harald Lesch-Parodie)

Re: IC-Kreuz Magdeburg

geschrieben von: Alibizugpaar

Datum: 17.11.20 09:04

Trotzdem könnte man so fahren. Wie auch heute viele Leute den Rheintal-IC nehmen statt die ICE-Rennstrecke. Weil sie eben nicht umsteigen wollen.

Gruß, Olaf

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Was ist eigentlich eine Frau: Eine Frau ist ein Raum-Zeit-Kraftwerk, welches gigantische kinetische Energien aufbringt, ihre wahren Maße im Raum zu verbergen oder zu ihrem Vorteil zu krümmen - das machen die.
(Bernhard Hoecker in einer Harald Lesch-Parodie)
Alibizugpaar schrieb:
Ich habe vernommen, daß auf dem RE1 kein 6. Wagen möglich ist, weil die DB im Rahmen einer Euphorie Bahnsteige denkbar knapp auf genau fünf Wagen eingekürzt hatte. Damals schon hatte ich hier im Forum scharf protestiert, weil das jeden Ansatz von vorausschauendem Handeln auf lächerliche Art vollkommen ad absurdum führt.


Wird man sehen, aber das ist doch gar nicht Aufgabe des FV.

Da habe auch ich meine Volumen-Bedenken. Weiter oben hatte ein Kollege vorgeschlagen den RE durch den EC 1:1 auf dessen Trasse zu ersetzen. Das wird wohl nicht gut gehen. EC zusätzlich ja, aber nicht als RE-Ersatz.
In 2 Jahren gibt es auf dem RE1 ja nun eine kräftige Aufstockung seitens des VBB.
Erstmal durch mehr Kapazität im Desiro HC gegenüber 5 Dostos, dann auch durch einen 3. Zug je Stunden in der HVZ ( 2. Zug dann zwischen Brandenburg an der Havel und Magdeburg ).

Meine Erfahrung auf der Strecke ist übrigens, das zwischen Magdeburg und Brandenburg an der Havel der stündliche RE1 nie überfüllt war, egal an welchen Wochentag oder zu welcher Zeit.
PotsdamerEiche schrieb:
Meine Erfahrung auf der Strecke ist übrigens, das zwischen Magdeburg und Brandenburg an der Havel der stündliche RE1 nie überfüllt war, egal an welchen Wochentag oder zu welcher Zeit.
Das ist richtig (außer zu besten SWT-Zeiten). Das Problem ist, dass man eine Pendelstrecke über die Entfernung Magdeburg - Berlin nicht mit dem Zug fährt, wenn man jeden Nachmittag nach Feierabend erst eine Dreiviertelstunde stehen muss. Das mag für den einen oder anderen, der nur diese Dreiviertelstunde fahren muss, noch hinnhembar sein, über die längere Entfernung ist die Kombination aus Vorortzug und Fernzug (egal ob er RE oder IC heißt) der Nachfrage nicht zuträglich.

Re: Magdeburg macht Dampf für den IC

geschrieben von: ex-Magdeburger

Datum: 17.11.20 11:39

Punkt 1, ich weiß nicht wie viel Zeitersparnis es gäbe. Nur: Die 160 km/h sind gegenüber der Paralel verlaufenden A2 eher weniger konkurenzfähig, sofern man nicht von Bahnhof zu Bahnhof will, was nur die wenigsten wollen.
Ja, es hätte nur einen Schnellzug pro Stunde. Nur: Es wäre auch eine Redundanz für die Schnellfahrstecke über Stendal. Ich finde wir haben im Bahnnetz derzeit zu wenig Redundanzen/Ausweichmöglichkeiten. Außerdem: Ein Fernzug pro Stunde ist der Status Quo. Das heiß aber nicht dass es für immer so bleiben muss. Und zu den Kosten: Ich verstehe was du meinst: Es wäre echt in Ding der Unmöglichkeit, wenn ein Teil des Verkehrsetats der Bundesregierung in den Osten statt nach Bayern und Baden-Württemberg geht... ;)

Re: Magdeburg macht Dampf für den IC

geschrieben von: Siggis Malz

Datum: 17.11.20 12:48

ex-Magdeburger schrieb:
Punkt 1, ich weiß nicht wie viel Zeitersparnis es gäbe. Nur: Die 160 km/h sind gegenüber der Paralel verlaufenden A2 eher weniger konkurenzfähig, sofern man nicht von Bahnhof zu Bahnhof will, was nur die wenigsten wollen.
Ja, es hätte nur einen Schnellzug pro Stunde. Nur: Es wäre auch eine Redundanz für die Schnellfahrstecke über Stendal. Ich finde wir haben im Bahnnetz derzeit zu wenig Redundanzen/Ausweichmöglichkeiten. Außerdem: Ein Fernzug pro Stunde ist der Status Quo. Das heiß aber nicht dass es für immer so bleiben muss. Und zu den Kosten: Ich verstehe was du meinst: Es wäre echt in Ding der Unmöglichkeit, wenn ein Teil des Verkehrsetats der Bundesregierung in den Osten statt nach Bayern und Baden-Württemberg geht... ;)
Das größte Problem, das ich hier sehe, sind die Trassen. Damit die "Rennpiste" über Stendal das sein kann, was sie ist, nämlich eine Rennpiste, werden dort kaum Güterzugtrassen bereitgestellt. Das wird trotz 3-Gleisigkeit mit 300 km/h nicht viel besser.
Folglich wird quasi sämtlicher Güterverkehr über Magdeburg geleitet, deswegen sind 160 km/h hier eigentlich das Ende der Fahnenstange. Sonst brauchts gleich direkt eine neue Güterzugtrasse. Und alleine dieser Fakt würde dem ganzen einen NKV von unter 0 geben.
Da teilt sich die Strecke ein Schicksal mit Hamm - Kassel, Kassel - Halle und mit Abstrichen auch Bremen - Hannover. Diese Strecken sind im B-FV-Netz nicht mehr (für schnelle Geschwindigkeiten) vorgesehen, sondern sollen vor allem die Kapazitäten für GV bereit stellen. Die einen freuts, die andern sind traurig drum. Und keine dieser 4 Strecken hat eben ein Aufkommen wie Hannover - Hamburg oder Karlsruhe - Basel, bei der die selben Problematiken besteht, wo aber der Bedarf an GV und PV so hoch ist, dass es zwingend neue Gleise braucht.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 17.11.20 12:49.

Re: Magdeburg macht Dampf für den IC

geschrieben von: 103612

Datum: 17.11.20 13:24

Statt Magdeburg - Potsdam auszubauen, könnte man auch eine Kurve im Süden von Stendal auf die NBS nach Berlin vorsehen. Zusammen mit einem Ausbau für 200km/h zwischen Magdeburg und Wittenberge für den IC Magdeburg - Hamburg könnten sich dadurch sehr interessante Fahrzeiten Berlin - Magdeburg ergeben.

Im D-Takt benötigt der IC von Magdeburg zum Berliner Hbf 88 Minuten. Da kann man durch einen Ausbau auf 200km/h noch etwas machen, aber mehr als 10 Minuten sehe ich da nicht.

Ein Pendler-ICE Magdeburg - Berlin über eine neue Kurve bei Stendal könnte die Strecke hingegen in etwas über einer Stunde (ca. 66 Minuten) zurücklegen:
(Magdeburg - Stendal 27 Minuten, Stendal - Spandau 29 Minuten, 2 Minuten Halt Spandau, Spandau - Hbf 8 Minuten)

Aber es muss klar sein, dass so eine Kurve ein reiniges Nahverkehrsprodukt für Pendler Magdeburg - Berlin wäre. Überregionale Bedeutung sehe ich da nicht, im Gegensatz zum Ausbau für einen IC Magdeburg - Hamburg.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 17.11.20 13:26.

Re: Magdeburg macht Dampf für den IC

geschrieben von: ex-Magdeburger

Datum: 17.11.20 14:15

Bliebe nur noch die Frage wo man den abzweig baut. An der Umfahrung oder Innerorts. Beides wäre nicht so einfach meiner Einschätzung nach nicht ohne weiteres gehen. Innerorts stehen Bauwerke im Weg (wenn auch nur in einem Industriegebiet), ein Anschluss an die Umfahrung dürfte für die Ingenieure anspruchsvoll sein.

Re: Magdeburg macht Dampf für den IC

geschrieben von: 103612

Datum: 17.11.20 14:53

ex-Magdeburger schrieb:
Bliebe nur noch die Frage wo man den abzweig baut. An der Umfahrung oder Innerorts. Beides wäre nicht so einfach meiner Einschätzung nach nicht ohne weiteres gehen. Innerorts stehen Bauwerke im Weg (wenn auch nur in einem Industriegebiet), ein Anschluss an die Umfahrung dürfte für die Ingenieure anspruchsvoll sein.
Aus meiner Sicht wäre das zwingend außerorts. Baulich sehe da nichts im Weg, oder hat man die Bahnsumfahrung schon wieder mit Gewerbegebieten vollgeklatscht?

Re: Magdeburg macht Dampf für den IC

geschrieben von: ex-Magdeburger

Datum: 17.11.20 15:07

103612 schrieb:
Aus meiner Sicht wäre das zwingend außerorts. Baulich sehe da nichts im Weg, oder hat man die Bahnsumfahrung schon wieder mit Gewerbegebieten vollgeklatscht?

Nee, und das wird (zumindest südlich der Umfahrung) mindestens die nächsten 20 Jahre nicht kommen. Dafür ist Stendal einfach zu klein.

Re: Magdeburg macht Dampf für den IC

geschrieben von: Meier Zwo

Datum: 17.11.20 15:09

103612 schrieb:
ex-Magdeburger schrieb:
Bliebe nur noch die Frage wo man den abzweig baut. An der Umfahrung oder Innerorts. Beides wäre nicht so einfach meiner Einschätzung nach nicht ohne weiteres gehen. Innerorts stehen Bauwerke im Weg (wenn auch nur in einem Industriegebiet), ein Anschluss an die Umfahrung dürfte für die Ingenieure anspruchsvoll sein.
Aus meiner Sicht wäre das zwingend außerorts. Baulich sehe da nichts im Weg, oder hat man die Bahnsumfahrung schon wieder mit Gewerbegebieten vollgeklatscht?
Zumindest verläuft nördlich direkt anschließend die B 188, südlich der SFS könnte eine eingleisige Kurve möglich sein. Allerdings würde der Anschluss einen erheblichen Eingriff in die Feste Fahrbahn der SFS sein, der auch an anderer Stelle Lösungen verhindert (z. B. Ausweichgleise für Halt Radefeld bei Leipzig)
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